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News Beitrag 2780 - Samstag, 14.12.2002 um 11:06:08 Uhr
Gestik und Mimik bringt internationalen Flair
SpvGg. Fürth - Karlsruher SC 0:0(ira) Die erste Halbzeit verlief nahezu ohne Torgelegenheiten, dies wurde auch durch das magere Eckenverhältnis von 1:1 untermauert. Das Spiel wärmte keinen der Zuschauer bei Temeraturen um den Gefrierpunkt auf. Einzig die Szenen um die 36. Spielminute sorgten für einigermaßen Aufregung: Zunächst fand sich Sascha Rösler am Boden des KSC-Strafraumes, dann gerieten er und Bernhard Trares auch außerhalb des 16ers aneinander. Oldie Bernhard Trares hatte in der Folge Glück nicht mindestens noch ein weiteres Mal den gelben Karton zu Gesicht zu bekommen. Ansonsten demonstrierte der KSC 3 - 4 gefällige Konter, hatte aber nicht wirklich Anspielstationen in der Spitze. Die Spielvereinigung fanden auf dem schwer bespielbaren, da tiefgefrorenen Boden keine Mittel gegen die tief stehenden Badener. Einzig Christian Weber (19.) prüfte vor der Pause KSC-Keeper Thomas Walter. Erwähnenswertes auf KSC-Seite gab es in der 40. Minute: Ivan Saenko flankt von links auf Clemens Fritz, der den von Aydin Cetin leicht abgefälschten Ball aber nicht sauber stoppen konnte - von der Brust prallte ihm die Kugel ab und ging knapp am Tor vorbei. Praktisch mit dem Pausenpfiff ging Clemens Fritz über rechts in vollem Tempo auf das Tor - Saenko und Jezek orientierten sich unglücklich beide in Mittelstürmerposition und waren so nicht anspielbar.
Nach der Pause dominierten die Fürther und erzwangen 4 Ecken binnen 10 Minuten. Thijs Waterink hatte nun sehr viel zu tun, wäre nach 49 Minuten aber ebenso machtlos wie Keeper Thomas Walter gewesen, doch Patrik Jezek konnte den Ball aus dem Tor köpfen. Während dieser Drangperiode prüfte Ex-KSCler Carsten Birk seinen Ex-Kollegen Thomas Walter mit einem gefährlichen Freistoß. Der KSC fand zur Ordnung zurück und hielt den Gegner deutlich vom eigenen Tor entfernt. Im weiteren Spielverlauf verstärkten die Gäste nicht die Abwehr sondern brachten mit Bruno Labbadia und Daniel Graf zwei kämpfende Stürmer ins Spiel. Mit dem Frost kam schlußendlich auf der Frust - den Platz war nun wirklich nicht mehr bespielbar, die Spieler hatten mehr Schwierigkeiten die rutschenden Stollen durch die Grassnarben gleiten zu lassen und den verspringenden Ball zu zähmen als sich der Angriffe der Gegenspieler zu erwehren. Einzig Thomas Frank brachte mit Gestik und Mimik internationalen Flair des großen Fussballs in den Fürther Ronhof - auch wenn er damit "nur" an Piereuigi Collina erinnerte. Greuther Fürth: 1 Günther Reichold, 5 Björn Schlicke (38. 18 Gustav Policella), 13 Zoran Mamic, 16 Carsten Birk, 8 Mathias Surmann, 6 Mirko Reichel (86. 31 Stefan Reisinger), 10 Rachid Azzouzi, 12 Christian Weber, 14 Olivier Caillas (67. 3 Patrick Mölzl), 17 Sascha Rösler, 7 Thorsten Burkhardt
Trainer: Eugen Hach
Ersatz: 21 Sven Neuhaus, 19 Heiko Westermann, 20 Georgi Dekanosidse, 29 Michael Kümmerle
Karlsruher SC: 1 Thomas Walter, 2 Bernhard Trares (46. 25 Thijs Waterink), 4 Mario Eggimann, 24 Carsten Rothenbach, 5 Torsten Kracht, 10 Charles Haffner, 30 Clemens Fritz, 20 Marco Engelhardt, 12 Aydin Cetin, 34 Ivan Saenko (73. 15 Daniel Graf), 38 Patrik Jezek (55. 9 Bruno Labbadia)
Trainer: Lorenz-Günther Köstner
Ersatz: 22 Bastian Becker, 7 Witold Wawrzyczek, 11 Danny Fuchs, 18 Gabriel Chinwuza Melkam
Schiedsrichter: Thomas Frank Assistenten: Mike Gielow, Stefan Schempershauwe
Zuschauer: 4.815
Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Mathias Surmann (31.), Sascha Rösler (37.), Mirko Reichel (49.) - Bernhard Trares (37.), Marco Engelhardt (45.)
News Beitrag 2779 - Donnerstag, 12.12.2002 um 22:42:26 Uhr
Infos aus Fürth
Zum Spiel in Fürth wurden folgende Dinge zur Mitnahme genehmigt:1 Megaphon
Fahnen mit einer Länge von maximal 1,5 Metern
Trommeln
Schwenkfahnen müssen vor Ort begutachtet werden, dort wird dann kurzfristig entschieden, ob diese ins Stadion mitgenommen werden dürfen.
Verboten wurden hingegen Doppelhalter.
Wir wünschen alle mitreisenden KSC Fans viel Spaß und drei Punkte für den KSC.
News Beitrag 2778 - Donnerstag, 12.12.2002 um 17:53:41 Uhr
KSC-Millionenklage: Versicherung lehnt Regulierung ab
KSC-Millionenklage: Versicherung lehnt Regulierung abVon Snape
Karlsruhe - Die Millionenforderungen des Zweitligisten Karlsruher SC gegen seinen ehemaligen Präsidenten Detlef Dietrich und dessen Mitstreiter geraten für den Verein immer mehr zum Debakel. Nach Dietrich selbst, lehnte es nun auch dessen Versicherung ab, sich mit den Schadenersatzforderungen des Clubs zu beschäftigen.
In einem der dpa vorliegenden Schreiben des Versicherers "AIG Europe" heißt es, der Verein habe es schlichtweg versäumt, den Schaden rechtzeitig geltend zu machen. Nach der Kündigung der Versicherungspolice zum 31. Dezember 2001 hätte der KSC den Schaden bis zum 30. September 2002 geltend machen müssen. Dieser Termin sei aber um nahezu zwei Monate überschritten worden. Somit werde die Versicherung erst gar nicht mit der Prüfung des Schadensfalls beginnen. Die Inanspruchnahme seiner Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung hätte dem Verein bis zu 1,5 Millionen Euro pro Schadensfall bringen können und war erklärtes Ziel der Badener.
Dietrich selbst hatte zuvor über seinen Anwalt erklären lassen, er sehe in Ermangelung eines konkreten Vorwurfs keine Notwendigkeit, mit dem Verein in Gespräche einzutreten. Zudem ließ der Rechtsanwalt den Club wissen, er habe selten ein offizielles Anspruchsschreiben gelesen, "bei dem juristische Sorgfalt und Präzision der Gedankenführung und die behauptete Schadenssumme so weit auseinanderklaffen". Unter Dietrich war der Verein an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geraten. Auch der ehemalige Vizepräsident Merkel hatte ein Gespräch mit dem Hinweis abgelehnt, er sei im fraglichen Zeitraum schon gar nicht mehr im Amt gewesen.
News Beitrag 2777 - Dienstag, 10.12.2002 um 11:36:49 Uhr
KSC kann im badischen Derby keinen Winterspeck ansetzen
16. SpieltagMontag, 9. Dezember 2002, 20:15 Uhr
Karlsruher SC - SC Freiburg 1:1 (1:1)
1:0 (15.) Clemens Fritz
1:1 (36.) Levan Kobiaschwili (Foulelfmeter)
Die Gäste aus Freiburg bestimmten zu Beginn mit Kurzpaßspiel das badische Derby. Der KSC ging sofort in die Zweikämpfe und pflegte eine sehr geordnete Spielweise. Freiburg strahlte nur bei Standardsituationen Gefährlichkeit aus - so scheiterten Jan Männer (2.) und Abder Ramdane (26., 29.) mit gefährlichen Kopfbällen. Die KSC-Führung kam sicherlich glücklich zustande - die Hausherren verdienten sich aber in der Folgezeit diese Führung und hatten nach schönem Konterspiel über Trares, Cetin und Haffner (23.) sowie durch Labbadia (29.) weitere Möglichkeiten. Freiburg zog nach einer halben Stunde deutlich an, ohne jedoch zwingende Chancen herauszuarbeiten. der KSC stand nun viel zu tief und konnte die sehr unglückliche Aktion von Bernhard Trares nicht vermeiden. Nach dem Ausgleich ging zunächst die Ordnung beim KSC verloren und kehrte über schnelles Konterspiel zurück. Clemens Fritz hatte noch zweimal die Chance die erneute Führung zu markieren.
Nach dem Wechsel hatten die Gäste zunächst Oberwasser, kamen gegen sehr engagiert spielende Karlsruher aber immer mehr in Zugzwang. So scheiterten Engelhardt und Fritz (63.) ebenso wie Aydin Cetin, der nach einer sehr gute Hereingabe von Patrik Jezek Richard Golz zu einer Glanzparade zwang (64.). Zwar spielten in der Folge beide Teams nach vorne, konnten aber kaum noch zwingende Torraumszenen herausarbeiten. Der KSC setzte zwar auf dem gefrorenem Boden auf Distanzschüsse, hielt seinen besten Distanzschüssen Danny Fuchs dennoch bis Spielende außerhalb des Platzes. Erneut wäre für den KSC ein Sieg möglich gewesen, aber ebenso wie gegen Mannheim und Reutlingen mussten sich die Residenzstädter mit dem Remis zufrieden geben und froh sein, dass bei einem Handspiel im Strafraum keine Absicht unterstellt wurde. Mit nur einem Heimsieg während der Vorrunde fehlt dem KSC der erforderliche Winterspeck.
Karlsruher SC: 1 Thomas Walter, 24 Carsten Rothenbach, 5 Torsten Kracht, 4 Mario Eggimann, 30 Clemens Fritz, 2 Bernhard Trares, 20 Marco Engelhardt, 10 Charles Haffner, 12 Aydin Cetin, 34 Ivan Saenko (84. 15 Daniel Graf), 9 Bruno Labbadia (63. 38 Patrik Jezek)
Trainer: Lorenz-Günther Köstner
Ersatz: 22 Bastian Becker, 25 Thijs Waterink, 7 Witold Wawrzyczek, 11 Danny Fuchs, 18 Gabriel Chinwuza Melkam
SC Freiburg: 1 Richard Golz, 22 Sascha Riether, 17 Boubacar Diarra, 13 Stefan Müller, 15 Bruno Berner (52. 2 Daniel Schumann), 4 Andreas Zeyer, 6 Zlatan Bajramovic (78. 9 Alexander Iaschwili), 10 Levan Kobiaschwili, 7 Levan Zkitischwili, 26 Jan Männer, 14 Abder Ramdane
Trainer: Volker Finke
Ersatz: 24 Timo Reus, 16 Lars Hermel, 29 Tobias Willi, 5 Oumar Kondé
Besondere Vorkomnisse:
Gelbe Karten: Marco Engelhardt (21.) , Charles Haffner (69.) - Bruno Berner (19.), Jan Männer (38.), Daniel Schumann (63.)
Schiedsrichter: Fandel
Zuschauer: 15.700
News Beitrag 2776 - Montag, 09.12.2002 um 22:16:27 Uhr
Karlsruhe - Freiburg 1:1 (0:0)
22 Uhr und 11 MinutenFazit: Der KSC hätte in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall noch einen weiteren Treffer folgen lassen können. Die Möglichkeiten durch Cetin, Engelhardt und Fritz waren da. Doch nach den Treffern von Clemens Fritz in der 14.Minute zum 1:0 und dem Ausgleich durch Kobiaschwilli in der 35. war das Tor wie zugenagelt.
Am Ende steht ein Punkt da, auf dem man auf jeden Fall aufbauen kann, obwohl ein Sieg - zweifelslos - besser gewesn wäre.
Das wars hier aus dem kalten Wildpark. Machts gut, bis zum Auswärtsspiel gegen Greuther Fürth am kommenden Freitag.
22 Uhr und 7 Minuten
Schlusspfiff in Karlsruhe!
22 Uhr und 2 Minuten
Jezek versucht sich aus der zweiten Reihe und scheitert. Dennoch, guter Versuch auf diesem eisigen Geläuf.
22 Uhr und 1 Minuten
87.Minute; Flanke von Engelhardt, Cetin kommt frei zum Kopfball und trifft nur Golz!!!
21 Uhr und 59 Minuten
85.Minute: Flanke von Fritz, doch Golz ist da!!
21 Uhr und 59 Minuten
85.Minute: Flanke von Fritz, doch Golz ist da!!
21 Uhr und 57 Minuten
Wechsel beim KSC: Graf für Saenko!
21 Uhr und 57 Minuten
Wechsel beim KSC: Graf für Saenko!
21 Uhr und 56 Minuten
82.Minute: Saenko hat die Möglichkeit zum 2:1, doch der Russe lässt die KSC-Fans weiter zittern!!
21 Uhr und 54 Minuten
80.Minute: Jezek verzabuert die KSC-Fans mit klasse Dribblings im Stile eines Thomas Hässler.
21 Uhr und 50 Minuten
76.Minute: Nach einem Freistoss von Saenko wird eine Kofballverlängerung von Jezek Freiburgs Keeper Golz beinahe zum Verhängnis!!
21 Uhr und 49 Minuten
74.Minute: Ein Fernschuss vom agilen Clemens Fritz pariert Golz mit seinen 1.96m locker.
21 Uhr und 47 Minuten
72.Minute: Das 2:1 für den KSC liegt in der Luft
21 Uhr und 43 Minuten
Engelhardt schnibbelt den Ball über die Mauer, doch einen Tick zu hoch!!
21 Uhr und 43 Minuten
70.Minute: Freistoss aus aussichtsreicher Position.....
21 Uhr und 42 Minuten
68.Minute: Gelbe Karte für Charles Haffner!
21 Uhr und 40 Minuten
66.Minute: Beim KSC scheint das Tor wie vernagelt zu sein!!
21 Uhr und 38 Minuten
64.Minute: Schöne Flanke von Jezek auf Cetin, doch Golz lenkt nach dem Kopfball der Türken den Ball über die Latte!!!!
21 Uhr und 37 Minuten
63.Minute: Schusschance für den KSC durch Engelhardt, Cetin und Rothenbach. Dreimal war Golz zur Stelle!
21 Uhr und 35 Minuten
62.Minute: Jezek für Labbadia
21 Uhr und 34 Minuten
60.Minute: Eckballflanke von Frtiz auf Kracht, doch der Ex-Frankfurter hat sich aufgestützt.
21 Uhr und 31 Minuten
58.Minute: Freibug mit leichten Feldvorteilen. Der KSC steht tief hintendrin.
21 Uhr und 28 Minuten
54.Minute: Schöner Pass von Haffner auf Ivan Saenko, doch der Schiedsrichter will eine Abseitsstellung gesehen haben. Im Gegenzug geht Saenko alleine auf Golz zu, spielt zu Labbadia und vorbei.
21 Uhr und 24 Minuten
50.Minute: Andreas Zeyer könnte aus guter Entfernung schießen, zögert aber und bietet dem KSC die Mögllichkeit einzugreifen. Den Nachschuss von Berner konnte Walter prima zur Ecke klären!!
21 Uhr und 22 Minuten
49.Minute: Offizielle Zuschauerzahl: 15.700
21 Uhr und 21 Minuten
47.Minute: Thomas Walter rettet in letzter Sekunde gegen den auf sein Tor stürmenden Diarra!!
21 Uhr und 18 Minuten
Anpfiff zur zweiten Halbzeit!
21 Uhr und 18 Minuten
Die Mannschaften kommen wieder auf das Spielfeld.
21 Uhr und 16 Minuten
Gleich gehts weiter mit der alles entscheidenden zweiten Halbzeit!
21 Uhr und 9 Minuten
Halbzeitfazit:
Ein gutes Derby im Wildpark unter schlechten Bedingungen. Beide Seiten hatten durch Diarra (zweimal per Kopf knapp daneben) und Frtiz (Pfosten, Schuss knapp drüber ihre besten Chancen. Das 1:0 für Karlsruhe durch den Erfurter war bis zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Fritz nutzte eine Unsicherheit von Golz aus und traf. Der Ausgleich von Kobiaschwilli war durch einen berechtigten Strafstoß. Wenn der KSC seine Angriffe noch etwas konsequenter fährt, ist ein Sieg auf jeden Fall drin.
21 Uhr und 3 Minuten
45.Minute: Clemens Fritz ist heute super drauf. Ein 18 MEterknaller kann Golz nur mit Mühe parieren.
Halbzeit!!
21 Uhr und 2 Minuten
44.Minute: Nochmal Freistoss für den KSC durch Engelhardt auf Labbadia, doch dessen Kopfstoß verfehlt sein Ziel.
20 Uhr und 59 Minuten
40.Minute: Fritz vergibt zwei Hunderprozentige. Einmal Pfosten und einmal völlig frei drüber!!!!!!!!!
20 Uhr und 53 Minuten
Schießt und trifft!!!
20 Uhr und 53 Minuten
Kobiaschwilli läuft an....
20 Uhr und 53 Minuten
Auf Thomas heb den Ball!!!!
20 Uhr und 52 Minuten
35.Minute: Elfer für Freiburg
20 Uhr und 49 Minuten
31.Minute: Ecke für Karlsruhe durch Clemens Fritz. Seine bisherigen Ecken waren eher schlecht als recht und diese? Schade, kommt auch nicht an.
20 Uhr und 47 Minuten
29.Minute: Wieder hat Diarra das 1:1 auf dem Kopf. Diesesmal war es ein knapper halber Meter. Freiburg wird etwas stärker!
20 Uhr und 45 Minuten
27.Minute: Labbadia versucht es nach einer schönen Fritz-Flanke arthistisch, scheitert aber per Seitfallzieher aus 7 Metern an Golz!!
20 Uhr und 44 Minuten
25.Minute: Fast der 1:1 Ausgleich für den SC Freiburg. Nach einer Hereingabe an den langen Pfosten ist es Diarra der per Kopf das KSC-Gehäuse um Millimeter verfehlt!!!
20 Uhr und 41 Minuten
22.Minute: Saenko geht über rechts völlig frei in den Strafraum, versucht aber vergeblich auf den mitglaufenen Labbadia zu spielen.
20 Uhr und 39 Minuten
Klasse Spielzug des KSC über wenige Stationen!
20 Uhr und 38 Minuten
Nachdem Berner nach dem Foul an Fritz die Gelbe Karte gesehen hat, bekommt nun auch Engelhardt die Gelbe.
20 Uhr und 37 Minuten
18.Minute: Clemens Firtz will über Außen durchbrechen, wird von Männer aber gelegt. Freistoss durch Engelhardt. Aber genau auf Richard Golz gezogen!!
20 Uhr und 35 Minuten
17.Minute: Klasse Flanke von Engelhardt auf den freistehenden Labbadia, doch Golz kommt aus dem Tor und wehrt den Ball mit allerletzter Kraft ab. Dabei hat sich der Freiburger Schlussmann leicht verletzt. Doch das Spiel geht für ihn weiter.
20 Uhr und 34 Minuten
16.Minute: Saenko steil auf Rothenbach in den Strafraum, doch dieser kommt einen Tick zu spät.
20 Uhr und 33 Minuten
14.Minute: Langer Ball von Thorsten Kracht auf den startenden Fritz, der nutzt eine leichte Unsicherheit von Golz aus und spitzelt den Ball ins Freiburger Tor!!!!
20 Uhr und 31 Minuten
Toooooooooooooorrr Clemens Fritz!!!
20 Uhr und 31 Minuten
12.Minute: Ecke von Freiburg in den Sechzehner, Walter fängt die Kugel aber sicher!
20 Uhr und 29 Minuten
10.Minute: Gute Flanke von Saenko in, obwohl er sich die Kugel eigentlich zu weit vorgelegt hatte, den Strafraum. Labbadia in der Mitte am Ball, doch die Szene verpufft!!
20 Uhr und 26 Minuten
8.Minute: Nach einem schweren Fehler von Trares bekommt Freiburg einen Freistoss. Kobiaschwilli zirkelt den Ball über die Mauer auf Walter!!
20 Uhr und 23 Minuten
5.Minute: Der KSC bekämoft die Breisgauer im Mittelfeld. Szenenapplaus vom Publikum.
20 Uhr und 20 Minuten
2.Minute: Freistoss in den Strafraum, der anschließende Kopfball von Jan Männer geht haarscharf vorbei!!!
20 Uhr und 18 Minuten
Anpfiff im Wildpark. Das Derby geht los!!
20 Uhr und 17 Minuten
Hunderte von weißen Klopapierrollen auf das Spielfeld. Viel Spaß Fossi beim Wegräumen ;-)
20 Uhr und 16 Minuten
So gleich ist Anpfiff. Die Spieler laufen ein. Was für eine Stimmung!!!
20 Uhr und 12 Minuten
Wer ist denn alles da?
20 Uhr und 12 Minuten
Als Weihnachtsgeschenk an die KSC-Fans werden kleine weiß verpackte "Utensilien" in den Block geworfen. Süßigkeiten?
20 Uhr und 9 Minuten
Das Badnerlied wird gespielt. Alle singen, auch die Freiburger!
20 Uhr und 8 Minuten
Die Spieler sind in der Kabine. In etwa 10 Minuten geht es los. Die Spannung steigt!! Während Martin Wacker enthusiastisch die Aufstellungen vorließt, oder besser vorbrüllt, füllt sich das Stadion zusehends.
20 Uhr und 4 Minuten
Während die Cheerleader nach einem Spiel Abstinenz (hat das gut getan) wieder ihren Part tanzen, laufen sich die Spieler warm. Der KSC wird heute auf äußerst eisigem Geläuf in den gewohnten Blauen Trikots spielen. Der SC in den Traditionsfarben Rot mit ein bisschen weiß.
20 Uhr und 2 Minuten
Also über die Zuschauerzahl lässt sich nur so viel sagen: Die Autos stehen vor dem Stadion bis zur 500 Meter entfernten Kreuzung (in beide Richtungen). Das Stadion ist hingegen noch recht leer. Ich würde mal auf knapp 12.000 tippen. Davon etwa 2.000 aus Freiburg.
19 Uhr und 58 Minuten
Aufstellungen:
KSC:
1 Thomas Walter
2 Bernhard Trares
4 Mario Eggimann
5 Thorsten Kracht
9 Bruno Labbadia
10 Charles Haffner
12 Aydiun Cetin
20 Marco Engelhardt
24 Carsten Rothenbach
30 Clemens Fritz
34 Ivan Saenko
7 Witold Wawrzyczek
11 Danny Fuchs
15 Daniel Graf
18 Gabriel Melkam
22 Bastian Becker (Ersatztormann)
25 Thijs Waterink
38 Patrik Jezek
SC Freiburg:
1 Richard Golz
4 Andreas Zeyer
6 Zlatan Bjramovic
7 Levan Zkitischwilli
10 Levan Kobiaschwilli
13 Stefan Müller
14 Abeder Ramdane
15 Bruno Berner
17 Boubacar Diarra
22 Sascha Riehter
26 Jan Männer
2 Daniel Schumann
5 Oumar Konde
9 Alexander Iaschwilli
16 Lars Hermel
24 Timo Reus (Ersatztormann)
29 Tobias Willi
Schiedsrichter: Herbert Fandel (Kyllburg)
Assistenten: Michael Sahler und Jörg Probst
19 Uhr und 52 Minuten
Kalte Grüße aus dem Karlsruher Wildparkstadion, wo heute das "Spiel des Jahres" für den KSC stattfindet. Zu Gast ist der favorisierte Tabellendritte aus Freiburg. Nach den kleinen Derbys gegen Mannheim und Reutlingen, steht jetzt das gegen den SC Freiburg an.
Die Aufstellungen gibt es in wenigen Minuten!
17 Uhr und 48 Minuten
Live ab 20.00 Uhr KSC - SCF hier im Talk!
17 Uhr und 39 Minuten Live Ticker
Heute gibt es wie gewohnt den Liveticker vom Spiel KSC - SCF! Ab ca. 20.00 Uhr berichtet Foxhunter live aus dem Karlsruher Wildparkstadion, wo im Augenblick eine Temperatur von -2 Grad gemessen wird. Wir hoffen, daß wir wieder zahlreiche Gäste begrüssen dürfen und fordern Euch dazu auf, nebem dem DSF auch den Talk zu besuchen, um live mit anderen Fans zum aktuellen Spielgeschehen zu diskutieren
News Beitrag 2775 - Montag, 09.12.2002 um 17:33:57 Uhr
Fantsatico zum Spiel KSC - SCF
Alle Jahre wieder...Hallo Fans, leider müssen wir Euch heute mitteilen, dass die alljährlich KSC-Weihnachtstour dieses Jahr zum ersten mal nicht satt findet. Leider konnte uns der Verein erst am vergangenen Mittwoch Abend zwei Termine für die Weihnachtstour nennen, an denen die Spieler jeweils für eine Stunde zu Besuch hätten kommen können. Das wären der 6. Dezember und der 10 Dezember gewesen. Dass diese Termine zu kurzfristig für die Organisatoren waren dürfte wohl jedem einleuchten. Schuld an dem ganzen Schlamassel ist allerdings die sehr kurzfristige Ansetzung der Spiele durch die DFL und die Tatsache, dass unsere Trainer mit intensivem und ungestörtem Training vor der Winterpause noch soviel wie möglich mit der Mannschaft erreichen will. Sollten wir also noch 6 Punkte aus den letzten zwei Spielen holen, müsste uns das über den Verlust einer guten alten Tradition hinwegtrösten.
Einladungen zum traditionellen Fan-Neujahrsempfang ergehen schriftlich sobald wir einen Termin dafür gefunden haben.
Zum heutigen Spiel sollen aber auch noch ein paar Worte fallen. Baden Derby, ein Schlagwort, dass schon seit Wochen durch aller Munde geistert. Die „Bude“ sollte trotz des Montagstermins richtig voll werden. Daher kommt es heute darauf an, die Mannschaft über 90 Minuten nach vorne zu peitschen und sie unabhängig vom Spielverlauf bis zum Ende mit positivem Support zu überschütten. Wir bitten nicht nur die Fans auf der Gegengerade sich daran zu beteiligen sondern alle Karlsruher im Stadion.
An dieser Stelle bedankt sich die KSC Fanbetreuung bei allen, die uns dieses Jahr tatkräftig unterstützt. Ohne die Hilfe von vielen emsigen, stillen Helfern kann unsere KSC nicht überleben. Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr.
U17- Bus nach Führt
Zum Spiel des KSC in Fürth am Freitag 13.12.2002 (Anpfiff 19.00 Uhr) wird es einen U-17 Fanbus geben. Diese Fahrt wird durchgeführt von Sozialarbeitern des Fan-Projektes Stadtjugendausschuß e.V. Karlsruhe.
Der Preis für Busfahrt und Eintrittskarte beträgt gerade mal 13 Euro.
Spielregeln:
Altersbegrenzung von 12-16 Jahren - kein Alkohol - kein Rauchen.
Günstige Getränke gibt´s im Bus, Musik (Kassetten) könnt ihr selbst mitbringen.
Treffpunkt ist 13.30 Uhr, Abfahrt ist spätestens um 14.00 Uhr am Busparkplatz auf der Rückseite des Karlsruher Hauptbahnhofs. Zurück werden wir um ca. 2.00 Uhr sein.
Anmelden könnt ihr euch beim Heimspiel gegen Freiburg am Supporters-Stand.
Wichtig: Um euch anzumelden, braucht ihr ein Anmeldeformular (gibt´s am Supporters-Stand oder im Fan-Projekt). Außerdem müsst ihr eine Anzahlung von 5 Euro machen. Anmeldeschluss ist der Dienstag 10.12.2002 im Fan-Projekt.
Falls ihr irgendwelche Fragen habt, dann kommt zum Supporters-Stand hinter der Gegengerade und fragt nach Dirk oder Uli. Ihr könnt uns auch telefonisch erreichen unter 0721/1335622 im Fan-Projekt in der Moltkestr.22 in Karlsruhe, am besten Dienstag oder Donnerstag.
Supporters Weihnachtsfeier
Unsere Weihnachtsfeier (mit Tombola!) findet am Samstag, den 14.12.2002 ab 19:00 Uhr im Anne-Frank-Haus (beim Fanprojekt, Moltkestr.20 in Karlsruhe) statt. Das Essen für Mitglieder ist frei, Nichtmitglieder zahlen 5 EUR Kostenbeitrag. Jedes Getränk: 1 EUR. Anmeldungen bei: Martin Holler (Tel. 07257/1465) oder martin.holler@supporters-karlsruhe.de oder am Supporters-Stand.
News Beitrag 2774 - Sonntag, 08.12.2002 um 20:02:12 Uhr
Die Blockschrift der Supporters zum Spiel KSC - SCF
Endlich ist es soweit, die neue Blockschrift der Supporters zum Spiel Karlsruher SC - SC Freiburg ist online. Zum Lesen benötigt man wie immer den Accrobat Reader.Zur aktuellen Blockschrift
Viel Spass
News Beitrag 2773 - Sonntag, 08.12.2002 um 18:14:57 Uhr
Spiel des Jahres gegen Freiburg
(fox) Dem Karlsruher Sport Club steht eine äußerst schwere Aufgabe bevor. Denn mit dem SC Freiburg ist nicht nur der Tabellendritte zu Gast, sondern neben dem 1.FC Köln und der Frankfurter Eintracht auch das spielstärkste Team der Liga. „Die Freiburger hauen in gefährlichen Situationen nicht einfach die Bälle nach vorne, sondern spielen kontrolliert aus der Abwehr“ analysierte Köstner die Spielweise der Rot-Schwarzen. Mit einer gestandenen erstligaerfahrenen Elf kämpft die Finke-Truppe um den direkten Wiederaufstieg in die 1.Bundesliga – und man ist auf einem guten Weg. 2 Punkte (5 Punkte vor diesem Spieltag) Vorsprung auf den Vierten FSV Mainz 05.„Trotzdem wollen wir dieses Heimspiel gewinnen“, versicherte LGK. Und damit steht er nicht alleine da. Auch die Spieler sind heiß auf Erfolge und wollen in ihrem letzten Heimspiel des Jahres alles daran setzen, dem Aufstiegsaspiranten aus dem Süden ein Schnippchen zu schlagen. Verletzungssorgen plagen die Karlsruher nicht, denn mit dem gesperrten Waterink und dem wiedergenesenen Kracht kommen zwei Leistungsträger zurück. Wobei man nicht ausschließen kann, das dem Karlsruher Kapitän eine kleine Pause gegönnt wird. Nach zuletzt unsicheren Partien und der am vergangenen Montag glänzenden Partie des „Vertreters“ Trares, könnte dem Niederländer die Bank drohen. „Ich entscheide erst sehr kurzfristig“, so das ehemalige Unterhachinger Urgestein.
Etwas sauer ist Köstner hingegen auf den wiedereinmal verletzten Marco Grimm, der am vergangenen Mittwoch seine Krankmeldung einreichte. Nach angeblich auskurierter Verletzung spielte der ehemalige Grazer im Spiel gegen den FC St. Pauli, was zur Folge hatte, dass sich seine „alte“ Verletzung verschlimmerte – Hinrunde gelaufen!
Auf das „Spiel des Jahres“ freuen sich vor allem die KSC-Fans. Der Vorverkauf boomt, was Sportmanager Rolf Dohmen dazu veranlasst auf eine Zuschauerzahl von über 20.000 zu schätzen. Gewagt? Keinesfalls, denn schon alleine aus Freiburg erwartet man rund 3.000 Fans. Außerdem hat der kürzliche 2:1 Erfolg bei St. Pauli einen gewissen Antrieb nicht nur für die Mannschaft gegeben.
Gespannt dürfen die KSC-Fans auch auf den Einsatz von Ivan Saenko sein, der laut BNN von Vertretern des Hamburger SV unter die Lupe genommen wurde. Mit ihm auch Clemens Fritz, Marco Engelhardt und Gabriel Melkam. Doch Gespräche gab es noch nicht.
Voraussichtliche Aufstellung des KSC:
Karlsruhe:
1 Thomas Walter
2 Bernhard Trares
4 Mario Eggimann
9 Bruno Labbadia
12 Aydin Cetin
18 Gabriel Melkam
20 Marco Engelhardt
24 Carsten Rothenbach
25 Thijs Waterink
30 Clemens Fritz
34 Ivan Saenko
News Beitrag 2772 - Montag, 02.12.2002 um 22:43:02 Uhr
KSC verlässt die Abstiegsränge
FC St. Pauli - Karlsruher SC 1:2 (1:1)0:1 (20.) Ivan Saenko
1:1 (21.) Alexander Meier
1:2 (58.) Aydin Cetin
(ira) Die KSC-Spieler bekundeten vor Spielbeginn ihr Vertrauen gegenüber den KSC-Fans. Die Anfangsviertelstunde war geprägt von vielen Zweikämpfen ohne die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten. Zunächst kam der KSC zu zwei Gelegenheiten, dann zogen die Hanseaten nach. Dies galt dann auch für die Torfolge: Marco Engelhardt zog scharf eine weite Flanke vor das Tor, Tihomir Bulat faustete den Ball genau Ivan Saenko in die Laufbahn, dem aus 18 Metern die Gästeführung gelang. Im Gegenzug schlug Jens Rasiejewski einen Freistoß vor das KSC-Tor und Alexander Meier köpfte den Ausgleich ins lange Eck. Thomas Walter kam zwar noch dran, konnte den Treffer aber nicht verhindern. In der Folge kamen die Badener durch Ivan Saenko (28.) und Marco Engelhardt (34.) zu weiteren Führungsmöglichkeiten. Seitens der Gastgeber verzog Ugur Incemann (32.). Der KSC bestimmte das Spiel bis zum Seitenwechsel und hatte Pech, als Ivan Saenko einen Freistoß um wenige Zentimeter neben das Kreuzdreieck schlug. Insgesamt ist zu diesem Zeitpunkt das Remis für die Gastgeber glücklich.
Nach der Pause bestimmten die Hausherren zunächst eindeutig das Spiel. Der KSC konnte sich erst nach 10 Minuten befreien und ging dann auch nach feiner Vorarbeit von Gabriel Melkam durch Aydin Cetin in Führung. Dem Karlsruher Goalgetter gelang ein sehenswerter Kopfballaufsetzer. Der KSC kontrollierte in der Folge das Spiel um mit zunehmender Spieldauer aber immer unter Druck zu kommen. Die wenigen Konterchancen wurden nicht genutzt. Nach 72 Minuten orfeigt LGK mit der Einwechslung von Patrick Jezek sein gesamtes Team und die Jugendarbeit des KSC. Der erst unter der Woche verpflichtete Stand-by-Fussballer tritt dann auch erst nach 10 Minuten in Erscheinung als er zweimal zwei freistehende Mitspieler vor des Gegners Tor übersieht und mit seiner Eigensinnigkeit die Vorentscheidung unterbindet. Während der letzten Minuten schnürten die Hansestädter den KSC ein. Die besten Gelegenheiten boten sich Holger Stanislawski (85.) und Andreas Meier, der eine Inceman-Flanke an die Latte köpft. Der KSC hatte über die komplette Spieldauer betrachtet den Sieg deutlich verdient und schaffte damit den Sprung weg von den Abstiegsplätzen.
FC St. Pauli: 1 Tihomir Bulat, 2 Cory Gibbs, 28 Dubravko Kolinger, 21 Holger Stanislawski, 3 Torsten Traub, 14 Ugur Inceman, 16 Oliver Held (66. 9 Chen Yang), 6 Markus Lotter (46. 30 Daniel Sager), 8 Jens Rasiejewski (60. 26 Adolphus Ofodile), 17 Alexander Meier, 27 Nico Patschinski
Trainer: Joachim Philipkowski
Karlsruher SC: 1 Thomas Walter, 2 Bernhard Trares, 4 Mario Eggimann, 24 Carsten Rothenbach, 10 Charles Haffner, 18 Gabriel Chinwuza Melkam (70. 5 Torsten Kracht), 20 Marco Engelhardt, 12 Aydin Cetin, 30 Clemens Fritz, 9 Bruno Labbadia (87. 3 Marco Grimm), 34 Ivan Saenko (72. 38 Patrick Jezek)
Trainer: Lorenz-Günther Köstner
Besondere Vorkomnisse:
Gelbe Karten: Oliver Held (38.), Cory Gibbs (80.), Alexander Meier (91.) - Mario Eggimann (59.)
Schiedsrichter: Rafati (Hannover)
Zuschauer: 16.003
News Beitrag 2771 - Montag, 02.12.2002 um 16:26:39 Uhr
Abstiegsspiel im Hexenkessel "Millerntor"
(fox) Beim KSC läuten so langsam aber sich die Alarmglocken. Mit gerade einmal 2 Punkten aus den letzten 3 Spielen bekleckerten sich die Badener nicht gerade mit Ruhm. Gegen 10 Mannheimer gab es eine eher enttäuschendes 1:1, gegen Oberhausen verlor man nach starken 45 Minuten unnötigerweise 1:3 und Wormuths tapferen 9 Reutlingern ließ man einen Punkt.„In diesen Spielen hätten wir mehr holen müssen. Vielleicht wäre uns dann sogar der Sprung ins untere Mittelfeld gelungen“, analysierte Köstner gewohnt kühl aber sachlich die Lage.
Gegen die Schwaben missfiel LGK neben der fehlenden Cleverness und der spielerischen Übersicht auch die fehlende Unterstützung der Fans: „Es gibt auch andere Stadien, in denen die Mannschaft nach vorne gepeitscht und nicht ausgepfiffen wird. Nach dem Spiel ist es das gute Recht der Zuschauer, doch während dem Spiel müssen wir alle zusammenhalten.“
Solch ein Stadion ist auf jeden Fall das Paulianer Millerntor, in dem durchschnittlich 18.000 Männer und Frauen ihre Sankt-Kicker nach vorne schreien. „St.Pauli ist die Hölle, durch die meine Spieler gehen müssen“, so der KSC-Trainer vor dem heutigen Spiel. Bereits das Warmlaufen wird für die ein oder andere Gästemannschaft zur Tortur, denn mit Tönen von „AC/DC“ und den „Red Hot Chili Peppers“ wird den Teams so richtig eingheizt.
„Ich will aber dennoch, das meine Jungs hier gewinnen“, forderte Köstner von seinen Jungs. Zurecht, denn gegen St.Pauli treffen die Blauen auf einen unmittelbaren Kontrahenten um den Klassenerhalt. Bei einem möglichen Sieg der Hamburger Vorstädter würden diese mit der Wildpark-Elf gleichziehen.
Damit es nicht soweit kommt, will Köstner seiner Elf heute vor dem Spiel klarmachen, das sie alle drei Spiele gewinnen kann und heute anfangen sollen. Doch leichter gesagt als getan. Neben dem gesperrten Waterink, fehlen auch Kracht, Hassa und Moritz Hoeft. Für unseren Kapitän wird Bernhard Trares die Position des „letzten Mannes“ einnehmen, den Waterink in den letzten Wochen bevorzugt inne hatte. Vor ihm werden vermutlich Melkam, Eggimann und Rothenbach stehen, die die Pauli-Stürmer auf ihrem Weg zum Tor um Keeper Thomas Walter stoppen sollen. Auf die Frage eines Journalisten, ob der KSC nicht ein akutes Abwehrproblem hätte, reagierte Köstner etwas gereizt: „Da will ich kein Gejammere hören, dann müssen wir halt mehr nach vorne spielen um die Abwehr zu entlasten.“ Im Mittelfeld sollen Engelhardt (ungewohnt zentral), Haffner (links) und der pfeilschnelle Fritz (rechts) die Fäden ziehen. Im Sturm werden wie immer Labbadia, Cetin und Saenko ihr Glück versuchen.
Der Einsatz von Neuzugang Patrik Jezek kommt generell zu früh („ Ihm fehlt die Spielpraxis“, so Köstner), kategorisch ausschließen kann man einen Einsatz vom Ex-Tiroler aber nicht. Der gelernte Mittelfeldspieler, der auch im Sturm spielen kann, könnte auf einen Einsatz in den letzten 30 Minuten hoffen. Je nach Spielstand.
Einen, für alle KSC-Fans die ursprünglich den Weg gen Norden antreten wollten, ärgerlichen Aspekt gilt es noch anzusprechen. Insgesamt 1.300 Kilometer müsste man fahren, um sein Team unterstützen zu können – und das an einem Montag! Die Wut auf das Deutsche Sport Fernsehen (DSF) und die Deutsche Fussball Liga (DFL) wächst durch solche Fehlplanungen weiter. Die Führung des DSF äußerste sich auf Anfragen von ka-fans.com wie folgt: „Wir bedauern das, aber schließlich gibt es auch andere Fussball-Fans, die nicht nach St.Pauli gefahren wären, aber solch ein interessantes Spiel nicht verpassen wollen.“ Dass der Sportsender vor allem in Pauli nicht beliebt ist, zeigen diese Aktionen. 1994: Die Live-Übertragung des Spiels St.Pauli gegen den VFL Wolfsburg wird durch permanente laute Zwischenrufe „Sch**ß DSF gestört. 1999 breiteten viele Pauli-Fans während eines Montagsspiels ein 20 Meter langes Plakat mit der Aufschritt „Stadionverbot = DSF“ und im letzten Heimspiel gegen den 1.FC Köln wurde Moderator Frank Buschmann mit einem vollen Bierbecher beworfen. Die ersten zwei Aktionen sind absolut vertretbar, doch über den Sinn letzterer lässt sich streiten. Vielleicht wird ja heute wieder ein Kapitel „DSF und der FC St.Pauli“ geschrieben?
Statistik der letzten 7 Jahre:
1995/1996:
St.Pauli – Karlsruhe 1:1
Karlsruhe – St.Pauli 2:2
1996/1997:
Karlsruhe – St.Pauli 4:0
St.Pauli – Karlsruhe 2:4
1998/1999:
Karlsruhe – St.Pauli 3:0
St.Pauli – Karlsruhe 1:0
1999/2000
St.Pauli – Karlsruhe 3:1
Karlsruhe – St.Pauli 0:0
Die vermutlichen Aufstellungen:
FC St.Pauli
1 Tihomir Bulat
2 Cory Gibbs
3 Thorsten Traub
6 Markus Lotter
8 Jens Rasijewski
14 Ugur Inceman
16 Oliver Held
17 Alexander Meier
21 Holger Stanislawski
27 Nico Patschinski
28 Jürgen Kollinger
Karlsruher SC
1 Thomas Walter
2 Bernhard Trares
4 Mario Eggimann
9 Bruno Labbadia
12 Aydin Cetin
18 Gabriel Melkam
20 Marco Engelhardt
24 Carsten Rothenbach
25 Thijs Waterink
30 Clemens Fritz
34 Ivan Saenko
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