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News Beitrag 2250 - Mittwoch, 23.05.2001 um 20:33:55 Uhr
Karlsruher SC als Meister wieder im Profi-Fußball
Taunusstein (dpa/lhe) - Ein Jahr nach seinem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga kehrt der Karlsruher SC als Meister der Regionalliga Süd auf Anhieb in den Profi-Fußball zurück. Der von Ex- Nationalspieler Stefan Kuntz trainierte frühere Bundesligist gewann am Mittwochabend beim SV Wehen durch Tore von Graf (27.) und Nagorny (76./81.) mit 3:0 und sicherte sich mit 61 Punkten bereits am vorletzten Saison-Spieltag den Titel. Verfolger Eintracht Trier (57) kam beim VfR Mannheim über ein 1:1 nicht hinaus
News Beitrag 2249 - Mittwoch, 23.05.2001 um 20:17:13 Uhr
KSC steigt in die zweite Liga auf!!!!
Es ist geschafft, der KSC hat den dirkten Wiederaufstieg geschafft! Durch einen 3:0 Auswärtserfolg gegen den SV Wehen steht der KSC einen Spieltag vor Saisonschluss als Ausfteiger in die 2.Bundesliga fest.
News Beitrag 2248 - Mittwoch, 23.05.2001 um 20:07:10 Uhr
Zwischenstand 2. Halbzeit: Wehen - KSC 0:3
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News Beitrag 2247 - Mittwoch, 23.05.2001 um 20:05:17 Uhr
Zwischenstand 2. Halbzeit: Wehen - KSC 0:2
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News Beitrag 2246 - Mittwoch, 23.05.2001 um 19:19:57 Uhr
Habzeitstand: Wehen - KSC 0:1
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News Beitrag 2245 - Mittwoch, 23.05.2001 um 19:04:22 Uhr
Zwischenstand: Wehen - KSC 0:1
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News Beitrag 2244 - Dienstag, 22.05.2001 um 15:35:12 Uhr
KSC kann am Mittwoch alles klar machen
(fox) Der KSC erlebte in den letzten Wochen ein "munteres" Auf und Ab. Nach verdienten Siegen, folgten prompt bittere Niederlagen im Kampf um den Aufstieg. Zuletzt vergab man die große Chance mit einem Sieg auch rein rechnerisch alles klar zu machen. Eine 0:1 Niederlage gegen den VFR Aalen (dei dem auch Ex-KSC Spieler Braun zum Einsatz kam) machte die an diesem Tag geplante Aufstiegsparty zunichte. Nach der Partie schworen die KSC-Kicker gegen den Hessischen Regionalliga-Vertreter aus Wehen noch mal hundert Prozent zu geben, um mit den zu erwartenden 2.000 Anhängern endgültig in Freudentaumel, ob der Rückkehr in den bezahlten Fussball, auszubrechen. Karlsruhes Trainer Stefan Kuntz ist sich der Sache am Mittwochabend schon sicher:" Ich gehe davon aus, dass wir am Mittoch den Aufstieg besiegeln".Die Taunussteiner können hingegen was ganz anderes "besiegeln". Und zwar den Klassenerhalt. Denn mit einem Punktgewinn in 2 Tagen, könnte man definitiv nicht absteigen, und dem Saisonfinale am kommenden Samstag gegen Elversberg gelassen entgegensehen. Das am Mittwoch noch der Tabellenführer in das Wehener Walberg-Stadion kommt, "spornt meine Mannschaft noch mehr an", wie SV-Coach Gerd Schwickert behauptet.
Es wird sich also zeigen, wer am Ende dieses "Endspiels" den längeren Atem besitzt. Für beide steht viel auf dem Spiel.
News Beitrag 2243 - Montag, 21.05.2001 um 10:33:15 Uhr
Karlsruher SC - VfR Aalen 0:1 (0:1)
Samstag, 19. Mai 2001, 14:30 UhrKarlsruher SC - VfR Aalen 0:1 (0:1)
13.500 Zuschauer
0:1 (15.) Coulibaly
(ira)Der KSC wollte den Aufstiegssack zu machen. Aufgrund der Ergebnisse der weiteren Aufstiegsanwärter war dies an diesem Samstag möglich. Dies schien die Gedanken der Spieler zu lähmen. Es fehlte die Frische im Kopf, was zu Lasten des Mannschaftsspiels ging. Anfangs wurde versucht über die Flügel zuspielen, wobei Carsten Birk die Entschlossenheit der Gäste mehrfach zu spüren bekam.
Aalen machte zunächst Druck, ohne jedoch zwingende Torchancen herauszuarbeiten. Den erwartungsfrohen KSC-Anhängern lag nach 14 Minuten der Torjubel erstmals auf den Lippen. Erol Sabanov konnte einen abgefälschten Graf-Schuß jedoch auf der Torlinie noch abfangen. Die Ernüchterung folgte auf dem Fuß, Miguel Coulibaly brachte die Gäste im Gegenzug in Führung. Der nun wütende KSC kam drei Minuten später durch Aydin Cetin zu einer guten Gelegenheit, doch sein Distanzschuß wurde von Sascha Teres, der dabei zu Boden ging, abgeblockt. Der KSC-Druck war nicht so groß um zunächst Torchancen herausspielen zu können, einen Birk-Freistoß vom Strafraumeck (23.) einmal abgesehen.
Es folgte eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung, den als Sabanov vom eigenen Spieler Menck umgerannt wurde, versagte er Daniel Graf's Ausgleichtreffer (26.) - Tobias Weis hatte über den linken Flügel vorbereitet. Schiedsrichter Trautmann brachte sich selbst durch zahlreiche, aber nicht konsequent geahndete, Freistoßentscheidungen in den Mittelpunkt. Gegen die sehr gut agierende Aalener Abwehr war der KSC früh gezwungen aus der zweiten Reihe (Fabus, 34.) abzuziehen.
Den deutlich engagierter und zweikampfstärkeren Gästen stand in der 37. Minute auch noch das Glück zur Seite, als ein Menck-Foul an Tobias Weis im Gästestrafraum nicht geahndet wurde. Die KSC-Spieler nahmen erst danach die Zweikämpfe an und erreichten bis zur Pause deutlich mehr Spielanteile und kam noch zu zwei guten Gelegenheiten (Abseitstor durch Werner Heinzen nach 43. Minuten und einem knapp am Winkel vorbeistreifenden Weis-Freistoß Sekunden vor dem Pausenpfiff.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit traf Daniel Graf nach schöner Kombination (Weis-Hacke) die Querlatte, danach kam Aalen besser ins Spiel, da sich die Gastgeber zu sehr auf Einzelaktionen besannen und Bälle von Außen viel zu früh in den Strafraum schlugen. Sabanov hatte in der Folge leichtes Spiel die ungenauen KSC-Flanken aus der Luft zu pflücken. Die Vorentscheidung hatte der Ex-Karlsruher Martin Braun nach 65 Minuten auf dem Fuß, doch Thomas Walter klärte per Fußabwehr aus Nahdistanz zur Ecke.
Zwar schnürten die Karlsruher ihren Gegner in dessen Hälfte in der Folge ein, doch gelang es nicht gegen den massiven Abwehrblock erfolgreich zu agieren. In der dramitischen Schlußphase brachte Martin Fabus per Kopfballvorlage Vitus Nagorny in aussichtsreiche Position, doch dessen Kopfstoß strich am Tor vorbei - Thijs Waterink zog volley ab in Sabanov's Arme und Graf schloß um Tausendstel zu spät ab. Als Sabanov Graf zu Boden stieß sah Trautmann erneut nur die Sonne am Himmel.
Am heutigen Nachmittag fehlte es beim KSC an der Schmerzbereitschaft (Laufarbeit, Zweikampf) und dem unbedingten Willen zum Sieg. Es schien, als ob die allgemeine Meinung "mit einem Punkt sind wir aufgestiegen" sich in den Köpfen der Spieler festgesetzt hatte und dadurch eine mentale Blockade entstand. Für die noch ausbleibenden Begegnungen ist es erforderlich sich mental und körperlich deutlich zu steigern damit der Aufstieg perfekt gemacht werden kann.
Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Waterink (49.) - Neumann (46.), Coulibaly (86.)
Karlsruher SC:
Aufstellung: 1 Thomas Walter - 25 Thijs Waterink, 3 Marco Grimm (72. 9 Vitus Nagorny), 2 Werner Heinzen, 24 Carsten Rothenbach, 21 Carsten Birk (77. 5 Michael Zepek), 7 Theo Rus, 12 Aydin Cetin (67. 17 Ben Manga), 10 Tobias Weis, 15 Daniel Graf, 11 Martin Fabus
Ersatz: 22 Ferenc Rott, 6 Dirk Fengler, 8 Robert Hanko, 20 Andreas Backmann
Trainer: Stefan Kuntz
VfR Aalen:
Aufstellung: 1 1 Erol Sabanov - 28 Bochtler, 29 Martin Braun, 5 Schiele, 7 Sascha Theres, 11 Michael Butrej, 10 Branko Okic (90. 34 Oelkuch), 9 Miguel Coulibaly, 23 Neno Rogosic (61.25 Lazlo Kanyuk) , 12 Patrick Neumann, 18 Menck
Ersatz: 20 Hans-Jürgen Honold, 8 Wick, 16 Majunke, ET Rudel
Trainer: Willy Entenmann
Schiedsrichter: Stefan Trautmann (Bad Nauheim)
News Beitrag 2242 - Sonntag, 20.05.2001 um 22:52:07 Uhr
KSC muss Aufstiegsfeier verschieben
Vor knapp 14.000 Zuschauern musste der Karlsruher SC im Kampf um den Aufstieg einen herben Rückschlag einstecken. Die Mannen von Trainer Stefan Kuntz hatten, nach der Niederlage von Schweinfurt und Trier, die große Chance den Sprung in die 2.Liga klar zu machen . Was ihnen heute allerdings gegen eine stark aufspielende Aalener Mannschaft nicht gelungen ist. Die Badener unterlagen daheim mit 0:1.Bereits in der Anfangsphase machten sich leichte Unsicherheiten im Offensivspiel bemerkbar. Als nach einem schweren Missverständnis zwischen Walter und Rothenbach, Miguel Coulibaly den Treffer des Tages erzielte, war das Chaos perfekt. Zwar versuchte der Tabellenführer das Spiel wieder an sich zu reißen ( was ihm in Folge auch teilweise gelang), doch blieben Chancen absolute Rarität.
Im zweiten Durchgang ein verändertes Bild. Der in Blau spielende Gastgeber drängte die Schwaben zunehmend in die eigene Hälfte. In der 50. Minute kam Daniel Graf freistehend aus 7 Metern zum Schuss, doch verhinderte die Latte den 1:1 Ausgleichtreffer. Weitere Möglichkeiten von Heinzen und Waterink blieben ebenfalls ungenutzt. Einen Aufreger gab es aber noch im gut besuchten Wildparkstadion. Nach einer Theres-Ecke traf Neno Rogosic per Kopf zum 2:0, wurde aber umgehend vom eher unsicher wirkenden Schiedsrichter Trautmann zurückgepfiffen. Die Begründung er solle sich aufgestützt haben, wurde aber durch die TV-Bilder wiederlegt. Ausgleich der Gerechtigkeit mochten einige KSC-Fans gedacht haben. Denn in der 1. Hälfte wurde ebenfalls ein korrektes Tor von Daniel Graf nicht anerkannt. In den letzten 10 Minuten wurde das Spiel zu einem richtigen „Spannungs-Kracher“. Die Badener wollten unbedingt den erlösenden Treffer erzielen, die Aalener hingegen die Sensation schaffen gegen den Designierten 2.Liga-Aufsteiger zu gewinnen.
Als in der 85.Minute Graf alleine aufs Tor von Keeper Erol Sabanov zuging, hatten einige Anhänger der Blau-Weißen den Torschrei auf den Lippen. Dieser blieb ihnen aber im Hals stecken, denn der ansonsten gut spielenden Stürmer zögerte ein wenig, was seinem direkten Gegenspieler die Chance bot, die „Kugel“ ins Seitenaus zu befördern.
Danach war Schluss. Die Aalener haben mal wieder bewiesen dass sie immer für eine Überraschung gut sind. Den Badener hingegen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, aus ihren durchaus zahlreichen Chancen nichts gemacht zu haben. Außerdem hatte man den Eindruck, die Spieler konnten mit dem Druck „heute aufsteigen zu können“ nicht fertig werden. Einige liefen wie mit Blei in den Füßen über das Spielfeld.
Nächste Woche (Mittwoch) muss man gegen den SV Wehen gewinnen, oder zumindest einen Punkt holen, um am darauffolgenden Samstag gegen Carls-Zeiss Jena kein „Endspiel“ bestreiten zu müssen. Denn da haben die Badener in den letzten Jahren nie gute Erfahrungen gesammelt.
News Beitrag 2241 - Sonntag, 20.05.2001 um 09:26:51 Uhr
0:1: KSC vergibt Matchball
Trainer Kuntz und Fans enttäuscht / Schwaches Spiel der BadenerKarlsruhe - Es war vielleicht so eine Art Angst vor dem Sieg, die heute die Spieler des Regionalligisten Karlsruher SC ergriffen hatte: Mit einer schwachen Leistung unterlag der KSC gegen den VfR Aalen mit 0:1 (0:1). Die enttäuschten 13.500 Zuschauer mussten damit die Aufstiegsfeiern für den heutigen Abend erst einmal absagen. Trainer Stefan Kuntz zeigte sich ebenfalls maßlos enttäuscht über "Spiel und Verhalten meiner Mannschaft." Der KSC zeigte zu keinem Zeitpunkt eine wirklich aufstiegsreife Leistung. Die Badener konnten sich nur wenige zwingende Chancen erarbeiten, zeigten aber zu wenig Entschlossenheit. Gäste-Trainer Willi Entenmann freute sich über den Sieg seiner Mannschaft und zeigte sich aber umso überzeugter, dass der KSC aufsteigen werde.
"Wenn man etwas Außergewöhnliches erreichen will, muss man in solchen Situationen wie heute den Deckel zumachen." Trainer Kuntz brachte es auf Punkt. Genau das war dem KSC aber im gesamten Spielverlauf nicht gelungen. Der Tabellenführer der Regionalliga Süd zeigte sich zwar spielerisch besser, aber zu behäbig und umständlich.
Pech beim Lattentreffer
Symptomatisch für das KSC-Spiel das Zustandekommen des Gegentreffers: Carsten Rothenbach unterschätzte im Rückwärtslaufen einen hohen Ball in den eigenen Strafraum und Miguel Coulibaly konnte an Thomas Walter vorbeispitzeln. Der Ball trudelte ins Tor (14. Minute) - die kalte Dusche für den KSC. Zuvor hatte Daniel Graf aus 12 Metern Pech, als Gäste-Torhüter Erol Sabanov eine abgefälschte Flanke gerade noch auf der Linie abfangen konnte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte der KSC zwar weitere Chancen, die aber zu keinem Torerfolg führten.
Die zweite Hälfte begann mit mehr Druck der Heimmannschaft. Daniel Graf traf zwei Minuten nach Wiederanpfiff nur die Latte und ein Schuss von Thijs Waterink aus etwa 20 Metern in der 53. Minute ging knapp am Tor vorbei. Schnell verpuffte der Druck jedoch wieder, daran änderten auch die Auswechslungen von Trainer Kuntz nichts. In der 67. Minute brachte er Ben Manga für den blassen Aydin Cetin, später Vitus Nagorny für Marco Grimm (72. Minute) und fünf Minuten danach Michael Zepek für Carsten Birk.
Nüchterne Analyse von Kuntz
Die größte Chance zum Ausgleich dann sechs Minuten vor Schluss hatte wieder Daniel Graf: Frei vor Torwart Sabanov überlegt Graf aber zu lange und lässt den Ball noch von einem Aalener Abwehrspieler wegspitzeln.
Trainer Kuntz analysierte die Niederlage nüchtern: "Wir hätten heute noch nicht einmal das Unentschieden, geschweige denn einen Sieg verdient gehabt. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass eine solche Situation jetzt einfach dazu gehört und sie da durch müssen." Den Blick richtet der Saarländer nach vorne, denn am "Mittwoch haben wir die nächste Chance". Dann treten die Badener gegen den SV Wehen an. (dis)
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