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News Beitrag 2280 - Dienstag, 05.06.2001 um 09:26:05 Uhr
Kritzer ist ein Kandidat
Hausgemachte Querelen beim KSCKARLSRUHE (put). Eigentlich könnte sich der Karlsruher SC in aller Ruhe auf die neue Saison in der zweiten Liga vorbereiten. Aber nur eigentlich, denn der Aufsteiger hat mit hausgemachten Querelen zu kämpfen. So erklärte der Vizepräsident Werner Merkel jetzt seinen Rücktritt, angeblich weil er die Politik des Präsidenten Dietrich nicht mehr länger abnicken wollte. Merkel störte sich anscheinend vor allem an der mehrere hunderttausend Mark teuren Vereinbarung mit der Leichtathletin Heike Drechsler - und am Konfrontationskurs mit der Stadt Karlsruhe in Sachen Ausbau des Wildparkstadions.
Parallel zu den internen Turbulenzen versucht der Trainer Stefan Kuntz die sportlichen Weichen zu stellen. Fest steht, dass der aus der KSC-Jugend stammende Marcel Rapp (zuletzt Rot-Weiß Oberhausen) zurückkehrt. Kontakte geknüpft wurden zudem zu dem Exnationalspieler Martin Wagner vom VfL Wolfsburg - und zu Christian Kritzer, der nach dem Abstieg der Stuttgarter Kickers auf der Suche nach einem Klub ist. Zu diesen beiden Kandidaten gebe es aber keinen Kommentar und keine Wasserstandsmeldung, heißt es beim KSC. Zumindest noch nicht.
News Beitrag 2279 - Montag, 04.06.2001 um 20:43:34 Uhr
Vorstand wählt Michael Steidl zum Vizepräsidenten
Das Präsidium hat heute die Gremien darüber informiert, dassWerner Merkel sein Amt als Vizepräsident des Vereins niedergelegt hat.
Dieses geschah, wie er dem Präsidium in einem Brief mitteilte, aus
persönlichen Gründen. Gleichzeitig bat er, seinen Beschluss als endgültig zu respektieren.
Als Nachfolger wurde Michael Steidl, 38 Jahre alt, Kaufmann, durch den Vorstand, dem das Präsidium angehört, in das Amt berufen. Steidl bringt langjährige Erfahrung aus der Arbeit in verschiedenen Sportvereinen mit, war zuletzt stellvertretender Leiter der KSC Nachwuchsabteilung und wird als Schwerpunkt für die Nachwuchsabteilung Fußball sowie das Mitgliederwesen zuständig sein.
- SWR Videotext News Beitrag 2278 - Montag, 04.06.2001 um 17:53:39 Uhr
Fußball: KSC-Vize Merkel tritt zurück
Beim Zweitliga-Auftsteiger Karlsruher SC hat Vizepräsident Werner Merkel am Sonntagabend seinen Rücktritt eingereicht. Das bestätigte der 40-Jährige.Zu den Gründen wollte Merkel nichts sagen. Spekulationen, er sei aus familiären Gründen oder wegen Arbeitsüberlastung zurückgetreten, wies er zurück.
Nach dpa-Informationen wollte Merkel die Vorgehensweise des KSC in Sachen Stadionneubau nicht weiter mittragen. Probleme soll es auch wegen der Art und Weise der Vertragsverlängerung für Geschäftsführer de Buhr gegeben haben.
News Beitrag 2277 - Montag, 04.06.2001 um 17:37:05 Uhr
Stellungnahme der Mitgliederinitiative DER NEUE KSC zum Rücktritt von W. Merkel
DIE TRAURIGE WAHRHEITWerner ist von allen Ämtern beim KSC mit sofortiger Wirkung und aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Wir - seine Freunde vom Neuen KSC - bedauern dies sehr, respektieren aber seine Entscheidung.
Wir danken Werner für sein riesiges Engagement für unseren Verein. Seine Arbeit in der Vergangenheit als Fanbeauftragter, aber vor allem sein Einsatz für den Wiederaufbau des Vereins nach dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang belegen wohl eindeutig seinen Idealismus und seine Liebe zum Verein.
Da sich Werner selbst nicht zu den Gründen seines Schrittes geäußert hat und darum bat, ihn nach monatelanger Arbeit fast rund um die Uhr ein wenig Ruhe zu gönnen, sind alle Berichte über die Hintergründe - egal woher sie kommen - pure Spekulation, an denen wir uns nicht beteiligen wollen.
Wir von der Mitgliederinitiative "der neue KSC" werden auch weiterhin alles tun, um seine und unsere Vision des mitgliederbestimmten Vereins beim KSC umzusetzen.
News Beitrag 2276 - Montag, 04.06.2001 um 14:48:59 Uhr
KSC-Vize Merkel wirft das Handtuch!
Karlsruhe. KSC-Vizepräsident Werner Merkel erklärte am Pfingstsonntag überraschend seinen Rücktritt -aus persönlichen Gründen. Freunden gegenüber soll Merkel begründet haben, er sei ausgelaugt, wolle nicht mehr nur abnicken. Besonders die mehrere hundert tausend Mark teure Vereinbarung mit Leichtathletin Heike Drechsler, aber auch der Konfrontationskurs mit der Stadt Karlsruhe in Sachen Stadionbau hätten den „Mann der Fans und Mitglieder” zermürbt.Merkel war vor einem Jahr mit den meisten Stimmern aller Kandidaten zum Vizepräsidenten gewählt worden. Die KSC-Fanszene ist unruhig, soll gar Unterschriften für eine außerordentliche Mitgliederversammlung
auftreiben. Das Präsidium setzte sich Montagabend zusammen, „um über die Vorgänge zu beraten. Dann werden wir informieren”, erklärte der „Macher” beim KSC, Wilfried de Buhr. (sb)
News Beitrag 2275 - Sonntag, 03.06.2001 um 23:31:53 Uhr
Melkam verstärkt KSC-Offensive / weiterhin keine Freigabe für Duo Engelhard/Fritz
Die Regionalliga-Saison ist passé, der Karlsruher SC ist in den Profifußball zurückgekehrt und die KSC-Kicker genießen ihren dreiwöchigen Urlaub, bis die Vorbereitung auf die kommende Zweitligasaison beginnt.Während die Spieler selbst überwiegend am Strand liegen, ist rund um den Wildpark alles andere als Urlaubsstimmung angesagt. Vereinsführung und sportliche Leitung der Blau-Weißen arbeiten fieberhaft an der Zusammenstellung des Mannschaftskaders für die kommende Saison.
Bisher waren es überwiegend die Medien, die das Personalkarussell anzustoßen versuchten. Viele definitive Zu- oder Abgänge konnten allerdings noch nicht vermeldet werden.
Verlassen wird den KSC auf jeden Fall Ersatzkeeper Ferenc Rott. Der Ungar schnürt seine Fußballschuhe künftig für den Regionalligisten SV Darmstadt.
Bereits vor einigen Wochen heuerte Abwehrspieler Michael Zepek bei Bayer 04 Leverkusen an und steht somit ebenfalls nicht mehr im Karlsruher Kader für die kommende Spielzeit.
Ungleich impulsiver stellen sich die Spekulationen im Bereich der Neuzugänge im Team von Trainer Stefan Kuntz dar.
Als definitiv sind auf Seiten der Zugänge allerdings bisher gerade einmal drei Namen zu nennen.
Als Ersatztorwart kommt Bastian Becker vom SC Halberg Brebach. Der 21-Jährige unterschreib einen Einjahresvertrag und wird als Vertragsamateur in den Kader der Zweitligamannschaft aufgenommen.
Zudem wechselt Danny Fuchs von den Amateuren der Münchner Löwen zum KSC. Der 23-Jährige „Allrounder“ soll vor allem das Mittelfeld des Zweitligaaufsteigers bereichern.
Seit dem gestrigen Donnerstag steht ebenfalls fest, dass Mittelfeldspieler Gabriel Melkam ins Badische wechseln wird. Der Nigerianer erhielt von seinem bisherigen Arbeitgeber, der SG Wattenscheid, die Freigabe. Über die Höhe der Ablösesumme haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Voraussichtlich ebenfalls zum KSC wechseln wird dessen Bruder, Innocent Melkam. Aus familiären Gründen soll der 20-Jährige mitverpflichtet werden und das Oberliga-Team verstärken.
Nichts Neues gibt es hingegen im Falle der beiden vom KSC umworbenen Erfurtern, Clemens Fritz und Marco Engelhard.
Der FC Rot-Weiß, der in der vergangenen Saison in der Regionalliga Süd den 15. Tabellenplatz belegte und somit den Gang in die Oberliga antreten muss, möchte die beiden Angreifer allerdings mit allen Mitteln halten und pocht auf die Einhaltung deren Verträge. Von KSC-Geschäftsführer Wilfried de Buhr erntet die Erfurter Vereinsführung daher harsche Kritik. Es sei unmoralisch, so de Buhr, solche Spieler in der Oberliga halten zu wollen. Gleichzeitig kündigt der Geschäftsführer an, dass der KSC in diesem Fall auf jeden Fall Kampflinie fahren möchte: Der Abstieg der Erfurter sei eine bittere Angelegenheit, allerdings seien die Chancen auf Seiten der Karlsruher Fritz und Engelhard verpflichten zu können, durch diesen Umstand alles andere als gesunken.
Die Verhandlungen mit dem Dortmunder Alfred Nijhuis sind ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Der 35-jährige ist sich noch unschlüssig, ob er dem aktiven Fußball noch ein weiteres Jahr erhalten bleiben möchte oder seine Fußballschuhe bereits jetzt an den Nagel hängen wird.
Die Entscheidung darüber, was mit den „Wackelkandidaten“ wie Dirk Fengler, Robert Hanko, Vitus Nagorny, Martin Fabus und Ben Manga, auf Seiten des KSC passieren wird, wird in der kommenden Woche erwartet. Es ist nicht auszuschließen, dass sich der Sport-Club vom ein oder anderen der oben genannten Spieler trennen wird um Platz für weitere Verstärkungen zu schaffen.
Am 22. Juni, zum Trainingsauftakt, wird der Kader jedenfalls vollständig sein und Trainer Stefan Kuntz kann seine Mannen gezielt auf die anstehenden Aufgaben in der zweiten Bundesliga vorbereiten. (eis)
News Beitrag 2274 - Sonntag, 03.06.2001 um 23:31:07 Uhr
KSC II packt den Klassenerhalt
Am vorletzten Spieltag der Saison 2000/2001 setzte sich die Oberligamannschaft des Karlsruher SC mit 2:0 (0:0) gegen den 1. FC Denzlingen durch. Die Karlsruher brachten mit diesem Sieg, bei strömendem Regen, vor 280 Zuschauern auf Platz 2 der Karlsruher Wildparkstadions, den Klassenerhalt unter Dach und Fach.Die Gäste aus Denzlingen zeigten sich in den ersten 45 Minuten als die klar spielbestimmende Mannschaft, zwingende Torchancen waren aber, nicht zuletzt wegen des nassen und schlecht zu bespielenden Rasens, auf beiden Seiten Mangelwahre.
Für die größte Tormöglichkeit im ersten Durchgang sorgte der Denzlinger Jürgen Sillmann, der mit seinem Freistoß aus 17 Metern nur den Pfosten des Gehäuses von KSC-Schlussmann Martin Fischer traf.
Nach 59 Minuten schickte der wenig souverän agierende Schiedsrichter Florian Steinberg den Karlsruher Abwehrspieler Alessandro Caruso, der in der nächsten Saison an die Amateure des VfB Stuttgart ausgeliehen wird, wegen wiederholter Disziplinlosigkeit mit der gelb-roten Karte unter die Dusche.
Der KSC nahm nun allerdings, trotz Unterzahl, das Heft in die Hand und in der 76. Spielminute erzielte der eingewechselte Bruno Martins nach toller Vorarbeit von Sven Eller das 1:0 für die Mannschaft von Trainer Marco Pezzaiuoli.
Für den Schlusspunkt in diesem Spiel sorgte in der Nachspielzeit der ebenfalls eingewechselte Jan Malsch, der den Ball mit einer Direktabnahme aus über 25 Metern ins Tor der Denzlinger wuchtete.
Nach diesem Spieltag haben die KSC-Amateure 44 Punkte auf dem Konto und können sich somit vom Abstiegskampf verabschieden. Anders sieht es beim Gegner, dem 1. FC Denzlingen aus. Dieser muss noch bis zum 34. Spieltag um die Klassenzugehörigkeit in der kommenden Spielzeit bangen. (eis)
News Beitrag 2273 - Donnerstag, 31.05.2001 um 18:31:36 Uhr
Rauschendes Fußballfest im Wildparkstadion
Wiedersehen mit alten KSC-Helden bei Schütterle-AbschiedsspielKarlsruhe - Tore und Kabinettstücke im Minutentakt gab es am Mittwochabend beim Abschiedsspiel von KSC-Legende Rainer Schütterle zu bestaunen. Alte KSC-Haudegen aus ruhmvollen Uefa-Cup-Zeiten wie "Euro Eddy" Schmitt oder Gunter "Magic" Metz sowie Ex-Nationalspieler wie Jürgen Klinsmann und Guido Buchwald gaben sich im Wildparkstadion die Klinke in die Hand. Schüttes Dream-Team besiegte die aktuelle Zweitliga-Mannschaft des KSC vor mehr als 5.000 Zuschauern mit 6:5. Beide Mannschaften boten den Zuschauern einen unterhaltsamen Abend, bei dem der Spaß im Vordergrund stand. Wie formulierte es KSC-Trainer Stefan Kuntz so schön: "Ein Festival für die Zuschauer".
Erinnerungen an glanzvollere KSC-Zeiten wurden an diesem Abend reichlich geweckt. Im bunten Rahmenprogramm des Abschiedsspiel wurde vor dem Anpfiff per Videoeinspielung zunächst noch einmal an das unvergeßliche 7:0 gegen Valencia aus dem Jahre 1993 erinnert. Dann folgte der Einzug der "Gladiatoren". Mit einer Ehrenrunde im Smart enterte die Fußball-Prominenz einzeln die Arena. Besonders stürmisch begrüßt wurden dabei um die beiden Trainer Winfried Schäfer und Werner Olk alte KSC-Idole wie Burkhard Reich, Rainer Krieg oder Michael Harforth - und natürlich Rainer Schütterle selbst. Sergej Kiriakov fehlte leider - er hatte keinen Flug bekommen. Und Slaven Bilic konnte von den Organisatoren nicht geortet werden, von ihm fehlt derzeit jede Spur.
Den Torreigen eröffnete dann nach gut zehn Minuten der Knipser in Reihen des KSC, Martin Fabus. Bis zur Halbzeit sollten noch sechs weitere Treffer folgen - allesamt sehenswert. Als besonders agil präsentierte sich der extra aus den USA eingeflogene Jürgen Klinsmann. Zwei Treffer gelangen ihm allein in den ersten 45 Minuten. Auch Rainer Schütterle selbst konnte sich in der ersten Halbzeit in die Torschützenliste eintragen. Elegant wie eh und je ließ er KSC-Keeper Walter zum Zwischenzeitlichen 3:3 Ausgleich alt aussehen. Die restlichen Treffer zum 4:3 Halbzeitstand steuerten Birk, Rothenbach und Arnold bei.
Mit zunehmender Spieldauer ging den "alten Herren" dann aber doch zusehends etwas die Puste aus. Da nützte es auch nichts, dass der alte Trainer-Fuchs Winfried Schäfer zwischenzeitlich sogar mit zwölf Mann stürmen ließ. Aber auch in Halbzeit zwei gab es viel Szenenapplaus für die Spieler und besonders gelungene Aktionen von Metz, Famulla und Co. Weitere Tore von Schütterle, Reich, Cetin und KSC-Torwart Walter per Elfmeter sorgten für den 6:5 Endstand für Schüttes Dream-Team.
Nach dem Schlusspfiff verabschiedete sich Rainer Schütterle mit einer Ehrenrunde auf einer Harley Davidson ein letztes Mal von seinen KSC-Fans. Und wie damals erklang es von Rängen: "Oh oh - Rainer - Rainer Schütterle". (ame)
News Beitrag 2272 - Donnerstag, 31.05.2001 um 18:29:38 Uhr
Absageflut bei DFB-Junioren - Zweite Garnitur gefordert Von Hans-Joachim Zwingmann, dpa
Tampere/Finnland (dpa) - Hannes Löhr funkt SOS. Der Trainer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) musste vor dem Europameisterschafts- Qualifikationsspiele der "U 21"-Junioren gegen Finnland und Albanien eine Absageflut hinnehmen. "Das ist doch nicht normal. Mir fehlen in diesen Begegnungen insgesamt acht Stammspieler", klagte der Kölner Ex-Nationalspieler am Donnerstag. Er muss am Freitag (17.00 Uhr/DSF) gegen die Finnen in Tampere und am 7. Juni (15.00 Uhr) gegen Albanien in Tirana mit einer "zweiten Garnitur" antreten. "Schade, wir hatten eine sehr gute und eingespielte Mannschaft. Jetzt können sich die Spieler beweisen, die bisher im zweiten Glied standen", setzte Löhr sein Team unter Druck.Wie groß die Personalnot ist, zeigt die Einladung an Michael Zepek vom Karlsruher SC. Der Libero gehörte zuletzt den "U 18"-Junioren an und war für diese Saison nicht für die "U 21"-Mannschaft vorgesehen. "Ich musste so reagieren, weil uns gleich drei Abwehrspieler wegen Verletzungen ausgefallen sind", begründete Löhr die ungewöhnliche Maßnahme. Der DFB-Trainer hatte in den vergangenen Tagen jedes Mal gezittert, wenn das Telefon klingelte. "Immer wieder gab es Absagen. Vielleicht ist der Termin nach einer langen und kräfteraubenden Saison auch nicht glücklich gewählt worden", meinte der DFB-Coach.
Besonders die Ausfälle der verletzten Spieler Christian Timm (1. FC Köln), Daniel Bierofka (TSV 1860 München), Sven Müller (VfL Wolfsburg) und Sebastian Schindzielorz (VfL Bochum) bereiten dem Trainer Kopfzerbrechen. Außerdem fehlen der gesperrte Sebastian Kehl (SC Freiburg) und Christoph Metzelder (Borussia Dortmund), der zusammen mit Kehl in die A-Nationalmannschaft berufen wurde. Beide Spieler sollen das Team aber gegen Albanien wieder verstärken. Das will Hannes Löhr mit Teamchef Rudi Völler in Tirana klären.
Gegen die Finnen befinden sich die DFB-Junioren nicht in der Favoritenrolle. "Sie haben gegen England ein Unentschieden erreicht. Die Mannschaft ist auf allen Positionen gleichstark besetzt", meinte Löhr. Sein Team hatte im Vorjahr gegen Finnlands Junioren 1:3 verloren und damit die Chance auf die EM-Endrunde verspielt. Albanien dürfte nach dem 8:0 im Hinspiel kein Stolperstein sein. Dennoch warnte der DFB-Trainer: "Im eigenen Land werden die Albaner ganz anders aufspielen. Wir können nur mit einer konzentrierten Leistung bestehen."
Die voraussichtliche Aufstellung: Hildebrand (VfB Stuttgart) - Benthin (FC Union Berlin), Rapp (FC Carl Zeiss Jena), Zepek (Karlsruher SC), Rahn (FC St. Pauli Hamburg) - Borowski, Ernst (beide SV Werder Bremen), Korzynietz (Borussia Mönchengladbach), Willi - Bruns (beide SC Freiburg), Yilmaz (Hamburger SV) dpa
News Beitrag 2271 - Donnerstag, 31.05.2001 um 18:27:13 Uhr
Sportmanager Guido Buchwald soll doch beim Karlsruher SC bleiben
Karlsruhe (dpa) - Guido Buchwald wird dem Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC möglicherweise doch als Sportmanager erhalten bleiben. Dies bestätigte KSC-Präsident Detlef Dietrich am Donnerstag. Es habe bereits Gespräche mit dem Ex-Weltmeister gegeben. "Natürlich haben wir ein großes Interesse daran, weiter mit Guido Buchwald zu arbeiten", sagte Dietrich, "schließlich hat er einen wesentlichen Teil zu unserem Erfolg beigetragen." Buchwald wollte den Verein eigentlich zum 30. Juni aus familiären Gründen verlassen.Nun ist der 40-jährige Schwabe offenbar doch ins Wanken geraten. Eine Aufgabe als reines Marketing-Zugpferd schloss er jedoch aus: "Wenn ich beim KSC bleibe, dann als Sportmanager oder gar nicht." Mehr wollte Buchwald zum aktuellen Stand der Gespräche nicht sagen. "Ich denke, die Entscheidung fällt nächste Woche." Möglicherweise wird dem 76-maligen Nationalspieler künftig mehr Zeit für seine im schwäbischen Walddorfhäslach wohnende Familie eingeräumt.
Buchwald war mit dem KSC 1998 aus der Bundesliga abgestiegen und hatte ein Jahr später seine Fußball-Karriere beendet. Daraufhin verpflichteten ihn die Nordbadener als Sportdirektor. In dieser Funktion hatte er im vergangenen Jahr den Abstieg in die Regionalliga mitzuverantworten. Dem KSC war jedoch die unmittelbare Rückkehr ins Profigeschäft gelungen. "Wir haben keine Eile, die Entscheidung herbeizuführen", meinte Dietrich. "Guido Buchwald hat noch Vertrag bis zum 30. Juni. Bis dahin werden wir eine Lösung gefunden haben." dpa nb
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