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200 Karlsruher sind in Offenbach beim Spiel


5 der zehn Busse, die nach Oberhausen fahren wollten sind nach der Spielabsage nach Offenbach gefahren. Der Rest hat sich traurig über das entgangene Auswärtsspiel des KSC auf den Weg nach Hause gemacht und dürfte in diesen Minuten in Karlsruhe eintreffen. Auch für die Karlsruher in Offenbach dürfte der Heimweg etwas länger dauern, da aufgrund der Brisanz der Spiele Offenbach - Mannheim ein hohes Sicherheitsaufgebot herrscht. Die Karlsruher werden vermutlich als letzte das Stadion verlasse. Anschließend wird man sich auf den Weg nach Karlsruhe machen und hoffen, daß der KSC am Mittwoch gegen Greuther Fürth sein Heimspiel gewinnt!
Mehr zur heutigen Odyssee folgt im Verlauf des morgigen Tages! ka-fans.de
Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 16:02:04 (GMT)

Nächtliche Eskapaden! Wird Bender zum badischen Basler?


KARLSRUHE - Wird Manni Bender zum badischen Basler? Droht dem exzentrischen Linksfuß der Rauswurf beim Karlsruher SC, so wie des "Super-Mario" Basler bei den Bayern erging?


Sollten sich die Vorwürfe gegen Bender bestätigen, denken die Verantwortlichen über einen Rauswurf des Bayern in Baden nach. Und die Anzeichen verdichten sich immer mehr.

Zur Chronologie: Im Trainingslager, im schönen, aber beschaulichen und abgelegenen Tonbach war es dem gu-ten Manni anscheinend zu langweilig - er nahm eines Abends Reißaus. Doch der Ausflug blieb nicht geheim. Ex-Trainer Rainer Ulrich bemerkte Benders Eskapade. Gemeinsam mit Sportdirektor Buchwald entschied Ulrich, Bender zu einer Geldstrafe zu verdonnern. Zudem erhielt der 33-jährige Bender, der in der laufenden Saison nur zweimal eingewechselt wurde, eine Abmahnung Tel.: des KSC.

Benders Begründung für den nächtlichen Ausflug im Sommer: Er habe andere Restaurants besichtigen wollen, um sich Anregungen und Ideen für die Gaststätte zu holen, die seine Gattin Denise in Karlsruhe inzwischen eröffnet hat.

Jetzt - so berichten Insider - sei der Freistoßspezialist, der seine beste Zeit beim KSC bei den UEFA-Cup-Spielen gegen Valencia und Rom hatte, in einer Nobeldiskothek in Baden-Baden in Streitigkeiten verwickelt gewesen. Bender, der wieder einmal an einer Muskelverletzung litt, war vor einigen Wochen an einem Samstag, noch weit nach Mitternacht, in der Baden-Badener Disco Mex's.

Kurz nach zwei Uhr soll er, nach einigen alkoholischen Getränken, auf eine Gruppe von drei jungen Leuten zugegangen sein und eine junge Frau mehr als derb angesprochen haben. "Du g'hörst hier goar net rein, mit einem so oam fetten Oarsch", soll Bender nach Aussagen eines Gastes zur jungen Dame gesagt haben.

Als der Streit immer hef-tiger wurde, kam ein Bekannter zu Bender, der so-gar gespuckt haben soll, und "überredete" den in Rage geratenen, die Disco zu verlassen. Die jungen Leute denken noch immer über Konsequenzen nach - die KSC-Verantwortlichen auch...
Marius Merkel Berliner Kurier - http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/fussball/.html/artik8.html
Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 15:35:32 (GMT)

Karlsruhe: Löw setzt auf die eigenen Amateure


Benda ist der Nächste 09.12.99

Einen Punkt in einem Heimspiel ergattert. Eigentlich zu wenig im Kampf gegen den Abstieg. Eigentlich - doch beim KSC schöpft man aus dem 0:0 gegen Tabellenführer FC Köln Hoffnung. "Nach dem unberechtigten Platzverweis für Addo spielten wir fast 70 Minuten mit zehn Mann. Die kämpferische Leistung war hervorragend, wir waren die moralischen Sieger", freute sich Trainer Löw. "Daher bin ich mit dem Punkt zufrieden. Auf diesem Spiel können wir aufbauen!"

Aufbauen wollen die Karlsruher vor allem auf junge Spieler aus den eigenen Amateuren. "Akteure, bei denen das Herz für den KSC schlägt", freut sich Präsident Roland Schmider und hämmert sich mit voller Kraft und vollen Emotionen selbst aufs Herz. Gemeint waren Minor Diaz Araya (18), Marcel Rapp (20) und Michael Zepek (18).

U-21-Nationalspieler Rapp wurde zum besten KSC-Feldspieler, Diaz begann stark und wurde nach Addos Platzverweis aus taktischen Gründen ausgewechselt. Nach der Auswechslung brauchte der völlig enttäuschte Diaz gar minutenlang Trost. Der kleine Costa-Ricaner war den Tränen nahe. Auch der 18- jährige Zepek überzeugte als Libero. Keine zehn Sekunden auf dem Feld, stauchte er den 29-jährigen Jozinovic zusammen. "Der Trainer sagte, ich solle lautstark dirigieren, das habe ich eben gemacht", so das selbstbewusste Talent, das sogar ein wenig enttäuscht war, nicht vom Anpfiff an dabei gewesen zu sein.

"Das ist die richtige Einstellung. Andere sind zufrieden, auf der Bank zu sitzen", lobt Löw. "Die Jungen werden wieder spielen. Zepek und Rapp können ihre Position langfristig ausfüllen", prophezeit Löw seinen Jungtalenten eine gute Zukunft, "auch wenn es bestimmt hin und wieder an der Konstanz mangelt."

Gegen Oberhausen wird Löw wieder seine Nachwuchsleute einsetzen und nicht nur, weil mit Sequeira, Pavlin, Meissner und Addo gleich vier Akteure gesperrt sind. Möglich, dass ein weiterer Regionalligaspieler in den Kader berufen wird: Sascha Benda (19), der bei den Amateuren auch für Furore sorgte und der wie Rapp und Zepek seit der Jugend für die Badener die Fußballschuhe schnürt. Und dessen "Herz für den KSC schlägt", ist Präsident Schmider sicher.

Peter Putzing Kicker
Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 15:33:11 (GMT)

KSC Fans jetzt zum Spiel Offenbach gegen Mannheim!


Der KSC Tross hat sich in Richtung Offenbach aufgemacht. ka-fans.de
Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 13:03:22 (GMT)

Alle zehn Busse des KSC umgekehrt!


Zehn Busse mit KSC Fans waren auf der Reise nach Oberhausen, als die Nachricht von der Spielabsage gegen 12.00 Uhr eintraf. Momentan drehen die Busse wieder Richtung Karlsruhe. Sie befinden sich zur Zeit auf der Höhe Trier/Montabauer.
Rund 500 ka-fans wollten den KSC in Oberhausen unterstützen, der KSC hatte diese Reise gesponsert. Die Absage aus Oberhausen erfolgte sehr spät!
Mehr zur Stimmung nach der Absage folgt!
ka-fans.de
Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 12:29:06 (GMT)

Zweitliga-Partie Oberhausen - Karlsruhe fällt aus



Oberhausen (dpa) - Das für den (heutigen) Sonntag geplante Spiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem Karlsruher SC fällt aus. Die Partie des 15. Spieltages wurde am Morgen nach einer Platzbesichtigung im Niederrheinstadion abgesagt. Tagelange Regenfälle hatten den Rasen aufgeweicht und den Platz unbespielbar gemacht. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Das teilte ein Vereinsvertreter von RWO am Sonntag mit. Rheinzeitung
Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 12:15:22 (GMT)

Spiel gegen Oberhausen wurde soeben abgesagt!

ka-fans.de
Eintrag - Sunday, December 12, 1999 at 12:04:58 (GMT)

Mit den Fans nach Oberhausen!


(ka-fans/ph)Rund 500 KSC Fans werden den KSC auf seiner Reise nach Oberhausen begleiten. Die Kosten hierfür übernimmt der KSC. Außerdem werden in der Mannschaft die "Jungen Wilden" die Reise nach Oberhausen antreten. Marcel Rapp wird bereits in der Anfangsformation stehen. Auch ein Einsatz von Diaz und Zepek ist möglich! Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß die Amateure Benda und Caruso die Reise mit antreten. Dies ist für den Fall vorgesehen, daß Darko Josinovic sich bis morgen von seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Köln noch nicht ganz erholt hat. Er zog sich im eine Tiefe Fleischwunde zu, die in 2-3 Schichten genäht werden mußte.

Definitiv fehlen werden Miran. Pavlin (5. Gelbe Karte), Douglas Sequiera (5. Gelbe Karte),
Stefan Meißner (Rot gegen St. Pauli), Daniel Addo (Rot gegen Köln). Marc Kienle (verletzt) und Manfred Bender (verletzt). Unsicher ist auch noch der Einsatz von Torwart Simon Jentzsch, der zwar gestern wieder das Trainig aufnehem konnte, bei dem ein Einsatz aber nur dann in Frage kommt, wenn er wieder absolut schmerzfrei ist.

Ins Team zurückehern werden Martin Braun und Rainer Schütterle, der von sich von seinem Katzenbiß wieder erholt hat. Auch Jens Bäumer könnte zum Einsatz kommen, genauso wie Christian Kritzer. Alles in allem konnte Trainer Jogi Löw zum heutigen Zeitpunkt aber kein komplettes Team nennen, daß gegen Oberhausen antreten wird.

Nach dem Spiel gegen Köln, daß einigen Spielern in der Mannschaft einen Schub an Selbstbvertrauen zrückgegebn hat, fährt der KSC nach Oberhausen, Dort erwarte Trainer Löw eine ähnliche Situation wie vor 14 Tagen gegen den FC St. Pauli. Oberhausen steht wie wir unten drin und will unbedingt punkten. Das Spiel wird wieder einmal vom Kampf, weniger von der Technik beherrscht sein. Bei einigen KSC Akteuren hatte man im Spiel gegen Köln und auch gegen St. Pauli eine Übermotivation festgestellt, die nicht ganz unerheblich zu den Kartenorgien der Schiedsrichter beitrug. Diese Problem wollen wir gegen Oberhausen abstellen. Kampf ja, aber nur mit fairen Mitteln, so daß kein Schiedsrichter den KSC wider dezimieren soll!

Aufgrund der vielen Ausfälle wird es schwierig eine harmonische Mannschaft zusammenzustellen. Insbesondere deswegen, da Oberhausen eine kompakte und läuferrisch starke Mannschaft hat, möchte man beim KSC aus einer verstärkten Defensive heraus auf Konter hoffen. Wichtig ist aber, daß die Defensive steht. Im Mittelfeld steht Trainer Jogi Löw vor großen Problemen, da mit Pavlin und Sequiera zwei wichtige Spieler wegfallen. Hier könnte neben Martin Braun auch Michael Molata zum Einsatz kommen, der bereist Erfahrung im defensiven Mittelfeld gesammelt hat. Besonders sein Kopfballstärke soll dem KSC hier helfen. Außerdem könnte Jens Bäumer auf der Halbposition zum Einsatz kommen.

Wichtig ist, so der Trainer, daß wir im Spiel nach vorne mehr Ballsicherheit und einen Torabschluß erreichen. Man darf vor allen den Ball nicht sooft leichtfertig vergeben wie wir das in de letzen Spielen getan haben.

Es wird ein schweres Spiel für den KSC werden, da sind sich alle sicher, aber mit der Unterstützung der Fans, sollte zumindest im Stadion in Oberhausen ein stimmliches Gleichgewicht hergestellt werden. ka-fans.de
Eintrag - Friday, December 10, 1999 at 16:15:34 (GMT)

Weltmeister hält große Stücke auf den 1. FC


Guido Buchwald: "Die Merkmale einer Meistermannschaft"

Von Ulrich Klein

Karlsruhe/Köln. Guido Buchwald hatte sein gestenreiches Fachgespräch unter Schwaben mit dem Stuttgarter Journalisten gerade erst beendet. Insofern war es verzeihlich, dass der sprachliche Transfer ins Hochdeutsche nicht sofort gelang: "Noi, die Kölner haben mich nicht enttäuscht. Auch wenn´s heit nit so stark ware. Dass die uffsteige, isch für mi sonnenklar", gab der der Fußball-Weltmeister von 1990 ein klares Urteil über das aktuelle Ansehen des 1. FC Köln im Zweitliga-Zirkel ab.

Dass die FCler am Montag Abend im Karlsruher Wildpark "nur" ein 0:0 erreicht hatten, obwohl sie nach dem Rausschmiss des KSC-Liberos Daniel Addo (25./grobes Foul an FC-Kapitän Lottner) über eine Stunde in Überzahl waren, brachte den heutigen Karlsruher Sportdirektor durchaus nicht von seiner Meinung ab: "Die Kölner haben in den letzten Wochen nicht immer voll überzeugt, aber trotzdem gepunktet. Das sind Merkmale einer Meistermannschaft", erläuterte der Ex-Kapitän des VfB Stuttgart - inzwischen im gelifteten Hochdeutsch. "Zumal sie schon neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten haben."

Lienen klopfte Profis verbal auf die Schulter

Hätten die Kölner Amts- und Funktionsträger diese weltmeisterliche Einschätzung im "KSC-Treff" noch mitbekommen, sie hätten sich bestätigt gefühlt und vermutlich erleichtert genickt. Denn so hundertprozentig happy waren sie nicht beim FC über die Nullnummer gegen den Tabellenvorletzten.

Ewald Lienen klopfte seinen Profis zwar verbal auf die Schulter: "Das Engagement war voll in Ordnung und spielerisch wieder ein Schritt in die richtige Richtung", doch Präsident Albert Caspers räumte ein, dass man ruhig auch drei Punkte mitnehmen darf, "wenn man über eine Stunde einen Mann mehr auf dem Platz hatte". Und Sportdirektor Hannes Linßen gab zu, "dass wir uns schon etwas geärgert haben, die Partie nicht gewonnen zu haben."

Anlass zum ausgiebigen Nachkarten sah indes keiner der Kölner Macher. Wäre vielleicht auch ein bisschen ungerecht gegenüber der Mannschaft, die an den "ersten 14 Spieltagen Hervorragendes leistete" (Linßen) und so die Voraussetzungen für eine stressfreie Jahreshauptversammlung am morgigen Donnerstag geschaffen hat. Das war in den vergangenen Jahren bekanntlich ganz anders. Da traten sich die Mitglieder der FC-Familie im Reizklima sportlicher Misserfolge nach Kräften gegenseitig vor die Schienbeine.

Ein Fünf-Sterne-Datum für den Fußball-Freund

Das ohnehin schon harmonieselige Klima am Geißbockheim kann indes nicht nur im Kristallsaal der Kölner Messehallen noch weiter verbessert werden. Freitag (19 Uhr) kommt´s nämlich schon zum nächsten Top-Ereignis. Nach drei Jahrzehnten Abstinenz dürfen sich Geißböckler in Müngersdorf endlich mal wieder mit dem Nachbarn aus Aachen um Meisterschaftspunkte streiten - ein Fünf-Sterne-Datum für den Fußball-Freund der Region.

Über 20 000 Karten wurden bereits an Mann und Frau gebracht, 35 000 Begeisterte werden insgesamt erwartet. 10 000 davon, so die Schätzung, dürften mit dem Aufsteiger sympathisieren, so dass FC-Pressesprecher Rolf Dittrich den Alemannia-Anhängern dringend rät, ja früh genug loszufahren, um nicht wutschnaubend auf der stauträchtigen A 4 stecken zu bleiben.

Linßen aber wittert natürlich in erster Linie die Chance, einen unliebsamen Konkurrenten bei der Aufstiegs-Hatz weiter zu distanzieren. "Wenn wir verlieren, lautet das Punkteverhältnis nur noch 31:25 zu unseren Gunsten. Gewinnen wir, lautet es 34:22 - das wäre doch schon eine Hausnummer, oder?!"

Rundschau Bonner Rundschau - http://rundschau-online.de/sport/14127.html
Eintrag - Wednesday, December 08, 1999 at 18:33:06 (GMT)

KSC: Jogi Löw setzt auf die Youngsters


0:0 gegen Köln zumindest psychologisch eine Hilfe

Mit einem Sieg wäre der Karlsruher SC der Abstiegszone in der 2. Fußball-Bundesliga entwichen. Das 0:0 gegen den 1. FC Köln am Montag brachte jedoch keine Entspannung - die Wildpark-Profis rangieren weiter auf dem vorletzten Platz.VON HANS FALSEHRKarlsruhe. Dennoch: »Dieser eine Punkt war für uns sehr wichtig«, fasste Löw die 90 Minuten gegen den Spitzenreiter zusammen, »wichtig vor allem für die Psyche.« Und Guido Buchwald erklärte, warum: »Wir haben gegen die beste Mannschaft in Unterzahl und mit zwei, drei jungen Spielern ein torloses Unentschieden gehalten. Die kämpferische und läuferische Leistung war okay, unsere Ordnung war okay…« Jetzt aber, forderte der Sportdirektor, seien es bis zur Winterpause noch drei Spiele, »und jetzt müssen wir mal gewinnen.«Immerhin liegt der letzte KSC-Sieg zehn Wochen zurück (3:2 bei Fortuna Köln).Die personelle Situation vor dem Spiel in Oberhausen am Sonntag hat sich aber eher verschlechtert. Zwar ist Martin Braun nach seiner Sperre ebenso wieder einsatzbereit, wie Rainer Schütterle, der durch einen Katzenbiss (!) in den Zeigefinger außer Gefecht gesetzt war. Dafür fehlen dem KSC der in der 25. Minute vom Platz gestellte Daniel Addo sowie Miran Pavlin und Douglas Sequeira, die beide ihre fünfte Verwarnung erhielten. Auer, Bender, Kienle und Grimm sind weiterhin verletzt.Aus seiner personellen Not hat Löw jedoch schon gegen Köln eine Tugend gemacht und in Marcel Rapp (20) und Minor Diaz (18) zwei Amateure in die Anfangself gestellt. Rapp, U-21-Nationalspieler und Mitglied der Olympiaauswahl, überzeugte seinen Trainer derart, dass Löw ihn auch in Oberhausen von Beginn an spielen lassen wird.

Ruediger Rueber Mittelbadische Presse - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=73&mdoc_id=6355
Eintrag - Wednesday, December 08, 1999 at 18:31:46 (GMT)

Aushilfstruppe bewährt sich


FUSSBALL: Karlsruher SC auf neuen Wegen - Nachwuchs überzeugt Löw

KARLSRUHE (cka). Wenn zwei Trainer der gegnerischen Mannschaft die gleichen Qualitäten attestieren, ist es nur richtig, dass sie sich auch unentschieden trennen. Trotzdem war das 0:0 im Wildparkstadion ein moralischer Sieg für den Tabellenvorletzten Karlsruher SC und eine Niederlage für Spitzenreiter 1. FC Köln.


"Der KSC hat uns müde gespielt, den Ball gut laufen lassen, Ballsicherheit bewiesen und die Räume gut genutzt", attestierte Kölns Trainer Ewald Lienen den nach Addos umstrittenen Platzverweis ab der 24. Minute mit zehn Mann kämpfenden Karlsruhern. Die gleichen Attribute ließ KSC-Coach Joachim Löw über die Gäste verlauten. Der Unterschied: Köln, 1998 mit dem KSC abgestiegen, steht ganz oben, die Karlsruher stehen ganz unten in der Tabelle der Zweiten Bundesliga. "So ein Spiel zu null zu spielen, ist super", freute sich deshalb auf Seiten der Badener der nimmermüde Rainer Krieg, der nach dem Platzverweis auch als einzige Spitze immer noch gefährlich war. Die größten Chancen hatte er bezeichnenderweise in der 89. Minute, als er an Flanken Darko Jozinovics und Christian Kritzers vorbeisegelte. Bis dahin hatten die Kölner mehr Möglichkeiten gehabt, das Glück aber hatte sich zehn tüchtige Karlsruher verdient. Krieg: "Eine tolle Mannschaft, die steigt bestimmt auf."
Mut bewies Trainer "Jogi" Löw, der die Libero-Position dem 18-jährigen Vertragsamateur Michael Zepek anvertraute, als Addo Rot sah. "Ich war nervös, aber wenn man mal auf dem Platz steht, dann geht's", meinte der Debütant. "Ich habe diese Woche im Training mit ihm gesprochen und gesagt, dass er dirigieren muss. Das hat er gemacht, deshalb hat er gespielt", sah Löw die Entscheidung für den U18-Spieler, der die Mannschaft in der Tat immer wieder nach vorne trieb, emotionslos. Für ihn zähle die Leistung. Und wenn die stimmt, "dann spielen die Jungen". Deshalb darf sich auch U 21-Nationalspieler Marcel Rapp Hoffnung machen, in Oberhausen am Sonntag wieder in der ersten Elf zu stehen. Der Manndecker habe im Training wie im Spiel Aggressivität bewiesen. "Für die Moral war der Punkt sehr wichtig", machte Rapp sich und dem Team Mut.
Mit der kämpferischen und spielerischen Leistung seiner Truppe war Löw zufrieden, sah Probleme in der Verteidigung bis aufs erste einmal gelöst. Löw, der keine System-Diskussion lostreten wollte: "Zepek kann mittelfristig Libero oder in der Innenverteidigung spielen."
Der Punktgewinn machte den Neu-Trainer, in dessen Bilanz nach fünf Spielen drei Punkte und kein Sieg stehen, fast etwas übermütig: "Ziel ist es, alle Positionen irgendwann einmal doppelt zu besetzten."
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Um dorthin zu kommen, wünscht Löw sich mehr Ballsicherheit und: "Manchmal muss man auch in den Sechzehner rein dribbeln und irgendwas provozieren."
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 8. Dez Rheinpfalz Online - http://www.ron.de/osform/cms_rel?articleRef=0000000400032d24&articleTyp=CMSArticle&template=templates/cms_v2/recherche/sport/fussball/meldung.oft
Eintrag - Wednesday, December 08, 1999 at 18:30:31 (GMT)
Die Bilder des Spiels KSC - 1.FC Köln sind online!

Bildergalerie

ka-fans.de
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 18:20:27 (GMT)
Der neue Kommentar vom KahEsZehfan ist online. Seine Meinung zum gestrigen Spiel könnt Ihr hier lesen:

Soll eh me fraie ??

ka-fans.de
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 18:10:37 (GMT)
Karlsruher SC - 1. FC Köln 0:0

Karlsruher SC: Walter - D. Addo - Amadou, Rapp - Fährmann, Sequeira, Pavlin, Jozinovic - Arnold - Krieg, Diaz-Araya - Trainer: Löw

1. FC Köln: Pröll - T. Cichon - Dziwior, Sichone - Scherz, Ojigwe, Lottner, Voigt, Springer - Kurth, Timm - Trainer: Lienen

Eingewechselt: 28. Zepek für Diaz-Araya, 60. Molata für Fährmann, 87. Kritzer für Sequeira - 79. Rösele für Scherz, 87. Hasenhüttl für Voigt, 90. Donkov für Kurth

Tore:

Schiedsrichter: Haupt, Manfred

Zuschauer: 10500

Rote Karten: D. Addo (24.)

Gelbe Karten: Krieg, Pavlin, Sequeira - Pröll, Sichone, Springer

Zehn Karlsruher trotzten dem Spitzenreiter


Tabellenführer Köln spielte 66 Minuten in Überzahl, doch gegen die unerfahrene KSC-Abwehr wollte beim 0:0 kein Tor gelingen.

Das Duell der beiden Ex-Bundesligisten war auch das Aufeinandertreffen einer Rumpfmannschaft (KSC) gegen ein Team in Bestbesetzung (Köln). Karlsruhes Trainer Jogi Löw musste auf Torwart Jentzsch (angebrochener Finger), Libero Schütterle (Antibiotika nach entzündeter Wunde am Finger), Braun, Meissner (beide gesperrt) und Kienle (Muskelprobleme) verzichten. Allein das Fragezeichen hinter Pavlin (Grippe) verschwand. Bei Köln rotierte Stürmer Kurth (für Hasenhüttl) wieder in die Anfangsformation, die am vergangenen Dienstag bei der 0:4-Pokal-Schlappe beim VfB Stuttgart auflief.

Doch trotz der Ausfälle versteckte sich der KSC in der Anfangsphase keineswegs, unterband das gefürchtete Kurzpass-Spiel der Kölner und erarbeitete sich auch einige gefährliche Aktionen. Fährmann kam gegen Keeper Pröll einen Schritt zu spät (6.), der gleiche Spieler zögerte 5 Minuten später mit dem Abschluss, der Drehschuss von Diaz verfing sich in der engmaschigen FC-Abwehr (19.) und einen Distanzschuss von Addo strich knapp über die Latte (23.).

Doch die Karlsruher Aggressivität, die das Spiel des Spitzenreiters zwanzig Minuten lang in Schach hielt, hatte einen hohen Preis. Nach 17 Minuten hatte Schiedsrichter Haupt schon drei Mal den Gelben Karton für KSC-Spieler gezückt, in der 24. Minute zeigte er sogar Rot. Neu-Libero Addo war Timm von hinten in die Beine gefahren, was die regelkonforme Höchsstrafe nach sich zog. Ab diesem Zeitpunkt kontrollierte Köln das Spiel, doch es dauerte bis zur 38. Minute, ehe die Geißböcke durch Scherz das erste Mal erfolgversprechend angriffen, doch dessen Linksschuss kostete Torwart Walter nur ein müdes Lächeln. Die Gastgeber, bei denen Amateur Zepek aus taktischen Gründen den Amateur Diaz ablöste (28.), suchten ihre Chance über Standards, bei denen sich die Hintermannschaft des Tabellenführers nicht immer sattelfest erwies.

Nach der Pause versuchten die numerisch überlegenen Kölner mit behutsamen Spielaufbau zum Erfolg zu kommen. Geduldig ließen sie den Ball durch die Reihen laufen, stets auf der Suche nach der Lücke im gegnerischen Deckungsverbund. Die zehn Karlsruher dagegen formierten sich in ihrer eigenen Hälfte und setzten auf Konter, die jedoch allesamt von der FC-Abwehr frühzeitig entschärft wurden. Rainer Krieg, mit elf Treffern bislang Karlsruhes bester Torschütze, mühte sich im Sturmzentrum zwar redlich, stand aber allein auf weiter Flur, weil das Mittelfeld zunächst nicht mehr nachrückte.

Dafür erhöhten die Gäste nach gut einer Stunde das Tempo. Scherz schob einen Abstauber vom Fünfmeter-Raum rechts neben das Gehäuse (58.), Springer machte ihm das Kunststück kurz darauf nach, wenn auch auf der anderen Torseite (60.). Die größte Tormöglichkeit hatte schließlich Kurth, der eine Flanke von Lottner abschloss, doch sein unplatzierter Kopfball-Aufsetzer war eine leichte Beute für Torwart Walter.

Erst in den letzten zehn Minuten erhöhte auch Karlsruhe wieder etwas das Risiko, doch die klaren Chancen fehlten, auch weil im Schlussakkord die Kraft ausging.

Insgesamt fehlte dem FC an diesem Abend aber vor allem im Offensivbereich die nötigen Ideen und die entsprechende Entschlossenheit, so dass die unerfahrene Abwehr der Karlsruher mit den Debütanten Rapp und Zepek und dem guten Keeper Walter den einen Punkt verteidigte.

Dennoch: Mit dem 0:0 bleiben die Karlsruher auch im achten Spiel in Folge ohne Sieg und warten nunmehr seit dem sechsten Spieltag (am 25. September 3:2 gegen Fortuna Köln) auf einen dreifachen Punktgewinn.
Kicker
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 14:19:28 (GMT)

KSC gewinnt einen Punkt


Nikolaustag in Karlsruhe, aber der gelbe Nikolaus aus Mainz hatte nur die Rute im Gepäck für die "braven" Buben vom KSC. So waren sie diesmal erst nach 25 Minuten zu zehnt, und mußten fortan um den einen Punkt kämpfen wie die Löwen. Ob es an der Moral der Mannschaft, oder dem gut haltenden Thomas Walter lag, es kann auch daran gelegen haben, dass die Kölner einfach schlecht waren, auf jeden Fall wurde ein Punkt gerettet!
Im Team des KSC bewiesen fast alle, dass sie für den KSC kämpfen und spielen wollen. Zum Schluss ging allerdings dem Mittelfeld die Puste aus, aber das hatte zum Glück keine Konsequenzen.

Zum ersten Mal durften gleich drei Nachwuchsspieler des KSC ein Profispiel bestreiten:
Marcel Rapp, als Manndecker,
Minor Diaz als Stürmer,
und nach dem Ausscheiden von Libero Daniel Addo, Michael Zepek als neuer Libero.
Alle drei machten ihre Sache sehr gut und lassen die Fans für die Zukunft hoffen.

Der KSC begann druckvoll und setzte die Kölner massiv unter Druck. Der Kampf beherrschte das Spielgeschehen, und so begann der Schiedsrichter mit einer Kartenorgie, gegen den KSC, bei den Kölnern sah er nicht ganz soviel. In der 25. Minute die Schlüsselszene , Daniel Addo erhielt nach einem Foul (nach der Meinung des Schiedsrichters) die Rote Karte. Er war zwar nicht letzter Mann, hatte den Ball gespielt, aber der Schiedsrichter sah ein Foul von hinten in die Beine..., schade, daß er keine Zeitlupe hatte.

Nun mußte Minor Diaz vom Platz, damit Michael Zepek die Rolle des Libero übernehmen konnte. Diaz hatte bis dahin ein gute Spiel gemacht und mußte der Taktik weichen. Aber es war sicher nicht sein letztes Spiel für den KSC!

Die Kölner nutzen die Überzahl und machten ihrerseits Druck, scheiterten aber ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten KSC Torhüter Walter, oder auch am eigenen Unvermögen.

Halbzeit, im Stadion wurde nach Glühwein verlangt, während es in der Kabine den heißen Pausentee gab. Die zweite Halbzeit begann so wie die erste aufgehört hatte, mit eine Drang Phase der Kölner. Der KSC konnte jedoch gegenhalten. Jogi Löw wechselte in der 60 Minute Christian Fährmann aus, der wohl keine guten Tag gehabt hatte. Für ihn kam ein weiter Abwehrspieler, Michael Molata!

Rainer Krieg auf weiter Flur alleine? Nein denn zwei Kölner hatten immer ein Auge auf ihn. Außerdem tauchten Mark Arnold und Miran Pavlin öfters bei ihm auf, so daß es ihm nicht langweilig wurde, denn als Geschenk brachten sie immer den Ball mit. Leider meist auch noch zusätzliche Kölner und so konnte der Apparat diesmal nicht zuschlagen.

In der Schlußphase drückte dann der KSC nochmals in Richtung Kölner Tor, aber leider blieb das Glück den Karlsruher untreu!
Doch, die Fans waren mit der gezeigten Leistung einverstanden und so konnte man endlich mal wieder gemeinsam am Zaun feieren! Weiter so Jungs, aber der Trend muß nach oben gehen, denn unser Ziel hieß doch Nichtabstieg oder so ähnlich!

Die Pressekonferenz
Ewald Lienen sagte es klipp und klar:
"Wir hätten drei Punkte mitnehmen müssen, die Rote Karte war Glück für uns. Wir haben diese numerische Überlegenheit gut im Spiel genutzt und uns viele hochkarätige Chancen herausgespielt., aber leider vergeben. Hinten haben wir gut verteidigt, denn besonders bei Freistößen und Ecken war immer wieder Gefahr. Ich bin zufrieden mit dem Einsatz, den meine Mannschaft gezeigt hat. Auch der Kampfgeist hat gestimmt. Wir haben gegenüber den letzten Spielen ganz klar eine Steigerung gezeigt."

Jogi Löw äußerte sich wie folgt:
"Wir müssen mit dem Ergebnis zufrieden sein, wegen der roten Karte. Ohen diese wäre das Spiel sicher anders verlaufen. Wir haben in der Anfangsphase viel Druck gemacht, haben aggressiv gespielt. Der eine oder andere vielleicht zu aggressiv. Die rote Karte war aber aus meiner Sicht unberechtigt, da Addo den Ball gespielt hat. Da mußte ich reagieren, Diaz vom Platz nehmen und eine Libero rein. Die Kölner verfügen über gute Techniker, konnten den Ball gut laufen lassen und haben hinten die Räume dicht gemacht. Denoch ergaben sich für uns einige gute Kontermöglichkeiten, die wir leider nicht genutzt haben. Auch in Standartsituationen fehlte uns das nötige Glück. Köln hat sich gute Möglichkeiten erspielt, aber Thomas Walter hat hervorragend gehalten. Die Mannschaft hat aus meiner Sicht heute seher gut gespielt. Besonders gut waren Zepek und Rapp, die sich in den letzten Wochen auch im Training aufgedrängt haben. Mann muß bei ihnen abber immr ihr Alter berücksichtigen. Michael Zepek ist 18 Jahre alte, aber er hat schon im Training gezeigt, daß er in der Lage ist eine Abwehr zu dirigieren. Das hat er heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Frage: Durch die gelebn Karten werden noch mehr spielr ausfallen, Pavlin, Sequiera.
Antwort: Dafür werden wohl Rainer Schütterle und Martin Braun wieder ins Team zurückkehren.

Haben sie in der Halbzeit noch mit einem Punkt gerechnet?
Antwort: Die Mannschaft hat gesagt wir packen daß! ka-fans.de
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 14:17:25 (GMT)

Die Statistik des vergangenen Spieltages ist online



Statistik des 14.Spieltages ka-fans.de
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 13:23:22 (GMT)
Die Bilder des gestrigen Spieles sind in der Bildergalerie! ka-fans.de
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 13:00:45 (GMT)

KSC erkämpft sich Unentschieden gegen 1.Fc Köln


Prächtig gekämpft hat die Mannschaft des KSC! 0:0 nach 90 Minuten, wenn die Kölner in diesem Spiel nicht mit 12 gegen 10 gespielt hätten, wäre mehr drin gewesen. Mehr dazu, auch Bilder folgen morgen früh! ka-fans.de
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 00:12:28 (GMT)

Keine Tore beim Kartenfestival


Karlsruher SC 0 : 0 1.FC Köln

Tabellenführer 1. FC Köln hat den Abstand zur Konkurrenz in der Zweiten Fußball-Bundesliga am 14. Spieltag zwar weiter vergrößert, kam aber trotz drückender und numerischer Überlegenheit nicht über ein 0:0 beim abstiegsgefährdeten Karlsruher SC hinaus. Die Gäste-Mannschaft von Trainer Ewald Lienen blieb allerdings auch im achten Spiel in Folge ohne Niederlage und hat nun drei Punkte Vorsprung auf Energie Cottbus. Dagegen wartet KSC-Coach Joachim Löw nach der achten Partie in Serie ohne Sieg weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis.
Da fünf Stammspieler fehlten, musste der frühere Stuttgarter Trainer vor 10.500 Zuschauern zwangsläufig auf die Jugend setzen. Im Tor musste zudem Thomas Walter für die etatmäßige Nummer eins Simon Jentzsch (angebrochener Finger) die Verantwortung übernehmen.

Von Beginn an versuchten die Gastgeber mit aggressivem Forechecking den Kölnern den Schneid abzukaufen, übertrieben dabei aber die Härte. Schon frühzeitig erhielten Douglas Sequeira und Miran Pavlin die insgesamt fünfte Gelbe Karte und fehlen damit am nächsten Sonntag in Oberhausen. Noch schlimmer traf es Daniel Addo, der nach einer Grätsche in die Beine von Dirk Lottner in der 24. Minute die Rote Karte von Schiedsrichter Haupt (Mainz) sah.

Trotz der spielerisch reiferen Anlage dauerte es bis zur 39. Minute, bis die in Bestbesetzung angereisten Kölner durch Matthias Scherz aus kurzer Distanz ihre erste Torchance hatten. Der Druck des FC nahm nach der Pause weiter zu, doch fast im Minutentakt vergaben die Lienen-Schützlinge hochkarätige Torchancen. So scheiterte unter anderem Scherz (59.) aus gut drei Metern an Walter.

Beste Spieler beim KSC waren U 21-Nationalspieler Marcel Rapp und Walter, bei den "Geißböcken" überzeugte neben Lottner Sichone. Sport 1
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 00:08:45 (GMT)

KSC erreicht Unentschieden in Unterzahl



Tabellenführer 1. FC Köln hat den Abstand zur Konkurrenz in der Zweiten Fußball-Bundesliga am 14. Spieltag zwar weiter vergrößert, kam aber trotz drückender und numerischer Überlegenheit nicht über ein 0:0 beim abstiegsgefährdeten Karlsruher SC hinaus. Die Gäste-Mannschaft von Trainer Ewald Lienen blieb allerdings auch im achten Spiel in Folge ohne Niederlage und hat nun drei Punkte Vorsprung auf Energie Cottbus. Dagegen wartet KSC-Coach Joachim Löw nach der achten Partie in Serie ohne Sieg weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis.
Da fünf Stammspieler fehlten, musste der frühere Stuttgarter Trainer vor 10.500 Zuschauern zwangsläufig auf die Jugend setzen. Im Tor musste zudem Thomas Walter für die etatmäßige Nummer eins Simon Jentzsch (angebrochener Finger) die Verantwortung übernehmen.

Von Beginn an versuchten die Gastgeber mit aggressivem Forechecking den Kölnern den Schneid abzukaufen, übertrieben dabei aber die Härte. Schon frühzeitig erhielten Douglas Sequeira und Miran Pavlin die insgesamt fünfte Gelbe Karte und fehlen damit am nächsten Sonntag in Oberhausen. Noch schlimmer traf es Daniel Addo, der nach einer Grätsche in die Beine von Dirk Lottner in der 24. Minute die Rote Karte von Schiedsrichter Haupt (Mainz) sah. Lüdenscheider Nachrichten - http://www.sid.de/mbt/fuba/m2.htm
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 00:04:54 (GMT)

0:0 gegen den 1. FC Köln: KSC kommt nicht aus dem Tabellenkeller



Karlsruhe (dpa) - Der Karlsruher SC sitzt weiter im Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga fest. Gegen Spitzenreiter 1. FC Köln kamen die Badener am Montagabend vor 10 500 Zuschauern nur zu einem glücklichen 0:0. Damit wartet der KSC weiter auf seinen ersten Sieg unter Trainer Joachim Löw und bleibt auch im achten Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn. In der hart umkämpften, aber spielerisch schwachen Partie mussten die Gastgeber ab der 25. Minute ohne Abwehrchef Addo auskommen, der Lottner von hinten umsäbelte und Rot sah.

Bei den personell ohnehin geschwächten Karlsruhern setzte Löw in der Abwehr auf U 21-Nationalspieler Rapp, der seine erste Zweitliga- Partie machte, und auf Minor Diaz. Der 18-Jährige aus Costa Rica musste jedoch nach Addos Platzverweis Zepek weichen. Der KSC begann druckvoll und hatte durch Sequieras Lattenknaller (6.) die erste Chance. Scherz vergab auf der Gegenseite die zunächst beste Einschussmöglichkeit, als er aus elf Metern an Torwart Walter scheiterte.

In Unterzahl taten sich die Karlsruher enorm schwer, und Köln kam nach der Pause immer mehr auf. Erneut Scherz und Springer vergaben dann innerhalb einer Minute (59.) die Führung für den Spitzenreiter. Kurth machte es per Kopfball nicht besser (82.). Letztlich fehlten den Gästen die Ideen im Mittelfeld und die Durchschlagskraft im Angriff. Der KSC hatte nach dem Wechsel keine einzige klare Chance. dpa sj yy hy Rheinzeitung
Eintrag - Tuesday, December 07, 1999 at 00:02:26 (GMT)

Endstand KSC - 1.FC Köln 0:0



Bericht folgt ! ka-fans.de
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 22:30:35 (GMT)

Die Kölner wohnen im Ramada Hotel!


Heute abend ist es soweit, der KSC will Wiedergutmachung gegenüber den Fans!
Doch genau die brauchen die Spieler des KSC um in der jetzigen Situation den 1.FC Köln zu schlagen!

Also: "Auf ins Wildparkstadion!" ka-fans.de
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:50:16 (GMT)

Schütterles Pech - Sorgen um Voigt


Katzen-Biss setzt FC-Gegner matt

HM Köln/Karlsruhe - Als Joachim Löw, Trainer des FC-Gegners Karlsruher SC, in den letzten Tagen vor jeder Übungsstunde zum Zähl-Appell ansetzte, da wurde das Grimmen in seiner Magengegend immer stärker. Am Sonntag nachmittag, als die Kölner schon mit dem Bus in Richtung Baden unterwegs waren, zählte er insgesamt neun Verletzte, die ihm im heutigen Zweitliga-Duell (20.15 Uhr, live im DSF) nicht zur Verfügung stehen, darunter Junioren-Nationaltorhüter Simon Jentzsch (Fingerbruch) und Libero Rainer Schütterle, der in der vergangenen Saison noch auf der Lohnliste beim SC Fortuna Köln stand.

Der Grund ist keineswegs seltsam, aber wohl einmalig im bezahlten Fussball. Schütterles Pech - seine ausgeprägte Tierliebe wurde ihm zum Verhängnis: Er wollte seine Hauskatze kraulen und wurde heftig gebissen. Der Finger sei entzündet, der Arzt habe ihm sogar eine Spritze verpasst, an einem Einsatz sei nicht zu denken, berichtete der Routinier seinem Coach, der zudem auf die gesperrten Braun (Morten Olsen hatte ihn seinerzeit nach Köln geholt) und Meißner verzichten muß.

"Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben", sagt denn auch der 39-jährige Löw, der vor sechs Wochen wie ein Messias im Verein empfangen wurde, aber die Talfahrt bislang nicht stoppen konnte.

Die Bilanz unter seiner Regie: Zwei Punkte aus vier Spielen. Es werde verdammt schwer, da unten wieder raus zu kommen, meint der Schwabe und folgert deshalb: "Unser Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein - ein Punkt gegen die Kölner Elf, die ich beim 0:4 im Pokal in Stuttgart beobachtet und gar nicht so schwach wie so viele andere gesehen habe, könnte uns in dieser prekären Situation etwas helfen."

Sein Kollege Ewald Lienen indes will die personellen Probleme des Gegners nicht dramatisieren. Der KSC habe genügend Alternativen, die Ersatzleute werden sich mächtig ins Zeug legen. Lienen muss im Wildpark-Stadion auf Hauptmann (Achillessehnen-Beschwerden) und möglicherweise auf Voigt (Rückenblockade) verzichten.

Der 1. FC Köln spielt voraussichtlich mit: Pröll; Cichon; Sichone, Dziwior; Springer, Voigt, Lottner, Ojigwe, Scherz; Kurth, Timm. Kölner Stadt-Anzeiger - http://www.ksta.de/sport/16246.html
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:46:45 (GMT)

1. FC Köln hat die Chance, sich abzusetzen


KSC in Personalnöten

EB Köln. Cottbus unterliegt 1:2 in Mannheim, Mainz daheim 0:1 gegen den VfL Bochum, Tennis Borussia Berlin quält sich zur Nullnummer bei der Kölner Fortuna. Lediglich der 1. FC Nürnberg duselt sich zum 3:2-Erfolg über die Stuttgarter Kickers. Keine Frage - die "Vorlagen" der vermeintlichen Spitzenteams aus der Liga könnten kaum besser sein für die Fußballer des 1. FC Köln. Ein Erfolgserlebnis am heutigen Abend im Karlsruher Wildparkstadion (ab 20.00 Uhr live im DSF), und der Vorsprung des aktuellen Tabellenführers auf einen Nichtaufstiegsplatz würde bereits satte elf Punkte betragen.

Dabei treffen die Geißbock-Kicker auf einen Gegner, der nicht nur tief im Abstiegsschlamassel steckt, sondern auch noch mit gravierenden Personalproblemen zu kämpfen hat. Jüngster Tiefschlag: KSC-Trainer Joachim Löw muss auch auf Ausnahme-Torwart Simon Jentzsch und Rainer Schütterle verzichten. Während Libero Schütterle ein entzündeter Finger zur Pause zwingt, muss Jentzsch wegen eines Fingeranbruchs an der rechten Hand pausieren. Mit den gesperrten Martin Braun und Stefan Meißner sowie dem angeschlagenen Marc Kienle (Oberschenkelverletzung) standen bereits drei weitere Ausfälle aus der Stammformation fest. Fraglich ist außerdem der Einsatz von Miran Pawlin, der am Sonntag noch an einer Magen-Darm-Grippe laborierte.

So wollen sie spielen:
Karlsruhe: Walter; Addo; Molata, Amadou; Fährmann, Sequiera, Pavlin, Jozinovic, Bäumer; Krieg, Arnold.

Köln: Pröll; Cichon; Sichone, Dziwior; Scherz, Ojigwe, Lottner, Voigt; Springer; Timm, Kurth.

SR: Haupt (Mainz). Kölnische Rundschau - http://rundschau-online.de/sport/13833.html
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:46:16 (GMT)

Löw zittert vor Lottes "Wunderwaffe"


Von THOMAS GASSMANN

Der Rücken: Zitterpartie um Alexander Voigt
exp Köln - Eine gute Nachricht vorne weg. Egal, wie das Spitzenspiel der Zweiten Liga zwischen Karlsruhe und dem FC auch ausgehen sollte - die Truppe von Ewald Lienen bleibt weiter Spitzenreiter. Die härtesten Verfolger patzten. Ob Cottbus (1:2 gegen Mannheim), TeBe Berlin (0:0 gegen Fortuna Köln) oder Mainz (0:1 gegen Bochum) - bereits vor dem Anpfiff steht der FC als der Gewinner des 14. Spieltages fest.

Jetzt die schlechte Nachricht: Der FC zittert um einen seiner wichtigsten Spieler. Alexander Voigt musste das Abschlusstraining abbrechen. "Der Alex", so Trainer Lienen, "hat sich den Rücken blockiert und konnte nicht mehr trainieren." Mit Spritzen und einer speziellen Elektrotherapie soll der U-21-Nationalspieler rechtzeitig zum Anpfiff wieder fit werden. Da auch Ralf Hauptmann wegen Achillessehnenproblemen zu Hause bleiben musste, reiste erstmals Spasoje Bulajic wieder mit der Mannschaft. Sollte Voigt passen müssen, darf sich der slowenische Nationalspieler berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz beim abgestürzten Ex-Bundesligisten machen.

Hört sich gar nicht gut an, aus FC-Sicht. Ist aber noch gar nichts, wenn man sich einmal die Situation beim Tabellenvorletzten Karlsruhe anschaut. Zehn verletzte Profis muss Trainer Joachim Löw ersetzen. Mit Torhüter Simon Jentzsch, dem gelb-gesperrten Ex-Kölner Martin Braun und Stürmer Stefan Meissner sowie dem Ex-Fortunen Rainer Schütterle fallen dem KSC-Coach fünf Stammkräfte aus. Dennoch - "ein Sieg ist für uns drin", sagt Löw, der vor Lottner den größten Respekt hat. "Der hat ja einen Wunder-Fuß. Der trifft zur Zeit einfach alles. Trotzdem gibt es keine Sonderbewachung für ihn."

Der FC steht vor einer scheinbar leichten Aufgabe, kann sich mit einem Sieg bereits mit neuen Punkten von Platz vier absetzen. Wahrlich schöne Aussichten... Kölner Express - http://express.de/sport/10448.html
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:46:09 (GMT)

KSC in Personalnot:


Fünf Ausfälle gegen Spitzenreiter Köln

Karlsruhe (dpa) - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC muss in seinem Heimspiel am Montag gegen den 1. FC Köln auch auf Simon Jentzsch und Rainer Schütterle verzichten. Während Libero Schütterle ein entzündeter Finger zur Pause zwingt, muss Torhüter Jentzsch wegen eines Fingeranbruchs an der rechten Hand pausieren. Mit den gesperrten Martin Braun und Stefan Meißner sowie dem angeschlagenen Marc Kienle (Oberschenkelverletzung) standen bereits drei weitere Ausfälle aus der Stammformation fest. Fraglich ist außerdem der Einsatz von Miran Pawlin, der an einer Magen-Darm-Grippe laboriert. Angesichts der langen Streichliste hat KSC-Trainer Joachim Löw in Marcel Rapp, Michael Zepek und Minor Diaz drei Nachwuchsspieler aus der Regionalliga-Mannschaft für die Partie gegen den Spitzenreiter in den Kader berufen. Zur Anfangself zählen nun Ersatztorhüter Thomas Walter und Daniel Addo. Der Ghanaer soll für Schütterle den Liberopart spielen. Kölner Epress - http://express.de/fussball/1556.html
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:45:56 (GMT)

Köln kocht auch nur mit Wasser


Personalsorgen beim KSC

Karlsruhe (fal). »Wir haben keine einfache Woche hinter uns«, fasste KSC-Trainer Jogi Löw zusammen - ganz gewiss auch hat seine Mannschaft ein schweres Spiel vor sich. Mit dem 1. FC Köln gastiert die, so Löw, derzeit wohl beste Zweitligamannschaft heute Abend (20.15 Uhr) im Wildpark: »Ich habe die Geißböcke zweimal gesehen, sie sind zurecht Tabellenführer.« Allerdings, schränkte der KSC-Coach ein, »kochen auch die Kölner nur mit Wasser. Auch der FC ist anfällig, hat seine Schwächen.«Die eigenen Probleme stehen jedoch fast unüberwindlich im Vordergrund. Personalsorgen? Ruhig und gelassen gab der Cheftrainer Auskunft: »Martin Braun gelb-rot, Stefan Meißner rot-gesperrt. Torhüter Simon Jentzsch brach sich den kleinen Finger der rechten Hand, Marc Kienle zog sich einen Muskelfaserriss zu.« Alles bei der 1:3-Niederlage in der vergangenen Woche beim FC St. Pauli. Doch damit nicht genug: »Rainer Schütterle hat einen entzündeten Finger, und hat zwei, drei Tage Trainingsverbot.« Dafür hofft Löw, dass Miran Pavlin seine Magen-Darm-Grippe noch überwindet und zur Verfügung steht. Denn zu den langzeitverletzten Marco Grimm (Aufbautraining nach Knorpelglättung) und Benjamin Auer (Syndesmose-Riss) muss nach vielen kleineren Blessuren auch Manni Bender gezählt werden (Muskelfaserriss Leiste). Wenn also alles schief läuft, fehlt dem KSC heute Abend die Hälfte des 18-Mann-Kaders.

Thomas Kastler Baden Online - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=24&mdoc_id=6322
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:45:46 (GMT)

Nürnberg wieder auf Rang drei 05.12.99


Am Sonntag konnte der 1. FC Nürnberg dank eines 3:2-Heimsieges gegen die Stuttgarter Kickers wieder auf einen Aufstiegsplatz vorrücken. Die Franken überstanden in Unterzahl die Stuttgarter Schlussoffensive und brachten das Ergebnis auch dank Torhüter Köpke noch über die Runden.

Der Club profitierte zudem vom torlosen 0:0 von Aufstiegskonkurrent Tennis Borussia Berlin bei Fortuna Köln. TeBe ist in der Tabelle nun zwei Punkte hinter Nürnberg auf Platz vier. Dennoch werden die Berliner von einem Punktgewinn sprechen, spielten sie nach Platzverweisen gegen Kozak (43.) und Tredup (77.) doch am Ende nur noch mit acht Feldspielern.

Punktgleich mit TeBe auf Platz fünf der Tabelle liegt die Alemannia aus Aachen. Der Zweitliganeuling besiegte den FC St. Pauli mit 3:1.

Im vierten Spiel am Sonntag setzte der VfL Bochum seine Siegesserie beim FSV Mainz 05 fort: Dank eines Treffers von Buckley kurz vor dem Seitenwechsel gewann die Elf von Interimstrainer Bernard Dietz mit 1:0 und kletterte auf Platz acht, einen Punkt hinter den Mainzern.

Im einzigen Samstag-Spiel trafen zwei Pokal-Verlierer der vergangenen Woche aufeinander. Dabei scheint Aufsteiger Waldhof Mannheim das Pokal-Aus gegen Bayern besser verkraftet zu haben als Energie Cottbus das Ausscheiden in Freiburg. Die Rapolder-Elf bezwang den Tabellenzweiten überraschend mit 2:1(1:0) und konnte die Abstiegsränge wieder einmal verlassen. Die Brandenburger bleiben trotz der Niederlage noch unangefochten Zweiter in der Tabelle hinter dem 1. FC Köln.

Der Chemnitzer FC brannte am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth ein Feuerwerk ab und kam gegen die dezimierten Franken zu einem klaren 5:0 (3:0), wodurch sich die Sachsen auf den sechsten Platz in der Tabelle schoben.

Schlusslicht Offenbach dagegen hatte gegen Ex-Bundesligist Mönchengladbach schon den Sieg vor Augen, doch am Ende trennten sich beide Teams 1:1 (0:0). Damit bleibt der OFC weiter am Tabellenende stehen. Auch Gladbach blieb stehen - und zwar auf Rang 12.

Mit dem gleichen Ergebnis musste sich auch Hannover 96 gegen RW Oberhausen zufrieden geben.

Der vierzehnte Spieltag wird am Montag mit der Begegnung des Spitzenreiters 1. FC Köln beim Karlsruher SC abgeschlossen. Beim KSC hält Sportdirektor Guido Buchwald Kontakt zu Defensivakteur Régis, der über eine Rückkehr nachdenkt. Die Kölner erlebten nach den Höhenflügen in der Liga im Pokalspiel beim VfB Stutgart einen empfindlichen Dämpfer.

Der kicker-online-Spieltag mit allen Informationen und Hintergrundberichten:

Freitag, den 3. Dezember (19.00 Uhr):

Hannover 96 - Rot-Weiß Oberhausen 1:1 (1:0)

Chemnitzer FC - SpVgg Greuther Fürth 5:0 (3:0)

Kick. Offenbach - Bor. M'gladbach 1:1 (0:0)

Samstag, den 4. Dezember (15.30 Uhr):

SVW Mannheim - Energie Cottbus 2:1 (1:0)

Sonntag, den 5. Dezember (15.00 Uhr):

Fortuna Köln - Tennis Borussia Berlin 0:0

Alem. Aachen - FC St. Pauli 3:1 (2:0)

1. FC Nürnberg - Stuttgarter Kickers 3:2 (2:0)

FSV Mainz 05 - VfL Bochum 0:1 (0:1)

Montag, den 6. Dezember (20:15 Uhr):

Karlsruher SC - 1. FC Köln Kicker
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:15:31 (GMT)
14. Spieltag, Saison 1999/00

Karlsruher SC - 1. FC Köln


Anstoß:
Montag, 06.12.99 20:15

Karlsruher SC

Aufstellung:
22 Walter - 8 Addo - 2 Amadou, 25 Rapp - 4 Kritzer, 6 Molata, 35 Pavlin, 19 Jozinovic - 10 Arnold - 9 Krieg, 17 Paeslack

Reserve:


Es fehlen:


Zum Spiel:
KSC: Löws Lösung heißt Jugend
Personalprobleme plagen den KSC. Klar war, dass gegen den 1. FC Köln die langzeitverletzten Grimm, Auer und Bender fehlen. Ebenso sicher: Die gesperrten Braun und Meissner müssen auf die Tribüne. Doch in der vergangenen Woche häuften sich die TV Live im DSF heute, Montag, ab 20.15 Uhr Hiobsbotschaften. Mittelfeldmann Kienle winkte gleich zum Wochenanfang ab: Muskelprobleme. Torhüter Jentzsch brach am Donnerstag einen Test ab - die Schmerzen im angebrochenen kleinen Finger der rechten Hand waren zu groß. Pause!

"Für ihn hütet Thomas Walter das Tor. Er hat mein volles Vertrauen", bleibt KSC-Coach Löw gelassen. Doch dann kam selbst der sonst so ruhige Coach etwas aus der Ruhe, denn beim zuletzt stark aufspielenden Libero Schütterle entzündete sich ein Finger. "Schütte" muss Antibiotika schlucken - Einsatz unmöglich. Eine Schrecksekunde am Freitag: Kapitän und Torjäger Krieg knickte um, weiteres Training war unmöglich. "Aber ich bin optimistisch, dass er am Montag aufläuft", so Löw. Hoffnung gibt's auch bei Miran Pavlin. Der "Held von Slowenien" - seit er sein Land mit einem Treffer gegen die Ukraine zur EM schoss - hütete wegen eines grippalen Infektes das Bett, konnte erst am Samstag mit leichtem Lauftraining beginnen. "Bei Pavlin müssen wir abwarten, wie er sich vor dem Anpfiff fühlt." Dann atmete Joachim "Jogi" Löw tief durch, ehe er mit dem Brustton der Überzeugung versicherte: "Für jedes Problem gibt es eine Lösung!"

Die heißt: Der Griff in den Talentschuppen - sprich, die talentierten Amateure aus der Regionalliga müssen gegen den Spitzenreiter ran. U 21- Nationalspieler Marcel Rapp (20) darf sich Hoffnungen machen, zur Anfangself zu gehören, Michael Zepek (18) gehört ebenso zum Kader wie Minor Diaz (18).
Peter Putzing


1. FC Köln

Aufstellung:
1 Pröll - 20 Cichon - 13 Dziwior, 4 Sichone - 8 Scherz, 6 Ojigwe, 30 Lottner, 3 Voigt, 15 Springer - 18 Kurth, 23 Timm

Reserve:


Es fehlen:


Zum Spiel:
Köln: Hauptmann blieb zu Hause
Unaufgeregtheit rund um das Geißbockheim. Die herbe 0:4-Schlappe im Pokalspiel beim VfB Stuttgart sorgte weder für Schlagzeilen noch für Skepsis in Köln. Der 1. FC Köln, so die einhellige Meinung, habe beim Bundesligisten eben deutlich vor Augen geführt bekommen, wo es noch hakt, und dies könne nur gut sein für den Verlauf der Zweitliga-Saison. Nicht mehr und nicht weniger.

Und so reisten Trainer Ewald Lienen und seine Mannschaft gestern ganz ruhig nach Karlsruhe - mit intaktem Selbstvertrauen und dem Bewusstsein, dass Niederlagen und Punktverluste im Fußball nichts Ungewöhnliches darstellen. Die Konkurrenz aus Cottbus hatte dies am Samstag mit ihrer Pleite in Mannheim deutlich in Erinnerung gerufen.

Dem Trainer geht es nach den schweren Spielen der vergangenen Wochen vor allen Dingen darum wieder die Begeisterung in die Mannschaft zurück zu bekommen. Nichts hören will Ewald Lienen davon, dass der Gegner aus Karlsruhe ersatzgeschwächt ins Spiel geht. Er hat seinen Spielern eingebläut, dass sie die Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen dürfen. Denn der KSC steht mit dem Rücken zur Wand und wird sich entsprechend wehren.

Die Kölner können im Wildparkstadion wohl auf ihre derzeit stärkste Besetzung hoffen, nachdem auch Alexander Voigts Lendenwirbel-Blockade von Physiotherapeut Jürgen Schäfer und Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff mit Erfolg behandelt wurde. Routinier Ralf Hauptmann trat die Reise nach Baden erst gar nicht mit an. Die Verletzung an der Achillessehne aus dem Spiel gegen Hannover (3:1) stellte sich als schwerwiegender heraus, als zunächst angenommen. Nach dem Kurzeinsatz in Stuttgart stellten sich erneut starke Schmerzen an der geprellten Sehne ein, die einen Einsatz heute abend unmöglich machen.
Frank Lußem ka-fans.de
Eintrag - Monday, December 06, 1999 at 08:14:21 (GMT)

Ersatzgeschwächte FC Bayern-Amateure unterlagen KSC mit 0:1



München (dpa/lby) - Der ersatzgeschwächte FC Bayern München verlor das Amateurduell in der Fußball-Regionalliga Süd gegen den Karlsruher SC mit 0:1 (0:1). Auf schwer bespielbaren und tiefen Boden entwickelte sich über 90 Minuten ein spannendes Kampfspiel. Die "kleinen Bayern" dominierten zwar eindeutig das Geschehen, scheiterten wie schon so oft in dieser Saison an der eklatanten Abschlussschwäche. Außerdem erwischte der Karlsruher Torhüter Thomas Hillenbrand einen Glanztag.

Die KSC-Amateure beschränkten sich auf gefährliche Konter. In der 20. Minute überlistete Mark Römer die Bayern-Viererkette und der "begnadigte" Torhüter Sven Scheuer hatte gegen den Flachschuss aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit. Mit der Einwechslung von Sinkala nach der Pause entwickelten die Gastgeber noch mehr Druck, konnten aber die sichere KSC-Hintermannschaft nicht überwinden. Insgesamt wäre ein Remis verdient gewesen, die Karlsruher hatten insgesamt das Glück des Tüchtigen und einen überragenden Schlussmann.

FC Bayern München/Amat. - Karlsruher/Amat. 0:1 (0:1) Schiedsrichter: Wolf (Schonungen) - Zuschauer: 200 Tor: 0:1 Römer (20) Rheinzeitung
Eintrag - Sunday, December 05, 1999 at 20:05:42 (GMT)

Mit Kampf und vertrauen zum Erfolg



ka-fans.de(MW) Trotz Verletzungssorgen und Sperren ist Jogi Löw sehr zuversichtlich für das Spiel gegen den 1.FC Köln am Montag abend. Mit Köln kommt der wahrscheinlich stärkste Gegner in den Wildpark. Sie sind ein verdienter Tabellenführer der im technischen und spielerischen Bereich sehr gute Spieler hat. Die Kölner haben auch Ihre schwächen und Jogi Löw möchte da anknüpfen wo der KSC gegen Aachen die letzten 15 Minuten aufgehört hat. Über 90 Minuten soll die Konzentration hoch gehalten werden, dann wird der KSC in der Lage sein die Kölner zu schlagen. Die Mannschaft die am Montag auf dem Platz steht hat das vollste Vertauen von Trainer Jogi Löw.

Jogi Löw möchte am Montag mit einer sehr viel Mut aus der Defensive nach vorne Spielen lassen. Er läßt Marc Arnold wieder von Beginn an in die Mannschaft. Leider muß er auf Rainer Schütterle verzichten, der an einem entzündeten Finger laboriert. Auch Simon Jentzsch muß pausieren, er hat sich beim Spiel gegen St. Pauli den kleinen Finger angebrochen. Für Ihn wird Thomas Walter im Tor stehen und Martin Fischer wird als Ersatz auf der Bank sitzen. Daniel Addo der am Montag ein sehr gutes Spiel gezeigt hat wird für Schütterle in die Anfangsformation zurückkehren. Wer im Sturm als Partenr von Rainer Krieg aufläuft wird erst nach dem Training am Sonntag entschieden.
Weiterhin muß Jogi Löw auf Benjamin Auer, Manfred Bender und Marco Grimm verzichten.
Einige junge Spieler - Marcel Rapp, Marcel Rapp und Minor Diaz-Araya - aus der Amateur Mannschaft werden am Montag in die Mannschaft aufrücken. Sascha Benda wird nur in das Team aufrücken, falls Miran Pavlin doch nicht einsatzbereit ist.

Auf dem Spielermarkt wurde sich zwar umgeschaut und es wurden auch Gespräche geführt, aber die Spieler die verpflichtet werden sollen müssen eine Verstärkung sein.

Die Mannschaft wird am Montag Ihr bestes geben damit der Funke auf das Publikum rüberspringt.
ka-fans.de
Eintrag - Saturday, December 04, 1999 at 13:55:25 (GMT)
FREIFAHRT NACH OBERHAUSEN

Hallo Leute,

ein Gesprächsergebnis zwischen IG und KSC am 01.12. war die Fan-Auswärtsfahrt nach Oberhausen am 12.12.
Das Ergebnis stellt sich nun nach weiterer Absprache wie folgt dar :

Zur Auswärtsfahrt der IG nach Oberhausen setzt die IG insgesamt 4 Busse, deren Kosten vom KSC übernommen
werden, ein. Weiterhin hat KSC-Freund, Peter Horn - Inhaber der Computer Horn GmbH in Stutensee mit einem
Citystore in KA-Erbprinzenstraße 19, die dazugehörigen Eintrittskarten spendiert.

Die Busse werden aus folgenden Regionen starten, wobei als Ansprechpartner die benannten
IG-Gesamtvorstandsmitglieder zur Verfügung stehen.

2 Busse aus Karlsruhe - Kontakt : Martin Löffler (Tel. 07243 / 39015)
1 Bus aus Bruchsal - Kontakt : Martin Holler ( Tel. 0172 / 7239662)
1 Bus aus der Ortenau - Kontakt : Uwe Hettig (Tel. 07805 / 2000)

Anmeldung am Montag anläßlich unseres Heimspieles gegen den 1.FC Köln am Fan-Infostand hinter der
Gegengeraden und ---- NEU !!!! Stand vor Block A 4 !!! NEU ----.
Es gilt das Motto "Wer zuerst kommt, malt zuerst"

Ich hoffe , ich nix vergessen :-))
Ich seh Euch im Wildpark !!!!!

Ciao Werner

KSC-Server
Eintrag - Friday, December 03, 1999 at 21:03:22 (GMT)

KSC: Buchwald hält Kontakt mit dem Defensivakteur


Régis denkt an Rückkehr 02.12.99

Sportdirektor Buchwald schüttelt auch Tage nach dem 1:3 in St. Pauli den Kopf: "Ich nenne keine Namen, aber ich bin sehr enttäuscht, was einige Akteure abliefern." Für ihn ist klar: "Wir brauchen zwei, drei neue Spieler. Wir müssen uns auf einigen Positionen qualitativ verstärken. Es könnten schon in dieser Woche Entscheidungen fallen." Cheftrainer Löw dämpft etwas die Hoffnungen, auch weil er das KSC- Dilemma kennt. "Wir brauchen schnell jemand, aber bei mir gibt's keinen Schnellschuss. Es wird in Ruhe entschieden, trotzdem bleibt ein Restrisiko", so der Coach.

Neu besetzt werden sollen Positionen in Abwehr und Angriff. "Wir brauchen in der Defensive einen Garanten, der Sicherheit gibt", so Buchwald. Dies könnte David Régis vom FC Metz sein. Buchwald gibt zu, "dass wir mit ihm im Gespräch sind". Der dunkelhäutige Akteur, der auf Martinique geboren ist, in Paris aufwuchs und bei der WM 98 für die USA aktiv war, signalisiert Wechselbereitschaft. "Ich bin in Metz kein Stammspieler, liebe den deutschen Fußball und kenne den KSC." Régis, bereits 1997/98 beim KSC (30 Einsätze, 5 Tore), kann Manndecker wie Libero spielen.

Im Angriff herrscht akute Not, weil Meissner wegen seiner Roten Karte in St. Pauli und Auer wegen seiner Bänder-Verletzung ausfallen. Die Badener suchen mittlerweile europaweit. Ein Akteur aus der Schweizer Nationalliga soll im KSC-Visier stehen. Kicker
Eintrag - Friday, December 03, 1999 at 07:55:20 (GMT)

Der KSC und die IG - der Fandachverband - trafen sich am gestrigen Abend zu einem Krisengespräch.



Der KSC wurde durch das Präsidium - Herrn Schmider, Herrn Uli Lange und Herrn Uli Heynig - , der sportlichen Leitung - Herrn Guido Buchwald und Herrn Löw - , dem Spielerrat - Martin Braun, Marc Arnold, Rainer Krieg und Simon Jentsch -, Pressesprecher Rüdiger Saal und der Fanbetreuung vertreten. Die IG nahm mit ihrem Vorstand - Gerd Rillmann und Martin Löffler - und den Regionalsprechern teil.

Thema der Veranstaltung war die derzeitige Situation. Die Fans werden weiterhin zu Ihrem KSC stehen, sofern die Mannschaft uneingeschränkten Einsatz als Gegenleistung zeigt, denn "Wir alle - Fans und Verein - müssen an einem Strang ziehen, um den Karren wieder flott zu machen !"

Alle KSC Fans sind daher aufgerufen, ihren KSC am kommenden Montag gegen den 1. FC Köln zu unterstützen.

Außerdem wird der KSC Freikarten für die IG-Auswärtsfahrt nach Oberhausen am 12.12.1999 zur Verfügung stellen.


Für die Zukunft hat man sich eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, die Erhöhung der Transparenz von Vereinsentscheidungen gegenüber den Fans, die Gründung einer ständigen gemeinsamen Arbeitsgruppe und einen Fan-Orientierten Stadionprogrammablauf unter Einbindung der Mannschaft vorgenommen.

Karlsruhe den 02.12.1999

Karlsruher Sport Club
Interessengemeinschaft Karlsruher Fußballfans e.V.
ka-fans.de
Eintrag - Thursday, December 02, 1999 at 15:40:13 (GMT)

KSC im Existenzkampf


Sorgenvolle Mienen bei den KSC-Verantwortlichen
Karlsruhe - Spätestens seit der 1:3-Schlappe am Sonntag beim FC St. Pauli kämpft der so ambitioniert in die Saison gestartete Ex-Bundesligist um die nackte Existenz. "Die Niedergeschlagenheit ist sehr groß", sagt Trainer Joachim Löw angesichts einer Negativserie von nunmehr sechs Spielen ohne Sieg, die den KSC auf den vorletzten Platz nur einen Punkt entfernt vom Schlusslicht Kickers Offenbach beförderte. "Es fehlt zur Zeit einiges", zeigt sich der 39-Jährige deprimiert.
Sechs Jahre nach dem größten Triumph beim legendären 7:0-Sieg im Uefa-Cup gegen den FC Valencia, der später mit dem Erreichen des Halbfinals belohnt wurde, steht der Verein am Abgrund. "Wir müssen dringend etwas machen, damit wir nicht absteigen", so Sportdirektor Guido Buchwald. "Zwei, drei neue Spieler", meint der Weltmeister von 1990, seien unbedingt notwendig.

Die nach dem frühzeitigen Rauswurf von Trainer Rainer Ulrich und der Verpflichtung Löws erhoffte Wende ist bislang ausgeblieben. In vier Spielen unter dem früheren Coach des VfB Stuttgart brachten es die Karlsruher auf magere zwei Punkte. "Das Potenzial ist da", glaubt Löw. Dennoch ist er sich bewusst: "Die personelle Situation ist zur Zeit problematisch."

Kader stark ausgedünnt

Da ist es wenig hilfreich, dass sich Stürmer Stefan Meissner wegen einer Tätlichkeit im Spiel bei St. Pauli Rot einhandelte. Löw: "Das ist nicht entschuldbar." Die zu erwartende Sperre für Meissner sowie eine Muskelverletzung bei Marc Kienle dünnen den eh schon strapazierten Kader weiter aus. "Das trifft uns hart", klagt der Coach.

Das größte Problem sei das Selbstvertrauen. "Wir müssen eben einfach mal wieder gewinnen", erklärt Löw. Der letzte Sieg liegt immerhin schon neun Wochen zurück und datiert vom 25. September (3:2 bei Fortuna Köln).

Ohne Schäfer kein Erfolg

Die guten alten Zeiten sind indes schon weitaus länger her. Verbunden sind sie mit dem Namen von Winfried Schäfer. Nach dem Erfolgscoach, der den KSC in die Spitze führte, konnte kein Trainer die Erwartungen erfüllen. Ob Jörg Berger, Ulrich oder jetzt Löw - der Abwärtstrend bleibt auch nach drei Trainerwechseln innerhalb von 18 Monaten bestehen. Sport 1
Eintrag - Wednesday, December 01, 1999 at 20:02:27 (GMT)

Gerüchte um Neuverpflichtungen und Spielerwechsel


Zuerst ein der schlechten Nachrichten:
Manni Bender hat sich beim Spiel gegen den SV Bonlanden erneut verletzt. Eine Diagnose ist zur jetzigen Stunde noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich ist die alte Verletzung wieder aufgebrochen. Manni Bender befindet sich zur Behandlung in München bei seinem Arzt!

Spieler die den Verein angeblich verlassen sollen:
Eine der Sonntagszeitungen schrieb, daß Darko Josinovic den KSC verlassen könnte. Dies ist momentan nicht so. Es gab wohl ein Angebot, dieses wurde aber abgelehnt.

Neue Spieler für den Verein:
Immer noch ein Thema ist David Regis, aber ob und wann man sich ihn leisten kann ist momentan noch nicht geklärt. Der KSC ist aber weiterhin interessiert. Jogi Löw hat zum Thema Neuverpflichtungen geäusert, daß man "keinen Schnellschuß" machen will.

Nachwuchsspieler:
Die Wahrscheinlichkeit wird angesichts der Verletzten und gesperrten KSC Spieler immer größer, daß mindestens einer der drei hoffnungsvollen Nachwuchspieler des KSC am Montag gegen Köln zum Einsatz kommen:

Marcel Rapp
Michael Zepeck
Sascha Benda

Langfristig plant Trainer Löw ohnehin mit den Spielern aus dem Nachwuchsbereich, da Neuverpflichtunge viel Geld kosten und oftmals nicht den gewünschten Effekt bringen. ka-fans.de
Eintrag - Tuesday, November 30, 1999 at 14:02:42 (GMT)

Buchwald: ¸¸Wir brauchen dringend drei neue Spieler''



KSC: Krise, Sorgen, Chaos
Hilflos, ratlos, kopflos - der Karlsruher SC taumelt von einer Verlegenheit in die andere. Bei dem Fußball-Zweitligisten klemmt es an allen Ecken und Enden: Mal ist es Unvermögen, mal mangelndes Selbstvertrauen, und oft verlieren die Spieler in der Hektik dann auch
VON OLIVER GÖRZ

schlichtweg den Durchblick. Eins ist seit einigen Monaten aber immer sicher: Am Ende des Spiels stehen die Badener mit leeren Händen da. KSC - das bedeutet: Krise, Sorgen, Chaos.

Spätestens seit der 1:3-Schlappe am vergangenen Sonntag beim FC St. Pauli kämpft der Club um die nackte Existenz: Die Verantwortlichen im Wildpark waren mit dem klaren Ziel in die Saison gegangen, nach zwei Jahren die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. Jetzt geht es nur noch darum, den Absturz in die Regionalliga zu verhindern. ¸¸Die Niedergeschlagenheit ist sehr groß'', sagt Trainer Joachim Löw angesichts einer Negativserie von sechs Spielen ohne Sieg, die den KSC auf den vorletzten Platz beförderte - vom Schlusslicht Kickers Offenbach trennt ihn inzwischen auch nur noch ein mageres Pünktchen. Deprimiert ergänzt der 39-jährige Coach: ¸¸Es fehlt bei uns einiges.''

Sechs Jahre nach dem größten Triumph mit dem legendären 7:0-Sieg im Uefa-Pokal gegen den FC Valencia, der später mit dem Erreichen des Halbfinals belohnt wurde, steht der Verein am Abgrund. ¸¸Wir müssen dringend etwas machen, damit wir nicht absteigen'', erklärt Sportdirektor Guido Buchwald. ¸¸Zwei oder noch besser drei neue Spieler sind unbedingt nötig'', sagt der Weltmeister von 1990. Für einige KSC-Fans steht schon lange fest, wie einer der Neuzugänge heißen sollte: Guido Buchwald. Der 38-Jährige hatte in der vergangenen Saison die Abwehr zusammengehalten. Er verkörperte das, was dem KSC jetzt fehlt: ein Vorbild. Ein Muster an Einsatz und Kampfkraft. Buchwald muss die Fans aber enttäuschen: Eine Rückkehr vom Schreibtisch auf den Platz steht für ihn nicht zur Debatte.

Ein Trainerwechsel ist auch kein Thema - weil der KSC diesen Schritt schon hinter sich hat. Die nach dem frühzeitigen Rauswurf von Trainer Rainer Ulrich und der Verpflichtung von Joachim Löw erhoffte Wende ist bislang aber ausgeblieben. In vier Spielen unter dem früheren Coach des VfB Stuttgart brachten es die Karlsruher seit dem 31.Oktober nur auf magere zwei Punkte. ¸¸Das Potenzial ist da'', glaubt Löw. Dennoch ist er sich bewusst: ¸¸Die personelle Situation ist zur Zeit problematisch.'' Da ist es wenig hilfreich, dass sich Stürmer Stefan Meissner wegen einer Tätlichkeit im Spiel beim FC St.Pauli eine Rote Karte einhandelte. ¸¸Das ist nicht entschuldbar'', schimpft Löw. Die zu erwartende Sperre für Meissner sowie eine Muskelverletzung bei Marc Kienle dünnen den ohnehin schon strapazierten Kader weiter aus. ¸¸Das trifft uns hart'', klagt der Coach.

Das größte Problem sei aber das mangelnde Selbstvertrauen. ¸¸Wir müssen einfach mal wieder gewinnen'', erklärt Löw. Der letzte Sieg datiert mit dem 3:2 bei Fortuna Köln immerhin vom 25. September. Die guten alten Zeiten sind beim Karlsruher SC sogar noch weitaus länger her. Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Tuesday, November 30, 1999 at 08:29:36 (GMT)

St. Pauli - Karlsruhe: Meissner droht Geldstrafe


Stanislawski hielt Wort 29.11.99

Party-Stimmung am Hamburger Millerntor: Nach sechs erfolglosen Versuchen schaffte der FC St. Pauli im siebten Heimspiel mit dem 3:1 gegen den Karlsruher SC den ersten Heimsieg der Saison. Die riesengroße Erleichterung, ja fast schon eine Erlösung, war den Kiez- Kickern deutlich anzumerken.

Überglücklich war Holger Stanislawski, der zudem Wort hielt: "Ich habe meiner Frau versprochen, ein Tor zu schiessen." Gesagt, getan. Einen ironischen Kommentar zum Platzverweis gegen Markus Ahlf, der seinen 22. Geburtstag feierte, konnte sich der Abwehrspieler ebenfalls nicht verkneifen: "Das war unsere Taktik. So konnte er rechtzeitig die Getränke kaltstellen", merkte Stanislawski an.

Ihre Freude kosteten auch die Fans des FC St. Pauli aus. Trainer Willi Reimann, der sich beim Anhang bedankte, wurde mit "Willi, Willi"- Sprechchören gefeiert - zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit.

Auf derartige Kundgebungen mussten die Spieler des Karlsruher SC verzichten. Ihr Weg vom Platz in die Kabine war ein Spießrutenlaufen vorbei an den mitgereisten Fans. Und die machten ihrem Unmut deutlich Luft: "Scheiß Millionäre", und ähnliche Beleidigungen schallten ihnen entgegen. Die Ordner mussten die Karlsruher vor ihrem eigenen Anhang schützen.

Die Badener befinden sich in einer tiefen Krise. Doch anstatt sich über die eigene Leistung gedanken zu machen, nahm Christian Kritzer den Referee ins Visier: "Die Gelb- Rote Karte gegen Braun war ein Witz." Und: "Wir waren besser."

Von außen sah das anders aus. Der KSC zeigte sich wenig gefestigt, die Mannschaft stellte keine Einheit dar. In dieser Verfassung geht der KSC ganz schweren Zeiten entgegen. Dazu kamen einige haarsträubende Disziplinlosigkeiten, wie bei der Tätlichkeit von Meissner gegen Ahlf. Die zieht für den Stürmer möglicherweise eine Geldstrafe nach sich. "Ich muss mir die Szene noch ein Mal in Ruhe ansehen", sagte Trainer Joachim Löw. Kicker
Eintrag - Tuesday, November 30, 1999 at 08:28:03 (GMT)
Die aktuelle Situation spiegelt sich nicht nur in der Mailingliste
wider.
Die IG als Fan-Dachverband hat um ein Gespräch ersucht und der KSC nimmt
dieses direkte Gesprächsangebot gerne auf. Bereits am kommenden Mittwoch
werden sich Präsidiumsmitglieder, sportliche Leitung und Vertreter des
Spielerrates mit den Fanvetretern an einen Tisch setzen und die
derzeitige Situation kritisch analysieren. Über die Ergebnisse werden
wir Euch informieren.

Wir alle - Fans und Verein - müssen an einem Strang ziehen, um den
Karren wieder flott zu machen !!!

Wenn Ihr Diskussionsbeiträge oder Inhalte beisteuern wollt, schickt mir
bitte Mails nicht über die Liste, sondern bis spätestens Mittwoch 7.00
Uhr direkt an "wmerkel@karlsruhersc.de". Ich werde versuchen, sie in die
Diskussion einzubringen.

Ciao
Werner Merkel
KSC-Fanbeauftragter KSC-Server
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 22:30:40 (GMT)

KSC - SV Bonlanden 4:0



Karlsruhe(mwdu) Die Reserve der KSC-Mannschaft gewann vor ca. 60 Zuschauern das Testspiel gegen den Oberligisten SV Bonlanden mit 4:0.

Überragender Spieler war Jens Paeslack, der das Tor dreimal traf (11.,20.,52.). Jens Helfrich konnte sich in der 28. Minute mit dem 3:0 ebenfalls in die Torschützenliste eintragen.

Nach dem verletzten ausscheiden von Manni Bender (18.) übernahm Jens Bäumer das defensive Mittelfeld und konnte in seiner Rolle überzeugen.

Durch die Auswechslung von Jens Paeslack in der 52. Minute flachte das Spiel sehr ab und der KSC konnte keine Akzente mehr setzten.
ka-fans.de
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 21:51:44 (GMT)

Noch kein Sieg unter Joachim Löw


1:3 - der KSC rutscht weiter ab

STUTTGART (sid). Die Spitzenklubs der zweiten Liga marschieren weiter im Gleichschritt. Dagegen steckt der Karlsruher SC nach einem 1:3 beim FC St. Pauli als Vorletzter immer tiefer im Abstiegssumpf, nachdem im Tabellenkeller Rot-Weiß Oberhausen einen 1:0-Sieg gegen den Chemnitzer FC feierte und Schlusslicht Kickers Offenbach immerhin ein 0:0 beim Aufstiegsaspiranten Tennis Borussia Berlin holte. Die ¸¸Veilchen'' haben als Dritter nun bereits neun Punkte Rückstand auf den Tabellenführer 1. FC Köln.
Der Karlsruher SC wartet weiter auf seiner ersten Sieg unter dem neuen Trainer Joachim Löw und ist jetzt seit acht Spielen ohne Erfolgserlebnis. Nach einer Gelb-Roten Karte für den Libero Martin Braun (12.) hatte sich der KSC bis kurz vor Schluss gegen die Niederlage in St. Pauli gestemmt. Marc Arnold gelang sogar der Ausgleich (76.), nachdem die Gastgeber durch Bajranovic in Führung gegangen waren (39.). Doch Holger Stanislawski (84.) und Cem Karaca (90.) bescherten den ¸¸Kiez-Kickern'' in der Endphase doch noch den ersten Heimsieg in dieser Saison, mit dem die Hamburger einen Abstiegsplatz verließen.

Genau wie Borussia Mönchengladbach und Rot-Weiß Oberhausen. Der Bundesliga-Absteiger gewann nach zuletzt zwei Heimspielen ohne Sieg 2:0 gegen die auswärts weiter sieglosen Mannheimer, die neben den Punkten auch Lamine Cisse mit einem Platzverweis verloren (83.). Marcel Ketelaer (4.) und der Kroate Zeljko Sopic (44.) erzielten die Tore. Stuttgarter Zeitung
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:57:09 (GMT)

1:3-Pleite und zwei Platzverweise im Spiel beim FC St.Pauli


Team von Trainer Joachim Löw rutscht auf Platz 17 ab

Beim Karlsruher SC liegen die Nerven blank
Stuttgart - Die Krise beim Karlsruher SC nimmt dramatische Züge an: Mit dem 1:3 (0:1) beim FC St.Pauli blieb das Team von Trainer Joachim Löw im achten Spiel in Folge ohne Sieg und rutschte in der Zweiten Fußball-Bundesliga auf den vorletzten Platz ab.
VON STEPHAN B.FELS

Beim KSC liegen die Nerven blank. Die Mannschaft ist total verunsichert. Gelungene Spielzüge haben inzwischen Seltenheitswert, es wird nur noch gekämpft. Einige Akteure übertreiben dabei aber auch noch ihren Einsatz: Martin Braun wurde in der zehnten Minute verwarnt - nur 120 Sekunden später flog er nach einem Foul an Andrej Polunin mit der Gelb-Roten Karte vom Platz. Für Stefan Meissner war die Partie ebenfalls vorzeitig beendet: Nach einer Tätlichkeit an Markus Ahlf sah er in der 62.Minute die Rote Karte. Für das vorangegangene Foul musste Ahlf mit Gelb-Rot auch vom Feld. Mit neun Spielern schien der KSC zunächst das Unmögliche noch möglich zu machen: Marc Arnold (76.) glich die Führung der Gastgeber durch Zlatan Bajramovic (39.) aus. In der turbulenten Schlussphase kamen die Gastgeber vor 12449 Zuschauern durch Holger Stanislawski (84.) und Cem Karaca (90.) noch zum ersten Heimsieg in der laufenden Saison.

Im Kampf um den Aufstieg verlor Tennis Borussia Berlin beim 0:0 gegen den Tabellenletzten Kickers Offenbach zwei wichtige Punkte. Berlin erarbeitete sich erst in der zweiten Halbzeit einige Chancen, scheiterte aber immer wieder am ehemaligen Berliner Schlussmann Goran Curko. Total verärgert war Trainer Uwe Rapolder nach der 0:2 (0:2)-Niederlage des SV Waldhof Mannheim bei Borussia Mönchengladbach: ¸¸Was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war eine Katastrophe.'' Vor 15700 Zuschauern stellten Marcel Ketelaer (4.) und Zeljko Sopic (44.) vor der Pause die Weichen auf Sieg. Des Schlechten nicht genug für Mannheim: Lamine Cisse (83.) sah die Gelb-Rote Karte.

Neben Mönchengladbach schöpfte auch Rot-Weiß Oberhausen neue Hoffnung im Abstiegskampf: Vor 2000 Zuschauern sicherte Jürgen Luginger mit einem Tor in der dritten Minute einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen den Chemnitzer FC. Schweren Zeiten geht dagegen Trainer Harald Schumacher nach der 0:3-Niederlage der Kölner Fortuna beim VfL Bochum entgegen. ¸¸Ich lasse das Team nicht im Stich'', sagt Schumacher. Als Nachfolger wird aber bereits Wolfgang Rolff gehandelt, der im Dezember des vergangenen Jahres beim VfB Stuttgart ausgestiegen war. Bochums Interimstrainer Bernhard Dietz betonte nach dem dritten Sieg im vierten Spiel: ¸¸Ich werde in die Amateur-Abteilung zurückkehren.'' Angeblich soll die VfL-Führung Kontakt zu Klaus Augenthaler (Grazer AK) aufgenommen haben. Stuttgarter Nachrichten
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:56:59 (GMT)
Carsten Lakies auf dem Absprung?

Fussball / Erste Niederlage des SSV Reutlingen


Großsponsor an der Angel


Punkte weg, Geld winkt
Darmstadt 98 will verlorenen Sohn Carsten Lakies zurück holen
Mit der 1:2-Panne beim SV Darmstadt 98 musste Spitzenreiter SSV Reutlingen in der Fußball-Regionalliga die erste Saisonniederlage einstecken. Trotzdem soll heute mit der Vorstellung eines Großinvestors ein weiterer Meilenstein in Richtung rosarote Zukunft gesetzt werden.

DETLEF GRONINGER

Ulm· Die Trauer über den ersten Ausrutscher seit der 0:2-Niederlage beim SC Pfullendorf am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit hielt sich beim SSV Reutlingen in Grenzen. ¸¸Das ist kein Beinbruch. Irgendwann einmal musste es ja passieren'', meinte Trainer Armin Veh. ¸¸Wir haben noch zwei Heimspiele vor der Winterpause. Da müssen eben sechs Punkte her.''

Die Nachholpartie gegen den SC Pfullendorf wurde für den 11. Dezember (14 Uhr terminiert wurde. Somit müssen Reutlingens Afrikaner Godfried Aduobe, Olivier Djappa und Abiodun Obafemi ihren drei Tage zuvor geplanten Flug in die Heimat umbuchen. Dafür soll heute an der Kreuzeiche das erste Kapitel des Buches mit dem Titel ¸¸Zukunftsplanung'' geschrieben werden. Ein steinreicher Investor, der eine zweistellige Millionensumme in den Verein pumpen will, soll heute der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Etwas Neues hat auch Darmstadt 98 vor. Der hessische Verein möchte möglichst bald einen neuen Spieler vorstellen. Objekt der Begierde von Trainer Eckhard Krautzun ist der verlorene Sohnes Carsten Lakies. Der Torjäger soll beim Zweitbundesligisten Karlsruher SC losgeeist werden. Dort greift übrigens die Abstiegsangst um. Sollten die Zweitliga-Profis absteigen, würden die Amateure automatisch in die Oberliga verbannt. Der ehemalige Trainer der Karlsruher Profimannschaft, Rainer Ulrich, der noch einen Vertrag bis zum Juni 2001 besitzt, ist beim SV Wehen ein Thema.

Ulrichs Kollege Jürgen Kantenwein sieht bei den TSF Ditzingen nach dem 1:1 bei den KSC-Amateuren die Felle in Richtung eingleisige Regionalliga davonschwimmen. ¸¸Jetzt zählen nur noch Siege'', bekennt er. Neuverpflichtung Irsen Latifovic ist bis zum 3. Februar 2000 gesperrt. Wie sich erst jetzt nach der Freigabe seines letzten Vereins rausstellte, hatte Latifovic bei einem türkischen Drittligisten lediglich Amateurstatus. Dennoch schwärmt Jürgen Kantenbein: ¸¸Er ist der Knipser, der uns fehlt.''

Der VfR Aalen, 1:4-Verlierer in Fulda, hat bereits einen treffsicheren Schützen in seinen Reihen: Neno Rogosic. Der Vertrag des ehemaligen Ulmer Zweitligaakteurs wurde vorzeitig bis zum 30. Juni 2002 verlängert. ¸¸Damit haben wir ein Zeichen für weiteren Spitzenfußball in Aalen gesetzt'', sagt Abteilungsleiter Helmut Dietterle. Andere Aalener Akteure stehen derweilen vor dem Abflug: Rainer Hannig (Verbandsligist Heidenheim und Oberligist Balingen sind interessiert), Andrey Eftimov und Zoran Bobanovic (Oberligist 1.FC Pforzheim will ihn holen). Suedwest Presse
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:56:49 (GMT)

St. Pauli holt ersten Heimsieg der Saison



Im Kellerduell der 2. Liga gewann der Klub vom Millerntor gegen den Karlsruher SC mit 3:1 (1:0) und verbuchte damit im siebten Anlauf den ersten Erfolg vor heimischem Publikum.


28.11.1999/19:03:35

(sid) Endlich! Der FC St. Pauli konnte im siebten Anlauf seinen ersten Heimsieg in der laufenden Saison verbuchen. Im Kellerduell der zweiten Bundesliga bezwang das Team von Trainer Willi Reimann den Karlsruher SC 3:1 (1:0). Die Badener blieben damit unter ihrem neuen Trainer Joachim Löw weiter ohne Sieg. Holger Stanislawski in der 84. und Cem Karaca in der 90. Minute sicherten in der Schlussphase den Sieg der Gastgeber.

Vor 12.449 Zuschauern am Hamburger Millerntor hatte zuvor der Kroate Zlatan Bajramovic in der 39. Minute nach Vorarbeit von Ivan Klasnic die Hamburger 1:0 in Führung gebracht. In der 76. Minute glich der eingewechselte Karlsruher Regisseur Marc Arnold per Kopf aus.

In einem hektischen Spiel schickte Schiedsrichter Dirk Margenberg gleich drei Akteure vom Feld. Nur zwei Minuten nach seiner Verwarnung kassierte KSC-Mittelfeldspieler Martin Braun in der zwölften Minute nach einem Foul an Hamburgs Andrej Polunin die Gelb-Rote Karte. In der 62. Minute verließen gleich zwei Akteure das Feld. Hamburgs Manndecker Markus Ahlf kassierte nach einem Foul an Stefan Meissner die Gelb-Rote Karte. Meissner revanchierte sich umgehend mit einer Tätlichkeit an Ahlf und erhielt die Rote Karte. Handelsblatt - http://www.handelsblatt.de/cgi-bin/sport-hbi.pl?SH=0&iPV=0&IID=27007
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:56:34 (GMT)

17. - Talfahrt des KSC hält an


Fußball-Zweitligist Karlsruher SC steckt weiterhin in der Krise. Auch im Kellerduell beim FC St. Pauli verlor das Team des neuen Trainers Joachim Löw mit 1:3.
hamburg· Joachim Löw, der neue Trainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, kann auch nicht hexen. Auch im vierten Spiel unter seiner Regie gab es keinen Sieg. Im Gegenteil, im Kellerduell beim bislang zu Hause sieglosen FC St. Pauli unterlagen die Badener mit 1:3 und fielen auf Platz 17 zurück. Lediglich der eingewechselte Regisseur Marc Arnold war für die Gäste zum zwischenzeitlichen 1:1 erfolgreich. Die hektische Begegnung stand kurz vor dem Abbruch, als in der 62. Minute St. Paulis Markus Ahlf (Gelb-Rot) und KSC-Stürmer Stefan Meissner (Rot) vom Platz gestellt wurden. Meissner hatte sich nach Ahlfs Foul eine Tätlichkeit geleistet. Stanislawski (84.) und Karaca (90.) machten für die Hamburger den Sack zu.

An der Spitze marschieren der 1. FC Köln (3:1 gegen Hannover) und Energie Cottbus (4:1 gegen Alemannia Aachen) im Gleichschritt. Eduard Geyer, der Cottbuser Coach, verlängerte seinen Vertrag um drei Jahre bis 2003.

Platz drei belegt trotz des enttäuschenden 0:0 gegen Kickers Offenbach) nach wie vor Tennis Borussia Berlin. Erst nach dem Spiel erfuhren die Offenbacher Spieler, dass ihr Präsident Lothar Winker in der Nacht zum Sonntag nach einer Lebererkrankung verstorben war.

Trotz des 4:3-Auswärtssieges bei den Stuttgarter Kickers war Trainer Wolfgang Frank nicht zufrieden - weil sein Team nach der 4:0-Halbzeitführung noch in Bedrängnis kam. ¸¸Ich hatte in der Pause Charakter von der Mannschaft gefordert, ihr gesagt, sie müsse spielen, als würde es 0:0 stehen.''

Fortuna Köln fiel nach dem 0:3 beim VfL Bochum auf einen Absteigerplatz zurück. Nach fünf sieglosen Spielen wackelt der Stuhl von Trainer Toni Schumacher. dpa/sid/eb Suedwest Presse
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:56:22 (GMT)

FC St. Pauli - Karlsruher SC 3:1 (1:0)


Drei Platzverweise am Millerntor

Hamburg (sid) Der FC St. Pauli hat im siebten Anlauf seinen ersten Heimsieg in der laufenden Saison gefeiert. Im Kellerduell der zweiten Fußball-Bundesliga bezwang das Team von Trainer Willi Reimann den Karlsruher SC 3:1 (1:0). Die Badener blieben damit unter ihrem neuen Trainer Joachim Löw weiter ohne Sieg. Holger Stanislawski in der 84. und Cem Karaca in der 90. Minute sicherten in der Schlussphase den Sieg der Gastgeber.

Vor 12.449 Zuschauern am Hamburger Millerntor hatte zuvor der Kroaten Zlatan Bajramovic in der 39. Minute nach Vorarbeit von Ivan Klasnic die Hamburger 1:0 in Führung gebracht. In der 76. Minute glich der eingewechselte Karlsruher Regisseur Marc Arnold per Kopf aus. In einem hektischen Spiel schickte Schiedsrichter Dirk Margenberg aus Wermelskirchen gleich drei Akteure vom Feld. Nur zwei Minuten nach seiner Verwarnung kassierte KSC-Mittelfeldspieler Martin Braun in der zwölften Minute nach einem Foul an Hamburgs Andrej Polunin die Gelb-Rote Karte. In der 62. Minute verließen gleich zwei Akteure das Feld.

Hamburgs Manndecker Markus Ahlf kassierte nach einem Foul an Stefan Meissner die Gelb-Rote Karte. Meissner revanchierte sich umgehend mit einer Tätlichkeit an Ahlf und erhielt die Rote Karte.

Beste Akteure bei St. Pauli waren Zlatan Bajramovic und Thomas Puschmann. Beim KSC verdienten sich Rainer Krieg und Stefan Meissner bis zu seinem Platzverweis die Bestnoten.

FC St. Pauli - Karlsruher SC 3:1 (1:0)

St. Pauli: Wehlmann - Puschmann - Tsoumou-Madza, Ahlf - Lotter (83. Wehlage), Hanke, Bajramovic, Polunin, Rahn (72. Stanislawski) - Klasnic (72. Karaca), Marin

Karlsruhe: Jentzsch - Schütterle (64. Arnold) - Amadou, Molata - Kienle (31. Kritzer), Braun, Pavlin, Jozinovic, Sequeira - Krieg, Meissner

Schiedsrichter: Margenberg (Wermelskirchen)
Tore: 1:0 Bajramovic (39.), 1:1 Arnold (76.), 2:1 Stanislawski (84.), 3:1 Karaca (90.)
Zuschauer: 12.449
Beste Spieler: Puschmann, Bajramovic - Krieg, Meissner
Rote Karte: Meissner nach einer Tätlichkeit (62.)
Gelb-Rote Karten: Braun wegen wiederholten Foulspiels (12.), Ahlf wegen wiederholten Foulspiels (62.)
Gelbe Karten: Puschmann (3), Hanke (3), Bajramovic (2) - Pavlin (4), Amadou (4) Kölner Stadt-Anzeiger - http://www.ksta.de/fussball/1462.html
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:55:55 (GMT)
A-Jugend

6:1 - Eintracht lässt dem KSC


nicht den Hauch einer Chance
Die A-Jugend der Frankfurter Eintracht landete am zwölften Spieltag den Paukenschlag. Das Team von Trainer Armin Kraaz gewann beim Karlsruher SC mit 6:1 und liegt damit weiter in Lauerstellung zur Spitzengruppe. Aufsteiger SG Hoechst unterlag dagegen 1860 München mit 0:3.
Regionalliga Süd, A-Jugend

Karlsruher SC - Eintracht Frankfurt 1:6 (0:2). - Die Eintracht bot die mit Abstand beste Saisonleistung und siegte auch in dieser Höhe verdient. Die Mannschaft von Armin Kraaz war den Badenern in allen Belangen überlegen und zeigte über weite Strecken hervorragenden Fußball. Außerdem schaffte die Eintracht den ersten Sieg gegen den KSC seit Einführung der Regionalliga 1996. Bereits zur Pause führten die Gäste durch Goll (6.) und Houness (43.) mit 2:0, ehe Preuss (58.) sowie Jones, der nach einer Ecke mit einem sehenswerten Volleyschuss traf (62.), auf 4:0 erhöhten. Nach dem 5:0 durch Goll (63.) konnte der KSC durch Kehrwecker verkürzen (76.), ehe Kneissl den Endstand herstellte (87.).


SG Hoechst - 1860 München 0:3 (0:1). - 1860 München die war vor allem in der Anfangsphase die bessere Mannschaft und führte durch Fischer mit 1:0 (16.). Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und besaßen durch Dahlhoff zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich (30./45.). Mit dem 2:0 durch Sahin (63.), der aus abseitsverdächtiger Position traf, war die Begegnung zu Gunsten der Gäste entschieden, Suljanovic erhöhte in der 81. Minute noch auf 3:0. (ah) Frankfurter Neue Presse - http://www.rhein-main.net/Cgi-bin/framekeeper.pl?SetName=nachrichten&FileName=http%3A//www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/sportfnp-12.html
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:55:47 (GMT)

Endlich eine Paaadie



Der FC St. Pauli erzielte erstmals in dieser Saison drei Tore am Millerntor, schoss den KSC weiter in die Krise und sorgte so auch für den ersten Heimsieg

Von DIETER MATZ und CHRISTIAN PLETZ

Hamburg - Was für ein Erfolg, was für eine Paaadie, was für Glücksgefühle. St. Paulis 3:1 über den KSC wurde von Spielern und Fans wie der Aufstieg in die erste Liga gefeiert. Und auch die Offiziellen ließen sich nicht lumpen. "Trinken Sie nach dem ersten Heimsieg immer allein?" fragte Trainer Willi Reimann, als er Stadionsprecher Rainer Wulff an einem Glas Sekt sitzen sah. Prompt stand der Mann vom NDR auf, holte zwei Gläser Sekt, eines für Reimann, eines für den Päsidenten Heinz Weisener, und sagte freudig: "Heute spiele ich hier gerne mal den Oberkellner." Freude allüberall, die Saison könnte für St. Pauli beendet sein: Endlich ist der Abstiegsplatz abgegeben worden.
Drei Tore am Millerntor, das ist tatsächlich eine Feier wert. In sechs Spielen zuvor hat es die gerade zusammen gegeben. Und: Die Zuschauer stört es da überhaupt nicht, dass das Spiel über weite Strecken fast das Prädikat "grausam" verdient hatte. Der KSC hatte in der zwölften Minute einen Spielerausfall zu verzeichnen (Braun sah erst Gelb und dann Rot), aber diesen Vorteil konnte der FC St. Pauli nicht nutzen. Zu langsam, zu ungenau der Spielaufbau. Es war wie bei einem Länderspiel der deutschen Elf: quer, quer, zurück. Dazu schlichen sich immer wieder Stockfehler ein.
Reimann zu diesem Dilemma: "Wir haben eben nicht die Barcelona-Spieler, bei uns dauert das alles einen Tick länger. Wir spielen ja auch nur zweite Liga."
Manchmal dürfte es aber trotzdem ruhig ein wenig mehr sein. Höhepunkt der Fehlleistungen war die 36. Minute: 25-Meter-Freistoß, St. Paulis Markus Lotter nimmt Maß - und trifft fast den Bunker, der seit 1945 nie wieder unter Beschuss gekommen war.
Glück für St. Pauli, dass Markus Ahlf nach einem groben Foul gegen Meissner nur Gelb-Rot statt Rot pur sah, nochmals Glück, dass sich Meissner zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und ebenfalls vom Platz musste. Dadurch gab es weiter eine personelle Überzahl. Gut ebenfalls für St. Pauli, dass Zlatan Bajramovic seine Leistung mit dem 1:0 abrundete. Schlecht für den FC St. Pauli, dass es in Überzahl den Ausgleich gab, als Thomas Puschmann gegen den hechtenden Torschützen Arnold schlief. Positiv dann, dass sich Reimann auf die Bank besann: Holger Stanislawski kam für Christian Rahn und schoss das 2:1 im Stile eines Torjägers, und in der Nachspielzeit traf auch der eingewechselte Cem Karaca (war für Ivan Klasnic gekommen).
"Es war ein dramatisches Spiel, die Schlussphase war Fußball pur, mit Herz, mit Toren, was will man mehr. Wir haben kämpferisch wirklich eine gute Partie gespielt", sagte Willi Reimann, der während des Spiels mehrfach fluchte, laut dirigierte und einmal auch gegen die Bande trat. Der Trainer zur derzeitigen St.-Pauli-Situation: "Die Mannschaft ist gefestigt, das Gerippe ist intakt. Jetzt holen wir auch die nötigen Ergebnisse."
Kommentare der Spieler: Marcus Marin gab zu: "3:1-Sieg, uns ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen." Zlatan Bajramovic sagte: "Nach dem 1:1 habe ich ein bisschen am Sieg gezweifelt." Sein Gefühl nach dem Erfolg: "Es ist ein Kribbeln im Magen." Holger Stanislawski augenzwinkernd zum Platzverweis von Ahlf: "Das war Taktik, damit er schon mal in der Kabine seinen Geburtstags-Champagner vorbereiten konnte." Prost! Hamburger Abendblatt - http://www.abendblatt.de/bin/ha/set_frame/set_frame.cgi?seiten_url=/contents/ha/news/sport/html/291199/2429PAUL1.HTM
Eintrag - Monday, November 29, 1999 at 10:55:33 (GMT)

Der FC St. Pauli meldet:


28.11.1999: Erster Heimsieg

Pünktlich zum Advent hatte das Warten für die FC- Fans ein Ende. Die Elf von Willi Reimann gewann mit 3:1 gegen den Karlsruher SC - der erste Heimsieg in dieser Saison am Millerntor.

12.445 Fans mussten allerdings zittern: Die entscheidenden Treffer durch den eingewechselten Holger Stanislawski sowie durch Cem Karaca fielen erst in der 84. und 90. Spielminute. Der FC war durch Zlatan Bajramovic in der 40. Minute in Führung gegangen; der KSC hatte durch Marc Arnold in der 76. Minute ausgeglichen. _
Eintrag - Sunday, November 28, 1999 at 23:33:35 (GMT)

Tristesse bei Tennis Borussia Berlin 28.11.99


Borussia Mönchengladbach besiegte am Sonntagnachmittag durch eine starke erste Halbzeit den Aufsteiger Waldhof Mannheim mit 2:0 (2:0) und hat sich damit etwas aus der gefährdeten Tabellenregion abgesetzt.

Tristesse dagegen bei den aufstiegsambitionierten Berlinern. Die Mannschaft von Trainer Winfried Schäfer kam gegen den Tabellenletzten Offenbach nur zu einem 0:0, konnte aber die nun punktgleichen Mainzer wieder vom dritten Platz verdrängen.

Neben dem einen Punkt für den OFC, gab es diesmal für das abstiegsbedrohte Team von St. Pauli die maximale Ausbeute. Im Kellerduell besiegten sie in einer farbenfrohen Partie den KSC mit 3:1 (1:0), wodurch die Badener nunmehr auf den vorletzten Platz rutschten.

Weniger klar, aber genauso verdient war der 1:0-Sieg der Oberhausener gegen Aufsteiger Chemnitzer FC, der nunmehr seit vier Spielen nicht mehr gewinnen konnte.

Das einzige Samstagspiel gewann Bundesligaabsteiger VfL Bochum gegen die abstiegsbedrohte Kölner Fortuna durch zwei Weber-Tore und ein Vardanjan-Eigentor klar mit 3:0. Der VfL landete damit den dritten Sieg unter Bernhard Dietz und kletterte erstmals seit dem fünften Spieltag wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz.

Energie Cottbus schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Am Freitag Abend setzten sich die Lausitzer im Spitzenspiel gegen Alemannia Aachen klar mit 4:1 (3:0) durch und halten somit in der Tabelle mit dem 1. FC Köln Schritt.

Die Kölner besiegten Hannover 96 mit 3:1 (1:0) im heimischen Müngersdorfer Stadion und bleiben damit weiter Spitzenreiter.

Das Aufsteigerfeld komplettiert nach den Freitag-Spielen der FSV Mainz 05, der zu einem knappen 4:3 (4:0)-Auswärtserfolg bei den Stuttgarter Kickers kam und sich nun vor TeBe Berlin auf Rang drei schob. Kicker
Eintrag - Sunday, November 28, 1999 at 18:59:53 (GMT)

Knoten geplatzt: Erster Heimsieg für St. Pauli - KSC-Tief hält an



Hamburg (dpa) - Der FC St. Pauli hat den Bann gebrochen und den Karlsruher SC noch tiefer in den Abstiegsstrudel gestoßen. Die Hamburger feierten in der Zweiten Fußball-Bundesliga im siebten Anlauf am Sonntag mit dem 3:1 (1:0) endlich den ersten Heimsieg der Saison. Die Tore für die Hausherren erzielten vor 12 449 Zuschauern Zlatan Bajramovic (39.) sowie die eingewechselten Holger Stanislawski (84.) und Cem Karaca (90.), mit denen Trainer Willi Reimann ein glückliches Händchen bewies. Für die Karlsruher schaffte der eingewechselte Marc Arnold (76.) das zwischenzeitliche 1:1.

Die negativen Begleiterscheinungen der hektischen Partie lieferten drei Platzverweise: Der Karlsruher Martin Braun wurde wegen wiederholten Foulspiels bereits in der 12. Minute von Schiedsrichter Wagenberg (Wermelskirchen) mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt. 50 Minuten später folgte ihm aus gleichem Grund ebenfalls mit der Ampelkarte St. Paulis Markus Ahlf. Für das Foul des Hamburgers revanchierte sich KSC-Spieler Stefan Meissner mit einer Tätlichkeit. Die Konsequenz war Rot.

Die Hamburger schafften nach zwei Auswärtserfolgen ihren dritten Saisonsieg, bestätigten mit ihrem fünften Spiel ohne Niederlage in Serie aufsteigende Tendenz. In einer Heimpartie schafften sie genauso viele Tore wie in den sechs vorangegangenen zuvor. Der KSC war den kampfstarken Gastgebern unterlegen. Unter den neuen Trainer Joachim Löw gab es auch im fünften Spiel keinen Sieg. dpa ew mb yy ll be Veröffentlicht von RZ-Online am 28. November 1999 17:06 Rheinzeitung
Eintrag - Sunday, November 28, 1999 at 18:57:22 (GMT)

KSC verliert im Abstiegskampf wichtige Punkte und Stefan Meißner


(ka-fans/ph)Es hätte der erste Auswärtssieg werden sollen, doch es wurde eine weitere Niederlage. 90 Minuten gekämpft und wieder mal nur 0 Punkte! In der 13 Minute verließ Martin Braun den Rasen um in die Dusche zu gehen. Der Schiedsrichter zeigte ihm nach wiederholtem Foulspiel die gelb rote Karte. Der KSC kämpfte trotzdem tapfer, doch dann erzielte Bajramovic in der 39. Minute das 1: 0, nach einem groben Abwehrschnitzer von Michael Molata.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Sturm und Drang Phase des KSC, die obwohl zu zehnt auf den Ausgleich drängten. Und tatsächlich, es tat sich etwas! Doch nicht der Ausgleich, sondern eine weiter Rote Karte für den KSC! Meißner wurde auf brutalste weiße von den Beinen geholt. Der so gefoulte konnte sich nicht unter Kontrolle halten und revanchierte sich bei seinem Gegner. Die Folge, gelb rot für den Spieler von St. Pauli und rot für Meißner!
Danach, Tumulte im KSC Block, wir werden uns genau sachkundig machen, bevor wir mehr dazu schreiben!
Doch der KSC gab nicht auf und so war es Kopfballungeheuer Mark Arnold, der den Ausgleich erziehlte. Jetzt hätte der Abpfiff erfolgen sollen. Doch leider waren noch 14 Minuten zu spielen. Und St. Pauli nutze diese Zeitspanne. 2:1 in der 84 Minute durch Stanislawski.
Und als wäre das nicht genug gewesen traf Karaca in der neunzigsten Minute nach einem Schnitzer von Kritzer.
Jetzt brennt es in Karlsruhe. Der Sturm dezimiert. Kein Auer, kein Meißner, ein Krieg allein macht noch keinen Sturm. Die Abwehr, nach dem Hoffnungsschimmer des letzten Wochenende wiederum ein Hühnerhaufen. Guido Buchwald brachte es auf den Punkt: "Wir brauchen neue Spieler".

Bilder zum Spiel folgen morgen im Verlauf des Tages! ka-fans.de
Eintrag - Sunday, November 28, 1999 at 18:55:07 (GMT)

KSC rutscht in den tiefsten Tabellenkeller


Es hat nicht sollen sein, der KSC hat auch in St. Pauli verloren.
Nach 90 Minuten stand es leider 3:1 für den FC St. Pauli!
Der KSC rutscht durch dieses Ergebnis auf Platz 17 in der Tabelle!

St. Pauli - Karlsruhe 3:1 (1:0)
Tore: 1:0 Bajramovic/39., 1:1 Ar-
nold/76., 2:1 Stanislawski/84., 3:1
Karaca/90.
G/R: Ahlf/62. - Braun/13.
Rot: - Meissner/62.

Tabelle   Sp.   s   u   n     Pkt.     Tore     Diff.
1. FC Köln 13 9 3 1 30 29 : 10 19
FC Energie Cottbus 13 9 1 3 28 30 : 14 16
Tennis Borussia Berlin 13 5 6 2 21 22 : 16 6
FSV Mainz 05 13 5 6 2 21 18 : 16 2
1.FC Nürnberg 12 6 2 4 20 20 : 22 -2
Alemannia Aachen 13 5 4 4 19 22 : 25 -3
Chemnitzer FC 13 5 3 5 18 17 : 17 0
VFL Bochum 13 5 2 6 17 22 : 21 1
Hannover 96 13 5 2 6 17 20 : 19 1
10  SpVgg Greuther Fürth 12 4 5 3 17 9 : 8 1
11  Stuttgarter Kickers 13 4 4 5 16 19 : 24 -5
12  Borussia Mönchengladbach 13 4 3 6 15 18 : 20 -2
13  FC St. Pauli 13 3 6 4 15 14 : 16 -2
14  Rot-Weiß Oberhausen 13 3 4 6 13 12 : 17 -5
15  Waldhof Mannheim 13 3 4 6 13 15 : 21 -6
16  Fortuna Köln 13 3 4 6 13 11 : 19 -8
17  Karlsruher SC 13 2 5 6 11 20 : 24 -4
18  Kickers Offenbach 13 2 4 7 10 9 : 18 -9
Mehr dazu morgen! ka-fans.de
Eintrag - Sunday, November 28, 1999 at 17:46:57 (GMT)

Statistiken zum Spiel St. Pauli - KSC

Karlsruher SC   FC St. Pauli
48,80 % Chanchen gegeneinander 51,20 %
16 Tabellenposition 15
11
12
0,92
Pkt.
Spiele
Pkt. pro Spiel
12
12
1,00
2 (16,67 %)
5 (41,67 %)
Siege
Niederlagen
2 (16,67 %)
4 (33,33 %)
19:21
1,58:1,75
Tore
Tore pro Spiel
11:15
0,92:1,25
3:0 gegen Borussia Mönchengladbach (H) Höchster Sieg 3:1 gegen Waldhof Mannheim (A)
1:3 gegen VFL Bochum (H) Höchste Niederlage 0:2 gegen Tennis Borussia Berlin (A), Borussia Mönchengladbach (H), Fortuna Köln (A)
seit 6 Spielen nicht gewonnen Aktuelle Serie 1 Siege,
seit 4 Spielen nicht verloren
ka-fans.de
Eintrag - Saturday, November 27, 1999 at 12:28:06 (GMT)

Dem KSC steht ein heißer Tanz bevor!


(ka-fans/ph)Am Wochenende ist der KSC zu Gast auf dem Kiez beim FC. St. Pauli. Doch nicht die Rote Meile ist der Anziehungspunkt für die Fans aus dem Badischen, sondern das Stadion am Millerntor. Hier geht es für den KSC um die Wurst. Denn auch die Gastgeber stehen ganz unten in der Tabelle, sind also momentan ein direkter Tabellenanchbar des KSC. Doch die Männer vom Millerntor haben zuletzt drei Punkte geholt, auswärts gegen Hannover 96. Der KSC hingegen hat seit 6 Spielen nicht mehr gewonnen.

In dieser Situation gibt es für Trainer Jogi Löw nur ein Ziel!
Wir wollen drei Punkte!

Doch auf eines muß sich der KSC gefaßt machen, auf die Zuschauer aus der Hansestadt, die werden für eine hitzige Atmosphäre sorgen, und versuchen ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen. Daher wird das Spiel wohl auch nicht durch große Spielkultur sondern durch den Kampf gekennzeichnet sein. Jogi Löw gibt seiner Mannschaft deshalb die Devise mit auf den Weg: "Kämpfen bis zum umfallen, und in jedem Zweikampf dagegenhalten!"

Daniel Addo wird wieder in die Mannschaft zurückkehren, ob seine Kraft aber für 90 Minuten reicht ist mehr als fraglich. Aber in Abhängigkeit vom Spielverlauf wird er sicher zu einem Einsatz kommen.

Wahrscheinlich wird der KSC mit einem 3-5-2 System spielen. Dabei wird man vor allem auf Konter hoffen, und versuchen über die Außenpositionen schnell in den gegnerischen Strafraum einzudringen und zu Punkten!

Aber sicher ist dieses System noch nicht, spätestetns am Samstag abend weiß die Mannschaft wie wirklich gespielt werden soll. Jogi Löw läßt sich nicht gerne in die Karten schauen, was angesichts der derzeitigen Tabellensituation des KSC nur zu verständlich ist. Ob Mark Arnold wieder auf der Bank sitz, ist nicht sicher, Wahrscheinlich ist sogar, daß er zum Nachteil der gegen Aachen eingesetzten dritten Spitze wieder auf seine Position im Mittelfeld rückt!

Auf jeden Fall wird der KSC versuchen gut zu stehen, kompakt zu spielen, sich nach vorne zu orientieren und hinten gut organisiert zu sein. Klingt einfach, läßt aber darauf schließen, daß die KSC Profis in den letzten Wochen unter Trainer Löw noch viel lernen mußten.

Die Abwehr wird auf jeden Fall gegenüber dem Aachen Spiel unverändert auf den Platz kommen, d.h. Schütterle als Libero, mit den Manndeckern Molata und Amadou an seiner Seite.

Definitiv fehlen werden Marco Grimm und Benjamin Auer. Manni Bender wird wahrscheinlich aufgrund seiner verletzungsbedingten körperlichen Defizite auch nicht von der Partie sein. Hinter dem Einsatz von Marc Kienle steht noch ein kleines Fragezeichen. Muskuläre Probleme im Oberschenkel, genau gesagt Schmerzen die aus dem Rücken in den Oberschenkel strahlten könnten einen Einsatz verhindern.

Die Nachwuchskräfte des KSC waren diese Woche mit der Nationalmannschaft im Einsatz und konnten deswegen nur einmal mit den Profis trainieren. Sie werden erst in den nächsten Wochen in der Profimannschaft zum Einsatz kommen.

Also bleibt nur zu hoffen, daß der KSC in Hamburg punktet! ka-fans.de
Eintrag - Saturday, November 27, 1999 at 11:22:00 (GMT)

2. Bundesliga, 13. Spieltag, Der Überblick


Heimstarke Cottbuser erwarten Alemannia Aachen, KSC zu Gast bei St. Pauli!

Am Freitag geht es in Runde 13 der 2. Bundesliga gleich richtig los. Energie Cottbus empfängt um 19 Uhr im Stadion der Freundschaft das Überraschungsteam aus Aachen - in Tabellenplätzen ausgedrückt: Zwei gegen Fünf. Bei den Lausitzern (fünf Siege aus sechs Heimspielen) strotzt der Brasilianer Franklin vor Energie, bei der Alemannia spricht vieles für einen Einsatz des Youngsters David Marso, der seine Formkrise überwunden hat.

Damit nicht genug. Auch der Vergleich zwischen Spitzenreiter 1. FC Köln und Hannover verspricht Spannung. 96-Stürmer Milovanovic erhält im Müngersdorfer Stadion wohl seine vorerst letzte Chance, der Kölner Höhenflug wird langsam unheimlich - sieben Punkte Vorsprung auf Platz vier stehen zu Buche.

Des Weiteren am Freitag: Der FSV Mainz 05, dessen Trainer Wolfgang Frank sich Gedanken um die Perspektiven des Klubs macht, ist zu Gast bei den Stuttgarter Kickers.

Trainer Bernard Dietz wird am Samstag (15.30 Uhr) Neuzugang Maric noch nicht in der Startelf aufbieten, wenn sein VfL Bochum gegen Fortuna Köln antritt.

Vier Spiele dann am Sonntag um 15 Uhr:
Der FC St. Pauli erwartet den Karlsruher SC, für den laut Aussage von Trainer Jogi Löw "Guido Buchwald am Schreibtisch wichtiger ist" als auf dem Feld.


Aufsteiger SV Waldhof Mannheim muss zur Gladbacher Borussia an den Bökelberg reisen.


"Klappe halten und Leistung bringen" fordert Winnie Schäfer vor der Partie TeBe gegen Kickers Offenbach.


Kämpferisch geben sich die Spieler des Chemnitzer FC vor der Partie in Oberhausen: "Einen Knacks wird es nicht geben", ließ Torschütze Jens König verlauten.


Ein volles Haus ist in Nürnberg zu erwarten, wenn der "Club" den Erzrivalen SpVgg Greuther Fürth im Frankenstadion (Anstoß Mo., 20.15 Uhr) empfängt. Eine ausführliche Vorschau folgt am Montag.

Der 13. Spieltag (bei kicker online - mit allen voraussichtlichen Aufstellungen:)

Freitag, 26.11.99, 19:00 Uhr

Stuttgarter Kickers - FSV Mainz 05

Energie Cottbus - Alem. Aachen

1. FC Köln - Hannover 96

Samstag, 27.11.99, 15:30 Uhr

VfL Bochum - Fortuna Köln

Sonntag, 28.11.99, 15:00 Uhr

Tennis Borussia Berlin - Kick. Offenbach

Rot-Weiß Oberhausen - Chemnitzer FC

FC St. Pauli - Karlsruher SC

Bor. M'gladbach - SVW Mannheim

Montag, 29.11.99, 20:15 Uhr

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg
Kicker
Eintrag - Friday, November 26, 1999 at 16:04:08 (GMT)

KSC will drei Punkte aus St. Pauli!



Soweit vorab:
Trainer Jogi Löw hat bisher keine Mannschaftsaufstellung bekanntgegeben. Sicher ist nur, daß die Abwehr in der selben Formation wie gegen Aachen spielt. Auch Daniel Addo wird sicher zu einem Einsatz kommen, aber wahrscheinlich nicht über 90 Minuten. Im Sturm gesetzt ist Rainer Krieg, alle anderen Positionen werden erst am Samstag Abend in einer Mannschaftsbesprechung bekanntgegeben.

Bericht zur Pressekonferenz erfolgt heute abend, bzw. spätestens morgen früh! ka-fans.de
Eintrag - Friday, November 26, 1999 at 15:47:11 (GMT)

Daniel Addo wieder im Mannschaftstraining



Erstmals nach seinem Muskelfaserriß absolvierte Daniel Addo heute wieder zwei Einheiten mit der Mannschaft. Der KSC-Allrounder zeigte sich nach dem Training äußerst zufrieden:"Nach so einer langen Pause tut es unheimlich gut wieder mit dem Team zu trainieren, ich hatte keine Probleme mehr mit der Muskulatur. Ob es bis zum Spiel in St. Pauli reicht muß man abwarten".

KSC-Server
Eintrag - Thursday, November 25, 1999 at 22:01:21 (GMT)

Trainerwechsel bislang ohne Wirkung: KSC spielt gegen den Abstieg


Von Peter Hübner, dpa

Hannover (dpa) - Vier Zweitligaclubs haben bisher ihre Trainer gewechselt - genutzt hat es wenig. Der VfL Bochum (11. Platz), Borussia Mönchengladbach (14.), Karlsruher SC (16.) und Kickers Offenbach (18.) befinden sich noch immer in großen Schwierigkeiten. «Wir spielen gegen den Abstieg. Da gibt es nichts zu deuteln», erklärte KSC-Trainer Joachim Löw vor dem Auswärtsmatch der 2. Fußball-Bundesliga beim mitgefährdeten FC St. Pauli.

Der ehemalige Stuttgarter Trainer hat sich bisher nicht als Wundermann erwiesen. Zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen für Löw zu Buche. Eine Rückkehr von KSC-Sportdirektor Guido Buchwald in die Mannschaft zieht er aber nicht in Betracht. Während Löw in Hamburg erstmals drei Punkte einfahren möchte, hoffen die Hamburger im siebten Anlauf auf den ersten Heimsieg. St. Pauli hat trotz der misslichen Lage an Trainer Willi Reimann festgehalten - wohl auch, weil die missliche finanzielle Lage einen Trainerwechsel verbietet.

Das Festhalten an Reimann scheint sich aber zu lohnen. Der 2:1- Auswärtssieg bei Hannover 96 hat bei den Hamburgern Zuversicht ausgelöst. Außerdem scheint der Verein bei der Suche nach Verstärkungen fündig geworden zu sein. 96-Edelreservist Harald Gärtner, der in Hannover nach 44 Spielen von Trainer Branko Ivankovic nicht mehr berücksichtigt wird, hinterließ im Probetraining einen guten Eindruck und kann ablösefrei wechseln.

Immerhin zwei Heimsiege verbuchte Trainer Peter Neururer seit seinem Amtantritt bei Kickers Offenbach. Der «Feuerwehrmann», der zuletzt auch als Steuersünder für Schlagzeilen sorgte, konnte die Auswärtsschwäche der Kickers aber noch nicht beheben. Bei Tennis Borussia Berlin dürfte das Punkten sehr schwer werden. Die Bundesliga-Absteiger Mönchengladbach und Bochum wollen sich mit Heimsiegen gegen Waldhof Mannheim und Fortuna Köln ins gesicherte Mittelfeld absetzen.

An der Spitze zieht der 1. FC Köln der Konkurrenz langsam aber sicher davon. Seit sechs Spielen ist der Tabellenführer unbesiegt. Gegen Hannover 96 steht Trainer Ewald Lienen am Freitag abend der komplette Kader zur Verfügung. Verfolger Energie Cottbus hofft zur gleichen Zeit auf Durchblick unter Flutlicht gegen Alemannia Aachen. Selbst bei einer Heimniederlage würden die Lausitzer ihren zweiten Platz verteidigen. Das Franken-Derby SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg beschließt am Montag abend die 13. Runde.

Die Spiele und Schiedsrichter-Ansetzungend des 13. Spieltages:

Freitag, 19.00 Uhr: 1. FC Köln - Hannover 96: Schmidt (Stuttgart) Stuttgarter Kickers - FSV Mainz 05: Hauer (Celle) FC Energie Cottbus - Alemannia Aachen: Gagelmann (Bremen)

Samstag, 15.30 Uhr: VfL Bochum - Fortuna Köln: Lange (Herrenberg)

Sonntag, 15.00 Uhr: FC St. Pauli Hamburg - Karlsruher SC: Margenberg (Wermelskirchen) Borussia Mönchengladbach - SV Waldhof Mannheim: Hufgard (Mömbris) Tennis Borussia Berlin - Kickers Offenbach: Frank (Hannover) Rot-Weiß Oberhausen - Chemnitzer FC: Weber (Eisenach)

Montag, 20.15 Uhr: SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg: Merk (Kaiserslautern) Rhein-Neckar-Zeitung - http://http://www.rnz-online.de/13_sportfuss/06_sportfuss.htm
Eintrag 339 - Thursday, November 25, 1999 at 18:16:55 (GMT)

Karlsruher SC: Interview mit Joachim Löw


Comeback von Sportdirektor Buchwald kein Thema
"Guido ist uns am Schreibtisch wichtiger" 25.11.99


Schweres Amt für den Trainer des KSC: Joachim Löw plagen Abstiegsängste.

kicker: Herr Löw, Präsident Schmider und Sportdirektor Buchwald überredeten Sie, KSC-Cheftrainer zu werden. Haben Sie Ihre Entscheidung schon bereut?

Trainer Joachim Löw: Ich wurde nicht überredet, sondern habe selbst entschieden. Die Arbeit ist eine Herausforderung.

kicker: Aber die Abstiegsglocken läuten im Badischen?

Löw: Wir spielen gegen den Abstieg, da gibt's nichts wegzudiskutieren. Das Tabellenbild zeigt die Realität, das Thema Aufstieg ist weit entfernte Zukunftsmusik.

kicker: Sie erklärten, dass Sie sich die Arbeit beim KSC nicht so schwer vorgestellt hätten.

Löw: So sagte ich das nicht. Ich wusste um die Schwierigkeiten, die mich hier erwarten. Ich wusste, dass die Zweite Liga ein knallharter Existenzkampf ist, aber ich hatte gehofft, vier, fünf Punkte aus den ersten drei Spielen zu holen.

kicker: Es wurden aber nur zwei. Woran lag's?

Löw: Engagement und Einstellung waren gut. Man kann die Probleme auch nicht auf einen Mannschaftsteil reduzieren. Gegen Aachen stand zum Beispiel die Hintermannschaft stabil.

kicker: Und wie wollen Sie aus der Talsohle herauskommen?

Löw: Wir arbeiten konzeptionell, und das kostet Zeit. Man muss schon ein paar Spiele gewinnen, um weiter nach oben zu kommen. Aber ich denke an keine Serie, das wäre in unserer Lage falsch. Wir müssen uns jetzt erst einmal aufs nächste Spiel bei St. Pauli konzentrieren.

kicker: Werden Sie dem Kader ein neues Gesicht geben?

Löw: Es häufen sich die Stapel der Faxe mit Spieler-Angeboten. Doch wir werden nur Profis holen, die wir zwei, drei Mal beobachten und mit denen ich gesprochen habe. Ich werde auch keine Spieler auf Empfehlung nehmen.

kicker: Sind Regis oder Gansauge Kandidaten? Oder ist gar ein Comeback Buchwalds denkbar?

Löw: Der Guido ist momentan am Schreibtisch wichtiger. Von den beiden anderen Genannten haben wir bisher mit keinem Kontakt aufgenommen. Wir müssen auch langfristig denken. Hier haben wir etliche gute junge Spieler im Verein. Zudem laufen viele Verträge aus. Bei uns spielen einige um einen neuen Kontrakt. Sicher ist derzeit aber, dass wir einige Akteure wegschicken und neue Spieler verpflichten.

Interview: Peter Putzing Kicker
Eintrag 338 - Thursday, November 25, 1999 at 18:12:50 (GMT)

Statistiken der zweiten Bundesliga jetzt online!


Ab sofort führen wir die Statistik der zweiten Bundesliga auf unserem Server!
Schwerpunkt ist natürlich der KSC. Zu finden ist das ganze unter dem Button Statistik im Menü der KSC News. Dort findet Ihr:

1. Die Ergebnisse aller Spieltage
2. Die aktuelle Tabelle
3. Die Heimtabelle der zweiten Bundesliga
4. Die Auswärtstabelle der zweiten Bundesliga
5. Eine Kreuztabelle der zweiten Bundesliga
6. Die Fieberkurve des KSC die den Tabellenplatz in der laufenden Saison darstellt.

Dieser Service wird immer nach der Beendigung des aktuellen Spieltages upgedated.

Hier klicken!

Viel Spaß wünscht Euch Eure KSC Online Fanbetreuung! ka-fans.de
Eintrag 337 - Thursday, November 25, 1999 at 16:57:14 (GMT)

Der KSC auf dem Christkindlesmarkt


Als Dankeschön an die treuen Fans, die ihrem KSC gerade auch in der momentan schwierigen Situation treu zur Seite stehen, hat sich das Präsidium entschlossen, verschiedene Profis zu den Fans auf den Christkindlesmarkt zu schicken.


Gleichzeitig will der KSC damit auch die Initiative MOONLIFE- Knochenmarkspende für Jochen von den Moonlights unterstützen. Neben den begehrten Autogrammen der Lizenzspieler kann daher auch die Weihnachts-CD der Moonlights zum Preis von 20,00 DM erworben werden. Darüber hinaus möchte der KSC auch seine Verbundenheit zur Heimatstadt Karlsruhe zum Ausdruck bringen.


Die KSC-Spieler sind jeweils von 18.00-19.00 Uhr am BGV-Treff vor der Rathaustreppe anzutreffen.


Dienstag, 30.11.1999

Mittwoch,01.12.1999

Donnerstag,02.12.1999

Freitag,03.12.1999

Dienstag,07.12.1999

Mittwoch,08.12.1999

Donnerstag,09.12.1999

Freitag,10.12.1999
Darko Jozinovic

Douglas Sequeira

Manfred Bender

Srdan Mladinic

Marco Grimm

Christian Fährmann

Minor Diaz

Jens Bäumer


Am Montag, 29.11.1999 um 17.00 Uhr erfüllt KSC-Sportdirektor Guido
Buchwald die Autogrammwünsche der Fans.


Rüdiger Saal

KSC Pressesprecher

25.11.1999
KSC-Server
Eintrag 336 - Thursday, November 25, 1999 at 16:57:12 (GMT)

KSC steckt weiter in der Krise


Der Zweitligist kam auch gegen Aufsteiger Alemannia Aachen nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt weiter auf einem Abstiegsplatz.

(sid)- Zweitligist Karlsruher SC steckt weiter in der Krise. Der Ex-Bundesligist kam auch gegen Aufsteiger Alemannia Aachen nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt mit nur elf Punkten weiter auf einem Abstiegsplatz. Damit wartet KSC-Trainer Joachim Löw auch nach dem dritten Spiel unter seiner Regie noch auf den ersten Sieg. Dagegen verbesserten sich die Gäste mit 19 Zählern auf den fünften Rang.

In der schwachen Begegnung vor nur 10.500 Zuschauern, die bei eisigen Temperaturen den Weg ins Wildparkstadion gefunden hatten, dominierten die Badener zwar die Begegnung, vergaben aber mehrfach beste Tormöglichkeiten. So scheiterten Stefan Meissner (36.) und der eingewechselte Marc Arnold (78.) freistehend am ausgezeichneten Alemannia-Torhüter Andre Lenz.

Die Mannschaft von Aachens Trainer Eugen Hach zog sich im Gegensatz zu ihren bisherigen Auswärtsspielen fast die gesamte Spielzeit über in die Defensive zurück und beschränkte sich auf Konter. Bei der besten Möglichkeit trat Henry Heeren aber ebenso wie zuvor KSC-Verteidiger Moudachirou Amadou über den Ball (30.).

Beste Karlsruher waren Miran Pavlin und Rainer Krieg, bei Aachen überzeugte neben Torwart Lenz vor allem Frank Schmidt. Sportbild
Eintrag 335 - Wednesday, November 24, 1999 at 12:29:53 (GMT)

Das meint der FC St. Pauli zum KSC!


Der Karlsruher SC tut sich schwer mit seinen eigenen Ambitionen, die nach dem Abstieg aus der ersten Fußball-Bundesliga im Sommer 1998 immer wieder identisch formuliert werden: Rückkehr in die Eliteklasse. In der vergangenen Saison belegte man - trotz des aus Japan zurückgeholten Ex-Nationalspielers Guido Buchwald - den fünften Tabellenplatz, die laufende Spielserie hat zu einer noch nachhaltigeren Desillusionierung im Karlsruher Wildpark geführt: Vor der Begegnung beim FC St. Pauli steht der KSC auf Rang 16, einem Abstiegsplatz - und noch eine Position schlechter als die enttäuschend gestartete Millerntor-Truppe.
An der Schwelle zum neuen Jahrtausend kämpft der Karlsruher SC gegen den Fall in die Bedeutungslosigkeit: Lange vorbei sind die gerne glorifizierten Europapokalzeiten mit Trainer Winni Schäfer, die Vormachtstellung im badischen Fußball hat der Sport-Club Freiburg übernommen, auch Aufsteiger und Nachbar Waldhof Mannheim schickt sich an, den Karlsruhern den Rang abzulaufen.

Dementsprechend hektisch agiert die KSC-Führungsriege um Präsident Roland Schmider: Der wenig charismatische Trainer Rainer Ulrich wurde entlassen, jetzt soll es der ehemalige VfB-Coach Joachim Löw richten. Symptomatisch für den KSC im Spätjahr 1999, dass vor allem Trainer Löw und Sportdirektor Buchwald die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nähren müssen: Vom aktuellen Spieler-Kader gibt dazu momentan nur Torjäger Rainer Krieg Anlass.

Ob das ausreicht, um ein wenig Glanz am Millerntor auszustrahlen? Komm "Diego" Buchwald, zieh doch die Buffer gegen den FC noch mal an: ein Weltmeister beim Starclub, das hätte was. FC St. Pauli - http://www.fcstpauli.de/gegner/frgeg001.asp
Eintrag 334 - Wednesday, November 24, 1999 at 12:29:09 (GMT)

Karlsruher SC: Löw rechnete mit vier oder fünf Punkten


"Da stirbt man tausend Tode" 22.11.99

Tristesse beim KSC: Auch im dritten Spiel unter der Leitung von Joachim Löw gab's keinen Sieg. Einen solchen feierten die Badener zuletzt am 6. Spieltag (3:2 bei Fortuna Köln), der letzte Heimsieg datiert gar vom 30. August (3:0 gegen Gladbach). Quo vadis, KSC?

Auch der Trainer war natürlich deprimiert. "Das habe ich mir alles anders vorgestellt", gesteht er nach nur zwei Zählern unter seiner Regie, "mit zumindest vier oder fünf Punkten habe ich schon gerechnet." Löw war in den letzten 20 Minuten der Spielzeit an der Seitenauslinie ebenso aktiv wie seine Akteure auf dem Spielfeld. Explosiv wie das berühmte HB-Männchen trieb er seine Spieler an. "Bei solch guten Chancen stirbt man tausend Tode, wenn es nicht klappt. Ein Tor wäre wie eine Befreiung gewesen", gewährte der Coach Einsicht in sein Seelenleben.

Die Karlsruher stehen mit dem Rücken zur Wand. Dies erkannte auch der bitter enttäuschte Abwehrrecke Michael Molata: "So ein Sturmlauf wie in der Schlussphase muss mit einem Tor gekrönt werden. Doch trotz aller Fortschritte, wir spielen gegen den Abstieg." In die selbe Kerbe hieb auch Martin Braun: "Für uns wird jedes zukünftige Spiel knüppelharte Arbeit. Soll nur bloß keiner von schönem Fußball reden, wir müssen nur arbeiten, arbeiten und noch Mal arbeiten."

Etwas Positives gab's dann doch noch im Wildpark. "Ich bin froh, dass wir kein Tor bekommen haben", so der leidgeprüfte Libero Rainer Schütterle. Immerhin kassierte der KSC die zweitmeisten Gegentreffer aller Zweitligisten. Kicker
Eintrag 333 - Wednesday, November 24, 1999 at 12:24:57 (GMT)
AC-Hool-Aktion am 21.11.99

Hallo Zusammen,

noch habe ich keine Informationen über den Fan-Kollegen, der von einem AC-Hool vor dem Blockeingang zu D1
verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Offensichtlich wurde er schwer an der Schläfe getroffen.
Nun, ein paar Listen-Teilnehmer haben selbst Beobachtungen gemacht. Nachdem ich heute sowohl mit der Polizei
als auch unserem Fan-Projekt Kontakt hatte, bitte ich Euch dringend, sich bei mir zu melden, falls Ihr sachdienliche
Hinweise geben könnt bzw. Zeuge des Angriffs gewesen seid. Offensichtlich konnte der Schläger doch polizeilich
ermittelt werden und eine konkrete Zeugenaussage liegt bereits vor. Außerdem liegt umfangreiches Videomaterial
vor, so daß eine Identifikation durchaus möglich sein dürfte.
Leider haben sich einzelne KSC-Kollegen, die bisher noch nie als Schläger aufgetreten waren (es gab auch andere),
im Affekt zu weiteren Aktionen hinreißen lassen. Diese Kollegen wurden ebenfalls polizeilich identifiziert. Ihnen
dürfte ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ins Haus stehen. Wer hierzu Beobachtungen
gemacht haben sollte, die zur Sachverhaltsaufklärung führen, bitte ebenfalls bei mir melden. Neben den
strafrechtlichen bzw. zivilrechtlichen Dingen geht es mitunter auch um die Aussprache bundesweit gültiger
Stadionverbote und die Aufnahme in eine Zentralkartei der "Gewalttäter" in Düsseldorf. Ich meine, diese Kaliber
sollten nicht die Falschen treffen - Sachverhaltsaufklärung ist also dringend geboten !

Wer sie noch nicht hat, meine Tel. /FAX/Mobil :

Mobil : 0177 / 3333793
Tel. 0721 / 9702659
FAX 0721 / 9702658

Ciao
Werner Merkel
KSC-Fanbeauftragter



KSC-Server
Eintrag 332 - Tuesday, November 23, 1999 at 17:05:40 (GMT)

Testspiel : KSC - FC Bammental 3:1



Karlsruhe(duukmw) Vor 15 unverzagten Fans zuzüglich Ordnern (4), Sanitäter (5) und Offiziellen beider Teams gewann der KSC das Testspiel gegen den FC Bammental mit 3:1.

Das Spiel fand auf dem Kunstrasenplatz statt.
20 Minuten vor Ende meinte ein Bammentaler Spieler zum Schiedsrichter Assistent "Wie lange geht`n der Scheiß´ noch ?"

Letztlich kann man nur sagen : Es war ein echt "cooles" Spiel.
ka-fans.de
Eintrag 331 - Monday, November 22, 1999 at 22:22:24 (GMT)

Bilder vom Spiel KSC - Aachen

ka-fans.de
Eintrag 330 - Monday, November 22, 1999 at 18:03:27 (GMT)

Stimmen zum Spiel gegen Aachen!


Frage an Miran Pavlin:
Hat Ihnen Marc Arnold als zusätzlicher Offensivspieler im Mittelfeld gefehlt?

Pavlin:
"Marc hat schon gefehlt, denn ich mußte den Druck nach vorne alleine machen, aber der Trainer hat halt so entschieden."

Frage:
Was fällt Ihnen allgemein zum Spiel ein?

Pavlin:
"Es war ein schönes Spiel wir haben halt scheisse gearbeitet und am Ende fehlt uns ein Tor. Wir hätten heute gerne 3 Punkte geholt und sind deswegen sehr enttäuscht. Jetzt müssen im nächsten Auswärtsspiel 3 Punkte her"

Frage an Stefan Meißner:
Wie haben Sie das Spiel gesehen?

Meißner:
"Im Moment haben wir leider kein Glück obwohl wir seit Wochen das schönste Spiel abgeliefert haben. Und daran müssen wir arbeiten. Man hat heute sehr große Fortschritte gesehen und nächste Woche müssen halt gegen St.Pauli 3 Punkte her."

Die Pressekonferenz:

Trainer Eugen Hach:
Der KSC gehört in die zweite Liga.
Nach Nachfrage von Journalisten erläuterte er dann, daß er damit meinten, daß der KSC in die oberen Regionen der zweiten Liga gehöre.
Wie schätzen sie die Leistung des Schiedsrichters ein?
Der Schiedsrichter war Weltklasse.

Trainer Jogi Löw:
Wir wollten drei Punkte holen, daher kann man einem Punkt nicht zufrieden sein. Wir wollten gewinnen. Trotzdem war die Leistung meines Teams OK, denn kämpferisch und läuferisch haben die Spiele alles gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir zufiele Chancen leichtfertig vergeben. Gleichzeitig war aber eine eindeutige Steigerung gegenüber den letzten Spielen zu bemerken. Es wurde um jeden Ball gefightet, aber gleichzeitig wurden zuviele individuelle Fehler gemacht. Problem hatten wir auch mit der Viererabwehrkette der Aachener, die besonders kopfballstark war. Das Konditionstraining hat sich bemerkbar gemacht, denn die Mannschaft konnte in der zweiten Halbzeit das Tempo halten.

Frage: Ihre Meinung zur Leistung des Schiedsrichters?
Die Leistung des Schiedsrichters war OK.

Frage: Wie lange braucht der KSC um aus den unteren Regionen der Tabelle rauszukommen?
Das ist nicht genau vorhersagbar, auf jeden Fall stehen wir jetzt unter Zugzwang. Die Mannschaft braucht einige Zeit um das umzusetzen was jetzt neu ist.
Wir müssen jetzt konzentriert weiterarbeiten, das Team muß spielerische Fortschritte machen, aber auch im kämpferischen Bereich muß noch zugelegt werden.

Frage : Hat sich Mark Arnold jetzt ganz aus dem Team gespielt?
Nein, ganz u8nd gar nicht. Wir wollten mit drei Spitzen Auflaufen, so kam es das Chrsitian Fährmann für Mark Arnold ins Team rutschte. Das hatte aber rein taktische Gründe, insbesondere deswegen, weil Mark Arnold in den letzten Wochen hervorragend trainiert hat Es war vorher abgesprochen, daß wenn Miran Pavlin aufgrund der Länderspiele die Luft ausgeht, Mark Arnold ins Team kommt. In den letzten 15 - 20 Minuten hat er gezeigt, daß er zum Team gehört! Beim nächsten Spiel sieht es von der Taktik wieder ganz anders aus, die Aufstellung steht aber noch nicht fest. ka-fans.de
Eintrag 329 - Monday, November 22, 1999 at 16:19:05 (GMT)

Gewalttäter doch nicht gefaßt


Die Gewalttäter, die gestern zwei KSC Fans auf brutalste Art und Weiße angegriffen und verletzt haben sind doch nicht gefaßt worden. Die drei von der Polizei gestellten Verdächtigen haben sich als unschuldig in der Sache herausgestellt.

Daher bittet die Polizei und der KSC um Eure Mitarbeit. Alle die Informationen zur Sachlage liefern können melden sich bitte bei:

Karlsruher SC - Fanbetreuung
Fanbeauftragter Werner Merkel
Adenauerring 17 - 76131 Karlsruhe
Tel. 0721 / 9702659 - FAX 0721 /9702658
Mobil 0177 / 3333793
E-Mail: wmerkel@karlsruhersc.de

Jeder Hinweis ist wichtig.
Weiter Infos folgen am Dienstag abend!
ka-fans.de
Eintrag 328 - Monday, November 22, 1999 at 15:27:35 (GMT)

Hoffnung im A1-Block.


(exklusiv für ka-fans.de von Daniela Unfried)In der ersten Halbzeit war die Stimmung wie der Rasen. Stark unterkühlt. Die typischen Zurufe auf den Rasen wie etwa „Schämt euch!“ waren wiedereinmal keine Seltenheit. Natürlich fehlte auch der allseits beliebte und mittlerweile schon Standard gewordene Ausspruch „Schmider raus!“ nicht. Dieser wurde aber eher aus Kult und nicht aus Ernsthaftigkeit gegrölt. Die Damen und Herren auf den Rängen versuchte zwanghaft das Spiel zu analysieren, bis man sich dazu entschied lieber einen Glühwein trinken zu gehen. Schließlich kriegt man davon auch einen Rausch, wenn auch keinen Fußballrausch. So beschäftigte sich jeder damit lauthals seine Kritik los zu werden und sich neben her mit Kleinigkeiten aufzuwärmen, die eher weniger mit einem Fußballspiel zu tun hatten.

Zur zweiten Halbzeit allerdings fanden sich wieder so ziemlich alle auf ihren Plätzen ein und waren sichtlich davon angetan, wie sich die Mannschaft nun präsentierte. Nicht nur Kritik wurde geübt sondern vor allem konnte man auch so selten gewordenen Lob hören. Und das nicht nur einmal. Schließlich und zu guter Letzt taute dann die Stimmung doch noch auf und kaum einer beschwerte sich mehr darüber wie kalt es doch sei, vielmehr war man wieder ganz bei der Sache und konzentrierte sich voll und ganz auf die Geschehnisse auf dem Rasen. Die letzten 20 Minuten löste das Spiel unserer Mannschaft nicht selten einen beherzten Jubelschrei aus, wenn auch leider kein Tor daraus entstand, Hoffnungen wurden zumindest wieder geschöpft. Und das ist immerhin schon mal ein Anfang, wenn das sogar die Topkritiker unter den Fußballfans sagen.

Stimmen aus dem A4, oder schläft der D-Block?


(ka-fans.de/ph)Kalt, man ist das kalt hier, das war einer der meistgesprochenen Sätze im A4. Leer war es außerdem, fast so leer wie früher bei den kostenlosen Freundschaftsspielen. Die einzige Möglichkeit sich aufzuwärmen bestand darin, zu hüpfen und zu singen. Normalerweise macht man das ja zusammen mit dem D - Block, aber der war heute seltsam ruhig, so ruhig, daß man die Aachener laut und deutlich im A 4 hören konnte. Noch nie war der Fanblock so leise gewesen, aber heute, trotz der Ansprache von Trainer Jogi, war einfach nichts zu hören. Also versuchten die im A 4 stehenden Fanclubs die Stimmung anzuheizen, was aber mangels Masse und wohl auch wegen des nicht so berauschenden Spiels mehr oder weniger in Momentaufnahmen gipfelte.

Laut und deutlich waren Rufe wie Meißner oder mach des Ding nei zu hören. Eckbälle wurden mit den Worten kommentiert, daß man das auch schon schlechter gesehen hatte, Das war auch im ganzen Block zu hören. Totengräber, Eisesstille oder Müdigkeit?

Die Antwort mein Freund weiß ganz allein der D - Block!

D - Block, oder wo waren die Stimmungsmacher?


(ka-fans.de)Traurig war sie, die Stimmung im D - Block. Zu Beginn, da sah alles nach einem weiteren surpportreichen Tag im besten aller Fanblocks aus, Doppeladler, Fahnen und Schals, beste Voraussetzungen.

Doch dann das Loch, uneinige Fans, kleine Gruppen die versuchten Stimmung zu machen, aber kein Feedback. Gruppen aus dem hinteren Bereich übertönten die Zaunfraktion, so wird das nix mit dem Nachbarn.

Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit, als die Mannschaft ein Feuerwerk abbrannte, da wachte der Fanblock durch die Gesänge aus dem A4 Block auf. Aber jubeln wenn's gut läuft kann jeder, sogar die Haupttribüne im Sitzen.

Kopf hoch, beim nächsten Mal wird alles besser, früher ging's doch auch! ka-fans.de
Eintrag 327 - Monday, November 22, 1999 at 11:12:18 (GMT)

KSC Fan nach Überfall durch Aachner im Krankenhaus


Für zwei KSC Fans endet der gestrige Abend grausam. Zwei Mitglieder des Fanclubs "Blau weiße Adler" wurden kurz nach Spielende von Aachner Zuschauern im Stadionbereich angegriffen und schwer verletzt.

Vor den Augen der Besatzung des IG Standes attackierten die Aachener, ohne vorherige Provokation die beiden Karlsruher. Während einer der beiden mit einen gebrochen Handgelenk davon kam, mußte der andere mit vermutlich schweren Verletzungen mit dem Notarzt in ein Karlsruher Krankenhaus transportiert werden.

Nach dem blitzartigen Überfall entfernten sich die drei schnell vom Tatort, konnten aber von der Polizei und herbeieilenden KSC Fans am "Nackten Mann" gestellt werden. Die Polizei nahm die Gewalttäter in Gewahrsam.

Nach diesen Vorkommnissen klingt der Bericht der Aachener Zeitung wie Hohn in den Ohren, hatte die Polizei doch recht mit einem solchen Aufgebot auf die anreißenden Fans zu reagieren.

Die drei Gewaltäter waren vorher im Stadion nicht aufgefallen, und auch die Bomberjacken, die sie trugen, ließen nicht auf das verborgene Gewaltpotential schließen. Soweit bekannt ist trugen sie keine Aachener Vereinsembleme, so daß man sie auch nicht sofort als Aachener identifizieren konnte.

Sobald wir genaueres über den Gesundheitszustand der beiden KSC Fans wissen, werden wir weiter in dieser Sache berichten. Wir hoffen daß es unseren beiden Fans bald wieder besser geht.
KSC-Server
Eintrag 326 - Monday, November 22, 1999 at 08:47:56 (GMT)

Löw wartet weiter auf ersten Sieg


Die Krise beim Karlsruher SC hält an. Der Ex-Bundesligist kam auch gegen Aufsteiger Alemannia Aachen nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt mit nur elf Punkten weiter auf einem Abstiegsplatz. KSC-Trainer Joachim Löw wartet auch nach dem dritten Spiel unter seiner Regie weiter auf den ersten Sieg. Aachen verbesserte sich mit 19 Zählern auf den fünften Rang.

In der schwachen Begegnung vor nur 10.500 Zuschauern, bei eisigen Temperaturen im Wildparkstadion, dominierten die Badener zwar die Begegnung, vergaben aber mehrfach beste Tormöglichkeiten. So scheiterten Stefan Meissner (36.) und der eingewechselte Marc Arnold (78.) freistehend am ausgezeichneten Alemannia-Torhüter Andre Lenz.

Die Mannschaft von Aachens Trainer Eugen Hach zog sich im Gegensatz zu ihren bisherigen Auswärtsspielen fast die gesamte Spielzeit über in die Defensive zurück und beschränkte sich auf Konter. Bei der besten Möglichkeit trat Henry Heeren aber ebenso wie zuvor KSC-Verteidiger Moudachirou Amadou über den Ball (30.). Beste Karlsruher: Miran Pavlin und Rainer Krieg. Bei Aachen überzeugte neben Torwart Lenz vor allem Frank Schmidt. RAN
Eintrag 325 - Monday, November 22, 1999 at 07:13:10 (GMT)

400 schwarz-gelbe Anhänger wurden von 90 Polizisten begrüßt


Mondaufgang über Aachens Fan-Block

Karlsruhe. Hätte die Begegnung Karlsruher SC gegen Alemannia Aachen nur aus der vierminütigen Verlängerung bestanden, wäre es ein aufregendes Spiel im Wildpark gewesen. So ist das torlose Unentschieden Programm der gestrigen Zweitliga-Begegnung.

"Nicht der beste Ruf"

Bei eisigen Temperaturen waren 400 Aachener Fans mitgereist und mussten erst einmal an zahlreich erschienenen Polizisten vorbei. Mit 90 Beamten waren die Ordnungshüter angerückt, "weil der Ruf der Aachener Fans auswärts nicht der beste ist", schwächte Polizeioberrat Manfred Schweiß die Tatsache ab, "dass 90 Beamte für eine Zweitliga-Begegnung wirklich viel sind".

Bereitwillig gefilzt

Die Aachener Fans indes ließen sich bereitwillig vor dem Spiel filzen, gaben Taschenmesser und Feuerwerkskörper schon am Eingang zum Wildpark-Stadion ab. "Von diesen Sicherheitsvorkehrungen könnten sich die Verantwortlichen am Tivoli eine Scheibe abschneiden", erklärte Fans Michael Bückers vor Spielbeginn.

"Keeper am Gummiseil festbinden"

Alemannias Nummer 21, André Lenz, lobend, hatte Bückers als echter Fan auch Ratschläge für Cheftrainer Eugen Hach parat: "Auf der Linie ist Lenz gut, nur rauslaufen sollte er nicht. An einem Gummiseil sollte man den Keeper festbinden." Am Ende der Partie wurde des Schlachtenbummler eines Besseren belehrt. Denn André Lenz war - falls man nach einem besten Mann bei den Schwarz-Gelben suchen wollte - das Highlight. Auch Eugen Hach lobte seiner Torhüter: "Er ist für mich schon länger der beste Keeper der Liga. Heute hat er das wieder bewiesen."

Regionalliga-Qualität

Als in der 2. Halbzeit der Mond langsam über Alemannias Fankurve aufging, war zwar dieses Bild idyllisch, konnte jedoch nicht ablenken von dem Spiel, das streckenweise höchstens Regionalliga-Qualität hatte. Mit dem Abpfiff des Berliner Schiedsrichters Olaf Blumenstein jubelten die Aachener Fans.

Hätte das Spiel KSC gegen Alemannia mit der Verlängerung begonnen, Diane und Heeren hatten endlich Torchancen, wäre das vielleicht der Anfang einer spannenden Partie geworden. Aber so war das 0:0 nur Spiegelbild der Begegnung.

Conny Stenzel-Zenner Aachener-Zeitung - http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/karlsruhe_991121.html
Eintrag 324 - Monday, November 22, 1999 at 07:11:49 (GMT)
Der Biss fehlt für den dritten Auswärtssieg: Starker André Lenz rettet Alemannia das 0:0 in Karlsruhe

Karlsruhe. Das Positive vorneweg: Zum ersten Mal seit der Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga blieb Alemannia Aachen ohne Gegentreffer. Eine Offenbarung war das 0:0 beim Karlsruher SC allerdings nicht. Die Schwarz-Gelben stützten sich auf Zucht und Ordnung im Defensiv-Verhalten, der Plan, über Konter zum Torerfolg zu gelangen, ging indes nicht auf.

Mit den schon obligatorischen drei Änderungen gegenüber dem letzten Spiel (1:2 gegen Hannover) setzte Eugen Hach das Rotationsverfahren fort. Vanderbroeck, Emilio und Incemann nahmen auf der Bank Platz, Bashi, Meulenberg und von Ahlen rückten in die erste Elf. Ihre Positionen behielten nur drei Alemannen (Lenz, Frank Schmidt, Diane), den Rest mischte der Coach taktisch neu zusammen. Marschroute: Den KSC erstmal kommen lassen.

Doch den seit fünf Spielen sieglosen Gastgebern fiel herzlich wenig ein, um Alemannia in Verlegenheit zu bringen. 36 Minuten stand sich André Lenz die Beine in den Bauch, ehe er gegen Meißner zum ersten Mal eingreifen musste. Bis dahin hatten sich auf der anderen Seite schon Heeren, zweimal von Ahlen und Diane bemerkbar gemacht. Ernsthaft geprüft wurde dabei aber auch Karlsruhes Schlussmann Jentzsch nicht.

Bei Temperaturen nahe null Grad gefror das Spielgeschehen, von Feuer und Esprit keine Spur. Karlsruhe fehlte bei Jogi Löws Heimdebüt der Kick, eigenes Anspruchsdenken endlich mit Taten zu rechtfertigen, Alemannia ließ den Biss vermissen, der für den dritten Auswärtssieg nötig gewesen wäre.

Unter dem Strich war Eugen Hach mit dem Punkt zufrieden, auch wenn das Tagesziel, auf den dritten Tabellenplatz zu klettern, ein Wunschtraum blieb. Denn in der zweiten Halbzeit standen die Schwarz-Gelben mehrfach am Rande der Niederlage. Binnen zehn Minuten versiebte alleine Rainer Krieg, der Top-Torjäger der Liga, dreimal die Chance zur KSC-Führung. Und letztlich rettete André Lenz das 0:0, als er einen Schuss von Arnold (78.) und einen Kopfball von Meißner (90.) prächtig entschärfte.

Mit etwas Glück hätte aber auch Alemannia das Wildparkstadion als Sieger verlassen können. Vier Minuten vor dem Abpfiff stand Taifour Diane frei vor Jentzsch - der Karlsruher zerstörte die Hoffnungen der 400 mitgereisten Aachener Fans.

Klaus Schmidt, 21.11.1999 19:20 Aachener-Zeitung - http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/sport/fussball/corem/templates/corem/az/sport/fussball/meldung.jhtml/alem22_991121.html
Eintrag 323 - Monday, November 22, 1999 at 07:10:33 (GMT)
0:0 gegen Aachen - schwache Leistung im Wildparkstadion

Frostige Zeiten beim KSC: Löw wartet auf ersten Sieg


Karlsruhe - Der Karlsruher SC kommt auch unter Trainer Joachim Löw nicht auf Touren: Gegen Alemannia Aachen musste sich der KSC mit einem mageren 0:0 begnügen - damit rangiert er in der Zweiten Fußball-Bundesliga weiter auf einem Abstiegsplatz.
VON STEPHAN B.FELS

In Karlsruhe hatten sich die Verantwortlichen Ende Oktober alles so schön vorgestellt: Löw kommt, bringt das Team sofort auf Vordermann und der KSC klettert in der Tabelle kontinuierlich nach oben. Die Realität sieht aber anders aus: Nach drei Spielen wartet der ehemalige Coach des VfB Stuttgart noch immer auf seinen ersten Sieg. Des Schlechten nicht genug: Gegen Aachen zeigte seine Mannschaft vor 10500 Zuschauern im Wildparkstadion erneut eine schwache Leistung. Bei eisigen Temperaturen dominierten die Gastgeber zwar über weite Strecken das Geschehen, sie gingen aber fahrlässig mit ihren Torchancen um: Freistehend scheiterten Stefan Meissner (36.) und der eingewechselte Marc Arnold (78.) am ausgezeichneten Aachener Schlussmann Andre Lenz. Die Alemannia beschränkte sich überwiegend auf die Defensive - und die Taktik von Trainer Eugen Hach ging auf: Durch den Punktgewinn rangiert der Aufsteiger überraschend auf Platz fünf.

Ein Aufwärtstrend ist beim 1.FC Nürnberg zu erkennen, der einen 2:1 (1:0)-Erfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen verbuchen konnte. Wichtig war der Sieg besonders für Trainer Friedel Rausch, der durch die jüngsten Misserfolge in die Kritik geraten war und nach dem 1:6-Debakel beim 1.FC Köln sogar die Vertrauensfrage gestellt hatte. Nürnberg konnte die 14000 Zuschauer aber trotz des Erfolgs nicht restlos zufrieden stellen: Das 1:0 von Bernd Hobsch (44.) war ein Zufallstreffer, erst nach dem zweiten Tor durch Jacek Krzynowek (54.) legte der Club seine Verunsicherung ab. Oberhausen kam erst in der letzten Minute durch Radoslaw Komitow zum Anschlusstor. Stuttgarter Nachrichten
Eintrag 322 - Monday, November 22, 1999 at 07:06:35 (GMT)

Jogi Löw wartet auf ersten Sieg


Beim Karlsruher SC läuft es auch mit dem neuen Trainer Jogi Löw nicht. Nach dem 0:0 gegen Alemannia Aachen bleibt der KSC weiter auf einem Abstiegsplatz in der Zweiten Fußball-Bundesliga.

ulm· Trainer Jogi Löw wartet beim Karlsruher SC weiter auf seinen ersten Sieg. Die Badener kamen gegen den Aufsteiger Alemannia Aachen nicht über ein 0:0 hinaus. Auf dem hart gefrorenen Boden im Wildparkstadion rettete Alemannia-Torhüter Andre Lenz seinem Team einen Zähler.

Seine Talfahrt beendet hat dagegen der 1. FC Nürnberg. Der ¸¸Club'' gewann nach drei sieglosen Begegnungen mit 2:1 gegen Rot-Weiß Oberhausen. Nach dem knappen Erfolg sorgten die Franken aber dennoch für negative Schlagzeilen. Doping-Sünder Thomas Ziemer ist vorläufig vom Trainingsbetrieb suspendiert worden. Der Mittelfeldspieler hatte gemeinsam mit Teamkollege Marcus Feinbier die Sperrstunde überschritten. Feinbier kam mit einer Geldstrafe davon.

An der Tabellenspitze steht nach dem 2:2 über Mönchengladbach weiterhin Energie Cottbus.dpa/sid/eb Suedwest Presse
Eintrag 321 - Monday, November 22, 1999 at 07:03:51 (GMT)

Karlsruher SC - Alem. Aachen 0:0


Karlsruher SC: Jentzsch (3) - Schütterle (3,5) - Amadou (4,5), Molata (3,5) - Kienle (4,5), Braun (4), Pavlin (3), Jozinovic (4,5) - Fährmann (4,5), Krieg (3), Meissner (3,5) - Trainer: Löw

Alem. Aachen: A. Lenz (1,5) - Menzel (4), F. Schmidt (3), Bashi (3,5), H. Heeren (4) - Landgraf (4), von Ahlen (3,5), Berchthold (3,5), Meulenberg (3,5) - Diane (4), Lämmermann (4,5) - Trainer: Hach

Eingewechselt: 73. Arnold für Fährmann, 80. Sequeira für Braun, 86. Lakies für Pavlin - 74. Emilio für Landgraf, 74. Emilio für Landgraf, 74. Vanderbroeck für Landgraf, 74. Vanderbroeck für Landgraf, 81. Rauw für Bashi

Tore:

Schiedsrichter: Blumenstein (Berlin), Note 4,5

Zuschauer: 10500

Gelbe Karten: Amadou, Molata, Pavlin, Sequeira - Berchthold, F. Schmidt, Lämmermann, Landgraf, Menzel, Meulenberg, von Ahlen

Analyse

Beide Teams hatten ihre Probleme mit dem harten, rutschigen Boden. Karlsruhe, unsicher, mit vielen technischen Mängeln, behagte die aggressive Spielweise der Aachener Viererketten überhaupt nicht. Zu viel wurde durch die Mitte gespielt, wenn es einmal über die Flügel ging, landeten die Flanken meist im Aus. Gefährlich wurde es erst gegen Ende der ersten Hälfte, als die Gäste-Abwehr mit schnellem Direktspiel zweimal ausgehebelt wurde. Doch Meissner scheiterte beide Male am starken Torhüter Lenz.

Aachen, das vor der Pause noch spielerische Vorteile hatte, baute nach dem Wechsel stetig ab. Der KSC, nun couragierter und einsatzfreudiger, kam fast im Minutentakt zu guten Chancen. Aber auch der Aufsteiger hätte in der stürmischen Schlussphase bei zwei Kontern einen Treffer erzielen können.

Von Peter Putzing Kicker
Eintrag 320 - Sunday, November 21, 1999 at 20:52:05 (GMT)

Meißner vergibt den Sieg in der Schlussminute


Karlsruhe, 21.11.99. Der Karlsruher SC wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg unter Trainer Joachim Löw. Gegen Alemannia Aachen kamen die heimschwachen Badener am Sonntag nicht über ein 0:0 gegen Aufsteiger Alemannia Aachen hinaus und belegen weiterhin einen Abstiegsplatz. Vor 10 500 Zuschauern im Wildparkstadion zeigten beide Mannschaften auf dem hart gefrorenen Boden eine schwache Partie. Alemannia-Torhüter Lenz rettete seinem Team in der Schlussphase den einen Punkt, als er Großchancen der eingewechselten Arnold und Sequiera sowie von Meißner zunichte machte.

KSC zu Hause weiter schwach
Die Heimbilanz des KSC mit einem Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen ist weiter ein Armutszeugnis. Löw hatte sein Team auf drei Positionen verändert und Regisseur Arnold sowie Kritzer und Bäumer zunächst auf die Bank verbannt, dafür durften Molata, Jozinovic und Fährmann von Anfang an spielen. Aachens einzige Chance vor der Pause ergab sich nach einem Eckball, als von Ahlen einen Schritt zu spät kam (32.). Bei den Gastgebern konnte sich im Angriff zunächst nur Meißner in Szene setzen, der zwei Mal die Führung verpasste (37./44.).

Torjäger Krieg zu harmlos

Nach dem Wechsel hatte Meißners (im Bild) Sturmpartner Krieg Pech: Der führende Zweitliga-Torjäger (elf Saisontreffer) schoss nach einer schönen Kombination über Pavlin und Molata am rechten Pfosten vorbei (57.) und köpfte zehn Minuten später über die Latte. Die Aachener taten sich nur durch einige Konter hervor, waren aber im Abschluss viel zu harmlos.

Das Spiel in Zahlen

Karlsruher SC - Alemannia Aachen 0:0 (0:0)


Karlsruhe: Jentzsch - Schütterle - Amadou, Molata - Kienle, Braun (80. Sequeira), Pavlin (88. Lakies), Jozinovic - Fährmann (72. Arnold), Krieg, Meissner

Aachen: Lenz - Menzel, Frank Schmidt, Bashi, Heeren - Landgraf (74. Emilio), von Ahlen (74. Vanderbroeck), Berchthold, Meulenberg - Diane, Lämmermann

Schiedsrichter: Blumenstein (Berlin)

Zuschauer: 10.500

Gelbe Karten: Sequeira (4), Pavlin (3), Amadou (3), Molata (2) - Frank Schmidt (5), Landgraf (5), von Ahlen (3), Menzel (2),Lämmermann, Meulenberg DSF
Eintrag 319 - Sunday, November 21, 1999 at 20:49:31 (GMT)

Nur 0:0 gegen Aachen: Karlsruhe weiter auf einem Abstiegsplatz



Karlsruhe (dpa) - Der Karlsruher SC wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg unter Trainer Joachim Löw. Gegen Alemannia Aachen kamen die heimschwachen Badener am Sonntag nicht über ein 0:0 gegen Aufsteiger Alemannia Aachen hinaus und belegen weiterhin einen Abstiegsplatz. Vor 10 500 Zuschauern im Wildparkstadion zeigten beide Mannschaften auf dem hart gefrorenen Boden eine schwache Partie. Alemannia-Torhüter Lenz rettete seinem Team in der Schlussphase den einen Punkt, als er Großchancen der eingewechselten Arnold und Sequiera sowie von Meißner zunichte machte.

Die Heimbilanz des KSC mit einem Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen ist weiter ein Armutszeugnis. Löw hatte sein Team auf drei Positionen verändert und Regisseur Arnold sowie Kritzer und Bäumer zunächst auf die Bank verbannt, dafür durften Molata, Jozinovic und Fährmann von Anfang an spielen. Aachens einzige Chance vor der Pause ergab sich nach einem Eckball, als von Ahlen einen Schritt zu spät kam (32.). Bei den Gastgebern konnte sich im Angriff zunächst nur Meißner in Szene setzen, der zwei Mal die Führung verpasste (37./44.).

Nach dem Wechsel hatte Meißners Sturmpartner Krieg Pech: Der führende Zweitliga-Torjäger (elf Saisontreffer) schoss nach einer schönen Kombination über Pavlin und Molata am rechten Pfosten vorbei (57.) und köpfte zehn Minuten später über die Latte. Die Aachener taten sich nur durch einige Konter hervor, waren aber im Abschluss viel zu harmlos. dpa sj yy ul jn Rheinzeitung
Eintrag 318 - Sunday, November 21, 1999 at 20:38:18 (GMT)

Karlsruher SC punktet Zuhause gegen Aachen


(ka-fans/ph) Karlsruhe, der KSC kann zuhause noch immer nicht gewinnen, aber man verliert zumindest nicht mehr. 0 : 0 stand es nach neunzig Minuten im Karlsruher Wildparkstadion. der Kommentar einiger Zuschauer zum Spiel war einzig und allein der Satz: "Es war kalt"!

Die erste Halbzeit begann der KSC verheißungsvoll, Pressing an der Mittellinie war angesagt. Das Spiel war über weite Strecken vom Kampf gekennzeichnet, ein Tugend, die viel Zuschauer in den letzten Wochen beim KSC vermißt hatten. Im Mittelfeld sollte Miran Pavlin die Fäden ziehen, während Mark Arnold, der das bisher tun sollte auf die Bank verbannt worden war. Dies hatte aber nichts mit schlechten Leistungen des kleinen Südafrikaners in Diensten es KSC zu tun, sondern mit der Taktischen Vorgabe des Trainers, der mit drei Spitzen agieren wollte. So rückte neben Rainer Krieg und Stefan Meißner, der agile Chrsitian Fährmann als dritte Spitze nach vorne.

Die Abwehr wurde heute wieder von Libero Rainer Schütterle dirigiert, der als offensiver Libero vor der Abwehr agierte. Manndecker spielten M. Molata und M. Amadou, der heute aber keine guten Tag erwischte. Immer wieder unterliefen ihm schwere Fehler, die die gesamte Abwehr ins Wanken brachte. Aber auch einige Glanztaten, konnte er vollbringen, und letztendlich war auch die Abwehr heute besser als in den Spielen zuvor.

Im Mittelfeld hatte der KSC ein eindeutiges Übergewicht gegenüber den Aachener vorzuweisen, allerdings fehlte oftmals die Anbindung an den Sturm. Viele gewonnene Zweikämpfe konnten nicht in ein eindeutiges Ergebnis ungemünzt werden, da oftmals ein Fehlpaß folgte. Rainer Krieg spielte wie immer, nur im Abschluß hatte der Goalgetter vom Dienst diesmal wenig Glück. Auch Stefan Meißner traf den Kasten leider nicht, dafür mehrmals den sehr gut agierenden Torhüter der Aachner. Er war auch der Garant für den Punkt, den die Männer vom Tivoli aus dem Wildpark entführten.

Trübselig auch die Stimmung im Wildpark. Gerade mal 10500 Zuschauer hatten sich offiziell im Wildpark eingefunden. Sicherlich der Termin am Sonntag Nachmittag liegt für den KSC nicht gerade günstige, da zu diesem Zeitpunkt rund um den Wildpark etliche Spiel laufen. Viel der tieferen Klassen spielen ebenfalls Sonntags, und die Spieler und Anhänger dieser Vereine, können nicht zum selben Zeitpunkt an zwei Orten sein.

Auch der Fanblock der Karlsruher er mit einer schönen Performance das Spiel eröffnet hatte schien durch die eisigen Temperaturen geradezu eingefroren zu sein. Selten hat man erlebt, daß ein A - Block oder gar ein Gästeblock im Stadion den eigen Fanblock übertönt hat.

In der zweiten Halbzeit wurde außer den Seiten vorerst nichts gewechselt. Aber die Aachner versuchten den KSC jetzt ihrerseits unter Druck zu setzten. Dies gelang allerdings nicht , der der KSC gut dagegen hielt.

Richtig rasant wurde das Spiel gegen Ende. Ja, die Konditionseinheiten, die Trainer Löw sein Schützlingen verpaßt hatte waren erfolgreich. Erst jetzt kam der KSC zu einer Torchance nach der anderen. Krieg und Meißner scheiterten mehrfach am Torhüter der Aachner. Dieser Offensivdrang war auch durch die Hereinnahme von Mark Arnold begünstigt, denn jetzt wurden die Spitzen endlich mit den Vorlagen bedient, die sie brauchten.

In den letzen fünf Minuten tobte das Publikum, denn zweimal hätte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigen können, aber er tat es nicht. Und da auch kein Tor viel trennte man sich mit einem Unentschieden.

Gerecht oder ungerecht, Hub Stevens hätte seine Freude am Spiel gehabt, denn die Null stand zweimal!

Der Bericht zu Pressekonferenz erscheint im Verlauf des morgigen Tages! ka-fans.de
Eintrag 317 - Sunday, November 21, 1999 at 19:46:33 (GMT)

Karlsruher SC bestreitet Testspiel gegen FC Bammental



Am kommenden Montag, den 22.11.1999 bestreitet der Karlsruher SC ein weiteres Testspiel. Um 18.30 Uhr trifft die Mannschaft von Joachim Löw auf Platz 2 des Wilparkstadions auf den FC Bammental. KSC-Server
Eintrag 316 - Sunday, November 21, 1999 at 12:04:30 (GMT)

Auswärts eine Macht



Die Becker-Truppe eilt in der Fremde von Erfolg zu Erfolg.
Beim Abstiegskandidat Lohoff gewann man mit 7:2.

Der "Matchwinner" war Mark Römer der alleine mit 4 Treffern die Rückkehr in das Team nach einer Verletzungspause feierte. Bärenstark war auch Richard Bokatola-Lossmbo der sich dann auch noch in die Torjäger Liste eintragen durfte.
Dies war ein ganz wichtiger Sieg im Hinblick auf die Qualifikation zur neuen Regionalliga.
ka-fans.de
Eintrag 315 - Sunday, November 21, 1999 at 11:46:10 (GMT)

Löw möchte ehrlichen Fußball mit Euphorie



Karlsruhe(MW) Bei der Pressekonferenz am Freitag vorm Aachenspiel erklärte Jogi Löw vor seiner Heimpremiere, dass er am Sonntag von seiner Truppe "Eine euphorischen Fußball mit viel Risiko sehen möchte damit der Funke zum Publikum überspringt."

Löw fordert auch, "dass wir von Beginn an die Initiative ergreifen", damit der Zuschauer spürt, dass wir als Sieger vom Platz gehen wollen.

Den Liberopart wird wieder Rainer Schütterle übernehmen und im Mittelfeld sollen Arnold und Pavlin die Geschicke leiten. Pavlin der am Freitag von seiner erfolgreichen Länderspielreise zurückgekehrt ist, wurde zum Beginn der Pressekonferenz beglückwünscht und erhielt neben einem Blumenstrauß für seine Frau auch Reiselektüre für die Fahrt zur EM.

Unser Sportdirektor Guido Buchwald, erklärte auf die Frage "Ob Kontakte zu David Regis bestehen", "Man spricht miteinander".
ka-fans.de
Eintrag 314 - Saturday, November 20, 1999 at 11:30:29 (GMT)

Vorschau des Kickers mit vermutlicher Mannschaftsaufstellung



12. Spieltag, Saison 1999/00

Karlsruher SC - Alem. Aachen

Anstoß:
Sonntag, 21.11.99 15:00

Karlsruher SC

Aufstellung:
1 Jentzsch - 24 Schütterle - 2 Amadou, 6 Molata - 7 Kienle, 5 Braun, 35 Pavlin, 13 Bäumer - 10 Arnold - 9 Krieg, 14 Meissner

Reserve:
22 Walter (Tor), 15 Fährmann, 25 Rapp, 16 Lakies, 18 Auer, 21 Diaz, 4 Kritzer, 17 Paeslack, 20 Mladinic, 12 Sequeira, 19 Jozinovic

Es fehlen:
3 Grimm (im Aufbautraining nach Knieoperation), 11 Bender (Leistenoperation), 8 Addo (Muskelfaser-Riss)
Auer fällt für 4 - 6 Wochen mit Bänderriss aus!

Alem. Aachen

Aufstellung:
21 Lenz - 12 Menzel, 5 F. Schmidt, 2 Bashi, 18 Heeren - 6 Landgraf, 7 Berchtold, 11 von Ahlen, 10 Vanderbroeck - 16 Lämmermann, 9 Diane

Reserve:
1 C. Schmidt (Tor), 3 Meulenberg, 4 Zimmermann, 13 Walbroehl, 15 Emilio, 17 Müller, 19 Rauw, 22 Douaydari, 23 Suksur, 25 Koch, 26 Marso, 28 Manga, 31 Incemann

Es fehlen:
24 Küff (Bundeswehr) Kicker
Eintrag 313 - Friday, November 19, 1999 at 08:09:39 (GMT)

2. Bundesliga, 12. Spieltag, Der Überblick


TeBe kämpft um Anschluss an das Führungsduo

Am kommenen Freitagabend muss Aufstiegsanwärter TeBe Berlin bei Aufsteiger SV Waldhof Mannheim seine Ambitionen mit einem Sieg weiter untermauern, wenn der Abstand des Tabellendritten auf das Führungsduo 1. FC Köln und Cottbus in der Tabelle nicht noch größer werden soll. Die Ziele noch höher steckt sogar Berlins Francisco Copado, der bis zur Winterpause noch "fünf Siege" fordert. Die Waldhofer dagegen stehen nach elf Spieltagen am Scheideweg. Geht es nach oben oder verschärft sich der Abstiegskampf? Bislang hat die Umsetzung von Trainer Uwe Rapolders System nicht die erwünschte Torausbeute eingebracht.

Die Stuttgarter Kickers haben mit Mustafa Özkan einen neuen Partner für Stürmer Tomislav Maric verpflichtet, der am Freitag schon bei Fortuna Köln eingesetzt werden könnte.

In der Begegnung zwischen Kickers Offenbach und dem VfL Bochum stellt sich erneut die Frage, wie gut die neuen Besen wirklich kehren. Bochums neuer Trainer Bernhard Dietz setzt dabei auf Konstanz und hält an seiner zuletzt erfolgreichen Formation fest. Offenbachs neuer Trainer Peter Neururer muss sich gerade vor dem gegnerischen Tor etwas einfallen lassen, denn beim Tabellenletzten herrscht im Sturm die große Flaute.

Im vierten Freitag-Spiel erwartet Hannover 96 den Tabellensiebzehnten FC St. Pauli. Willi Reimann, Trainer der Kiez-Kicker, hat besonders im Abwehrbereich große Sorgen, da sich bisher noch keine Formation einspielen konnte. In Hannover spielt wohl Puschmann bei den Hamburgern Libero, ein Umstand, zu dem der etatmäßige letzte Mann, Steffen Karl schweigt. Auch bei den Niedersachsen ist derzeit alles andere als pure Harmonie angesagt. Manager Franz Gerber geht, aber der Konfliktstoff bleibt.

In den beiden Partien am Samstag muss der Tabellenzweite Energie Cottbus zu den wieder erstarkten Gladbachern reisen und der heimstarke FSV Mainz 05 empfängt die seit 417 Minuten torlose SpVgg Greuther Fürth. Um die Stürmer-Flaute zu beseitigen hat Greuther Fürth jetzt mit Henry Onwuzuruike einen weiteren Angreifer verpflichtet, aber Trainer Möhlmann fahndet noch immer nach einem fertigen Stürmer. Ein solcher ist der Mainzer Emil Kostadinov, doch der Bulgare ist beim FSV weiter der große Pechvogel und muss gegen Greuther Fürth erneut verletzungsbedingt passen.

Auch bei der Partie auf dem Bökelberg steht ein fertiger Stürmer im Zentrum des Interesses. Borussen-Coach Hans Meyer will Toni Polster abschieben, doch der verlangt den entsprechenden Respekt. Aussortieren muss auch Energie-Trainer Eduard Geyer, denn erstmals in dieser Saison hat er alle Mann an Bord und somit die Qual der Wahl.

Am Sonntag stehen zwei Partien auf dem Programm. Dabei begrüßt der zuletzt arg gebeutelte 1. FC Nürnberg den Tabellensechzehnten RW Oberhausen. Doch allzu freundlich können die Nürnberger, bei denen Neueinkauf Kromheer debütiert, mit den Oberhausenern nicht umspringen, schließlich ist die Partie für Verein und Trainer Friedel Rausch bereits ein erstes Schicksalsspiel. Bei Oberhausen hat Trainer Ristic möglicherweise die Lösung der Offensivprobleme gefunden. Der bisher defensivere Obad stürmte ins Rampenlicht und macht somit Überlegungen über Neukäufe zunichte. In der zweiten Sonntagsbegegnung will KSC-Trainer Joachim Löw gegen den starken Aufsteiger Aachen den ersten Sieg unter seiner Regie einfahren. Voraussetzung dafür ist allerdings eine konsequentere Abwehrleistung als zuletzt gezeigt, also rüttelte Löw die Defensive wach.

Im Topspiel am Montag empfägt Aufsteiger Chemnitzer FC Tabellenführer 1. FC Köln. Das gute Abschneiden der Sachsen basierte vor allem auf einer gelungenen Einkaufspolitik, die freilich auch Gefahren in sich birgt, denn die Spieler, die den Aufstieg schafften, schmoren auf der Bank. Beim 1. FC Köln stimmt sportlich zurzeit fast alles, deswegen sorgen sich die Macher auch um das Gesicht der Mannschaft in der kommenden Saison. Schließlich laufen 14 Verträge aus, doch Sportdirektor Hannes Linßen behält die Ruhe.

Der 12. Spieltag (mit der kompletten Vorschau direkt beim Kicker!)

Freitag, 18 Uhr:

SV Waldhof Mannheim - TeBe Berlin -:- (-:-) - Vorschau

Freitag, 19 Uhr:

Fortuna Köln - Stuttgarter Kickers -:- (-:-)

Kickers Offenbach - VfL Bochum -:- (-:-)

Hannover 96 - FC St. Pauli -:- (-:-)

Samstag, 15.30 Uhr:

Borussia Mönchengladbach - Energie Cottbus -:- (-:-)

FSV Mainz 05 - SpVgg Greuther Fürth -:- (-:-)

Sonntag, 15 Uhr:

Karlsruher SC - Alemannia Aachen -:- (-:-)

1. FC Nürnberg - RW Oberhausen -:- (-:-)

Montag, 20.15 Uhr:

Chemnitzer FC - 1. FC Köln -:- (-:-)
Kicker
Eintrag 312 - Thursday, November 18, 1999 at 21:50:14 (GMT)

Karlsruher SC: Trainer intensiviert die Arbeit in der Abwehr


Löw rüttelt die Defensive wach 18.11.99

KSC-Trainer Joachim Löw hat den Ernst der Lage erkannt. "Wir stecken mitten im Abstiegskampf, darüber werde ich mit den Spielern noch einige Gespräche führen, ehe es gegen Aachen geht." Er verlangt, dass sich alle voll reinhängen, "bis an die Schmerzgrenze gehen. Das müssen die Fans spüren, dann springt auch der Funke über". Mit Einsatzfreude, mit Kampf müsse man gegen Aachen agieren, um "zum Sieg zu kommen. Wir werden natürlich offensiv auftreten, doch die Ordnung, die Absicherung muss gewährleistet sein, denn Aachen ist ein hervorragendes Konterteam".

Im Training war einer der Schwerpunkte die Verbesserung der Abwehrarbeit. "Doch das dauert, es geht nicht von heute auf morgen, dass alles Geübte automatisiert und im Spiel umgesetzt wird", dämpft er aufkeimende Hoffnung. Aber bei aller Skepsis, Löw geht davon aus, "dass wir gegen Aachen gewinnen, allerdings dürfen im 16-Meter- Raum nicht wieder solche Stellungsfehler passieren wie in Cottbus. Wenn im Mittelfeld so etwas passiert, ist das nicht so tragisch, aber im Strafraum", fordert er volle Konzentration bei seinen Defensivspielern.

Peter Putzing Kicker
Eintrag 311 - Thursday, November 18, 1999 at 21:46:54 (GMT)

Meldungen vom Server der Alemannia aus Aachen


Mächtig angefressen ist Trainer Eugen Hach zur Zeit, wenn er an die momentanen Trainingsbedingungen denkt. Der einzig zur Verfügung stehende Rasenplatz ist gerade eine Schlammwüste, wobei dort ja auch Amateure und Junioren ihre Meisterschaftsspiele austragen. Trainiert wird in diesen Tagen auf dem Abreiteplatz des Reitturnierstadions. Für jemanden wie Eugen Hach, der immer das beste aus der Mannschaft herausholen will und von sich und seiner Umgebung immer das Maximum verlangt, ein unhaltbarer Zustand. Für ihn stoßen diese Umstände, wie die Stadt Aachen es einem Proficlub zumutet, auf völliges Unverständnis.

Terminiert hat heute der DFB die restlichen Spieltage der Hinrunde. Unser Spiel beim 1.FC Köln findet am Freitag Abend statt, während die Ansetzungen der Spiele gegen Oberhausen (mittwochs) und in Greuther Fürth (sonntags) nicht verändert wurden.

Ca. 275 Karten wurden am Tivoli für die Partie am Sonntag in Karlsruhe verkauft, so dass die Mannschaft wieder mit guter Unterstützung rechnen kann. Von der Aufstellung her hat Trainer Hach die Qual der Wahl. Bis auf den erkrankten Neuzugang Commodore sind alle Spieler fit und stehen zur Verfügung, so auch wieder Markus von Ahlen, der seine Bänderdehnung auskuriert hat. Wer am Samstag Mittag mit ins Badener Land fährt, wird sich also erst nach dem Abschlußtraining entscheiden. Ob sich von der Taktik her etwas ändern wird, dazu ließ sich der Trainer diesmal nichts entlocken, nur von seinem Ziel, einem Sieg, läßt er sich nicht abbringen. So denkt allerdings auch Jogi Löw im Wildpark. Der fordert vor allem von seiner Abwehr eine konzentrierte Leistung, um die Punkte in Karlsruhe zu behalten. Löw will offensiv spielen, aber die Abwehr nicht vernachlässigen, hält er die Alemannia doch für eine sehr konterstarke Mannschaft. Beim europapokalverwöhnten KSC rechnet man trotz der Heimpremiere von Löw nicht mit einer großen Kulisse. Geleitet wird die Partie übrigens von SR Blumenstein aus Berlin, bei dessen drei Einsätzen bisher in der Zweiten Liga in dieser Saison erst insgesamt zwei Tore fielen. Das wird sich aber Sonntag ändern, da braucht man sich nur die Torverhältnisse der beiden Teams anzusehen (21:21 und 19:21).
Alemannia Aachen
Eintrag 310 - Thursday, November 18, 1999 at 21:40:11 (GMT)

Benjamin Auer erlitt Bänderriß



Pech für den KSC!

KSC-Stümer Benjamin Auer zog sich im heutigen Training einen Riß der
linken vorderen Syndesmose zu. Der U-18 Nationalspieler fällt ca.
4 - 6 Wochen aus.

Damit stellt sich der Sturm für das Spiel gegen Aachen mal wieder von selber auf. Zu vermuten ist, dass Meissner und Krieg, wie fast immer, von Anfang an spielen. ka-fans.de
Eintrag 309 - Thursday, November 18, 1999 at 14:59:18 (GMT)
EM-Qualifikation, Play-off: Ukraine - Slowenien 1:1 (0:0)

Karlsruhes Pavlin sorgte für Überraschung in Kiew 17.11.99


Als erster Sieger aus den Play-off-Spielen ging am Mittwochabend überraschend Außenseiter Slowenien hervor. Durch ein Tor von KSC-Profi Miran Pavlin in der 77. Minute glich die Elf vom Balkan die Führung der Hausherren durch Rebrow (67., Foulelfmeter) aus und hat sich somit vier Tage nach dem 2:1-Heimsieg im ersten Duell in Ljubljana für die EM 2000 qualifiziert.

Auf Schneeboden hatte Sloweniens Trainer Katanec seine Mannschaft sehr defensiv eingestellt. Der Ukraine fehlten vor 45.000 Zuschauern meist die Ideen, um das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken. In der zweiten Halbzeit wurde der Favorit gefährlicher. Nach dem vom deutschen Schiedsrichter Bernd Heynemann (Magdeburg) verhängten Foulelfmeter - Milan-Star Schewtschenko war gelegt worden - ging man verdient durch Rebrow in Führung. Der Weitschuss von Pavlin setzte dann den ukrainischen Hoffnungen auf die EM-Teilnahme ein jähes Ende. Kicker
Eintrag 308 - Thursday, November 18, 1999 at 06:57:47 (GMT)

KSC Spieler Rapp im Aufgebot der U 21



«U 21»-Aufgebot des DFB für das Länderspiel am 23. November in Burghausen gegen Österreich. - Tor: Hildebrand (VfB Stuttgart), Weidenfeller (1. FC Kaiserslautern). - Abwehr: Borowski (Werder Bremen), Ernst (Hamburger SV), Kehl (Hannover 96),
Rapp (Karlsruher SC), Rosen (Eintracht Frankfurt). - Mittelfeld: Engelhardt (Rot-Weiß Erfurt), Falk (Eintracht Frankfurt), Forkel (Borussia Fulda), Köhn (Hansa Rostock), Korzynietz (Borussia Mönchengladbach), Schindzielorz (VfL Bochum), Voss (MSV Duisburg), Willi (SC Freiburg). - Angriff: Bierofka (Bayern München), Bruns (SC Freiburg), Bugri (Borussia Dortmund), Kern (Tennis Borussia), Yilmaz (Hamburger SV). - Auf Abruf: Backer (Bayern München), Beer (Bayern München), Benthin (Tennis Borussia), Fritz (Rot-Weiß Erfurt), Lechner (1. FC Kaiserslautern), Sträßer (Hertha BSC), Zinnow (Eintracht Frankfurt).
Berliner Morgenpost - http://www.berliner-morgenpost.de/bin/bm/e?u=/bm/inhalt/heute/sport/story5480.html
Eintrag 306 - Wednesday, November 17, 1999 at 12:21:37 (GMT)

2:1 gegen Pirmasens


Jogi Löw mit schwacher spielerischer Leistung nicht zufrieden!

2: 1 Nach neunzig Minuten, der KSC hatte einen mühevollen Arbeitssieg hinter sich. Tore schossen für den KSC Marc Arnold und Benjamin Auer.

Christian Fährmann dagegen hatte Pech und mußte mit einer Knieverletzung vom Platz.

Trainer Jogi Löw war mit der Leistung seiner Elf nicht zufrieden, vor allem da kein spielerischer Unterschied zwischen dem Regionalligisten aus der Pfalz und dem Bundesligisten aus Baden zu sehen war.
ka-fans.de
Eintrag 305 - Wednesday, November 17, 1999 at 08:06:29 (GMT)
Jimmy Hartwig, tatsächlich ein KSC FAN!
Jimmy Hartwig, der Mann vom DSF, hat sich geoutet. Ich bin KSC Fan. Ich mag den Verein und ich mag die Leute in Baden. Hier, bei den Badnern zählt nicht wer man ist, sondern ob man ein Typ ist oder nicht.

Den KSC hab ich über meine Arbeit beim DSF kennen und schätzen gelernt. Man ist hier freundlich, angefangen beim Ordner bis hin zum Präsdium. Die Menschen in der Region sind einfach offen und nett.

Mehr dazu in Fairplay bei BTV Baden! ka-fans.de
Eintrag 304 - Monday, November 15, 1999 at 19:28:00 (GMT)

Gerüchte und Neuigkeiten


David Regis,
der französische Abwehspieler mit amerikanischem Pass soll angeblich zum KSC zurückkehren (ka-fans/ph).

Von Seiten des Präsidiums gibt es allerdings hierzu keine Aussage. Trainer Jogi Löw außerte vor kurzem zum Thema Neuverpflichtungen, daß er sich eine Verstärkung im Abwehrbereich durchaus vorstellen könne. Aber gleichzeitig sprach er davon, daß man damit noch bis zur Winterpause warten wolle.

Wie dem auch sei, das letze Wort in dieser Angelegneheit wird der Verwaltungsrat und Schatzmeister N. Heiler sprechen.

Momentan ist es ein unbestätigtes Gerücht, aber wie so oft bei Gerüchten besteht die Möglichkeit, daß etwas Wahrheit in diesem Gerücht steckt.

Pech dagegen für Manni Bender,
der an der Leiste operiert werden mußte und dem KSC wieder einaml für knapp drei Wochen nicht zur Verfügung steht. Auch Daniel Addo ist wiederum verletzt. Gegen Aachen brennt es bereits lichterloh im Wildpark. Eine erneute Niederlage und der KSC steckt voll uns ganz im Abstiegssumpf.

Neuer Trainer, neue Gewohnheiten
Letzte Woche bat der Trainer die Spieler zum Lacktattest. Was bei anderen Vereinen schon lange Usus ist, wurde beim KSC ertsmals praktiziert. Die Ergebnisse wurden allerdings nicht veröffentlicht. Nur die einhellige Aussage der Spieler, daß wohl Martin Braun die besten Werte haben müsse.

Benjamin Auer fühlt sich pudelwohl beim KSC
Der Stürmer des KSC, der vor der Saison nach einem Gerangel vom 1. FC Kaiserslautern zum KSC wechselte bereut diesen Schritt bisher nicht. Ganz im Gegenteil, er fühlt sich beim KSC pudelwohl. Sein große Vorbild ist Rainer Krieg, der übrigens im Trainigslager und bei Auswärtsspielen mit ihm das Zimmer teilt. "Von ihm kann ich viel lernen." ka-fans.de
Eintrag 303 - Monday, November 15, 1999 at 19:27:52 (GMT)
KSC beobachtet Torjäger Rogosic

1:1 - Aalen freut sich zu früh

AALEN (schi). Drei Minuten vor dem Schlusspfiff hat der
Regionalliganeuling VfR Aalen noch den Heimsieg aus der
Hand gegeben. Gegen die Amateure des TSV 1860 München
sprang so nur ein 1:1 heraus.

Hansjörg Honold, neben Lars Müller der auffälligste Akteur
der Gastgeber, setzte sich in der 79. Minute gegen zwei
Sechziger durch und war mit einem Flachschuss erfolgreich.
Die Freude währte allerdings nicht lange. Die sich
aufbäumenden Münchner kamen doch noch zum unter dem
Strich allerdings nicht unverdienten Remis.

Schon bis zur Halbzeitpause hätte Miguel Coulibaly der
gefeierte Aalener Spieler sein können. Nichts war's. Erst legte
er sich nach einem feinen Duett von von Honold und
Neuzugang Volker Oßwald den Ball zu weit vor (13.). Dann
hatte er zehn Minuten später mit einem Kopfball Pech, und
schließlich lenkte Gästetormann Escher seinen Scharfschuss zur
Ecke (43.).

Doch auch die ¸¸Löwen'' versteckten sich keineswegs. Vor
allem der stets gefährliche Fröhlich, mit dem Bewacher Maier
seine liebe Müh und Not hatte. Fröhlichs aufregendste Szene
entsprang allerdings mehr einer wohl missratenen Flanke, die
VfR-Keeper Erol Sabanov mit einer Glanzparade abwehren
konnte.

Im zweiten Spielabschnitt war der VfR optisch überlegen und
hatte weitere Möglichkeiten - auch Coulibaly. Vor allem
Rotsünder Neno Rogosic fehlte allerdings spürbar. Und nach
dem Treffer von Honold kam besagter Fröhlich noch einmal zu
einem Auftritt: Er leitete nämlich Öllers Ausgleichstreffer ein.

Rogosic aber stand gestern sichtlich unruhig unter den 2100
Zuschauern. Der Schützenkönig der Aalener wurde nach
seinem Platzverweis bis zum 30. Dezember gesperrt, so sehr
auch er sich gegen den Vorwurf einer Tätlichkeit gewehrt hatte.
Die Macher des Aufsteigers sind aber auch deshalb beunruhigt,
weil eben Rogosic mittlerweile auf so mancher Wunschliste
aufgetaucht ist. Gleich drei Zweitligisten sollen sich um den
ehemaligen Ulmer bemühen, darunter der Karlsruher SC.
Joachim Löw, der neue KSC-Coach, war vor kurzem eigens
zu einem VfR-Heimspiel auf die Ostalb gereist. Aalens Trainer
Walter Modick schob erst einmal einen Riegel vor: ¸¸Auf
keinen Fall wird der Neno noch während der Saison
abzugeben.'' Und im nächsten Sommer wäre es dann ein teurer
Spaß. Weil Rogosics Vertrag nicht ausläuft.

VfR Aalen: Sabanov - Pajic - Maier, Apic - Wick, Schiele,
Oßwald, Möhl - Müller, Honold (83. Okic) - Coulibaly. Stuttgarter
Zeitung
Eintrag 302 - Monday, November 15, 1999 at 14:25:47 (GMT)
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