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Presseerklärung des Präsidiums des KSC



Die Vereinsführung des KSC hat mit allen namhaften Vermarktern in den letzten Wochen Gespräche geführt.

Grundlage für jedes Gespräch war:
1.) der Verein muß frei sein in seinen wirtschaftlichen Entscheidungen
2.) der Verein muß weiterhin die alleinige Entscheidung im sportlichen Bereich ausüben können.
3.) die Verhandlungen müssen unabhängig von der jeweiligen sportlichen Situation geführt werden.
Zwei Vermarkter erfüllen diese Voraussetzungen. Letztlich war für unsere Wahl zu Gunsten der Sportwelt GmbH ausschlaggebend
1.) deren finanzielles Leistungspaket, sowie
2.) deren hervorragende Konzeption der audiovisuellen Vermarktungsmöglichkeiten.
Die Vermarktung von TV- Rechten in der Bundesliga wird von keinem Verein selbst vorgenommen.
Wirtschaftlich interessante Ergebnisse auf dem TV-Markt können derzeit und zukünftig nur von Spezialisten erzielt werden.

Mit der Sportwelt GmbH als Partner sind wir überzeugt die richtige Wahl getroffen zu haben. Übrigens die Sportwelt GmbH ist ebenfalls Partner der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF.

Unser Verhandlungsergebnis mit der Sportwelt GmbH steht in krassem Widerspruch zu der bisherigen öffentlichen Meinung und den damit verbundenen vereinsschädigenden Gerüchten.

Gerade deshalb, obwohl die Satzung dies nicht vorsieht, werden wir unsere Mitglieder in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in diese Entscheidung mit einbinden.


Das Präsidium des KSC

Gez. Roland Schmider, Präsident
KSC-Server
Eintrag - Wednesday, April 05, 2000 at 16:56:29 (GMT)

KSC-Kapitän kritisiert Vereinsführung


Krieg: ¸¸Hier hat keiner einen richtigen Plan''
Karlsruhe (sid) - Kapitän Rainer Krieg übt heftige Kritik an der Vereinsspitze des stark abstiegsgefährdeten Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. ¸¸Hier steigt eine ganze Region ab - und es passiert nichts von Vereinsseite. Die haben hier einfach keinen richtigen Plan, das ist eine Katastrophe'', sagt Krieg, der mit 14 Treffern an der Spitze der Torjägerliste steht. Einer der Hauptverantwortlichen für die Talfahrt des Tabellenletzten ist für ihn Sportdirektor Guido Buchwald: ¸¸Der weiß ja selbst nicht, wie es weitergeht, ob mit ihm und ob mit Joachim Löw als Trainer.'' Krieg monierte zudem die konzeptionslose Einkaufspolitik der vergangenen zwei Jahre: ¸¸So kann nichts wachsen.'' Da Buchwald als Ansprechpartner ausfalle, habe auch noch niemand mit ihm über die Zukunft gesprochen: ¸¸Seit Präsident Roland Schmider seinen Rücktritt erklärt hat, weiß hier keiner mehr, was passieren wird.'' Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Wednesday, April 05, 2000 at 08:00:55 (GMT)

KSC mit Kinowelt einig


Karlsruhe - Der neue Vermarkter des Karlsruher SC heißt "Kinowelt AG". Das wurde heute aus für gewöhnlich gut informierten Kreisen im Verein bekannt. Gestern (Montag) Abend um 19.30 Uhr wurde eine grundsätzliche Einigung zwischen der Kinowelt AG und den Verantwortlichen des KSC erreicht, die Verträge wurden unterschriftsreif vorbereitet.

Nun müssen noch der Verwaltungsrat und die Mitgliederversammlung ihren Segen geben. Während die Zustimmung des Verwaltungsrats als sicher gilt, scheint das O.K. der Mitgliederversammlung längst nicht gesichert. Vor allem in Fankreisen herrscht eine breite Ablehnungsfront gegen den Vermarkter.

Und das nicht ohne Grund. Zwar muss laut DFB-Statuten der Verein mit 51% die Oberhand behalten. Doch haben KSC und Kinowelt für die zu gründende Liga GmbH vereinbart, dass Entscheidungen nur einstimmig fallen können. Das würde dann aber bedeuten, dass der Vermarkter keine Entscheidung ohne den Verein treffen kann, aber umgekehrt könnten die Vereinsverantwortlichen keine Entscheidung mehr ohne den Vermarkter treffen. Und da der direkt am Geldhahn sitzt, haben die Vereinsverantwortlichen meist nichts entgegenzusetzen.

Beispiel: 1. FC Magdeburg. Dort verpflichtete das Präsidium den Ex- Manager von Arminia Bielefeld, Rüdiger Lamm. Daraufhin stellte die Kinowelt AG ihre Zahlungen postwendend ein. Der Pressesprecher der Kinowelt-Tochter "Sport-Welt", Jürgen Mahnke, lakonisch: "Der Verein ist finanzielle Verpflichtungen eingegangen ohne mit uns als wirtschaftlichem Partner zu sprechen." Die Folge: dem 1. FC Magdeburg bleibt wahrscheinlich nur noch der Gang zum Konkursrichter. (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Tuesday, April 04, 2000 at 21:51:58 (GMT)

Kinowelt soll Frankfurt retten


Neuer Hoffnungsschimmer für Eintracht Frankfurt. Die Verantwortlichen des finanziell schwer angeschlagenden Bundesligisten stehen offenbar in aussichtsreichen Verhandlugen mit dem Münchner Vermarktungsunternehmen Kinowelt AG. Dies bestätigte Eintracht-Vizepräsident Peter Lämmerhirdt mehreren Zeitungen. Allerdings prüfen die Hessen, die rund 14 Millionen Mark Schulden haben, nach eigenen Angaben zurzeit mehrere ihnen vorliegende Vermarktungsverträge. Darunter befindet sich auch ein Angebot der US-Firma Octagon.
Nach Angaben der Bild-Zeitung will die Kinowelt 30 Millionen Mark investieren, um im Gegenzug 25,1 Prozent an den Vereinsrechten zu erhalten. Außerdem sei das Unternehmen auch mit der Stadt Frankfurt in Gesprächen über einen Einstieg als Investor für das neu zu bauende Waldstadion. Dann könnte Kinowelt die Vermarktung der Eintracht-Rechte sowie des Stadions übernehmen. Allerdings soll es im Eintracht-Verwaltungsrat erhebliche Widerstände gegen eine Zusammenarbeit mit der umstrittenen Firma geben.

Die von Michael Kölmel geleitete Kinowelt AG ist bereits einige langfristige Verbindungen mit Traditionsklubs eingegangen, unter anderem den Zweitligisten SVW Mannheim, Borussia Mönchengladbach und Alemannia Aachen. Kölmels Sprecher Jürgen Mahncke erklärte lediglich, zu Spekulationen gebe man keine Stellungnahme ab.

Eintracht-Schatzmeister Rainer Leben sagte der Frankfurter Rundschau (FR), dass bis spätestens Ende April alle wichtigen Beschlüsse getroffen sein sollen. Rechtzeitig vor dem Abschluss des Lizenzierungsverfahren werde man dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die bisher fehlenden Unterlagen nachreichen. KA-NEWS
Eintrag - Tuesday, April 04, 2000 at 16:21:05 (GMT)

Krieg holt zum Rundumschlag aus


Kapitän Rainer Krieg hat seinem Unmut zur Situation beim Karlsruher SC erstmals öffentlich Luft gemacht. Der Torjäger des Tabellenletzten übte heftige Kritik an der Vereinsspitze des Zweitligisten: "Hier steigen tausende von Fans ab, hier steigt eine ganze Region ab - und es passiert nichts von Vereinsseite. Die haben hier einfach keinen Plan, und das ist eine Katastrophe", ging Krieg mit den Verantwortlichen hart ins Gericht.
Einer der Hauptverantwortlichen für die Talfahrt des Tabellenletzten ist für Krieg KSC-Sportdirektor Guido Buchwald: "Der weiß ja selbst nicht, wie es weitergeht, ob mit ihm und ob mit Löw als Trainer. Buchwald weiß nicht, wie viel und ob er überhaupt noch Geld hat". Krieg monierte in diesem Zusammenhang auch die konzeptionslose Einkaufspolitik der vergangenen zwei Jahre: "So kann nichts wachsen." Da Buchwald als Ansprechpartner somit ausfalle, habe auch noch kein Verantwortlicher mit ihm über die Zukunft gesprochen. Dabei hat Krieg bereits signalisiert, auch in der Regionalliga für die Karlsruher spielen zu wollen. "Seit Präsident Roland Schmider seinen Rücktritt erklärt hat, weiß hier keiner mehr, was passieren wird."

Krieg weiter: "In sechs, sieben Wochen ist die Saison vorbei und die Spieler sind in alle Richtungen verstreut. Es ist allerhöchste Zeit, man muss endlich handeln. Es geht nicht um Rainer Krieg, vielleicht will mich der Verein auch nicht mehr. Es geht um den KSC. Und der Verein liegt mir mehr am Herzen als alle anderen." KA-NEWS
Eintrag - Tuesday, April 04, 2000 at 16:20:02 (GMT)

Einbruch beim KSC: 20000 Mark Schaden


Karlsruhe (lsw) - Wenige Stunden nach der 0:1-Niederlage des Karlsruher SC gegen den 1. FC Nürnberg brachen in der Nacht zum Montag unbekannte Täter in die Geschäftsstelle des Fußball-Zweitligisten ein. Sie verursachten einen Sachschaden in Höhe von etwa 20 000 Mark. Nach KSC-Angaben konnte bislang nicht festgestellt werden, ob Unterlagen entwendet wurden. Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Tuesday, April 04, 2000 at 09:18:18 (GMT)

KSC: Nur Trainer Löw mit trotzigem Optimismus


Addo: "Wir steigen ab"

Nach der Heimniederlage gegen den 1. FCN gehen in Karlsruhe die Profi-Lichter aus - nur Super-Optimisten zweifeln noch dran. Zu dieser Gattung scheint auch Trainer Joachim Löw zu gehören, wie sonst lässt es sich erklären, dass er im Anschluss an das 0:1 hartnäckig die Realität leugnete. "Heute sind wir auf die Intensivstation eingeliefert worden, aber wir leben noch", meinte er.

Einspruch, Herr Löw! Auf besagter Station lag der KSC bereits vor dieser Partie, der Club hat weitere Stecker von lebenserhaltenden Apparaten herausgezogen.

Kann man da noch von "Leben" sprechen? Verstärkt wurde diese Skepsis durch die Aussagen von einigen Spielern. Zum Beispiel von Pavlin, der in der Halbzeit-Pause für den überforderten Braun eingewechselt wurde.

Nach dem Spiel war sein Trikot nicht nur blütenweiß, auch Schweiß-Flecken suchte man vergebens. Bedingungsloser Kampf um die Existenz hinterlässt normalerweise andere Spuren. Und als Dreingabe gestand Pavlin, dass er sich nur "sehr, sehr schwer, motivieren kann". Wie verkorkst die Situation beim Tabellenletzten und wie weit entfernt er von einer Einheit ist, belegte auch Mittelfeld- Spieler Addo: "Wir wollten eigentlich Pressing spielen, doch einige standen viel zu weit weg. Vor allem in der zweiten Hälfte hatte ich das Gefühl, einige fassen es als Trainingsspiel auf. Wir steigen ab - in dieser Form ganz sicher." Kicker
Eintrag - Tuesday, April 04, 2000 at 09:14:35 (GMT)

Diebe würden beim KSC fündig


Karlsruhe - Beim KSC ist offenbar, trotz der sportlichen Misere, doch noch etwas zu holen. In der Nacht zu Montag brachen Unbekannte in die Geschäftsstelle des Vereins ein. Die Täter gelangten nach Übersteigen des Außenzaunes in den Tribünenbereich. Im zweiten Obergeschoss drangen sie in das Gebäude ein. Eine Etage tiefer, in der Geschäftsstelle des Vereins brachen sie die Türen auf und durchwühlten die Räume. Ein Tresor wurde vergeblich versucht aufzubrechen. Fündig wurden die Täter jedoch bei einer Geldkassette in der sich mehrere tausend Mark befanden. Ob zukünftige Transfers für die Regionalliga jetzt gefährdet sind, dazu gibt es keine Angaben. Die Gesamthöhe des Schadens ist derzeit noch unklar. (alf/pol) KA-NEWS
Eintrag - Tuesday, April 04, 2000 at 09:11:48 (GMT)

Bildergalerie des Spiels KSC - 1.FC Nürnberg ist online

kscfans.de
Eintrag - Monday, April 03, 2000 at 14:28:34 (GMT)

KSC jetzt auf der Intensivstation


FUSSBALL: Beim 0:1 gegen Nürnberg auch spielerisch ein Rückschlag

KARLSRUHE (de). Zumindest der Trainer gibt nicht auf: "Sie haben uns heute in die Intensivstation getragen, aber wir leben noch", meinte Joachim Löw gestern nach der 0:1-Niederlage seines Karlsruher SC gegen den 1. FC Nürnberg, der bis zum Schluss von Beliakovs frühem Treffer (4.) lebte.


Eine Viertelstunde lang demonstrierten die Franken, warum sie wieder in den Kreis der Aufstiegsanwärter zurückgekehrt sind. Mit sehr variablem, schnellen Spiel über die Außen, mit maßgerecht geschlagenen Diagonalpässen nahmen sie die Karlsruher Defensivabteilung mehrfach auseinander. Ausgehend meist von Krzynowek, dessen völlig orientierungsloser Widerpart Martin Braun nie dessen Nähe suchte.

Braun sollte eigentlich mit Meissner auf der rechten Seite Druck machen sollte, doch auf der ging kaum etwas. Auch nicht in der langen Phase der ersten Halbzeit, als sich die Nürnberger nach weiteren glänzenden Chancen (Driller, Beliakov) etwas zurücklehnten und die Badener mit Macht auf den Ausgleich drängten. De Napoli hatte ihn nach einem langen Abwehrschlag Jentzschs und der Vorlage Meissners auf dem Fuß, versuchte aber statt eines Hebers dem herausgeeilten Andreas Köpke das Leder zwischen den Beinen durch zu mogeln. Der Schweizer kam noch einmal ran, scheiterte erneut und Köpkes Aktion löste heftige Diskussionen aus. "Hand außerhalb des Strafraums" sahen die KSC-Fans, verfluchten dem nicht überzeugenden Schiedsrichter Werthmann (Dortmund) die Knochen, hatten damit aber Unrecht. Nicht so, als sie Gelb-Rot für van Eck sehen wollten, als der Krieg in die Beine trat. Das war noch vor der Pause und bevor Meissner einen von Amadou verlängerten Jozinovic-Freistoß meterhoch in den Frühlingshimmel statt in das Zentimeter entfernte Tor hämmerte.
Es folgten zwei gute Chancen für Krieg, zwei auf der anderen Seite für Beliakov (51.) und Möckel (90.), das war es dann in der zweiten Halbzeit, in der die Fans eigentlich erwartet hatten, der Karlsruher SC würde sich seiner Lage bewusster sein.
Doch das Aufbäumen gegen den Abstieg war allzu partiell zu sehen. Vor allem gingen Löws Abhilfemaßnahmen völlig in die Hose. Miran Pavlin, der Braun abgelöst hatte und eigentlich das zu hektische und vor allem zu ungenau anspielende Mittelfeld stärken sollte, erging sich in möglichst körperlosem Trimmtrab. Auch Fährmann (etwas besser als Meissner) sowie Lakies, mit dessen Einwechslung für Zepek der KSC fast nur noch mit Offensivkräften auf dem Platz war, brachten keine Besserung. Im Gegenteil. Fehlpässe nach teils guten Einzelleistungen lähmten das Spiel und so fiel nicht mehr ins Gewicht, dass van Eck tatsächlich noch Gelb-Rot sah.
so spielten sie:


Karlsruher SC: Jentzsch - da Silva - Amadou, Jozinovic - Meissner (70. Fährmann), Braun (46. Pavlin), Zepek (70. Lakies), Addo, Cetin - Krieg, de Napoli.
1. FC Nürnberg: Köpke - Lösch - Nikl, van Eck - Leitl (73. Hellinga), Störzenhofecker, Stoilas, Krzynowek - Ziemer - Driller (64. Möckel), Beljakov (83. Kos).
Tor: 0:1 Beljakov (3.) - Gelbe Karten: Addo (3), Meissner (3), Jozinovic (2) - Stoilas (4) - Gelb-Rote Karte: van Eck (82.) - Beste Spieler: da Silva, Jentzsch - Lösch, Krzynowek, Stoilas - Zuschauer: 15.000 - Schiedsrichter: Werthmann (Dortmund). Rheinpfalz
Eintrag - Monday, April 03, 2000 at 08:32:31 (GMT)

Beliakow zerstört Hoffnungen des KSC


Stuttgart - Die Hoffnung war nur von kurzer Dauer: Nach zwei Spielen ohne Niederlage träumten die Enthusiasten beim Karlsruher SC schon vom Klassenerhalt in der zweiten Liga - nach dem 0:1 (0:1) gegen den 1.FC Nürnberg müssen die Planungen für die Regionalliga forciert werden.

VON STEPHAN B.FELS

Das Tor des Tages erzielte Dimcho Beliakow bereits nach 200 Sekunden - der KSC musste aber sogar froh sein, dass er mit einer knappen Niederlage davongekommen war. Nürnberg war den Gastgebern spielerisch deutlich überlegen, der Club hatte eindeutig die besseren Chancen. Den 15000 Zuschauern bot sich damit am Ende ein Bild, an das sie sich im Laufe der Saison fast schon gewöhnt haben: Mit hängenden Köpfen trottete ihre Mannschaft vom Platz. Die Freude der Nürnberger wurde allerdings auch ein bisschen getrübt: Rene van Eck sah in der 82.Minute die Gelb-Rote Karte.

Der Club hat nach dem hochverdienten Erfolg die Aufstiegsplätze wieder im Visier - noch ein bisschen besser stehen die Chancen von Borussia Mönchengladbach: Durch das 1:1 (0:1) bei der SpVgg Greuther Fürth baute das Team von Trainer Hans Meyer seine Erfolgsserie auf 15 Spiele ohne Niederlage aus. Carsten Klee (32.) brachte Fürth vor 11800 Zuschauern in Führung, Marcel Witeczek (52.) markierte den Ausgleich. Gladbach konnte allerdings nicht restlos überzeugen, stark vermisst wurden besonders Michael Frontzeck (Grippe) und Max Eberl (zehnte Gelbe Karte). Beide sollen im Heimspiel am kommenden Samstag gegen die Stuttgarter Kickers ins Team zurückkehren.

Magerkost boten der St.Pauli und Fortuna Köln den 13500 Zuschauern - das Ergebnis entsprach den Leistungen der beiden Mannschaften: Das 0:0 hilft im Abstiegskampf keinem weiter. St.Paulis Coach Dietmar Demuth konnte immerhin eine Entschuldigung für die schwache Vorstellung ins Feld führen: Er musste auf fünf Stammspieler verzichten - deshalb standen nicht weniger als fünf Amateure im Kader.

Junge Spieler müssen aber nicht unbedingt schlechter als erfahrene Kräfte sein: Der 18-jährige Ugur Inceman sicherte Alemannia Aachen mit seinem Tor in der 84.Minute den 1:0 (0:0)-Sieg gegen den FSV Mainz 05. In einer lange Zeit schwachen Partie erhöhte Aachen vor 17500 Zuschauern in der Schlussphase den Druck und kam zu einem glücklichen Sieg. Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Monday, April 03, 2000 at 08:28:40 (GMT)

Der KSC verspielt den letzten Kredit


KARLSRUHE (dpa). Der Karlsruher SC ist nach der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg kaum noch vor dem Abstieg in die Regionalliga zu retten. Vor 15000 Zuschauern im Wildparkstadion erzielten die Franken bereits in der vierten Minute durch Beliakow das Tor des Tages. Während die Nürnberger in der zweitem Liga durch den Sieg bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsplätze herangekommen sind und auf die sofortige Rückkehr ins Oberhaus hoffen dürfen, trennen den Tabellenletzten aus Karlsruhe neun Spieltage vor dem Saisonende neun Zähler vom rettenden Ufer.
Im Kellerduell gegen Fortuna Köln kam der FC St. Pauli vor heimischer Kulisse nicht über ein 0:0 hinaus. Vor 13600 Zuschauern zeigte das Team von Interimstrainer Dietmar Demuth eine schwache Leistung und kam im eigenen Stadion lediglich zu zwei Torchancen. In der 16. Minute verfehlte Karaca mit einem Seitfallzieher nur knapp das Kölner Tor. Drei Minuten vor Schluss schoss Pereira den Kölner Schlussmann Bobel an. Für St. Pauli war es vor eigenem Publikum das dritte Remis hintereinander. Die Gäste bleiben auch mit dem neuen Trainer Hans Krankl auswärts ohne Sieg.

Borussia Mönchengladbach hat im Kampf um die sofortige Rückkehr in die Bundesliga einen kleinen Rückschlag erlitten. Das Team von Trainer Hans Meyer musste sich in Fürth mit einem 1:1 zufrieden geben. Carsten Klee brachte die Gastgeber in Führung (32.), Marcel Witeczek glich aus (52.). Stuttgarter Zeitung
Eintrag - Monday, April 03, 2000 at 08:27:11 (GMT)

Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg 0:1 (0:1)



Karlsruher SC: Jentzsch (3) - da Silva (2,5) - Braun (5,5), Amadou (4,5), Jozinovic (4) - Zepek (4,5) - Meissner (5), D. Addo (5), Cetin (4) - Krieg (4), de Napoli (4) - Trainer: Löw

1. FC Nürnberg: Köpke (2,5) - Lösch (2) - Nikl (3), van Eck (4) - Leitl (4), Störzenhofecker (3), Krzynowek (2) - Ziemer (4), S. Stoilas (2,5) - Driller (4), Beliakov (2,5) - Trainer: Augenthaler

Eingewechselt: 46. Pavlin (6) für Braun, 70. Fährmann für Meissner, 70. Lakies für Zepek - 64. Möckel für Driller, 73. Hellinga für Leitl, 84. Kos für Beliakov

Tore: 0:1 Beliakov (3.)

Schiedsrichter: Werthmann (Iserlohn), Note 4,5

Zuschauer: 15000

Gelb-Rote Karten: van Eck (83.)

Gelbe Karten: D. Addo, Jozinovic, Meissner

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Analyse


Der 1. FCN unterstrich seine Aufstiegsambitionen eindrücklich und feierte hoch verdient seinen zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Von Beginn dominierten die Franken, stellten in puncto Technik und Taktik die bessere wie reifere Elf. Einziges Manko des Club: In der zweiten Hälfte hielt er das Leder zwar geschickt in den eigenen Reihen, ließ aber im Spiel nach vorne die Zielstrebigkeit vermissen.

Der KSC mühte sich redlich, konnte dank seines Kampfgeistes die Partie auch einigermaßen ausgeglichen gestalten, war aber unterm Strich ohne Siegeschance.

Der Unterschied zwischen beiden Teams wurde besonders deutlich beim Duell Braun gegen den polnischen Nationalspieler Krzynowek - der sah nur die Hacken des Nürnbergers und wurde zur Halbzeit entnervt ausgewechselt.

Von Peter Putzing Kicker
Eintrag - Monday, April 03, 2000 at 08:24:27 (GMT)

Beliakow sichert Nürnberger Auswärtssieg


Karlsruher SC 0 : 1 (0 : 1) 1.FC Nürnberg

Karlsruhe - Der 1. FC Nürnberg hält unter dem neuen Trainer Klaus Augenthaler weiter Kurs Richtung Fußball-Bundesliga. Beim Zweitligaschlusslicht Karlsruher SC kam der "Club" zu einem 1: 0 (1:0)-Erfolg und blieb kam damit im vierten ungeschlagenen Spiel unter der Regie des Weltmeisters von 1990 zum dritten Sieg.

Gelb-Rot für Van Eck

Allerdings mussten die Franken den Sieg mit einer Gelb-Roten Karte für den Niederländer Rene van Eck wegen wiederholten Foulspiels (82. ) bezahlen, der nun am kommenden Wochenende im Verfolgerduell gegen Alemannia Aachen fehlt. Erfolgsgarant für die Nürnberger, die bis auf zwei Punkte an den Tabellendritten Energie Cottbus heranrückten, war wieder einmal Dimcho Beliakow. Der Bulgare erzielte bereits in der dritten Minute das Tor des Tages. Für Beliakow war es schon das elfte Saisontor.

KSC-Abstieg besiegelt

Danach versäumten es die Gäste, aus ihrer Überlegenheit und den zahlreichen Konterchancen mehr Kapital zu schlagen. Der KSC, der den spielerisch besseren Nürnbergern lediglich Kampf entgegenzusetzen hatte, verpasste mit der erneuten Niederlage wohl die letzte Chance, doch noch den Anschluss an die Nicht-Abstiegs-Plätze zu schaffen. Beste Spieler waren vor 14.000 Zuschauern bei den Karlsruhern Vragel da Silva und Torhüter Jentzsch, beim "Club" überzeugten Markus Lösch und Jacek Krzynowek. Sport 1
Eintrag - Monday, April 03, 2000 at 08:18:31 (GMT)

"KSC in der Intensivstation"


Lange Gesichter beim KSC nach Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg

Karlsruhe - Vor 18.000 Zuschauern verlor der Karlsruher SC heute Nachmittag mit 0:1 (0:1) gegen den 1. FC Nürnberg. Die Schützlinge von Trainer Jogi Löw gerieten schon in der 4. Minute durch einen Treffer des Bulgaren Beliakov in Rückstand. In der Folgezeit rannten die Karlsruher vergeblich gegen eine gut formierte Nürnberger Elf an. Der Nürnberger Van Eck sah in der Schlussphase wegen wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte.


"Wir wurden heute auf die Intensivstation eingeliefert, aber wir sind noch nicht tot", lautete das wenig überzeugende Fazit des Karlsruher Coachs nach dem Spiel. "Es sieht wirklich düster aus, aber es bleibt uns eben noch eine geringe Chance." Doch glauben mag er das wohl selbst nicht so richtig. Denn auch Sportdirektor Guido Buchwald, der noch unlängst von den Planungsvarianten "A" und "B" gesprochen hatte, hat nun ein einsehen: "Künftig müssen wir uns wohl hinsichtlich der nächsten Saison mehr mit Plan B befassen", sagte der Schwabe nach dem Spiel. "Plan B", das bedeutet: Planung für die Regionalliga.

Diese Einsicht verwundert aber nicht, denn viel Anlass zu Optimismus hatten die Angestellten des badischen Traditionsverein ihren Vorgesetzten nicht gegeben. Das Spiel machte von Anfang an die Mannschaft in rot-schwarz. Die Franken begannen stürmisch, nutzen eine Unachtsamkeit in der Karlsruher Abwehr und erzielten bereits in der 4. Minute durch den Bulgaren Beliakov den Führungstreffer. Auch in der Folgezeit waren die Franken dem KSC spielerisch und balltechnisch überlegen. Ein ums andere Mal liefen die KSC-Spieler ihren Gegenspielern hinterher. "Wenn man aus dem Mittelfeld so wenig Torgefahr ausstrahlt, dann verliert man eben solche Spiele", hatte Jogi Löw das Manko seiner Elf erkannt, "wenn das in der Zukunft nicht besser wird, dann werden wir absteigen, das ist klar."

Zur Halbzeit nahm Löw den überforderten Martin Braun aus dem Spiel, brachte Miran Pavlin. Doch damit kam er vom Regen in die Traufe. Denn der Slowene wirkte geradezu aufreizend lustlos, bewegte sich wenig bis gar nicht, sprach nach dem Spiel gar von "Motivationsproblemen".

So verflachte die Partie in der zweiten Hälfte zusehends. Die Nürnberger spielten abgeklärt und hatten einige gefährliche Konterchancen, die sie aber nicht nutzen konnten. Beim KSC gab es dagegen hauptsächlich balltechnische Unsicherheiten und Fehlpässe zu sehen. Man wollte, konnte aber gegen die überlegenen Nürnberger nicht. Und wenn doch der Durchbruch zum gegnerischen Tor gelang, dann stand dort Ex-Nationaltorhüter Andreas Köpke und faustete das Fünkchen Hoffnung souverän über seinen Kasten.

Zehn Minuten vor Spielende schickte Schiedsrichter Werthmann den Nürnberger Van Eck wegen wiederholtem Foulspiel mit einer Gelb-Roten Karte in die Kabine. Der KSC versuchte noch einmal aufzudrehen, doch leider blieb es beim Versuch. Auch in der Schlussphase konnte die Wildpark-Elf, wie eigentlich in keiner Phase des Spiels, den Eindruck erwecken, sie habe den absoluten Tordrang oder könne gar ein solches erzielen. (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Sunday, April 02, 2000 at 22:21:10 (GMT)

Die Pressekonferenz nach dem heutige Spiel gegen Nürnberg ist online zum Anhören!

kscfans.de
Eintrag - Sunday, April 02, 2000 at 22:18:39 (GMT)

April, April...


Karlsruhe - Der 1. April war auch bei ka-news ein Thema. Moepvner geht an die Börse, so die Meldung vom Samstag. Natürlich werden die vier Karlsruher Brauereien Hoepfner, Moninger, Wolf und Vogel weiterhin ihr eigenes, wohlschmeckendes Bier brauen und es nicht als gemeinsames Freibier aus den Karlsruher Brunnen fließen lassen. Ebenfalls ein Aprilscherz war der gesamte KSC Bericht, Pressesprecher Rüdiger Saal stünde als neuer Präsident zur Debatte und Sportdirektor Guido Buchwald hätte Martin Vasquez erneut für den KSC verpflichtet.

Wir hoffen, das alle Beteiligten über unsere Berichte schmunzeln konnten. ka-news drückt dem KSC natürlich weiterhin die Daumen, denn was ist Karlsruhe ohne den KSC im Profifußball? KA-NEWS
Eintrag - Sunday, April 02, 2000 at 10:47:18 (GMT)

Pressekonferenz vor dem Spiel: KSC - 1.FC Nürnberg (2.04.2000)


Real Audio


oder
Pressekonferenz(22 Min, wav 1341 KB ,schlechtere Qualität) kscfans.de
Eintrag - Saturday, April 01, 2000 at 19:47:19 (GMT)

Auswärtspartie beim KSC


Club tritt Flucht nach vorne an
Mit Stoilas und Ziemer im Mittelfeld – Krzynowek wieder dabei

NÜRNBERG (Eig. Ber./wei) – „Die Flucht nach vorne antreten“ will Klaus Augenthaler, Cheftrainer des 1. FC Nürnberg, in seinem ersten Auswärtsmatch mit dem Club morgen beim Karlsruher SC (Anpfiff 15 Uhr).

Die Aussage wird dadurch unterstrichen, dass Augenthaler seine Mannschaft sehr offensiv ausrichtet. So lässt er Thomas Ziemer nicht nur in der Mannschaft, sondern er setzt ihn im Wildparkstadion gemeinsam mit Stoikos Stoilas im zentralen Mittelfeld ein.

Allerdings steht hinter dem Einsatz des Bulgaren noch ein kleines Fragezeichen, denn er hat sich bei einem Zweikampf mit Kos im Training eine Knöchelverletzung zugezogen.

Ziemer hatte richtig vermutet, dass er im Team bleibt, weil dieses Mal Sven Günther wegen der fünften Gelben Karte zuschauen muss, der aber wohl auch wegen einer Virusinfektion nicht mitmachen könnte. Gegen Hannover hatte Ziemer noch davon profitiert, dass Jacek Krzynowek gesperrt war, der nun nun wieder spielen darf.

Vorteil für van Eck


Was Manndecker René van Eck entgegenkommen dürfte, der ohne seinen gewohnten Vordermann Krzynowek gegen Hannover vor allem nach dem zwischenzeitlichen 1:1, das er mit verschuldet hatte, sichtlich verunsichert einen Fehlpass nach dem anderen produzierte. Allerdings wollte der Holländer dies nicht im Zusammenhang mit seinem Vordermann sehen. „Das ist egal, ob der Ziemer oder Krzynowek heißt, das lag alleine an mir“, räumt er ein.

Van Eck wird dennoch erneut gemeinsam mit Marek Nikl das Manndecker-Duo bilden, das vor allem vor Karlsruhes Torjäger Rainer Kreig auf der Hut sein muss, der bereits 14 Treffer erzielte, davon zwei im Hinspiel beim 4:3-Erfolg des Club. Wieder ins Tor zurückkehrt schließlich Andreas Köpke, der auch das Mannschaftstraining nach seinem Muskelfaserriss in der Wade problemlos mitgemacht hat.

Wenn Augenthaler sein Team so offensiv ausrichtet, dann deshalb, weil ein Punkt zu wenig wäre. „Wir müssen gewinnen, wenn wir noch einmal in den Kampf um den Aufstieg eingreifen wollen“, betont er. Dass seine Mannschaft bisher auswärts meist nur Punktelieferant war und nur einmal, am 23. August in Offenbach auswärts voll punktete, tangiert den Fußballehrer wenig. „Jede Serie reißt einmal“, sagt er.

Drei Zähler braucht allerdings auch der Gastgeber, wenn er den Abstieg vielleicht doch noch vermeiden will. Der KSC muss dabei mit dem Handicap fertig werden, dass vier Stammspieler fehlen. Sequeira und Diaz sind für Costa Rica in der Olympiaqualifikation im Einsatz, Addo für Ghana und Amadou für Benin in der WM-Qualifikation.

1. FC Nürnberg: Köpke; Lösch – Nikl, van Eck – Leitl, Störzenhofecker, Stoilas, Ziemer, Krzynowek – Beliakov, Driller. Altmühl-Bote - http://www.altmuehl-bote.de/nn/s2.htm
Eintrag - Saturday, April 01, 2000 at 07:53:25 (GMT)

Phönix darf sich auf seinen Nachwuchs freuen


FUSSBALL: Die B-Junioren treten heute im "MM-Extra-Spiel" gegen den Karlsruher SC an
Von unserem Mitarbeiter Michael Wilkening

Die erste Herrenmannschaft des MFC Phönix spielt in der Fußball-Kreisliga A, Staffel II. Die Truppe von Coach Uwe Hohberger setzt sich dabei zum großen Teil aus eigenen Nachwuchscracks zusammen. Die Verantwortlichen können sich jetzt bereits auf die Saison 2002/03 freuen, denn dann werden einige Youngster zu den Senioren aufrücken, die momentan bei den B-Junioren für Furore sorgen. In der derzeit höchsten Spielklasse, der Verbandsliga, liegt der MFC auf Rang vier und empfängt am Samstag um 15.30 Uhr den Nachwuchs des Karlsruher SC.

Gegen den KSC wollen sich die Phönixler im Vergleich zur Mittwoch-Partie auf jeden Fall steigern. Im Mannheimer Duell gab es beim VfR lediglich ein 1:1. "Auf dem ungewohnten Kunstrasen haben wir uns schwer getan, hinzu kam die besondere Atmosphäre eines Derbys", hat Trainer Helmut Sona die Begegnung allerdings schon wieder abgehakt. Die Vorzeichen stehen gegen den Nachwuchs des Noch-Zweitligisten ohnehin anders.

Der KSC rangiert auf dem zweiten Rang und hat im bisherigen Saisonverlauf nur eine Niederlage (gegen den SV Waldhof) hinnehmen müssen. Dennoch sieht Sona seine Truppe nicht chancenlos. "Wir haben bereits beim 0:1 im Hinspiel bewiesen, das wir mithalten können." Mit einem Erfolg würden sich die Aussichten der Grün-Schwarzen auf die Oberliga-Qualifikation enorm steigern. Drei Mannschaften der Verbandsliga Nordbaden sind qualifiziert, der Meister spielt ab der neuen Spielzeit in der Regionalliga Süd. "Es ist aber noch nicht entschieden, ob wir überhaupt in der Oberliga antreten. Die Kosten sind immens und es ist fraglich ob unser Verein dies leisten will und kann", blickt der Coach schon mal voraus.

Zunächst gilt die volle Konzentration der schweren Aufgabe am Samstag, "denn der KSC verfügt über etliche Auswahlspieler, einige sind sogar im Nationalkader". Auf Seiten der Mannheimer stehen die Gebrüder Heilmann im Aufgebot der badischen Auswahl. "Aus diesem Grund müssen wir kompakt stehen und dürfen uns kein frühes Gegentor einfangen", warnt Sona.

Der größere Druck dürfte aber auf Gunnar Hesse, Sonas Gegenüber beim KSC, lasten.Zurzeit haben die Karlsruher drei Zähler Rückstand zum ewigen Rivalen SV Waldhof. Bei einer Niederlage könnte der zug in Richtung Meisterschaft abgefahren sein. "Deshalb werden wir unsere offensive Ausrichtung beibehalten, denn wir müssen drei Punkte einfahren", legt Hesse bereits seine Marschroute fest.

INFO: MM-Extra-Spiel: B-Junioren-Verbandsliga: MFC Phönix - Karlsruher SC, Samstag, 15.30 Uhr. Mannheimer Morgen
Eintrag - Saturday, April 01, 2000 at 07:46:24 (GMT)

"Alle wissen, worum es geht"


FUSSBALL: VfR heute zu Hause gegen SV Lohhof
Wenn der Tabellenletzte beim heimstarken Tabellenzweiten antreten muss, wird im Sport von einer leichten Aufgabe für letzteren gesprochen. Gerade deshalb bereitet Günter Sebert, Trainer des VfR Mannheim, seine Spieler besonders konzentriert auf die heutige Aufgabe (15.30 Uhr) zu Hause gegen den SV Lohhof vor. "Der Trainer weist uns in jedem Training auf die Schwere der Aufgabe hin. Alle wissen, worum es geht", gibt VfR-Torjäger Zdenko Juric die Stimmung in der Truppe wieder.

Mit einem Erfolg könnten er und seine Mitspieler weiteren Boden im Kampf um den zweiten Tabellenplatz gutmachen, da der direkte Konkurrent SC Pfullendorf bei den KSC-Amateuren vor einer schwierigen Aufgabe steht. "Aber auch gegen Lohhof wird es für uns verdammt schwer, weil sie sicherlich sehr defensiv spielen", erwartet Juric, dessen Ellenbogenverletzung ihn nicht mehr behindert, für sich und den Rest der Offensivabteilung viel Arbeit. Im Abschlusstraining, an dem bis auf Thomas Vogel (Lauftraining) alle VfR-Spieler teilnahmen, ließ Sebert deshalb etliche Angriffsvarianten üben, damit Lohhof auf dem Weg zum zwölften Heimsieg kein Stolperstein für die Blau-Weiß-Roten wird. bos

INFO: VfR Mannheim - SV Lohhof heute 15.30 Uhr Rhein-Neckar-Stadion. Mannheimer Morgen
Eintrag - Saturday, April 01, 2000 at 07:45:31 (GMT)

Paeslack auf die Insel


Karlsruhe· Fußball-Zweitligist Karlsruher SC leiht Jens Paeslack bis zum Saisonende nach Schottland aus. Der 26-jährige Stürmer schnürt ab sofort für den schottischen Zweitdivisionär St.Mirren die Fußballschuhe. Bei den Badenern war Paeslack bisher nicht über vier Kurzeinsätze hinausgekommen. Sein Vertrag beim KSC läuft noch bis zum 30. Juni 2002.dpa Suedwest Presse
Eintrag - Saturday, April 01, 2000 at 07:44:28 (GMT)

Pressesprecher soll Präsident werden


Rüdiger Saal Schmiders Wunschkandidat / Vazquez vor Rückkehr in den Wildpark (1.April 2000)

Karlsruhe - heute morgen platzte die Bombe im Wildpark: der bisherige Pressesprecher Rüdiger Saal soll neuer Präsident des Karlsruher SC werden. Das zumindest verbreitete der Verein in einer Presseerklärung. Der baldige Ex-Präsident und Ex-Coca-Cola-Boss Roland Schmider bezeichnete Saal auf Nachfrage als „seinen absoluten Wunschkandidaten“. Ein Wahl Saals gilt unter Insidern als ziemlich sicher, da er nunmehr die Unterstützung des noch von Roland Schmider eingesetzten Wahlausschusses genießen dürfte.

„Es war schon immer mein Wunsch, meiner innigen Verbindung zum Karlsruher SC durch ein Engagement in verantwortlicher Position Ausdruck zu verleihen“, sagte der gewandte Rhetoriker und passionierte Golfspieler Saal. Am Montag soll er offiziell dem Wahlausschuss des Vereins vorgeschlagen werden, der wird ihn dann der Mitgliederversammlung als Kandidaten empfehlen.

Gedanken über mögliche Mitstreiter hat er sich allerdings noch nicht gemacht. „Man könnte aber zum Beispiel Fritz Becherer als Vizepräsidenten wiederbeleben, er ist ein Mann mit über 60 Jahren Erfahrung im Verein“, ist einer seiner Vorschläge. Auch die sportliche Fachkompetenz innerhalb des Präsidiums will er erhöhen. So könnte sich Saal durchaus einen Vizepräsidenten Jimmy Hartwig vorstellen: „Der wäre gerade frei, er ist jung und außerdem ein klarer Kopf“, sagte der Noch-Pressesprecher, der Hartwig noch aus seinen DSF-Zeiten kennt.

Als neuen Geschäftsführer hat Schmider Saal den bisherigen Marketingleiter Erwin Finkbeiner wärmstens empfohlen. Der sei schließlich früher ebenfalls Verkaufsleiter bei Coca-Cola gewesen und kenne sich daher im Geschäft mit Flaschen bestens aus, schmunzelte Schmider. Es ist jedoch fraglich, ob Saal die Dienste von Finkbeiner in Anspruch nehmen will. Denn der Marketingleiter hatte unlängst in einem Interview die Frage aufgeworfen, ob neben dem Geschäftsführer einer KSC GmbH denn das Amt des Präsidenten überhaupt noch besetzt werden müsse, da es sich nach der Umwandlung schließlich faktisch um einen Wirtschaftsbetrieb handele. Und die habe nun einmal keinen Präsidenten. Repräsentative Aufgaben könnte der künftige Ehrenvorsitzenden des Vereins, Ullrich Heynig, ehrenamtlich wahrnehmen.

Rüdiger Saal sei auch der Wunschkandidat des neuen Vermarkters. Das zumindest behauptete Schmider gestern. Wer dieser Vermarkter ist, darüber rätselt man noch, aber alles scheint darauf hinauszulaufen, dass der Verein einen Vertrag mit Kinowelt schließen wird. Die trennten sich nämlich letzte Woche vom FC Magdeburg, dem jetzt nur noch der Gang zum Konkursrichter bleibt. „Wir könnten uns durchaus vorstellen, unsere Ost-Millionen in Süddeutschland zu investieren“, sagte Kinowelt-Chef Kölmel gegenüber dem Fernsehsender SAT1.

Weiterhin wurde bekannt, dass auch Sportdirektor Buchwald einen Tag vor dem Schließen der Transferliste noch einmal aktiv geworden ist. Mit dem Spanier Martin-Raphael Vazquez stehe man kurz vor einem erneuten Vertragsabschluß, so der 36-jährige Ex-Libero. Um kritischen Stimmen vorzubeugen, habe man sich persönlich von der Kondition des ehemaligen Nationalspieler überzeugt. „Der Mann ist in einer Top-Verfassung“, sagte Buchwald. „Er wurde von den ehemaligen Trainern Berger und Ullrich nur falsch eingeschätzt“, dessen ist sich Buchwald heute sicher.

Der Spanier, an dem laut Kicker auch der VfL Wolfsburg stark interessiert war, ist dem KSC in finanzieller Hinsicht offenbar stark entgegengekommen. So verdiene er jetzt nur noch knapp 85 % seiner damaligen Bezüge. Der große Vorteil: Vazquez ist für die stark abstiegsgefährdeten Badener sofort einsatzbereit, da er seit der Trennung vom KSC keinen neuen Verein mehr hatte. Darum freute sich Buchwald heute morgen: „Vertragsbeginn ist schon der 01. April 2000.“ (Wernfried Putzig) KA-NEWS
Eintrag - Saturday, April 01, 2000 at 07:37:17 (GMT)

KSC will drei Punkte gegen Nürnberg


Fans wollen drei Punkte für die Eisbären!
(kscfans/ph) Jens Paeslack wird ausgeliehen an einen schottischen Club. Der Verein ist erster in der zweiten schottischen Liga.

Douglas Sequiera und Minor Diaz haben heute Karlsruhe verlassen um zu ihrem Nationalteam zu stoßen. Sie werden nächste Woche drei Spiele in Mexiko bestreiten. Diese Spiele zählen als Qualifikation zur Olympiade 2002. Nächste Woche am Montag werden Amadou und Addo nach Afrika reisen. Ihr Nationalteam hat ein Spiel zur WM Qualifikation 2002. Beide werden erst am nächsten Sonntag zurückkehren.

Gegen Chemnitz werden alle vier dem KSC nicht zur Verfügung stehen. Trainer Löw sagte, daß dies in der jetzigen Phase, des Existenzkampfes des KSC, für ihn sehr negativ sei, da gerade Sequiera, Addo und Amadou zuletzt zur Stammformation gehört haben. Gegen Chemnitz müsse der KSC dann drei Spieler ersetzen. Auch Minor Diaz war gerade wieder am Kader dran und wäre für Einsätze in Frage gekommen.

Der Punkt in Mainz war schlussendlich sehr wichtig für den KSC, weil die Mannschaft gezeigt hat, daß sie sich nicht aufgegeben hat. Nach einem 0:2 Rückstand ist es normalerweise in Mainz schwer noch einen Punkt zu machen. Die Mannschaft hat dies geschafft, was auch für die Moral und den neuen Kampfgeist des Teams spricht. Im Training war dieser positive Trend die ganze Woche über zu sehen. Der Sieg gegen Fortuna Köln und der aufgeholte Rückstand gegen Mainz hat den Spielern weiter Auftrieb gegeben. Daher ist auch das gesamte Training diese Woche sehr gut abgelaufen, so Trainer Löw.

Einige kleinere Problem haben sich trotzdem eingeschlichen. Rainer Krieg konnte heute nur Lauftraining absolvieren, aufgrund einer Verhärtung im Oberschenkel. Jens Bäumer und Darko Josinivic haben beide Adduktoren Probleme. Bei Jend Bäumer stammen diese aus dem Spiel gegen Pforzheim, bei Josinivic aus dem Trainingsbetrieb.

Gegen Nürnberg ist die Marschroute klar, wir müssen siegen, so der Trainer. Von den nächsten vier Spielen finde drei im Wildpark statt, eines auswärts in Chemnitz. Es wird wichtig sein, in diesen vier Spielen den Anschluß an einen Nichtabstiegsplatz zu schaffen. Drei vier Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz, so lautet das Ziel.

Die Nürnberger haben nach dem Trainerwechsel sehr gut gespielt, gegen Chemnitz haben sie vor allem in der zweiten Halbzeit sehr offensiv und schnell nach vorne gespielt. Vermutet wird, daß die Nürnberger eher defensiv in Karlsruhe auftreten, um über Konter ihre Chance zu suchen. Beide Mannschaften stehen unter großem Druck, der KSC darf nicht Absteigen, die Nürnberger müssen aufsteigen. Daher wird es ein offenes Spiel werden.

Mannschaftsaufstellung:
Im zentralen Mittelfeld gibt es beim KSC Probleme, da beide Spieler, die dort zuletzt eingesetzt wurden nicht zur Verfügung stehen. Michael Molata ist aufgrund der fünften gelben Karte gesperrt, Douglas Sequiera ist bei seiner Nationalmannschaft. Hier könnten Jens Bäumer und Michael Zepeck zum Einsatz kommen. Auch Daniel Addo kommt für diese Aufgabe in Frage.
Im offensiven Mittelfeld wird der Newcomer Adin Cetin auflaufen. Auch Stefan Meissner ist für diesen Bereich gesetzt. kscfans.de
Eintrag - Friday, March 31, 2000 at 16:46:17 (GMT)

KSC Fanbetreuung mit zusätzlicher Internetadresse


Seit heute ist die Fanbetreuung auch unter der Internetadresse:

http://www.ka-fans.de erreichbar

. kscfans.de
Eintrag - Friday, March 31, 2000 at 11:41:01 (GMT)
Club und KSC haben einstmals den Fußball mit geprägt

Ein Duell alter Rivalen


Augenthaler erwartet interesse Partie – Beide unter Erfolgsdruck

NÜRNBERG (Eig. Ber./wei) – Wenn sich am Sonntag im Wildparkstadion der Karlsruher SC und der 1. FC Nürnberg gegenüberstehen (Anpfiff 15 Uhr), dürfte so manchen FußballFan Wehmut überkommen. Schließlich haben beide Klubs den Fußball zumindest im Süden Deutschlands viele Jahre mit geprägt.

Doch das ist Vergangenheit, sowohl Club als auch KSC gehören heute nicht mehr zur Créme im deutschen Profi-Fußball. Während der neunmalige deutsche Meister aus Nürnberg immerhin noch von der sofortigen Rückkehr ins Oberhaus träumen darf, stehen die Badener, 1909 Titelträger und 1955/56 jeweils Pokalsieger, sportlich und finanziell am Abgrund. Verlieren sie, dürfte ihr Sturz in den Amateurbereich kaum mehr abzuwenden sein.

Unverkennbare Parallelen

Die Parallelen zwischen den beiden Traditionsvereinen sind dabei unverkennbar. Der Club, der in diesen Tagen sein 100-jähriges Bestehen feiert, hat das alles schon einmal mitgemacht, den tiefen Fall von der Bundesliga bis in die Regionalliga, nur ereilte ihn dieses Schicksal bereits Mitte der 90-er Jahre. Von der höchsten Klasse ging es zwischen 1993/94 und 1995/96 bis hinunter in die Drittklassigkeit. Ähnliches widerfährt nun auch dem bereits 1894 gegründeten KSC. Als es mit dem FCN schon bergab ging, feierte er noch rauschende Erfolge im Uefa-Cup, wo er sogar bis ins Halbfinale vordrang.

Doch danach ging es steil bergab. In der Saison 1997/98 ereilte den KSC überraschend der Abstieg aus der Bundesliga. Was auch Jörg Berger nicht verhindern konnte, der in höchster Not als Notnagel für den altgedienten Winfried Schäfer engagiert worden war. Im ersten Zweitliga-Jahr wurde Berger von seinem Assistenten Rainer Ullrich als Chef ersetzt, doch der sportliche Erfolg blieb aus. Deshalb musste auch Ullrich gehen und Joachim Löw soll nun versuchen, zu retten, was zu retten ist. Dass dem neuen Coach dies gelingen wird, darf man jedoch bezweifeln. Siehe auch 1. FC Nürnberg: Er warf 1995/96 Hermann Gerland raus, und holte Willi Entenmann zurück, den man zwei Jahre zuvor nach einem 2:0-Erfolg gegen die Bayern gefeuert hatte. Doch auch der Schwabe konnte den Sturz ins Amateurlager nicht verhindern.

Auf jeden Fall geht es am Sonntag für beide Mannschaften um viel. „Ein Punkt ist für uns, aber auch für den KSC zu wenig“, weiß Club-Trainer Klaus Augenthaler. Er sieht beide Teams unter Erfolgsdruck, wenn auch mit unterschiedlicher Ausgangslage. Der Club schaut nach oben, der KSC nach unten. Von daher erwartet der Coach auch „eine interessante Partie“.

2. Bundesliga: 25. Spieltag, Fr. (19): Oberhausen – Waldhof, Stuttgarter Kickers – Tennis Borussia, Hannover – Chemnitz; Sa. (15.30): 1. FC Köln – Offenbach; So. (15): St. Pauli – Fortuna Köln, Greuther Fürth – Mönchengladbach, Karlsruhe – Nürnberg, Aachen – Mainz; Mo. (20.15): Cottbus – Bochum. Altmühl-Bote - http://www.altmuehl-bote.de/nn/s3.htm
Eintrag - Friday, March 31, 2000 at 08:00:23 (GMT)

Karlsruher SC: Rettung über die Heimspiele


Löw beginnt zu rechnen
Einen Punkt beim 2:2 in Mainz erkämpft und trotzdem wurde der Abstand zum rettenden Ufer größer für den Karlsruher SC. Vielleicht mögen sie daher Sprichwörter immer mehr in Karlsruhe. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", war in den letzten Tagen häufig rund um den Wildpark zu hören. Soll heißen: Solange der KSC noch theoretische Chancen hat, wird weiter an den Nichtabstieg geglaubt.

Trainer Joachim Löw setzt auf folgende, einfache Rechnung. "Wir müssen vor allem unsere Heimspiele gewinnen." Sollten alle Partien im Wildpark siegreich beendet werden, sind das stolze 18 Zähler. "Drei unserer nächsten vier Spiele werden bei uns ausgetragen. Drei Siege und wir haben bestimmt den Anschluss geschafft."

Sportdirektor Guido Buchwald sieht die Lage ähnlich. "Die Heimspiele müssen gewonnen werden. Vor allem, weil wir Gegner wie Oberhausen, Stuttgarter Kickers oder auch den FC St. Pauli im Wildpark haben", so der Weltmeister von 1990 kürzlich. "Die Mannschaft hat in Mainz Moral bewiesen und der Punktgewinn so kurz vor dem Spielende war versöhnlich und lässt uns hoffen, die Begegnung gegen Nürnberg am nächsten Sonntag erfolgreich bestreiten zu können."

Buchwald war übrigens bei der unglücklichen 3:4-Vorrunden-Niederlage in Nürnberg Interims- Coach. Er hatte das Team offensiv gut eingestellt - doch in der Defensive haperte es damals mächtig. Bernd Hobsch wurde nie unter Kontrolle gebracht. "Wir müssen hier alle die Ärmel hochkrempeln und für den Klassenerhalt fighten. Karlsruhe ist eine Fußballstadt und der KSC hat eine Zukunft, dafür müssen alle Betroffenen kämpfen", ist Buchwald keineswegs gewillt aufzugeben.

Peter Putzing Kicker
Eintrag - Friday, March 31, 2000 at 07:51:10 (GMT)

KSC enttäuscht beim 1:1 gegen Pforzheim


Karlsruhe - Ein enttäuschter KSC -Trainer Jogi Löw und ein mehr als mageres 1:1 standen am Ende des Testspiels gegen den Oberligisten 1. FC Pforzheim. Vor rund 100 Zuschauern, die sich das Spiel trotz strömendem Regen antun wollten, konnte Carsten Lakies in 49. Minute das 1:0 für den KSC markieren.

Danach mutierte die Begegnung mehr und mehr zum "Wasserball-Match". Michael Holzhauer war es dann auf Seiten der Pforzheimer, der in der 68. Minute den verdienten Ausgleich schoss.

Nach der Partie zeigt sich Jogi Löw enttäuscht ob der Leistungsfähigkeit seines B-Teams. Dennoch konnte der 40-Jährige der Wasserschlacht etwas Positives abgewinnen: "Hauptsache, einige haben wieder Spielpraxis bekommen", sagte er. (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Thursday, March 30, 2000 at 15:05:44 (GMT)

KSC stellt Spieler für Länderspiele ab


Karlsruhe - Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC muss in seinem Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg sowie in der Auswärtspartie beim Chemnitzer FC (9. April) auf seine beiden Mittelamerikaner Sequeira und Diaz verzichten. Die Costa Ricaner sind von ihrem Verband für mehrere Olympia-Qualifikationsspiele in Mexiko nominiert worden. Darüber hinaus fallen auch Addo (Ghana) und Amadou (Benin) für das Spiel in Chemnitz aus. Beide müssen für ihre Verbände Qualifikationsspiele für die WM 2002 bestreiten. Sport 1
Eintrag - Thursday, March 30, 2000 at 14:52:34 (GMT)

Einige kurz Erläuterungen.


Roland Schmider hat während der Pressekonferenz am vergangenen Freitag einige Aussagen über die Zukunft des KSC gemacht. Wir versuchen diese Aussagen unplugged ins Netz zu setzten.
Dies ist nur Ausschnitt aus dem Statement von Roland Schmider, wir haben versucht alles wörtlich zu zitieren. Aber an einigen Stellen ist es uns nicht gelungen die Aufnahmen auf unserem Band zu verstehen. Diese Stellen sind durch „(...) gekennzeichnet. Es fehlen hier allerdings immer nur einige Worte.

Frage: Die Mitteilung zum Herrn Heynig, heißt das dann, daß der ausgeschieden Vize-Präsidnet bis zum 30.06 keinen Nachfolger hat?

Schmider: „Ja gut, es kommt drauf an. Wir hatten gestern abend Sitzung, Präsidium und Verwaltungsrat. Unser erklärtes Ziel ist es, möglichst zeitnah eine außerordentliche Mitgliederversammlung durchzuführen und es macht dann wenig Sinn unter Umständen wegen eines Zeitraums von vier fünf Wochen da jemanden ins Präsidium zu berufen. Vor allem Dingen da man nicht weiß, inwieweit und welche Struktur der Verein ab dem 1.07 geführt wird.“ (...) Die Bemühungen gehen dahin, Ende April Anfang Mai diese Versammlung abzuhalten. Um möglichst frühzeitig die Weichen stellen zu können. Und deswegen, und wenn dem so ist und so siehts aus, es sind noch ein paar Gespräche notwendig in den kommenden Tagen, danach(...)vier Wochen, da einen ins Präsidium zu berufen, diejenigen, die dann die Verantwortung tragen, werden diese Entscheidung treffen müssen. Und es wäre ganz schlecht halt, wenn wir das ein oder andere Amt die nach uns kommen vor vollendete Tatsachen stellen. (hier fehlt ein Satz). Auf der einen Seite stimmt es sind wichtige Entscheidungen zu treffen, auf der anderen Seite gibt es im personellen Bereich einen gravierenden Wechsel, und unser Bestreben muß es eben sein, daß die nach uns kommen, mit dem was wir jetzt produzieren, dann letzendlich konfrontiert werden. Des ist auch eine Hauptaufgabe, das zu verhindern, indem man möglichst schnell, die Dinge regelt, die noch zu regeln sind und dann und die neuen nach Möglichkeit mit einbindet. Wobei man sehen muß, daß zumindest ein Organ, nämlich der Verwaltungsrat, noch bis März 2001 noch im Amt ist. Des darf man nicht unterschätzen, der Verwaltungsrat ist gewählt, in seiner Gesamtheit, bis ins Jahr 2001.“


Weitere Auszüge folgen, da es sehr schwierig ist, die Bandaufnahme auszuwerten, da wir nur eine sehr schlecht Tonqualität vorliegen haben. Ich hoffe aber, daß wir morgen eine weiteres Schnipsel vorliegen haben! kscfans.de
Eintrag - Wednesday, March 29, 2000 at 18:09:56 (GMT)

Frag die Online Fanbetreuung!


Das Internet beschäftigt immer mehr Menschen. Auch die KSC Fans sind hiervon betroffen. Viele Fragen stellen sich Neueinsteigern, mit denen sie oft allein gelassen werden. Wie schaffe ich es, daß ich endlich „drin“ bin? Wie kann ich meine eigene Homepage programmieren? Wie erreiche ich den KSC im Internet? Wer hilft mir eine Homepage für unseren Fanclub zu erstellen? Wie verschicke ich eine E - Mail? Wie komme ich am billigsten ins Internet? Und, und, und, die Liste der Fragen ist endlos.

Wer gibt Antwort?

Ab dem Heimspiel gegen Nürnberg stehen Euch vor den Heimspielen unser Online Fanbetreuer zur Verfügung um Licht in die Sache zu bringen. Sie werden versuchen Euch alle Fragen, die Ihr bezüglich Internet und KSC habt zu beantworten. Ihr findet Sie im Fan - Infostand hinter der Gegengeraden, an dem Fenster an dem es dran steht.

Natürlich könnt Ihr Eure Fragen auch weiterhin direkt per Internet an die Online Fanbetreuung stellen, Ihr findet uns dort unter der Adresse http://www.kscfans.de. Dort trefft Ihr neben uns noch viele andere KSC Fans im KSC Talk. Was das ist? Kommt zu uns und fragt.

Übrigens, jeder registrierte Fanclub hat die Möglichkeit bei uns eine eigen Internetseite ins Internet zu stellen. Ihr gebt uns den Text (max ½ DIN A4 Seite) und die Bilder (Logo und Gruppenbild) und wir erstellen mit Euch zusammen eine Internetseite. Dazu sollte Ihr die Sachen am Besten auf Diskette mitbringen, zumindest den Text, im Notfall tippen wir ihn auch ein.

(Wir sind zwar keine Inder aber im Internet kennen wir uns auch ganz gut aus.)

Das Team der KSC - Fanbetreuung kscfans.de
Eintrag - Wednesday, March 29, 2000 at 16:38:01 (GMT)

Augenthaler warnt vor dem KSC


Am Vortag hatte Club-Torhüter Andreas Köpke noch das Training wegen Schmerzen abbrechen müssen, doch gestern war er wieder voll belastbar. Trainer Klaus Augenthaler ist also eine Sorge los. Er ist überhaupt auf seine Schützlinge gut zu sprechen: „Sie trainieren sehr gut, sind voll bei der Sache.“ Vorsorglich hat er sie jetzt schon vor dem Gastgeber Karlsruher SC gewarnt. Die Mannschaft habe Qualität, sprach er, und dürfe auf gar keinen Fall an ihrem letzten Tabellenplatz gemessen werden. „Auge“ schätzt die 90 Minuten im Wildparkstadion völlig richtig ein: „Das wird für uns ein Endspiel.“ Eines von vielen in den nächsten Wochen.

Das 100-jährige Bestehen des 1. FCN wirft seine Schatten voraus: Morgen startet der Verein ab 16 Uhr an der Nordseite der Lorenzkirche eine Promotions-Aktion. Dabei kann auch der hochmoderne Mannschaftsbus besichtigt werden. Marcus Feinbier und Knut Reinhardt geben Autogramme – und werden um 18 Uhr von Thomas Ziemer, Christian Möckel und Martin Driller abgelöst.

Meyer schätzt den Club


Borussia Mönchengladbach, am Sonntag Gast bei der SpVgg Greuther Fürth, hat mit seiner Verpflichtung als Nachfolger des glücklosen Trainers Rainer Bonhof unbestritten das große Los gezogen: Hans Meyer hat die „Fohlen“ vom letzten auf den vierten Tabellenplatz geführt und lässt sie ans Bundesliga-Tor klopfen. Inzwischen akzeptieren sie den 58-jährigen erfolgreichsten Trainer der ehemaligen DDR am Bökelberg. Sogar mit seinem trockenen Humor, der zwar köstlich, aber nicht jedermanns Sache ist, haben sich Spieler, Verantwortliche und Funktionäre inzwischen angefreundet. Der Erfolg hat eben seine Folgen.

Meyer selbst geht mit diesem Begriff sehr vorsichtig um. „Wir haben zwar 14 Spiele ohne Niederlage überstanden, aber trotzdem noch nichts erreicht“, sagt er. Der Borussen-Coach ist wenig erbaut von der Auswärts-Bilanz, die mit lediglich zwei Siegen nicht stattlich sei. Vor der SpVgg Greuther Fürth hat er Respekt: „Sie ist wesentlich stärker, als ihr Tabellenplatz aussagt.“ Im Playmobilstadion will Hans Meyer seine offensive Marschrichtung beibehalten, weil – und da liegt er richtig – ein Unentschieden angesichts der Tabellensituation zu wenig sei. Im Prinzip ist die Taktik der Gäste maßgeschneidert für die „Kleeblättler“: Sie sind erheblich stärker, wenn der Gegner das Gesetz des Handelns an sich reißt.

Die eigenen Aussichten im Aufstiegskampf beurteilt Meyer vorsichtig, fast skeptisch. Aber wer sind für ihn die Topfavoriten? „Köln und Bochum müssten es eigentlich schaffen, wenn sie keinen großen Durchhänger haben“, meint er. Um den begehrten dritten Platz werde es einen wahnsinnig spannenden Kampf zwischen Cottbus, dem 1. FC Nürnberg, Tennis Borussia Berlin, seiner Borussia und – man höre und staune – Aachen geben. Den Club schätzt Meyer hoch ein: „Seit der Verpflichtung von Klaus Augenthaler befindet er sich deutlich im Aufwind.“

Lob für van Lent


Hoch zufrieden ist der Gladbacher Trainer natürlich mit dem ehemaligen Fürther Torjäger Arie van Lent, der fast regelmäßig trifft. Der Verkauf des sympathischen Holländers hat sich bei den Fürthern längst als herber Verlust herausgestellt. Während er gegen seine alten Kameraden aufläuft, fällt Max Eberl wegen der fünften gelben Karte aus.

Eine erfeuliche Kunde aus dem Playmobilstadion: Libero Petr Skarabela und Daniel Felgenhauer haben das Training wieder aufgenommen, so dass ihr Einsatz am Sonntag wahrscheinlich ist. Ein dickes Fragezeichen aber schwebt noch über Rachid Azzouzi, der seine in Berlin erlittene Verletzung noch nicht auskuriert hat. Nürnberger Zeitung - http://www.nz-online.de/nz/s1.htm
Eintrag - Wednesday, March 29, 2000 at 11:00:04 (GMT)

KSC-Fan in Ulm festgenommen


Beamte des Bundesgrenzschutzes haben - wie erst jetzt gemeldet - bereits am vergangenen Freitag im Ulmer Hauptbahnhof einen Fußball-Fan festgenommen. Der 20-Jährige aus Karlsruhe hatte noch auf dem Bahnsteig im Ulmer Hauptbahnhof eine Nebelkerze gezündet und sie in eine Gruppe Gleichgesinnter geworfen, die von blauem Qualm umhüllt wurden. Verletzt wurde niemand. Offenkundig ist der Karlsruher mit den Ulmer Spatzen-Fans befreundet und hatte sich mit denen verabredet, das Auswärtsspiel in Unterhaching zu besuchen. Doch auf halber Strecke war für ihn die Reise zu Ende. Nach der Vernebelungsaktion wurde er von den Beamten geschnappt und für die Dauer des Spiels erst einmal in Gewahrsam genommen. Jetzt wird geprüft, gegen ihn ein bundesweites Stadionverbot zu verhängen. Suedwest Presse
Eintrag - Wednesday, March 29, 2000 at 10:58:39 (GMT)

Die Statistik des vergangenen Spieltages ist online


Statistik des 24 Spieltages kscfans.de
Eintrag - Tuesday, March 28, 2000 at 09:18:55 (GMT)
Der KSC bestreitet am Mittwoch, den 29.03.2000 um 18.15 Uhr ein
Testspiel gegen den Oberligisten 1.FC Pforzheim.


Austragungsort : Wildparkstadion Platz 2
Anstoßzeit : 18.15 Uhr kscfans.de
Eintrag - Monday, March 27, 2000 at 18:19:23 (GMT)

Jozinovic rettet dem KSC das Unentschieden


Eine Minute vor dem Spielende bescherte Darko Jozinovic dem abstiegsbedrohten Karlsruher SC mit seinem Treffer ein 2:2-Unentschieden am Mainzer Bruchweg.

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat sich im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Bei Mainz 05 holte der Bundesliga-Absteiger beim 2:2 (0:0) immerhin einen Punkt. Durch einen direkt verwandelten Freistoß von Darko Jozinovic in der letzten Spielminute glichen die Badener nach 0:2-Rückstand noch aus, bleiben aber weiterhin Schlusslicht (19 Punkte) der Tabelle.
Mainz (31) rangiert nach dem Unentschieden auf Platz neun. Erst nach einem Warnschuss des Karlsruhers de Napoli in der 20. Minute übernahmen die Gastgeber in einer schwachen Partie die Initiative und erarbeiteten sich durch Gustav Policella (28.) und Christian Hock (34.) hochkarätige Chancen. In der 56. Minute war es dann Policella, der die Mainzer mit dem 1:0 erlöste. 15 Minuten später legte der Policella, erfolgreichste Mainzer Stürmer der laufenden Saison, sein 13. Tor nach. Der Tabellenletzte bewies vor 6.300 Zuschauern Moral und erzielte durch da Silva zunächst den Anschlusstreffer (73.), ehe Jozinovic das Remis sicherte. Rheinpfalz
Eintrag - Monday, March 27, 2000 at 08:06:52 (GMT)

Frank nach 2:2 fuchsteufelswild


Mainzer Trainer bemängelt fehlende Cleverness seines Teams / 2:0-Führung gegen KSC verspielt

vs. MAINZ (Eig. Bericht) – Mainz 05 sitzt im Mittelfeld der Zweiten Fußball-Bundesliga fest. Nach dem 2:2 (0:0) gestern am heimischen Bruchweg gegen den Karlsruher SC hat die Mannschaft von Trainer Wolfgang Frank sieben Punkte Rückstand zu einem Aufstiegsplatz – und gleichzeitig sieben Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen. „Mittelmaß ist das, was keiner will“, hatte es vor der Saison bei den Mainzern geheißen. Doch genau dort sind die 05er jetzt angelangt: Platz neun befindet sich sozusagen im Niemandsland.
Dabei hatte es nach dem 0:0 zur Pause alles so schön ausgesehen: Gustav Policella, in der Vorrunde mit elf Treffern der gefährlichste 05-Angreifer, hatte seine Torflaute eindrucksvoll beendet. 56. Minute 1:0 Policella mit dem Fuß, 71. Minute 2:0 Policella mit dem Kopf – jeweils nach Vorarbeit von Spyrka. Der dritte Mainzer Heimsieg in Folge (nach 1:0 gegen Cottbus und 5:0 gegen Chemnitz) schien perfekt. Doch denkste! Die Badener gingen nicht baden, sie fighteten zurück. Nach zwei Standardsituationen musste 05-Keeper Wache die Kugel aus seinem Kasten holen. Erst traf da Silva nach einer Jozinovic-Ecke mit dem Kopf (73.), dann versenkte kurz vor Schluss Jozinovic einen perfekt angeschnittenen Freistoß (89.) zum 2:2-Endstand im Mainzer Kasten.

Dass die 05er den Vorsprung nicht über die Zeit gebracht hatten, machte Frank fuchsteufelswild. Erstmals ließ sich der Mainzer Übungsleiter nach dem Abpfiff nicht in der 05-Fankurve blicken. „Wir müssen das 3:1 machen oder einfach den Ball halten in der Schlussphase. Da verhalten wir uns nicht clever genug“, murrte Frank. Dass sich sein Team am Ende selbst um die Früchte der Arbeit gebracht hatte, brachte Frank beinahe um den Verstand. Mühsam rang der 49-Jährige um Fassung.

05-Präsident Harald Strutz fasste zusammen: „Es läuft eben nicht so rund, wie wir uns das vor der Saison vorgestellt haben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir schon so gute Spiele am Bruchweg gesehen haben. Heute war es auch ein mitreißendes Spiel. Nur das Ergebnis hat am Ende nicht gestimmt. Aber deswegen darf man doch nicht hier alles in Frage stellen.“ Main Rheiner - http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.phtml?artikel_id=107110
Eintrag - Monday, March 27, 2000 at 08:05:11 (GMT)

Der KSC hofft dank Jozinovic


STUTTGART (dpa). Ein spätes Tor von Darko Jozinovic hat dem Zweitligaletzten Karlsruher SC einen Punkt im Abstiegskampf gerettet. Der kroatische Verteidiger besorgte eine Minute vor dem Abpfiff den 2:2 (0:0)-Endstand beim FSV Mainz 05. Beide Teams konnten aber kaum höheren Ansprüchen gerecht werden. Mainz sah nach den Saisontreffern zwölf und 13 von Policella (56./71.) bereits wie der sichere Sieger aus, doch da Silva (73.) und Jozinovic mit einem Freistoß aus 20 Metern schafften für die akut abstiegsgefährdeten Badener noch den Ausgleich.
Mit der vor allem vom KSC hart und aggressiv geführten Partie hatte der Schiedsrichter Christian Schößling größte Mühe. Schon nach sieben Minuten musste der Mainzer Klopp nach einem Foul von Amadou vom Platz getragen und im Krankenhaus mit Verdacht auf Knochenbruch geröntgt werden. Erst nach 30 Minuten besserte sich das Niveau, als die Gastgeber durch Hock (35.) mit einem Schuss aus 26 Metern und durch Policella (40.) zu zwei guten Chancen kamen. Der KSC verpasste die Führung nach einem Kopfball des stets gefährlichen de Napoli, der in der 16. Minute frei vor dem Mainzer Keeper Wache über das Tor schoss.

Der SV Waldhof Mannheim ist die Mannschaft der Stunde. Durch den 2:1 (1:0)-Sieg gegen den Tabellenführer 1. FC Köln blieb der Aufsteiger auch im elften Spiel nacheinander ungeschlagen. Vor 14300 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion erzielte Werner Protzel in der 27. und 71. Minute die beiden Tore für die Waldhöfer. Markus Kurth gelang in der 66. Minute der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Die Kölner, die trotz der Niederlage an der Spitze bleiben, haben damit bereits seit drei Spielen nicht mehr gewonnen.

Dank Arie van Lent hält Borussia Mönchengladbach im Rennen um die Aufstiegsplätze engen Kontakt. Mit seinen beiden Toren (2./37.) und einer Glanzleistung besiegte der 29 Jahre alte Stürmer Rot-Weiß Oberhausen fast im Alleingang. Das turbulente Spiel vor 27 800 Zuschauern im Bökelberg-Stadion gewannen die Borussen mit 4:2 (2:1) und sind damit seit nunmehr 14 Spielen ungeschlagen. Der Brasilianer Chiquinho (64.) und der Oberhausener Ciuca (71.) mit einem Eigentor sorgten für das Endergebnis. Hayer (36.) und Obad (56.) konnten zwei Mal für RWO ausgleichen. Stuttgarter Zeitung
Eintrag - Monday, March 27, 2000 at 08:03:22 (GMT)

KSC 2:2 in Mainz - Haben wir fertig?


Traumtor von Jozinovic in der 89. Minute

Mainz - Der KSC hat eine Serie gestartet. Nach dem Sieg über Fortuna Köln konnten die Badener in Mainz nach einem 0:2 Rückstand in der Schlussviertelstunde noch einen Punkt mit nach Hause nehmen. Ob dieses Unentschieden dem KSC weiterhilft, steht in den Sternen. Nach dem Sieg von St. Pauli in Offenbach hat sich der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz um zwei Punkte auf jetzt neun Punkte vergrößert.

In der ersten Halbzeit konnte der KSC Akzente setzen, spielte ordentlich, so, wie es sich KSC-Trainer Löw noch vor dem Spiel gewünscht hatte. Der Tabellenletzte begann stark, erarbeitete sich vor allem in der ersten Hälfte gute Chancen. Patrick De Napoli war es, der gleich drei gute Chance auf einen Erfolg nicht nutzen konnte. In der 17. fand er im Mainzer Keeper seinen Meister, zehn Minuten später zielte er knapp vorbei und in der 31. hätte er auf den freistehenden Rainer Krieg abspielen sollen, eher er seinen Heber über das Tor setzte.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild, die Mainzer wurden stärker und der KSC vertändelte sich mehr und mehr. Folgerichtig vielen auch die Mainzer Tore: Goalgetter Policella traf in der 56. Minute aus 10 Metern zur Führung, ehe er diese per Kopfball aus kurzer Distanz in der 71. Minute selbst zum 2:0 ausbauen konnte. Scheinbar in Sicherheit, wurden die Mainzer nun unkonzentrierter und der KSC setzte zu einer Schlussphase an, die man in dieser Saison bislang vermisste. Nur zwei Minuten später, in der 73. Minute, traf für den KSC Vragel Da Silva zum Anschlusstreffer. Die Badener setzen jetzt alles auf eine Karte, kämpften um jeden Preis. Und siehe da, zum ersten Mal in dieser Saison, wurde dieses auch belohnt. In der 89. Minute traf Darko Jozinovic mit seinem Schuss aus knapp 20 Metern genau in den Winkel zum 2:2 Ausgleich. Haben wir fertig? (stb) KA-NEWS
Eintrag - Monday, March 27, 2000 at 08:00:57 (GMT)

Mainz tritt auf der Stelle


FSV Mainz 05 2 : 2 (0 : 0) Karlsruher SC

Der FSV Mainz 05 tritt im Kampf um die vorderen Plätze der 2. Fußball-Bundesliga wieder auf der Stelle. Für den Tabellenletzten Karlsruher SC verschärft sich auch nach dem 2:2 (0:0) am Sonntag in Mainz die Gefahr, zum Saisonende weiter nach unten in die Amateurklasse durchgereicht zu werden. Beide Teams konnten vor 6 300 Zuschauern im Mainzer Bruchweg-Stadion erst nach dem 12. und 13. Saisontreffern Toren von Policella (56./71.) für Mainz und den Gegentreffer von da Silva (73.) sowie Jozinovic (89.) dass Niveau steigern, um höheren Ansprüchen gerecht zu werden.

Hartes Spiel

Der 27 Jahre alte Schiedsrichter Christian Schößling (Leipzig) hatte größte Mühe und verteilte fünf Gelbe Karten in der vor allem vom KSC hart und aggressiv geführten Partie. Der Mainzer Klopp musste nach einem gelb-geahndeten Foul von Amadou (7.) vom Platz getragen und im Krankenhaus mit Verdacht auf Knochenbruch geröngt werden. Die Mainzer Abwehr hatte danach erhebliche Probleme, den Ausfall in der Viererkette zu kompensieren. Erst nach 30 Minuten besserte sich das Niveau, als die Gastgeber durch Hock (35.) mit einem Schuss aus 26 Metern und durch Policella (40.) zu zwei guten Chancen kamen.

Gerechtes Remis

Der KSC verpasste die Führung nach einem Kopfball des stets gefährlichen de Napoli, der in der 16. Minute frei vor dem Mainzer Keeper Wache über das Tor schoss. Policella zog bei seinem 12. Saisontreffer den Nutzen aus einer Serie von technischen Unfertigkeiten hüben wie drüben. Mit dem Rücken zum Tor drehte er sich und schoss unhaltbar für KSC-Keeper Jentzsch ein. Nach einer Flanke des überzeugenden Spyrka war Policella dann rechtzeitig mit dem Kopf da, fast im Gegenzug gelang da Silva das Gegentor. Aber erst als Jozinovic per Freistoß aus 20 Metern Entfernung der Ausgleich gelang, war die gerechte Punkteteilung perfekt. Sport 1
Eintrag - Sunday, March 26, 2000 at 19:29:05 (GMT)

FSV Mainz 05 - Karlsruher SC 2:2 (0:0)



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FSV Mainz 05: Wache (3) - Klopp, Kolvidsson (3), K. Zedi (3), Ratkowski (4) - Sahin (4), Nehrbauer (3), Spyrka (3,5), Hock (3,5) - Policella (1,5), Demandt (3,5) - Trainer: Frank

Karlsruher SC: Jentzsch (2) - Kritzer (4), da Silva (3), Amadou (3,5), Jozinovic (3) - Meissner (4), Sequeira (3,5), Molata (4), Cetin (5) - Krieg (3), de Napoli (3,5) - Trainer: Löw

Eingewechselt: 7. Herzberger (3,5) für Klopp, 52. Dinmohammadi (4) für Nehrbauer, 81. Skrinjar für Policella - 62. Bäumer für Sequeira, 62. D. Addo für Cetin, 71. Lakies für Kritzer

Tore: 1:0 Policella (56.), 2:0 Policella (71.), 2:1 da Silva (73.), 2:2 Jozinovic (89.)

Schiedsrichter: Schößling (Leipzig), Note 4,5

Zuschauer: 6300

Gelbe Karten: Herzberger, Ratkowski - de Napoli, Molata, Sequeira
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Die stark abstiegsgefährdeten Karlsruher begannen aggressiv und überraschend offensiv. Vor allem über die rechte Seite machte die Löw-Elf zu Beginn Druck, später ließ aber vor allem Meissner nach. Bei Mainz wirkte sich die verletzungsbedingte Neugestaltung der Vierer-Abwehrkette negativ aus. Erst nach gut einer halben Stunde fanden die 05er besser ins Spiel. Vor allem über links kamen die Gastgeber immer wieder gefährlich durch.

Nach Policellas Doppelpack schien der KSC geschlagen. Doch mit toller Moral kämpften sich die Badener noch einmal heran, spielten nach dem Anschlusstreffer alles oder nichts. Mainz nutzte die sich bietenden Konterchancen nicht und wurde durch einen schönen Freistoßtreffer von Jozinovic zum 2:2 bestraft.

Von Wolfgang Kröhler Kicker
Eintrag - Sunday, March 26, 2000 at 19:27:06 (GMT)

Mainz tritt auf der Stelle: 2:2 gegen Schlusslicht KSC


Mainz (dpa) - Ein spätes Tor von Darko Jozinovic hat dem Zweitligaletzten Karlsruher SC einen Punkt im Abstiegskampf gerettet. Der kroatische Verteidiger besorgte am Sonntag eine Minute vor dem Abpfiff den 2:2 (0:0)-Endstand beim FSV Mainz 05. Beide Teams konnten vor 6 300 Zuschauern im Mainzer Bruchweg-Stadion kaum höheren Ansprüchen gerecht werden. Mainz sah nach den Saisontreffern zwölf und 13 von Policella (56./71.) bereits wie der sichere Sieger aus, doch da Silva (73.) und Jozinovic mit einem Freistoß aus 20 m schafften für die akut abstiegsgefährdeten Badener noch den verdienten Ausgleich.

Mit der vor allem vom KSC hart und aggressiv geführten Partie hatte der erst 27 Jahre alte Schiedsrichter Christian Schößling (Leipzig) größte Mühe. Schon nach sieben Minuten musste der Mainzer Klopp nach einem gelb-geahndeten Foul von Amadou vom Platz getragen und im Krankenhaus mit Verdacht auf Knochenbruch geröntgt werden. Die Mainzer Abwehr hatte danach erhebliche Probleme, den Ausfall in der Viererkette zu kompensieren. Erst nach 30 Minuten besserte sich das Niveau, als die Gastgeber durch Hock (35.) mit einem Schuss aus 26 Metern und durch Policella (40.) zu zwei guten Chancen kamen. Der KSC verpasste die Führung nach einem Kopfball des stets gefährlichen de Napoli, der in der 16. Minute frei vor dem Mainzer Keeper Wache über das Tor schoss. Rheinzeitung
Eintrag - Sunday, March 26, 2000 at 19:25:17 (GMT)

Endstand in Mainz 2 : 2


Nach dem Abpiff kam die gesamte Mannschaft zum KSC Fanblock um sich zu bedanken (13 Mann Hand in Hand, endlich sind sie ein Team!)

Alle Tore in der zweiten Halbzeit:
1:0 Policella
2:0 Policella
2:1 Da Silva
2:2 Josinovic kscfans.de
Eintrag - Sunday, March 26, 2000 at 16:55:02 (GMT)

FC Sachsen auf dem Weg zurück in die Zukunft


Fest durch eine Niederlage gegen den Dresdner SC getrübt

Leipzig. Sonntag ist ein besonderer Tag. Zumindest für Thomas Till und die Freunde des Präsidenten des FC Sachsen. Der Boss des Fußball-Regionalligisten wird 37. Gefeiert wird aber schon am Sonnabend im italienischen Restaurant Dolce Vita. Dass das Fest möglicherweise durch eine Niederlage gegen den Dresdner SC getrübt werden könnte, gegen den der FC Sachsen zuvor um 14 Uhr anzutreten hat, befürchtet Till aber nicht."Die Mannschaft wird mir sicher ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk machen. Da bin ich mir sicher." Till hat das Spiel aus der Vorwoche beim BFC Dynamo (0:0) längst vergessen. "Wir haben schlecht gespielt, doch das ist abgehakt." Neues Spiel, neues Glück. Oder, so sagt Till: "Wir stehen jeden Tag am Anfang unserer Zukunft." Mit anderen Worten: Was war, interessiert nicht mehr. Trainer Edmund Stöhr jedenfalls hat seine Konsequenzen aus der Paarung in Berlin gezogen. Nach einer Videoanalyse - bei der er phasenweise "ein passables Spiel" gesehen haben will - stellte er fest, dass sein Team beim BFC Dynamo einfach nicht mit dem nötigen Nachdruck zu Werke gegangen ist. Doch das soll gegen den Verfolger aus Dresden im Spitzenspiel des 25. Spieltages ganz anders werden. Und noch etwas hat der Fußball-Lehrer Stöhr beim Studium des Videos erkannt. "Meiner Mannschaft hat in Berlin der unbedingte Wille zum Torschuss gefehlt." Dafür, dass dieser unbedingte Wille gegen den Dresdner SC wieder da ist, hat Stöhr seine Spieler die Sache mit dem Torschuss lange üben lassen. "Das Netz hat dabei mächtig gewackel." Jetzt hofft Stöhr darauf, dass am Sonnabend der Ball auch denWeg ins gegnerische Gehäuse findet. So oder so brennt die Mannschaft auf die Partie, wie David Bergner am Freitag mitteilte. Der 26-Jährige wird, sofern ihn der Trainer aufstellt, auflaufen. Nach seiner Operation am Trommelfell hat er am Freitag "grünes Licht" von seinem Arzt bekommen.

Gelassen reagierte der FC Sachsen am Freitag übrigens auf die Meldung aus Magdeburg, wo die Kinowelt-Tochter Sportwelt (auch die Leutzscher haben einenVertrag mit dem Unternehmen von Michael Kölmel)ihre Zahlungen an den 1. FC Magdeburg mit sofortiger Wirkung eingestellt hat. "Bei uns könnte so etwas nicht passieren, da wir einen hervorragenden Kontakt zur Sportwelt haben", sagte Till. Wie Sportwelt-Sprecher Jürgen Mahncke aufAnfrage unserer Zeitung sagte, hätten die Magdeburger entgegen den Wünschen des Sponsors Rüdiger Lamm für den Marketingbereich eingestellt. "Herr Lamm wollte in Magdeburg seine eigene Marketing-Gesellschaft installieren, doch die Vermarktungsrechte liegen mit 74,9 Prozent bei uns", so Mahncke. Der Sportwelt-Sprecher betonte, dass man "selbstverständlich in sportlichen Dingen keinen Einfluss auf die Personalpolitik seiner Klubs nimmt". Die Sportwelt wird den finanziell angeschlagenen Verein aber nicht hängen lassen. "Allerdings erwarten wir Lösungsvorschläge, wollen wissen, wie der Schaden durch den Vertrag mit Herrn Lamm reguliert werden soll."

Frank Mertens Leipziger Volkszeitung - http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/45752.html
Eintrag - Saturday, March 25, 2000 at 11:03:32 (GMT)

Der mit dem Schlösschen


FUSSBALL: KSC-Talent Cetin hat Redeverbot

KARLSRUHE (de). Er ist Ansprechpartner vieler, aber kein Gesprächspartner. Aydin Cetin steht nur da, grinst und hält sich den Zeigefinger über die Lippen. Wie früher im Kindergarten alter Prägung "Schlösschen auf den Mund". "Ich darf nichts sagen", sagt er dann doch.

Das Redeverbot hat Trainer Joachim Löw dem jungen Mann, mit dessen ersten Einsätzen bei den Zweitliga-Profis des Karlsruher SC wieder so etwas wie Spielkultur einkehrte, verpasst. Zum Selbstschutz. "Es sind schon zahlreiche türkische Journalisten aufgetaucht und die neigen zur Übertreibung", weiß der Türkei-geschulte Löw. "Die würden alle gerne Riesengeschichten über ihn machen, mit Fototermin hier, Fototermin da. Das geht nicht, er soll sich auf seine Aufgabe konzentrieren", begründet der Trainer seine Maßnahme, die er in den nächsten Tagen aufheben will, wenn sich das Ganze etwas gefestigt hat.
"Er ist ein guter Junge, er soll nicht verheizt werden und er soll vor allem nicht von irgendjemandem Angebotsflausen in den Kopf gesetzt bekommen, die dann doch keiner hält." Löw kennt die Landsleute seines Hoffnungsträgers. Der ist auch ein artiger Junge und hält sich pauschal an die Anweisung seines Trainers.
Geboren wurde Aydin Cetin vor 19 Jahren im fränkischen Brackenheim, kam vor zwei Jahren vom VfR Heilbronn zum KSC, spielte dort in der A-Jugend und dann bei den Regionalliga-Amateuren. Und das so, dass er nicht nur Joachim Löw auffiel. Cetin ist U21-Nationalspieler der Türkei und sein vorläufig größtes Ziel ist (neben dem Klassenerhalt mit dem KSC) der Sprung ins Olympia-Team für Sydney. Eine Einladung zu Vorbereitungsspielen hat er. Spätestens dann wird die türkische Journaille über ihn hereinbrechen. Aber sein Schweigegelübde gilt ja nicht mehr lange. Rheinpfalz Online - http://www.ron.de/osform/cms_rel?articleName=HERMES:20000325:905597&template=templates/cms_v2/recherche/sport/fussball/meldung.oft
Eintrag - Saturday, March 25, 2000 at 07:00:29 (GMT)

60. Geburtstag am Samstag


Schmider: Vom Vater des KSC-Erfolges zum Sündenbock

Karlsruhe (sid) Sekt oder Selters? Angesichts der prekären Lage von Zweitliga-Schlusslicht Karlsruher SC müsste sich der scheidende Präsident Roland Schmider am Samstag zu seinem 60. Geburtstag eigentlich mit einem Glas Wasser begnügen. Seinen Ehrentag muss der seit 1974 amtierende Präsident des Traditionsklubs am Tiefpunkt seiner Ära feiern.

Das trifft den erfolgsverwöhnten Wirtschaftspädagogen ins Mark. "Es ist schwer zu verarbeiten, dass man trotz enormen, vielleicht noch höherem Engagement als zuvor, immer nur am sportlichen Misserfolg gemessen wird", so Schmider. Dies ist auch ein Grund für seinen angekündigten Rücktritt zum 30. Juni.

Acht Trainer hat Schmider "überlebt", darunter auch Winfried Schäfer. So manche Männerfreundschaft ging unter dem Erfolgsdruck und Schmiders harter Hand zu Bruch. "Meine beste Entscheidung war die Verpflichtung von Kalli Rühl. Er war erst Trainer, dann Manager und arbeitete mehrere Monate ohne Gehalt. Rühl hat Schäfer als Coach vorgeschlagen", erinnert sich Schmider, "ich hatte Bedenken gegen den damalige Frischling Schäfer."

Den anfänglichen Bedenken folgte eine zwölf Jahre lange zuweilen innige Zusammenarbeit mit Schäfer. In diesen Zeitraum fiel der Höhenflug, aber auch der erste Teil des tiefen Falls. Am 28. März entließ Schmider den Coach. Nicht diese, sondern die Entlassung von Manfred Kraft Anfang der achtziger Jahre, sieht der Jubilar "als meinen schwersten Fehler".

Schmider steht als Wegbereiter für den KSC-Erfolg vergangener Tage. Aber auch als Vereinsboss, der den bitteren Absturz der Badener binnen drei Jahren vom Europapokal bis an die Grenze zur Fußball-Regionalliga mitzuverantworten hat. Bis zu seinem selbst gewählten Abgang will Schmider bei seiner "großen Liebe KSC" zumindest noch Schadensbegrenzung betreiben.

"Die nächsten Wochen benötigen meine ganze Kraft, um an der Zukunft zu bauen. Ich betrachte dies als eine Herausforderung", betonte Schmider, dessen gesamte Familie Vereinsmitglieder sind.

Zeit, um an die schönen Momente in der Vereinsgeschichte zu denken, wird Schmider demnächst zu Genüge haben. Der Anflug von Wehmut ist dabei sicher. "Das absolute Highlight war das 7:0 im Uefa-Cup gegen Valencia im November 1993. Durch dieses Spiel wurde in ganz Europa bekannt, dass es in Karlsruhe eine gute Fußball-Mannschaft gibt", so Schmider, der einst sogar für den Posten als DFB-Vizepräsident ins Gespräch gebracht worden war. EXPRESS - http://express.de/fussball/265507.html
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 18:26:17 (GMT)

KSC will drei Punkte aus Mainz!


(kscfans/ph) Am kommenden Sonntag will der KSC drei Punkte aus dem Auswärtsspiel gegen Mainz ergattern. Doch Trainer Löw warnte zugleich vor übertrieben Erwartungen. Die Mainzer, die mit einer Viererkette in der Abwehr spielen, hätten gegenüber dem KSC die Lufthoheit. So will der KSC versuchen, den Ball am Boden durch die Abwehrreihe zu bringen. Ein Punkt, so lautet das Minimalziel der Badener. Mann will an die Leistung gegen Fortuna Köln anknüpfen, obwohl das auf fremden Terrain ungleich schwieriger werden wird. Besonders, da die Mainzer sehr heimstark sind.

Nicht mit dabei wird Youngster Benjamin Auer sein, der wegen einer Verletzung pausieren muß. Auch Mark Kienle steht nicht zur Verfügung. Er laboriert an einem Bänderanriß, den er sich bereits im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers zugezogen hat. Marcel Rapp wird am Samstag noch im Spiel der Amateure gegen Quelle Führt eingesetzt und stößt erst am Abend zum Team in Mainz.

Ansonsten will Trainer Löw das Team vom vergangen Wochenende nicht ändern, vorausgesetzt, es kommen keine neuen Verletzungen hinzu. Gesund zurückgekehrt sind Douglas Sequiera und Minor Diaz von Ihrem Einsatz für die Nationalmannschaft. Beide haben beim 2:1 Sieg Costa Ricas gegen Marokko volle 90 Minuten gespielt.

Also bleibt nur zu hoffen, daß der KSC auswärts punktet! kscfans.de
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 17:08:50 (GMT)

Geburtstag auf einem Scherbenhaufen


Karlsruhe - Seinen 60. Geburtstag muss der seit 1974 amtierende KSC-Präsident Roland Schmider am Tiefpunkt seiner Ära feiern. Das trifft den erfolgsverwöhnten Wirtschaftspädagogen ins Mark. "Es ist schwer zu verarbeiten, dass man trotz enormen, vielleicht noch höherem Engagement als zuvor, immer nur am sportlichen Misserfolg gemessen wird", so Schmider.

Dies ist auch ein Grund für seinen angekündigten Rücktritt zum 30. Juni. Acht Trainer hat Schmider "überlebt", darunter auch Winfried Schäfer. So manche Männerfreundschaft ging unter dem Erfolgsdruck und Schmiders harter Hand zu Bruch. "Meine beste Entscheidung war die Verpflichtung von Kalli Rühl. Er war erst Trainer, dann Manager und arbeitete mehrere Monate ohne Gehalt. Rühl hat Schäfer als Coach vorgeschlagen", erinnert sich Schmider, "ich hatte Bedenken gegen den damalige Frischling Schäfer."

Entlassung von Manni Kraft als schwerster Fehler

Den anfänglichen Bedenken folgte eine zwölf Jahre lange zuweilen innige Zusammenarbeit mit Schäfer. In diesen Zeitraum fiel der Höhenflug, aber auch der erste Teil des tiefen Falls. Am 28. März entließ Schmider den Coach. Nicht diese, sondern die Entlassung von Manfred Kraft Anfang der achtziger Jahre, sieht der Jubilar "als meinen schwersten Fehler".

Schmider steht als Wegbereiter für den KSC-Erfolg vergangener Tage. Aber auch als Vereinsboss, der den bitteren Absturz der Badener binnen drei Jahren vom Europapokal bis an die Grenze zur Fußball-Regionalliga mitzuverantworten hat. Bis zu seinem selbst gewählten Abgang will Schmider bei seiner "großen Liebe KSC" zumindest noch Schadensbegrenzung betreiben. "Die nächsten Wochen benötigen meine ganze Kraft, um an der Zukunft zu bauen. Ich betrachte dies als eine Herausforderung", betonte Schmider, dessen gesamte Familie Vereinsmitglieder sind.

7:0 gegen Valencia als "absolutes Highlight" der Amtszeit

Zeit, um an die schönen Momente in der Vereinsgeschichte zu denken, wird Schmider demnächst zu Genüge haben. Der Anflug von Wehmut ist dabei sicher. "Das absolute Highlight war das 7:0 im Uefa-Cup gegen Valencia im November 1993. Durch dieses Spiel wurde in ganz Europa bekannt, dass es in Karlsruhe eine gute Fußball-Mannschaft gibt", so Schmider, der einst sogar für den Posten als DFB-Vizepräsident ins Gespräch gebracht worden war. Sport 1
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 15:30:03 (GMT)

Statement von Jogi Löw zum Spiel in Mainz!(712 KB als wav Datei zum anhören!)

kscfans.de
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 13:48:03 (GMT)

Präsident Schmider bestreitet jegliche Tätigkeit beim KSC nach dem 30.06.2000


(kscfans/ph) Präsident Roland Schmider hat auf der heutige Pressekonferenz anläßlich des Spiels gegen den FSV Mainz dementiert, er könne nach dem 30.06.2000 beim KSC in irgendeiner Position tätig sein. Weder als ehrenamtlicher, noch als hauptberuflicher Mitarbeiter, auch nicht als Mitarbeiter eines zukünftigen Vermarkters!

Man werde innerhalb der nächsten 5 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung abhalten, auf der den Mitglieder ein Vertrag mit einem Vermarkter und eine daraus resultierende Satzungsänderung vorgelegt würde. Diese Lösung sei ein gemeinsamer Vorschlag von Präsidium und Verwaltungsrat.

Weitere Informationen zu diesem Thema folgen in Kürze.

Uli Heynig übernimmt ab sofort den Aufgabenbereich Fanbetreuung im Präsidium. Dieser Bereich war seit dem Rücktritt von Uli Lange am 16.03.2000 vakant. kscfans.de
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 13:44:03 (GMT)

Ammateure Online


Dieter Lieberwirth glaubt an Regionalliga-Chance
Trainer ist Optimist
Am Samstag gegen die KSC-Amateure fordert er einen Sieg


FÜRTH (jos) – Das Personal geht Dieter Lieberwirth zwar langsam aus, nicht aber die Hoffnung: „Rechnerisch ist die Qualifikation zur zweigleisigen Regionalliga noch jederzeit möglich. Also wollen wir auf jeden Fall drei Punkte.“

Leicht wird das Unterfangen aber für Regionalligist SG Quelle Fürth in der am Samstag bereits um 14.30 Uhr beginnenden Partie gegen die Amateure des Karlsruher SC keinesfalls.

In den vergangenen Wochen zeigten sich die Badener stark und haben vor allem auswärts für Furore gesorgt. „Die sind auf fremden Plätzen sogar stärker als daheim. Das wird ein harter Strauß“, befürchtet Lieberwirth.

Bei acht Punkten Rückstand auf die Amateure des VfB Stuttgart, die zur Zeit auf Relegationsplatz 12 stehen, kann für die Dambacher aber nur ein „Dreier“ zählen. Das Spiel gegen Karlsruhe eingeschlossen, stehen noch elf Spieltage aus – da hat der Aufsteiger rein gar nichts mehr zu verschenken.

Der Quelle-Coach hat für die Spielersitzung vor der Begegnung ein hervorragendes Mittel zur Motivation parat: Er braucht seinen Schützlingen eigentlich nur das Ergebnis aus dem Vorspiel vor Augen zu halten. Auf dem Nebenplatz des Wildpark-Stadions gingen die Dambacher nämlich im Vorrundenspiel am 5. September 0:6 unter. „Da werde ich die Spieler schon dran erinnern“, hofft Lieberwirth auf den Wiedergutmachungs-Effekt.

Einige, die das Debakel in Karlsruhe auf dem Platz miterlebt haben, werden sich allerdings nicht revanchieren können, denn die SG Quelle wird ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase der Spielzeit von erheblichen Personal-Problemen gebeutelt.

Der Einsatz von Manndecker Harry Böhm ist wegen einer Verhärtung im Oberschenkel ebenso fraglich wie der von Kapitän Bernd Fuchsbauer, der nach einer Erkrankung mit Antibiotika behandelt wird.

Volkmar Wolfram, der beim Heimspiel gegen Darmstadt einen Bänderanriss erlitt, muss ebenso pausieren wie die schon länger verletzten Würch, Dennerlein und Bogdanovic.

Am schmerzlichsten vermisst wird sicherlich Ex-Profi Fred Klaus, dessen Rotsperre erst nach diesem Spieltag abgelaufen ist. Gerade die Ideen von Klaus wären gegen die Karlsruher vonnöten. Denn dass man gegen das junge Team aus Baden auch Tore erzielen kann, zeigt ein Blick auf die Statistik: Schon 34 Gegentore in 23 Spielen sprechen nicht gerade dafür, dass die KSC-Defensive besonders stabil ist.

„Egal wer letzten Endes aufläuft, wir müssen die Partie gewinnen“, fordert Lieberwirth, der seine Spieler vor allem vor den schnellen Kontern der beweglichen Karlsruher warnen muss, denn diese waren ausschlaggebend für den Kantersieg der Badener im Hinspiel: „Da müssen wir wirklich hellwach sein.“ FÜRTHER NACHRICHTER - http://www.fuerther-nachrichten.de/
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 10:01:27 (GMT)

Die Stadt leidet mit dem KSC


Die Badehose ist von 39,90 Mark auf 9,90 runtergesetzt. Preise wie im Sommerschlussverkauf - und das zum Frühlingsauftakt. Tristesse pur herrscht beim Karlsruher SC nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch beim Verkauf von Fan-Artikeln. Nur noch 15 statt 90 Mark kostet die Kuscheldecke, die der KSC-Fan so bitter nötig hat wie nie zuvor. Kaufen will sie trotzdem keiner. Alles, was mit dem Vereinslogo bedruckt ist, liegt derzeit wie Blei in den Regalen.

Das weiß auch Christian Wilk von Karstadt zu berichten. Im größten Kaufhaus der Innenstadt haben die KSC-Produkte trotzdem Bestandsschutz. Als symbolische Unterstützung für einen Verein, der in der Sportregion Karlsruhe nicht zu ersetzen ist. Für das Renommee der Stadt sei der mögliche Abschied aus dem Profifußball ¸¸ein herber Verlust''. Dem Grünen-Landtagsabgeordneten Gerhard Stolz fehlen die Worte: ¸¸Als wir aus der 1. Bundesliga abgestiegen sind, gab es in der Fraktion Hohn und Spott. Jetzt, wo der Abstieg in die Regionalliga droht, herrscht nur noch Mitleid. Das ist schlimmer.''

Gleiches berichtet OB Heinz Fenrich aus Treffen mit anderen Amtsinhabern. ¸¸Was da passiert, versteht keiner.'' Fenrich denkt mit Wehmut zurück an jene Zeiten, als der KSC im Uefa-Cup für Furore sorgte. ¸¸Damals kamen die Fans aus ganz Europa, übernachteten hier und sorgten für gute Umsätze.'' Die Kicker in Blau-weiß waren ein echter Wirtschaftsfaktor, mit dem sich die Region identifizierte. Zehn Busse hatten die Verkehrsbetriebe früher im Einsatz, um die Fans im Pendelverkehr von den Stadtbahnhaltestellen in der Innenstadt hinaus zum Stadion zu bringen. Heute reichen zwei.

Mit stumpfem Blick fährt der Fan inzwischen ins Stadion, auf ein Wunder hoffend. ¸¸Was bleibt uns denn sonst übrig'', meint der 16-jährige Jürgen aus Rastatt. Nur noch die Kinder toben in ihren blau-weißen Trikots durch die Stadtbahn. Als Euro-Eddie Schmitt - an jenem irren Novembertag 1994 - mit vier Toren gegen Spaniens Tabellenführer Valencia Europacup-Geschichte schrieb, da bekamen sie das noch gar nicht mit. Doch spätestens, wenn ihr Papa in der kommenden Saison nicht mehr ins Stadion fahren will, werden auch sie kapieren: Der KSC ist so tief gefallen wie noch nie. Winfried Heck Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 09:59:03 (GMT)

Forum für technische Fragen rund um das Internet eröffnet! (24.03.2000)


kscfans.de
Eintrag - Friday, March 24, 2000 at 09:22:47 (GMT)

KSC: Rainer Schütterle wieder verletzt


Karlsruhe - Schrecksekunde gestern Nachmittag beim KSC-Training: beim Spiel zwei gegen zwei zog sich Rainer Schütterle heute eine Adduktorenzerrung zu und musste das Training abbrechen. Schonprogramm auch für den Schweden Eric Edman, der mit einem Meniskusschaden kämpft. „Nicht so schwer, dass er operiert werden muss, aber er fällt wahrscheinlich bis Freitag aus“, sagte Trainer Jogi Löw.

Frühlingsgefühle und gute Laune herrschten dagegen bei den anderen Spielern im Training. Der dreifache Punktgewinn scheint befreiend auf die Karlsruher Kicker gewirkt zu haben. Carsten Lakies betätigte sich ein ums andere Mal als Pausenclown, imitierte seine Mitspieler im Training. Da konnte sich auch Jogi Löw ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Das hängt eben davon ab, was wir trainieren“, ist der KSC-Coach aber über die gute Laune seiner Balltreter nicht überrascht, "wenn wir Taktik-Schulung machen, da herrscht dann eher das große Schweigen."

Und Sondereinheiten gab es trotzdem: Marcel Rapp durfte nach dem offiziellen Training noch üben, wie man richtig einen Ball gegen den Trainer abschirmt, Co-Trainer Armin Walz versetzte mit einigen Ballkunststückchen selbst den Brasilianer Vragel da Silva in Verzückung. (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Thursday, March 23, 2000 at 09:10:36 (GMT)

Rainer Krieg vom KSC ist Sportler des Jahres


Regina Hallmich siegte bei den Frauen

Karlsruhe - Zum vierten Mal ist die Boxerin Regina Hallmich zur Sportlerin des Jahres in Karlsruhe gewählt worden. Zum Sportler des Jahres wählten die Sportfans und Journalisten den Stürmer des KSC Rainer Krieg. Mannschaft des Jahres wurden die Basketballer der BG Post Südstern.

Mit der Wahl von Regina Hallmich würdigten die Juroren die Leistung der Karlsruher Boxerin im vergangenen Jahr. Sie hatte im vergangenen Jahr ihren Weltmeistertitel im Fliegen- und Superfliegengewicht mehrfach verteidigt. Für diese Leistung erhielt sie 224 Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgte die Kanutin Antje Drescher (105) und die Judo-Kämpferin Severine Pesch (86)

Bei den Herren verlief die Wahl hingegen äußerst knapp. Der Stürmer des KSC und derzeitige Torschützenkönig der zweiten Liga erhielt 136 Stimmen und schlug damit nur knapp Jan Günther von den Rheinbrüder Kanuten. Den Titel Mannschaft des Jahres sicherte sich bereits zum zweiten Mal die BG Post/Südstern. Die Basketballer erhielten 169 Stimmen und haben derzeit noch die Chance in die erste Bundesliga aufzusteigen. (alf) KA-NEWS
Eintrag - Wednesday, March 22, 2000 at 11:08:12 (GMT)
Auf der heutigen Sitzung haben wir entschieden, daß wir die Fans in der jetzigen Situation nicht im Regen stehen lassen wollen, solange uns die Möglichkeit gegeben ist, unsere Arbeitsinhalte umzusetzen.

Das Team der KSC-Fanbetreuung kscfans.de
Eintrag - Tuesday, March 21, 2000 at 23:11:48 (GMT)

Der neue Kommentar vom KahESZehfan

kscfans.de
Eintrag - Tuesday, March 21, 2000 at 07:41:20 (GMT)
Sportberichterstattung KICKER / Rhein-Neckar-Zeitung vom 20.03.2000

In den Beiträgen des Herrn Peter Putzing wird geäußert, daß ich als Interims-Vizepräsident des Karlsruher SC im Gespräch sei. Dies mag so wohl stimmen, allein - ich stehe für dieses Amt nicht zur Verfügung !
In einem Interview vom 18.03.2000 habe ich gegenüber "ka-news.de" Fragen zur drohenden Auflösung der KSC-Fanbetreuung beantwortet und gleichzeitig Stellung zur Mitgliederversammlung vom 13.03.2000 genommen. Auch wenn ich sie bisher aufgrund meiner Funktion als Fanbeauftragter nicht geäußert habe, so besteht sie doch - meine persönliche Meinung.
Sie ist in dem Interview mit "ka-news.de" angerissen. Die o.g. Berichte sind darauf ausgerichtet, die wirtschaftliche Situation des KSC kritisch zu hinterfragen. Dabei wird aus dem Kontext und der gewählten Formulierung heraus meine Person und Funktion beim Verein - zugegebenermaßen evtl. unbeabsichtigt - abqualifiziert.
Zitat: "Bezeichnend: KSC-Fanbetreuer Merkel ist als Interims-Vizepräsident im Gespräch."
Aus dem Kontext heraus entsteht der Eindruck, als müsse man Brauereibesitzer oder Großhändler sein, um dem Verein helfen zu können. Zum einen ist damit keinerlei Aussage über eine fachliche Kompetenz getroffen, die offenbar einem "Nur-Fanbetreuer" automatisch abgesprochen wird (Ich bin im übrigen Dipl.Betriebswirt BA und Immobilienwirt VWA mit Berufserfahrung in Sachen Betriebsorganisation und Controlling und seit 1984 in der Fanarbeit tätig), zum anderen wird ehrenamtliches Engagement und die Bezeichnung "Fan" ins Lächerliche gezogen.

Zusammenfassend : Ich stehe nicht als Interims-Vizepräsident des Karlsruher SC zur Verfügung. Für meine Bereitschaft, zukünftig in verantwortlicher Position beim KSC mitzuwirken, ist ein echter Neuanfang mit einer neuen Führungscrew innerhalb eines mitgliederbestimmten Vereines Voraussetzung ! Und ob es dann tatsächlich dazu kommt, bestimmen immer noch die Mitglieder !

Ciao

Werner Merkel
KSC-Fanbeauftragter

KSC-Server
Eintrag - Monday, March 20, 2000 at 20:27:24 (GMT)

KSC: Schmider wirft nach 26 Jahren hin - Hinterlässt er einen bankrotten Verein?


Löws erster Dreier im 14. Versuch 20.03.00

Der KSC kann doch noch gewinnen. Im vierzehnten Spiel feierte der Nachfolger von Rainer Ulrich, Joachim Löw, seinen ersten Sieg als Trainer der Badener. Und wieder musste Fortuna Köln als dreifacher Punktelieferant herhalten, die die Karlsruher schon am sechsten Spieltag (3:2) bezwungen hatten.

Während die Mannschaft gegen Fortuna Köln also zum letzten Strohhalm auf den Klassenerhalt griff, herrscht auf der Führungsebene weiterhin das pure Chaos. KSC-Präsident Schmider tritt zum 30. Juni 2000 zurück, Vizepräsident Lange vollzog den Schritt bereits, am Sonntag folgte "Vize" Ullrich Heynig, der zum Saisonende das Kapitel KSC abschließt. "Ich war schockiert", sagte Löw, der mit Sportdirektor Guido Buchwald eine halbe Stunde vor der Veröffentlichung von Schmider informiert wurde.

Wird der KSC, dem Schmider seit 1974 als Präsident vorstand, damit führungslos? Die Nachfolgersuche gestaltet sich verständlicherweise schwierig. Mögliche Nachfolger für Schmider, wie zum Beispiel Dr. Höpfner, ein Brauereibesitzer, oder Ex-Verwaltungsratsvorsitzender Feix haben abgewunken. Bezeichnend: KSC-Fanbetreuer Merkel ist als Interims-Vizepräsident im Gespräch.

Die Gerüchteküche im Wildpark kocht. Angeblich droht dem KSC, der in weniger als zwei Jahren fast zehn Millionen Mark in den Sand setzte, sogar die Zahlungsunfähigkeit. Eine der Hausbanken habe abgewunken, doch Schmider widerspricht vehement. "Wir haben schriftliche Kreditzusagen der Banken bis zum 30. Juni 2000." Und danach? Droht dem Karlsruher SC der Bankrott und damit der Sturz ins Amateurlager. "Das steht auf einem anderen Blatt. Aber ich werde all meine Kraft einsetzen, beim KSC geordnete wirtschaftliche Verhältnisse zu hinterlassen." Was sehr unwahrscheinlich sein wird. Dennoch verteidigt Schmider seine Position, schließlich könne er nichts machen, "wenn eine Bank verrückt spielt".

Retten soll jetzt ein Vermarkter den badischen Traditionsklub und UEFA-Pokal-Halbfinalisten von 1994. Favorit: Die "Kinowelt" von Dr. Michael Kölmel, der auch andere Zweitligisten (Aachen, SV Waldhof, Gladbach) finanziell unterstützt. Doch der habe knallharte Konditionen diktiert, wolle das Wildpark-Stadion in eine Vergnügungsarena umbauen.

Ob dies der zukünftigen Karlsruher Führung passt oder nicht, dürfte kaum noch entscheidend sein. Das Konzept von Kölmel könnte sich beim KSC schon bald als der einzig realistische Rettungsanker erweisen. Kicker
Eintrag - Monday, March 20, 2000 at 16:02:55 (GMT)

BNN Artikel von Heute Montag, den 20.03.2000 (Die Rücktrittswelle rollt)


In der BNN ist heute ein ein Bericht abgedruckt, der Bezug auf ein Interview von KA-News (siehe unten) mit dem Fanbeauftragten Werner Merkel nimmt.
Dabei fehlt ein entscheidender Satz, der die Aussage von Werner Merkel entfremdet:
Hier die Passage aus dem Interview, wie sie richtig lauten sollte (der fehlende Satz ist durch Fettdruck hervorgehoben):

Merkel: Mir geht es nicht um Positionen, sondern allein um die Sachinhalte. Selbstverständlich würde ich bei einer Zustimmung zu diesem Konzept durch die Mitglieder, mich einem persönlichen Beitrag zu dessen Umsetzung nicht entziehen. Voraussetzung ist allerdings eine neue Führungscrew innerhalb eines mitgliederbestimmten Vereins.

kscfans.de
Eintrag - Monday, March 20, 2000 at 11:44:05 (GMT)

Ammateure Online


Der FSV überzeugt und erkämpft sich einen Punkt


Von Michael Helms

Karlsruhe. Trist wirkt er, der Wildpark zu Karlsruhe. Einige wenige Kiebitze verfolgen bei Nieselregen das Training der KSC-Profis, die sich an diesem ungemütlichen Samstag Nachmittag für das sonntägliche Heimspiel gegen Fortuna Köln vorbereiten. Die Stimmung in der Stadiongaststätte ist gedrückt, was nicht sonderlich verwundert. Dem Karlsruher SC droht der Sturz in die Drittklassigkeit, der Präsident verlässt im Sommer das vielleicht sinkende Schiff, und das Gerücht von der Zahlungsunfähigkeit des hoch verschuldeten Vereines macht die Runde.

Und trotzdem kamen etwa 450 Zuschauer in den Genuss eines sehr abwechslungsreichen Fußball-Nachmittages. Denn auf Nebenplatz zwei, nur knapp 100 Meter Luftlinie vom Wildparkstadion entfernt, hatten zwei junge Regionalliga-Mannschaften auf morastigem Untergrund nämlich Beachtliches geleistet. 1:1 endete die Begegnung zwischen den Amateuren des Karlsruher SC und dem FSV Frankfurt, ein Ergebnis, mit dem alle Beteiligten nach dem Abpfiff dieser packenden und hochklassigen Begegnung zufrieden waren. "Mit dem Ergebnis kann ich leben, es war ein hervorragendes Spiel von beiden Seiten. Es hätte auch 4:4 ausgehen können", sagte Frankfurts Trainer Michael Blättel, eine Aussage, der niemand widersprechen wollte.


Nach zögerlichem Beginn entwickelte sich ein temporeiches Duell zweier technisch hochveranlagter Mannschaften, die vor allem nach der Pause den Zuschauern packende Torraumszenen fast im Minutentakt bescherten. Dass nicht mehr Treffer fielen, lag vor allem an den beiden Torhütern. Sowohl der Frankfurter Rene Glasenhardt als auch sein Karlsruher Kollege Thomas Hillenbrand brachten mit ihren Glanzparaden die gegnerischen Angreifer schier zur Verzweiflung. Lediglich in der neunten Minute war Glasenhardt machtlos, als Mark Römer per Kopf nach einem Freistoß von Thomas Ollhoff für die Karlsruher Führung sorgte. Keine Chance zum Eingreifen hatte dann Hillenbrand, als Steffen Bury nach knapp einer halben Stunde den Ausgleich erzielte. Sekunden zuvor hatte der pfeilschnelle Richard Bokatola-Lossombo allerdings in fast fahrlässiger Art und Weise die Chance zum 2:0 verschenkt, als er nach einem Solo über den halben Platz an Glasenhardt scheiterte. "Das war der Knackpunkt der Begegnung. Wenn das Ding rein geht, gewinnen wir das Spiel", so KSC-Trainer Edmund Becker, der dann miterleben musste, wie das Team vom Bornheimer Hang immer besser ins Spiel kam.


Angetrieben vom erneut überragenden Youssef Mokhtari und dem starken Thomas Lasser inszenierten die Frankfurter zahlreiche erfolgversprechende Angriffe mit besten Möglichkeiten. Endlich schöpften die Hessen ihr Potenzial aus, Bury und der von einer Grippe geschwächte Christoph Westerthaler steigerten sich nun enorm, zeigten aber wie Andreas Rüppel, der dritte Stürmer des FSV, Schwächen im Abschluss. Michael Blättel, sonst eher ein Mann der kritischen Töne, war trotzdem zufrieden: "Die kämpferische Einstellung meiner Mannschaft war toll, man hat gespürt, dass sie unbedingt gewinnen wollte. Deshalb ist das 1:1 ein Erfolg. Wir haben immerhin gegen den Vierten der Liga gespielt." Frankfurter Neue Presse - http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/sport-7.html
Eintrag - Monday, March 20, 2000 at 08:30:39 (GMT)

TeBe Berlin lässt in Oberhausen Federn - Schlusslicht KSC beendet mit 2:1 Negativserie


Löw will das ¸¸Unmögliche schaffen''

Stuttgart (dpa) - Zweitliga-Schlusslicht Karlsruher SC hat mit dem 2:1 (1:0) gegen Fortuna Köln seine Negativserie von 16 Spielen ohne Sieg beendet und nach dem letzten Strohhalm im Abstiegskampf gegriffen.
Erstmals unter Trainer Joachim Löw und erstmals seit dem 3:2-Erfolg im Hinspiel am 25. September durften die Badener wieder einen dreifachen Punktgewinn feiern. Vor 10000 Zuschauern erzielten da Silva (44.) und Amadou (79.) die Tore für den krisengebeutelten Gastgeber. Konetzke (46.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für die Rheinländer, deren Situation immer prekärer wird. Ledwon sah zudem die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels (84.).

Zwei Tage nach dem angekündigten Rücktritt von Präsident Roland Schmider reagierten die KSC-Fans mit mehreren Spruchbändern (¸¸Roland Schmider - wir wissen alles'') auf die Turbulenzen im Verein. Löw hatte die vorläufig aus dem Kader verbannten Fährmann, Braun und Lakies wieder auf die Bank gesetzt. Seine Mannschaft konnte in der ersten Halbzeit erstmals seit vielen Wochen wieder überzeugen und ging aggressiv zu Werke. ¸¸Es wurde endlich Zeit, dass wir einmal ein Erfolgserlebnis hatten. Vielleicht ist das Unmögliche noch zu schaffen'', sagte Löw. Trotz des Sieges geht es beim KSC weiter turbulent zu: Nach Präsident Roland Schmider und dessen Vize Uli Lange hat nun auch das Vorstandsmitglied Ullrich Heynig seinen Rücktritt zum 30. Juni 2000 erklärt.

Sechs Tage nach dem 2:0-Erfolg über Spitzenreiter 1. FC Köln musste TeBe Berlin einen herben Dämpfer der Aufstiegshoffnungen einstecken. Mit 0:3 (0:0) unterlag der Hauptstadtclub bei Rot-Weiß Oberhausen. Vor 3500 Zuschauern im Niederrhein-Stadion erzielten Vier in der 55. Minute, Luginger in der 76. Minute und Lipinski in der 90. Minute per Handelfmeter die Treffer für die abstiegsbedrohten Westdeutschen, die sich mit dem Drei-Punkte-Gewinn im Tabellenkeller Luft verschafften.

Wenige Stunden vor dem Rhein-Derby am heutigen Montag (20.15 Uhr/live im DSF) zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach stieg die Spannung auf den Siedepunkt. ¸¸Das ist ein vorentscheidendes Aufstiegsspiel für uns. Unsere Mannschaft kann nur gewinnen, wenn sie voll konzentriert ans Werk geht'', meinte FC-Trainer Ewald Lienen. Kollege Hans Meyer blieb ruhig: ¸¸Wir bleiben auch bei einem Punktverlust im Rennen.'' Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Monday, March 20, 2000 at 08:25:23 (GMT)

Glücklose Offenbacher in Aachen


Der KSC erwischt den Strohhalm

KARLSRUHE (dpa/sid). Das Zweitligaschlusslicht Karlsruher SC hat mit dem 2:1 gegen Fortuna Köln seine Negativserie von 16 Spielen ohne Sieg beendet und im Abstiegskampf den letzten Strohhalm erwischt. Erstmals unter Trainer Joachim Löw und erstmals seit dem 3:2 im Hinspiel am 25. September 1999 durften die Karlsruher wieder einen Erfolg feiern. Vor 10 000 Zuschauern erzielten da Silva (44.) und Amadou (79.) die Tore für den von Krisen gebeutelten KSC. Konetzke (46.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für die Kölner, deren Situation immer prekärer wird. Ledwon sah zudem wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte (84.).
Zwei Tage nach dem angekündigten Rücktritt von Präsident Roland Schmider reagierten die KSC-Fans mit mehreren Spruchbändern - etwa: ¸¸Roland Schmider, wir wissen alles'' - auf die Turbulenzen im Verein. Trainer Löw hatte die vorläufig aus dem Kader verbannten Fährmann, Braun und Lakies wieder auf die Bank gesetzt. Seine Mannschaft konnte in der ersten Hälfte nach langen Wochen erstmals wieder überzeugen, ging vor allem aggressiv zu Werke. Pfostenschüsse von Catic (22.) für Köln, Jozinovic (25.) und de Napoli (72.) auf der Gegenseite sorgten für die zusätzlichen Höhepunkte der Partie. Schließlich erlöste Manndecker Amadou den KSC mit einem fulminanten Schuss aus spitzem Winkel. Das 2:1 - nach dem dann übrigens auch Vize Ullrich Heynig seinen Rücktritt zum Saisonende verkündete.

Das 0:3 bei Rot-Weiß Oberhausen war für den Aufstiegskandidaten TeBe Berlin ein herber Dämpfer. Vor 3500 Zuschauern erzielten Vier (55.), Luginger (76.) und Lipinski (90., Handelfmeter) die Treffer für die Oberhausener, die sich im Tabellenkeller etwas Luft verschafften. Die Berliner, die auf die gesperrten Suchoparek und Quakili sowie die von Trainer Winfried Schäfer verbannten Copado und Akrapovic verzichteten, enttäuschten. Zudem verloren sie kurz vor Schluss Brinkmann durch Platzverweis.

Ein Tor in der letzten Minute durch den Niederländer Henri Heeren hat Alemannia Aachen die Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen erhalten. Das 2:1 gegen die Offenbacher Kickers polierte zudem die eher schwache Heimbilanz auf. Ion Vladoiu hatte die Gäste vor 18 000 Zuschauern bereits nach 57 Sekunden in Führung gebracht. Lars Müller (24.) glich mit einem Freistoßschlenzer aus 22 Metern aus. Offenbach spielte mutig nach vorne, hatte vor allem bei Sohlers Pfostenschuss Pech und blieb am Ende ohne Lohn. Stuttgarter Zeitung
Eintrag - Monday, March 20, 2000 at 08:24:23 (GMT)

2:1 gegen Fortuna Köln: Schlusslicht KSC beendete Negativserie


Karlsruhe (dpa) - Zweitliga-Schlusslicht Karlsruher SC hat mit dem 2:1 (1:0) gegen Fortuna Köln seine Negativserie von 16 Spielen ohne Sieg beendet und nach dem letzten Strohhalm im Abstiegskampf gegriffen. Erstmals unter Trainer Joachim Löw und erstmals seit dem 3:2-Erfolg im Hinspiel am 25. September durften die Badener wieder einen dreifachen Punktgewinn feiern. Vor 10.000 Zuschauern erzielten da Silva (44.) und Amadou (79.) die Tore für den krisengebeutelten Gastgeber. Konetzke (46.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für die Rheinländer, deren Situation immer prekärer wird. Ledwon sah zudem die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels (84.).

Zwei Tage nach dem angekündigten Rücktritt von Präsident Roland Schmider reagierten die KSC-Fans mit mehreren Spruchbändern - unter anderem: "Roland Schmider - wir wissen alles" - auf die Turbulenzen im Verein. Löw hatte die vorläufig aus dem Kader verbannten Fährmann, Braun und Lakies wieder auf die Bank gesetzt. Seine Mannschaft konnte in der ersten Halbzeit erstmals seit vielen Wochen wieder überzeugen und ging aggressiv zu Werke. Pfostenschüsse von Catic (22.) für Köln und Jozinovic (25.) auf der Gegenseite sorgten für die ersten Knaller der Partie. Ebenfalls nur Alluminium traf de Napoli in der 72. Minute, kurz darauf erlöste Manndecker Amadou mit einem fulminanten Schuss aus spitzen Winkel zum 2:1 den KSC. dpa sj yysw ul oh Rheinzeitung
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 23:52:17 (GMT)

Karlsruher SC - Fortuna Köln 2:1 (1:0)


In einem typischen Duell zweier Abstiegskandidaten behielten die Karlsruher etwas glücklich das bessere Ende für sich. Beide Teams zeigten ein hohes Engagement, überzeugten kämpferisch. Große Nervosität und technische Defizite provozierten jedoch viele Abspielfehler. Gelungene Aktionen feierten sowohl Fortuna (über Schneider und Schuler) als auch der KSC (Cetin und De Napoli) über ihre linken Seiten.

Der KSC war über weite Strecken das weniger ängstliche Team, verbuchte zudem ein Plus an Chancen. Lohn: Die verdiente Führung durch Da Silvas Kopfball. Doch Konetzkes Blitzstart nach der Pause verunsicherte die Badener erneut. Karlsruhes Siegtor fiel denn auch in einer Phase, als Köln das Spiel kontrollierte. Von da an wurde es hektisch. Negativer Höhepunkt: Ledwons Platzverweis.

Von Peter Putzing Kicker
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 23:48:44 (GMT)

KSC beendet die schwarze Serie


Vizepräsident Uli Heynig schließt sich der Rücktrittswelle an

Karlsruhe - Der KSC kann doch noch gewinnen: Nach aufregenden 90 Minuten wurde Fortuna Köln vor 10.000 Besuchern im Wildpark mit 2:1 besiegt. Die Karlsruher gingen durch den Brasilianer da Silva noch vor der Pause in Führung, nach dem Wechsel konnte die Fortuna ausgleichen. In der 78. Minute erzielte Amadou den Siegtreffer für die Badener. Nach dem Spiel wurde auch bekannt, das der KSC-Vizepräsident Uli Heynig sein Amt zum 30. Juni 2000 niederlegt.


Der KSC musste lange auf dieses Erfolgserlebnis warten, der letzte Sieg gelang in der Vorrunde, am 25. September 1999 gewann der KSC 3:2 - bei Fortuna Köln. Bedanken können sich die Karlsruher wieder einmal bei ihren Fans, die ihren Club 90 Minuten lautstark unterstützten. Viele konnten sich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann zuletzt "Oh wie ist das schön..." nach dem Schlusspfiff aus den blau-weißen Kehlen drang. (dac). KA-NEWS
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 20:59:40 (GMT)

Statements der Trainer zum Spiel KSC - Fortuna Köln (2:1) als MP3 Dateien zum Anhören

kscfans.de
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 20:55:48 (GMT)

Karlsruher SC - Fortuna Köln 2:1 (1:0)


Die nackten Daten

Karlsruher SC: Jentzsch - da Silva - Kritzer, Amadou, Jozinovic - Molata - Meissner, D. Addo, Cetin - Krieg, de Napoli - Trainer: Löw

Fortuna Köln: Bobel - Dragoner - Tavcar, Schneider - H. Sarpei, Ledwon, Zernicke, Schuler - Catic - Konetzke, Graf - Trainer: Krankl

Eingewechselt: 68. Fährmann für Meissner, 75. Lakies für Molata, 82. Sequeira für de Napoli - 68. Ibrahim für H. Sarpei, 76. A. Cichon für Konetzke, 79. Younga-Mouhani für Schuler

Tore: 1:0 da Silva (44.), 1:1 Konetzke (47.), 2:1 Amadou (78.)

Schiedsrichter: Scheppe

Zuschauer: 8000 (laut KSC 10 000)

Gelb-Rote Karten: Ledwon (84. wiederholtes Foulspiel)

Gelbe Karten: Jozinovic, Meissner, Molata - Dragoner Kicker
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 19:03:11 (GMT)

Erster "Dreier" für Löw


Karlsruher SC 2 : 1 (1 : 0) Fortuna Köln

Der krisengeschüttelte Karlsruher SC kann doch noch gewinnen. Nach beinahe einem halben Jahr Durststrecke gelang dem Tabellenletzten beim 2:1 (1:0) im Kellerduell gegen Fortuna Köln das erste Erfolgserlebnis nach zuvor 16 sieglosen Spielen. Der Abstieg ins Amateurlager dürfte mit nun 18 Punkten dennoch kaum zu vermeiden sein.

Zwei Tage nach der Rücktrittsankündigung von Präsident Roland Schmider befreite Moudachirou Amadou die Badener mit seinem Siegtreffer (78.) aber wenigstens aus ihrer Lethargie und sorgte auch für den ersten "Dreier" für Trainer Joachim Löw. Auch der letzte Sieg war dem KSC beim 3:2 im Hinspiel am 25. September gegen die Fortuna gelungen.

Da Silva besorgte Führung

Mit seinem ersten Saisontor hatte KSC-Libero Vragel Da Silva die Gastgeber vor 10.000 Zuschauern per Kopfball in Führung gebracht (44.), die Toralf Konetzke zwei Minuten nach dem Seitenwechsel egalisieren konnte. In einem Spiel zweier verunsicherter Mannschaften war der Sieg der Karlsruher aufgrund der besseren Chancen auch verdient.

Pech hatte allerdings Fortunas Bosnier Hajrudin Catic mit einem Pfostentreffer (22.). Zwei Minuten später tat es ihm der Kroate Darko Jozinovic auf Seiten des KSC gleich, der in Da Silva und Aydin Cetin seine besten Akteure hatte. Bei der Fortuna, die in der Schlussphase nach einer Gelb-Roten Karte gegen Adam Ledwon (84.) in Unterzahl agierte, gefielen Torwart Tomasz Bobel und Attila Dragoner. KSC-Server
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 18:59:44 (GMT)

Heynig folgt dem Präsidenten


Karlsruhe - Vizepräsident Ullrich Heynig tritt beim Karlsruher SC zum Saisonende zurück. Das gab der Pressesprecher des stark abstiegsgefährdeten Fußball-Zweitligisten am Sonntag nach dem 2:1-Sieg gegen Fortuna Köln bekannt.

Am Freitag hatte bereits Präsident Roland Schmider mitgeteilt, zum 30. Juni aus dem Amt auszuscheiden. Wenige Stunden zuvor hatte sein Stellvertreter Ulrich Lange den sofortigen Rücktritt verkündet. Sport 1
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 18:54:54 (GMT)

KSC - Fortuna Köln 2:1


(kscfans/ph) Es geht doch noch, der KSC kann noch gewinnen. Mit 2:1 wurde heute die Fortuna aus köln besiegt. Torschützen für den KSc waren der überragende Vragel da Silva, der in der Winterpaus von Sportdirektor Guido Buchwald zum KSC geholt wurde und M. Amadou, der heute eines seiner besten Spiele im Dress des KSC machte.

Die erste Halbzeit lief für den KSC nicht ganz so gut, spielerrisch konnte zu diesem Zeitpunkt keine der beiden Mannschaften überzeugen, aber beide Mannschaften kämpften mit Herz. Doch dann, eine unglaubliche Szene. "Das Buch der guten Ecken" erhielt seinen ersten Eintrag in der laufenden Saison. Darko Jozinovic schlug den Eckbal vom Tor weg und traf den Kopf von Vragel da Silva, oder auch umgekehrt... Und dann war das Ding im Netz. Freude bei den KSC Fans, die zuvor durch Spruchbänder und Flugblätter gegen einen Verkauf der Seele des KSC an einen Vermarkter demonstriert hatten. Sollte es doch klappen mit dem Sieg gegen Fortuna Köln?

Zweite Halbzeit, wieder Spruchbänder im Fanblock, "1.07.2000, KSC = Kinowelt - Schmieder - Clan", hätte man lieber die Mannschaft angefeurt, statt unbewiesen Tatsachen zu verbreiten, denn prompt viel das 1 : 1.

Doch der KSC gab nicht auf. Wiedereinmal war es Cetin der sich mehrmals gute Chancen erarbeitet, der den Profis in Reihen des KSC zeigte, was technisch guter Fußball ist. Auch Daniel Addo spielte heute sehr gut, zog die Fäden im Mittelfeld. Teils waren es aber auch die weiten Abschläge von Simon Jentzsch, die die Stürmer des KSC in gute Positinen brachten. Die Art dieser Abschläge erinnerte an Zeiten zu denen Oliver Kahn noch auf die Stürmer Krieg und Carl abschlug. Alte Konzepte, die den KSC schon damals erfolgreich werden liesen.

Patrick De Napoli, hatte die größte Chance, als er aus kurzer Distanz abszog. Doch der Kölner Torwrt verhinderte mit einem Reflex die erneute Führung des KSC. Doch dann war es Amadou der den Ball im Netz der Kölner unterbrachte. Der selbe Amadou, der in vielen Spielen zuvor ein Unsicherheitsfaktor in der KSC Abwehr gewesen war, spielte heute gut, schlug die Bälle hinten kompromißlos raus, und wurde für seine gute Leistung mit einem Tor beschenkt.

Heute hat der KSC gezeigt, daß er noch gewinnen kann. Die Frage ist jetzt, ist der Knoten geplatzt? Nächste Woche gegen Mainz wird es schwerer, dann wird sich zeigen, ob der KSC die Wenede geschaft hat, oder ob es nur ein letztes Aufglimmen war, das heute den Wildpark in Freundenstürmen erzittern lies.

Auf der anschließenden Pressekonferenz, die Gudido Buchwald und Jogi Löw mit einem freudigen Strahlen betraten, zollte der Trainer der Kölner dem KSC und seiner Mannschaft das Zeug zum Klassenerhalt. Er meinte, daß sowohl Fortuna Köln als auch der KSC besser als vier, fünf ander Mannschaften seien, die er bisher in der Liga gesehen hätte.

Eine Meldung zum Schluß: Auch Vize - Präsident Uli Heynig tritt zusammen mit Roland Schmider am 30.06.2000 zurück. Mehr dazu sobald der Wortlaut der Rücktrittserklärung vorliegt.
kscfans.de
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 18:49:02 (GMT)

KSC Fanbetreuung vor dem Aus?


ka-news Interview mit dem Fanbeauftragten Werner Merkel


Karlsruhe - Die Fanbetreuung des Karlsruher SC genießt bundesweit einen sehr guten Ruf. Auch sie ist jedoch von den allgemeinen Auflösungserscheinungen im Verein betroffen. Über die Zukunft der Fanbetreuer und neue Konzepte für einen modernen KSC in einer Zeit nach Roland Schmider sprach ka-news mit Werner Merkel, dem Fanbeauftragten des Vereins.


ka-news: Das für Fanarbeit zuständige Mitglied im Präsidium, Uli Lange, ist von seinem Amt zurückgetreten. Immer wieder ist jetzt hören, auch Sie wollten zurücktreten...?


Merkel: Dieser Rücktritt hat große Auswirkungen auf den Verein. In den letzen neu Monaten liefen durch die gute Zusammenarbeit mit Herrn Lange zahlreiche gemeinsame Aktivitäten zwischen Verein und Fans. Auch das Fanbetreuer-Team hat sich natürlich die Frage gestellt, wie es nun weiter geht. Schließlich haben wir ja jetzt keinen Ansprechpartner im Präsidium mehr. Die Frage kann ich aber erst dann beantworten, wenn ich weiß, ob wir unser Konzept für die Fans weiter umsetzen können.


ka-news: Wann werden Sie das wissen?


Merkel: Am 21. März wird das gesamte Fanbetreuer-Team über die Lage beraten. Meine persönliche Empfehlung wird darin bestehen, die Fanbetreuung vorläufig bis zum 30. Juni aufrecht zu erhalten. Dann müssen wir mit der neuen Führungsmannschaft des Vereins in Gespräche eintreten.


ka-news: Welche Schlüsse haben Sie aus der Mitgliederversammlung gezogen?


Merkel: Ich habe mich da auf persönlichen Wunsch von Uli Lange als Protokollführer zur Verfügung gestellt. Ich muss sagen, die Veranstaltung hat mich tief bewegt, Ich fühle mich in meiner Überzeugung bestätigt, dass wir dringend auf einen Verein als modernes Dienstleistungsunternehmen hinarbeiten müssen. Wir brauchen betriebswirtschaftliche Organisationsstrukturen, Ablauf- und Aufbauorganisation müssen neu definiert werden.


ka-news: Könnten Sie sich vorstellen, diese Ziele nicht nur als Fanbetreuer, sondern auch in verantwortlicher Position im Verein umzusetzen?


Merkel: Mir geht es nicht um Positionen, sondern allein um die Sachinhalte. Selbstverständlich würde ich bei einer Zustimmung zu diesem Konzept durch die Mitglieder, mich einem persönlichen Beitrag zu dessen Umsetzung nicht entziehen. Voraussetzung ist allerdings eine neue Führungscrew innerhalb eines mitgliederbestimmten Vereins.


ka-news: Nennen Sie doch mal Beispiele, was sollte man in Zukunft verbessern?


Merkel: Man sollte den Zuschauer als Kunden verstehen. Das fängt bei der Preisgestaltung an, geht über das Rahmenprogramm des Spiels bis hin zu Serviceleistungen der Geschäftsstelle. Die Mitglieder sollten besser betreut werden, schließlich bezahlen sie ja 180 DM im Jahr, dafür muss man ihnen schon mehr bieten als dies heute der Fall ist. Alle Aktionen müssen in einer Art Symbiose zwischen Mitgliedern, Sponsoren und Fans enden. Der Verein muss transparenter werden, das bedeutet, es darf nicht der Eindruck entstehen, dass es in den Führungsgremien Geheimniskrämerei gibt Die Kommunikation zwischen gewählter Führung und Mitgliedern muss verbessert werden. Denkbar wäre zum Beispiel ein regelmäßiges Mitgliederforum. Bei den KSC-Fans haben wir dies mit großem Erfolg praktiziert.


ka-news: Wie wollen Sie dieses Konzept umsetzen?


Merkel: Zuerst müssen wir das ramponierte Image des Vereins wieder aufbauen. Dazu ist es wichtig, dass wir uns der Region als ihr Verein präsentieren. Wir müssen auf die Leute zugehen und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.


ka-news: Aber das kostet doch eine Menge Geld?


Merkel: Das ist richtig. Die Umsetzung dieses Konzeptes steht und fällt mit der Möglichkeit der Refinanzierung. Außerdem spielt das Konzept des zukünftigen Vermarkters die entscheidende Rolle. Denn wenn dem Verein die Selbstbestimmung verloren ginge, dann sind alle weiteren Überlegungen Makulatur.


ka-news: Herr Merkel, herzlichen Dank für das Gespräch.


Das Interview führte unser Mitarbeiter Nils B. Bohl.

KA-NEWS
Eintrag - Sunday, March 19, 2000 at 10:08:16 (GMT)

KSC: Stimmen zur Rücktrittswelle


Karlsruhe - Heute Nachmittag gab es erste Stimmen zum Rücktritt von KSC-Präsident Schmider:

Arno Glesius, KSC-Idol, schoß den Verein in die erste Liga: "Nach dieser Hauptversammlung musste das passieren. Ich finde es richtig, dass Roland Schmider jetzt den Weg für einen Neuanfang frei macht. Die Leute, die immer seinen Rücktritt gefordert haben, stehen jetzt allerdings in der Verantwortung, sich zu engagieren."

Harald Denecken, Sportbürgermeister Stadt Karlsruhe: "Ich habe heute morgen mit Roland Schmider gesprochen. Er schien mir doch ziemlich erleichtert, nach diesem Schritt. Ich finde es jedoch positiv, dass er bis zum Ende der Saison die Verantwortung weiter tragen will. Das ist nicht selbstverständlich. Wir bei der Stadt sind jetzt gespannt, wie nun die mittelfristige Konzeption des KSC aussieht. Wir werden es in den nächsten 4-6 Wochen wohl erfahren."

Werner Merkel, Fanbeauftragter Karlsruher SC: "Ich als Fanbeauftragter werde den Rücktritt von Roland Schmider nicht kommentieren. Wer Roland Schmider kennt, weiss jedoch, dass die Mitgliederversammlung wider seiner Erklärung nicht spurlos an ihm vorbeigegangen ist. Jetzt geht es darum, dass man die richtige Weichenstellung schafft, um den KSC wieder in sicheres Fahrwasser zurückzubringen."

Rainer Krieg, Mannschaftskapitän: "Ich will nicht sagen, die Nachricht hat mich schockiert, aber ich war schon sehr überrascht. Dem Rest der Mannschaft ging es genauso. Ich denke, Roland Schmider hat seine Sache 26 Jahre lang gut gemacht, er wäre auch der richtige Mann für einen Neuaufbau gewesen. Er ist zwar auf der Mitgliederversammlung angegriffen worden. Aber ich glaube, die, die dort am lautesten geschrien haben, sind jetzt die, die am meisten geschockt sind. Ich habe mir natürlich auch über meine persönliche Zukunft so meine Gedanken gemacht. Meine Entscheidung für den KSC war immer ein Stück weit mit Roland Schmider verknüpft."

Martin Löffler, Vorstand und Pressesprecher IG-Fans: "Als Mitglied des KSC danke ich Roland Schmider einerseits für seine 26 Jahre lange Arbeit. Andererseits sehe ich nun eine große Chance, neue Strukturen in den Verein zu bringen." (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Saturday, March 18, 2000 at 07:39:25 (GMT)

KSC trennt sich von kroatischem Abwehrspieler


Vertrag Mladinics aufgelöst

Srdan Mladinic gehört nicht mehr länger dem Karlsruher SC an. Der Abwehrspieler und die Badener haben am Freitag in beiderseitigem Einvernehmen den Vertrag aufgelöst. Neben dem Kroaten wird wohl auch Stephan Paeslack in Kürze das Zweitliga-Schlusslicht verlassen. Er absolviert ein Probetraining beim schottischen Erstligisten Heart of Midlothian. Beide Spieler waren von Trainer Joachim Löw suspendiert worden. Kicker
Eintrag - Saturday, March 18, 2000 at 07:34:59 (GMT)

Fortuna Köln: Innenbandabriss im Knie?


Krankl-Elf ohne Vardanjan in Karlsruhe

Zweitligist Fortuna Köln muss beim Tabellenletzten Karlsruher SC am Sonntag auf seinen armenischen Nationalspieler Harutyun Vardanjan verzichten. Der Abwehrspieler musste am Freitag das Training abbrechen, es besteht sogar der Verdacht auf einen Innenbandabriss im Knie. Kicker
Eintrag - Saturday, March 18, 2000 at 07:33:49 (GMT)

Karlsruher SC: Personeller Umbruch an der Führungsspitze


Roland Schmider kündigt Rücktritt an

Der KSC steht neben der ungewissen sportlichen Zukunft vor einem personellen Neuanfang an der Spitze. Präsident Roland Schmider erklärte am Freitag, sein Amt zum 30. Juni niederzulegen. „Es waren nicht die zu erwartenden Anfeindungen auf der Mitgliederversammlung die meinen Entschluss herbeiführten, sondern u.a. die Erkenntnis, dass die ehrenamtliche Arbeit eines Präsidenten ausschließlich am sportlichen Erfolg bzw. Misserfolg gemessen wird“ erklärte Schmider auf einer Pressekonferenz. Zuvor hatte bereits Vize-Präsident Ulrich Lange mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt erklärt. Kicker
Eintrag - Saturday, March 18, 2000 at 07:32:54 (GMT)

Auch Vizepräsident Lange nimmt den Hut



Karlsruhe - Beim krisengebeutelten Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC hat Präsident Roland Schmider mit seinem angekündigten Rücktritt für einen Paukenschlag gesorgt. Der 59-Jährige gab am Freitag bekannt, dass er zum 30. Juni sein Amt niederlegen wird.

"Es waren nicht die zu erwartenden Anfeindungen auf der Mitgliederversammlung, die meinen Beschluss herbeiführten, sondern unter anderem die Erkenntnis, dass die ehrenamtliche Arbeit eines Präsidenten ausschließlich am sportlichen Erfolg beziehungsweise Misserfolg gemessen wird", erklärte der Funktionär, der seit 26 Jahren an der Spitze des derzeitigen Tabellenletzten steht.

KSC hat 10 Millionen Mark Verbindlichkeiten
Damit zog Schmider die Konsequenzen, die bereits am Montag mehrere Mitglieder auf der Generalversammlung gefordert hatten: "Haben Sie den Mut und nehmen Sie ihren Hut." Hier wurde bekannt, dass der KSC knapp zehn Millionen Mark Verbindlichkeiten hat und das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust von 1,5 Millionen Mark abschloss.

Ferner mussten die Verantwortlichen verkünden, dass das Eigenkapital innerhalb von eineinhalb Jahren von ehemals über neun Millionen auf magere 189 000 Mark gesunken ist. "Meine ganze Kraft und Bemühungen werde ich auch in den kommenden Monaten so ausrichten, dass am Ende der Saison 1999/2000 sowohl im sportlichen als auch im wirtschaftlichen und organisatorischen Bereich zukunftsorientierte Strukturen verwirklicht werden können", versprach Schmider.

Vizepräsident Lange nimmt ebenfalls den Hut
Bereits vor der Demission des Club-Chefs hatte mit Vize-Präsident Uli Lange einer seiner treuesten Mitstreiter am Vormittag das Handtuch geworfen. "Mit meinem Rücktritt möchte ich den Weg für einen Neuanfang des KSC freimachen. Ich glaube, dass ich in der gegebenen Situation dem Verein am besten diene", sagte Lange. Vom langjährigen Führungsquartett bleiben damit nur der zweite Vize-Präsident Ullrich Heynig und Schatzmeister Herbert Heiler übrig.

Eine Alternative zu Schmider ist derzeit nicht in Sicht. Für Lange will das Präsidium in Kürze einen geeigneten Nachfolger vorschlagen. Es sei damit zu rechnen, dass auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende April oder Anfang Mai die Wahl eines neuen Vereinschefs auf die Tagesordnung kommt, erläuterte ein Verwaltungsratsmitglied. Dann soll auch ein Rechtevermarkter, der dem ehemaligen UEFA-Cup-Teilnehmer aus der finanziellen Not helfen soll, präsentiert werden.

KSC plant für die dritte Liga
Völlig überrascht war auch Guido Buchwald vom Rücktritt Schmiders. Der Sportdirektor hatte erst eine halbe Stunde vor der Pressekonferenz von dessen Entschluss erfahren. "Das Tagesgeschäft läuft weiter. Natürlich müssen wir die Basis legen, damit es nach dem 30. Juni weitergeht. Wir werden versuchen, erfolgreiche Strukturen voranzubringen - egal ob wir in der nächsten Saison in der Zweiten oder Dritten Liga spielen", kündigte der Weltmeister von 1990 an.

Trainer Joachim Löw wollte keine Stellung nehmen: "Die Betroffenheit ist sehr groß. Es steht mir aber nicht zu, seinen Schritt jetzt zu kommentieren. Wir werden uns intern zusammensetzen und darüber reden müssen, wohin der Weg in Zukunft führen wird." Der KSC trifft am Sonntag im "Endspiel" um den Klassenerhalt auf den Tabellen-16. Fortuna Köln und will dabei seine Negativserie von 16 Spielen ohne Sieg beenden. Sport 1
Eintrag - Saturday, March 18, 2000 at 07:31:22 (GMT)

Hoepfner will nicht Präsident werden


Karlsruhe - Nach dem Rücktritt von KSC-Präsident Roland Schmider heute morgen wurde ein Nachfolgekandidat in der Öffentlichkeit besonders heiss gehandelt: Friedrich Georg Hoepfner. Doch der Brauereibesitzer und Burgherr hat offenbar keine Lust auf den Präsidentensessel des KSC. Das wurde heute nachmittag aus gut informierten Kreisen bekannt. Hoepfner, der sich zur Zeit in Berlin aufhält, war für eine persönliche Stellungnahme jedoch nicht erreichbar. (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Friday, March 17, 2000 at 21:42:59 (GMT)

Roland Schmider erklärt Rücktritt


Karlsruhe
- Der KSC-Präsident Roland Schmider ist heute zurückgetreten. Er legt
sein Amt zum 30.6.2000 nieder. Danach steht er nicht mehr zur Verfügung.
Zur Begründung sagte er, es waren nicht die zu erwartenden Anfeindungen
auf der Migliederversammlung, die seinen Entschluss herbeiführten, sondern
die Erkenntnis, dass die ehrenamtliche Arbeit eines Präsidenten auschließlich
am sportlichen Erfolg beziehungsweise Mißerfolg gemessen wird. Für weitere
Auskünfte steht Schmider nicht mehr zur Verfügung. Heute hat er schon
nicht mehr auf seinem Präsidentenparkplatz beim KSC geparkt. (nbb/eva)

KA-NEWS
Eintrag - Friday, March 17, 2000 at 13:37:18 (GMT)

Roland Schmider tritt zum 30.6. als Präsident zurück!!

kscfans.de
Eintrag - Friday, March 17, 2000 at 13:15:07 (GMT)

KSC-Vizepräsident Uli Lange zieht Konsequenz - sofortiger Rücktritt !

Uli Lange, bisher zuständiges Mitglied des KSC-Präsidiums für Öffentlichkeitsarbeit und Fanbetreuung erklärte am 16.03.2000 gegenüber dem KSC-Präsidium und Verwaltungsrat seinen sofortigen Rücktritt. Der genaue Wortlaut :


Sehr geehrter Herr Präsident,
sehr geehrte Herren des Präsidiums,

ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Vizepräsidenten des KSC. Der Rücktritt erfolgt mit sofortiger Wirkung.

Diese Entscheidung habe ich nach reiflicher Überlegung und Analyse der Gesamtsituation unseres Vereins nach der Mitgliederversammlung am 13.03.2000 getroffen.

Der Verlauf der Mitgliederversammlung, der Respekt vor den kritischen Stimmen, die am 13.03.2000 sehr deutlich wurden aber auch die sehr kritischen und teilweise berechtigten Presseberichte (39 mal bundesweit) und mein demokratisches Verständnis führten zu dieser Entscheidung.

Mit meinem Rücktritt möchte ich den Weg für einen Neuanfang des KSC freimachen. Ich glaube, dass ich in der gegebenen Situation damit dem Verein am besten diene.

Natürlich werde ich weiterhin dem KSC als Mitglied meine Treue halten. Meine neue Heimat werden meine KSC-Fans und ihre Institutionen sein.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhalten dieses Schreiben zur Kenntnis.

Ich wünsche dem KSC insbesondere in den nächsten Wochen und Monaten viel Glück und Erfolg - vor allem den Verbleib in der zweiten Liga - und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
gez. Uli Lange

Im Hinblick auf die Mitgliederversammlung vom 13.03.2000 und dem Rücktritt des zuständigen Präsidiumsmitgliedes, mit dem gemeinsam sehr erfolgreiche Aktivitäten für den KSC und seine Fans durchgeführt wurden, wird die KSC-Fanbetreuung in einer Arbeitsbesprechung am 21.03.2000 festlegen, ob und ggf. in welcher Form vereinsseitige Fanbetreuung durch dieses Team noch umgesetzt werden kann.

In jedem Fall zollen wir Fanbetreuer Uli Lange unseren höchsten Respekt und sagen DANKE für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Fanbetreuung!

Mit freundlichen Grüßen
Werner Merkel
KSC-Fanbeauftragter

Karlsruher Sport-Club
Mühlburg-Phönix e.V.
FANBETREUUNG
Adenauerring 17, 76131 Karlsruhe
Tel. 0721 / 9702659
Fax 0721 / 9702658
Mobil 0177 / 3333793

E-Mail: Fanbetreuung im Internet: Diese Nachricht als einzelnes Dokument
kscfans.de
Eintrag - Friday, March 17, 2000 at 10:00:00 (GMT)

KSC als Titanic: Schmider steht das Wasser bis zum Hals


Von Ulrike John

Der Fußball-Zweitligist auf dem Weg in die Regionalliga: Karlsruhes
Führungsriege gibt ein
ähnlich schwaches Bild ab wie die sieglose Mannschaft

Nach einer verbalen Schlammschlacht und einer chaotischen
Abstimmung um die Entlastung hat Roland Schmider seinen Kopf als
Präsident des Karlsruher SC gerade noch retten können. Hoffnung
auf Besserung ist aber nicht in Sicht.

Bei der turbulenten Mitgliederversammlung des
Fußball-Zweitligisten am Montagabend in der
Badnerlandhalle wurde der 59-jährige Funktionär
mehrfach aufgefordert, seinen Hut zu nehmen.
"Diesen Antrag hätten sie laut Satzung vor acht
Tagen schriftlich stellen müssen", lautete Schmiders einzige Reaktion.

Die Führungsriege gab vor den 400 Zuhörern ein ähnlich schwaches
Bild ab wie zuletzt die Mannschaft als Tabellenletzter nach 16 sieglosen
Spielen. "Jetzt wissen sie, warum der KSC da unten steht", sprach ein
Mitglied das passende Schlusswort ins Mikrofon.

Dabei standen nicht einmal Wahlen an, die Entlastung des Präsidiums
entpuppte sich jedoch als Farce. Allein der Antrag auf geheime
Abstimmung musste zwei Mal wiederholt werden.

Trotz der unübersichtlichen Lage im Saal verzichteten
Generalbundesanwalt Kay Nehm als Wahlleiter und der
Verwaltungsratsvorsitzende Hans W. Lindner auf die Auszählung der
Stimmen.

Stimmkarten waren nicht vorhanden. Lindner sah den Antrag "nach
meinem Augenschein" als abgeschmettert an. Daraufhin kritisierte ein
juristisch bewandertes Mitglied "den äußerst undemokratischen und
stümperhaften Ablauf" und warnte vor einer möglichen Anfechtung.

Nach langem Hin und Her wurde auf eine Abstimmung nach dem
"Hammelsprung-Verfahren" verzichtetet und das Führungsgremium mit
etwa 60 Prozent der Stimmen entlastet.

In der zweistündigen Aussprache hatten die KSC-Anhänger zuvor ihrem
Unmut Luft gemacht und Schmiders Riege für den Absturz des
Uefa-Cup-Teilnehmers von 1997 mit verantwortlich gemacht.

Der seit 26 Jahren amtierende Präsident räumte selbst keinen einzigen
Fehler ein, sondern wälzte die Verantwortung auf die zahlreichen
Trainer, "denen wir die gewünschten Spieler ermöglicht haben", auf die
Mannschaft ("Kaum einer der verpflichteten Spieler hat die Erwartungen
erfüllt") und sogar auf den neuen Sportdirektor Guido Buchwald ab, "der
den einen oder anderen Fehler zugegeben hat".

Der Weltmeister von 1990, der noch einen Vertrag bis 2001 hat,
rechtfertigte sich in einer ebenso rührigen wie hilflosen Rede und
versprach: "Ich bin bereit zu kämpfen und mit dem KSC in bessere
Zeiten zu gehen."

Finanziell steht der KSC vor einer ungewissen Zukunft. Seit dem
Bundesliga-Abstieg 1998 haben die Badener fast zehn Millionen Mark
in den Sand gesetzt. In diesem Zeitraum wurden 29 Spieler verpflichtet
und mit Jörg Berger, Rainer Ulrich, Guido Buchwald und jetzt Joachim
Löw vier Trainer beschäftigt.

Das Eigenkapital beträgt nur noch 189 000 Mark, die kurz- und
langfristigen Verbindlichkeiten liegen bei 9,2 Millionen. Angesichts
dessen verhandelt das Präsidium zurzeit mit Rechteverwertern wie die
ISPR, Ufa und Kinowelt AG. "Wir werden das Tafelsilber des Vereins
nicht verscherbeln", versprach Schmider. "Wir dürfen jedoch nichts
unversucht lassen, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen", meinte
der KSC-Präsident.

Doch die Mitglieder quittierten dies nur mit ironischem Gelächter oder
Schweigen. "Wir sind abgestiegen, die Mannschaft ist die schlechteste
der zweiten Liga", erwiderte einer und forderte die Verantwortlichen auf,
endlich mit der Planung für die Regionalliga zu beginnen: "Oder war der
Kapitän der Titanic ein schlechter Kapitän, weil er seine Leute
rechtzeitig ins Rettungsboot gebracht hat?"

Kommentar zu diesem Artikel:

Schmiders Werk


Von Uwe Ralf Heer

Zugegeben: Es kommt selten vor, dass man von der Politik lernen kann.

Diesmal wäre es aber so. Denn während die Herren in Berlin über eine
Begrenzung der Amtszeit von Führungspersonen nachdenken,
klammert sich der KSC-Präsident Roland Schmider krampfhaft an
seinen Sessel.

Mit außergewöhnlichem Erfolg. Der Weg in die Regionalliga ist für den
ehemaligen Uefa-Cup-Halbfinalisten vorgezeichnet, Schmider selbst
scheint wohl erst Ruhe zu geben, wenn endlich die Oberliga erreicht ist.

So weit kann es kommen, wenn ein Traditionsverein Menschen an der
Spitze hat, die ein sicheres Gespür dafür besitzen, zum falschen
Zeitpunkt das Falsche zu tun.

Schmiders Trainerverpflichtungen waren ein Flop, die Herrschaften, die
den Manager-Sessel eingenommen hatten, brachten Chaos und keine
Ruhe in den Verein.

Und Guido Buchwald hat in seiner Amtszeit nur eines bewiesen: Dass
ein ehemaliger Nationalspieler nicht automatisch ein guter
Sportdirektor sein muss. Ein finanzielles Desaster, eine willkürlich
zusammengekaufte Profitruppe, in der der ehemalige VfR-Stürmer
Aydin Cetin als Amateur die Glanzlichter setzt. Bezeichnend.

Steuergelder im Wildpark wurden verbaut - jetzt freut man sich im
Millionengrab auf Burghausen und Schweinfurt. Und Roland Schmider
wird bleiben. Noch ist ja sein Lebenswerk nicht vollbracht. Die Oberliga
ruft.

Quelle:
Heilbronner Stimme 15.03.2000

http://www.stimme.de/sport/nachrichten/artikel/index.cfm?id=-557532720
http://www.stimme.de/sport/nachrichten/artikel/index.cfm?id=-2042011592 Heilbronner Stimme - http://www.stimme.de/
Eintrag - Friday, March 17, 2000 at 07:15:26 (GMT)

KSC sinkt wie Titanic


KARLSRUHE (dpa). Nach einer verbalen Schlammschlacht und einer chaotischen Abstimmung um die Entlastung hat Roland Schmider seinen Kopf als Präsident des Karlsruher SC gerade noch retten können. Bei der turbulenten Mitgliederversammlung des Fußball-Zweitligisten in der Badnerlandhalle wurde der 59-jährige Funktionär mehrfach aufgefordert, seinen Hut zu nehmen. „Diesen Antrag hätten Sie laut Satzung vor acht Tagen schriftlich stellen müssen“, lautete Schmiders einzige Reaktion. Die Führungsriege gab vor den 400 Zuhörern ein ähnlich schwaches Bild ab wie zuletzt die Mannschaft als Tabellenletzter nach 16 sieglosen Spielen. „Jetzt wissen Sie, warum der KSC da unten steht“, sagte ein Mitglied ins Mikrofon.


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Entlastung als Farce


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Dabei standen nicht einmal Wahlen an, die Entlastung des Präsidiums entpuppte sich jedoch als Farce. Allein der Antrag auf geheime Abstimmung musste zweimal wiederholt werden. Trotz der unübersichtlichen Lage im Saal verzichteten Generalbundesanwalt Kay Nehm als Wahlleiter und Verwaltungsratsvorsitzender Hans W. Lindner auf die Auszählung der Stimmen. Stimmkarten waren nicht vorhanden. Nach langem Hin und Her wurde auf eine Abstimmung nach dem „Hammelsprung-Verfahren“ verzichtetet und das Führungsgremium mit etwa 60 Prozent der Stimmen entlastet. Sportdirektor Guido Buchwald, der noch einen Vertrag bis 2001 hat, rechtfertigte sich in einer ebenso rührenden wie hilflosen Rede und versprach: „Ich bin bereit zu kämpfen und mit dem KSC in bessere Zeiten zu gehen.“ Doch auch finanziell steht der „Karlsruher Sozial-Club“ („Badische Neueste Nachrichten“) vor einer ungewissen Zukunft. Seit dem Bundesliga-Abstieg 1998 haben die Badener fast zehn Millionen Mark in den Sand gesetzt. In diesem Zeitraum wurden 29 Spieler verpflichtet und mit Jörg Berger, Rainer Ulrich, Guido Buchwald und jetzt Joachim Löw vier Trainer beschäftigt. Das Eigenkapital beträgt 189 000 Mark, die Verbindlichkeiten liegen bei 9,2 Millionen.

erarbeitet von Schmitt, Peter

Artikel überstellt am Tue Mar 14, 2000 22:10:01, Online-Rubrik spor, MDV-GruppeRegensburg Mittelbayerische Zeitung - http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=spor&fn=/MZArchiv/2000/Mar14/001-extra_95000-250-381176.htm
Eintrag - Thursday, March 16, 2000 at 22:31:38 (GMT)
Fortuna Köln und Löring in der Krise

Die Hüfte: Löring stimmt OP zu



Von THOMAS GASSMANN und ARNO SCHMITZ

exp Köln - Es geht um die Existenz des Klubs aus der Südstadt. Es geht um das Lebenswerk von Jean Löring. Doch ausgerechnet in der schwierigsten Phase der Vereinsgeschichte quält sich der „Boss“ mit großen Schmerzen herum. Seine Hüfte ist kaputt, jeder Schritt des 65-Jährigen ist mit höllischen Qualen verbunden. Jetzt zieht Löring die Konsequenz.

EXPRESS erfuhr: Der Fortuna-Präsident hat einer Operation zugestimmt. Das erklärte ein Freund des Fortuna-Präsidenten aus dem Umfeld des Zweitligisten. „Er hat zwar Angst davor, aber dieser Schritt ist unausweichlich.“

Zuvor muss Löring weiter um seine Fortuna zittern. Sonntag kommt der Karlsruher SC nach Köln. Auch so eine Mannschaft, die ums Überleben kämpft. Besonders KSC-Torjäger brennt auf das Duell gegen seinen Ex-Verein. „Wen, wenn nicht Fortuna, sollen wir überhaupt noch schlagen?“

Vorletzte Saison schoss Krieg noch Tore am Fließband für die Fortuna, Löring gab ihm dennoch keinen neuen Vertrag. Aber: Vor dem Abstiegs-Endspiel stimmt Krieg versöhnliche Töne an. „Wir haben uns nicht im Streit getrennt. Herr Löring hat mir ehrlich ins Gesicht gesagt, dass ich nicht sein Typ Stürmer sei. Das war zwar schade, weil ich gerne geblieben wäre, aber absolut korrekt von ihm.“
Express - http://express.de/sport/243506.html
Eintrag - Thursday, March 16, 2000 at 22:30:41 (GMT)

Einsatz von Benjamin Auer gefährdet


KSC-Stürmer mit Muskelproblemen

Karlsruhe - Der Einsatz des KSC-Stürmers Benjamin Auer am Sonntag gegen Fortuna Köln (15.30 Uhr, Wildparkstadion) ist stark gefährdet. Der 19-jährige Ex-Lauterer kämpft mit Muskulaturproblemen. Ebenfalls verletzt sind Marc Kienle und Michael Molata. Letzterer soll jedoch bis zum Sonntag wieder einsatzbereit sein.

Ein Comeback könnte auch Jens Bäumer feiern. Nach zwei Spielen auf der Tribüne will Jogi Löw dem 21-jährigen Mittelfeldspieler unter Umständen eine Bewährungschance geben. Von Anfang an werde er laut Löw jedoch nicht spielen. Sicher mit dabei werden dagegen die beiden Ex-Partyhengste Christian Fährmann und Carsten Lakies sein. Beide gehören nach Entrichtung einer saftigen Geldstrafe wieder zum Kader. (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Thursday, March 16, 2000 at 21:53:42 (GMT)
Karlsruhe: Trainer denkt über seinen Verbleib auch in der Regionalliga nach

Ist Joachim Löw noch der Richtige? 16.03.00



Joachim Löw wirkt bedrückt. Der KSC-Trainer hofft auf ein Fußballwunder, bekennt aber auch: "Sehr realistisch ist das nicht, doch ich kämpfe weiter".

Es sind Durchhalteparolen. Nach dem schwachen Auftritt in Offenbach (0:1) sprach Löw von 100 Prozent, besser könne sein Team nicht spielen - ein demotivierender Offenbarungseid. Wie will er mit solchen Aussagen Spieler dazu bringen, an den rettenden Strohhalm zu glauben? "Ich stehe zu dieser Aussage. Spielerisch waren wir schwach, haben keine Chancen erarbeitet - es geht eben nicht besser. Einige bei uns können mit dem Ball nichts anfangen, einige sind schlicht überfordert", kritisiert er knallhart. "Es gibt noch Hoffnung, das sollte jeden motivieren."

Eine schwierige Vorgabe. Daher stellt sich die Frage, ob Löw, der glücklose Nachfolger von Rainer Ulrich, überhaupt noch der richtige Mann ist? "Da müssen sie andere fragen", weicht er aus. Die Bilanz von sechs Punkten in 16 Spielen ohne Sieg spricht gegen Löw.

Ist Löw berechenbar und konsequent? Vor dem Wintertrainingslager kündigte er an, nicht alle Profis mitzunehmen, doch jeder gesunde Spieler war dabei. "Ich wollte einigen eine letzte Chance geben und mit 16 Spielern kann man kein Trainingslager absolvieren", rechtfertigt er seine Maßnahme. Nachdem der Abstieg nun nur noch theoretisch vermeidbar ist, suspendierte er Mladinic, Paeslack und Arnold wegen mangelnder Leis- tungen. Dann flogen Fährmann und Lakies nach einer Zechtour am Rosenmontag aus dem Kader. Dazwischen verbannte Löw plötzlich Bäumer und Braun auf die Tribüne - gegen Fortuna Köln gibt er beiden die Möglichkeit der Rückkehr. Wie Pavlin. Sein Auftritt beim 1:4 in Gladbach grenzte an Arbeitsverweigerung (kicker-Note 5) - doch kaum wieder fit, kehrt er zurück.

Bei Löw gibt es keine Verbannung auf ewig. "Die Trainingseindrücke zählen", erklärt Löw, der nur dann das Handtuch werfen will, "wenn ich das Gefühl habe, nichts mehr bewegen zu können". So weit ist es für Löw noch nicht. Ganz im Gegenteil: Er denkt intensiv über eine weitere Zusammenarbeit in der Regionalliga nach. "Man muss über alles reden. Es ist höchste Zeit, um nicht die gleichen Fehler wie in den letzten Jahren zu machen. Ein schlüssiges Konzept muss her, alle jungen Spieler würde ich halten und dazu sieben, acht erfahrene Akteure. So kann man in der Regionalliga bestehen."

Peter Putzing Kicker
Eintrag - Thursday, March 16, 2000 at 16:29:39 (GMT)

Karlsruher SC: Sportdirektor Guido Buchwald ist mit seinem Konzept gescheitert


Trainer Joachim Löw hat keine Kontrolle mehr 13.03.00

Samstag, 18.11 Uhr: Der KSC-Mannschaftsbus fährt vom Bieberer Berg ab. Und mit ihm die letzte Hoffnung auf den Klassenerhalt. Frustration und Resignation - Spieler, Trainer und Verantwortliche waren ratlos. "Mehr als wir hier gezeigt haben, ist nicht drin!" Coach Joachim Löw stellte sich die Bankrotterklärung selbst aus. Unter seiner Regie erreichte der KSC in 13 Spielen nur sechs Punkte, darunter kein Sieg und drei 0:0.

Auch Sportdirektor Guido Buchwald ist gescheitert. Da ist der Vorwurf, den falschen Trainer geholt zu haben und auch bei der Zusammenstellung des Kaders mehrmals daneben gegriffen zu haben. So formte Buchwald eine charakterlose Söldner-Truppe (15 Neuzugänge), ohne Persönlichkeiten. Vor dem Spiel beim OFC wurden Lakies und Fährmann bei einem nächtlichen Ausflug gesichtet, flogen aus dem Kader. Löw und Buchwald haben die Kontrolle über ihre desinteressierten Angestellten verloren.

Wie frustriert Buchwald ist, belegen seine gedanklichen Planspiele: "Vielleicht sollten wir bis auf wenige den ganzen Kader verkaufen und unsere Amateure hochziehen."

Holger Kliem Kicker
Eintrag - Thursday, March 16, 2000 at 09:21:17 (GMT)

Haben Sie den Mut und nehmen Sie Ihren Hut''


Der Karlsruher SC hat zehn Millionen Mark in den Sand gesetzt - und die Mitglieder schießen sich auf den Präsidenten ein

KARLSRUHE. Den Verantwortlichen des Karlsruher SC ist kein Befreiungsschlag gelungen. Im Gegenteil: Die Mitgliederversammlung hat mehr an eine Karnevalssitzung erinnert. ¸¸Wer das hier miterlebt, weiß, warum der KSC so weit unten steht'', sagt ein Mitglied.

Von Frank Ketterer

Die Erleichterung muss groß gewesen sein bei Roland Schmider, als er just um viertel vor elf ein letztes Mal ans Rednerpult schreiten konnte, um endlich das herbeigesehnte Ende zu verkünden. Mitgenommen sah der Präsident des Karlsruher SC aus, sichtlich gezeichnet von der hinter ihm liegenden Mitgliederversammlung. Drei Stunden lang war es - nicht ganz unerwartet angesichts der Tabellensituation - turbulent und laut und hitzig zugegangen. So eben, wie es wohl überall zugehen würde, wenn ein Fußballverein kurz davorsteht, den ziemlich direkten Durchmarsch vom Uefa-Cup in die Regionalliga zu schaffen.

Genau davor steht der KSC, als abgeschlagener Tabellenletzter der zweiten Liga. Und allemal normal ist da wohl, dass es brodelt drunten im Saal. So sehr, dass die Krisentagung im Eifer des Gefechts nicht wenige Züge einer Karnevalssitzung bekam - knapp eine Woche nach Aschermittwoch. Viel Polemik und wenig Erhellendes wurde in der Badnerlandhalle von Neureut zum Vortrag gebracht, Präsident Schmider dürften dennoch nicht selten die Ohren geklungen haben, bei dem, was er sich anhören musste. So unverhohlen offen wie am Montagabend jedenfalls wurde in den fast 26 Jahren, in denen Roland Schmider nun schon KSC-Souverän ist, noch nie am Präsidententhron gerüttelt.

¸¸Wenn bei Daimler-Benz eine solche Bilanz vorgelegt wird, geht nicht der Werkstattleiter, sondern der Vorstandsvorsitzende'', nörgelte ein KSC-Mitglied in eines der Saalmikrofone. ¸¸Ich fände es einen feinen Zug, wenn Sie den Mut hätten, Ihren Hut zu nehmen'', forderte eine andere Stimme. Applaus für solche Worte sind einem beim KSC in diesen Tagen gewiss.

Die Bilanz, die Schmider am Montagabend vorlegen musste, ist aber auch einfach zu grausig, als dass es viel anders sein könnte. Sportlich ist der Karlsruher Zweitligist kaum noch zu retten, wirtschaftlich sind all die Uefa-Cup-Millionen von früher verpulvert. Knapp zehn Millionen Mark, so die Bilanz, hat der Verein seit seinem Abstieg 1998 durch den Einkauf von teuren Stars buchstäblich in den Sand gesetzt.

Dass Schmider nun mit Hinweis auf die verbliebenen rund 200000 Mark Eigenkapital davor warnt, ¸¸dass Euphorie trotzdem nicht angebracht'' sei, wird vom Großteil der Mitglieder nur noch mit Gelächter quittiert oder gar mit gewachsenem Misstrauen ins vorgelegte Zahlenwerk. Da passt die eigentlich übliche, diesmal aber nicht gegebene Bilanzpressekonferenz durchaus ins Bild. ¸¸Ungeschickt'', bezeichnete dies ein Mitglied, ¸¸das gibt den Eindruck, Sie wollten etwas verschleiern.'' Auch dafür gibt's Applaus von den KSC-Mitgliedern.

Wie überhaupt die Reaktionen im Saal prima als Barometer dienten dafür, wie die Stimmung ist im Verein. Und sonderlich gut weg kommt dabei auch Guido Buchwald nicht mehr, der Sportdirektor des KSC. Falsche Einkaufspolitik wirft man dem ehemaligen Weltmeister vor, überfordert gar sei er mit seinem neuen Job. ¸¸Aus einem hervorragenden, untadeligen Sportsmann muss nicht unbedingt ein hervorragender Sportdirektor und Manager werden'', sagte einer. Beifall von allen Seiten. Dass Buchwald ¸¸immer noch Vertrauen in die Mannschaft'' bekundet, die er freilich selbst zusammengestellt hat, wird hingegen mit Pfuirufen quittiert. In diese Mannschaft hat niemand mehr Vertrauen beim Karlsruher SC.

Auch Jogi Löw wohl nicht, der nach der neuerlichen Pleite am vergangen Samstag in Offenbach erstmals offen zugab, ¸¸dass wir kaum noch eine Chance haben'', womit nur der Klassenerhalt gemeint sein konnte. Auf der Liste der großen Sünder scheint der nette Herr Löw bei den Mitgliedern dennoch ziemlich weit unten angesiedelt zu sein. ¸¸Jogi Löw tut mir wirklich leid'', hieß es am Montagabend des öfteren.

Dafür wurde mal wieder geklatscht, wenn auch etwas verhaltener.

Sonderlich zukunftsweisend war all dies freilich nicht, ebensowenig wie die Aufforderung des Präsidenten, ¸¸das Unabwendbare doch noch abzuwenden''. Daran glaubt nun wirklich kaum noch einer, die Zukunft, das scheint für die Mehrheit der KSC-Mitglieder festzustehen, wird in der Regionalliga stattfinden. Die Pläne, wie diese anzugehen sei, blieb Schmider indes auch bei der Mitgliederversammlung schuldig. Ende April bis Mitte Mai will er schon wieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung abhalten, ¸¸um über das zu reden, was kommen wird''. Damit gemeint sein dürfte nicht nur der sportliche Abstieg, sondern auch der Stand der Verhandlungen mit einem Sportrechtevermarkter. Ein allemal heikles Thema, das Schmider in der hitzigen Versammlung am Montag nach besten Kräften zu unterdrücken versuchte. ¸¸Das Tafelsilber des KSC wird nicht verkauft'', beteuerte Schmider nur, dessen Entlastung später zu einem harten Stück Arbeit für die Mitglieder wurde. Gleich drei Mal musste die Abstimmung darüber, ob Präsident und Präsidium offen oder geheim zu entlasten seien, durchgeführt werden, was die Versammlung endgültig auf Stammtischniveau sinken ließ.

¸¸Wenn man das miterlebt hat'', bemerkte ein Mitglied, ¸¸weiß man, warum der KSC da unten steht.''

Dafür gab's brandenden Applaus. Stuttgarter Zeitung
Eintrag - Wednesday, March 15, 2000 at 18:24:39 (GMT)

Schmider rettet seinen Kopf


FUSSBALL: Turbulente Mitgliederversammlung beim KSC
Nach einer verbalen Schlammschlacht und einer chaotischen Abstimmung um die Entlastung hat Roland Schmider seinen Kopf als Präsident des Karlsruher SC gerade noch retten können. Bei der turbulenten Mitgliederversammlung des Fußball-Zweitligisten wurde der 59-jährige Funktionär mehrfach aufgefordert, seinen Hut zu nehmen. "Diesen Antrag hätten sie laut Satzung vor acht Tagen schriftlich stellen müssen", lautete Schmiders einzige Reaktion. Die Führungsriege gab vor den 400 Zuhörern ein ähnlich schwaches Bild ab wie zuletzt die Mannschaft als Tabellenletzter nach 16 sieglosen Spielen. "Jetzt wissen Sie, warum der KSC da unten steht", sprach ein Mitglied das passende Schlusswort.

Dabei standen nicht einmal Wahlen an, die Entlastung des Präsidiums entpuppte sich jedoch als Farce. Allein der Antrag auf geheime Abstimmung musste zwei Mal wiederholt werden. Nach langem Hin und Her wurde das Führungsgremium mit 60 Prozent der Stimmen entlastet.

In der Aussprache hatten die KSC-Anhänger zuvor ihrem Unmut Luft gemacht und Schmiders Riege für den Absturz des Uefa-Cup-Teilnehmers von 1997 mit verantwortlich gemacht. Der seit 26 Jahren amtierende Präsident räumte selbst keinen Fehler ein, sondern wälzte die Verantwortung auf die zahlreichen Trainer, auf die Mannschaft und auch auf Sportdirektor Guido Buchwald ab. Der Weltmeister von 1990 (Vertrag bis 2001) rechtfertigte sich in einer ebenso rührigen wie hilflosen Rede und versprach: "Ich bin bereit zu kämpfen und mit dem KSC in bessere Zeiten zu gehen."

Auch finanziell steht der "Karlsruher Sozial-Club" ("Badische Neueste Nachrichten") vor einer ungewissen Zukunft. Seit dem Bundesliga-Abstieg 1998 hat der Klub fast zehn Millionen Mark in den Sand gesetzt. In diesem Zeitraum wurden 29 Spieler verpflichtet und mit Jörg Berger, Rainer Ulrich, Gudio Buchwald und jetzt Joachim Löw vier Trainer beschäftigt. Das Eigenkapital beträgt nur noch 189 000 Mark, die Verbindlichkeiten liegen bei 9,2 Millionen.

Angesichts dessen verhandelt das Präsidium zurzeit mit Rechteverwertern wie die ISPR, Ufa und Kinowelt AG. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende April oder Anfang Mai will Schmider das Ergebnis und ein Konzept für die Regionalliga präsentieren. Die Mitglieder quittierten seine Worte mit ironischem Gelächter. "Wir sind abgestiegen, die Mannschaft ist die schlechteste der zweiten Liga", erwiderte einer und forderte die Verantwortlichen auf, sofort mit der Planung für die Regionalliga zu beginnen. dpa Mannheimer Morgen
Eintrag - Wednesday, March 15, 2000 at 18:23:48 (GMT)

Kommentar Der "Destructivus"


Von Harald Gaubatz
Als Winni Schäfer unlängst gefragt wurde, wem er auf keinem Fall in der Sauna begegnen wolle, kam als Antwort: "Einem Fuchs." Mit Geschäftsführer Klaus Fuchs, davon ist er überzeugt, kam im Sommer '96 das Böse nach Karlsruhe. Für den damaligen KSC-Trainer ein "Destructivus", der das harmonische Trio Schäfer, Schmider, Feix sprengte. "Als Herr Fuchs kam", versichert der ehemalige Verwaltungsratsvorsitzende Wernfried Feix, "ging alles los."

Aus dem Sympathieträger KSC, der mit Auftritten wie dem legendären 7:0 über den FC Valencia Geschichte schrieb, wurde das Synonym für Kummer, Schulden, Chaos. "Filz in Baden" lästerte der Spiegel über angebliche Bereicherungen des Präsidenten - und trat damit eine Lawine los. Finanzbuchhalter Maisch wurde als "Maulwurf" beschimpft und entlassen. Schmider und Feix trafen sich vor Gericht, Feix verlor den Machtkampf. Auch den Rauswurf von Schäfer drückte Fuchs durch. Weil Nachfolger Jörg Berger nach dem Bundesliga-Abstieg Urlaub machte, kaufte der Geschäftsführer bis zu seiner eigenen Entlassung groß ein. Zwanzig Millionen wurden seitdem für neue Spieler verpulvert, Berger, Ulrich und wohl bald auch Jogi Löw als Trainer verschlissen. Und mit Guido Buchwald ein überforderter Sportdirektor verpflichtet. Wenn kein Wunder geschieht, wird Schmider zum nächsten Opfer seiner desolaten Personalpolitik.

Erstklassig ist nach dem Desaster von Karlsruhe nur noch einer. Klaus Fuchs managt mittlerweile den VfL Wolfsburg . . . Mannheimer Morgen
Eintrag - Wednesday, March 15, 2000 at 18:23:05 (GMT)

KSC 2000 = (K)ummer, (S)chulden, (C)haos


Wiedergewählter Schmider plant 3. Liga
Sportlich am Abgrund, wirtschaftlich ganz unten: Fußball-Zweitligaschlusslicht Karlsruher SC kämpft 826 Tage nach dem letzten Auftritt im Uefa-Cup an allen Fronten um seine Existenz.

karlsruhe· Bis auf rund zehn Millionen Mark ist der Schuldenberg des einst so zahlungskräftigen Traditionsvereins Karlsruher SC angewachsen. Zudem drohen dem Tabellenletzten der zweiten Bundesliga weitere Verbindlichkeiten in Höhe von 3,7 Millionen Mark.

Das Geschäftsjahr 99 wurde mit einem Verlust von über 1,5 Millionen Mark abgeschlossen. Die Reserven aus vergangenen rosigen Europacup-Zeiten sind längst verschleudert. ¸¸Wir werden das Geschäftsjahr 2000 trotzdem in geordneten Verhältnissen abwickeln'', bekräftigte KSC-Präsident Roland Schmider auf der turbulent verlaufenden Mitgliederversammlung. Doch nur noch ein Verkauf von Vereinsrechten an einen Investor und der damit verbundene Verzicht der Selbstständigkeit könnte aus der bedrohlichen finanziellen Situation helfen. ¸¸Verhandlungen mit diversen Verwertern laufen'', bestätigte Schmider. Ende April soll eine Entscheidung fallen, die von den Mitgliedern getragen werden muss.

Bis dahin wird wohl auch endgültig das sportliche Schicksal des tief gefallenen Erstligisten besiegelt sein. ¸¸Die Situation ist dramatisch. Dass es einmal so schlimm kommen könnte, habe ich nicht gedacht. Der Abstieg in die Regionalliga dürfte kaum noch abzuwenden sein'', erklärte Schmider angesichts von neun Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz und 16 Spielen in Serie ohne Sieg.

Für Misswirtschaft und verfehlte Personalpolitik - 29 Spieler wurden in zwei Jahren verpflichtet, die Trainer Winnie Schäfer, Rainer Ulrich und jetzt Jogi Löw verschlissen - hat der seit 1974 amtierende KSC-Boss die Verantwortung übernommen. Einen vorzeitigen Rücktritt konnte der ¸¸Dauerbrenner'', der bis 2001 gewählt ist, am Montagabend mit knapper Mehrheit verhindern.

Im Gegensatz zu seinem Chef konnte Ex-Weltmeister Guido Buchwald die 318 anwesenden Mitglieder von seinem Wirken als Sportdirektor mit einem ratlosen Auftritt am Rednerpult nur wenig überzeugen. Der mit der Parole ¸¸KSC 2000'' und hohen Ansprüchen in die Saison gestartete KSC plant längst für die Regionalliga. Im Fall eines Abstiegs behalten die Verträge mit den Profis ihre Gültigkeit, allerdings zu professionellen Bedingungen. Ein weiteres Kapitel in der Leidensgeschichte von (K)ummer, (S)chulden und (C)haos bei den Badenern.sid
Suedwest Presse
Eintrag - Wednesday, March 15, 2000 at 18:19:32 (GMT)

KSC: Verein droht Schadenersatzklage von 3,7 Millionen Mark


Schulden summieren sich möglicherweise auf über 15 Millionen Mark

Karlsruhe - Eine erschütternde finanzielle Bilanz hat der KSC auf seiner Mitgliederversammlung präsentiert. Den Traditionssportclub aus der Fächerstadt drückt ein Schuldenberg von rund 10 Millionen Mark, hinzu kommt eine mögliche Schadensersatzklage in Höhe von 3,7 Millionen Mark. Das gab das Präsidium des KSC gestern vor rund 350 Mitgliedern in der Neureuter Badnerlandhalle bekannt. Für das Geschäftsjahr 1999 wies der Verein ein Minus von 1,562 Millionen aus. Einem noch vorhandenen Finanzpölsterchen von 189.000 DM stehen mittel- und langfristige Verbindlichkeiten von 9,2 Millionen gegenüber. Sollten die fest eingeplanten 2,6 Millionen für die Lizenzspieler im Abstiegsfalle nicht erzielt werden können, könnte die Schuldenlast noch weiter steigen.

Zu allem Überfluß musste Schatzmeister Heiler auf Nachfrage aus dem Plenum bekennen, daß sich der Verein einer Schadensersatzklage des Architekturbüros Fiebinger in Höhe von 3,7 Millionen gegenübersieht. Diese Summe stammt noch aus Bundesligazeiten, als die erste Variante des neuen Stadions geplant wurde. Der KSC bestellte damals ein Modell des neuen Stadions für 500.000 Mark. Fiebinger behauptet nun offenbar, man habe ihm damals den Auftrag für weitere Planungen gegeben. Der KSC bestreitet das. Sicherheitshalber hat der KSC auch gleich seinen eigenen Anwalt verklagt, um diesen im Falle einer Schadensersatzpflicht gegenüber Fiebinger wegen Falschberatung regresspflichtig zu machen.

Das beutet jedoch, dass im ungünstigsten Fall der KSC sogar einem Schuldenberg von 15,3 Millionen gegenüber stehen könnte. Die gerade gespielte Rückrunde noch nicht mitgerechnet. Aber auch mit der derzeitigen Finanzlage ist nicht zu spassen. Die Lizenz für die Regionalliga ist so kaum zu erhalten, ein Abschluß mit einem Vermarkter unumgänglich. Die Fakten über diesen will der KSC in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bekanntgeben. Die Mitglieder sollen dort, so Schmider, über das Konzept abstimmen dürfen.

Blanken Hohn gab es meist, wenn das Gespräch auf die Mannschaft fiel. Die Bemerkung eines Redners, man habe die schlechteste Mannschaft der Liga, wurde mit stürmischen Applaus bestätigt. Auch Guido Buchwald bekam herbe Kritik zu spüren. Sein gutgemeinter Auftritt, bei dem er seine Leistungen zu erläutern versuchte, geriet ungewollt komisch. Buchwald agierte am Rednerpult ebenso unsicher wie die Mannschaft auf dem Platz. Gleich mehrere Redner legten Präsident Roland Schmider nahe, die Konsequenzen aus der Misere zu ziehen und freiwillig den Hut zu nehmen.

Vollends zur Provinzposse geriet die Veranstaltung dann aber bei der Entlastung des Vorstandes. Die knappe Entscheidung über einen Antrag auf geheime Abstimmung löste im Saal heftige Reaktionen aus, der ein in der KSC-Geschichte beispielloses Spektakel folgte. Da die Verantwortlichen es nicht für notwendig gehalten hatten, Stimmkarten mitzunehmen, kam es zu lautstarken Meinungsverschiedenheiten über die Mehrheitsverhältnisse. Mehrfache Wiederholung des Wahlvorganges mit unterschiedlichen Ergebnissen war die Folge, einen Generalbundesanwalt und einen Bundesrichter, die sich mit der Verhandlungsführung bis auf die Knochen blamierten. Während Nehm sich den Schuh der Entscheidung nicht anziehen wollte, verstrickte sich Verwaltungsrat Heinrich Maul völlig im Verfahren. Hammelsprung hin, Hammelsprung her, Gegner raus, Befürworter rein, am Rednerpult herrschten Dilettantismus und Chaos.

Am Ende erlebten die Mitglieder gar einen Bundesrichter, der völlig die Fassung verlor und mit sich überschlagender Stimme Wortgefechte über Abstimmungsmodalitäten und Rederechte mit den Antragstellern ausfocht. Als Zugabe gab es dann noch einen Verwaltungsratsvorsitzenden Hans W. Lindner, der trotzig wie ein Kind auf dem Rednerpult herumhämmerte, dem man das gerade erhaltene Nutellaglas wieder aus dem Einkaufswagen nehmen wollte.

Zwar stand dann am Ende das richtige Ergebnis, doch die Art und Weise, wie es zustande kam, liess viele Rückschlüsse über die Fähigkeiten der KSC-Verantwortlichen zu. So wurde die Veranstaltung mit Buhrufen und Pfiffen beendet, wo doch eine eindeutige Entscheidung möglich und notwendig gewesen wäre. Die Wahl des Wahlausschusses bekam die Hälfte der Mitglieder schon gar nicht mehr mit, weil sie frustriert oder verärgert auf dem Heimweg war. (nbb) KA-NEWS
Eintrag - Wednesday, March 15, 2000 at 11:59:42 (GMT)

10 Millionen Mark Schuldenberg beim KSC


Turbulente Generalversammlung

Karlsruhe - Den Karlsruher SC drückt ein Schuldenberg von rund 10 Millionen DM. Einem Finanzpölsterchen von 189.000 DM stehen mittel- und langfristige Verbindlichkeiten von 9,2 Millionen gegenüber. Das gab Präsident Roland Schmider gestern auf der Generalversammlung des KSC in Neureut bekannt. Für das Geschäftsjahr 1999 wies der Verein einen Verlust von 1, 562 Millionen aus.

Die hochturbulente Versammlung, in der auch mehrere Anträge gestellt wurden, dem Präsidium die Entlastung zu verweigern, geriet am Ende gar zur Provinzposse. Ein Kassenprüfer, der nicht die Kassenführung erläuterte, sondern das Präsidium in den höchsten Tönen lobte und das amateurhaftes Chaos am Rednerpult bei der Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes brachten viele Mitglieder in Rage. Nicht einmal an Stimmkarten hatten die Verantwortlichen gedacht. "Jetzt wissen sie, warum der KSC da unten steht", kommentierte ein Mitglied die Veranstaltung ironisch. (nbb) (ausführlicher Bericht im Lauf des Tages) KA-NEWS
Eintrag - Tuesday, March 14, 2000 at 13:06:37 (GMT)

Schmider am Pranger


FUSSBALL: KSC-Punkte- und Bankkonto überzogen

KARLSRUHE (de). Ein Berg von über zehn Millionen Mark Schulden, die Mannschaft mit eineinhalb Beinen in der Regionalliga: Bei der Jahreshauptversammlung des Fußball-Zweitliga-Letzten Karlsruher SC entzündete sich gestern Abend heftige Kritik am seit 26 Jahren amtierenden Präsidenten Roland Schmider, an Sportdirektor Guido Buchwald und der Mannschaft, die keine sei.

Rücktrittsforderungen konterte Schmider mit dem Hinweis, entsprechende Anträge lägen in schriftlicher Form nicht vor. Ein KSC-Mitglied hatte unter großem Beifall erklärt, wenn bei Daimler Benz solche Bilanzen präsentiert würden, "dann geht nicht der Werkstattleiter in Gaggenau, sondern der Vorstandsvorsitzende". "Ein Präsident kann auch zurücktreten", hieß es. Auch Präsidium und Verwaltungsrat sollten abtreten.
Roland Schmider erinnerte an seine Ankündigung nach dem Abstieg aus der Bundesliga 1998, mit zehn Millionen Mark stiller Reserve den sofortigen Wiederaufstieg anzusteuern. Schmider: "Ich habe damals gesagt: Ein zweites Jahr in der Zweiten Liga wird eins mit Heulen und Zähneknirschen."
Der KSC habe den Gürtel enger geschnallt, bilanzierte der Vereinschef. Die Finanzreserven aber seien jetzt aufgebraucht, gestand Roland Schmider. "Ich will Fehlgriffe nicht bagatellisieren", übernahm der KSC-Präsident wohl die Verantwortung für die Personalpolitik, mochte dies aber nicht als "vorsätzliches schuldhaftes Verhalten" ansehen. Der Trainerwechsel von Rainer Ulrich zu Joachim Löw habe bei den Mitgliedern Zustimmung auf breiter Front gefunden.
"Fehleinkäufe sind nicht von der Hand zu weisen", gestand Roland Schmider. So habe Jörg Berger 3,9 Millionen Mark verbraten, Rainer Ulrich 2,2 Millionen für Mladinic, Jozinovic und Arnold ausgegeben, das Gespann Ulrich/Buchwald 2,2 Millionen. Schmider: "Aber kaum einer hat den Erwartungen entsprochen." Es sei aber auch schwer, bei einem Transfer einzuschätzen, ob ein Profi die richtige Berufseinstellung mitbringe.
Am 3. Juni will der KSC in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine neue Führungsstruktur für die Zukunft festlegen. Dann will Schmider auch über einen Partner für die Vermarktung informieren. Viele Mitglieder fürchten in diesem Punkt - wie in anderen Vereinen - aufgrund der Finanznot überrumpelt zu werden. "Wir werden die Seele de Vereins mit Sicherheit nicht verkaufen", versprach Schmider und mahnte die Loyalität interner Kritiker an, um die schwere Krise zu meistern.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 14. Mär RHEINPFALZ ONLINE - http://www.ron.de
Eintrag - Tuesday, March 14, 2000 at 10:42:14 (GMT)

Präsident Roland Schmider verteidigt Einkaufspolitik - 1,56 Millionen Mark Verlust


KSC: Sportlich und finanziell in der Krise
Karlsruhe (dpa) - Der krisengebeutelte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat seine letzten finanziellen Reserven aufgebraucht und steckt nicht nur sportlich in der schwierigsten Situation seiner Vereinsgeschichte.
Bei der turbulenten Mitgliederversammlung des Tabellenletzten am Montagabend gab Präsident Roland Schmider einen Verlust in Höhe von 1,56 Millionen Mark bei einem 25,8-Millionen-Etat im Geschäftsjahr 1999 bekannt. Im Jahr zuvor, nach dem Bundesliga-Abstieg, hatte der Verein gar 7,48 Millionen an Rücklagen aufgebraucht.

In der emotionsgeladenen Versammlung gab es um die Entlastung der Führungsgremien ein regelrechtes Chaos. Der Antrag auf eine geheime Abstimmung musste zwei Mal wiederholt werden, da der Wahlleiter trotz der unübersichtlichen Situation die Stimmen nicht durchzählte.

Auf Forderungen einzelner Mitglieder an Schmider, seinen Hut, zu nehmen, reagierte dieser nicht. Etwa 60 Prozent sprachen sich letztendlich für die Entlastung des Präsidiums und des Verwaltungsrats aus. Wahlen standen nicht an.

Derzeit hat der KSC nur noch ein Polster von 189 000 Mark. Demgegenüber stehen kurz- und langfristige Verbindlichkeiten von 9,2 Millionen. ¸¸Wir haben den Trainern alle gewünschten Spieler ermöglicht'', verteidigte der seit 26 Jahren amtierende Schmider die Einkaufspolitik des Clubs. In den letzten beiden Jahren haben die Karlsruher insgesamt 29 Profis verpflichtet. ¸¸Kaum einer der verpflichteten Spieler hat die Erwartungen erfüllt'', kritisierte der 59-jährige Funktionär sechs Tage vor dem ¸¸Endspiel'' der Profimannschaft gegen den Vorletzten Fortuna Köln. Schmider selbst räumte vor 350 Mitgliedern keine Fehler ein.

Der KSC verhandelt derzeit mit mehreren Rechtevermarktern wie der ISPR, Ufa, Sport A und der Kinowelt AG. Schmider will ein Ergebnis jedoch erst bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende April oder Anfang Mai bekannt geben und dann ¸¸ein Korsett für die Regionalliga'' vorlegen. Denn selbst für den KSC-Präsidenten ist der Abstieg ¸¸kaum noch abzuwenden''. Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Tuesday, March 14, 2000 at 10:39:46 (GMT)

Provinzposse bei der Mitgliedervollversammlung des "großen" KSC


(kscfans/uk) Nach einem sachlichen Beginn mit den Berichten von Präsident Roland Schmieder und Schatzmeister Herbert Heiler entwickelte sich die Mitgliedervollversammlung des KSC zu einer Provinzposse.


Die Bilanzen waren so formuliert, daß sie unklar waren, sofern man sich nicht mit Betriebswirtschaftslehre auskannte. Erst nach einigem Nachfragen wurd auch dem einfachen Fußballfan erklärt, was die zahlen zu bedeuten haben.


Anschließend wanderte das Thema der Diskussion in den sportlichen Bereich. Dabei fiel auf, daß die sportliche Situation der Profimannschaft von vielen Mitgliedern zu blauäugig gesehen wird. "Es sind noch 36 Punkte zu holen" - wobei zu fragen ist, wie diese Ansammlung von Spielern, die es nicht schafft gegen den 16. und 17. der Tabelle zu gewinnen, denn noch einen Punkt holen will.


Nachdem sich bei der immer polemischer werdenden Diskussion auch noch die Fans unter den Mitgliedern beleidigen lassen mußten, kam es bei der Entlastung des Präsidiums zum Eklat. Eine geheime Abstimmung wurde von der Mehrheit der Anwesenden abgelehnt. Bei den folgenden zwei offenen Abstimmungen war das Ergebnis knapp und wurde vom Präsidenten so schnell abgehandelt, daß sich einige übergangen fühlten. Die endgültige dritte Abstimmung war schließlich eine absolute Farce. Die meisten Anwesenden bekamen gar nicht erst mit, was vor sich ging. Das Präsidium wurde hierbei entlastet, und etwa ein Drittel des Mitglieder verließ den Raum. Der Rest der Versammlung ging dann in diesem Tumult unter.


Man kann es letztendlich nicht besser ausdrücken als ein Fan der meinte: ßUnd jetzt wissen sie, warum der KSC da steht, wo er jetzt steht!"

kscfans.de
Eintrag - Tuesday, March 14, 2000 at 03:10:41 (GMT)

KSC sportlich und finanziell am Boden


KSC-Trainer Löw geht schweren Zeiten entgegen
Karlsruhe - Der krisengebeutelte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat seine letzten finanziellen Reserven aufgebraucht und steckt nicht nur sportlich in der schwierigsten Situation seiner Vereinsgeschichte.

Bei der Mitgliederversammlung des Tabellenletzten am Montagabend gab Präsident Roland Schmider einen Verlust in Höhe von 1,56 Millionen Mark bei einem 25,8-Millionen-Etat im Geschäftsjahr 1999 bekannt. Im Jahr zuvor nach dem Bundesliga-Abstieg hatte der Verein gar 7,48 Millionen an Rücklagen aufgebraucht.



Verbindlichkeiten in Höhe von 9,2 Millionen Mark


Derzeit hat der KSC nur noch ein Polster von 189 000 Mark. Dem gegenüber stehen kurz- und langfristige Verbindlichkeiten von 9,2 Millionen. "Wir haben den Trainern alle gewünschten Spieler ermöglicht", verteidigte der seit 26 Jahren amtierende Schmider die Einkaufspolitik der Badener.


In den letzten beiden Jahren haben dieKarlsruher insgesamt 29 Profis verpflichtet. "Kaum einer der verpflichteten Spieler hat die Erwartungen erfüllt", kritisierte der 59-jährige Funktionär sechs Tage vor dem "Endspiel" der Profimannschaft gegen den Vorletzten Fortuna Köln.


Schmider sieht keine Eigenschuld


Schmider selbst räumte vor 350 Mitgliedern in der Badnerlandhalle keine Fehler ein, betrieb jedoch heftige Medienschelte. Auf die Forderung eines Mitglieds, seinen Hut zu nehmen, reagierte er nicht. Der KSC verhandelt derzeit mit mehreren Rechtevermarktern wie der ISPR, Ufa, Sport A und der Kinowelt AG.


Schmider will ein Ergebnis jedoch erst bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende April oder Anfang Mai bekannt geben und dann "ein Korsett für die Regionalliga" vorlegen. Denn selbst für den KSC-Präsidenten ist der Abstieg des Uefa-Cup-Teilnehmers "kaum noch abzuwenden". Sport 1
Eintrag - Tuesday, March 14, 2000 at 01:02:19 (GMT)

KSC hat Reserven aufgebraucht - 1,56 Millionen Mark Verlust


Karlsruhe (dpa) - Der krisengebeutelte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat seine letzten finanziellen Reserven aufgebraucht und steckt nicht nur sportlich in der schwierigsten Situation seiner Vereinsgeschichte. Bei der Mitgliederversammlung des Tabellenletzten am Montagabend gab Präsident Roland Schmider einen Verlust in Höhe von 1,56 Millionen Mark bei einem 25,8-Millionen-Etat im Geschäftsjahr 1999 bekannt. Im Jahr zuvor nach dem Bundesliga-Abstieg hatte der Verein gar 7,48 Millionen an Rücklagen aufgebraucht.

Derzeit hat der KSC nur noch ein Polster von 189 000 Mark. Dem gegenüber stehen kurz- und langfristige Verbindlichkeiten von 9,2 Millionen. "Wir haben den Trainern alle gewünschten Spieler ermöglicht", verteidigte der seit 26 Jahren amtierende Schmider die Einkaufspolitik der Badener. In den letzten beiden Jahren haben die Karlsruher insgesamt 29 Profis verpflichtet. "Kaum einer der verpflichteten Spieler hat die Erwartungen erfüllt", kritisierte der 59-jährige Funktionär sechs Tage vor dem "Endspiel" der Profimannschaft gegen den Vorletzten Fortuna Köln.

Schmider selbst räumte vor 350 Mitgliedern in der Badnerlandhalle keine Fehler ein, betrieb jedoch heftige Medienschelte. Auf die Forderung eines Mitglieds, seinen Hut zu nehmen, reagierte er nicht. Der KSC verhandelt derzeit mit mehreren Rechtevermarktern wie der ISPR, Ufa, Sport A und der Kinowelt AG. Schmider will ein Ergebnis jedoch erst bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende April oder Anfang Mai bekannt geben und dann "ein Korsett für die Regionalliga" vorlegen. Denn selbst für den KSC-Präsidenten ist der Abstieg des Uefa-Cup-Teilnehmers "kaum noch abzuwenden" Rheinzeitung
Eintrag - Tuesday, March 14, 2000 at 00:01:05 (GMT)

Löw im Labyrinth


FUSSBALL: KSC verheddert sich immer mehr

OFFENBACH (de). "Es ist interessant zu sehen, zu welchem geringen Prozentsatz Vorhaben umgesetzt werden. Wir waren weit von dem entfernt, was wir uns vorgenommen hatten". Das sagte nach dem 1:0-Erfolg der Kickers Offenbach? Nein, nicht Joachim Löw, sondern der Trainer des Siegers Peter Neururer.

Er hatte gut wühlen in der Seele seines Kollegen, der diese Worte für seine Mannschaft nur dick unterstreichen konnte, dabei aber eben jener war, der nichts, aber auch gar nichts von seiner Wochenarbeit bei der Prüfung wiederfand. Löw steckt in einem vertrackten Labyrinth. Mit allzuvielen blinden Gängen. Aufgebaut von seinen Vorgängern, in Sonderheit Fehleinkäufer Jörg Berger, ausgebaut durch den für das zweite Zweitligajahr vorangekündigten Sparkurs. Erweitert durch Mängel handwerklicher Art, begleitet von vielen in Sachen Situationsbewältigung, das zwangsläufig aus individuellen Schwächen resultierende Fehlen einer Hierarchie und die offensichtliche Unfähigkeit, als Mannschaft zu agieren. Keiner weiß, was der andere als nächstes tun wird. Keiner gibt rechtzeitig ein Zeichen, womit es dem Zufall überlassen bleibt, ob ein Pass gut wird oder ins Niemandsland kullert.

Das zu ändern ist auch Sache des Trainers, doch Löw hat sich in den Monaten der Erfolglosigkeit, immer wieder enttäuscht von den Hoffnungsträgern der Vorwoche, in einer panischen Suche nach der rechten Mischung verzettelt. Dem Gesundbeten, einem der derzeit quer durch alle Funktionärsebenen meistgepflegten Versuche, der Realität zu entkommen, folgten Suspendierungen und Denkpausen auf der Tribüne. Nicht gerade der ideale Weg, eine Mannschaft zu formen, wenn auch mit Blick auf die Entwicklung ein verständlicher.
In Offenbach hat es Löw noch einmal mit Darko Jozinovic probiert. Mit sehr mäßigem Erfolg, wenn auch der Kroate einer Unzahl von Fehlversuchen, zwei, drei kluge Pässe und ein paar brandgefährliche Ecken entgegensetzte. Deretwegen könnte sich ein weiterer Versuch empfehlen. Nach der entsprechenden Seelenmassage. Daniel Addo, bemüht wie alle anderen auch, legte in Überhast dar, warum zu Häßlers Zeiten dessen Mitspieler noch wussten, was kommt, nun aber allgemeines Warten angesagt ist. Einzig Aydin Cetin, der Junge ist 18 Jahre alt, zeigte Zug zum Tor, Mut zum erfolgversprechenden Solo und Fußballerische Qualitäten. Ein Armutszeugnis.
Löws Versuch, die Mittelfeldmisere mit Vragel da Silva (Zepek löste ihn auf der Liberoposition ab und spielte ordentlich) zu lindern, brachte nicht den gewünschten Erfolg, weil der Brasilianer sich in dieser ungewohnten Rolle nicht zurecht fand. Ein paar Trainingseinheiten könnten ihm den Spielmacherpart näher bringen, doch dafür war er eigentlich nicht vorgesehen. Zudem spricht da Silva fast ausschließlich Portugiesisch, seine Mitspieler fast ausschließlich nicht.
"Die letzten Ergebnisse sprechen für den Aufbau von Selbstbewusstsein", sagte Peter Neururer noch. Das nun fehlt den Karlsruhern gänzlich, und auch deswegen verloren sie.

RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 13. Mär Rheinpfalz Online - http://www.ron.de/osform/cms_rel?articleName=HERMES:20000313:871967&template=templates/cms_v2/recherche/sport/fussball/meldung.oft
Eintrag - Monday, March 13, 2000 at 19:15:29 (GMT)
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