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1:3 - KSC ist nicht mehr zu retten
KÖLN (dpa/sid). Der Zweitligatabellenführer 1. FC Köln hat seine Negativserie von fünf sieglosen Spielen in Folge gestoppt und damit einen großen Schritt in Richtung Fußball-Oberhaus gemacht. Vor 23000 Zuschauern im Müngersdorfer Stadion besiegte die Elf von Trainer Ewald Lienen Mainz 05 in einen schwachen Spiel mit 1:0 (1:0). Der bulgarische Nationalspieler Georgi Donkov erzielte in der 15. Minute das Tor für die Gastgeber.
Rot-Weiß Oberhausen hat sich gleichzeitig im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. Die Mannschaft von Trainer Aleksandar Ristic setzte sich gegen den Tabellenvorletzten Fortuna Köln mit 4:0 (2:0) durch. Für ein Dreierpack sorgte dabei Angelo Vier, der in der 4., 52. und 72. Minute seine Saisontreffer acht bis zehn erzielte. Das 2:0 hatte der Libero Sven Backhaus (22.) besorgt. RWO verbesserte sich damit auf 34 Punkte und vergrößerte den Vorsprung auf die Abstiegsränge.
Auch Hannover 96 hat sich durch einen 3:1-Erfolg beim designierten Absteiger Karlsruher SC der größten Abstiegssorgen entledigt. Salif Keita (55.) und Daniel Stendel (78.) stellten nach dem Ausgleich von Stefan Blank (35.) den vierten Auswärtssieg der 96er sicher. Steffen Meissner hatte die Badener in der 23. Minute mit einem Kopfball noch in Führung gebracht.
Dagegen treten die SpVgg Greuther Fürth und Kickers Offenbach weiter auf der Stelle und stecken nach dem 1:1 (1:1) vor 8400 Zuschauern weiter im Abstiegsstrudel. Offenbach ging in der 22. Minute durch Oliver Roth in Führung. Carsten Klee glich in der 34. Minute per Kopf aus.

News Beitrag 840 - Montag, April 17, 2000 um 08:26:36 (MET DST)
Karlsruher SC setzte Talfahrt fort
Schlusslicht Karlsruher SC hat seine Talfahrt in der Zweiten Bundesliga fortgesetzt und jetzt bereits zwölf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer: Die Mannschaft von Trainer Joachim Löw unterlag am Sonntag vor 7 500 Zuschauern Hannover 96 mit 1:3 (1:1).
Den Niedersachsen gelang damit ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. Blank (35.), Keita (55.) und Stendel (78.) trafen für die Gäste, nachdem Meissner die Badener in Führung gebracht hatte (23.). Beim KSC laufen die Planungen für die Regionalliga derweil auf Hochtouren. Als Nachfolger von Löw, dessen Verbleib ungewiss ist, wird der bisherige Amateurtrainer Edmund Becker gehandelt.
Beide Teams spielten wie Absteiger
Vor allem in der ersten Halbzeit traten beide Mannschaften wie Absteiger auf. Bezeichnenderweise resultierte die erste Chance für die Gastgeber aus einer verunglückten Rückgabe von Bounoua (16.). Torwart Sievers konnte in seinem 300. Zweitliga-Spiel gerade noch retten. Nach einer Flanke von Bäumer köpfte Meisser zum 1:0 für den KSC ein. Blank machte den Rückstand mit einem schönen Volleyschuss aus elf Metern jedoch wieder wett.
Nach dem Wechsel machte sich bessere Spielanlage bei Hannover bemerkbar. Linke (53.) und Stendel (54.) vergaben zunächst frei vor Schlussmann Jentzsch zwei dicke Chancen. Nach einem Getümmel im Karlsruher Strafraum erzielte Keita die verdiente Führung. Mit einem schönen Solo und dem Treffer zum 3:1-Endstand sorgte Stendel dann zwölf Minuten vor dem Ende für die Entscheidung.

News Beitrag 839 - Montag, April 17, 2000 um 08:19:46 (MET DST)
"Wir sind Karlsruher und ihr nicht"
Harmloser KSC verliert 1:3 gegen Hannover 96
Karlsruhe - Eine traurige Vorstellung bot der KSC am Sonntag beim Heimspiel gegen Hannover 96. Als Schiedsrichter Jürgen Kreyer nach 90 Minuten beim Spielstand von 1:3 (1:1) die Begegnung beendete, feierten die Anhänger aus Hannover ihren Auswärtssieg, die badischen Fans hingegen stellten lautstark fest: "Wir sind Karlsruher und ihr nicht". Nach dieser Niederlage beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz weiterhin 12 Punkte.
Hannovers Trainer Horst Ermantraut fand nach dem Spiel nur noch Trost für die Badener: "Es tut mir einfach leid für den KSC, ich drücke aber die Damunen, dass sie die Lehren daraus ziehen", sagte der 44-Jährige. Mit seiner Mannschaft zeigte er sich in der ersten Halbzeit nicht zufrieden: "Wir haben uns leider dem Niveau des KSC angepasst, unser Spiel wurde erst mit der zweiten Halbzeit besser."
KSC-Trainer Löw stand das Entsetzen und die Enttäuschung über die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel tief ins Gesicht geschrieben. "Nach so einem Spiel ist man einfach nur frustriert", sagte der 40-Jährige. "Dabei hätten wir heute befreit ins Spiel gehen könne. Und was passiert? Wir sind an Harmlosigkiet nicht mehr zu überbieten!", zweifelte Löw an den spielerischen Fähigkeiten seiner Balltreter.
Dabei waren die Badener noch in der 23. Minute durch einen Kopfball von Stefan Meissner mit 1:0 in Führung gegangen. Doch schon in der 35. Minute war die Herrlichkeit vorbei, Hannovers Blank schoß den Ball freistehend vor Jentzsch zum 1:1 Ausgleich ein.
In der zweiten Hälfte lösten sich die Niedersachsen vom Schlafwagenfussball des KSC und kamen mit einer geringen Leistungssteigerung nahezu problemlos zu ihrem zweiten Treffer durch Keita (55.) und wenig später sogar noch zum dritten Tor durch Stendel in der 78. Minute.
"Ich glaube es wird schwer für mich, diese Niederlage zu verarbeiten", sagte ein sichtlich geknickter Jogi Löw nach dem Spiel. Die Flinte will er aber nicht ins Korn werfen, wenngleich jeder seiner Gesten zu entnehmen war, dass er bereits mit dieser Mannschaft abgeschlossen hat. (stb/nbb)

News Beitrag 838 - Montag, April 17, 2000 um 08:14:04 (MET DST)
Lakies wegen Interview suspendiert
Karlsruhe - Der in der zweiten Hälfte des Heimspiel gegen Hannover 96 eingewechselte Carsten Lakies darf nach dem Willen des Präsidiums in Zukunft seine Schuhe nicht mehr für den KSC schnüren. In einem Interview mit dem KSC Stadionmagazin antwortete er auf die Frage "Wen oder was kannst Du absolut nicht ausstehen?" mit "Benjamin Auer und Unehrlichkeit".
Noch-Präsident Roland Schmider verurteile diese Aussage auf das Schärfste, entschuldigte sich im Namen des Vereins, nahm Benjamin Auer in Schutz und suspendierte Lakies vom Spielbetrieb. Der in der Sommerpause von Mannheim ausgeliehene Stürmer hatte die Sache dagegen als Spass verstanden und bereits vor dem Spiel seinem Mannschaftskollegen angekündigt "Ich habe heute etwas lustiges ins Magazin geschrieben." (stb)

News Beitrag 837 - Montag, April 17, 2000 um 08:12:52 (MET DST)
Guido Buchwald nicht auf Jobsuche
Karlsruhe - KSC-Sportdirektor ist nicht auf Jobsuche. Das sagte der 38-Jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz. Buchwalds Vertrag gilt demnach auch in der Regionalliga, finanzielle Probleme sieht er bei seiner Einkommensgruppe nicht. Nochmals wies er darauf hin, dass die in den Medien (zum Beispiel Spiegel) grassierenden Zahlen aus dem Reich der Phantasie gegriffen seien.
Sollte er seine Vorstellungen mit dem neuen Präsidium nicht verwirklichen können oder die Führung ihn nicht wollen, würde der Sportdirektor nach eigenen Angaben den Verein verlassen, ohne auf eine Abfindung zu bestehen. "Ich bin nicht so ein Typ, der da nur an seine Abfindung denkt", sagte er, "ich kann zweimal warm essen, und ich bin auch nicht auf Jobsuche".
Es gehe hier schließlich um den KSC, nicht um seine Person. Im Falle einer Trennung werde er auch weiterhin KSC-Fan bleiben und sich eine Dauerkarte kaufen. (nbb)

News Beitrag 836 - Montag, April 17, 2000 um 08:11:47 (MET DST)
Roland Schmider zum Thema außerordenliche Mitgliederversammlung

News Beitrag 835 - Samstag, April 15, 2000 um 20:04:50 (MET DST)
KSC kämpft um Ehre und Image
Karlsruhe (fal). Die sportlichen Aspekte geraten beim Zweitliga-Schlusslicht Karlsruher SC immer weiter in den Hintergrund. Nur ein Bruchteil der obligatorischen Pressekonferenz vor dem morgigen Fußballspiel (15 Uhr) gegen Hannover 96 handelte von den bevorstehenden 90 Minuten.»Wir müssen wohl den bitteren Gang in die Regionalliga antreten«, sah Joachim Löw angesichts von elf Punkten Rückstand auf den letzten Nicht-Abstiegsplatz den Realitäten ins Auge. Sich anständig aus der Liga zu verabschieden, lautet jetzt die neue Zielsetzung für die letzten acht Pflichtspiele: »Ich habe den Spielern gesagt, wie ich mir das hier vorstelle«, so der KSC-Coach. In den Augen des Cheftrainers ist es eine Frage der Ehre, des Charakters, eine Image-Frage für den Verein und jeden einzelnen Spieler, »alles dafür zu tun, dass wir noch positive Ergebnisse erzielen können.«Auch deshalb behält Löw Amateur Aydin Cetin im Profikader, denn infolge der Ausfälle von De Napoli, Fährmann, Auer und Kienle mangelt es Löw an offensiven Kräften. Für die Innenverteidigung der Regionalliga-Elf (heute, 15 Uhr gegen Wacker Burghausen) stellen die Profis dagegen Marcel Rapp und Michael Zepek ab, auch wenn die »KSC-Reserve« nur eine winzige, im Vergleich zu den Profis aber größere Chance hat, dem KSC die Zweitklassigkeit zu sichern: Bei ebenfalls noch acht ausstehenden Spielen haben die KSC-Amateure »nur« zehn Punkte Rückstand auf Tabellenplatz zwei und die Aufstiegsspiele zur zweiten Liga.
Ruediger Rueber Offenburger Tageblatt - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=24&mdoc_id=8606&RUBRIK_RED[]=Sport+Topthema
News Beitrag 834 - Samstag, April 15, 2000 um 13:21:06 (MET DST)
Schmider wird nicht für Kinowelt arbeiten
Karlsruhe - Roland Schmider wird weiterhin für Coca-Cola tätig sein. Dies erklärte der KSC-Präsident am Freitag. "Ich kann verbindlich sagen, daß ich nicht auf der ‚pay-roll' der Kinowelt stehen werde", sagte Schmider, "vielmehr werde ich ausschließlich auf der ‚pay-roll' von Coca-Cola in Bruchsal stehen."
Nach seinem Ausscheiden aus der Getränkeindustrie Mittelbaden (GIM) in Neureut waren immer wieder Gerüchte aufgetaucht, Schmider werde künftig als Geschäftsführer der Kinowelt aktiv werden. Selbst eine Rückkehr Schmiders zum KSC durch die Hintertür war nicht ausgeschlossen worden. (nbb)

News Beitrag 833 - Samstag, April 15, 2000 um 13:15:50 (MET DST)
KSC-Präsidentenwahl am 2. Mai
Kinoweltvertrag wird wahrscheinlich nicht an Mitglieder verschickt
Karlsruhe - Heute (Freitag) hat der Karlsruher SC die Einladungen zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Mai verschickt. Hauptpunkte sind die Neuwahl des Präsidiums sowie die Abstimmung über den Vermarktervertrag mit der Kinowelt/Sportwelt GmbH.
Dieser Vertrag befinde sich derzeit in der rechtlichen Bearbeitung in Frankfurt bei Rechtsanwalt Dr. Schlindwein, der auch maßgeblich für den Vermarktervertrag des Hamburger SV verantwortlich gezeichnet habe, so Schmider. Aus Zeitgründen werde der Vertrag wahrscheinlich nicht an die Mitglieder verschickt, sondern in einer Multimediapräsentation am Tage der Versammlung erläutert. Diese Vorgehensweise regte schon ersten Widerstand unter den Mitrgliedern hervor, ein Antrag auf Absetzung des Tagesordnungspunktes wurde angedroht.
Weiterhin soll in der Mitgliederversammlung am 2. Mai die Satzung dahingehend geändert werden, dass der Verwaltungsrat von fünf auf neun Personen aufgestockt wird. Sollte die Versammlung diesem Antrag stattgeben, wird es dennoch keine sofortige Zuwahl geben. Auf Bestreben des Wahlausschußvorsitzenden Ingo Wellenreuter wird es im Juni eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung geben, um Bewerben und wählenden Mitgliedern genügend Zeit für eine Entscheidung zu lassen. (nbb)

News Beitrag 832 - Samstag, April 15, 2000 um 13:07:19 (MET DST)
KSC-Trainer Löw ist desillusioniert
Nun auch De Napoli verletzt
Karlsruhe - Nun ist es auch für KSC-Trainer Jogi Löw amtlich. "Wir werden wohl jetzt den bitteren Gang in die 3. Liga antreten müssen", sagte der 40-Jährige, "aber es ist eine Frage der Ehre, dass wir in den letzten Spielen noch einmal die bestmögliche Leistung bringen werden."
Beim Heimspiel gegen Hannover 96 (Sonntag, 15.00 Uhr) muss er dabei auf den Schweizer Patrick De Napoli verzichten, der Freitag morgen im Training mit dem Fuß im Rasen hängen blieb und sich eine Innenbanddehnung im Knie zuzog. Für ihn wird der wahrscheinlich Costa Ricaner Minor Diaz auflaufen, alternativ hat Jogi Löw auch den Ex-Mannheimer Carsten Lakies auf seiner Liste.
Gleich für mehrere Wochen ausfallen wird der Schwede Eric Edman, der wieder Probleme mit dem Außenmeniskus hat und sich wahrscheinlich einer Kniespiegelung unterziehen muß. Ebenfalls nicht dabei sein wird Christian Fährmann, der nach seinem Sehnenanriß in der Schulter noch nicht wieder einsatzfähig ist. "Nur" unsicher ist dagegen der Einsatz von Darko Jozinovic, der sich eine Schleimbeutelentzündung am Gesäßmuskel zugezogen hat.
Nach Absprache mit Amateurtrainer Ede Becker werden Marcel Rapp und Michael Zepek am Wochenende wieder für die Amateure zum Einsatz kommen. "Sie haben bewiesen, dass sie den Ansprüchen genügen", sagte Löw, "und schließlich haben die Amateure noch eine geringe Chance." Aydin Cetin will er allerdings nicht abgeben. "Wir haben niemand auf der Position, und wenn wir mit Marco Grimm im offensiven Mittelfeld spielen, machen wir uns lächerlich. Das geht nicht", fügte der Karlsruher Coach hinzu.
Nicht mit im Aufgebot wird Miran Pawlin sein. Der slowenische Nationalspieler hatte zuletzt über Motivationsprobleme geklagt, danach hatte er sich eine 6-tägige Magen-Darmgrippe zugezogen. (nbb)

News Beitrag 831 - Samstag, April 15, 2000 um 13:05:42 (MET DST)
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