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Bundesrichter kandidiert als KSC-Präsident
Sponsorvertreter und L-Bank Chef treten als Vize anKarlsruhe - Auf das Bewerbungsparkett zum Präsidentenstuhl beim Karlsruher SC wagt sich kurz vor Toresschluss noch eine zweite Gruppierung. Rechtzeitig vor Bewerbungsschluss am 26. April will der bisherige Verwaltungsrat Dr. Heinrich Maul für den Präsidentenstuhl kandidieren. Das bestätigte der Bundesrichter einen Tag vor Ablauf der Bewerbungsfrist, wollte aber keine weitere Erklärung abgeben.
Als Vizepräsidenten sollen Maul der ebenfalls im Verwaltungsrat sitzende Peter Mayer und der Geschäftsführer des Hauptsponsors "Becker Navigation", Manfred Kiekenbeck, zur Seite stehen. Peter Mayer ist Chef der L-Bank Karlsruhe und war in der Vergangenheit immer wieder durch kritische Äußerungen zu Präsidiumsentscheidungen aufgefallen.
Damit sind nunmehr zwei mögliche Präsidenten und sechs Kandidaten für das Vize-Präsidentenamt im Gespräch. Der ebenfalls als Vize-Präsident gehandelte KSC- Schiedsrichterbetreuer Helmut Leyerle hatte vor einer Woche seinen Verzicht mitgeteilt.
Der Kandidat des "Neuen KSC", Werner Merkel, erklärte dagegen am Sonntag seinen Rückzug aus dem "Komitee" um Steuerberater Detlef Dietrich. Der 38-jährige Betriebs- und Immobilienwirt sieht seine Themenschwerpunkte durch die von Dietrich favorisierten Vizepräsidenten Burgert und Lenz nicht weit genug vertreten und möchte durch eine eigene, unabhängige Kandidatur andere Schwerpunkte setzen, vor allem den von ihm mehrfach geforderten "mitgliederbestimmten Verein". (nbb)

News Beitrag 880 - Wednesday, April 26, 2000 um 08:27:11 (MET DST)
Der Kommentar zum Spiel gegen Energie Cottbus von Eurem KahESZehfan

News Beitrag 879 - Montag, April 24, 2000 um 10:15:05 (MET DST)
Marco Pezzaiuoli mit Sieg im ersten Spiel als Chefcoach
Kein schönes Spiel, aber clever!
(ka-fans/ph) Und es geht doch noch. Der KSC hat Energie Cottbus mit 1:0 besiegt. Den Siegtreffer erzielte Carsten Lakies in der 62. Minute per Kopf. Der Tabellendritte aus der Lausitz präsentiere sich im Wildpark nicht wie ein Aufstiegaspirant, sondern mehr wie ein feststehender Absteiger.
Die erste Halbzeit war so ziemlich das grausamste an Fußball was man seit langem im Karlsruher Stadion gesehen hatte. Not gegen Elend, wobei der KSC mit 3 Torschüssen und fünf Ecken zumindest in der Statistik deutlich überlegen war. Die Cottbuser hingegen ließen KSC Torhüter Simon Jentzsch in der ersten Halbzeit Zeit für ein Nickerchen. Das nahm übrigens auch der ein oder andere Sitzplatzbesucher für sich in Anspruch. Im Block A4 spielte eine Gruppe fleißig Karten und im D und F - Block war man mit schönen Choreographien beschäftigt. „Tränen lügen nicht“ war da auf einem Plakat zu lesen, während die Fans mit weißen Taschentüchern winkten.
Für Aufregung sorgte vor dem Spiel die Live Übertragung des Formel 1 Rennens aus Silverstone, und auch während des Spieles wurden immer wieder die Zwischenergebnisse eingeblendet. Danke Premiere Wold. Ach ja, Fußball wurde auch gespielt. Vom KSC waren die Zuschauer eigentlich nicht enttäuscht, niemand hatte mit einem tollen Spiel der eigenen Elf gerechnet. Die Notelf des KSC mußte sich hinter Cottbus aber nicht verstecken. Die spielten wirklich grausam.
In der Halbzeit muß das der neue Trainer auch seiner Mannschaft gesagt haben und der KSC nahm das Spiel nun ganz in die Hand. Und dann war es Carsten Lakies, der nach einem Freistoß von Jens Bäumer den Ball per Kopf ins gegnerische Tor wuchtete. Es wurde ein richtig munteres Spielchen. Der KSC wechselte noch, brachte Arnold für Lakies, was bei den Fans nicht mit Begeisterung aufgenommen . Aber wenn Marc Arnold ein zwei wirklich gute Spiele für den KSC macht, und zugibt, daß seine Aussage in Stuttgart Unsinn war, könnte er auch wieder bei den Fans etwas mehr Unterstützung bekommen. Dann kam Marcel Rapp für Kritzer. Frisches Blut in der Abwehr und Rapp rannte sich die Hacken ab und kämpte, so wie man das als Zuschauer sehen will. Cottbus drängte zwar auf den Ausgleich, aber sie drängten nur! In der 86. Minute kam dann noch Minor Diaz und hatte in der Schlußphase noch zwei wirklich gute Chancen, leider wurden daraus keine Tore.
Fazit:
Der KSC hat gewonnen, ein Spiel und nicht die Weltmeisterschaft. Aber die Spieler haben in der zweiten Halbzeit das gezeigt, was die Zuschauer im Wildpark sehen wollen, Fußball mit Herz. Aber man sollte auch nicht die erste Halbzeit vergessen, das war Fußball zum abgewöhnen. Daher ist es abwegig jetzt noch vom Klassenerhalt zu träumen, ein ehrenvoller Abschied aus dem Profigeschäft, das wäre schon was.
Spielstatistik
Zuschauer: 4.200
Schiedsrichter: Stefan Weber (Eisenach)
Tore: 1:0 Lakies (62.)
Gelbe Karten: Molata, Meißner, Lakies, Da Silva (KSC) Rath (Cottbus)
Die Aufstellung des KSC: Tor: Jentzsch Abwehr: Da Silva - Kritzer (76. Rapp), Grimm, Caruso Mittelfeld: Meißner, Molata, Sequeira, Bäumer Angriff: Krieg (86. Diaz), Lakies (73. Arnold)
Die Aufstellung des FC Energie Cottbus: Tor: Piplica Abwehr: Irrgang - Vata, Beeck Mittelfeld: Renn, Miriuta, Scherbe, Trehkopf (73. Jovic) - Rödlund (55. Latoundji) Angriff: Labak (59. Heidrich), Rath
Beste Spieler: Da Silva, Molata, Diaz (KSC) Irrgang, Renn (Cottbus)

News Beitrag 878 - Montag, April 24, 2000 um 10:00:17 (MET DST)
Cottbus läßt Federn im Karlsruher Wildpark
Gegen den Tabellenletzten Karlsruher SC unterlag Energie Cottbus mit 0:1. Der Treffer von Carsten Lakies versetzte den Aufstiegshoffnungen der Lausitzer einen herben Dämpfer.
Der Kampf um den dritten Aufstiegsplatz in der zweiten Bundesliga spitzt sich weiter zu. Der Tabellendritte Energie Cottbus unterlag beim Schlusslicht Karlsruher SC 0:1 (0:0) und verlor wichtige Punkte auf die Verfolger Nürnberg und Mönchengladbach. Dennoch verteidigten die Lausitzer mit 45 Punkten Platz drei, allerdings nur noch dank der besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen 1. FC Nürnberg. Der Ex-Bundesligist aus Baden wahrte durch den ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge seine Minimal-Chance auf den Klassenerhalt.
Beide Mannschaften enttäuschten die 5.000 Fans im Wildpark. In einer ganz schwachen Begegnung blieben Torchancen vor allem vor dem Wechsel Mangelware. Während der KSC im zweiten Abschnitt stärker wurde, präsentierte sich Cottbus auch nach der Pause keineswegs erstligareif. Nach einer Standardsituation besorgte Carsten Lakies per Kopf das einzige Tor (62.).
Im Trikot der Hausherren boten Christian Kritzer und Vargel da Silva die besten Leistungen. Bei Energie überzeugten mit Abstrichen Vasile Miriuta und Detlef Irrgang.

News Beitrag 877 - Montag, April 24, 2000 um 09:30:38 (MET DST)
Karlsruher SC - Energie Cottbus 1:0 (0:0)
Karlsruher SC: Jentzsch - da Silva - Kritzer, Grimm, Caruso - Meissner, Molata, Sequeira, Bäumer - Krieg, Lakies - Trainer: Pezzaiuoli
Energie Cottbus: Piplica - Irrgang - Beeck, Vata - Scherbe - Renn, Miriuta, Trehkopf - Rödlund - Labak, Rath - Trainer: Geyer
Eingewechselt: 73. Arnold für Lakies, 77. Rapp für Kritzer, 87. Diaz Araya für Krieg - 56. Latoundji für Rödlund, 61. Heidrich für Labak, 73. Jovic für Trehkopf
Tore: 1:0 Lakies (62.)
Schiedsrichter: Weber, Hans-Jürgen
Zuschauer: 4200
Gelbe Karten: da Silva, Lakies, Meissner, Molata - Rath
Aufstiegsanwärter unterliegt beim Tabellenletzten
Schwerer Dämpfer für die Aufstiegshoffnungen des Tabellendritten Energie Cottbus. Ein Treffer von Carsten Lakies entschied die Partie zugunsten des Tabellenletzten.
Im Wildparkstadion zeigten beide Teams enttäuschende Leistungen. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, Missverständnisse und Fehlpässe dominierten das Spiel. Kurz nach der Pause hatte Vasile Miriuta die größte Chance für die Gäste, doch der Rumäne vergab freistehend (47.). Nach einem Freistoß erzielte Lakies per Kopf den Treffer des Tages (62.). Der 29-Jährige sorgte so für einen Einstand nach Maß für Karlsruhes neuen Trainer Marco Pezzaiuoli.

News Beitrag 876 - Montag, April 24, 2000 um 09:26:37 (MET DST)
Rückschlag für Cottbus
Karlsruher SC 1 : 0 (0 : 0) Energie Cottbus
Aufstiegsanwärter Energie Cottbus hat einen herben Rückschlag erlitten. Die Lausitzer verloren am Ostersonntag beim designierten Absteiger Karlsruher SC 0:1 (0:0). Cottbus verteidigte aber dank des besseren Torverhältnisses den dritten Platz in der Zweiten Fußball-Bundesliga vor dem punktgleichen 1. FC Nürnberg.
Lakies mit erstem Saisontreffer
Lakies erzielte mit seinem ersten Saisontreffer das Tor des Tages (62.). Es war der erste Sieg für das abgeschlagene Schlusslicht seit dem 2:1-Erfolg über Fortuna Köln am 19. März. Interimstrainer Marco Pezzaiuoli, der den am Mittwoch zurückgetretenen Joachim Löw bis zur Generalversammlung am 2. Mai vertritt, feierte damit einen gelungenen Einstand bei den Nordbadenern.
Schwache erste Hälfte
Beide Teams zeigten in der ersten Halbzeit vor 4 500 Zuschauern im Wildparkstadion schwache Leistungen. Vor allem Cottbus blieb den Nachweis schuldig, für den Aufstieg gerüstet zu sein. Die Gäste erspielten sich keine nennenswerte Torchance.
Aber auch beim KSC war kein Aufbäumen gegen den so gut wie fest stehenden Abstieg zu erkennen. Krieg bot sich die einzige Möglichkeit, jedoch schoss der Torjäger bei einem Freistoß aus 20 Metern knapp über das Tor (42.).
Nach dem Seitenwechsel stieg das Niveau etwas an. Miriuta vergab für Energie die bis dahin beste Chance (50.), als er aus acht Metern kläglich verzog. Im Gegenzug verhinderte Piplica mit einer Glanzparade das 0:1 nach einem strammen Schuss von Molata. Gegen Lakies' Kopfball nach einer Freistoß-Flanke von Bäumer war der Energie-Schlussmann dann machtlos.

News Beitrag 875 - Montag, April 24, 2000 um 09:24:13 (MET DST)
Die Optimisten rechnen wieder
KSC gewinnt durch Lakies Tor 1:0 gegen Cottbus
Karlsruhe - Die Optimisten unter den letzten Treuen holen den Taschenrechner wieder auf aus dem Sack. Der KSC hat das erste Spiel unter der Führung von Interimscoach Marco Pezzaiuoli gegen den Angstgegner Energie Cottbus gewonnen. Sollte der KSC jetzt auch noch die restlichen sechs Spiele gewinnen, dann...
Ausgerechnet der letzten Sonntag von Roland Schmider beinahe entlassene Carsten Lakies bescherte mit einem Kopfballtreffer (62.) auf eine Freistoßvorlage von Jens Bäumer den Blau-Weißen den zweiten dreifachen Punkterfolg im Jahrs 2000. Damit zog Pezzaiouli bereits in seinem ersten Spiel mit seinem Vorgänger Jogi Löw gleich.
"Wenn man nach oben Chancen haben will, dann muß man mehr tun, als wir das heute hier getan haben", war der Cottbuser Trainer Ede Geyer denn auch mit seinen Mannen gar nicht zufrieden. "Ich hätte gerne ein paar Spielern heute Backpfeifen gegeben, die verdienen einen Haufen Geld, dafür könnten sie wenigstens ein bißchen was tun", fügte er hinzu, "da darf es ruhig auch mal ein bißchen weh tun. Aber vielleicht bin ich ja eine andere Generation."
Mit von der Partie durfte auch der von Jogi Löw geschasste Marc Arnold sein. "Der Marc hat mit seinem Verhalten während der Verbannungszeit gezeigt, dass er ein absoluter Profi ist", sagte Pezzaiuoli und deshalb habe er auch keine Bedenken gehabt, ihn wieder in den Kader aufzunehmen.
Unterschiedliche Ansichten hat der neue Trainer offensichtlich auch zu Michael Molate. "Der is für mich ein sehr sehr wichtiger Spieler, auch wenn er bei den Fans vielleicht nicht so ankommt", sagte er, "vielleicht hätte man früher erkennen müssen, dass der Michael einen ganz anderen Stellenwert verdient gehabt hätte."
Vor dem nächsten Spiel in Aachen (Sonntag, 15 Uhr) ist der Abstand zum 14. der Tabelle beträgt bei noch ausstehenden 6 Spielen 9 Punkte. (nbb)

News Beitrag 874 - Montag, April 24, 2000 um 09:18:31 (MET DST)
3. Liga: Klangvolle Namen im Wildparkstadion
Die Spiele der 3. Liga wird der KSC im Wildparkstadion austragen. Die DFB-Richtlinien schreiben nämlich einen Zaun und eine Flutlichtanlage vor. Diesen Anforderungen kommt auf dem KSC-Gelände nur das Stadion selbst nach. Der Zuschauerschnitt wird ebenfalls sinken. Ein- bis zweitausend Zuschauer werden sich wohl auch in der nächsten Saison im Wildparkstadion verirren, bei Spitzenspielen wie gegen die VfB Stuttgart-Amateure wird die 5000er-Marke in Gefahr sein. Auf jeden Fall werden sich auch in der Regionalliga Gegner mit klangvollen Namen die Klinke in die Hand geben. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge könnte der KSC in der nächsten Saison gegen folgende Mannschaften antreten müssen:
Stuttgarter Kickers
Offenbacher Kickers
SC Pfullendorf
TSV 1860 München Amateure
Wacker Burghausen
FC Bayern München
Amateure Darmstadt 98
VfB Stuttgart Amateure
FC Augsburg
SV Wehen
VfR Mannheim
Eintracht Trier
1. FC Kaiserslautern Amateure
Erzgebirge Aue
Fortuna Köln
Sportfreunde Siegen
(nbb)

News Beitrag 873 - Sonntag, April 23, 2000 um 20:04:04 (MET DST)
3. Liga: Wer geht, wer bleibt?
Der Abstieg ist nahezu perfekt, die Planungen für die Regionalliga laufen. Auch wenn niemand weiß, unter welchem Präsidenten, mit welchen Finanzen und mit welchem Sportdirektor die nächste Saison bestritten wird. ka-news sagt, wer bleibt und wer geht.
Verträge über das Saisonende hinaus haben Simon Jentzsch, Thomas Walther, Moudachirou Amadou, Daniel Addo, Rainer Krieg, Michael Zepek, Douglas Sequeira, Minor Diaz, Benjamin Auer, Marco Grimm, Christian Kritzer, Rainer Schütterle, Marc Arnold und Martin Braun. Der KSC könnte diese Spieler halten, allerdings nur, wenn er die Verträge zu den gleichen Konditionen wie in der 2. Liga weiterführt. Ansonsten könnte die Spieler ablösefrei gehen.
Eine Kaufoption mit festgeschriebener Kaufsumme hat Sportdirektor Guido Buchwald auf Vragel Da Silva, Patrick De Napoli und Eric Edman sowie auf den slowenischen Nationalspieler Miran Pavlin ausgehandelt. In Frage kommt aber eigentlich nur Da Silva, das Problem ist, ob man die Finanzen aufbringen könnte, in zu kaufen und zu bezahlen.
Ablösefrei können (oder müssen) dagegen Michael Molata, Stefan Meißner, Christian Fährmann, Carsten Lakies, Darko Jozinovic, Marcel Rapp, Marc Kienle und Jens Bäumer gehen.
Die ka-news Prognose:
Wer sicher gehen muss...
Moudachirou Amadou, Daniel Addo, Benjamin Auer, Marco Grimm, Christian Kritzer, Marc Arnold, Martin Braun, Michael Molata, Christian Fährmann, Carsten Lakies, Darko Jozinovic, Marc Kienle, Minor Diaz, Eric Edman, Patrick De Napoli, Miran Pavlin.
Die Wackelkandidaten...
Simon Jentzsch, Marcel Rapp, Aydin Cetin, Stefan Meißner, Douglas Sequeira, Rainer Schütterle, Jens Bäumer, Vragel Da Silva.
Wer bleibt...
Michael Zepek, Rainer Krieg, Alessandro Caruso, Sascha Benda, Thomas Walther. (nbb)

News Beitrag 872 - Sonntag, April 23, 2000 um 20:02:45 (MET DST)
Neue Männer braucht das Land
Wie am Sonntag im Umfeld des Karlsruher SC bekannt wurde, haben sich bereits vier Personen auf das Amt des Vizepräsidenten beworben. Eine weitere Bewerbung gilt als sicher. Für das Amt des Präsidenten hat sich außer dem Steuerberater Dietrich Detlef bislang offenbar niemand beworben.
Dennoch könnte diese Tatsache den Verein in Probleme bringen. Denn Dietrich hat bereits erklärt, dass er nur als Präsident zur Verfügung stehen, wenn seine Vizepräsidenten ebenfalls hinter dem Konzept des "neuen KSC" stünden. Dies könne er sich bei anderen Personen aber kaum vorstellen, sonst hätten diese bereits mit seiner Gruppe Kontakt aufgenommen.
Sollte Dietrich Bedenken bekommen, stünde er auch nicht zur Verfügung. "Wir haben uns deswegen geoutet, damit die Leute sich mit uns und unsere Konzept auseinandersetzen können", erklärte er.
Bis zum 26. April können sich die Kandidaten beim Wahlausschussvorsitzenden Ingo Wellenreuther noch bewerben, am 29. April müssen sie sich dann dem Wahlausschuss präsentieren. Der Wahlausschuss setzt sich aus 13 Mitgliedern zusammen, darunter je ein Mitglied aus den Abteilungen sowie weiteren Mitgliedern, die mindestens Inhaber einer silbernen Ehrennadel des KSC sind. Der wird dann eine Wahlempfehlung an die Mitglieder abgeben. Hält er einen Kandidaten für untauglich, kann er diesen ablehnen. (nbb)

News Beitrag 871 - Sonntag, April 23, 2000 um 20:01:16 (MET DST)
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