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Zwei Brasilianer irritieren Tennis Borussia
Der Zweitligist verliert 1:3 gegen den FC Bayern und verhandelt mit Martin Wagner vom 1. FC Kaiserslautern
Matthias Wolf
BERLIN/LA MANGA, 23. Januar. Vor dem Spiel gab es noch herzliche Begrüßungsszenen. Winfried Schäfer, der Trainer von Tennis Borussia, traf auf seine ehemaligen Karlsruher Schützlinge Mehmet Scholl und Oliver Kahn. "Ein schönes Wiedersehen, denn das sind Spieler, denen ich viel zu verdanken habe und die von mir profitiert haben", freute sich der ehemalige KSC-Talentschmied, dem danach aber von seinen beiden Entdeckungen und dem restlichen Star-Ensemble des FC Bayern München nichts geschenkt wurde.
Mangelnde Chancenverwertung
1:3 (1:1) verlor TeBe das Testspiel vor 500 Zuschauern im Trainingslager in La Manga/Spanien. Für Bayern traf Elber zweimal, außerdem Sergio. Das Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich für TeBe hatte Sasa Ciric nach sehenswerter Solo-Vorarbeit von Ansgar Brinkmann erzielt. Aus der Tatsache, dass der Zweitligist ohne die Verletzten Rösler, Hamann und Sakiri über weite Strecken gleichwertig war und nur wieder einmal – wie auch so oft in der Liga – seiner mangelhaften Chancenverwertung Tribut zollen musste, schöpfte Schäfer dennoch "große Zufriedenheit: Man hat gesehen, dass wir mit einem Top-Team der ersten Liga mithalten und es unter Druck setzen können – das gibt Selbstvertrauen".
Die Partie gegen Bayern – nur 90 Minuten im Gesamtprogramm, das Trainer Schäfer so beschreibt: "Die Spieler dürfen nur noch die Bundesliga im Kopf haben. Wehe, einer zieht da nicht mit, dann gibt es Theater." Keine Ablenkung duldet Schäfer – und sagte prompt die eigentlich für das Trainingscamp geplanten Vertragsgespräche (unter anderem mit Francisco Copado) ab, die Manager Jan Schindelmeiser führen wollte. "Das gehört nicht hierher", betont Schäfer.
Schindelmeiser verzichtet folglich auf sein Kommen nach La Manga. "Endlich ist bei uns Struktur drin", sagt Schäfer: "Es wird nicht mehr durcheinander geredet, sondern das Team hat nur noch drei Ansprechpartner." Neben dem Coach sollen das der neue Vorstandsvorsitzende Erwin Zacharias und TeBes neuer Pressechef Michael Plassmann sein.
Zacharias flog am Wochenende für 48 Stunden nach Spanien, schwor die Mannschaft in einem romantischen Fisch-Restaurant auf den Aufstiegskampf ein, und stärkte demonstrativ Schäfers Position. "Der Trainer hat unser vollstes Vertrauen. Ich mische mich nicht ins Sportliche ein, sondern halte Winni Schäfer den Rücken frei", sagt Zacharias. Worte, die Signalwirkung auf jene Profis haben sollen, die zuletzt keinen Draht mehr zum Coach fanden und sich überdies ihre Gedanken ob der Information machten, dass angeblich sich der Vorstand im Dezember bei Trainer Klaus Toppmöller (Saarbrücken) eine Absage eingeholt habe.
Keine Spur von Renitenz
Schäfer sieht bei sonnigen 18 Grad, Top-Bedingungen und angenehmer Atmosphäre in Südspanien bereits erste Harmonie-Erfolge. "Unsere Problemtypen Ouakili, Brinkmann und Ciric sind als neue Menschen aus der Winterpause gekommen", so der Coach. "Enormes Engagement und Spaß bei allen" will Schäfer festgestellt haben. Und keine Spur mehr von Renitenz. Damit das so bleibt, werden jetzt die Kicker bei PR-Mann Plassmann zum Interview-Training gebeten: "Die Spieler sollen sehen, wie man psychologisch an Fragen rangeht", sagt der Öffentlichkeitsarbeiter.
Interna sickern dennoch immer wieder durch. Zum Beispiel, dass Brinkmann und Copado beim Hallenturnier einen handfesten Streit hatten. Aber es sickern auch Aktivitäten der Klubführung durch, die eigentlich geheim bleiben sollten. So strebt TeBe einen weiteren spektakulären Transfer an: Die Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers Martin Wagner, 31, vom 1. FC Kaiserslautern. Schäfer, der große Stücke auf Wagner hält, bestätigt: "In der Winterpause haben wir es schon versucht, aber da war beim FCK nichts zu machen." Berliner Zeitung - http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/sport/.html/1artik49.htmlhttp://
Eintrag - Monday, January 24, 2000 at 16:08:41 (GMT)
Jetzt die Neuen schnell ins KSC-Team integrieren
Ideale Trainingsvoraussetzungen derzeit in Spanien
Sonnenschein und blauer Himmel, leichter Wind, 15 bis 16 Grad Celsius und Fußballplätze, »wie ich es in der Winterpause nie erlebt habe - so gut.« Guido Buchwald ist froh, dass er mit seiner Wahl von La Manga zur Vorbereitung des Karlsruher SC auf die existenzielle Rückrunde wohl ins Schwarze getroffen hat.Karlsruhe/La Manga (fal). Die äußeren Bedingungen im Trainingslager, in dem sich neben dem KSC derzeit Profi-Teams aus ganz Europa aufhalten, sind also optimal.Die internen Voraussetzungen, das Unternehmen »Klassenerhalt« erfolgreich anzugehen, schuf sich die sportliche Leitung gerade noch rechtzeitg vor dem Abflug nach Spanien: mit Eric Edman (AC Turin/linkes Mittelfeld), Patrick De Napoli (GC Zürich/Angriff) und Vragel da Silva (Bröndy IF/Abwehr) verstärkte sich der KSC, wie von Trainer Löw und Sportdrirektor Buchwald beabsichtigt, in allen Mannschaftsteilen.»Die Spannung im Team ist positiv spürbar, aggressiv.« Für Joachim Löw ist der verschärfte Konkurrenzkampf schon nach drei Trainingstagen erkennbar: »Die Mannschaft arbeitet sehr gut und sehr intensiv mit.« Am ersten Tag legte der Chefcoach seinen Schwerpunkt auf das Zweikampfverhalten. Aus dem Samstag wurde dann »ein offensiver Tag«: flanken, kreuzen, Angriffskombinationen mit Abschluss, Torschüsse aus allen Situationen standen auf dem Programm der Wildparkprofis. Der gestrige Sonntag wurde der Defensiv-Arbeit gewidmet. Außerdem sahen sich Kapitän Rainer Krieg und seine Kollegen das Testspiel zwischen Liga-Konkurrent Tennis Borussia und den Bayern aus München an.Zur Integration der drei neuen Spieler begab sich der KSC danach zum Abendessen in ein spanisches Restaurant außerhalb des Hotelkomplexes. »Vragel da Silva ist noch sehr zurückhaltend«, berichtet Jogi Löw über die Eingliederung des zuletzt aus Kopenhagen verpflichteten Brasilianers (25), während Buchwald von dessen Kopfballstärke schwärmt. Der Schwede Eric Edman (21) überzeugt bisher »technisch, athletisch und läuferisch.« Und obwohl Patrick De Napoli (24) wegen einer Oberschenkelprellung zwei Tage pausieren musste, interpretiert der Sportdirektor die Verpflichtung des schnellen und ballsicheren Schweizers als »absolute Belebung für unsere Mannschaft.«Heute tritt der KSC zunächst bei einem spanischen Drittligisten an.
Ruediger Rueber Offenburger Tageblatt - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=24&mdoc_id=6983
Eintrag - Monday, January 24, 2000 at 16:06:45 (GMT)
Karlsruher SC: Der Schwede heizt den Konkurrenzkampf an
Edman gefällt die Atmosphäre 24.01.00
Appartements, Trainingsgelände und Wetter sind optimal. Trotzdem läuft nicht alles rund beim Karlsruher SC im spanischen La Manga. Zum einen musste Neuzugang Vragel da Silva wegen muskulärer Probleme kürzer treten, zum anderen wurde die Testpartie gegen 1860 München abgesagt. Die Anfahrt zum Spielort Denia - mehr als drei Stunden - war den Karlsruhern zu weit.
Schade für die Karlsruher, denn den Neuzugängen Da Silva, De Napoli und Edman fehlt Spielpraxis. De Napoli verließ Grasshopper Zürich, "um wieder zu spielen". In der Schweiz war der 24-jährige schweizer Nationalspieler zuletzt Stammgast auf der Auswechselbank. Dort saß oft auch Edman, der vom AC Turin zum KSC kam. Der schwedische Linksfüßer heizt den Konkurrenzkampf an, ist aber erfreut, wie er von seinen Konkurrenten aufgenommen wurde. "Die Atmosphäre beim KSC ist entspannt. Von Panik oder Hektik keine Spur." So sei er Optimist, glaube an den Klassenerhalt, "auch wenn ich die anderen Teams nicht kenne. Aber ist es doch oft so: Neue Spieler, neue Spiele - neue Erfolge. Darauf hoffe ich".
Peter Putzing

Eintrag - Monday, January 24, 2000 at 16:05:11 (GMT)
Zum Tagebuch aus La Manga

Eintrag - Monday, January 24, 2000 at 14:01:24 (GMT)
Montagmorgen, das Wochenende ist vorbei, das Trainingslager noch lange nicht!
Heute abend erstes Testspiel!Heute abend schlägt zum ersten mal die Stunde der Wahrheit für die Mannschaft des KSC. Nach mehreren Tagen Trainingslager wird heute zum ersten Mal ein Testspiel gegen einen richtigen Gegner ausgetragen. Die Mannschaft des spanischen Drittligisten Mazarrón soll Trainer Löw erste Auskünfte über den Erfolg der Trainingseinheiten geben. Besonderes Augenmerk wird natürlich auf das Miteinander im Team gelegt werden. Auch auf die Neuen in Team wird man eine Auge werfen. Ob ein Sieg möglich ist? Natürlich, aber es steht in erster Linie das Abstellen und Erkennen von Fehlern im spieltaktischen Verhalten im Vordergrund.
Gestern Mittag war das Team beim Testspiel der Bayern gegen TB, eine gute Möglichkeit, die Berliner zu beobachten, die am 20 Februar in den Wildpark kommen. 12. Punkte aus fünfzehn Spielen hat der KSC momentan auf seinem Konto. Man ist Tabellenletzter, obwohl man eigentlich mit dem Ziel Aufstieg gestartet ist. Diese Ziel hat man inzwischen abgehakt, Klassenerhalt, so lautet die Devise. Daß das Team zu weitaus mehr fähig ist, hat es in einigen Spielen gezeigt, aber leider war bis Dato keine Konstanz im Spiel des KSC zu finden. Diese Dinge will man mit dem Trainingslager in La Manga abstellen. Vielleicht wird ja auch aus dem Team der Zusammengewürfelten endlich eine Einheit!
Eine solche Einheit wird aber nicht nur durch gemeinsames Training erreicht, sondern auch durch ein gemütliches Miteinander, so wie man es im Trainingslager jeden Abend hat. Gestern hat nun Trainer Löw das Team zum Essen eingeladen. Eine kleine Anerkennung für den Trainingseifer den die Spieler an den Tag legen.

Eintrag - Monday, January 24, 2000 at 14:00:34 (GMT)
Zum Tagebuch aus La Manga
Erstes Trainingsspiel endete erfolgreich 2: 0
Sieg war unvermeidlich, da zehn KSC Spieler gegen zehn KSC Spieler antraten
(ka-fans/ph) Sonntag morgen in La Manga, die KSC Spieler sind wie üblich um 8.00 Uhr geweckt worden und haben ihre morgendliche Trainingseinheit hinter sich gebracht. Heute stand ein erstes Trainingsspiel auf dem Programm. Zehn gegen Zehn. Es wurde sich nichts geschenkt, jeder ging mit viel Engagement in die Zweikämpfe und kein Weg war zu weit um gegangen zu werden. Das Ergebnis war da schon eher Nebensache, aber der Einsatzwille und der bedingungslose Kampfgeist, den die Spieler an den Tag legten, zeigt, das die Mannschaft auf dem richtigen Weg ist.
Trainer Löw ist mit den Trainingsleistungen der letzten Tage sehr zufrieden, so sehr, daß für heute Mittag eine Trainingspause zur Regeneration vereinbart wurde. Doch es wird sich nicht auf die Faule Haut gelegt, sondern einer der nächsten Gegner in der Bundesliga wird beobachtet. Die Mannschaft geht zum Freundschaftsspiel zwischen Tennis Borussia Berlin und dem FC Bayern München. Die Berliner, die übrigens im selben Hotelkomplex wie der KSC wohnen sind am 20. Februar um 15.00 Uhr zu Gast im Wildparkstadion. Dies ist auch der Grund warum sich die beiden Vereine auf kein Trainingsspiel geeinigt haben. Zu klein ist der Zeitraum zwischen Trainingslager und Liga Spiel.
Heute Abend hat Trainer Löw die Mannschaft zum Essen eingeladen. Man wird zusammen in einem Spezialitätenrestaurant essen gehen. Spanische Küche pur. Die Spezialität des Hauses soll Kaninchen sein, aber auch Fisch und oder ein normales Steak stehen auf der Karte. Fisch dürfte in La Manga sicherlich eine gute Wahl sein, da das Meer nur zwei Kilometer entfernt vom Hotel liegt. Viel frischer wie in La Manga kann der Fisch dann nur direkt auf dem Fischkutter sein.
Geänderter Tagesplan für den 23.01.2000
8.00 Uhr Wecken
8.30 Uhr Frühstück
9.45 Uhr Abfahrt zum Training
12.30 Uhr Mittagessen, anschließend Regeneration und Siesta!
Anschießend Besuch des Freundschaftsspieles TB gegen FC Bayern München
19.00 Uhr Abfahrt zum Abendessen
23.00 Uhr Nachtruhe

Eintrag - Sunday, January 23, 2000 at 14:56:48 (GMT)
Der dritte Tag ist überstanden
Mannschaft wird von Tag zu Tag besser
Die Mannschaft des KSC hat den dritten Tag im Trainingslager erfolgreich hinter sich gebracht. Die guten Fortschritte im Training werden am Montag erstmals an einem Gegner getestet. Der spanische Drittligist Mazarrón wurde kurzfristig für ein Freundschaftsspiel gegen den KSC verpflichtet.
Heute Mittag wurde im Training wieder einmal der Schuß aufs Tor geübt. Denn in der Rückrunde sollen neben Rainer Krieg auch andere KSC Spieler das Tor treffen. Es wurde wie auch schon in den anderen Tagen wieder sehr konzentriert aber auch mit viel Spaß trainiert.
Besonders hervorgetan hat sich auch Eric Edman im Training, da er zusätzlich zu den Trainingseinheiten trainiert um eventuelle Rückstände aufzuholen. Der erste Eindruck den er den Verantwortlichen bisher vermittelt, spricht allerdings Bände! Er scheint genau die Verstärkung zu sein, die man sich bei seiner Verpflichtung erhofft hatte. Besonders gelobt wurde seine Ballsicherheit und sein Schnelligkeit.
Der Spaß heute beim Training läßt sich vielleicht dadurch erklären, daß die Mannschaft morgen Abend auswärts essen geht, denn wenn man schon in Spanien ist, sollte man auch einmal das Land und die Leute sehen, nicht nur das Hotel und den Trainingsplatz. Und gemeinsame Aktivitäten fördern das "Wir Gefühl", und das braucht das KSC Team um die schwere Rückrunde gut zu meistern.
Tagesplan für den 23.01.2000
8.00 Uhr Wecken
8.30 Uhr Frühstück
9.45 Uhr Abfahrt zum Training
12.30 Uhr Mittagessen, anschließend Regeneration und Siesta!
15.45 Uhr zweites Training, anschließend Regenerationslauf (30 Minuten)
19.00 Uhr Abfahrt zum Abendessen
23.00 Uhr Nachtruhe

Eintrag - Saturday, January 22, 2000 at 21:10:48 (GMT)
Eine weitere Nacht liegt hinter den Profis
Ohne Verschnaufpause in den täglichen Trainingsalltag!
(ka-fans/ph) Samstag morgen, überall in Deutschland schlafen die selig arbeitenden Menschen aus. Nicht so in La Manga, die Profis des KSC wurden wieder einmal um 8.00 Uhr geweckt, um das Frühstück um 8.30 Uhr nicht zu verpassen. Aus vorbei die Träume von der Meisterschaft, von der Freundin oder dem eigenen Bett. Der harte Alltag hat sie wieder. Doch auf keinem der Gesichter ist etwa Bedauern zu sehen, nein, wilde Entschlossenheit Wir können es besser und das wollen wir auch zeigen! Die Rückrunde rückt näher, bis dahin müssen wir ein Team sein, daß auch den besten Gegner zur Verzweiflung bringt!
Eigentlich hätten das heute die Löwen aus München sein sollen. Aber die wohnen zu weit weg. Ja, auf der Landkarte, oder mit einem spanischen Flitzer ist man angeblich in 1,5 Stunden dort. Aber bei diesen Straßen, und leider hat der KSC Bus keinen Turbo und auch keinen Geländegang. Daher hätte das ganze erst mal drei Stunden gedauert bis man bei den Löwen gewesen wäre. Zu viel, so Trainer Löw, wir können nicht einfach sechs Stunden im Bus sitzen, wir brauchen die Zeit um zu Trainieren! Auch die Löwen habe da ähnlich Ansichten.
So gibt es heute kein Testspiel, aber das tägliche Training hat es auch in sich.
Heute morgen hat man sich schon wieder so richtig gequält, auch wenn heute kein echter Hund auf dem Rasen war, den inneren Schweinehund hat man ja auch noch zu besiegen!
Patrick de Napoli hat das Training heute morgen mit einem leichten Lauf wieder aufgenommen und kann spätestens morgen (Sonntag) wieder voll und ganz ins Training einsteigen. Weiter Verletzte gibt es zum Glück nicht zu beklagen.
Morgen wird der KSC dann sein erstes Testspiel gegen einen spanischen Verein aus der dritten Division bestreiten. Mehr dazu heute abend. Spielbeginn wird um 20.00 Uhr sein.
Trainingsplan, 22.01.2000 morgens:
Körperschulung und Krafttraining sowie Übungen für den Sprintbereich.
Was bekommt ein KSC Profi zum Mittagessen?
Natürlich viel Kohlehydrate, Spaghetti, Reis, viele Nudeln alles vom Büfett!
Abends geht zur Zeit nicht mehr viel, die Jungs sitzen noch kurz zusammen, schauen vielleicht etwas fern, aber jeder geht freiwillig früh ins Bett, da doch alle so richtig vom Training geschafft sind.

Eintrag - Saturday, January 22, 2000 at 14:07:12 (GMT)
Zum Tagebuch aus La Manga

Eintrag - Friday, January 21, 2000 at 22:49:04 (GMT)
Der zweite Tag im Trainingslager in La Manga!
Neuer Mitspieler wollte sich in die Mannschaft schmuggeln
(ka-fans/ph)Das Team des KSC hat den zweiten Tag im Trainingslager erfolgreich hinter sich gebracht. Die Stimmung im Trainingslager ist weiterhin sehr gut, das Essen auch.
Während des Trainings heute wollte ein neuer Mitspieler die Truppe des KSC verstärken. Ein Schäferhund hatte sich durch ein Loch im Zaun auf den Platz gemogelt und wollte partout den Ball haben. Sicherlich, man braucht in jeder Mannschaft Spieler die den Ball fordern, aber dieser Spieler wäre beim DFB nie und nimmer akzeptiert worden. Vor allem da die Transferliste bereits geschlossen ist. So faßte sich C. Fährmann ein Herz und lockte den Hund mit Hilfe des Balles zum Ausgangstor. Dort wurde er dann nach draußen gelockt und verließ beleidigt das Spielfeld.
Strahlender Sonnenschein und angenehme 17 Grad, ideales Fußballwetter und das wurde auch fleißig zum Trainieren genutzt!
Im Training wurden heute spieltaktische Trainingsinhalte vermittelt. Folgende Spielformen wurden von der Mannschaft im morgendlichen Training absolviert:
Spiel eins gegen eins mit abschließendem Torschuß.
Spiel zwei gegen eins mit abschließendem Torschuß.
DSpiel vier gegen vier mit insgesamt 4 Mannschaften natürlich auf dem Kleinfeld
Diese Übungen dienten zur Verbesserung der Spielform bzw. des Zweikampfverhaltens!
Nach der Siesta folgte die zweite Trainingseinheit. Hier wurde mit fünf gegen fünf auf drei Tore gespielt, jede Mannschaft hatte drei Tore zu verteidigen und auch anzugreifen. Die Tore waren am linken Spielfeldrand, in der Mitte und am rechten Spielfeldrand.
Zum Abschluß wurde ein Schußtraining durchgeführt.
Sportdirektor Guido Buchwald sprach davon, daß die Trainingseindrücke hervorragend sind!
Verletzungen:
Patrick de Napoli hat einen Pferdekuss am Oberschenkel erlitten, kann aber morgen Nachmittag wieder ins Training einsteigen. Die Eindrücke die er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Training vermittelte waren aber sehr gut, er war sehr dribbel und zweikampfstark.
Auch Vragel Da Silva hinterließ einen sehr guten Eindruck, besonders seine Kopfballstärke wurde von den Verantwortlichen gelobt.
Tagesplan für den 22.01.2000
8.00 Uhr Wecken
8.30 Uhr Frühstück
9.45 Uhr Abfahrt zum Training
12.30 Uhr Mittagessen, anschließend Regeneration und Siesta!
15.45 Uhr zweites Training, anschließend Regenerationslauf (30 Minuten)
19.00 Uhr Abendessen
23.00 Uhr Nachtruhe
Das Spiel gegen den Bundesligisten 1860 München mußte leider abgesagt werden. Die Zeit für die Hin- und Rückreise zu den 60'gern hätte fast 6 Stunden in Anspruch genommen. Ein Spielfeld, das zwischen den Quartieren der beiden Vereine liegt konnte leider nicht gefunden werden.

Eintrag - Friday, January 21, 2000 at 22:44:13 (GMT)
Erste Nacht gut überstanden
Sonne lacht für die KSC Profis!
(ka-fans/ph) Alle klappt wie am Schnürchen! Schon im Bus, auf der Fahrt zum Hotel erhielt jeder seinen Schlüssel für sein Hotelzimmer. Abgeholt wurde man, wie kann es anders ein, von Bussi, dem KSC Chauffeur!
Zur Begrüßung gab es Kaffee und Kuchen, und für die, denen es nicht so nach süß zumute war gab es auch Sandwiches, eine kleine Stärkung eben. Kurz danach brach das gesamte Team zu einer ersten kurzen Laufeinheit auf, von der alle gesund und munter wieder zurückkehrten.
Alle im Team zeigten sich beeindruckt über den guten Zustand in dem sich die Trainingsplätze in La Manga befinden. Sportdirektor, Guido Buchwald meinte dazu: "Selbst ich habe in meiner Karriere noch nicht gesehen, daß es im Trainingslager solche Plätze gibt!"
Anschließend hat man zusammen zu Abend gegessen. Der Abend klang in gemütlicher Runde aus. Um 23.00 Uhr war Zapfenstreich, damit die Spieler für die heutigen Trainingseinheiten frisch und munter aus den Betten kommen.
Tagesplan:
8.00 Uhr Wecken
anschließend Frühstück
9.45 Uhr Abfahrt zum Training
12.30 Uhr Mittagessen
anschließend Regeneration und Siesta!
15.45 Uhr zweites Training
19.00 Uhr Abendessen
23.00 Uhr Nachtruhe
Im Training wird jetzt, nach dem man in den ersten 14 Tagen in Karlsruhe im Konditionsbereich gearbeitet hat, spieltechnisches und spieltaktisches geübt. Mann will erreichen, daß die Mannschaft dadurch weiter zusammengefügt wird. Daher ist es auch gut, daß die drei neuen KSC Spieler mit im Trainingslager sind. Für sie ist es hier viel einfacher sich in die Mannschaft zu integrieren und die anderen Mitspieler besser kennenzulernen.
Die ersten am heutigen Freitag Morgen waren Armin Waltz und Steffen Wiemann, die es sich nicht nehmen ließen bereits um 6.30 Uhr zum joggen zu gehen. Sie waren auch die ersten, die La Manga bei strahlendem Sonnenschein sehen durften. Ob sie allerdings die Mondfinsternis beobachten konnten, ist leider nicht bekannt.

Eintrag - Friday, January 21, 2000 at 10:02:55 (GMT)
Weitere Freundschaftsspiele
Nach Rückkehr aus dem Trainingslager wird der KSC am
02.02.2000 - 15.00 Uhr auf dem Gelände des SV Renchen gegen den FC Basel;
05.02.2000 - 15.00 Uhr im Hölzelstadion in Linx gegen den SV Linx
Freundschaftsspiele austragen.

Eintrag - Thursday, January 20, 2000 at 23:32:30 (GMT)
KSC Mannschaft gut in La Manga gelandet
Leichter Regen bei der Ankunft im südspanischen La Manga.
(ka-fans/ph) Bei leichtem Regen ist die Mannschaft des KSC im südspanischen La Manga angekommen. Wie unser Mann vor Ort (Guido Buchwald) berichtete, sei man vom Hotel sehr angetan. Die Spieler sind in 6'er Appartements untergebracht. In diesen Appartements sind jeweils drei Doppelzimmer! Besonderes Augenmerk legte man auf die neuen im KSC Team. Eric Edman und Patrick De Napoli teilen sich ebenso wie Martin Braun und Vragel Da Sila ein Zimmer. Komplettiert wird das Sextett durch Miran Pavlin und Darko Josinovic.
Die Platzverhältnisse in La Manga sind hervorragend, einfach um Klassen besser wie in Karlsruhe. Das konnten heute beim ersten Training auch Marcel Rapp und Michael Zepeck gleich ausgiebig testen. Die beiden sind ebenso mitgereist wie der 18 jährige Ersatztorwart Thomas Hillenbrand.
Das nächste Training ist bereits morgen, am 21.01.2000 um 9:30 Uhr, wir werden weiter berichten!
Es berichtete unser Mann in der Heimat Werner Merkel!

Eintrag - Thursday, January 20, 2000 at 22:13:24 (GMT)
Auf vielfachen Wunsch!
Der Spielplan der zweiten Fußball Bundesliga, direkt vom DFB

Eintrag - Thursday, January 20, 2000 at 11:06:27 (GMT)
Der KSC bereitet sich auf die Rückrunde vor
21 Feldspieler und drei Torhüter, darunter auch der 18jährige Thomas Hillenbrand, werden gemeinsam mit dem Funktionsteam am 20.01. ein Trainingslager in La Manga (Südspanien) beziehen, um sich dort unter optimalen sportlichen Bedingungen auf die Rückrunde der 2. Bundesliga vorzubereiten.
Lediglich die verletzten Spieler Benjamin Auer, Srdan Mladinic, Jens Paeslack, Christian Kritzer sowie der bei der Nationalmannschaft seines Heimatlandes weilende Daniel Addo werden dem Trainerteam nicht zur Verfügung stehen.
Um 8.00 Uhr wird der KSC-Troß mit dem Mannschaftsbus nach Basel/Mühlhouse aufbrechen und dort um 11.20 nach Alikante abfliegen. Untergebracht ist das Team im Appartement-Hotel „Las Lomas“. Die private Atmosphäre im Mannschaftsdomizil wird die weitere Integration der neuen Spieler und eine konzentrierte Trainingsarbeit fördern.
Zur Feinabstimmung und Überprüfung ihres Leistungsstandes wird die Mannschaft insgesamt drei Testspiele gegen Erstliga-Mannschaften bestreiten:
22.01.2000 – 15.00 Uhr in Denia mit dem TSV 1860 München
27.01.2000 – 15.00 Uhr in La Manga mit Kroatia Zagreb (Kroatien)
28.01.2000 – 15.30 Uhr in La Manga mit Tromsö (Norwegen)
Am 29.01.2000 trifft die Mannschaft um 17.00 Uhr wieder in Basel/Mühlhouse ein.
Wir sind davon überzeugt, daß die Mannschaft nach diesem Trainingslager auf die schwere Rückrunde bestens vorbereitet sein wird und mit höchster Motivation ihre Aufgabe anpacken wird.
Karlsruhe, den 19.01.2000
Uli Lange
KSC-Vizepräsident

Eintrag - Wednesday, January 19, 2000 at 20:03:17 (GMT)
KSC ohne fünf Spieler ins Trainingslager
Karlsruhe - Auf fünf Spieler seines Teams muss Trainer Joachim Löw vom Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC im Trainingslager ab Donnerstag im spanischen La Manga (bis 29. Januar) verzichten. Verletzt sind Benjamin Auer (Fußverstauchung), Srdan Mladinic (Bandscheibenreizung), Jens Paeslack (Innebandanriss im Knie) und Christian Kritzer (Kniegelenkreizung).
Außerdem fehlt Daniel Addo, der mit Ghanas Nationalmannschaft beim Afrika-Cup im eigenen Land im Einsatz ist. Testspiele bestreitet der KSC am 22. Januar gegen Bundesligist 1860 München, am 27. Januar gegen Kroatiens Meister Croatia Zagreb und am 28. Januar gegen den norwegischen Erstligisten Tromsö IL.

Eintrag - Wednesday, January 19, 2000 at 17:36:50 (GMT)
KSC zog den Brasilianer da Silva an Land
Abwehrspieler aus Kopenhagen letzte Neuverpflichtung
Karlsruhe (fal). Die Verpflichtung von Vragel da Silva war eine schwere Geburt. Bis in die späten Abendstunden am Montag zog sich die Abwicklung des für diese Saison letzten Transfers beim Zweitligisten Karlsruher SC hin.Da Silva (25) war am 1. Juli 1998 vom brasilianischen Zweitligisten Bragantino nach Dänemark gewechselt, wo er 45 Spiele für Bröndby IF absolvierte. »Wir konnten über ein gewisses Budget nicht hinaus«, erklärte KSC-Sportdirektor Guido Buchwald, »Bröndby kam uns dann aber entgegen.«Fast noch größere Probleme bereitete jedoch die im deutschen Profifußball geltene Regelung für nichteuropäische Spieler. Die maximal drei dafür vorgesehenen Plätze waren beim KSC schon durch Amadou (Benin), sowie die beiden Costa Ricaner Sequeira und Diaz-Araya besetzt. Addo wird beim DFB laut Guido Buchwald als sogenannter »Fußball-Deutscher« geführt, weil der ghanaische Nationalspieler schon seit seiner Jugend in Deutschland spielt.Für da Silva also musste eine Verpflichtungskonstruktion gefunden werden - er unterschrieb als Vertragsamateur. Deshalb jedoch mussten sowohl der Badische, als auch der Süddeutsche Fußballverband den Transfer absegnen.Gestern endlich wurde der 187 cm große und 85 kg schwere Abwehrspezialist sportärztlich untersucht, und morgen fliegt er mit ins Trainingslager nach La Manga.Zweifelsohne haben sich die KSC-Verantwortlichen wirtschaftlich sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Denn der im Sommer verabschiedete Haushalt wurde schon durch die Nachverpflichtung von Miran Pavlin und den Trainerwechsel überstrapaziert. Ganz zu schweigen von den durch die indiskutable Leistung verursachten Mindereinnahmen im Zuschauerbereich. Und jetzt griff der KSC für gleich drei sicher nicht billige Spieler nochmals tief in die Tasche.»In unserer Situation ist frisches Blut ganz wichtig«, betonte Trainer Joachim Löw und zeigte sich mit den Verstärkungen in Abwehr (Vragel da Silva), Mittelfeld (Eric Edman) und Angriff (Patrick De Napoli) zufrieden.
Thomas Kastler Offenburger Tageblatt - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=24&mdoc_id=6897
Eintrag - Wednesday, January 19, 2000 at 11:32:44 (GMT)
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Eintrag - Tuesday, January 18, 2000 at 20:44:29 (GMT)
Abwehrspieler auf Leihbasis verpflichtet
Vragel da Silva kommt zum KSC 18.01.00
Der Karlsruher SC hat den 26-jährigen Brasilianer Vragel da Silva vom dänischen Vizemeister Bröndby IF verpflichtet. Der Abwehrspieler erhält auf Leihbasis einen Kontrakt als Vertragsamateur.

Eintrag - Tuesday, January 18, 2000 at 17:18:09 (GMT)
KSC holt Brasilianer da Silva von Bröndby Kopenhagen
Karlsruhe - Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen und den Brasilianer Vragel da Silva von Bröndby Kopenhagen verpflichtet. Der 26-jährige Abwehrspieler, der einen Kontrakt als Vertragsamateur erhält, ist nach dem Schweden Eric Edman (AC Turin) und dem Schweizer Patrick de Napoli (Grasshopper Zürich) der dritte Neuzugang der Badener in der Winterpause.
Von dem Verteidiger, den der KSC von seinem früheren UEFA-Cup-Gegner bis zum Saisonende ausleiht, erhofft sich Trainer Joachim Löw in der Rückrunde ein Ende der Defensivprobleme. Mit 25 Gegentoren in 15 Begegnungen zählte die Karlsruher Abwehr bisher zu den schwächsten der Liga. "Da Silva ist sehr kopfballstark, ruhig am Ball und kann auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Er hat schon Libero, Manndecker und im defensiven Mittelfeld gespielt", preist Löw die Vorzüge des Neuzugangs beim Tabellenletzten.
Ab Donnerstag im Trainingslager
Die Grundlage für den KSC so eminent wichtigen Verbleib im bezahlten Fußball soll ab Donnerstag während eines zehntägigen Trainingslagers in La Manga gelegt werden, wo der 26-köpfige Kader bis zum 29. Januar sein Quartier bezieht. Nicht mit von der Partie sind Benjamin Auer (Aufbautraining), Jens Paeslack (Innenbanddehnung) und Srdan Mladinic (Knieverletzung) sowie Daniel Addo, der mit der Nationalmannschaft Ghanas am Afrika-Cup teilnimmt.

Eintrag - Tuesday, January 18, 2000 at 11:56:49 (GMT)
KSC Verpflichtet Brasilianer Da Silva
Im letzten Augenblick hat der KSC auf dem Transfermarkt nochmals zugeschlagen! Kurz vor der endgültigen Schließung der Transferliste wurde der brasilianische Abwehrspieler Vragel da Silva (geb.: 29.03.74) vom dänischen Club Bröndby IF verpflichtet. Damit sind die Transfergeschäfte des KSC wie geplant mit der Verpflichtung von 3 neuen Spielern erfolgreich abgeschlossen.
Neben da Silva, der die Abwehr entscheiden verstärken soll, kamen der schwedische "U 21"-Nationalspieler Erik Edman vom AC Turin und der 24-jährige Stürmer Patrick De Napoli von den Grasshoppers Zürich. Damit hat das Gespann Löw/Buchwald alle Vorsätze in Bezug auf Neuverpflichtungen eingehalten. Für alle drei Mannschaftsteile konnte ein neuer Spieler verpflichtet werden.
Während De Napoli und Edman bereits am vergangenen Samstag ihre Qualitäten unter Beweis stellen konnten wird der Brasilianer Da Silva erst beim nächsten Testspiel zum Einsatz kommen. Die KSC Kiebitze werden ihn sicherlich schon vorher im Training in Augenschein nehmen, bevor die Mannschaft ins Trainingslager Richtung Süden aufbricht.

Eintrag - Tuesday, January 18, 2000 at 11:54:08 (GMT)
KSC holt Brasilianer da Silva von Bröndby Kopenhagen
Karlsruhe (dpa) - Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen und den Brasilianer Vragel da Silva von Bröndby Kopenhagen verpflichtet. Der 26-jährige Abwehrspieler, der einen Kontrakt als Vertragsamateur erhält, ist nach dem Schweden Eric Edman (AC Turin) und dem Schweizer Patrick de Napoli (Grasshopper Zürich) der dritte Neuzugang der Badener in der Winterpause.
Von dem Verteidiger, den der KSC von seinem früheren UEFA-Cup- Gegner bis zum Saisonende ausleiht, erhofft sich Trainer Joachim Löw in der Rückrunde ein Ende der Defensivprobleme. Mit 25 Gegentoren in 15 Begegnungen zählte die Karlsruher Abwehr bisher zu den schwächsten der Liga. "Da Silva ist sehr kopfballstark, ruhig am Ball und kann auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Er hat schon Libero, Manndecker und im defensiven Mittelfeld gespielt", preist Löw die Vorzüge des Neuzugangs beim Tabellenletzten.
Die Grundlage für den Verbleib im bezahlten Fußball soll von Donnerstag an während eines zehntägigen Trainingslagers in La Manga gelegt werden, wo der 26-köpfige Kader bis zum 29. Januar sein Quartier bezieht. Nicht mit von der Partie sind Benjamin Auer (Aufbautraining), Jens Paeslack (Innenbanddehnung) und Srdan Mladinic (Knieverletzung) sowie Daniel Addo, der mit der Nationalmannschaft Ghanas am Afrika-Cup teilnimmt. dpa sj eg yy kö

Eintrag - Tuesday, January 18, 2000 at 11:53:11 (GMT)
Bundesliga geht online
Internet-Rechte erstmals verkauft Von Heinz-Peter Kreuzer, dpa
Düsseldorf (dpa) - Die Fußball-Bundesliga hat sich wieder eine neue Geldquelle eröffnet. Erstmals hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Internet-Rechte für die Fußball-Bundesliga verkauft. Über den Vermarkter ISPR hat der Internetanbieter Sport 1 die Videorechte für die Rückrunde gekauft. Damit ist der Kampf auf einem neuen Markt eröffnet. Denn wenn der technische Standard einmal stimmt, dann werden alle großen Konzerne mitbieten. Die Führung, jedenfalls für die Rückrunde der Fußball-Bundesliga, hat das Kirch-Imperium übernommen. Im Free-TV zeigt SAT 1 die Bilder, im Pay-TV Premiere World und ab dem 4. Februar gibt es auch die Höhepunkte der Sendungen von SAT 1 und DSF im Internet auf Sport 1 zu sehen.
"Wir können uns der neuen Technologie nicht verschließen, indem man sagt, wir legen uns Augenklappen an und tun so, als gäbe es das Internet nicht. Es ist im Augenblick eine Frage der Zeit, dass die von vielen Seiten beschriebene Konvergenz zwischen Fernsehen und Internet Wirklichkeit wird", erklärte Sport 1-Programmdirektor Raoul Hess. Für Hess gibt es die Konkurrenz zwischen den beiden Medien nicht mehr, sondern nur noch ein Medium, auf dem unterschiedliche Informationsgehalte digital versendet werden. "Insofern geht es darum, von beiden Seiten dieses Medium zu beherrschen. Unsere Aufgabe besteht darin, die Internetseite im Griff zu haben", sagte der Sport 1-Programmdirektor.
Der Kölner Medienexperte Professor Dietrich Leder nennt das Vorgehen des Kirch-Ablegers, den Claim abstecken und Kompetenz ausstrahlen. Gleichzeitig warnt er: "Die Fernsehsender müssen aufpassen, dass sie in Zukunft nicht von den kapitalkräftigen Internet-Firmen übernommen werden." Zuletzt hatten Internet- Marktführer AOL und das US-amerikanische Medienhaus Time Warner fusioniert.
Für die Rechte erwartet der Medienkritiker einen harten Preiskampf. "Die Rechte werden sich mehr verteilen, sie werden überall teurer werden. Sobald man nachweisen kann, dass die Zugriffe auf die Bewegtbilder im Internet zunehmen, werden auch diese Rechte horrende Preissteigerungen erleben." Aber nicht nur Fernsehkonzerne und Internet-Unternehmen sieht Leder als die großen Mitspieler im Markt. "Spannender ist für mich die Frage, ob die Vereine selbst ihre Rechte direkt vermarkten. Sei es, indem sie ihre eigenen Sender gründen, sei es, dass sie das Signal selbst vermarkten, oder wieso sollen sie ein Spiel nicht auf der eigenen Web-Site übertragen", sagt Leder.
Bisher wird aber nur experimentiert. Während des DFB-Hallenpokals konnten die Nutzer von Sport 1 die Tore als Video abrufen. Die technische Qualität ist aber noch sehr bescheiden, denn durch die Telefonleitungen fließt der Bilderstrom nur sehr langsam, so dass auch Ton und Bild nicht synchron sind. Eine Besserung ist dann in Sicht, wenn die Deutsche Telekom ihr Breitbandnetz verkauft und dies dann auch von den Internetanbietern genutzt werden kann. Kommen dann noch einfach handbare Endgeräte statt komplizierter PC'S dazu, dürfte das Computernetz eine Alternative zum Fernsehen sein. dpa yy kr mm oh Veröffentlicht von RZ-Online am 17. Januar 2000 12:25

Eintrag - Monday, January 17, 2000 at 19:34:10 (GMT)
Bender wechselt nach Saarbrücken
Manni Bender darf wieder mit dem Ball jonglieren
Saarbrücken - Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken meldet zwei Verstärkungen für die Rückrunde. Am Wochenende verpflichteten die Saarländer den Bulgaren Martin Kushev (26) vom Erstligisten FC Slavia Prag bis 2002. Weiterer Neuzugang ist Manfred Bender vom Zweitligisten Karlsruher SC.
Der 33-Jährige, der 229 Bundesliga-Spiele für Bayern München, den Karlsruher SC und für 1860 München bestritt, unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende. Beide Spieler reisten bereits mit der Mannschaft ins Trainingslager an der französischen Atlantikküste.
Konkurrent Siegen holte zwei Bundesliga-Profis
Trainer Klaus Toppmöller und das Management reagierten mit den Verpflichtungen auf die Neuzugänge bei den Sportfreunden Siegen. Der Konkurrent im Kampf um die Rückkehr in den Profi-Fußball hatte in der vergangenen Woche neben dem Schalker Ingo Anderbrügge (35) auch den Griechen Chrissovalantis Anagnostou (24) von Borussia Mönchengladbach verpflichtet.
Die Verhandlungen mit Bender hatten sich auf Grund der Gehaltsfrage zuerst verzögert. FCS-Geschäftsführer Thomas Heil bestätigte, dass der Etat nachträglich angehoben wurde und nun fast acht Millionen Mark beträgt. "Die neuen Zahlen werden zurzeit ausgerechnet."

Eintrag - Monday, January 17, 2000 at 18:06:36 (GMT)
Manfred Bender wechselt von Karlsruhe nach Saarbrücken
Saarbrücken (dpa/lrs) - Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken meldet zwei Verstärkungen für die Rückrunde. Am Wochenende verpflichteten die Saarländer den Bulgaren Martin Kushev (26) vom Erstligisten FC Slavia Prag bis 2002. Weiterer Neuzugang ist Manfred Bender vom Zweitligisten Karlsruher SC. Der 33-jährige 229fache Bundesliga-Spieler für Bayern München, den Karlsruher SC und für 1860 München unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende. Beide Spieler reisten bereits mit der Mannschaft ins Trainingslager an der französischen Atlantikküste.
Trainer Klaus Toppmöller und das Management reagierten mit den Verpflichtungen auf die Neuzugänge bei den Sportfreunden Siegen. Der Konkurrent im Kampf um die Rückkehr in den Profi-Fußball hatte in der vergangenen Woche neben dem Schalker Ingo Anderbrügge (35) auch den Griechen Chrissovalantis Anagnostou (24) von Borussia Mönchengladbach verpflichtet.
Die Verhandlungen mit Bender hatten sich auf Grund der Gehaltsfrage zuerst verzögert. FCS-Geschäftsführer Thomas Heil bestätigte, dass der Etat nachträglich angehoben wurde und nun fast acht Millionen Mark beträgt. "Die neuen Zahlen werden zurzeit ausgerechnet." dpa/lrs h em yy re

Eintrag - Monday, January 17, 2000 at 18:00:16 (GMT)
Testspiel: TSF-Ditzingen - Karlsruher SC:1:3
(ka-fans/Daniela Unfried)Letzen Samstag bestritt der Kalrsruher SC ein Testspiel gegen den TSF-Ditzingen. 300 Zuschauer zahlten brav ihren Eintritt um sich das Spiel, bei nicht allzu erwärmenden Aussentemperaturen anzusehen. Das Spiel begann mit Verzögerung, da die Ditzinger Mannschaft erst mehrmals aufgefordert werden musste, den Spielberichtsbogen abzugeben. Als dies geschehen war wurde sofort angepfiffen.
Nach wenigen Minuten erzielte der KSC durch seinen erfolgreichsten Torschützen Rainer Krieg bereits das 1:0. Außer ihm waren Amadou zum 2:0 und Meißner zum 3:0 erfolgreich. (Der Anschlusstreffer von Ditzingen entstand durch einen Elfmeter).
Probleme hatte lediglich der Stadionsprecher, der einige Namen nicht unbedingt richtig nannte. Dafür sorgte er aber für Erheiterung. Waren doch eigentlich nur zwei Neuverpflichtungen bekannt gegeben worden, so fand man laut Stadionsprecher Spieler mit Namen Mivan Pavlin und Jochen Meißner, sowie Maldinic und andere Buchstabenverwechslungen in der Aufstellung des KSC.
Die eigentliche Aufmerksamkeit galt natürlich den beiden wirklich neuen Spielern Eric Edman und Patrick de Napoli, die beide von Anfang an dabei waren. Beide machten den Eindruck als hätten sie nie mit einer anderen Mannschaft zusammengespielt.
Trainer Joachim Löw gab kaum Anweisungen vom Spielfeldrand und zeigte sich nach dem Spiel positiv: - "Der Elfmeter war zwar unnötig, aber wir haben gut gespielt." - So sein Kommentar nach Abpfiff.

Eintrag - Monday, January 17, 2000 at 13:40:13 (GMT)
3:1 gegen TSF Ditzingen
Zweitligist Karlsruher SC hat in Birkenfeld ein Testspiel gegen den Süd-Regionalligisten TSF Ditzingen mit 3:1 gewonnen.

Eintrag - Saturday, January 15, 2000 at 21:29:08 (GMT)
Im Porträt: "Ist nicht nett da unten"
FUSSBALL: Die Neuen beim Karlsruher SC
Der eine kennt seinen neuen Trainer aus früheren Tagen, der andere hat "schon von ihm gehört". Für Eric Edman und Patrick de Napoli begann gestern der Alltag bei ihrem neuen Arbeitgeber Karlsruher SC.
Zurück blieb bei beiden der Eindruck, bei einem sehr professionell arbeitenden Übungsleiter gelandet zu sein, und ein Loch im Ohr. Laktattest stand an, wie bei allen anderen Karlsruhern auch. "Fit bin ich in jedem Fall", beteuerte der 21-jährige Junioren-Nationalspieler aus Schweden, der mit sechs Jahren beim Provinzklub Habo IF anfing, mit 15 nach Helsingborg und dann zum AC Turin wechselte. Dort spielte er aber kaum. "Der Trainer meinte wohl, ich sei nicht gut genug", gibt er mit einem etwas gequälten Lächeln zu.
Doch das könnte sich zum Wohle der Badener auswirken, die in der derzeitigen Verfassung sicher nicht mit dem AC zu vergleichen sind. Einer aber, der dort einmal auf der Wunschliste stand, kann in der zweiten Liga kein Fehlgriff sein. Edman soll auf der linken Außenbahn gleichermaßen für Sicherung und für mehr Druck sorgen. In Konkurrenz zu Darko Jozinovic und Jens Bäumer, die in dieser Saison noch kaum etwas Überzeugendes zuwege gebracht haben. Von Edmans Arbeit hofft auch Kapitän und Torjäger Rainer Krieg zu profitieren, ist aber noch vorsichtig mit Jubelarien: "Wir haben einmal zusammen trainiert, man muss abwarten, wie das alles passt". Direkt betroffen ist Krieg auch vom zweiten neuen Mann. Der 24-jährige Patrick de Napoli, schon länger in der Beobachtung Joachim Löws, soll die Last des Toreschießens auf zwei Schultern mehr verteilen. In 180 Spielen der schweizerischen Nationalliga A hat er für Grashoppers Zürich 40 Treffer gemacht, 13 davon in der vergangenen Saison. Jetzt wurde er von Neuzugang Stephane Chapuisat verdrängt. Durchsetzen muss sich de Napoli in Karlsruhe gegen Stefan Meißner und Minor Diaz. Ein Ziel haben de Napoli und Edman mit Krieg und Kollegen gemeinsam: Weg aus dem Tabellenkeller. "Es ist nicht nett da unten", wie Edman die Lage sehr vornehm umschreibt. Manager Guido Buchwald bestätigte, dass der KSC noch den ungarischen Nationalspielers Vilmas Sebök vom englischen Drittligisten Bristol City holen will. (de)
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Donnerstag, 13. Jan RHEINPFALZ ONLINE - http://www.ron.de/osform/cms_rel?articleRef=00000004005b0490&articleTyp=CMSArticle&template=templates/cms_v2/recherche/sport/fussball/meldung.oft
Eintrag - Thursday, January 13, 2000 at 11:43:28 (GMT)
Karlsruher SC will Ungar Sebök
Karlsruhe - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat Interesse an einer Verpflichtung des ungarischen Nationalspielers Vilmas Sebök vom englischen Drittligisten Bristol City. Dies bestätigte KSC-Manager Guido Buchwald. Der 26 Jahre alte Sebök habe aber noch mehrere Angebote. Eine Entscheidung muss aber noch bis Montag fallen. Sebök steht auf der Transferliste des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und wäre bei einer rechtzeitigen Verpflichtung in der Rückrunde spielberechtigt.

Eintrag - Thursday, January 13, 2000 at 11:39:57 (GMT)
Ergebnisse und Berichte zum Hallenmasters Tunier in Stuttgart

Eintrag - Tuesday, January 11, 2000 at 09:40:29 (GMT)
Die neue 3. Liga
Das Planspiel nimmt Formen an 10.01.00
Sie nimmt Formen an, die zweigleisige Regionalliga! Was vor zwölf Monaten ein Planspiel mit vielen Unbekannten war, kann nun - rund ein halbes Jahr vor dem Start - schon konkreter angedacht werden: die Aufteilung der 37 Klubs in die Staffeln Nord und Süd.
Die Regionalliga-Reform frisst ihre Kinder: Von jetzt 74 Klubs der dritten deutschen Spielklasse bleiben im Juli 2000 noch 37, also exakt die Hälfte übrig! Diese Quote allerdings ist eher Zufall, bedingt durch die Nordost-Sonderregelung mit sieben Start-Teilnehmern.
Nach Lizenzierungsverfahren und sportlicher Qualifikation erfolgt die Einteilung der beiden Staffeln. Den Kreis der Anwärter auf die neue, zweigeteilte Regionalliga aufzuzeigen, kann nach wie vor nur ein Planspiel sein (wie bereits vor Jahresfrist im kicker Nr.4 vom 11.1.1999), aber nun mit weit weniger Unbekannten in der Rechnung als damals. Bleibt es bei den derzeitigen Tabellenständen, wird Aue (oder auch Erfurt) zum "Härtefall".
Wobei eine neue, pikante Note das 'Streich-Orchester' begleitet: Steigt nämlich der Karlsruher SC (derzeit Tabellenletzter der 2. Bundesliga) in die Regionalliga ab und erwerben die Amateure des Profi-Klubs (derzeit im Süden Vierter) mit der Vizemeisterschaft die Berechtigung zu den Aufstiegsspielen gegen den West/Südwest-Zweiten, müssten sie diese Aufstiegschance (der Sieger trifft auf den Verlierer des Aufstiegsspiels Nord-Meister gegen Nordost-Meister) auch wahrnehmen dürfen - es sei denn, Verbands- Justitiare oder die Konkurrenz finden noch ein Haar in der Statuten- Suppe. Schaffen die KSC-Amateure den Aufstieg nicht, müssen sie im Falle des Abstiegs ihrer Profis zwangsweise in die Oberliga und es würde (nach jetzigem Stand) der SV Wacker Burghausen nachrücken.
Wäre die Saison jetzt beendet und wird keinem sportlich qualifizierten Verein die Lizenz versagt, kämen - vorausgesetzt auch, der Verlierer des Spiels um den Direktaufstieg zwischen den Meistern der Regionalliga Nord und Nordost setzt sich gegen den Sieger der Ausscheidung Vizemeister von Süd- und West/ Südwest durch sowie in den Relegationsspielen kein Oberliga-Meister - folgende 37 Klubs in die neue Liga:
. . . aus der 2. Bundesliga
SC Rot-Weiß Oberhausen, SC Fortuna Köln, Offenbacher FC Kickers, Karlsruher SC
. . . aus dem Norden
VfB Lübeck, SV Werder Bremen/Amateure, Lüneburger SK, TSV Eintracht Braunschweig, SV Wilhelmshaven beziehungsweise ein Oberliga-Meister
. . . aus dem West/Südwesten
Leichtathletik-Rasensport Ahlen, 1. FC Saarbrücken, FC Gütersloh, SG Wattenscheid 09, SV Eintracht Trier 05, Fortuna 95 Düsseldorf, SpVgg 07 Elversberg, VfL Bochum/Amateure, SC Rot-Weiß Essen, BV 09 Borussia Dortmund/Amateure, 1. FC K'lautern/Am. bzw. OL-Meister
. . . aus dem Nordosten
FC Sachsen Leipzig, FC Erzgebirge Aue, Dresdner SC, SV Babelsberg 03, FC Rot-Weiß Erfurt, VfB Leipzig/Oberliga-Meister
. . . aus dem Süden
VfR Mannheim, SC Pfullendorf, TSV München 1860/Amateure, FSV Frankfurt, 1. FC Schweinfurt 05, VfB 1893 Stuttgart/Amateure, VfR Aalen 1921, FC Augsburg, FC Bayern München/Amateure, SV Wehen 1926, Wacker Burghausen bzw. OL-Meister
Von Klaus Meßenzehl

Eintrag - Tuesday, January 11, 2000 at 08:57:29 (GMT)
Kaiserslautern schlägt die Stuttgarter Kickers im Finale 09.01.00
Nach den Stationen Oberhausen und Riesa ging die Qualifikationsrunde zum Hallenmasters am 15./16. Januar in München in die dritte Runde.
Der erste Tag bot kaum Höhepunkte, spielerische Glanzlichter blieben absolute Mangelware. Die Folge waren viele enttäuschende Spiele. Am Montag fiel dann vor nur 5.100 Zuschauern die Entscheidung.
In Gruppe A machte der 1. FC Kaiserslautern das Rennen (7 Punkte). Die punktgleichen Stuttgarter Kickers qualifizierten sich als einziger Zweitligist ebenso für das Halbfinale. Der FCK startete mit einem 5:0-Erfolg über Mannheim, die Kickers behielten gegen Eintracht Frankfurt die Oberhand. Im "Spitzenspiel“ trennten sich beide dann unentschieden. Am zweiten Tag siegten die Pfälzer gegen Frankfurt locker mit 4:2, während den Stuttgarter Kickers ein 2:0-Erfolg über die lustlos agierenden Mannheimer zum Weiterkommen reichte.
In Gruppe B hat der VfB Stuttgart mit drei Siegen über Mainz, Karlsruhe und Ulm das Halbfinale erreicht. Der SSV Ulm 1846 landete trotz der abschließenden Niederlage mit vier Zählern auf Rang zwei, da der KSC im letzten Vorrundenspiel gegen die bereits ausgeschiedenen Mainzer nicht über ein 2:2 hinaus kam.
Die Halbfinalspiele
Im ersten Halbfinale setzte sich der 1. FC Kaiserslautern letztlich verdient gegen den SSV Ulm mit 3:2 (1:0) durch. In einer spannenden Begegnung kam die Aufholjagd der "Spatzen" in den beiden Schlussminuten zu spät, die Pfälzer retteten den knappen Vorsprung über die Zeit und fahren somit zum Masters nach München.
Das zweite Ticket für München lösten die Stuttgarter Kickers: Gegen den Lokalrivalen VfB gewannen die "Blauen" nach einem frühen Rückstand verdient mit 4:1 (3:1). Das Derby war vor allem im zweiten Abschnitt hart umkämpft, die Kickers konnten den Vorsprung jedoch letztlich ungefährdet über die Zeit bringen.
Das Spiel um Platz drei:
Der SSV Ulm 1846 revanchierte sich für die Vorrunden-Niederlage und bezwang den VfB Stuttgart nach dramatischem Spiel knapp mit 4:3 (1:1). Durch den Derbysieg, den Hans van der Haar 15 Sekunden vor dem Ende sicherstellte, brachte den Donaustädtern Platz drei und 20.000 Mark Prämie. Der VfB erhält 10.000 Mark.
Das Finale:
Das Finale war eins der besten Spiele des gesamten Turniers. Zweitligist Stuttgarter Kickers dominierte in der ersten Hälfte klar und führte verdient mit 2:0. Nach dem Wechsel drehte der Erstligist den Spieß um, schoss vier Tore in Folge und gewann letztlich verdient mit 5:3. Die Pfälzer bekamen für den Sieg 40.000 Mark zusätzlich, die Kickers erhalten 30.000 Mark für Platz zwei.
Erfolgreichster Torschütze in Stuttgart war Lauterns Jörgen Petterson mit fünf Treffern.

Eintrag - Tuesday, January 11, 2000 at 08:54:26 (GMT)
Kaiserslautern siegt in der Schleyer-Halle
Der 1. FC Kaiserslautern und die Stuttgarter Kickers stehen als weitere Teilnehmer am Finalturnier um den DFB- Hallen-Pokal 2000 fest. Beim 3. Qualifikationsturnier der Hallen- Serie erreichten der Fußball-Bundesligist aus der Pfalz und der Zweitligist aus Degerloch am Montag in Stuttgart das Endspiel; beide Vereine werden damit am Wochenende mit einer Antritts-Gage von jeweils 200 000 Mark in der Münchner Olympiahalle dabei sein.
Das Stuttgarter Turnier gewann Kaiserslautern durch ein 5:3 (0:2) gegen die Kickers. Nach 0:2-Rückstand durch Maric und Ziegner drehten Pettersson mit seinem fünften Turniertor sowie Tare (2), Schjönberg und Koch den Spieß noch um. Basler scheiterte mit einem Neunmeter an Ramovic, Kevrics Anschluss-Tor für Stuttgart kam zu spät. Der FCK kassierte 140 000 Mark, die Kickers 90 000 Mark.
Ulm gewinnt kleines Finale
Dritter wurde der SSV Ulm 46, der im «kleinen Finale» den VfB Stuttgart nach Toren von Rösler (2), Otto und van de Haar in den Schlusssekunden mit 4:3 (1:1) besiegte. Die Cannstatter hatten durch Thiam und Kies geführt sowie durch Djordjevic den 3:3-Ausgleich geschafft. Ulm, das in der Gruppe dem VfB noch 1:4 unterlegen war, nahm 100 000 Mark Start- und 20 000 Mark Preisgeld mit. Für den VfB waren 10 000 Mark Preisgeld nur ein schwacher Trost.
In der Vorschlussrunde hatten sich die Lauterer gegen Ulm nach Toren von Tare, Basler und Schjönberg bei Gegentreffern von Marques und Unsöld mit 3:2 (1:0) durchgesetzt. "Für den Verein ist die Qualifikation für München ganz schön, für unsere Vorbereitung auf die Bundesliga nicht so", stellte FCK-Trainer Otto Rehhagel fest, lobte aber sein mit Amateuren gespicktes Team: "Es ging nicht unbedingt darum, das Turnier zu gewinnen. Aber sie haben ordentlich gespielt."
Prestigesieg für Kickers
Einen Prestigesieg feierten die Kickers im Stuttgarter Lokalderby: Vor nur 4 500 Zuschauern behielten die Degerlocher im zweiten Semifinale mit 4:1 (3:1) gegen den VfB verdient die Oberhand, wobei Raspe (2), Rodriguez und Carnevale für den DFB-Pokalhalbfinalisten sowie Carnell für den VfB erfolgreich waren. "Das war ärgerlich, denn wir wollten weiterkommen", sagte VfB-Coach Ralf Rangnick.
Kollege Michael Feichtenbeiner wertete den Sieg als gutes Omen: "Meine Mannschaft hat einen guten Pokal-Charakter. Das erste Halbfinale haben wir gewonnen. Nun wollen wir auch im Februar im Freien im Halbfinale in Bremen siegen", meinte der Trainer der Kickers.

Eintrag - Tuesday, January 11, 2000 at 08:53:05 (GMT)
Interview mit dem früheren Kapitän Wolfgang Rolff
"Häßlers falsche Rolle" 10.01.00
kicker: Herr Rolff, was ist schief gelaufen beim KSC seit den "goldenen" UEFA- Pokalzeiten?
Wolfgang Rolff: Man hat gerade in den letzten beiden Jahren sehr viel Geld in neue Spieler investiert, und es ist nichts dabei herumgekommen; später hat man hohe Abfindungen bezahlt, um die gleichen Spieler wieder los zu werden. So wurde sehr viel Geld ausgegeben, und heute hat man dennoch keine Mannschaft.
kicker: Immerhin wurden vor der Saison in Manfred Bender und Rainer Schütterle zwei tragende Säulen der Erfolgsmannschaft der frühen neunziger Jahre zurückgeholt.
Rolff: Ja, und mich würde sehr interessieren, welche Überlegungen dahinterstanden. Schließlich hat man die beiden an der Leistung gemessen, die sie damals gebracht haben, und vergessen, dass sie fünf Jahre älter geworden sind.
kicker: Wer trägt die Verantwortung für die Fehleinkäufe?
Rolff: Auf alle Fälle kann man die Schuld nicht nur den Trainern Rainer Ulrich oder Jörg Berger in die Schuhe schieben. Schließlich gibt es beim KSC einen Sportdirektor, der bei den personellen Planungen zumindest mitgewirkt hat.
kicker: Wann hat die Talfahrt ihren Anfang genommen?
Rolff: Ich denke, die Probleme begannen schon zu meiner Zeit, als versucht wurde, die Spielweise des KSC umzustellen und unsere kämpferisch ausgerichtete Grundeinstellung zu verändern. Man wollte binnen kürzester Zeit von Null auf Hundert; das konnte nicht gut gehen.
kicker: Warum hat sich die Verpflichtung Thomas Häßlers 1994 nicht positiv ausgewirkt?
Rolff: Der Thomas wurde beim KSC in eine falsche Rolle gedrängt. Er hat Spaß am Fußball, aber er will sich nicht, wie ich in den Jahren zuvor, um die Probleme der jungen Spieler kümmern. Schäfer hat versucht, ihn überall reinzudrängen, der Thomas musste einfach zu viel machen. Werner Lorant ist da heute auf einem besseren Weg.
kicker: Nicht ein einziger Führungsspieler aus der "UEFA-Pokalelf" bekleidet heute einen Posten beim KSC. Ein Fehler?
Rolff: Auf alle Fälle. Dass man Spieler wie Burkhard Reich oder Gunther Metz einfach weggeschickt und nicht in die Vereins- und Jugendarbeit eingebunden hat, halte ich sogar für einen großen Fehler.
kicker: Steigt der KSC in die Regionalliga ab?
Rolff: Die Situation ist sehr prekär. Ich wünsche Jogi Löw viel Glück, aber selbst, wenn du eines der beiden schweren Nachholspiele gewinnst, musst du in der Rückrunde mindestens 25 bis 27 Punkte holen. Ich weiß nicht, ob diese Mannschaft das bringen kann.

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 16:57:29 (GMT)
Interview mir Ex-Trainer Winfried Schäfer
"Die Fehler werden oben gemacht" 10.01.00
kicker: Herr Schäfer, wie traurig stimmt es Sie, dass Ihr Lebenswerk KSC in der Bedeutungslosigkeit der Regionalliga zu versinken droht?
Winfried Schäfer: Das war ja nicht nur mein Lebenswerk, sondern auch das von Präsident Schmider, Verwaltungsratschef Feix und Manager Carl-Heinz Rühl. Ich werde mit meinem alten Verein noch immer konfrontiert, wenn ich in Karlsruhe bin. Wenn mich die Fans ansprechen: Winnie, wann kommst du zurück? Doch das ist vorbei. Ich habe jetzt eine schöne und schwere Aufgabe hier in Berlin bei TeBe.
kicker: Worin bestanden die Fehler?
Schäfer: Die größten Fehler, und das trifft nicht nur auf den KSC, sondern auch auf andere abgestürzte Traditionsvereine zu, werden oben, im Kopf der Vereins gemacht. Und das färbt dann auf die Mannschaft ab.
kicker: Was muss sich ändern?
Schäfer: Das kann ich aus der Entfernung nicht beurteilen. Eins ist sicher: Die tollen Fans, die die Mannschaft auch bei Auswärtsspielen nicht in Stich lassen, muss man sich warmhalten.
kicker: Kann sich der KSC noch retten?
Schäfer: Das Spielerpotential reicht dafür aus. Wenn der KSC in die dritte Liga abrutschen sollte, dann wäre das auch fatal für die Stadt und für die ganze Region.
Interview: Jürgen Nöldner

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 16:56:17 (GMT)
Die aktuelle Situation: Noch ein Neueinkauf geplant
De Napoli und Edman sollen es nun richten 10.01.00
Zum Saisonanfang wurde ein Teilziel ausgegeben. "Zehn Punkte nach fünf Spielen", gab Sportdirektor Buchwald vor. Und jetzt? Nach 15 Spielen verbuchen die Badener nur zwölf Punkte. Der erhoffte positive Schub durch den Trainerwechsel von Rainer Ulrich zu Joachim Löw blieb bislang aus.
Den Abstieg zu vermeiden wird schwer, sehr schwer. Bei ausstehenden 19 Begegnungen müssen die Karlsruher 28 Zähler einfahren, um die magische 40-Punkte-Marke noch zu erreichen. Trotz des enormen Drucks gibt sich Jogi Löw, zum Hoffnungsträger der gesamten badischen Region aufgestiegen, optimistisch. "Wir schaffen den Klassenerhalt, auch wenn es schwer wird."
In der Vorbereitungsphase, die allerdings ohne ihn begann - er weilte wie Sportdirektor Guido Buchwald auf dem Sonder-Lehrgang zum Fußball- Lehrer - will der Cheftrainer aussortieren. "Wer nicht mitzieht, fliegt nicht mit ins Trainingslager nach Spanien", sagt Löw. Nicht nur in der Fan-Szene jedoch herrschte große Verwunderung darüber, dass sowohl Löw wie auch Buchwald dem DFB- Trainerlehrgang den Vorzug vor dem Dienst bei ihrem um die Existenz kämpfenden Arbeitgeber gaben.
Um einige, mit wenig Herz zur Sache gehende Akteure zu provozieren und so mehr Leistung einzufordern, wurden die Jungstars Zepek (18), Rapp (20) und Diaz (19) nun in den Profikader geholt. Auch drei Neuzugänge sollen helfen, den Karren aus dem Dreck ziehen. Am Wochenende verpflichtete der KSC zwei davon: Den Schweizer Nationalstürmer Patrick de Napoli (25) von Grasshopper Zürich und den schwedischen Linksfuß Erik Edman (21) vom AC Turin - beide wurden zunächst bis Saisonende ausgeliehen. Danach besitzt der KSC eine Kaufoption. De Napoli, der in Zürich Probleme mit Trainer Roy Hodgson hatte, soll Rainer Krieg im Angriff unterstützen, Edman das Dauer-Problem auf der linken Außenbahn lösen. Kurz vor dem Abschluss schließlich stehen die Verhandlungen mit einem osteuropäer Abwehrspieler, der die Liberoposition übernehmen soll; in dieser Rolle haben sich in dieser Saison bereits Braun, Addo, Schütterle und Zepek versucht, mit bescheidenem Erfolg. Zudem hofft Löw auf die Rückkehr der zuletzt gesperrten Addo und Meissner.
"In den letzten Begegnungen vor der Winterpause hat sich die Mannschaft fast von alleine aufgestellt", so der Trainer. "Jetzt hoffe ich auf mehr taktische und personelle Möglichkeiten."
Den ersten Rückschlag musste Löw schon einstecken: Der Ghanaer Addo erhielt eine Berufung in den vorläufigen Kader seines Heimatlandes für die Afrikameisterschaft. Zwei Spiele wird er wohl mindestens fehlen.

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 16:55:30 (GMT)
Der Niedergang des Karlsruher SC
Absturz eines Überfliegers 10.01.00
Ein Mann bangt um seine Macht. Ein Minus in siebenstelliger Höhe wird die Jahresbilanz ausweisen, die KSC-Präsident Roland Schmider den Mitgliedern bei der Hauptversammlung im März vorlegen muss. Die sportliche Bilanz fällt ebenso niederschmetternd aus: Ganze zwölf Punkte ergatterten die Badener in den ersten 15 Saisonspielen der 2. Bundesliga; nur ein kleines Fußball- Wunder könnte den Absturz des Traditionsvereins in die Drittklassigkeit noch verhindern.
Leicht auszumalen, was passiert, wenn der KSC sein erstes Heimspiel des Jahres gegen Tennis Borussia Berlin am 20. Februar verliert. Die Zuschauer im Wildpark werden ihr früheres Idol, den heutigen TeBe- Trainer Winfried Schäfer, feiern und ihn verteufeln: Schmider, den seit 11. Oktober 1974 amtierenden Präsidenten des KSC, den Mann, der nach Volkes Einschätzung mit dem stillosen Rauswurf Schäfers am Telefon den Niedergang beschleunigt hat.
Beschleunigt, nicht eingeleitet - auf einem Abstiegsplatz stand der KSC bereits zum Zeitpunkt der Schäfer- Entlassung am 25. März 1998. Und begonnen hat die Talfahrt viel früher - in der Stunde des größten Erfolgs.
In der Saison 1993/94 stürmte der KSC mit einer Mannschaft der Namenlosen, mit Herz, Aggressivität und Leidenschaft bis ins Halbfinale des UEFA-Pokals. Der 7:0-Sieg gegen den FC Valencia am 2. November 1993 ging als einer der eindrucksvollsten Siege überhaupt in die deutsche Europapokal-Geschichte ein, und Trainer Winfried Schäfer durfte mit Fug und Recht behaupten: "Wir sind die beliebteste deutsche Mannschaft." Der Name KSC besaß einen hervorragenden Klang im europäischen Fußball. "Doch dann", sagt Edgar Schmitt, damals als Mittelstürmer so etwas wie die Symbolfigur des sympathischen KSC, "wollte man plötzlich alles umkrempeln". Von einer Saison zur anderen sollte die Spielweise der Mannschaft verändert und eine spielstarke Elf aufgebaut werden. Nicht nur bei der Vorstellung des Konzepts "KSC 2000" träumte man im Wildpark den schönen Traum vom Gewinn der Deutschen Meisterschaft. "Sehr naiv" seien die Verantwortlichen an die Sache herangegangen, so Schmitt, "mit den Gedanken war man viel weiter als mit der Mannschaft. Und dabei hat man vergessen, welcher Stil diesen Verein groß gemacht hat und zu ihm passt."
Die verdienten Spieler der "UEFA- Pokalelf" wurden nach und nach verkauft, mündliche Versprechungen nicht eingehalten. So durfte Abwehrspieler Burkhard Reich, der nach seiner aktiven Zeit im Jugendbereich arbeiten sollte, sein Amt nie antreten.
Grabenkämpfe in der Führungsetage, in Karlsruhe bis dahin völlig unbekannt, gesellten sich hinzu. Die Eifersüchteleien kamen auf im Sommer 1994, als es Jung-Manager Dieter Meinhold und Verwaltungsrats-Boss Wernfried Feix gelang, Nationalspieler Thomas Häßler aus der Weltstadt Rom in die badische Provinz zu lotsen, sich so den spektakulärsten Transfer der Vereinsgeschichte an die Fahnen zu heften. Das Erfolgstrio Schmider, Schäfer und Feix spaltete sich, wozu der aus Kaiserslautern gekommene Geschäftsführers Klaus Fuchs wesentlich beitrug. Fuchs schlug sich bei allen Streitigkeiten auf Schmiders Seite, rettete dessen Haut auf einer turbulenten Generalversammlung, wurde prompt mit einem hervorragend dotierten Fünfjahresvertrag belohnt und - ein halbes Jahr später entlassen. Gegen Zahlung einer netten Abfindung, versteht sich. Heute wird sein Name beim KSC nicht mehr in den Mund genommen, dafür muss "der Pfälzer" als Sündenbock herhalten für alle Fehlentwicklungen - auch die nach seiner Zeit.
Wo der Verein im Frühjahr 1998 noch kerngesund war, da herrscht heute Ebbe in der Kasse. Teure Fehleinkäufe pflastern den Weg des KSC am Ende der so vielversprechend begonnenen neunziger Jahre. Der größte aller Flops, der Spanier Martin Vazquez, erhielt ein garantiertes Grundgehalt von 70 000 Mark im Monat, obwohl er zuvor fast zwei Jahre ohne Spielpraxis geblieben war. Inklusive Abfindung kostete er dem KSC in den nicht einmal vier Monaten seiner Zeit im Wildpark 1,8 Millionen. Auch unter dem neuen Sportdirektor Guido Buchwald hat sich nichts zum Besseren gewendet. "Wir haben immer nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um die Wünsche der jeweiligen sportlichen Leitung umzusetzen", verteidigt sich Schmider, der seinen Hauptfehler darin sieht, "dass ich zu viele Kompetenzen abgegeben habe".
Aus dem "maroden Schuldenklub KSC" sei ein Unternehmen der europäischen Spitzenklasse geworden, heißt es im Video, das der KSC zu seiner 100-Jahr-Feier im Jahr 1994 auf den Markt warf. In den vergangenen sechs Jahren sind die Badener den selben Weg zurück gegangen.
Es berichten Harald Kaiser und Peter Putzing

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 16:54:12 (GMT)
Neujahrsempfang der KSC Fanbetreuung
Rede des Fanbeauftragten Werner Merkel als MP3 Datei!
Download MP3(1.4 MB)
Rede des Fanbeauftragten Werner Merkel als Wave Datei!
Download Wave(3.3 MB)

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 14:16:55 (GMT)
Bilder und Bericht vom Neujahrsempfang der KSC Fanbetreuung

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 11:46:47 (GMT)
De Napoli zu Karlsruhe
Der Stürmer der Grasshoppers wechselt in die 2. Bundesliga.
Der 24-jährige Stürmer Patrick De Napoli wird von den Grasshoppers bis zum Saisonende an den von Joachim Löw trainierten Karlsruher SC ausgeliehen. Die Badener haben sich zudem die Option für eine definitive Übernahme des 4fachen Schweizer Internationalen gesichert. Neben De Napoli, der bereits am kommenden Mittwoch das Training bei seinem neuen Verein aufnehmen soll, hat sich der KSC auch mit dem Schweden Eric Edman (21) von Serie-A-Klub AC Torino verstärkt. Die Badener, die in der vorletzten Saison in die 2. Bundesliga abgestiegen sind, stehen vor einer schwierigen Rückrunde. Sie liegen mit fünf Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Rang am Tabellenende.
Ein Abgang De Napolis hat sich schon länger abgezeichnet. Nachdem die Zürcher im Verlauf der Saison die Stürmer Chapuisat und Ekoku (zusammen 20 Saisontore) verpflichtet hatten, war
De Napoli nur noch zweite Wahl. In der Qualifikationsrunde (22 Spiele) absolvierte er lediglich 493 Minuten und erzielte dabei einen Treffer. Seit Roy Hodgson (ab der 7. Runde) das Traineramt bei GC übernommen hatte, kam De Napoli nur noch zu vier Teileinsätzen.
Mit dem Abgang von De Napoli kann das nach wie vor grosse Kader bei GC etwas reduziert werden. Offen bleibt weiterhin die Zukunft von Felix Magro: Die Verhandlungen mit dem italienischen Serie-A-Klub Udinese sind zurzeit noch im Gange. (TA) Tages-Anzeiger (Schweiz) - http://www.tages-anzeiger.ch/sport/000110/fuss_art2.htm
Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 08:58:01 (GMT)
fussball / Beim DFB-Hallenpokal in Stuttgart fast schon klare Fronten
Gastgeber VfB gibt Ton an
Auch Ulm und Stuttgarter Kickers mit Chancen fürs Halbfinale
Ein souveräner Gastgeber VfB Stuttgart und ein kess auftrumpfender Zweitligist Stuttgarter Kickers prägten den ersten Tag des Qualifikationsturniers um den DFB-Hallen-Pokal in Stuttgart, wo auch Bundesliga-Neuling Ulm seine Chancen wahrte.
Die 7 600 Zuschauer in der ausverkauften Schleyer-Halle durften sich gestern vor allem über zwei Siege des in der Bundesliga zu alter Stärke zurückgefundenen VfB Stuttgart freuen. Der VfB bezwang in Gruppe B die Zweitligisten FSV Mainz 05 (3:1) und Karlsruher SC (1:0), womit die Gastgeber bereits das Halbfinale erreicht haben. ¸¸Wir nehmen das Turnier sehr ernst und sind darauf eingestellt, zum Finale nach München zu fahren'', sagte VfB-Trainer Ralf Rangnick.
Auch Bundesliga-Aufsteiger SSV Ulm 46 darf mit der Halbfinal-Teilnahme rechnen. Nach einem mäßigen Startspiel gegen den KSC (1:1) überzeugten die ¸¸Spatzen'' mit einem 4:0 über Mainz. Den zweiten Gruppenplatz könnten die Ulmer nur noch verspielen, wenn sie heute im schwäbischen Derby gegen den VfB hoch verlieren und gleichzeitig die Karlsruher hoch gegen Mainz gewinnen.
In Gruppe A übernahm der 1. FC Kaiserslautern nach einem 5:0-Erfolg gegen den chancenlosen Zweitligisten SV Waldhof und einem 2:2 gegen die Stuttgarter Kickers die Tabellenführung. Der Schwede Jörgen Pettersson war mit drei Treffern bester Schütze. Aber auch die ¸¸Blauen'' aus Degerloch halten wacker mit. Nach ihrem 1:0 über Eintracht Frankfurt und dem Achtungserfolg gegen die Lauterer können die Kickers heute gegen Waldhof ebenfalls den Sprung ins Halbfinale schaffen. Die bisher so enttäuschenden Frankfurter bräuchten dafür ein kleines Wunder, sprich klaren Sieg über Kaiserslautern.dpa/eb

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 08:54:11 (GMT)
KSC leiht zwei Nationalspieler aus
Löw: Neue Leute - neue Perspektive?
Gespaltene Persönlichkeit - davon ist der Mann weit entfernt. Doch Joachim Löw hat ein Problem: Eigentlich müsste er an diesem Wochenende an zwei Orten gleichzeitig sein - beim Trainerlehrgang in der Sportschule Hennef bei Bonn und in der Schleyerhalle.
VON THOMAS NÄHER
Löw entschied sich fürs Naheliegende. Schließlich spielt beim Turnier in Stuttgart der Karlsruher SC. Und dort ist Löw extrem gefordert. ¸¸Die Situation ist sehr gefährlich'', sagt der Trainer des Tabellenletzten der Zweiten Fußball-Bundesliga, ¸¸das nächste halbe Jahr wird ein knallharter Existenzkampf.''
Ja, wenn der Coach so handeln könnte, wie er wollte. Doch die finanzielle Lage beim KSC ist - vorsichtig formuliert - klamm. Unter anderem deshalb, weil der KSC allein in den vergangenen eineinhalb Jahren mehr als 20 Spieler verpflichtet hat. Jetzt ist Erfindungsreichtum gefragt. Im Fußball bedeutet dies: Spieler ausleihen statt kaufen. Gesagt, getan. Übers Wochenende machte Sportdirektor Guido Buchwald Nägel mit Köpfen. Der schwedische U-21-Nationalspieler Erik Edman (21) kommt vom AC Turin und der Schweizer Nationalstürmer Patrick de Napoli von Grasshopper Zürich. Für beide sicherte sich Buchwald eine Kaufoption. Ob noch was geht? Löw: ¸¸Einen weiteren Spieler würde ich schon noch gern verpflichten.''
Edmans Platz soll beim KSC die linke Außenbahn im Mittelfeld besetzen, de Napoli soll als Sturmpartner von Rainer Krieg für zusätzliche Torgefahr sorgen - der Kapitän kam in der Hinrunde immerhin auf elf Treffer. ¸¸Frisches Blut ist immer gut, das fördert den Konkurrenzkampf'', freut sich Löw (Bm-Foto) über die Neuzugänge und macht deutlich, was er von seinen Profis erwartet: ¸¸Egoisten können wir nicht mehr brauchen. Es ist wichtig, dass wir eine echte Mannschaft bilden und dass sich jeder einordnet.''
Das sportliche Ziel für die Rückrunde benennt Löw mit einer Zahl: 30 - 30 Punkte nämlich. Die ersten vier Partien werden den Weg aufzeigen. Die Gegner: Oberhausen, Bochum, TeBe Berlin und Borussia Mönchengladbach - vier Hochkaräter also. ¸¸Das wird ganz hart'', ahnt Löw und blickt nach vorn: ¸¸Wenn wir diese Saison heil überstehen, hat der KSC gute Perspektiven.'' Ja, wenn...

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 08:53:23 (GMT)
Ist der Hallenfußball wie Spätzle ohne Soße?
Fan-Beobachtungen beim Turnier in Stuttgart: Volles Haus, leere Flaschen - und Erfolge der Stuttgarter Mannschaften
STUTTGART. Ein echter Fan schaut seinem Klub auch beim Hallenfußball zu. Man trifft Gleichgesinnte und feiert die Erfolge der Mannschaft: das 3:1 des VfB gegen Mainz und das 1:0 gegen den KSC, das 1:0 der Kickers gegen Frankfurt und das 2:2 gegen Kaiserslautern.
Von Thomas Haid
Hallenfußball ist wie Schwimmen im Aquarium. Oder wie Formel 1 auf dem Verkehrsübungsplatz. Oder wie Spätzle ohne Soße. Oder ¸¸wie Sex ohne Licht'', sagt Andreas. Unbefriedigend halt.
Andreas hat eine Dauerkarte und ins Daimlerstadion geht er gern. In die Schleyerhalle geht er auch - aber nur, weil sich das als VfB-Fan so gehört. Aus den Lautsprechern ertönt Abba mit ¸¸Mama mia''. Das denkt sich Steffen auch. ¸¸Hier ist ja gar nichts los'', sagt er. Aber trotzdem sind in der Halle alle Plätze belegt. Drunten an der Bande steht der VfB-Trainer Ralf Rangnick, der erst am Vormittag aus seinem Urlaub in Südafrika zurückgekehrt war. Droben auf der Tribüne spielt Steffen mit seinem Handy und sagt: ¸¸Vielleicht kommt noch ein bisschen was.''
Es kommt auf jeden Fall Lou Bega und sein ¸¸Mambo number five.'' Ob ein paar Zuschauer deshalb murren, ist nicht klar. Der Sprecher begrüßt die Anhänger der Stuttgarter Kickers. Das Echo entstammt der Trillerpfeife, die Andreas mitgebracht hat. Lou Bega hat jetzt übrigens aufgegeben.
Überhaupt ist es ziemlich ruhig. ¸¸Kein Megafon dabei, um die Leute aufzuwecken?'', fragt der VfB-Fan Florian in die Runde. Nein, das ist verboten. Alkohol auch. ¸¸Damit habe ich kein Problem'', sagt Ralf, ¸¸wenn man fünf alkoholfreie Flaschen Bier getrunken hat, dann hat man auch einen Rausch.'' Der Mann sieht sogar so aus, als habe er schon mindestens sieben Flaschen getrunken.
Die Kickers mühen sich gegen Eintracht Frankfurt. Florian erkennt das aber nicht an. ¸¸Eure Eltern sind Geschwister'', ruft er den ungeliebten Spielern des Lokalrivalen zu. Jugendfrei ist das Programm nicht, was wir ja bereits von Andreas wissen. ¸¸Ich will hier Freunde treffen'', sagt Florian.
Dann ist Halbzeit. Die Kickers führen mit 1:0, und die Cheerleader der Stuttgart Scorpions haben einen Auftritt. ¸¸Ausziehen'', fordern die Freunde von Florian. Doch die Klamotten bleiben an. Schließlich fällt die Veranstaltung nicht unter die Vergnügungssteuer.
Aber unter was dann? ¸¸Das hier hat mit Fußball im Freien nichts zu tun'', brüllt die Clique von Florian, als die Kickers gegen Frankfurt mit 1:0 gewonnen und gegen Kaiserslautern ein 2:2 erreicht haben. ¸¸Das hier ist vergleichbar mit dem Fußball im Freien'', meint dagegen Ralf, der allerdings schon eine ganze Menge alkoholfreies Bier getrunken hat. Er hat auch als einer der wenigen eine richtige Fahne bei sich, die er ausrollt, als die Spieler des VfB das Feld betreten. Florian und seine Freunde singen dazu: ¸¸Den VfB-Walzer tanzen wir.'' Der Mann am Mischpult legt jedoch ¸¸Hossa'' von Rex Gildo auf.
Doch keiner singt mit. Auch nicht bei ¸¸Wahnsinn'' von Wolfgang Petry. ¸¸Wo sind die Fans des VfB?'', schreit der Hallensprecher vielleicht deshalb in sein Mikrofon. ¸¸Hier'', ruft Florian, dessen Gruppe sich nun ein Duell mit den Freunden des SSV Ulm liefert. ¸¸Nächstes Jahr in Degerloch'', müssen sich die Fans der ¸¸Spatzen'' anhören. Sie kontern mit ¸¸Vorfelder raus''.
Aber das ist nicht das Thema und wohl auch nicht ganz ernst gemeint. Wie das meiste, was Florian und Co. so von sich geben. ¸¸Ich will nur Spaß'', sagt Steffen, ¸¸dafür sollen die Spieler sorgen.'' Das machen sie aber nur bedingt. 0:0 steht es zwischen dem VfB und Mainz nach den ersten zwölf Minuten.
Die Cheerleader treten wieder auf, und der Hallensprecher fragt jetzt zur Abwechslung: ¸¸Wo sind die Fans des FSV Mainz?'' Erstaunlicherweise meldet sich keiner. ¸¸Steht auf, wenn ihr Schwaben seid'', verlangt Florian stattdessen. Ein Freund von ihm gehorcht, schleicht sich an den Rand der Bande und macht von dort aus ein Gruppenfoto fürs Familienalbum. Sean Dundee macht in diesem Augenblick das 1:0. ¸¸Deutscher Meister wird nur der VfB'', ruft Florian nun. Aber bitte der Reihe nach. Zunächst einmal gewinnt der VfB gegen Mainz mit 3:1 und gegen den Karlsruher SC mit 1:0.
¸¸Eine Gaudi'', sagt Florian und legt eine Pinkelpause ein. Dabei begegnet er Michael. ¸¸Das darf man nicht so eng sehen'', meint der, ¸¸aber die Kickers sollen das Turnier nicht gewinnen.'' Merkwürdigerweise ist Michael in Begleitung von Steve, der einen Schal der Blauen trägt. ¸¸Das, was Michael gesagt hat, hätte ein Witz sein sollen'', sagt Steve und geht mit Michael auf die Tribüne. Unterwegs sehen sie den früheren Nationalspieler Jimmy Hartwig, der Autogramme schreibt.
Ralf will kein Autogramm, sondern noch ein alkoholfreies Bier. Gerhard kommt aus Freudenstadt und hat auch einen Durst mitgebracht. ¸¸Wie die Spiele ausgehen, ist mir egal'', sagt er nach dem ersten Schluck. ¸¸Ich war da - und das reicht.''
Andreas reicht es schon ziemlich lange. Er ist nach drei Spielen gegangen, als es draußen noch hell war. Denn ohne Licht geht bei ihm gar nichts.

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 08:52:29 (GMT)
KSC holt zwei neue Spieler
Karlsruhe - Der abstiegsgefährdete Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat sich für den Kampf gegen die Drittklassigkeit verstärkt. Auf Leihbasis kommen der schwedische "U 21"-Nationalspieler Erik Edman vom AC Turin und der Schweizer Internationale Patrick da Napoli vom FC Zürich in den Wildpark. Für beide Spieler sicherte sich der KSC nach Angaben von Sportdirektor Guido Buchwald eine Kaufoption. Zu den Leihgebühren machten die Karlsruher keine Angaben.
Der 21 Jahre alte Edman, der in Turin nicht über die Rolle des Statisten hinaus kam, soll beim KSC die linke Außenbahn besetzen. Da Napoli soll als Sturmpartner von Rainer Krieg, der in der Hinrunde mit elf Treffern erfolgreichster KSC-Torschütze war, für zusätzliche Belebung im Angriffsspiel der Badener sorgen. Beide Spieler werden am Montag (10. Januar) auf der Transferliste des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erscheinen und anschließend zum Lizenzspielerkader der Karlsruher stoßen.

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 08:48:30 (GMT)
Edman und da Napoli sollen im Abstiegskampf helfen
Neuzugänge beim KSC 09.01.00
Der Karlsruher SC hat zwei neue Spieler verpflichtet. Auf Leihbasis kommen der schwedische “U 21“-Nationalspieler Erik Edman vom AC Turin und der Schweizer Patrick da Napoli vom FC Zürich zu den Badenern. Für beide Spieler sicherte sich der KSC nach Angaben von Sportdirektor Guido Buchwald eine Kaufoption.
Der 21-jährige Edman soll beim KSC die linke Außenbahn besetzen. Stürmer Da Napoli soll für eine weitere Alternative im Angriff sorgen. Im bisherigen Saisonverlauf konnte nur der elffache Torschütze Rainer Krieg im Sturm der Badener überzeugen.

Eintrag - Monday, January 10, 2000 at 08:47:21 (GMT)
Aktueller Stand in Stuttgart
3. Qualifikationsturnier
in Stuttgart
Gruppe B:
1. VfB Stuttgart 1 3:1 3
2. SSV Ulm 1 1:1 1
Karlsruher SC 1 1:1 1
4. FSV Mainz 1 1:3 0
Sonntag 9. Januar
VfB Stuttgart - FSV Mainz 3:1
SSV Ulm - Karlsruher SC 1:1
FSV Mainz - SSV Ulm -:-
Karlsruher SC - VfB Stuttgart -:-
Montag, 10. Januar
VfB Stuttgart - SSV Ulm -:-
Karlsruher SC - FSV Mainz -:-

Eintrag - Sunday, January 09, 2000 at 17:34:40 (GMT)
Pressemitteilung des KSC vom 09.01.2000
"Der Karlsruher Sport-Club ist sich mit den Spielern
E.Edman (Schwede) vom AC Turin, 21 Jahre, linke Außenbahn, U21-Nationalspieler
F. da Napoli (Schweizer) vom FC Zürich, 24 Jahre, Sturm,
U21- und A-Nationalspieler
einig geworden.
Die Spieler werden bis zum Saisonende mit einer entsprechenden Kaufoption ausgeliehen.
Beide Spieler werden am kommenden Montag auf der Transferliste erscheinen und anschließend zum Lizenzspielerkader des KSC stoßen."
gez. Guido Buchwald
KSC-Sportdirektor

Eintrag - Sunday, January 09, 2000 at 14:52:57 (GMT)
KSC verpflichtet schwedischen Mittelfeldspieler
Karlsruhe - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat sich für die Rückrunde mit dem Schweden Eric Edmann vom AC Turin verstärkt. Der 24-Jährige, der bis zum Saisonende ausgeliehen wurde, ist beim abstiegsbedrohten KSC für das linke Mittelfeld vorgesehen.
Trainer Joachim Löw will bis zum Schließen der Transferliste am kommenden Montag noch einen Stürmer und einen Abwehrspieler verpflichten.

Eintrag - Sunday, January 09, 2000 at 14:20:56 (GMT)
fussball / Stuttgarter Buden-Zauber
Viele alte Bekannte treffen sich wieder
Sieger geht mit 40 000 Mark nach Hause
Ralf Rangnick trifft Martin Andermatt, Joachim Löw den VfB Stuttgart, Wolfgang Frank den SSV Ulm 46, bei dem der Mainzer fast angeheuert hätte. Und das alles beim Stuttgarter Turnier.
THOMAS GOTTHARDT
ULM/STUTTGART· Das wird ja interessant am kommenden Sonntag (ab 15 Uhr) und Montag (ab 18 Uhr) in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Da treffen sich beim dritten Qualifikations-Turnier für den DFB-Hallen-Pokal lauter alte Bekannte wieder - und das alles in einer Gruppe.
Ein Wiedersehen feiern zum Beispiel Stuttgarts Trainer Ralf Rangnick und dessen Nachfolger beim Fußball-Bundesligisten SSV Ulm 46, Martin Andermatt. Joachim Löw, Coach des abstiegsbedrohten Zweitligisten Karlsruher SC, trifft auf seinen alten Klub VfB Stuttgart. Und auch der Vierte im Bunde, der FSV Mainz 05, hat mit Wolfgang Frank jemanden zu bieten, der, nach Rangnicks Abschied aus Ulm, als möglicher Nachfolger gehandelt wurde. Gespräche jedenfalls haben stattgefunden zwischen Frank und dem SSV 46.
Für reichlich Gesprächsstoff ist also gesorgt, und ein Paar Mark können die insgesamt vier Bundesligisten und vier Zweitligisten auch einstreichen. Von 40 000 Mark (Platz eins) bis 10 000 Mark (Platz vier) reicht die Skala der Entlohnung für gute Leistungen. Und die wollen alle bieten. Ulms Coach Martin Andermatt, der seine Schützlinge erst am vergangenen Donnerstag zum Trainingsauftakt gebeten hat, fordert dann auch: ¸¸Wir wollen uns natürlich für das Finale qualifizieren.'' Verzichten muss der Schweizer dabei auf Keeper Philipp Laux (Grippe) und Evans Wise, der mit der Nationalmannschaft von Trinidad & Tobago unterwegs ist und erst am Sonntag zurückkommt.
INFO
· Qualifikations-Turnier in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle
Gruppe A: Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern, Waldhof Mannheim, Stuttgarter Kickers.
Gruppe B: VfB Stuttgart, SSV Ulm 46, Karlsruher SC, FSV Mainz 05.
Zeiten: Sonntag (15 bis 19.20 Uhr), Montag (18 bis 22.32 Uhr).
Modus: Beide Finalisten sind für die Endrunde am 15./16. Januar in der Münchner Olympiahalle qualifiziert.
Tickets: Noch für alle Kategorien an der Tageskasse (Sonntag und Montag jeweils ab 9.30 Uhr) erhältlich.

Eintrag - Saturday, January 08, 2000 at 10:39:56 (GMT)
Die Ehe des Ex-Weltmeisters (drei Kinder) ist zerbrochen
Icke und Angela Häßler: "Es stimmt, wir sind getrennt!"
Das neue Jahr begann für Thomas "Icke" Häßler alles andere als erfreulich. Im Gegenteil: Es kommt knüppeldick für den kleinen Fußball-Zauber-Zwerg. Wegen zu hoher Geschwindigkeit ist der Führerschein weg (MOPO berichtete), doch jetzt kam heraus: "Icke" lebt schon länger getrennt von Frau Angela und den drei Kindern, hat eine eigene Wohnung angemietet. Dahinter steckt nicht nur eine Krise: Es ist aus!
"Icke" muss seinen Lappen schon zum zweiten Mal abgeben - für vier Wochen. 1994 wurde er mit 1,6 Promille am Steuer erwischt. War es diesmal der Beziehungs-Frust? In der Ehe mit Frau und Managerin Angela kriselt es schon seit Monaten. Jetzt konnten die beiden ihre privaten Probleme nicht mehr geheim halten.
Während "Icke" im Trainingslager der Münchner Löwen in der Toskana schwitzt, fährt Angela Ski. Sie bestätigte gestern: "Es stimmt, wir haben uns getrennt." Die drei Kinder werden derzeit von einem Kindermädchen und den Häßler-Eltern in Hürth bei Köln betreut.
Immer trat Angela Häßler als die starke Frau an "Ickes" Seite auf, doch als Häßler vom KSC zu Borussia Dortmund wechselte, kam der Bruch. Angela blieb im Elsaß, es gab ein "Trennungsjahr".
Während seine Frau öffentliche Auftritte liebt und im Mittelpunkt stehen will, zieht sich "Icke" immer mehr zurück, ist am liebsten in den eigenen vier Wänden. Dort spielt er am Computer oder mit seinem geliebten Gameboy. Der KSC-Busfahrer musste sogar einen Gameboy an Häßlers Sitz montieren.
Zur Löwen-Weihnachtsfeier erschien "Icke" bereits alleine. Silvester feierte das Paar schon nicht mehr gemeinsam. "Icke" wurde im Malsch bei Karlsruhe gesehen - dort wohnt sein als Fußballprofi gescheiterter Bruder Sascha Häßler. In der Krise feierten die Brüder zusammen. "Icke" musste seinen Kummer loswerden. Fällt er jetzt auch auf dem Platz in ein Loch? Hamburger Morgenpost - http://www.mopo.de/seiten/20000108/sport-artikel4.html
Eintrag - Saturday, January 08, 2000 at 10:37:29 (GMT)
Karlsruher SC kämpft ums Überleben
Rainer Krieg weiß, dass es schwer wird
Karlsruhe - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC kämpft ums Überleben. Zum Trainingsauftakt im Wildpark wissen die Profis, worum es geht. "Mit dem heutigen Tag hat für uns das Unternehmen 'Klassenerhalt' begonnen", sagte Rainer Krieg am Freitag nach der ersten Übungseinheit im neuen Jahr.
Wie ernst die Lage des badischen Tabellenletzten ist, weiß der Mannschaftskapitän nur zu genau: "Wir müssen neun der verbleibenden 19 Spiele gewinnen, um auf 39 Punkte zu kommen. Die wird man brauchen, um nicht abzusteigen. Es wird verdammt schwer."
Schweres Auftaktprogramm
Insbesondere wenn man das Auftaktprogramm der Karlsruher betrachtet. "Das ist starker Tobak" verweist Armin Walz auf die ersten vier Begegnungen mit der Nachholpartie in Oberhausen, dem Auftritt in Bochum sowie dem Heimspiel gegen Aufstiegsanwärter Tennis Borussia Berlin und der dann folgenden Reise auf den Mönchengladbacher Bökelberg.
Der Assistenztrainer, der in Abwesenheit von Chefcoach Joachim Löw - derzeit gemeinsam mit Sportdirektor Guido Buchwald beim DFB-Sonderlehrgang in Hennef - heute die ersten beiden Übungseinheiten mit seinem Kollegen Marco Pezzaiuoli leitete, ist dennoch zuversichtlich: "Die Stimmung in der Mannschaft ist positiv."
Positive Eindrücke
Auch Pezzaiuoli äußerte sich nach dem Aufgalopp, bei dem Daniel Addo (in Ghana bei der Nationalmannschaft), Michael Zepek und Marcel Rapp (beide auf Lehrgängen der U 18 bzw. U 21-Nationalmannschaft) fehlten, optimistisch: "Die ersten Eindrücke sind vielversprechend. Die Spieler haben nach der 14-tägigen Pause mit Feuereifer trainiert. Man spürt, dass sie heiß sind."
Im Mittelpunkt des Trainings, das in zwei Gruppen absolviert wurde, standen der Ausdauerbereich sowie die Vorbereitung auf das Hallenturnier am Sonntag und Montag in Stuttgart. Wie sich der Kader des KSC beim Qualifikationsturnier für das DFB-Hallenmasters zusammensetzt, wird erst am Samstag bekannt gegeben.

Eintrag - Saturday, January 08, 2000 at 10:31:18 (GMT)
Die Fanbetreuung ist zur Zeit nur über die Adresse:
ksctalk@ka-fans.de zu erreichen, daher bitte alle Mails, auch die an den Fanbeauftragten bitte an diese Adresse schicken!

Eintrag - Wednesday, January 05, 2000 at 12:28:10 (GMT)
Südwest-Duelle in Stuttgart
Die Zweitligisten aus Karlsruhe, Mainz, Mannheim und Stuttgart brennen darauf, den Bundesligisten aus Kaiserslautern, Frankfurt, Ulm und wiederum Stuttgart ein Bein zu stellen. Einige brisante Duelle zwischen "Intimfeinden" stehen bevor. Zudem wollen die Kickers dem VfB zeigen, dass es im Hallenfußball keine Klassenunterschiede gibt.
Qualifikation -
Stuttgart
|
|
| Vorrunde | Sonntag, 9.Januar 2000 |
| Zeit | Sp. | Gr. | Paarung | Erg. |
| 15:00-15:27 | 1 | A | Eintracht Frankfurt - Stuttgarter Kickers | -:- |
| 15:31-15:58 | 2 | B | VfB Stuttgart - FSV Mainz 05 | -:- |
| 16:02-16:29 | 3 | A | 1.FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim | -:- |
| 16:33-17:00 | 4 | B | SSV Ulm 1846 - Karlsruher SC | -:- |
| 17:20-17:47 | 5 | A | Stuttgarter Kickers - 1.FC Kaiserslautern | -:- |
| 17:51-18:18 | 6 | B | FSV Mainz 05 - SV Ulm 1846 | -:- |
| 18:22-18:49 | 7 | A | Waldhof Mannheim - Eintracht Frankfurt | -:- |
| 18:53-19:20 | 8 | B | Karlsruher SC - VfB Stuttgart | -:- |
| Vorrunde | Montag, 10.Januar 2000 |
| Zeit | Sp. | Gr. | Paarung | Erg. |
| 18:00-18:27 | 9 | A | Eintracht Frankfurt - 1.FC Kaiserslautern | -:- |
| 18:31-18:58 | 10 | B | VfB Stuttgart - SSV Ulm 1846 | -:- |
| 19:02-19:29 | 11 | A | Waldhof Mannheim - Stuttgarter Kickers | -:- |
| 19:33-20:00 | 12 | B | Karlsruher SC - FSV Mainz 05 | -:- |
| Halbfinale |
| Zeit | Spiel | Paarung | Erg. |
| 20:15-20:42 | 13 | 1. Gruppe A - 2. Gruppe B | -:- |
| 20:46-21:13 | 14 | 1. Gruppe B - 2. Gruppe A | -:- |
| Platz 3 |
| Zeit | Spiel | Paarung | Erg. |
| 21:28-21:55 | 15 | Verlierer Spiel 13 - Verlierer Spiel 14 | -:- |
| Finale |
| Zeit | Spiel | Paarung | Erg. |
| 22:05-22:32 | 16 | Sieger Spiel 13 - Sieger Spiel 14 | -:- |

Eintrag - Wednesday, January 05, 2000 at 09:09:14 (GMT)
Transfer-Überblick
Winterschluss-Einkauf 03.01.00
Das ist Zwei Wochen noch - dann schließt die DFB-Transferliste. Bis 17. Januar also sind noch Spieler- Verpflichtungen für die laufende Saison möglich. Der kicker nennt die Personalplanungen aller 18 Zweitligisten.
1. Wer wurde nach dem ersten Spieltag verpflichtet?
2. Sind noch Verpflichtungen geplant? Für welche Position?
3. Wer ist dafür im Gespräch?
4. Wer soll noch abgegeben werden?
1. FC Köln
1. Moses Sichone (22 Jahre, von Nohanga Rangers/Sambia), Position: Abwehr, Ablöse: 500 000 Mark.
2. Nein.
4. Keiner.
Energie Cottbus
1. Jörg Scherbe (22, 1860 München), Abwehr, Leihgebühr unbekannt.
2. Gesucht wird ein Manndecker.
3. -
4. Keiner.
1. FC Nürnberg
1. Wilco Hellinga (29, FC St. Gallen/Schweiz), Mittelfeld, 450 000 Mark. Elroy Kromheer (29, FC Reading/England), Abwehr, ablösefrei. Robert Niestroj (25, Wolverhampton Wanderers/England), Mittelfeld, 60 000 Mark Leihgebühr. Christian Möckel (26, SpVgg Greuther Fürth), Angriff, ablösefrei. Manfred Marsch (22, eigene Amateure), Abwehr.
2. Nein.
4. Knut Reinhardt (31), Mittelfeld.
TeBe Berlin
1. Keiner.
2. Gesucht wird ein Spieler für die linke Außenbahn.
3. -
4. Keiner.
Chemnitzer FC
1. Nebojsa Krupnikovic (26, OFK Belgrad/Jugoslawien), Mittelfeld, 250 000 Mark. Drazen Podunavac (30, OFK Belgrad/Jugoslawien), Mittelfeld, 250 000 Mark.
2. Nein.
4. Keiner.
VfL Bochum
1. Marijo Maric (22, SSV Reutlingen), Angriff, 300 000 Mark.
2. Nein.
4. Keiner.
SV Waldhof
1. Laszlo Klausz (28, FC Sochaux/ Frankreich), Angriff, ablösefrei. Uwe Wassmer (33, SC Freiburg), Angriff, 90 000 Mark.
2. Nein.
4. Philipp Eich (21, Mittelfeld).
Alemannia Aachen
1. Frederick Commodore (24, Washington University/USA), Angriff, Ablöse unbekannt. Adem Kapic (24, HIT Gorica/Slowenien), Angriff, ablösefrei.
2. Nein.
4. Keiner.
Hannover 96
1. Danijel Stefulj (30, Croatia Zagreb/Kroatien), Abwehr, 300 000 Mark. Daniel Stendel (25, FC Gütersloh), Angriff, 300 000 Mark. Darlington Omodiagbe (21, LKS Lodz/Polen), Mittelfeld, 90 000 Mark Leihgebühr. Srebrenko Posavec (19, Varteks Varazdin/Kroatien), Mittelfeld, 100 000 Mark Leihgebühr. Salif Keita (24, RC Genk/Belgien), Angriff, 300 000 Mark.
2. Gesucht wird ein Abwehrspieler.
3. Thomas Vogel (zuletzt Borussia Mönchengladbach, Vertrag aufgelöst).
4. Dzevdat Sainoski (26, Mittelfeld).
FSV Mainz 05
1. Thorsten Nehrbauer (21, Arminia Bielefeld), Mittelfeld, 50 000 Mark Leihgebühr.
2. Gesucht werden Spieler für alle Positionen, mit Schwerpunkt auf Abwehr und Mittelfeld.
3. -
4. Robert Nikolic (31, Mittelfeld), Neil Murray (26, Mittelfeld), Roland Nagy (28, Mittelfeld).
SpVgg Greuther Fürth
1. Henry Onwuzuruike (20, SC Heerenveen/Holland), Angriff, 250 000 Mark. Konstantin Ongjanovic (OFK Belgrad/Jugoslawien), Angriff, ablösefrei.
2. Gesucht wird ein routinierter zentraler Mittelfeldspieler mit Führungsqualitäten.
3. -
4. Vladimir Jonkov (26, Mittelfeld), Roger Prinzen (30, Abwehr).
Bor. Mönchengladbach
1. Igor Demo (24, PSV Eindhoven/ Holland), Mittelfeld, 200 000 Mark Leihgebühr.
2. Gesucht werden ein linker Verteidiger und ein Stürmer.
3. Martin Cupr (22, Slovan Liberec/ Tschechien).
4. Chiquinho (25, Mittelfeld), Markus Reiter (23, Abwehr).
FC St. Pauli
1. Thomas Duah (21, 1. FC Nürnberg Amateure), Angriff, ablösefrei.
2. Nein.
4. Keiner.
Stuttgarter Kickers
1. Mustafa Özkan (24, Grasshopper Zürich/Schweiz), Angriff, ablösefrei. Torsten Ziegner (22, FSV Zwickau), Mittelfeld, ablösefrei.
2. Gesucht wird ein zentraler Verteidiger, der eine Abwehrkette organisieren kann.
3. Erwin van de Looi (27, NAC Breda/Holland).
4. Alexander Malchow (30, Abwehr), Markus Sailer (31, Angriff), Danny Winkler (26, Angriff).
RW Oberhausen
1. Adis Obad (28, Velez Mostar/ Bosnien-Herzegowina), Mittelfeld, ablösefrei. Angelo Vier (27, Rapid Wien/Österreich), Angriff, 700 000 Mark. Sascha Lenhart (26, Wuppertaler SV), Mittelfeld, 200 000 Mark. Fabrizio Hayer (30, FSV Mainz 05), Mittelfeld, Ablöse unbekannt.
2. Gesucht wird ein offensiver Mittelfeldspieler.
3. -
4. Gerd Kühn (31, Abwehr), Zlatko Basic (24, Abwehr).
Fortuna Köln
1. Peter Wynhoff (31, Bor. Mönchengladbach), Mittelfeld, ablösefrei. Thorsten Sümnich (22, FC Wegberg-Beeck), Mittelfeld, ablösefrei.
2. Nein.
4. Keiner.
Kickers Offenbach
1. Goran Curko (31, VfB Leipzig), Tor, ablösefrei. Zeno Bundea (22, Rapid Bukarest/Rumänien), Angriff, Ablöse unbekannt. Aleksandar Jovic (27, Hapoel Haifa/Israel), Angriff, ablösefrei. Ion Vladoiu (31, Dinamo Bukarest/Rumänien), Angriff, 300 000 Mark.
2. Gesucht werden ein Stürmer und ein Defensivspieler.
3. Li Bing (30, China) und Kofi Amoaka (U 21-Nationalspieler Ghana).
4. Aleksandar Jovic (27, Angriff), Thorsten Rohrbach (23, Tor), Kai-Uwe Giersch (24, Abwehr), Michael Hartmann (28, Mittelfeld).
Karlsruher SC
1. Miran Pavlin (28, SC Freiburg), Mittelfeld, 150 000 Mark Leihgebühr.
2. Gesucht werden ein Abwehrspieler, ein Mittelfeldspieler und ein Stürmer.
3. -
4. Srdjan Mladinic (30, Abwehr).

Eintrag - Tuesday, January 04, 2000 at 14:55:26 (GMT)
Prominente Schulklasse begann DFB-Sonderlehrgang in Hennef
Hennef (dpa) - Aus dem sonnigen Kalifornien zurück ins kalte Deutschland: Jürgen Klinsmann hatte die längste Anreise aller 19 Teilnehmer am Trainer-Sonderlehrgang für verdiente Nationalspieler des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der am Montag in der Sportschule Hennef begann. Zusammen mit ehemaligen Weggefährten wie Jürgen Kohler, Matthias Sammer und Andreas Brehme drückt der 35-jährige Wahl-Amerikaner noch einmal die Schulbank, um in einem Lehrgang die Fußball-Lehrerlizenz zu erwerben. Nach dem ersten Lehrgang bis zum 14. Januar müssen die angehenden Trainer einen zweiten Abschnitt (vom 22. Mai bis 9. Juni) absolvieren. Die Abschlussprüfungen finden vom 13. bis 16. Juni statt.
Der Schwabe ist einer der Initiatoren des Lehrgangs. Gemeinsam mit dem DFB hat der ehemalige Nationalspieler die Teilnehmer geworben. "Ich finde es eine positive Idee vom DFB, Spieler die in den letzten zehn bis zwölf Jahren den deutschen Fußball geprägt haben, nun als Trainer auszubilden", sagte Klinsmann am Montag. DFB-Chefausbilder Gero Bisanz fügte hinzu: "Wir haben schon länger überlegt, einen Lehrgang zu machen. So bleiben die Spieler dem Fußball erhalten. Denn viele wechseln ja die Seite und gehen zu den Medien. Da ist es dann einfach, nur zu kritisieren."
Deshalb startete der frühere Stuttgarter Klinsmann nach Anfrage vom DFB einen Rundruf bei allen Kollegen, die die Kriterien für einen solchen Lehrgang erfüllen. Vierzig Länderspiele, ein Weltmeisterschafts- oder ein Europameisterschaftstitel waren die Mindestanforderungen. Ausnahmen bilden nur Joachim Löw (Karlsruher SC) und Andreas Zachhuber (Hansa Rostock), die zurzeit mit einer Sondergenehmigung des Verbandes im bezahlten Fußball als Trainer arbeiten. Auch der bulgarische Nationalspieler Krassimir Balakow (VfB Stuttgart) wurde nur auf Grund eines Kooperationsvertrages mit dem bulgarischen Fußballverband zugelassen.
Da die Lehrgangsdauer auf 240 Stunden verkürzt wurde, stehen den Sportlern arbeitsreiche Tage bevor. Bis 21.00 Uhr sollen täglich die Gespräche in den Arbeitsgruppen dauern. Deshalb wehrt Bisanz auch jede Kritik an dieser Sondermaßnahme ab. "Es sind die gleichen Inhalte und die gleichen Dozenten wie bei dem sechsmonatigen Lehrgang. Wir arbeiten hier nur intensiver. Hier wird keinem etwas geschenkt", zerstreute Bisanz die Befürchtungen einiger Kritiker, die eine "Sonderbehandlung" der Stars bemängelt hatten.
Als erstes Ziel geben die prominenten Teilnehmer die Arbeit im Nachwuchsbereich an. "Es muss sicherlich das Ziel sein, später einmal mit Lizenz-Spielern zu arbeiten. Aber ich möchte meine Erfahrung weiter geben und ich habe dem DFB viel zu verdanken. Darum möchte ich gerne im Jugendbereich arbeiten, und ich glaube, ich habe auch einen guten Draht zu den Jugendlichen", sagte Dortmunds Abwehrspieler Jürgen Kohler, der neben Mannschaftskollege Stefan Reuter, Dieter Eilts (Werder Bremen), Andreas Köpke (1. FC Nürnberg) und Balakow zu den noch aktiven Profis zählt.
Auch Klinsmann will sich die ersten Meriten im Jugendbereich verdienen, bevor ihn der Profifußball reizen könnte. "Mit dem Trainerschein habe ich eine weitere Option für die Zukunft." Der Fußball-"Pensionär" hat aber auch in seiner Wahlheimat USA noch nicht dem Sport abgeschworen. Gelegentlich trainiert er bei den Los Angeles Galaxy mit und beobachtet Fußballspiele an den Colleges. Deshalb lässt es der frühere Stuttgarter offen, ob er einmal in Europa oder in den Vereinigten Staaten arbeiten will.
"Fußball ist mein Leben und ich möchte gerne ins Trainergeschäft einsteigen, aber bei uns Frauen ist das viel schwieriger als bei den Männern. Deshalb fahre ich zweigleisig", begründete Rekordnationalspielerin Doris Fitschen (126 Länderspiele) vom deutschen Meister 1. FFC Frankfurt ihre Teilnahme. Fitschen, die im Vorjahr ihr Betriebswirtschaftsstudium abschloss, ist neben Bettina Wiegmann (Grün-Weiß Brauweiler) die einzige Frau beim Lehrgang. dpa yy mm ub rj

Eintrag - Monday, January 03, 2000 at 21:20:48 (GMT)
Karlsruher SC: Bisher keine Neuzugänge
Brasilianer Max fiel durchs Sieb 03.01.00
Ruhe im Wildpark. Die Verantwortlichen nahmen sich einige Tage frei, wollen wohl vom Fußball-Abstiegs-Stress abschalten. Doch Sportdirektor Guido Buchwald konnte dem Fußball nicht gänzlich entsagen. Er gewann mit den DFB- Fußball-Oldies den "Cup der Weltmeister" in Bremen. Aber das war seit langem der einzige KSC-Sieg.
Auch bei den so dringend benötigten Neuzugängen konnte man keine Erfolge vermelden. Im Gegenteil - Hoffnungen zerbarsten. Erst stockten die Gespräche mit Ex- KSC-Spieler David Régis (FC Metz), dann zog Hertha-Angreifer Alphonse Tchami den Wechsel nach Dubai einem Transfer zum Tabellenletzten der Zweiten Liga vor und jetzt schied ein Brasilianer aus dem Kreis der anvisierten Akteure aus. Der Defensivspieler mit dem Künstlernamen "Max" kickte für einige Monate beim Schweizer Erstligisten FC Luzern. Die badischen Späher kamen von der Beobachtungs-Tour nicht begeistert zurück und man verzichtete auf eine Verpflichtung, obwohl der Verteidiger ablösefrei wäre. Konkreter soll die Verpflichtung eines jungen Stürmers aus den USA sein. Doch ob ein unter 20 Jahre alter US-Boy den KSC aus dem Abstiegsstrudel schießen kann?
Peter Putzing

Eintrag - Monday, January 03, 2000 at 21:19:56 (GMT)
Trainerlehrgang: Weltmeister sind dabei
tr Hennef. Herausragende Leistungen in der Nationalmannschaft und in der Bundesliga waren die Kriterien für die Teilnehmer eines Sonderlehrgangs zum Erwerb der DFB-Fußballlehrer-Lizenz, der am Montag, 3. Januar, in der Sportschule Hennef beginnt und im Mai fortgesetzt wird.
Teilnehmer sind unter anderem die Weltmeister Guido Buchwald (Karlsruher SC), Jürgen Klinsmann (früher Bayern München), Jürgen Kohler (Borussia Dortmund), Pierre Littbarski (früher 1. FC Köln), Stefan Reuter (Borussia Dortmund), die Europameister Dieter Eilts (Werder Bremen), Stefan Kuntz (zuletzt VfL Bochum) und Matthias Sammer (Borussia Dortmund), die Ex-Nationalspieler Bernd Hölzenbein (früher Eintracht Frankfurt), Eike Immel (früher VfB Stuttgart), Manfred Kaltz (früher HSV), Ren‚ Müller (Schalke 04), die beiden Frauen-Nationalspielerinnen Doris Fitschen und Bettina Wiegmann sowie der Trainer des Bundesligisten Hansa Rostock, Andreas Zachhuber, und der Coach des KSC, Joachim "Jogi" Löw. Nachgemeldet hat der Stuttgarter Mittelfeldregisseur Krassimir Balakow. Bonner Rundschau - http://rundschau-online.de/rhein-sieg/12194.html
Eintrag - Sunday, January 02, 2000 at 11:50:44 (GMT)
Abstimmung über die Wunschmannschaft des KSC?
Klick mich, hier bin ich, die ultimative Abstimmung!

Eintrag - Thursday, December 30, 1999 at 17:54:46 (GMT)
Karlsruher SC: KSC-Cheftrainer macht Spielern Druck
Löw eröffnet Bewährungszeit 27.12.99
KSC-Cheftrainer Joachim Löw macht seinen Spielern Druck. In Einzelgesprächen, die er auch noch nach der Weihnachtsfeier und am ersten offiziellen Urlaubstag führte, wie auch mit öffentlichen Ankündigungen. "Wir brauchen auf einigen Positionen Neuzugänge und wir müssen uns auch von einigen Spielern trennen", gewährt er einen Blick in seine Planungen für die Rückrunde. "Für einige wird die Vorbereitung zur Bewährungsprobe." Soll heißen: Wer nicht mitzieht, reist nicht mit ins Trainingslager Ende Januar nach Spanien.
Bei den Entscheidungen, wer denn zu Hause im Alleingang zu trainieren hat, muss sich Löw auch auf die Urteile seiner Assistenten Walz und Pezzaiuoli verlassen, denn der KSC-Coach ist vom 3. bis 14. Januar in der Sportschule Hennef, um die Fußball-Lehrer-Lizenz zu erwerben. Löw muss noch einen Teil der Trainer-Ausbildung absolvieren, denn er verpasste bei den Trainerlehrgängen, die er in der Schweiz absolvierte als er dort Spielertrainer war, die beiden letzten Wochen. "Ich werde nur wenige Einheiten nicht da sein, bei denen ohnehin die Arbeit im Ausdauerbereich im Mittelpunkt steht", so Joachim Löw.
Peter Putzing

Eintrag - Tuesday, December 28, 1999 at 09:04:33 (GMT)
Jogi Löw: Das Potenzial für einen Mittelfeld-Platz ist vorhanden
Trotz Platz 18 in der Zweiten Fußball-Bundesliga blickt der KSC-Trainer optimistisch in die Zukunft
VON HANS FALSEHR
Seit 25. Oktober ist Joachim Löw Trainer beim Karlsruher SC. In den sechs Spielen unter seiner Regie blieb der KSC sieglos und holte nur drei Punkte. Die Wildparkprofis rutschten aus dem Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga auf den letzten Tabellenplatz ab. Seit einigen Wochen schon lautet das Saisonziel: Klassenerhalt. Unser Mitarbeiter Hans Falsehr unterhielt sich mit Löw über die Situation.˝ Durch einen Punktgewinn bei den Stuttgarter Kickers wollten Sie mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause. Das Spiel fiel aus, im Wildpark hängt nun das Schlusslicht der Zweiten Liga. Wie war die Stimmung bei der Weihnachtsfeier?JOGI LÖW: Natürlich nicht so ausgelassen - auch im Rückblick auf das gesamte Jahr. Im Laufe des Abends aber hat sie sich gebessert. Die KSC-Familie ist zusammengerückt, um aus der Situation herauszukommen. Das Zusammensein im engsten Kreis war wichtig, und mit einigen guten Gesprächen war's dann auch noch ein guter Jahresabschluss.˝ Die beiden Spielausfälle in Oberhausen und Stuttgart werden im neuen Jahr nachholen - ein Vor- oder Nachteil?LÖW: Sowohl, als auch. Nachteilig ist, dass wir auf dem letzten Tabellenplatz überwintern müssen. Außerdem fällt unsere Vorbereitung auf die Rückrunde kürzer aus, da das Spiel in Oberhausen noch vor Rückrundenstart nachgeholt werden soll. Von Vorteil ist, dass wir dann personell aus dem Vollen schöpfen können: Die gesperrten und verletzten Spieler stehen wieder zur Verfügung.˝ Neue Spieler werden keine zur Verfügung stehen?LÖW: Doch, da wird sich in der Winterpause sicher etwas tun. Verstehen Sie aber bitte, wenn ich keine Namen nennen möchte.˝ Seit zwei Monaten stehen Sie beim KSC sportlich in der Verantwortung. Wie lautet Ihr Fazit?LÖW: Mit einigen Punkten mehr hatte ich schon gerechnet - nur drei Zähler, das ist sehr wenig. Den ein oder anderen Auswärtspunkt hatte ich mir ebenso erhofft, wie zuhause gegen Aachen und Fürth zu gewinnen. Obwohl größenteils die Ergebnisse nicht stimmten, habe ich trotzdem Verbesserungen gesehen. Die Jungs versuchen das umzusetzen, was wir im Training einüben.˝ Das fußballerische Potenzial des Kaders wurde höher eingeschätzt, als in der vergangenen Saison. Jetzt ist man Tabellenletzter. Wo sind die Wildparkprofis wirklich einzuordnen?LÖW: Die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie sie momentan steht. Das Potenzial für einen Platz im Mittelfeld ist sicher vorhanden. Von dem schlechten Start weg aber hatten die Jungs viele Negativ-Erlebnisse. Dies führte bei einigen Spielern und dann insgesamt bei der Mannschaft zu einer Blockade.˝ Bereuen Sie Ihr Engagement beim KSC schon?LÖW: In keinster Weise. Solche Spekulationen entbehren jeglicher Grundlage und entsprechen nicht der Wahrheit. Kein Zweifel: auf uns kommen schwierige Zeiten zu. Die nächsten Monate werden ganz schwer. Diese Situation aber ist für mich eine echte Herausforderung. Sie ist auch für mich neu. Mit dem VfB oder Fenerbahce Istanbul waren wir immer im oberen Tabellendrittel - jetzt geht es um die Existenz, wir führen einen Überlebenskampf.˝ Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Was wünscht sich Jaochim Löw für 2000?LÖW: Allgemein steht natürlich immer die Gesundheit im Vordergrund. Sportlich hoffe ich doch, dass wir den KSC wieder in die richtige Bahn bringen - den Abstieg zu vermeiden, hat absolute Priorität.
Thomas Kastler Offenburger Tageblatt - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=24&mdoc_id=6565
Eintrag - Friday, December 24, 1999 at 08:51:25 (GMT)
2. Bundesliga, Nachholspiele
Drei Begegnungen am 9. Februar
Der DFB setzte neue Termine für drei der in der Vorrunde ausgefallenen Zweitliga-Partien an. Rotweiß Oberhausen - Karlsruher SC, VfL Bochum - Hannover 96 und SpVgg Greuther Fürth - Alemannia Aachen finden am Mittwoch, 9. Februar um 19.00 Uhr statt. Noch keinen neuen Termin gibt es für die Begegnung Stuttgarter Kickers - Karlsruher SC.

Eintrag - Thursday, December 23, 1999 at 22:36:30 (GMT)
Karlsruher SC: Zeitdruck bei Neuverpflichtungen
Löw steckt arg im Dilemma 23.12.99
Der KSC hat die Angel nach Neuverpflichtungen ausgeworfen - doch einer schwamm bereits weg: Alphonse Tchami von Hertha BSC Berlin. Der Angreifer aus Kamerun (40 Länderspiele) stand auf dem Wunschzettel von KSC-Cheftrainer Löw - obwohl Tchami in dieser Saison ohne Einsatz war. Doch Tchami entschied sich für einen Wechsel in die Vereinigten Arabischen Emirate und damit gegen den Tabellenletzten der Zweiten Liga. Löw war von Tchamis Qualitäten überzeugt. "Ich kannte ihn aus der Bundesliga."
Dann erläutert Löw das große Problem des KSC, der "in allen Mannschaftsteilen eine Verstärkung sucht: Spieler, die in ihren Klubs Stammspieler sind, die bekommt man momentan nicht. Wir befinden uns in einem Dilemma. Zum einen kaufe ich keine Spieler, die ich nur durch ein Video kenne oder gar auf Empfehlung. Zum anderen stehen wir unter enormen Zeitdruck". Dann der Kompromiss, der aus dem KSC-Teufelskreis führen soll. "Vielleicht müssen wir auch einmal einen Akteur verpflichten, der nicht mehrfach, wie bei mir sonst üblich, beobachtet wurde. Und wenn einer zu uns kommt, der wenig Spielpraxis hat, müssen wir versuchen, das sofort in der Winterpause auszugleichen."
Peter Putzing

Eintrag - Thursday, December 23, 1999 at 19:17:38 (GMT)
VfL Wolfsburg leiht Hengen bis zum Saisonende aus
Wolfsburg (dpa) - Der VfL Wolfsburg geht mit zwei neuen Spielern in das neue Jahr. Einen Tag nach Jürgen Rische (1. FC Kaiserslautern) holte der Fußball-Bundesligist am Donnerstag Thomas Hengen nach Niedersachsen. Der 25 Jahre alte Abwehrspieler wurde von Besiktas Istanbul bis zum Saisonende 30. Juni 2000 ausgeliehen.
Nach einem mehrwöchigen Verhandlungspoker erzielte der VfL Wolfsburg Einigung über die Ablösemodalitäten. Die Transferrechte für Hengen liegen weiterhin bei Borussia Dortmund. Die Wolfsburger sicherten sich beim BVB ein Optionsrecht auf die Verpflichtung von Hengen für drei Jahre. Der Profi hatte vor seiner Dortmunder Zeit auch für den Karlsruher SC und den 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga gespielt. dpa yy hü be

Eintrag - Thursday, December 23, 1999 at 19:16:12 (GMT)
Vor einem "unheimlich harten halben Jahr"
Im Interview ist sich Joachim Löw, der neue Trainer des Karlsruher SC, "absolut sicher, dass wir es schaffen werden"
Trotz seines missglückten Einstandes ist sich der neue Trainer des
abstiegsgefährdeten Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, Joachim Löw, im Interview mit HSt-Mitarbeiter Peter Putzing "absolut sicher, dass wir es schaffen."
Sind Sie ein Fußball-Fachmann?
Löw: Ja!
Aber wie kann ein Fußball-Fachmann einen Kader wie den des KSC übernehmen?
Löw: Eines war und ist mir klar: Die Saison wird sehr, sehr schwer. Es steht uns ein unheimlich hartes halbes Jahr bevor. Aber ich sehe die guten Perspektiven des KSC. Wer mit 12 Punkten am Ende der Tabelle steht, hat schwierige Zeiten vor sich, aber wenn wir das überstehen und in der Liga bleiben, werden wir um einiges besser . . .
Sie sagen, "wenn der KSC die Klasse hält." Heißt das, Sie sind sich dessen nicht mehr so sicher?
Löw: Ich bin mir absolut sicher, dass wir das schaffen werden, aber ich weiß auch, wie schwer es wird.
Der KSC hat vor allem im Defensivbereich Mängel. Obwohl lange klar war, dass Guido Buchwald die Fußballschuhe an den Nagel hängt, gelang es nicht, einen Libero zu verpflichten, der auch eine Führungspersönlichkeit ist. Wird jetzt Buchwald der Nachfolger von Buchwald?
Löw: Diese Diskussion wird von außen an uns herangetragen. Intern haben wir darüber überhaupt noch nicht gesprochen.
Gesprochen wurde aber intern über die Verpflichtung von Ex-Herthaner Alphonse Tchami. Wäre der Stürmer, der in dieser Saison keine Sekunde gespielt hat, denn eine Verstärkung gewesen?
Löw: Ich denke schon! Ich habe den schon in der Bundesliga gesehen. Aber man muss doch eines klar sehen: Spieler, die in ihren Klubs Stammspieler sind, die bekommt man nicht.
Besonders die Spieler Fährmann und Arnold stehen in der Öffentlichkeit in der Kritik. Bei Ihnen auch?
Löw: Über schwache Leistungen Einzelner reden wir intern.
In der Öffentlichkeit ist die Verärgerung über den Auftritt ihrer Spieler groß. In Leserbriefen wird heftig kritisiert.
Der Besuch von 6000 Fans gegen Greuther Fürth ist der absolute Tiefpunkt im vergangenen Jahrzehnt. Haben Sie dafür Verständnis?
Löw: Jeder Fan hat das Recht auf Kritik. Und das Wegbleiben ist die Folge der schwachen Leistungen, die in den vergangenen zwei Jahren abgeliefert wurden.
Unter Ihrer Regie konnte der KSC noch keinen Sieg erringen. Haben Sie denn Fehler gemacht?
Löw: Fehler macht jeder - auch ich. Aber es ist jetzt hypothetisch zu sagen, die Aufstellung von diesem oder jenem wäre besser gewesen.
Quelle: Heilbronner Stimme vom 23.12.1999 Heilbronner Stimme
Eintrag - Thursday, December 23, 1999 at 19:14:51 (GMT)
KSC-Fanclub Neujahresempfang
Am 08.01.2000 hält der KSC in den VIP-Räumen der Wildpark-Haupttribüne den zweiten Neujahresempfang für seine Fanclubs ab.Der KSC will damit den Machern der Fanclubs seinen Dank für Treue und Unterstützung sowie seine Anerkennung für gemeinsame Aktivitäten (u.a. KSC-Familientag, KSC-Kinderfasching, Bretten-Live, KSC-Weihnachtsgala) aussprechen.
Über die KSC-Fanbetreuung hat Vizepräsident Uli Lange Fanclubs, deren Vertreter aus deren Reihen selbst bestimmt wurden, dazu eingeladen.
Der Liga-Kader wird an diesem Tag nach absolviertem Hallentraining die versammelte KSC-Familie aus Fans, gastgebendem Präsidium und sportlicher Leitung komplettieren.

Eintrag - Wednesday, December 22, 1999 at 15:37:29 (GMT)
Herzlich Willkommen auch allen Lesern der offiziellen Presseseite des KSC!
Bis Ende Januar übernehmen wir diesen Service für den KSC, wir hoffen, daß wir Ihnen alle Informationen in gewohnter Weise liefern.
MfG Ihre KSC ONLINE Fanbetreuer

Eintrag - Wednesday, December 22, 1999 at 11:11:56 (GMT)
Die Statistik des vergangenen Spieltages ist online
Statistik des 17. Spieltages

Eintrag - Wednesday, December 22, 1999 at 11:09:25 (GMT)
Schäfer ist jetzt gefordert 20.12.99
Präsident Kuno Konrad gab die (vorläufige) Marschroute aus: "Wir haben keine Trainerdiskussion, brauchen aber unbedingt eine Spielerdiskussion." Aufsichtsrats- Chef Erwin Zacharias, der im Vorjahr Erfolgs-Coach Hermann Gerland in die Wüste geschickt hatte, entzog sich durch Abwesenheit der unübersehbaren Problematik.
"Das Ergebnis ist eine Riesenenttäuschung", sagte Trainer Winfried Schäfer nach dem mageren 0:0 gegen Chemnitz und machte damit doch nur eine Momentaufnahme. Denn die Bilanz des selbst ernannten Aufsteigers ist ernüchternd. Wenn Ansprüche und Ergebnisse aufgewogen werden, war die Hinrunde ein Desaster. Der Coach muss in der Winterpause klar Position beziehen. "Ich erwarte, das sich die Spieler für TeBe den Hintern aufreißen." Von Schäfer bekommt jeder, der nicht mitzieht, "eine Fahrkarte, um gleich nach Hause zu fahren." Kritik der Millionarios ist nicht erwünscht. "Die Jungs sollen nicht die Medienleute vollquatschen, sondern sich auf ihre Arbeit konzentrieren", legt Schäfer nach.
Fakt ist: Noch nie hatte ein Trainer bei TeBe im sportlichen Bereich solche Kompetenzen erhalten und praktisch das alleinige Sagen. Manager Jan Schindelmeiser rückt das in Erinnerung. "Unser Trainer hat immer gesagt, dass sei jetzt seine Mannschaft, für die trage er allein die Verantwortung, und zwar zu hundert Prozent." Der Traditionsverein hat mit rund 25 Millionen Mark Investition für den Aufstieg gepokert. Es stellt sich die Frage, ob sie in steigerungsfähige Aktien gesteckt wurden. Das Roulette konnte zum Crash führen. Und TeBe in der Versenkung verschwinden.

Eintrag - Tuesday, December 21, 1999 at 21:53:42 (GMT)
Katastrophale Fehler seitens der KSC-Führung
Joachim Löw: Bestürzung bei so viel Missständen
Karlsruhe - Der Karlsruher SC geht in die vielleicht schwerste Rückrunde der Vereinsgeschichte - mit Aufstiegs-Ambitionen angetreten wurde der ehemalige Europacup-Teilnehmer an das Tabellenende der Zweiten Bundesliga durchgereicht.
"Es steigen nie die Spieler, sondern immer der Verein ab", klagt Präsident Roland Schmider über die mangelnde Identifikation der Profis mit dem Klub. Doch der Ur-Karlsruher Rainer Scharinger wurde vom KSC abgeschoben.
Selbstkritik ist nur bei wenigen vorhanden. Ein Akteur - keine Stammspieler, eher ein "Wackelkandidat" - erklärte unlängst in der Kabine, als der KSC schon lange im Abstiegssumpf steckte: "Wenn wir nicht aufsteigen, gehe ich in die erste Liga."
Löw konnte noch keinen einzigen Sieg verbuchen
Auch der Trainerwechsel brachte nicht den erhofften Schub. Der Nachfolger von Rainer Ulrich, Hoffnungsträger Joachim Löw, konnte noch keinen Sieg verbuchen. Die Zuschauer reagieren auf die
spielerisch peinlichen Auftritte der Spieler und meiden den Wildpark. Gegen die SpVgg Greuther Fürth kamen nur 6.000 Fans ins Stadion. Minusrekord seit über zehn Jahren!
Der Grund für die dramatische Talfahrt ist allerdings eindeutig: Verfehlte Einkaufspolitik in den zurückliegenden zwei Jahren. Erst vergriff man sich in Millionenhöhe mit Vasquez, Stumpf
oder auch Andreas Zeyer, dann kamen die teuren Flops Mladinic, Jozinovic und Arnold während der vergangenen Saison hinzu - und vor der laufenden Spielrunde wurde es nicht besser.
Versäumnisse bei der Libero-Suche
Man wusste, dass Guido Buchwald die Fußballschuhe an den Nagel hängt und dringend einen Libero benötigt wird, aber man schaffte es nicht, bei sieben Monaten Suche, einen adäquaten Nachfolger zu
verpflichten. Nach Martin Braun musste Daniel Addo als Abwehrchef ran. Dann durfte sich Rainer Schütterle versuchen, jetzt soll der 18-jährige Michael Zepek die Abwehr organisieren. Inzwischen wird gemunkelt, Sportdirektor Buchwald bereite sein Comeback vor.
Klar war auch, dass der KSC einen kopfballstarken Angreifer braucht! Verpflichtet wurde Jens Paeslack - ein Stürmer, der sich in der Regionalliga nicht durchsetzen konnte, nur in der Oberliga
überzeugte. Seine Zweitligatauglichkeit konnte er bisher nicht beweisen. Verwunderlich allerdings, dass Paeslack, der immerhin schon 25 Jahre alt war, als er Profi wurde, einen Dreijahresvertrag
bekam!
Hohe Gehälter und schlechte Leistungen
Die Problematik auf den Außenbahnen ist seit Jahren bekannt. Neuzugang Miran Pavlin soll dem Präsidium als Mann für die linke Außenbahn schmackhaft gemmacht worden sein. Doch der Slowene hat beim Ex-Klub SC Freiburg niemals auf dieser Position gespielt ... Und die anderen Neuzugänge vor der Saison? Amadou patzte immer wieder, Addo und Grimm waren verletzt oder gesperrt. Bender wurde wieder aussortiert, Lakies enttäuschte permanent.
Ach ja: Da gibt's einen Akteur im KSC-Kader, der erhielt ein Angebot eines südeuropäischen Erstligisten, der sogar Ambitionen auf den Uefa-Cup hat. Doch was machte der KSC-Kicker, der nicht einmal absoluter Stammspieler ist? Der bleibt beim Tabellenletzten der zweiten Liga! Sicher nicht wegen des Wetters, eher wegen des guten Gehaltes beim Zweitligisten ...
Trainer Löw fordert jetzt Verstärkungen, und das Beobachtungsgeschwader des KSC reist kreuz und quer durch Europa. Ob's noch reicht zur Rettung?

Eintrag - Tuesday, December 21, 1999 at 21:51:49 (GMT)
Das Black-out-Team
FUSSBALL: Karlsruher SC ohne jede Konstanz
KARLSRUHE (de). Die Hoffnung des Karlsruher SC, mit einem Erfolgserlebnis bei den Stuttgarter Kickers das seelische Dauertief wenigstens ein bisschen zu lindern, ertrank gestern unter den Schneemassen im Waldau-Stadion. Die Badener, selten viel schlechter als die anderen, aber meist weniger erfolgreich, haben bisher alle Saisonziele, auch die nachgebesserten, verfehlt. Statt "schnuppern" am Duft der Aufstiegsplätze gibt's den Mief der Abstiegszone.
"Ich hätte gerne gespielt", erklärte Trainer Joachim Löw gestern im RHEINPFALZ-Gespräch aus dem Mannschaftsbus. Dies mit mehrfacher Begründung: "Beim Abschlusstraining hat die Mannschaft einen sehr positiven Eindruck gemacht, war auf hohem Niveau konzentriert, die Stimmung war insgesamt sehr gut, so dass ich mir für dieses letzte Spiel des Jahres einen Ruck versprochen hatte. Zumal die Kickers nach ihren Spielen auch im Pokal etwas müde wirkten."
Die kleine Freude darüber, dass nach der Winterpause und damit den der Rückrunde vorgeschalteten Nachholspielen die derzeit gesperrten Stefan Meißner und Daniel Addo wieder mitmachen können, wird eben durch den Punktestand getrübt: "Mit zwölf Punkten als Letzter zu überwintern, das hatten wir uns anders vorgestellt."
Der Wunschtrainer nach der panikartigen Entlassung Rainer Ulrichs und dem erfolglosen Interims-Auftritt Guido Buchwalds hat bisher nach außen hin nichts Positives bewirkt. Die kleinen Fortschritte im technischen und taktischen Bereich, die er immer wieder in den Trainingseinheiten zu erkennen glaubte, werden im Ernstfall mit Füßen getreten. Entweder durch kollektiven Black-out in Sachen Fußball-Verstand oder durch individuelle Unmöglichkeiten, die der Trainer vielleicht halbwegs erklären kann, die nicht unbedingt zu heftiger Selbstkritik neigenden Spieler eher weniger und die Zuschauer schon gar nicht.
Gebeutelt wurde der KSC durch zahlreiche Verletzungen, später auch Sperren, die offenkundig machten, dass im Kader zu wenige Ergänzungsspieler stehen. Viele sind Ersatzleute, fähig, das Trikot zu tragen, nicht aber ein erfolgreiches Spiel. Und der Stamm? Der ergeht sich fast ohne Ausnahme in schöner Regelmäßigkeit in Leistungsschwankungen, die nichts, aber auch gar nichts vorherplanbar machen. Das ist nicht nur Sache der Nerven, aber sie spielen mit jedem verlorenen Punkt eine größere Rolle.
Martin Braun ist ein Beispiel. In St. Pauli leistet er sich innerhalb von 60 Sekunden zwei ebenso unnötige wie Gelb-würdige Fouls und fliegt schon nach zwölf Minuten vom Platz. Frust, Übermotivation, Unfähigkeit mit dem Druck umzugehen? Wahrscheinlich von allem etwas. Christian Fährmann und Jens Bäumer, einst hoffnungsvolle Flügelzange, bringen eine gegen Null tendierende Flanken-Quote, ein Wunder, dass Rainer Krieg trotzdem an der Spitze der Torschützenliste steht. Miran Pavlin, dessen Verpflichtung den inzwischen gekündigten Manfred Bender düpierte und den einst als Spielmacher geholten Marc Arnold verunsicherte, könnte ein weitaus Besserer sein, würde er seine Ballsicherheit mit etwas mehr Überblick paaren. Das würde nicht nur das Angriffsspiel beleben, sondern auch der Abwehr etliche der allzu häufigen Not-Situationen ersparen. Und Punkte bringen, die es Joachim Löw ermöglichen, den starken Nachwuchs der Badener tatsächlich behutsam in die Mannschaft einzubauen.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 20. Rheinpfalz Online - http://www.ron.de/osform/cms_rel?articleRef=00000004003f83ec&articleTyp=CMSArticle&template=templates/cms_v2/recherche/sport/fussball/meldung.oft
Eintrag - Monday, December 20, 1999 at 09:52:06 (GMT)
Spiel gegen den KSC verlegt
Kickers bleiben im Schnee stecken
STUTTGART (sto). 20 Zentimeter Neuschnee auf Rasen und Rängen des Waldaustadions - die Stuttgarter Kickers hätten gestern mit dem Karlsruher SC Schlittenfahren können. An Fußball aber war nicht zu denken. Das baden-württembergische Kellerduell der zweiten Liga wurde von der Platzkommission um 10.45 Uhr abgesagt. ¸¸Wir hätten gerne gespielt'', sagte Michael Feichtenbeiner. Dieser Wunsch hatte zwei Gründe. Zum einen befürchtete der Kickers-Trainer, dass seine Mannschaft - zur Tatenlosigkeit verdonnert - auf einem Abstiegsplatz überwintern muss. So kommt es dann aber doch nicht: Die gestrigen Spiele der Abstiegskonkurrenten hatten für die Kickers ein gutes Ende. Zum anderen vermutet Feichtenbeiner: ¸¸Der KSC wird sich in der Winterpause verstärken, bei dem Potenzial, das die haben.'' Ein neuer Termin für die Begegnung steht noch nicht fest. Der Kickers-Manager Andreas Kleinhansl rechnet damit, ¸¸dass die Neuansetzung auf Ende Februar, Anfang März terminiert wird.'' Denn der KSC muss schon vor dem Rückenrundenauftakt am 11. Februar die Partie gegen Oberhausen nachholen.
Ob das Pokalviertelfinale am Mittwoch gegen den SC Freiburg im Waldaustadion ausgespielt werden kann, ist noch ungewiss. Möglicherweise müssen die Kickers per DFB-Auflage ins Daimlerstadion ausweichen. ¸¸Wir versuchen aber alles, um in Degerloch bleiben zu können'', sagt Kleinhansl.
Gegen den SC Freiburg werden die Kickers noch ohne Neuzugang Torsten Ziegner auskommen müssen. Am Freitag unterschrieb der 22-Jährige, der im Mittelfeld und in der Abwehr eingesetzt werden kann, einen Zweieinhalbjahresvertrag. Die Freigabe des FSV Zwickau liegt allerdings noch nicht vor. Möglicherweise werden die Kickers um eine Ablösesumme herumkommen. Ziegner kündigte fristgerecht seinen Vertrag beim vom Konkurs bedrohten Nord-Regionalligisten. In der Winterpause wollen die Kickers ihre Defensive weiter verstärken. Die Suche nach einem Spieler, möglichst mit Erstligaerfahrung, geht weiter. Die Größe der Hausnummer hängt auch vom Pokalspiel gegen den SC Freiburg ab. Beim Einzug ins Halbfinale könnten die Mehreinnahmen in den angestrebten Transfer investiert werden.

Eintrag - Monday, December 20, 1999 at 09:48:47 (GMT)
Spiel gegen die Kickers ist abgesagt!
Das Spiel gegen die Stuttgarter Kickers ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt!

Eintrag - Sunday, December 19, 1999 at 11:18:38 (GMT)
Für die ganz harten!
Der Rest der Pressekonferenz, nur als Zip! (3.7 MB)ca. 14 Minuten Ton, 8 bit, 5,5 KHz (vergleichbar mit schlechter Telefonverbindung)
Viel Spaß!
Downloadzeit mit normalem Modem (56 K) bei einer Übertragungsrate von 5,6 KB/s ca 11 Minuten!
Achtung Sie benötigen "WIN ZIP" eine Soundkarte und Lautsprecher, um diese Datei auf ihrem Computer abzuspielen!

Eintrag - Saturday, December 18, 1999 at 20:31:47 (GMT)
Auch als WAVE Datei
Für alle ohne WIN ZIP gibt es das File auch als WAVE Datei, leider ist es dann um einiges größer:
Statement von Jogi als WAVE Datei (2700 KB)zum Download!
Zum Format WAVE:
Audio Files werden von Windows als WAVE Dateien gespeichert (Name.wav), daher ist jeder Windows PC in der Lage diese auch abzuspielen, vorausgesetzt er verfügt über eine Soundkarte und Lautsprecher.

Eintrag - Saturday, December 18, 1999 at 12:23:57 (GMT)
Neuer Service,
leider noch im Beta Stadium, aber es funktioniert!
Ein Ausschnitt aus der Pressekonferenz zum Spiel gegen die Stuttgarter Kickers!
Das Statement von Jogi Löw!
Datei ist als Zipp File komprimiert, einfach in eine Verzeichnis Eurer Wahl speichern.
Dann die Datei (kickers.zip) mit WinZip entpacken. Anschließend auf die entpackte Datei (Kickers.wav) klicken und los gehts!
Statement von Jogi (606 KB)zum Download!

Eintrag - Saturday, December 18, 1999 at 12:04:07 (GMT)
Kurzmitteilung der heutigen Pressekonferenz
(ka-fans/mw) Pavlin und Sequeira werden wieder in das Team zurückkehren. Mehr ist über die Mannschaftsaufstellung noch nicht bekannt.
Jogi Löw war immer noch verärgert über das Spiel vom Mittwoch und versprach das es so ein Spiel nicht mehr geben wird.
Jogi Löw sprach ein Kompliment an die Zuschauer aus, die trotz Kälte und des schlechten Spiels im Stadion waren und hinter Mannschaft standen.
Einen ausführlichen Bericht der Pressekonferenz wird es im Laufe des Samstags gegeben.

Eintrag - Friday, December 17, 1999 at 13:09:09 (GMT)
Zusammenfassung der Pressekonferenz
(ka-fans/mw)In der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Greuther Fürth, das im übrigen 6500 Zuschauer sahen, waren neben einem verzweifelnden KSC Trainer auch viele Journalisten, die nicht wissen wo das hingehen soll.
Stellungnahme von Benno Möhlmann
Durch die Platzverhältnisse wußte ich vor dem Spiel, dass es ein reines Kampfspiel werden würde. Nach dem 1:0 in der ersten Halbzeit verpaßten wir leider in der 2 Halbzeit das 2:0 nachzulegen und verließen als verdienter Sieger den Platz.
Stellungnahme von Jogi Löw
Als erstes gratuliere ich den Fürthern zu dem Sieg. Wir haben es leider nicht geschafft, das Spiel zu kontrollieren und Druck aufzubauen. Enttäuscht bin ich über die Leistung einzelner Spieler. Einige Spieler haben keine Verantwortung übernehmen wollen.
Fragen an Jogi Löw
Was sagen sie zu den Bodenverhältnise ?
Der Platz war sehr schwer zu spielen, aber das ist keine Entschuldigung, den wir standen nicht alleine auf dem Platz. Der Gegner kam mit dem Boden ja auch zu recht.
Sind sie als Trainer verunsichert welche Mannschaft sie noch auflaufen lassen werden ?
Ich werde das Spiel in aller Ruhe analysieren und werde dann meine Maßnahmen treffen. Ich bin überzeugt, das wir so ein Spiel nie mehr zeigen werden. Und in Stuttgart, wird eine andere Mannschaft mit einem anderen Gesicht auflaufen. Vor Beginn der Rückrunde werde ich nur Spieler mit ins Trainigslager nehmen, von denen ich überzeugt bin, dass Sie in den verbleibenden 17 Spielen die Leistung bringen, welche man von Ihnen erwartet. Und es ist nicht die, die wir heute anschauen mußten.
Beunruhigt Sie der kurze Weg ans Tabellenende ?
Ja sehr, denn nicht nur spielerisch hat es heute gefehlt, sondern auch die Einstellung mancher Spieler zur Situation beunruhigt mich sehr. Die Trainigsleistungen wurden nicht umgesetzt. Aber ich bin überzeugt, dass wir hier rauskommen werden.

Eintrag - Friday, December 17, 1999 at 10:33:09 (GMT)
KSC geschockt: Die Luft wird immer dünner
2. Bundesliga: Nach 0:1 gegen Greuther Fürth bereits fünf Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz
0:1 gegen Greuther Fürth - für den Karlsruher SC wir die Luft in der zweiten Fußball-Bundesliga immer dünner. Seit neun Spielen sind die Badener bereits ohne Sieg und drohen langsam den Anschluss an die Nicht-Abstiegsränge zu verlieren.VON HANS FALSEHRKarlsruhe. Der Schock sitzt tief! Und das, obwohl sich die Franken im Wildpark beileibe nicht als »Über«-Mannschaft präsentierten. Die Gäste jedoch beendeten in Karlsruhe ihre Negative-Serie von acht Spielen ohne Sieg.Mehr noch als die verdiente Niederlage jedoch ging allen Verantwortlichen und Freunden des KSC die Art und Weise unter die Haut, wie die Wildparkprofis dieses für sie so wichtige Heimspiel verloren, ja einfach wegschenkten. »Ich bin maßlos enttäuscht von einigen Spielern und der Mannschaft.« Jogi Löw machte aus seinem Seelenzustand keinen Hehl. »Nach dem 0:1 hat keiner in der Mannschaft Verantwortung übernommen, keiner hat die Ärmel hochgekrempelt.« Dem KSC-Trainer war »unerklärlich, dass wir so bescheiden auftreten und den Gegner nicht in Verlegenheit bringen konnten.«Die erste und letzte, gefährliche KSC-Flanke brachte Jens Bäumer in der 56. Minute vor das Gästetor. Und in der 68. Minute gab Michael Molata den ersten KSC-Schuss auf das Franken-Gehäuse ab. Arnolds (70.) und Bäumers (73.) Freistöße aus aussichtsreicher Position gerieten zu Rückgaben für Greuther-Fürths Torhüter Reichold, und Jens Paeslack donnerte die beste KSC-Chance, ein Freistoß aus zentraler Position und 17 Metern, in die Gäste-Mauer (78.).In der Abwehr unsicher, das Mittelfeld ohne Hirn und Herz, und vorne ohne Durchsetzungsvermögen: »So eine Leistung dürfen wir uns nicht nochmal erlauben«, erkannte Löw. Sonst pendelt sich die Zahl der Zuschauer womöglich bei der Anzahl verkaufter Dauerkarten (4970) ein.Gestern Abend jedenfalls setzten sich die Führungsgremien des Karlsruher Sportclubs mit der sportlichen Leitung zusammen, um die Situation um den KSC-Tabellenplatz 17 zu analysieren. »Ganz klar«, fasste Jogi Löw zuvor einen Teil seins Problemlösungskonzepts in Worte, »wir müssen uns Gedanken machen, wie wir die Mannschaft verstärken können. Dabei sind wir, das wird in der Winterpause geschehen.« Auch wenn Präsident Roland Schmider seiner sportlichen Leitung finanziell nicht die Hände binden möchte - diesbezüglich hat wohl der Verwaltungsrat das letzte Wort.Die sportlichen Schritte zum Klassenerhalt beschreibt Löw so: »Jetzt heißt es, die Nerven nicht zu verlieren und konzentriert weiterarbeiten.« Und Guido Buchwald ergänzte: »Wir müssen zusammenstehen und die richtigen Maßnahmen treffen.«
Thomas Kastler Offenburger Tageblatt - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=24&mdoc_id=6495
Eintrag - Friday, December 17, 1999 at 09:30:39 (GMT)
Buchwald als KSC-Retter?
Manager erwägt Comeback
KARLSRUHE. Wie tief kann der Karlsruher SC noch sinken? Im Wildpark geht jedenfalls die Angst um. Am Sonntag spielt der KSC nun bei den Stuttgarter Kickers, und der Manager Guido Buchwald sagt: ¸¸Wenn sich nichts ändert, steigen wir aus der zweiten Liga ab.''
Von Frank Ketterer
Alles an Karlsruhes Fußballtrainer Joachim Löw signalisierte Alarmstufe rot: Die Augen, die gefährlich unter der in Falten gelegten Stirn blitzten, die Hände, die fahrig an einem Döschen Kaffeemilch herumnestelten, und schließlich die Stimme, die in hastigem Staccato Sätze hervorstieß, die so gar nicht dem entsprachen, was man von Joachim Löw gewohnt ist. Diesen zum Beispiel: ¸¸Das war das absolut schlechteste Spiel unter meiner Regie.'' Oder: ¸¸Die Situation ist prekär.''
Doch diese Beschreibung schönt eher die Situation des KSC nach der 0:1-Niederlage gegen die SpVgg Greuther-Fürth. Neun Spiele in Folge hat der Karlsruher SC nun schon nicht mehr gewonnen und sich dabei festgefressen auf dem vorletzten Rang der zweiten Liga - inzwischen fehlen fünf Punkte zu einem Nichtabstiegsplatz. Den belegen die Stuttgarter Kickers, am Sonntag nächster Gegner der Badener.
Kein Wunder also, dass am kalten Mittwochabend im schneebedeckten Wildpark oft und viel die Rede war vom ¸¸absoluten Tiefpunkt'', an dem der vor drei Jahren noch im Uefa-Cup kickende Klub angelangt sei, und sogar von der Regionalliga, in der er wohl bald spielen werde, wenn er so weitermache. ¸¸Denn dann'', daran lässt immerhin auch Guido Buchwald, der Sportdirektor des KSC, keinen Zweifel, ¸¸droht uns der Abstieg.''
Diesen abzuwenden ist längst zum alleinigen Ziel von Löw geworden, seit sechs Spieltagen KSC-Trainer und noch sieglos. Zwar hat der Nachfolger von dem im Oktober wegen Erfolglosigkeit entlassenen Rainer Ulrich so manch Neues und Modernes eingeführt in den Übungsstunden, im Ernstfall gefruchtet haben all diese Dinge bisher aber kaum bis gar nicht. ¸¸Uns ist nichts eingefallen'', sagte Löw nun nach der Pleite. Geradezu unerklärlich war es ihm, ¸¸dass wir so bescheiden aufgetreten sind''.
¸¸Keiner in der Mannschaft'', sagt der Coach, ¸¸hat Verantwortung übernommen.'' Vor allem das Mittelfeld um den überforderten Marc Arnold leistete einen spielerischen Offenbarungseid, entsprechend geriet die Defensive mit dem jungen Marcel Rapp und Michael Zapek ein ums andere Mal in Nöte.
Zwar verspricht Löw für den Sonntag in Degerloch eine ¸¸Mannschaft mit ganz anderem Gesicht'', schon weil Miroslav Pavlin und Douglas Sequeira zurückkehren; davon, dass der KSC die Krise mit dem vorhandenen Personal bewältigen kann, scheint aber auch der 39-Jährige nicht überzeugt zu sein. ¸¸Wir werden mit Sicherheit den ein oder anderen Spieler verpflichten müssen, um da unten rauszukommen'', sagte Löw.
Die Suche nach geeigneter Verstärkung läuft bereits auf Hochtouren, und sie gestaltet sich einigermaßen schwierig. ¸¸In unserer Situation ist es nicht leicht, gute Spieler zu überzeugen'', sagt der Sportdirektor Buchwald. Schließlich haben sie in Karlsruhe in kürzester Zeit so ziemlich alles getan, um den einstmals guten Ruf zu ruinieren und die Vereinskasse zu leeren mit stattlichen Abfindungen für Trainer (Jörg Berger), Geschäftsführer (Klaus Fuchs) und vermeintliche Stars (Rafael Martin-Vazquez). ¸¸Was wir noch in die Waagschale werfen können'', gibt Buchwald zu, ¸¸ist unser sportliches Konzept sowie die Ziele, die wir haben.'' Und schließlich die Namen Buchwald und Löw, die für eben dieses Konzept stehen und wenigstens noch ein kleines bisschen Glanz werfen auf den abgetakelten Uefa-Cup-Teilnehmer von einst.
Beim isländischen Nationalspieler Rikhardur Dadason (Viking Stavanger) jedenfalls schlugen sämtliche Überzeugungsversuche fehl, der 27-Jährige hat sich für einen Wechsel zum Hamburger SV entschieden. Auch weitere Verhandlungen, zum Beispiel mit dem Abwehrspezialisten David Régis, derzeit beim FC Metz Bankdrücker, ziehen sich hin.
Immerhin so sehr, dass Buchwald selbst am Mittwochabend bereits nach der Möglichkeit eines Comebacks befragt wurde. ¸¸Wenn ich merke, dass gar nichts mehr geht'', hat Guido Buchwald da wissen lassen, ¸¸bin ich der Letzte, der nicht zur Verfügung steht''. Wenigstens einer, der noch für den KSC spielen will.

Eintrag - Friday, December 17, 1999 at 09:29:07 (GMT)
Bildergalerie KSC Greuther Fürth ist online!
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Der Kommentar ist Online!
Kommentar
Tabelle folgt, sobald wie auch mal Punkte holen!

Eintrag - Friday, December 17, 1999 at 00:11:36 (GMT)
Trainer Schumacher wird bei Fortuna Köln in der Pause beurlaubt
0:1 - KSC liegt am Boden
Karlsruhe (sid) - Trainer Joachim Löw wartet weiter auf den ersten Sieg mit dem Karlsruher SC: Nach dem 0:1 (0:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth steckt der Club tief im Abstiegsstrudel der Zweiten Fußball-Bundesliga.
Die Karlsruher sind seit neun Spielen ohne Sieg. Löws Bilanz: drei Niederlagen, drei Remis. Vor 5000 Zuschauern im Wildparkstadion begann der KSC stark. Doch nach 15 Minuten riss der Faden, und die Gäste übernahmen das Kommando. In der 35. Minute parierte KSC-Tormann Thomas Walter zwar den Kopfball von Daniel Felgenhauer, war aber gegen den Nachschuss machtlos - die Hoffnung des KSC, sich aus dem Abstiegssumpf zu ziehen, platzte. In der zweiten Hälfte konnten die schwachen Karlsruher das Ruder nicht mehr herumreißen.
Das 1:5 von Fortuna Köln gegen Waldhof Mannheim erlebte Harald Schumacher nicht mehr im Stadion. Während der Halbzeit wurde der Fortuna-Trainer beurlaubt, Co-Trainer Ralf Minge ging aus Solidarität mit. Die Kölner lagen zu diesem Zeitpunkt nach einer schwachen Leistung vor nur 700 Fans 0:2 zurück. Das Team wurde danach von Präsident Jean Löring und dem früheren Assistenz-Trainer Dieter Epstein gecoacht. ¸¸Ich wollte den Namen des Weltklasse-Torhüters nicht beschädigen, aber das ist die schlechteste Fortuna aller Zeiten. Ich musste reagieren'', sagte Löring.
Dagegen feierte Lokalrivale 1. FC Köln mit dem 2:1 (0:1)-Sieg beim FC St. Pauli die Herbstmeisterschaft und hat das Etappenziel auf dem Weg in die Bundesliga erreicht.

Eintrag - Thursday, December 16, 1999 at 20:35:08 (GMT)
KSC auch mit vier Stürmern viel zu drucklos
FUSSBALL: Maßlos enttäuschendes 0:1 gegen Greuther Fürth- Nur Diaz mit starker Leistung
KARLSRUHE (de). "Gute Freunde kann man nicht trennen", sangen die Fans des Karlsruher SC. Im Lauf der Partie, die die Badener 0:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth verloren, wurden dahingehend aber Zweifel wach.
Auf dem schneebedeckten Boden offenbarten die Karlsruher nicht nur Probleme mit dem Geläuf, sondern mit dem Spiel an sich. Was das Ganze nicht besser macht: Keinem in der Mannschaft des geplagten Trainers Joachim Löw darf unterstellt werden, er habe nicht gewollt.
Die Franken merkten früh, dass gegen die ersatzgeschwächten Karlsruher eine Beton-Taktik völlig überflüssig ist. Sie mischten ordentlich mit, hatten wenige, aber bessere Chancen, der KSC eigentlich gar keine. Sicher kann auf derartigem Boden kein technisch hochstehendes Spiel erwartet werden. Dass aber auch Freistöße, Einwürfe und Zuspiele über ein paar Meter beim Gegner landen, hat damit nichts zu tun. Das wiesen die Gäste nach, die immer wieder die Badener in der Rückwärtsbewegung überraschten, den Ball so gut es ging laufen ließen und zum verdienten Sieger wurden.
Die Schlüsselszene entwickelte sich aus Fehlern im Karlsruher Mittelfeld. Walter, der noch zweimal tauchen musste, wehrte den ersten Versuch noch ab, doch Felgenhauer stocherte nach, und die Kugel flutschte irgendwie durch eine Traube Karlsruher Abwehrspieler zur Führung ins Netz (35.). Auch als die schwachen Jozinovic und Fährmann gegen Lakies und Bäumer ausgetauscht waren, als auch noch Paeslack als vierter Stürmer kam, war kein rechter Druck im KSC-Spiel, weil aus dem Mittelfeld kaum etwas Verwertbares kam. Einzig Minor Diaz überzeugte durch Quirligkeit.
"Auf dem Boden war nichts anderes als ein Kampfspiel zu erwarten", meinte Benno Möhlmann. "Fürth hat verdient gewonnen, weil wir in keiner Phase in der Lage waren, Druck zu machen. Keiner in der Mannschaft hat die Ärmel hochgekrempelt. Mit so einer Leistung kann man kein Spiel gewinnen", resümierte der zutiefst enttäuschte Joachim Löw. "Wir wussten, dass wir es mit schnellen Bällen hätten versuchen müssen. Nichts davon ist geschehen. Wir werden das Spiel noch einmal analysieren und dann Entscheidungen treffen. Man hat klar gemerkt, dass wir nicht in der Lage waren zu kombinieren. Ich bin froh, dass Pavlin und Sequeira am Sonntag wieder mitmachen können", so Löw.
So spielten sie:
Karlsruher SC: Walter - Zepek (72. Paeslack) - Amadou, Rapp - Fährmann (46. Lakies), Braun, Molata, Jozinovic (46. Bäumer) - Arnold - Diaz, Krieg.
Greuther Fürth: Reichold - Skarabela - Sbordone, Meichelbeck - Hassa, Walther, Juskic, Reichel (42. Azzouzi), Felgenhauer - Klee (79. Patschinski), Ruman (72. Onwuzuruike).
Tor: 0:1 Felgenhauer (35.) - Gelbe Karten: Bäumer (3), Diaz - Reichel (3), Klee, Meichelbeck (2) - Rote Karte: Onwuzuruike (85.) - Beste Spieler: Diaz, Walter - Felgenhauer, Klee - Zuschauer: 6500 - Schiedsrichter: Hilmes (Nordhorn) Rheinpfalz Online - http://www.ron.de/osform/cms_rel?articleRef=000000040087a4ec&articleTyp=CMSArticle&template=templates/cms_v2/recherche/sport/fussball/meldung.oft
Eintrag - Thursday, December 16, 1999 at 20:33:49 (GMT)
Karlsruhe blamiert sich gegen Greuther Fürth
Trainer Joachim Löw wartet weiter auf seinen ersten Sieg mit dem Karlsruher SC. Die Badener geraten nach dem 0:1 (0:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth immer tiefer in den Abstiegsstrudel der zweiten Fußball-Bundesliga und sind nun schon seit neun Spielen ohne Sieg. Unter "Jogi" Löw, der seinen Einstand beim 1:1 in Hannover am 28. Oktober gab, lautet die magere Bilanz je drei Niederlagen und Unentschieden. Auf der anderen Seite beendete Daniel Felgenhauer mit dem "Tor des Abends" in der 35. Minute für Greuther Fürth die schwarze Serie von acht Spielen ohne Sieg mit nur einem erzielten Tor. Wermutstropfen für die Gäste war allerdings die Rote Karte für Henry Onwuzuruike wegen groben Foulspiels in der 85. Minute.
Vor nur 5.000 Zuschauern im Wildparkstadion begannen die Gastgeber, die mit nur zwei Siegen und nur zwölf Punkten Vorletzter bleiben, stark. Doch nach 15 Minuten riss der Faden und das Gäste-Team von Coach Benno Möhlmann übernahm das Kommando. Schon in der 29. Minute hätte Greuther Fürth durch den alleine vor dem Tor stehenden Vertragsamateur Ingo Walther in Führung gehen können, doch der scheiterte an KSC-Keeper Thomas Walter. Wenig später parierte Walter dann einen Kopfball von Felgenhauer, war dann gegen den Nachschuss aber machtlos.
Bei Karlsruhe, das in der zweiten Hälfte weiter erschreckend schwach spielte, verdienten sich Torhüter Walter und Minor Diaz Araya die besten Noten. Bei den überlegenen Gästen ragten Walther und Zivojin Juskic heraus. Lüdenscheider Nachrichten - http://www.sid.de/mbt/fuba/m19.htm
Eintrag - Thursday, December 16, 1999 at 20:32:19 (GMT)
16. Spieltag
Löw wartet weiter auf ersten Sieg
Karlsruher SC 0 : 1 (0 : 1) SpVgg Greuther Fürth
Trainer Joachim Löw wartet weiter auf seinen ersten Sieg mit dem Karlsruher SC. Die Badener stecken nach dem 0:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth immer tiefer im Abstiegsstrudel der zweiten Fußball-Bundesliga und sind nun schon seit neun Spielen ohne Sieg. Unter "Jogi" Löw, der seinen Einstand beim 1:1 in Hannover am 28. Oktober gab, lautet die magere Bilanz je drei Niederlagen und Unentschieden.
Auf der anderen Seite beendete Daniel Felgenhauer mit dem "Tor des Abends" in der 35. Minute für Greuther Fürth die schwarze Serie von acht Spielen ohne Sieg mit nur einem erzielten Tor. Wermutstropfen für die Gäste war allerdings die Rote Karte für Henry Onwuzuruike wegen groben Foulspiels in der 85. Minute.
Vor nur 5.000 Zuschauern im Wildparkstadion begannen die Gastgeber, die mit nur zwei Siegen und nur zwölf Punkten Vorletzter bleiben, stark. Doch nach 15 Minuten riss der Faden, und das Gäste-Team von Coach Benno Möhlmann übernahm das Kommando. Schon in der 29. Minute hätte Greuther Fürth durch den alleine vor dem Tor stehenden Vertragsamateur Ingo Walther in Führung gehen könne, doch der scheiterte an KSC-Keeper Thomas Walter. Wenig später parierte Walter dann einen Kopfball von Felgenhauer, war dann gegen den Nachschuss aber machtlos.
Bei Karlsruhe, das in der zweiten Hälfte weiter erschreckend schwach spielte, verdienten sich Torhüter Walter und Minor Diaz Araya die besten Noten. Bei den überlegenen Gästen ragten Walther und Zivojin Juskic heraus.

Eintrag - Thursday, December 16, 1999 at 20:29:45 (GMT)
16. Spieltag, Saison 1999/00
Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth 0:1 (0:1)
Karlsruher SC: Walter (2,5) - Zepek (4) - Amadou (4), Rapp (4,5) - Fährmann (5,5), Braun (5), Molata (5), Jozinovic (4,5) - Arnold (5) - Krieg (4), Diaz-Araya (3,5) - Trainer: Löw
SpVgg Greuther Fürth: Reichold (3) - Sbordone (3), Skarabela (3), Meichelbeck (3) - Hassa (3), I. Walther (2), Felgenhauer (3), Juskic (2,5) - Reichel (3,5) - Klee (3,5), Ruman (4) - Trainer: Möhlmann
Eingewechselt: 46. Lakies (5) für Fährmann, 46. Bäumer (4) für Jozinovic, 73. Paeslack für Zepek - 43. Azzouzi (3) für Reichel, 68. Onwuzuruike für Ruman, 79. Patschinski für Klee
Tore: 0:1 Felgenhauer (35.)
Schiedsrichter: Hilmes (Nordhorn), Note 2,5
Zuschauer: 6500
Rote Karten: Onwuzuruike (85. grobes Foulspiel)
Gelbe Karten: Diaz-Araya, Rapp - Klee, Reichel, Sbordone
Analyse
Der von Regen und Schnee aufgeweichte Boden bereitete besonders dem KSC große Schwierigkeiten, bei dem Trainer Löw aus Personalnot erneut seine Fohlen Rapp (20), Diaz Araya (19) und Zepek (18) ins Rennen warf. Doch bereits nach 20 Minuten brachen die Badener völlig ein. Ermutigt von zahlreichen Fehlern das Gegners gab Greuther Gas. Die Gäste waren der desolaten KSC-Elf nun in allen Belangen überlegen. Juskic und Walther gewannen fast alle Zweikämpfe, über außen machten Hassa und Felgenhauer viel Druck. Wie auch beim 0:1, als Hassa flankte und Felgenhauer sein erstes Saisontor erzielte.
Karlsruhe ergab sich ohne Kampf und Leidenschaft der Niederlage. Nur weil die SpVgg erneut beste Chancen ausließ, blieb es beim schmeichelhaften 0:1.
Von Peter Putzing und Stefan Maluga

Eintrag - Thursday, December 16, 1999 at 20:28:01 (GMT)
KSC Greuther Fürth 0:1
Vor knapp 6500 Zuschauer (eher 3500) verlor der KSC sein letztes Heimspiel in diesem Jahrtausend mit 0:1. Da das Spiel grotenschlecht war gibt es keinen Bericht zum Spiel. Es folgen die Informationen aus der Pressekonferenz!

Eintrag - Wednesday, December 15, 1999 at 21:34:37 (GMT)
Der Schiedrichter hat den Platz besichtigt und für bespielbar gehalten.
Das Spiel gegen Fürth findet heute abend um 19.00 Uhr im Wildpark statt!

Eintrag - Wednesday, December 15, 1999 at 11:16:13 (GMT)
KSC suspendiert Bender
Für Manni Bender ist am 31. Dezember Schluss
Karlsruhe - Die Wege von Fußballprofi Manfred Bender und dem Zweitligisten Karlsruher SC trennen sich zum 31. Dezember. Das Arbeitsverhältnis wird zu diesem Termin "in beiderseitigem Einvernehmen", so eine Mitteilung des Klubs, vorzeitig beendet.
Hintergrund dieses Schritts sind offenbar einige Eskapaden des 33 Jahre alten Mittelfeldspielers in der jüngeren Vergangenheit. Bender, der wegen einer Verletzung derzeit nicht eingesetzt werden kann, musste deswegen am Montag zum Rapport bei KSC-Präsident Roland Schmider.
Schmider versuchte bereits am vergangenen Freitag, Bender zur Rede zu stellen - vergebens, weil sich der Fußballer, der vor Saisonbeginn von 1860 München zu den Badenern gekommen war, zu diesem Zeitpunkt ohne Abmeldung bei einem Arzt in München aufhielt.
Bender beleidigte eine Frau in der Diskothek
Eigenmächtiges Verlassen des KSC-Trainingslagers in Tonbach/Südbaden, handfeste Streitigkeiten in einer Nobel-Diskothek in Baden-Baden sowie Beleidigung einer jungen Frau - so lauteten die Vorwürfe gegen Bender, der diese wohl nicht ausreichend entkräften konnte.

Eintrag - Tuesday, December 14, 1999 at 19:06:36 (GMT)
Mitteilung der IG
Hallo Fans,
die Interessengemeinschaft Karlsruher Fussballfans e.V. wird morgen am
Faninfostand direkt hinter der Gegengeraden Eintrittskarten für das
Auswärtsspiel des KSC bei den Stuttgarter Kickers verkaufen.
Erwachsene 16 DM
Ermäßigte 13 DM
Alle Karten gelten für Block D.

Eintrag - Tuesday, December 14, 1999 at 18:59:09 (GMT)
2. Bundesliga, 16. Spieltag, Der Überblick
Verfolgerduell im Frankenstadion 14.12.99
Heute und Morgen wird der 16. Spieltag ausgetragen. Am Dienstag finden drei Begegnungen statt, im Mittelpunkt steht das Verfolgerduell zwischen dem 1. FC Nürnberg und Tennis Borussia Berlin. Weitere Brisanz erhält die Partie durch die drei ehemaligen Club-Profis in Reihen der Berliner "Veilchen". Neben Uwe Rösler und Andreas Hilfiker spielte auch Sasa Ciric bereits für die Franken. Der Einsatz des ehemaligen FCN-Kapitäns ist wegen einer Innenbanddehnung allerdings sehr fraglich.
Am Mittwoch wird der Spieltag dann mit sechs Partien fortgesetzt.
Der FC St. Pauli erwartet im Millerntorstadion den souveränen Tabellenführer 1. FC Köln. Die Hamburger, die erst am Sonntag den Tabellenzweiten Cottbus besiegt hatten, treffen damit auf die nächste Spitzenmannschaft. Verfolger Cottbus dagegen steht vor einer vermeintlich leichten Aufgabe. Die Lausitzer empfangen den auswärts noch sieglosen Tabellenletzten Kickers Offenbach. Allerdings muss Energie-Coach Geyer auf Latoundji verzichten, der Mann aus Benin erlitt einen Mittelfußbruch.
Der komplette Spieltag mit Vorschau und Tabelle auf einen Blick (beim Kicker)
Dienstag, 14.12.99, 19 Uhr
1. FC Nürnberg - Tennis Borussia Berlin
Hannover 96 - Stuttgarter Kickers
Chemnitzer FC - VfL Bochum
Mittwoch, 15.12.99, 19 Uhr
Fortuna Köln - SV Waldhof
FC St. Pauli - 1. FC Köln
Alemannia Aachen - RW Oberhausen
Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth
FSV Mainz 05 - Bor. Mönchengladbach
Energie Cottbus - Kickers Offenbach

Eintrag - Tuesday, December 14, 1999 at 18:56:17 (GMT)
KSC ohne vier gegen Greuther Fürth 14.12.99
Der Karlsruher Karlsruher SC kann vor der Winterpause nicht mehr auf die Dienste von Stefan Meissner und Daniel Addo zurückgreifen. Der Stürmer und der Mittelfeldspieler wurden vom DFB-Sportgericht bis in die Winterpause hinein gesperrt. Meissner hatte am 28. November beim 1:3 in St. Pauli die Rote Karte gesehen, Addo wurde beim 0:0 gegen den 1. FC Köln am 6. Dezember des Feldes verwiesen. Des Weiteren fehlen im Heimspiel der Badener gegen die SpVgg Greuther Fürth auch Miran Pavlin und Douglas Sequeira wegen Gelbsperren.

Eintrag - Tuesday, December 14, 1999 at 18:54:22 (GMT)
KSC gegen Fürth unter Zugzwang
Trainer Löw fordert 3 Punkte
(ka-fans/ph) Wir müssen alles daran setzten drei Punkte zu holen. Mit diesem Satz begann Trainer Löw die Pressekonferenz anläßlich des Spieles gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth. Es ist Schade, daß das Spiel gegen Oberhausen ausgefallen ist, denn die Mannschaft war hochgradig motiviert und konzentriert.
Mit den Greuthern kommt eine sehr defensiv eingestellte Mannschaft nach Karlsruhe, sie haben zwar sehr wenig Tore erzielt (10 Tore), aber, wenn man vom Spiel gegen Chemnitz absieht, auch sehr wenige erhalten (9 Tore). Sie werden wie immer auswärts sehr defensiv spielen und auf Konter hoffen. Im Defensivbereich verfügen sie zudem über große, kopfballstarke Spieler. Das macht die Sache für uns nicht einfacher.
Wir werden versuchen über die Außenbahnen zum kommen, den Gegner mit schnellen Spielverlagerungen aus seiner geordneten Defensive herauszulocken und nach gewonnen Zweikämpfen den direkten Zug zum Tor zu finden. Dabei muß auch bei uns das Umschalten von der Defensive zur Offensive schnell von Statten gehen. Wir müssen Lücken konsequent nutzen und immer auf der Hut vor gegnerischen Kontern sein. Das wird sehr schwer werden und jede Menge Geduld erfordern.
Personell hat sich gegenüber dem ausgefallen Oberhausen Spiel nicht viel getan. Es fehlen weiterhin etliche Spieler:
Pavlin, Sequiera, Addo, Meißner. Kienele, Bender und Jentzsch.
Fets steht, im Sturm wird der Partner von Rainer Krieg erneut Minor Diaz heißen und auch Marcel Rapp wird als Manndecker erneut zum EWinsatz kommen. Um die Liberopostion streiten sich noch Michael Zepek und Rainer Schütterle, hier werden die Trainingseindrücke entscheidend sein. Auf den Außenpostionen wird wohl auf der rechten Seite Christian Fährmann spielen, der nach überstanden zusätzlichen Trainingseinheiten, konditionell wieder besser drauf sein sollte. Wenn er alles gibt und nach sechzig Minuten nicht mehr kann, dann ist es OK wenn er ein Zeichen gibt, so Trainer Löw. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß Christian Kritzer auf dieser Postion spielt, das wäre dann aber eine sehr Defensive Variante. Links werden wohl Darko Josinovic und/ oder Jens Bäumer die Außenbahn besetzten. Im Mittelfeld gesetzt ist der "kleine Berliner" wie ein Journalist in Unkenntnis des Namens von Marc Arnold ihn betitelte.
Mit dieser Formation wird der KSC in einem 3-5-2 System vor Torhüter Thomas Walter agieren. Man wird versuchen ein frühes Tor zu erzielen und den Gegner unter Druck zu setzten.
Dies alles gilt nur für den Fall, das der DFB den Rasen morgen um 11.00 Uhr für spielbereit hält. Die Stadt Karlsruhe hat da so ihre Bedenken, die Verantwortlichen des KSC hingegen sind der Meinung, daß der Wildpark durchaus bespielbar ist.

Eintrag - Tuesday, December 14, 1999 at 18:52:14 (GMT)
karlsruher sc / Trennung zum Jahresende
Bender muss Koffer packen
Karlsruhe · Die Wege von Fußballprofi Manfred Bender und dem Zweitligisten Karlsruher SC trennen sich zum 31. Dezember. Das Arbeitsverhältnis wird ¸¸in beiderseitigem Einvernehmen'', so eine Mitteilung des Klubs, beendet. Hintergrund sind Eskapaden des Mittelfeldspielers (33). Bender, derzeit wegen einer Verletzung nicht einsatzfähig, musste gestern zum Rapport bei KSC-Präsident Roland Schmider. Eigenmächtiges Verlassen des Trainingslagers in Tonbach/Südbaden, handfeste Streitigkeiten in einer Nobel-Diskothek in Baden-Baden sowie Beleidigung einer jungen Frau - so lauteten die Vorwürfe gegen Bender, der diese wohl nicht ausreichend entkräften konnte.

Eintrag - Tuesday, December 14, 1999 at 11:15:52 (GMT)
Manni Bender verläßt den KSC!
Manfred Bender und der KSC haben sich auf eine Beendigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses zum 31.12.1999 geeinigt. Bender, der in früheren Jahren beim KSC große Erfolge feierte, war nach einem Intermezzo in Münschen bei 1860 im Sommer von ex. Trainer Rainer Ulrich zurück nach Karlsruhe geholt worden. Durch viele Verletzungen und konditionelle Mängel kam er aber bisher so gut wie nicht zum Einsatz. Zuletzt machte er durch eine Diskoaffäre reden von sich.

Eintrag - Monday, December 13, 1999 at 11:56:41 (GMT)
RWO - KSC: Spiel abgesagt - Neue Unruhe droht
Bender vor dem Rauswurf 13.12.99
Die sportliche Lage bei Karlsruhe ist trist, Platz 17 nach 14 Spielen - der Sturz ins Amateurlager droht. Auf Grund der Verletztenmisere und vier gesperrter Akteure (Pavlin und Sequeira Gelb-gesperrt, Meissner und Addo Rot-gesperrt) kam den Karlsruher die Spielabsage in Oberhausen wegen Unbespielbarkeit des Platzes ganz recht.
Zu allem Überfluss erwarten den KSC jetzt auch handfeste Unruhen außerhalb des Platzes. Grund: Manfred Bender droht der Rauswurf beim KSC. Was war vorgefallen? Im Trainingslager in Tonbach genehmigte sich Bender einen nächtlichen Ausflug, der jedoch nicht geheim blieb und erst um 5 Uhr morgens endete. Ex-Trainer Rainer Ulrich bemerkte Benders Eskapade, startete mit Präsident Schmider und Medien-Chef Saal eine Suchaktion. Ulrich entschied mit Sportdirektor Buchwald, Bender, der in der laufenden Saison nur zwei Mal eingewechselt wurde, zu einer Geldstrafe zu verdonnern und aus dem Mannschaftsrat zu verbannen. Zudem gab es für den 33- Jährigen eine Abmahnung. Benders Begründung für den nächtlichen Streifzug: Er habe andere Restaurants besichtigen wollen, um sich Ideen für die Gaststätte zu holen, die seine Gattin Denise in Karlsruhe inzwischen eröffnet hat.
Jetzt - so berichten Insider - sei der Freistoß-Spezialist, der bereits von 1992 bis 1997 beim KSC spielte (101 Bundesliga-Spiele, 29 Tore), in einer Nobeldiscothek in Baden-Baden in Streitigkeiten verwickelt gewesen. Bender, der wieder einmal an einer Muskelverletzung litt, war vor ein paar Wochen nach einigen alkoholischen Getränken auf eine Gruppe von jungen Leute zugegangen und soll einen heftigen Streit provoziert haben.
Am heutigen Montag muss Bender zum Rapport. Trainer und Funktionäre wollen Aufklärung. Es gilt als nahezu sicher, dass Bender die fristlose Kündigung vom Verein erhält. Trainer Joachim Löw will jedoch nicht über Bender reden, bevor er mit ihm gesprochen hat. Präsident Roland Schmider versuchte bereits am vergangenen Freitag Bender zu kontaktieren, doch der weilte in München - beim Arzt seiner Wahl. Abgemeldet hatte er sich weder bei Löw noch beim Präsidium - er rief den Physiotherapeuten an . . .
Peter Putzing

Eintrag - Monday, December 13, 1999 at 11:47:53 (GMT)
Menschen im Hintergrund
DFB Regelwerk schuld an später Absage
Viele KSC Fans waren gestern enttäuscht, daß das Spiel in Oberhausen abgesagt wurde. Der Zeitpunkt der Spielabsage war für viele zu spät, sie saßen in Bussen oder privat PKW und befanden sich auf dem Weg nach Oberhausen, als um ca 12.00 Uhr die offizielle Meldung erfolgte, daß das Spiel gegen Oberhausen abgesagt worden war. Diese Absage wurde durch den DFB um 11.48 Uhr bekanntgegeben. Nicht RWO war Schuld an der späten Bekanntgabe, sondern die Regeln des DFB, die die Platzbegehung durch den Schiedsrichter für 11.00 Uhr vorsieht. Daß der Platz nicht bespielbar ist, hätte man sicherlich auch früher schon feststellen können, aber Regeln sind Regeln. Dabei denkt wohl keiner beim DFB an die vielen von auswärts anreisen Fans, die keine Kosten und Mühen sparen, um ihren Verein zu unterstützen.
Die Kolonne von zehn Bussen mit KSC Fans wurde sofort nach Bekanntgabe der Spielabsage durch den Busfahrer des Mannschaftsbusses und Vizepräsident U. Lange informiert. Dort gab es natürlich zunächst lange Gesichter, aber nach kurzer Debatte kam man auf den Gedanken das Spiel Offenbacher Kickers gegen Waldhof Mannheim zu besuchen. Fanbeauftragtre Werner Merkel setzte sich prompt mit seinem Kollegen in Offenbach in Verbindung und der gab sofort grünes Licht für den Besuch. Ruck zuck waren 200 Karten für die Fans des KSC reserviert, natürlich im Offenbacher Fanblock. Die Zusammenarbeit mit den Offenbacher Kollegen der Fanbetreuung lief einfach reibunsglos, so Werner Merkel.
Kaum in Offenbach angekommen ging es auch schon in den Block, und auf der Anzeigetafel wurde die Fans des KSC freundlich begrüßt. Die Polizei war etwas verblüfft, da sie sowieso schon mit Problemen gerechnet hatte, denn im letzten Jahr war es am Bieberer Berg zu schweren Ausschreitungen gekommen, beim Besuch des SVW. Und jetzt hatte sie plötzlich mit drei Fangruppen zu tun, Offenbachern, Mannheimern und Karlsruhern. Trotz allem kam es zu keinen bemerkenswerten Ausschreitungen, im Stadion blieb alles friedlich. Es gab aber sicherlich einige leitende Beamte, denen bei dieser Konstellation, ganz schön Bange war.
Nach Beendigung des Spieles, das übrigens mit 1:1 endete, ließ man zuerst die Offenbacher aus dem Stadion, dann die KSC'ler und zum Schluß die Mannheimer. Von Offenbacher Seite war man sehr zufieden mit den KSC Fans, die ordentlich Stimmung gemacht hatten und versprach sich mit einem Gegenbesuch bei den Karlsruhern zu revanchieren.
Die Karlsruher werden übrigens nochmal nach Oberhausen fahren, wieder mit Untesrtützung des KSC, das versprach U. Lange den Fans in den Bussen. Hoffentlich wird dieses Spiel nicht wieder abgesagt, es sei denn Offenbach hat wieder ein Heimspiel....

Eintrag - Monday, December 13, 1999 at 11:44:35 (GMT)
Oberhausen Fahrt wird Dank U. Lange wiederholt!
Die Freifahrt der KSC Fans nach Oberhausen wird auf Kosten des KSC wiederholt! Näheres wird in den nächsten Tagen in einem Gespräch mit dem IG Vorstand und dem KSC Präsidium abgesprochen.
So kommen die KSC Fans, die heute aufgrund der Spielabsage nicht in den Genuß des Auswärtsspieles gegen Oberhausen kamen, doch zu ihrem Weihnachtsgeschenk.
Diese erfreuliche Nachricht wurde in den Bussen durch Vizepräsident Lange bekanntgegeben, der sich wie so oft für die Belange der KSC-Fans eingesetzt hat.

Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 17:09:47 (GMT)
200 KSC Fans gemeinsam mit den Offenbachern in einem Block!
Alte Freundschaft rostet nicht.
(ka-fans/ph) Das konnten die KSC Fans und die Offenbacher heute eindrucksvoll beweisen. Beim 1:1 der Offenbacher gegen den SV Waldhof waren 200 Karlsruher, die eigentlich zum Spiel des KSC nach Oberhausen wollten in Offenbach gelandet. Die Oberhausener hatten die Absgae des Spieles, wegen Unbespielbarkeit des Platzes erst gengen 12:00 Uhr bekannt gegeben. Zu7 diesem Teitpunkt befand sich die vom KSC gesponserte Fankaravane bereits seit 3 Stunden auf der Autobahn.
Spontan entschieden sich 200 Karlsruher das Spiel gegen Offenbach zu besuchen. Die Busse wurden auf einem Parklplatz umsortiert, fünf fuhren heim, gen Karlsruhe, 5 gen Offenbach. Kurz vor Offenbach wurden die Busse von der Polizei gestoppt und nach Rauchpulver und sonstigen Feuerwerkskörpern durchsucht. Danach konnte die Fahrt bis zum Staodin weitergehen. Dort wurde mann zu den Offenbachern in den Block geleitet und brannte ein Feuerwerk an guter Stimmung ab.

Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 16:48:48 (GMT)
Wassmers Ausgleich zerstörte Kickers-Siegtraum: 1:1 gegen Mannheim
Offenbach (dpa) - Mit seinem Tor in der Nachspielzeit zum 1:1 (0:1) des SV Waldhof Mannheim bei Kickers Offenbach zerstörte der eingewechselte Uwe Wassmer am Sonntag den Kickers-Traum, die "Rote Laterne" der zweiten Fußball-Bundesliga an den Karlsruher SC abzugeben. Dessen Spiel in Oberhausen war den schlechten Witterungsverhältnissen zum Opfer gefallen. Wie schon beim 1:1 gegen Mönchengladbach gaben die Offenbacher vor 14 000 Zuschauern auf dem Bieberer Berg erneut in der Schlussphase den Sieg aus der Hand. Bis dahin war nach dem frühen Führungstor durch den rumänischen Neuzugang Jon Vladoiu (10.) der erste Kickers-Sieg nach 17 Jahren gegen die Waldhof-"Buben" zum Greifen nah.
Das erste Stürmertor der Offenbacher in dieser Saison passte in die Kuriositätenkiste und entsprang einem "Blackout" des Waldhof- Schlussmanns Marius Todericiu. Der ehemalige Kickers-Torwart ließ einen weiten Abschlag seines Offenbacher Kollegen Goran Curko im Waldhof-Strafraum passieren. Vladoiu verpasste dem Ball, der auch so ins Tor gerollt wäre, den letzten Kick. Die frühe Führung kam zu diesem Zeitpunkt überraschend. Denn die stark gestarteten Gäste hatten zuvor schon zwei hochkarätige Chancen durch Sascha Licht (2.) und Laszlo Klausz (9.) ausgelassen. Die erste echte Kickers-Chance ließ bis zur 44. Minute auf sich warten, als nacheinander Günther Maier und Vladoiu die gute Vorarbeit von Matthias Becker nicht verwerteten.
Nach dem Wechsel drängten die optisch überlegenen Mannheimer auf den Ausgleich, ohne jedoch klare Torchancen herauszuspielen. In der turbulenten Schlussphase wurde der nie erlahmende Kampfgeist der Gäste belohnt, als der in der 75. Minute eingewechselte Ex-Freiburger Wassmer im Anschluss an eine Waldhof-Ecke den Ball aus einem Meter über die Linie drückte. dpa yy sz jn

Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 16:28:33 (GMT)
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