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KA-FANS News - Einträge 2391 - 2400


KA-NEWS News Beitrag 2400 - Montag, 23.07.2001 um 22:08:45 Uhr

Altlasten beseitigen

KSC-Präsident bezieht Stellung im Fall "Bussi"

Dieser Teil des Artikels wurde aufgrund des erfolgten Gerichtsverfahren gelöscht, bei dem sich die hier gemachten Behauptungen als unzutreffend herausgestellt haben.


"Ich will nicht länger für Dinge gerade stehen, die nicht aus unserer Amtszeit stammen", verschaffte Dietrich seinem Unmut über "Altlasten" aus der Schmider-Ära Luft. Als ein "Werben um mehr Vertrauen" bezeichnete er die Bekanntgabe von Details und Fakten zum Fall "Bussi", der wohl ein Nachspiel vor Gericht folgen wird.

Dieser Teil des Artikels wurde aufgrund des erfolgten Gerichtsverfahren gelöscht, bei dem sich die hier gemachten Behauptungen als unzutreffend herausgestellt haben.

Weitere "Aufräumarbeiten" stehen an

"Wenn Sie einen sauberen Verein wollen, dann müssen auch harte Entscheidungen fallen." Präsident Dietrich gab sich in Neureut bei der Mitgliederversammlung kämpferisch und gewillt, mit den "Altlasten" weiter aufzuräumen. Ein verbales Duell zwischen Ex-Schatzmeister Herbert Heiler und Dietrich um weitere "Manipulationen" gab einen ersten Vorgeschmack auf kommende Auseinandersetzungen zwischen den "Alten" und den "Neuen" im Verein. Auch am Freitag blieben einige offene Fragen unbeantwortet, die es in möglichst naher Zukunft zu klären gilt.

Einen weiteren kritischen Streitpunkt hatten die Verantwortlichen bereits im Vorfeld der Sitzung aus der Welt geschafft. In einem mehrstündigen, von beiden Seiten als klärend und gut beurteilten Gespräch zwischen Präsident und Vertretern des Fan-Dachverbandes Supporters hatten die beiden Parteien die unter der Woche aufgetauchten Probleme behoben. Ein Beweis dafür, dass man auch beim KSC Probleme und Differenzen ohne eine Schlammschlacht lösen kann. (ame)
KA-NEWS News Beitrag 2399 - Montag, 23.07.2001 um 22:08:02 Uhr

Die neue Satzung des KSC

Verein will sich stärker an Mitgliedern orientieren

Karlsruhe - 221 der rund 3.000 Mitglieder des Karlsruher Sport-Clubs hatten sich vergangenen Freitagabend in der Neureuter Badnerland-Halle eingefunden, um über die neue Satzung des Traditionsvereins zu diskutieren und abzustimmen. Nach einer sachlich geführten und von den meisten Mitgliedern als "gut" und "fruchtbar" empfundenen Marathonsitzung war es nach über drei Stunden endlich soweit: Mit einer eindrucksvollen Mehrheit bei lediglich zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung hatten die Mitglieder für die neue Satzung votiert und dadurch den Weg frei gemacht für einen in Zukunft stärker Mitglieder orientierten und transparenteren Verein.

"Insgesamt stellt sich die Satzung als recht ausgewogene, gut strukturierte und die Rechte der Mitglieder stärkende Vereinsfassung dar." Zu diesem Schluss kam der Karlsruher Rechtsanwalt Dr. Schneider, der die Satzung im Vorfeld ordnungsgemäß geprüft hatte. Neben eher trockenen Neuerungen wie der Erweiterung des Aufgabenkatalogs für den Verwaltungsrat oder einer klareren Regelung des Wahlausschusses beinhaltet die neue Satzung auch einige praktischere Veränderungen. So ist die Amtszeit des Präsidenten zukünftig auf maximal neun Jahre beschränkt. Außerdem wurde als neues zentrales Organ der Vereinsrat eingeführt, der sich aus dem Präsidium, den einzelnen Abteilungsleitern und weiteren gewählten Mitgliedern zusammensetzt.

Neue Satzung gleich in die Praxis umgesetzt

Nachdem die Satzung am Freitagabend mit deutlicher Mehrheit verabschiedet war, zeigte sich nur wenige Minuten später bereits die neue "Zukunftsfähigkeit" des Vereins, bei der den Mitgliedern von Präsident Dietrich ein größeres Mitspracherecht eingeräumt werden soll. Die anwesenden KSC-Mitglieder forderten mehrheitlich, dass sich Vize-Präsident Michael Steidl bei der nächsten ordentlichen Versammlung dem Votum der Mitglieder stellen soll. Somit wird es im Herbst zu Neuwahlen des Vize-Präsidenten kommen.

Steidl war ursprünglich nach dem überraschenden Rücktritt von Ex-Vize Werner Merkel vom Präsidium als dessen Nachfolger bestimmt worden. Dieses Verfahren wurde von den Mitgliedern jedoch als "zumindest zweifelhaft" angesehen und wider der neuen Mitgliederorientiertheit empfunden. Mit einer deutlichen Mehrheit wurde der Antrag für Neuwahlen verabschiedet. Bis zu den Neuwahlen wird Steidl vorerst auf jeden Fall im Amt bleiben - ob er sich im Herbst allerdings mit einer Kandidatur dem Mitgliedervotum stellen wird ließ der 38-Jährige vorerst noch offen. (ame)
Kicker News Beitrag 2398 - Montag, 23.07.2001 um 22:06:57 Uhr

Engelhardt: Respekt ja - Angst nein

Beim Testspiel gegen Racing Straßburg - der KSC kassierte mit 1:2 die erste Niederlage in der Vorbereitung - musste Marco Engelhardt (20) auf der rechten Mittelfeldseite ran. Obwohl er Linksfuß ist und "am liebsten zentral spielt. Aber der Trainer wollte noch mal etwas ausprobieren", erklärte der schnelle, technisch beschlagene U-20-Nationalspieler, der erst im Trainingslager in Bad Wörishofen nach einem langen Ablösepoker aus Erfurt zum KSC-Kader stieß. Unterschiede stellte er bereits fest: "Beim KSC ist alles professioneller. Das geht beim Bus los und hört beim Ausrüster auf. Das ist fast Luxus, so was bin ich nicht gewohnt."

Angst vor der Zweiten Liga hat er nicht - aber Respekt. "Die Schnelligkeit, die Härte in den Zweikämpfen, das wird der große Unterschied zur Regionalliga. Aber mir ist davor nicht bange", so Engelhardt, der mit seinem Freund Clemens Fritz ins Badische wechselte, und noch gemeinsam auf Wohnungssuche in Karlsruhe ist. Die Vorbereitung lief für ihn gut. Er ist auf dem Sprung in die Startelf. Doch Engelhardt zeigt gebremsten Optimismus: "Ich hoffe, und würde mich freuen, gegen Schweinfurt zur Anfangself zu gehören. Egal ob ich dabei bin oder nicht - von einem Sieg über Schweinfurt gehe ich aus."
KA-NEWS News Beitrag 2397 - Montag, 23.07.2001 um 13:29:30 Uhr

Erste Testspielniederlage für Kuntz-Elf

KSC verliert gegen Racing Straßbourg mit 1:2

Soults-sous-Forets - Im Vergleich mit dem französischen Zweitligisten Racing Straßbourg zog der KSC mit 1:2 den Kürzeren. In einer von der drückenden Hitze geprägten Partie besaßen Strafraumszenen und Torchancen eher Seltenheitswert. Nachdem Neuzugang Gabriel Melkam in der 34. Spielminute den 1:0 Rückstand der Elsässer ausgeglichen hatte, war es der Finne Paatelainen, dem eine Viertelstunde vor Schluss der Siegtreffer für Straßbourg gelang.

Beim letzten Härtetest vor dem bevorstehenden Saisonstart am kommenden Sonntag präsentierte sich Racing Straßbourg vor gut 4.000 Zuschauern als das agilere Team. Für KSC-Trainer Stefan Kuntz bot sich im Elsass noch ein letztes Mal die Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen die eine oder andere spielerische Variante auszuprobieren bevor es nun Ernst wird. Man darf gespannt sein, wer am Sonntag bei der Partie gegen Schweinfurt letztlich den Sprung in die erste Elf geschafft hat. (ame)
Boulevard Baden News Beitrag 2396 - Montag, 23.07.2001 um 06:49:42 Uhr

KSC unterliegt Racing Strasbourg


Soultz-sous-Forets. Mit 1:2 musste der KSC im Duell mit dem Elsässer Zweitligisten Racing Strasbourg auf dem Dorfplatz von Soultz-sous-Forets die Segel streichen. Während die erste Hälfte noch relativ ausgeglichen über die Bühne ging, war Strasbourg in der zweiten Hälfte deutlich stärker.
Bereits nach rund sechs Minuten hatte Strasbourg seine erste Chance zu verzeichnen, doch Belloso scheiterte mit einem Kopfball nur knapp.
Der KSC, der mit den Neulingen Engelhardt, Melkam, Kracht und Labbadia angetreten war, hielt dagegen - dennoch gingen die Elsässer nach einem Solo von Spievack (29.) in Führung. Neuzugang Gabriel Melkam war es schließlich vorbehalten - nach einem katasrophalen Schnitzer von Racing-Keeper Eggimann - zum 1:1 auszugleichen.
Die Strasbourger, die quasi mit einer verstärkten zweiten Mannschaft antraten (Luyindula, Bertin, Martins oder Johansen fehlten) hatten bei Gluthitze einen Tick mehr vom Spiel. So konnte auch der Finne Paatelainen (75.) zum verdienten 2:1 für die Hausherren einschießen.Für die Karlsruher hatte zuvor Abwehr-Mann Kracht gerade noch einen Treffer verhindern können. Auch Strasbourgs Belloso scheiterte ebenfalls nur knapp an KSC-Keeper Thomas Walter. Insgesamt waren Torchancen jedoch eher Mangelware.
KSC-Coach Stefan Kuntz nutzte die Test-Partie im Elsass, um insgesamt sechs Mal auszuwechseln. Der holländische Abwehr-Chef Thijs Waterink nach der Partie: „Wir wollten mal was probieren, sehr schade, dass wir verloren haben. Aber es wird nun wirklich Zeit, dass es um Punkte geht und wir uns wieder im Spielbetrieb beweisen können.” (voko)
Stuttgarter Nachrichten News Beitrag 2395 - Freitag, 20.07.2001 um 11:00:52 Uhr

Scharinger - der verhinderte Star

Der neue Spielmacher soll die Stuttgarter Kickers zurück in die zweite Liga führen

Stuttgart - Rainer Scharinger hat im Fußball eigentlich schon so ziemlich alles erlebt: Jetzt soll der 34-jährige Routinier den Regionalligisten Stuttgarter Kickers als Spielmacher zurück in die zweite Liga führen.

VON JÜRGEN KEMMNER

Zwei Umstände haben die große Karriere des Rainer Scharinger verhindert - das Talent und die Fähigkeiten dazu besaß er: seine Heimatverbundenheit und Winfried Schäfer. "Als ich beim Karlsruher SC spielte, konnte ich machen, was ich wollte - Schäfer hat mich aufs Abstellgleis geschoben'', sagt der Mittelfeldspieler. Drei Jahre machte Scharinger das mit - dann hatte Schäfer ihm jeden Traum zerstört. Der Karlsruher ließ sich reamateurisieren , arbeitete wieder als Verwaltungsangestellter und kickte nur noch bei den KSC-Amateuren. "Ich hatte die Schnauze voll und kurzzeitig jegliche Freude am Fußball verloren'', erzählt der verhinderte Star.

Zerbrochen ist Scharinger aber doch nicht daran - wenngleich schon ein klein wenig Wehmut in ihm hochkommt, wenn er an die Jahre beim KSC mit Mehmet Scholl, Oliver Kahn und Michael Sternkopf in der Mannschaft denkt. "Heute denke ich manchmal, es wäre schon schön gewesen, diese Erfolge auch gehabt zu haben'', sagt Schringer - er ist seinen Weg gegangen: die kleine Karriere. Für den SSV Ulm 1846 spielte er 30-mal in der Bundesliga, erzielte vier Tore.

Er hätte nach der Ulmer Pleite locker in der zweiten Liga unterkommen können, Angebote lagen vor. Doch seine Heimatliebe hinderte ihn am Gang in die Ferne. "Ich wollte in der Nähe von Karlsruhe bleiben, wo meine Familie lebt'', sagt der Kicker-Regisseur, "das hat auch mit meiner Erziehung zu tun.'' Scharinger hat früh gelernt, dass die Welt nicht nur aus Fußbällen besteht. Die Mutter unterstützte den kleinen Kicker, der Vater drängte dagegen auf eine solide Ausbildung. Das prägte. "Später haben Team-Kollegen oft über mich gewitzelt, weil ich im Mannschaftsbus Zeitung oder ein Buch gelesen habe'', erzählt der Mann, der immer das Trikot mit der 8 trägt. Ein bisschen Aberglauben darf schon sein.

Und jetzt ist Scharinger schließlich bei den Blauen gelandet. "Die Entfernung passte, zudem hat Trainer Rainer Zobel mich sofort überzeugt, dass hier etwas Gutes heranwächst'', sagt er. Der Routnier soll das junge Team nicht nur auf dem Spielfeld führen, er soll die Youngster auch außerhalb des Rasens auf den rechten Weg bringen. Diese zweite Aufgabe gefällt ihm. "Die jungen Spieler hier sind nicht abgehoben und lassen sich etwas von den alten sagen'', meint der Badener, "und außerdem war ich schon immer einer, der gern kommuniziert.'' Da kann ihm keiner widersprechen - wenn Scharinger auf dem Platz genauso wenig zu bremsen ist wie sein Redefluss, dann ist den Kickers der Aufstieg nicht zu nehmen.
Boulevard Baden News Beitrag 2394 - Freitag, 20.07.2001 um 10:59:36 Uhr

Colani-Stadionpläne vom Tisch?

Presse: KSC will ein reines Fußballstadion



Karlsruhe. Der Karlsruher SC verfolgt die Stadionpläne des Star-Designers Luigi Colani nicht mehr. Colani hatte Pläne für ein multifunktionales Stadion mit einem Schiebedach entworfen. KSC-Präsident Detlef Dietrich gab in einem Gespräch mit Journalisten zu verstehen, dass der KSC ein reines Fußballstadion wolle. Colani hatte sein Stadion-Modell im vergangenen Jahr bei der offerta in Karlsruhe erstmals ausgestellt. (cal)
- Baden Online News Beitrag 2393 - Donnerstag, 19.07.2001 um 17:08:17 Uhr

Pokalsieger Straßburg empfängt Meister Nantes

Pokalsieger Straßburg empfängt Meister Nantes

Straßburg (hb). Bevor die Profi-Kicker von Racing Straßburg am Sonntag, 29. Juli, in Le Havre in die zweite französische Fußball-Division starten, stehen noch zwei interessante Spiele für die Elsässer an. Einen besonderen Leckerbissen in Sachen Fußball bietet Racing Straßburg als Pokalsieger heute, 20.45 Uhr, auf der Meinau seinen Fans mit dem Supercup-Finale gegen den amtierenden französischen Fußballmeister FC Nantes. Und am Samstag, 18 Uhr, testet Racing gegen den Zweitligisten Karlsruher SC im elsässichen Soultz-sous-Forèt seine Form.Während der FC Nantes letzte Saison seine achte französische Meisterschaft feierte, musste Racing den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Zwar gelang es den Straßburgern, Nantes überraschend mit 4:1 im Pokal-Halbfinale auszuschalten, doch die Punktspiele gingen beide verloren. In Straßburg 0:5 und in Nantes 0:1.Personell haben sich beide Mannschaften nicht viel verändert. Der FC Nantes hatte, nachdem Torwart Michael Landreau und Stürmer Oliver Monterrubio blieben, keine nennenswerten Abgänge.Auch bei Straßburg drehte sich das Spielerkarussell nur spärlich. Zwar möchte man sich von einigen Spielern trennen, darunter sollen auch Teddy Bertin und Pegguy Luyindula sein, aber außer Valeren Ismael, der zu Racing Lens zurückkehrte, und Gharib Amzine, dessen Vertrag auslief, gab's bisher keine Abgänge. Neu ist Christian Bassila, ein 23-jähriger Franzose, der zuletzt in West Ham United in England spielte.Die gravierendste Änderung gibt's auf der Bank: Trainer Yvon Pouliquen kümmert sich wieder um die Jugendarbeit bei Racing seit Juni steht Ivan Hasek von Spartak Prag in der Verantwortung. Das Spiel gegen Nantes ist sein erster Auftritt als Trainer im Meinau-Stadion.
KSC-Server News Beitrag 2392 - Donnerstag, 19.07.2001 um 17:01:10 Uhr

KSC weist Vorwürfe der Supporters Karlsruhe zurück

Der KSC arbeitet seit Jahren einvernehmlich und damit erfolgreich mit den Supporters Karlsruhe e.V. und dem Fan-Projekt im Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V. zusammen. In dieser Zeit wurden etliche gemeinsame Projekte realisiert, zuletzt der Familientag 2001 zugunsten der Aktion Mensch, der ohne die Kooperation von Verein und Fans sowie das Engagement der Supporters in dieser Größenordnung nicht durchführbar gewesen wäre.

Die Unterstützung aller Fans des KSC, die insbesondere in der vergangenen Saison bewiesen haben, dass sie absolut erstligareif sind, wurde und wird durch den Club daher in keinster Weise in Frage gestellt oder beschnitten.

Umso größer war die Überraschung des Präsidiums über die gemeinsame Presseerklärung, die Supporters und Fan-Projekt heute an viele Redaktionen verschickten. Die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Verein, Stadt und Fans werde durch den Verein aufgekündigt, heißt es darin, von drastischen Mittelkürzungen bei der Subventionierung der Fanarbeit ist die Rede. Außerdem ignoriere der KSC Anliegen seiner organisierten Fans.

Das Präsidium stellt folgende Fakten dagegen:

  • Mit Frank Ockert haben wurde seit April diesen Jahres ein hauptamtlicher Fanbeauftragter eingestellt, der sich anders als vorher ausschließlich um die Belange der Anhänger kümmert.

  • Außerdem finanziert der KSC in dieser Saison zu einem Drittel die Stelle eines hauptamtlichen Sozialarbeiters im Stadtjugendausschuss für das Fanprojekt.

  • In der vergangenen Saison hatte ein Sponsor die Dauerkartenpreise für die Fanblöcke subventioniert. Obwohl dieser Beitrag in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird, wurde die Unterstützung für die Supporters in voller Höhe beibehalten. Dies führt zu einem Einnahmeverlust für den Verein von ca. 80.000 DM, der in vollem Umfang den Supporters zukommt, obwohl diese als Dachverband von den übrigen 83 autorisierten KSC-Fanclubs bisher noch nicht legitimiert wurden.

  • An eine Mittelkürzung wird in keiner Weise gedacht. Weitere Zuwendungen, die sich in der kommenden Zweitligasaison auf weitere ca. 20.000 DM belaufen werden, sollen in der Zukunft lediglich allen Fanclubs zur Verfügung stehen und damit gerechter verteilt werden. Zum Vergleich: In der letzten Zweitligasaison wurden die Fans insgesamt mit lediglich 50.000 Mark unterstützt, für die kommende Saison steht den Anhängern damit ein Vielfaches dieses Betrages zur Verfügung.

  • Derzeit laufen die gemeinsamen Planungen für die neue Saison. Einige konstruktive Gespräche zwischen Supporters und KSC-Geschäftsstelle haben stattgefunden. Nach wie vor ist das Präsidium übereinstimmend der Ansicht, dass eine eigenständige Fanvertretung als Teil der Dreisäulenstrategie Fan-Projekt, Fanvertretung und vereinseigene Fanbetreuung von großer Wichtigkeit ist. Daher haben die Verantwortlichen stets ein offenes Ohr und eine offene Tür für die Belange der Fans und werden auch in Zukunft das Gespräch mit den Anhängern des KSC suchen.
    KA-NEWS News Beitrag 2391 - Donnerstag, 19.07.2001 um 16:57:34 Uhr

    Ist der "zwölfte Mann" beim KSC einer zuviel?

    Graben zwischen Präsidium und Fans wird größer

    Karlsruhe - Eigentlich sollte man sich im Wildpark in aller Ruhe auf die in weniger als zwei Wochen beginnende Zweitliga-Saison konzentrieren - doch Pustekuchen. Kaum sind die jüngsten Meldungen über eventuelle finanzielle Engpässe und ausstehende Zahlungen an einige Spieler verklungen, rückt auch schon der nächste Krisenherd ins Rampenlicht. Am gestrigen Mittwoch wandte sich der Dachverband der KSC-Fans "Supporters" mit einer herben Kritik am KSC-Präsidium an die Öffentlichkeit.

    Unter anderem werfen die Supporters den Verantwortlichen beim KSC vor, dass die finanzielle Unterstützung der Fans für die kommende Saison massiv eingeschränkt wurde und dass der Verein die Anliegen seiner organisierten Fans "schlichtweg ignoriert". Schärfster Kritikpunkt ist jedoch die Aussage, dass die Supporters ihren Status als Dachverband vom Verein entzogen bekamen.

    Galt die Zusammenarbeit zwischen Fans und Verein in Karlsruhe lange Zeit deutschlandweit als vorbildlich, so vermehren sich die Streitpunkte und gegenseitigen Vorwürfe in jüngster Zeit stärker. Nach dem überraschenden Rücktritt von Vizepräsident Werner Merkel vor einigen Wochen bildet die Kritik der Supporters ein neuerliches, negatives Highlight in der Beziehung zwischen dem KSC-Präsidium um Präsident Detlef Dietrich, Geschäftsführer Wilfried de Buhr und einem Teil der Karlsruher Fan-Szene.

    Präsidium weist Vorwürfe zurück

    Das Präsidium des KSC zeigte sich am gestrigen Mittwoch zunächst einmal überrascht. Laut Aussage von Präsident Detlef Dietrich sollen die Fanprojekte auch in der kommenden Saison mit rund 100.000 Mark finanziell unterstützt werden.

    Auch den Kritikpunkt der Interessenignorierung wies Dietrich mit Verweis auf Frank Ockert zurück. Ockert ist seit April diesen Jahres beim KSC als festangestellter Fanbeauftragter beschäftigt und kümmert sich ausschließlich um die Belange der Fans. Allerdings bestätigte die Vereinsführung, dass die Supporters "als Dachverband von den übrigen 83 autorisierten KSC-Fanclubs bisher noch nicht legitimiert wurden".

    Somit bleibt die Frage offen, wann im Wildpark die nächste Bombe platzt. Eine gute Gelegenheit könnte sich dafür am kommenden Freitag ergeben, wenn die nächste Mitgliederversammlung des KSC ansteht. Dann wird sich das Präsidium den Kritikpunkten der Supporters quasi Auge in Auge stellen müssen. "Programmpunkt 4: Verschiedenes" dürfte somit zum unerwarteten Highlight der Veranstaltung werden. (ame)
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