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KA-FANS News - Einträge 2141 - 2150


Kicker News Beitrag 2150 - Montag, 30.04.2001 um 08:17:23 Uhr

Darmstadt mischt wieder mit

Die Kellerkinder Pfullendorf und Elversberg konnten am Freitagabend nicht die notwendigen Siege einfahren. Pfullendorf kam zu Hause gegen Wehen über ein enttäuschendes 0:0 nicht hinaus und bleibt somit Vorletzter. Elversberg konnte beim VfR Mannheim durch das 1:1 immerhin einen Punkt mitnehmen, doch dürfte dies im eng besetzten Tabellenkeller fast zu wenig sein.

An der Tabellenspitze wird es zum Ende der Saison noch einmal eng. Bei Trier ist nach der 1:2-Niederlage gegen Regensburg Ernüchterung eingekehrt. Brand (6.) und Holm (65.) markierten die Tore für die dezimierten Gäste. Den einzigen Treffer für den Zweiten schoss der Regenburger Radlspeck per Eigentor. Der direkte Verfolger der Eintracht, der FC Schweinfurt, gewann gegen Siegen mit 3:1. Erst durch ein Doppelpack von Sprecakovic und Teofilovic in den letzten zwei Minuten entschieden die 05er das Spiel für sich. Die Sportfreunde müssen in den nächsten Spielen noch punkten, denn nur noch ein Zähler trennt den Tabellendreizehnten von der Abstiegszone. Genauso knapp am rettenden Ufer steht auch Erfurt. Die Rot-Weißen erlitten eine 0:1-Pleite gegen Burghausen. Dabei erzielte Richter bereits früh das Goldene Tor (10.). Offenbach steht mit 37 Punkten zwei Zähler vor RWE. Durch das 2:2-Unentschieden der Kickers gegen die „kleinen“ 60er bleibt Ihre Serie von zehn Spielen ohne Niederlage bestehen. Dama sicherte den Punkt erst in der 90. Minute. 1:1 endete das Duell zwischen Aalen und Schlusslicht Jena und war somit das zweite Remis des Tages.

Am Sonntag gewann Aufstiegsaspirant Darmstadt gegen die Amateure von Bayern München mit 1:0. Tabellennachbar Stuttgart muss erst am Dienstag gegen Tabellenführer KSC antreten.

- Heilbronner Stimme News Beitrag 2149 - Montag, 30.04.2001 um 08:16:03 Uhr

Nordkoreas Fußballer beim KSC

Bei den Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Südkorea und Japan werden Nordkoreas Fußballer noch außen vor bleiben, 2006 wollen die Spieler aus Fernost aber aufs internationale Parkett.

"Die WM 2006 in Deutschland ist unser Ziel", sagt Nationaltrainer Ri Jong Man, der derzeit mit seiner Mannschaft in der Sportschule Schöneck bei Karlsruhe trainiert.

Leise Hoffnungen macht sich sein Verband auf ein gemeinsames Team mit Südkorea: Spätestens seit dem gemeinsamen Einmarsch der Athleten aus Nord- und Südkorea bei den Olympischen Spielen in Sydney ist dies immer wieder in der Diskussion. "Es gab eine Anfrage von südkoreanischer Seite zu diesem Thema ", erklärt Chang Jae In, der nach eigenen Angaben den südkoreanischen Verband in Deutschland vertritt, " bislang kam aus dem Norden darauf noch keine Antwort."

Nordkorea probt die Annäherung: Auf Einladung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Weltverbandes FIFA widmet sich die 27köpfige Delegation aus dem kommunistischen Nordkorea in der badischen Sportschule der Taktik und bestreitet einige Freundschaftsspiele. Für Samstag ist als Fortbildungsmaßnahme der Besuch der Bundesliga-Partie VfB Stuttgart gegen Werder Bremen geplant.

Schon bei einer Trainingsvisite beim Regionalligisten Karlsruher SC war Ri Jong Man beeindruckt: Viel aggressiver als seine Schützlinge gingen die Spieler zu Werke.

Delegationsleiter Kim Jong Man kann sich dennoch vorstellen, dass der eine oder andere Nordkoreaner bald in der Bundesliga zu sehen sein wird.

"Da müsste man sicher noch viele Gespräche führen", sagte der 42-jährige Ex-Nationalspieler, "aber für möglich halte ich das durchaus."

Doch im Moment ist das noch in ebenso weiter Ferne wie eine WM-Teilnahme. (dpa)
- Mittelbadische Presse News Beitrag 2148 - Montag, 30.04.2001 um 08:14:25 Uhr

Kuntz: Sieg als Trotzreaktion auf Spielverlegung

Karlsruhe (fal). Gleich zweimal wurde das morgige Fußball-Regionalligaspiel des Karlsruher SC bei den Amateuren von Bundesligist VfB Stuttgart verlegt: Vom gestrigen Sonntag auf den 1. Mai, und von 15 Uhr auf 11.30 Uhr am späten Vormittag. Ersteres auf Wunsch der Schwaben mit badischer Zustimmung, Zweiteres jedoch gegen den Willen des KSC, der mit einem dreiseitigen Schreiben an den Süddeutschen Fußballverband erfolglos Protest gegen die Vorverlegung einlegte.Während der KSC die Zahl von potenziellen Krawallmachern unter seinen Anhängern auf etwa 30 beziffert, gingen die örtlichen Behörden von der zehnfachen Menge möglicher Randalierer aus, die das kleine baden-württembergische Derby in Verbindung mit dem Frühlingsfest am Cannstatter Wasen als willkommenen Anlass zu Ausschreitungen nutzen könnten.»Unser Anhang besteht nicht aus gewaltbereiten Trunkenbolden«, stellte sich KSC-Trainer Stefan Kuntz hinter die eigenen Fans, denen mit dem frühen Anstoß wohl die Lust auf die Fahrt in die Landeshauptstadt und auf die Unterstützung ihrer Mannschaft genommen werden soll.Die entsprechende Antwort erwartet Kuntz von seiner Mannschaft im Gottlieb-Daimler-Stadion: »Ich hoffe, wir können nach dem Spiel - zusammen mit den Fans - mit erhobenen Armen aus dem Stadion gehen und uns freuen.« Kurzum: Der KSC möchte in Stuttgart einen Sieg feiern.Denn: »Wir haben unser Schicksal in den eigenen Händen.« Kuntz und seine Spieler interessieren sich nach eigenen Angaben nicht für Trier (1:2-Heimniederlage gegen Regensburg) oder Schweinfurt 05 (3:1 gegen Siegen). »Mit den derzeitigen 54 Punkten steigen wir nämlich nicht auf«, sagt Spielmacher Tobias Weis sechs Spieltage vor Saisonschluss.Bis auf Michael Zepek und Jens Boehnke kann Stefan Kuntz personell aus dem Vollen schöpfen, denn Marco Grimm hat seine Magen-Darm-Probleme überwunden
Stuttgarter Zeitung News Beitrag 2147 - Freitag, 27.04.2001 um 10:43:14 Uhr

Wird der KSC plötzlich nervös?

STUTTGART (sche). Bei den Amateuren des VfB Stuttgart versteht der Trainer Rainer Adrion die Aufregung im Lager der Karlsruher nicht. Wie berichtet, hat der KSC Einspruch gegen die Verbandsentscheidung eingelegt, das Regionalliga-Derby am nächsten Dienstag im Stuttgarter Daimlerstadion "aus Sicherheitsgründen'' nicht um 15 Uhr, sondern bereits um 11.30 Uhr anzupfeifen.

Nicht nur der Süddeutsche Fußballverband, auch die Polizei und das Amt für öffentliche Ordnung in Stuttgart befürchteten Ausschreitungen in direkter Nachbarschaft zum Frühlingsfest. Diese Befürchtungen wiederum hält der Karlsruher SC für unbegründet. Sie seien, sagt der KSC-Geschäftsführer Wilfried de Buhr, "unseren Anhängern gegenüber unverantwortlich''. Adrion muss sich doch sehr wundern. Halb zwölf sei doch eine akzeptable Zeit. "Ich hätte aber auch kein Problem damit, im Morgengrauen oder um Mitternacht unter Flutlicht gegen den KSC zu spielen.''

Daran, das brisante Derby erst am Dienstag auszutragen, war jedenfalls nicht zu rütteln. Einige VfB-Spieler sind nämlich bis heute noch beim Amateurländerpokal in Duisburg beschäftigt.

Ob den KSC vielleicht ein Blick auf die aktuelle Tabelle nervös macht? Schließlich kann es passieren, dass die Karlsruher noch vor ihrem Gastspiel in Stuttgart nach Monaten als Spitzenreiter abgelöst werden. Die Trierer Eintracht, die nach der Winterpause sieben ihrer acht Spiele gewonnen hat und jetzt mit nur noch zwei Zählern weniger den zweiten Platz belegt, tritt morgen daheim gegen Jahn Regensburg an. Und der FC Schweinfurt 05 würde den Rückstand auf den KSC mit einem Heimsieg über die Spfr Siegen auf drei Punkte reduzieren.

Beim VfR Aalen läuft es zurzeit zwar nicht unbedingt nach Wunsch. Aus den letzten fünf Punktspielen gab es nicht einen Sieg. Deshalb aber kommt auf der Ostalb keiner auf die Idee, bangend auf die Tabelle zu schauen. Ein Hauch von Abstiegsgefahr angesichts der lediglich sechs Punkte Vorsprung auf den Viertletzten Elversberg? "Aber nein'', sagt der Manager Helmut Dietterle, "wir haben jetzt 39 Punkte. Da wird mit Sicherheit nichts mehr anbrennen.''

Mit einem Heimsieg morgen (15 Uhr) gegen das Schlusslicht Carl Zeiss Jena schon gar nicht. Jedenfalls sei das 3:0 über den VfL Kirchheim unter der Woche zwar ein Pflichtsieg, aber eben auch gut für die Psyche gewesen. Jena? "Natürlich erwartet uns da alles andere als ein Spaziergang'', sagt auch der Trainer Willi Entenmann. Die Gäste seien weitaus besser als ihr Tabellenplatz. "Das haben sie ja eben erst mit dem 3:1 gegen Schweinfurt bewiesen.'' Zudem wird der VfR morgen nicht in Bestbesetzung spielen können. Jetzt fallen auch noch der Torwart-Kapitän Erol Sabanov (Muskelprobleme) und Dennis Hillebrand (Blinddarmentzündung) aus.

- Gießener Anzeiger News Beitrag 2146 - Freitag, 27.04.2001 um 10:41:43 Uhr

Kickers Offenbach: Wer träumt, ist fehl am Platz

OFC-Coach Berndroth tritt vor dem Heimspiel gegen 1860 auf die Euphoriebremse – Trier: Mit Sieg gegen Regensburg Spitzenreiter KSC verdrängen

STUTTGART (dpa/lsw). Der Tabellenführer pausiert, die Konkurrenz will aufschließen. Eintracht Trier will am 29. Spieltag der Fußball-Regionalliga Süd mit einem Heimsieg gegen Neuling Jahn Regensburg zumindest bis Dienstag den begehrten Platz an der Sonne einnehmen. Sieben der letzten acht Spiele haben die Trierer gewonnen. Doch Eintracht-Trainer Paul Linz findet vor dem Match am Samstag (15 Uhr) immer noch Kritikpunkte: „Wir sind vor dem Tor noch nicht abgeklärt genug. Daran müssen wir arbeiten.“ Die Rückkehr in den Profi-Fußball nach 20 Jahren Abstinenz wird angesichts der schwächelnden Konkurrenz immer wahrscheinlicher.
Verfolger Schweinfurt hat seit der Winterpause 13 Punkte auf Trier verloren. Zaghaft, kraft- und orientierungslos präsentierten sich die Franken zuletzt. „Wir dürfen nicht wieder förmlich um Gegentore betteln“, fordert Schweinfurts Trainer Djuradj Vasic vor dem Heimspiel gegen die SF Siegen am Samstag (14.30 Uhr). 39 Gegentreffer sind für einen Tabellendritten ohnehin sehr viel.
Noch-Spitzenreiter Karlsruher SC muss untätig zuschauen. Der Tabellenführer tritt erst am Dienstag (11.30 Uhr) bei den Amateuren des VfB Stuttgart an. Die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz reist mit neuem Selbstvertrauen zum Derby. „Wenn wir es jetzt noch spannend machen, sind wir selbst schuld“, sagte Carsten Birk nach dem jüngsten 1:0 gegen den VfR Mannheim. Birks Kollege im KSC-Mittelfeld, Tobias Weis, warnt jedoch: „Wir hatten schon einmal mehr als zehn Punkte Vorsprung. Jetzt sind es sechs. Das ist gut, aber entschieden ist noch nichts.“
Entschieden ist jedoch, dass vom 1. Mai an Frank Ockert, derzeit noch Fan- und Sicherheitsbeauftragter des SSV Ulm 1846, beim KSC angestellt ist. Er soll in ähnlicher Funktion bei den Badenern tätig sein. Die Nachfolge von Sportdirektor Guido Buchwald soll der bisherige Verwaltungskoordinator Burkhard Reich antreten. VfB-Trainer Rainer Adrion arbeitet vor dem Derby vor allem an der Vermeidung von Gegentoren nach Standardsituationen: „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, auch, weil uns die überragenden Kopfballspieler fehlen.“
Vor einer hohen Hürde steht der viertplatzierte SV Darmstadt 98. Die „Lilien“ müssen zu den Amateuren des FC Bayern München (Sonntag, 15 Uhr). Seit beim bayerischen Bundesliga-Nachwuchs Trainer Kurt Niedermayer das Sagen hat, geht’s aufwärts. Die „kleinen Bayern“ holten unter seiner Regie elf Punkte aus fünf Spielen.
Noch besser läuft es seit Wochen bei Kickers Offenbach. In acht Wochen verbesserte sich der als Schlusslicht aus der Winterpause gekommene OFC auf Tabellenplatz neun. Offenbachs Trainer Ramon Berndroth bleibt trotz der Erfolgsserie vor der Partie gegen die Amateure des TSV 1860 München (Samstag, 15 Uhr) auf dem Boden: „Wer jetzt denkt, das wird ein Selbstläufer, ist auf dem Holzweg. Wer anfängt zu träumen, ist fehl am Platz.“
Noch längst nicht am rettenden Ufer sind auch Erfurt und Burghausen. Die beiden Teams treffen am Samstag (14 Uhr) im Steigerwaldstadion aufeinander. Burghausen hat die zum Saisonende auslaufenden Verträge mit den Stürmern Maccambes Younga-Mouhani und Markus Lützler sowie Mittelfeldspieler Stefan Binder bis 2003 verlängert. Einen Kontrakt über zwei Jahre erhielt auch Thomas Broich von den Amateuren der Spvgg Unterhaching. Auf einem Abstiegsplatz steht Elversberg vor dem Auswärtsspiel am Freitag (19.30 Uhr) beim VfR Mannheim. Mannheim will wie schon beim 3:3 im Hinspiel auf seinen Kampfgeist setzen. „Dass wir im fußballerischen Bereich beschränkte Mittel haben, wissen wir“, sagt VfR-Trainer Rainer Ulrich.
Pfullendorf muss nach der ersten Niederlage (0:2 in Regensburg) unter dem neuen Trainer Wilfried Ritter punkten. Wenn das gegen Wehen gelingen soll, muss das Team aus dem Linzgau am Freitagabend (19 Uhr) an die vergangenen starken Heimleistungen anknüpfen. Schlusslicht Jena muss im Auswärtsspiel beim VfR Aalen (Samstag, 15 Uhr) auf seinen Gelbrot-gesperrten Libero Gediminas Sugzda verzichten.

Boulevard Baden News Beitrag 2145 - Donnerstag, 26.04.2001 um 19:50:46 Uhr

Europa jagt einen Nobody

Zepek bald bei einem großen Klub? / „Brauche öfter einen Arschtritt”

Karlsruhe. Er ist gerade 20 Jahre alt, spielt in der dritten Liga beim Karlsruher SC und ist vom Papier her ein Nobody. Doch schon längst buhlen die europäischen Spitzenklubs um die Gunst des Michael Zepek - ob Schalke 04, Bayern München, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, der italienische Meister Lazio Rom oder auch Spaniens Renommierklub Real Madrid.
„Er ist einer der talentiertesten Abwehrspieler in Deutschland”, sagt KSC-Trainer und Europameister Stefan Kuntz. Und Karlsruhes Sportdirektor Guido Buchwald ergänzt, dass Zepek „vom Charakter her ein absoluter Profi sowie fußballerisch hervorragend ausgebildet und flexibel” ist.

Der Youngster selbst gibt sich dagegen bescheiden: „Ich bin noch in der Entwicklung und brauche des öfteren mal einen Arschtritt.” Wo der Weg des gebürtigen Sinsheimers vorerst enden wird, ist noch unklar. Sicher ist nur, dass er trotz der bevorstehenden Rückkehr in die zweite Liga nicht über das Jahr 2002 hinaus in Karlsruhe bleiben wird. „In spätestens zwei Wochen werde ich mich entscheiden, wo ich hingehen werde”, sagt Zepek. „Es ist nur noch nicht sicher, ob ich bereits nach dieser oder erst nach der nächsten Saison wechseln werde.” Den Kreis der möglichen Kandidaten hat er bereits eingegrenzt: „Die Entscheidung fällt zwischen zwei oder drei Klubs, die allesamt deutsche Spitzenvereine sind.” Es habe auch Anfragen aus Rom und Madrid gegeben, „aber ins Ausland zu wechseln, war für mich zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Thema”, so Zepek.

Dabei spielte sicherlich ein Rolle, dass der Defensivspieler ein ganz großes Ziel anstrebt: „Mein großer Traum ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Darauf sind alle meine Planungen ausgerichtet.” Ob Zepek dem KSC wenigstens noch ein Jahr erhalten bleibt, ist in erster Linie eine Frage des Geldes. Nach dieser Saison könnten die Karlsruher eine stattliche Transfersumme erzielen, im nächsten Jahr wäre Zepek ablösefrei. „Ich habe ihm den Rat gegeben, noch ein Jahr in der zweiten Liga Spielpraxis zu sammeln´, sagt Kuntz und stößt dabei offenbar auf Gehör. „Stefan Kuntz hat den größten Anteil an meiner Entwicklung. Wenn einer wie er sagt, es macht Sinn, noch zu bleiben, nehme ich das ernst. Aber ich habe auch mit einigen Trainern aus der Bundesliga gesprochen, die mir den Sprung schon jetzt zutrauen würden.” Kuntz sieht das eher skeptisch. „Auf Anhieb den Sprung zu schaffen, würde sehr schwer für ihn werden. Er ist noch kein fertiger Spieler, und in den großen Klubs gibt es nur wenige Trainer, die einem wie ihm das Vertrauen schenken würden.” (sid)


Boulevard Baden News Beitrag 2144 - Donnerstag, 26.04.2001 um 19:49:38 Uhr

KSC erhält Lizenz

KSC erhält Lizenz
DFB-Bedingung: Finanzplan muss eingehalten werden



Karlsruhe. Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat dem Karlsruher SC die Lizenz für die Saison 2001/2002 sowohl für die zweite Fußball-Bundesliga als auch für die Regionalliga erteilt. Mit dieser Lizenz sind erheblich geringere Auflagen und Bedingungen als im Vorjahr verbunden.

Unter anderem wurde der Verein aufgefordert, in regelmäßigen Abständen Berichtszahlen an den DFB zu vermelden. Bedingung für die Erteilung der Lizenz ist, dass der vorgelegte Finanzplan für die laufende Saison eingehalten wird. (mag)

Sport 1 News Beitrag 2143 - Donnerstag, 26.04.2001 um 19:47:52 Uhr

"Ich brauche öfters mal einen Arschtritt"

Die Bundesliga-Spitze ist auch hinter Zepek her
Karlsruhe - Er ist gerade 20 Jahre alt, spielt in der dritten Liga beim Karlsruher SC und ist vom Papier her ein Nobody.

Doch schon längst buhlen die europäischen Spitzenklubs um die Gunst des Michael Zepek - ob Schalke 04, Bayern München, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, der italienische Meister Lazio Rom oder auch Spaniens Renommierklub Real Madrid.

Kuntz: "Einer der talentiertesten Abwehrspieler in Deutschland"

"Er ist einer der talentiertesten Abwehrspieler in Deutschland", sagt KSC-Trainer und Europameister Stefan Kuntz. Und Karlsruhes Sportdirektor Guido Buchwald ergänzt, dass Zepek "vom Charakter her ein absoluter Profi sowie fußballerisch hervorragend ausgebildet und flexibel" ist.

Der Youngster selbst gibt sich dagegen bescheiden: "Ich bin noch in der Entwicklung und brauche des öfteren mal einen Arschtritt."

Wechsel noch unklar

Wo der Weg des gebürtigen Sinsheimers vorerst enden wird, ist noch unklar. Sicher ist nur, dass er trotz der bevorstehenden Rückkehr in die zweite Liga nicht über das Jahr 2002 hinaus in Karlsruhe bleiben wird.

"In spätestens zwei Wochen werde ich mich entscheiden, wo ich hingehen werde", sagt Zepek. "Es ist nur noch nicht sicher, ob ich bereits nach dieser oder erst nach der nächsten Saison wechseln werde."

Anfragen aus Rom und Madrid

Den Kreis der möglichen Kandidaten hat er bereits eingegrenzt: "Die Entscheidung fällt zwischen zwei oder drei Klubs, die allesamt deutsche Spitzenvereine sind."

Es habe auch Anfragen aus Rom und Madrid gegeben, "aber ins Ausland zu wechseln, war für mich zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Thema", so Zepek.

Zepek im nächsten Jahr ablösefrei

Dabei spielte sicherlich ein Rolle, dass der Defensivspieler ein ganz großes Ziel anstrebt: "Mein großer Traum ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Darauf sind alle meine Planungen ausgerichtet."

Ob Zepek dem KSC wenigstens noch ein Jahr erhalten bleibt, ist in erster Linie eine Frage des Geldes. Nach dieser Saison könnten die Karlsruher eine stattliche Transfersumme erzielen, im nächsten Jahr wäre Zepek ablösefrei.

Trainer Kuntz rät noch ein Jahr Karlsruhe

"Ich habe ihm den Rat gegeben, noch ein Jahr in der Zweiten Liga Spielpraxis zu sammeln", sagt Kuntz und stößt dabei offenbar auf Gehör.

"Stefan Kuntz hat den größten Anteil an meiner Entwicklung. Wenn einer wie er sagt, es macht Sinn, noch zu bleiben, nehme ich das ernst. Aber ich habe auch mit einigen Trainern aus der Bundesliga gesprochen, die mir den Sprung schon jetzt zutrauen würden."

"Er ist noch kein fertiger Spieler"

Kuntz sieht das eher skeptisch: "Auf Anhieb den Sprung zu schaffen, würde sehr schwer für ihn werden. Er ist noch kein fertiger Spieler, und in den großen Klubs gibt es nur wenige Trainer, die einem wie ihm das Vertrauen schenken würden."



KSC-Server News Beitrag 2142 - Donnerstag, 26.04.2001 um 12:29:41 Uhr

KSC erhält die Lizenz für zweite Liga und Regionalliga

Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat dem KSC die Lizenz für die Saison 2001/2002 sowohl für die zweite Fußball-Bundesliga als auch für die Regionalliga erteilt. Mit dieser Lizenz sind erheblich geringere Auflagen und Bedingungen als im Vorjahr verbunden.

Unter anderem wurde der Verein aufgefordert, in regelmäßigen Abständen Berichtszahlen an den DFB zu vermelden. Bedingung für die Erteilung der Lizenz ist, dass der vorgelegte Finanzplan für die laufende Saison eingehalten wird.
Kicker News Beitrag 2141 - Donnerstag, 26.04.2001 um 11:56:07 Uhr

Zepek: Nie wieder KSC?

Die Kernspintomographie räumte zumindest die schlimmsten Befürchtungen aus. Die gute Nachricht: Bei der Blessur am Schienbein, die Michael Zepek derzeit lahm legt, handelt es sich nicht um einen Ermüdungsbruch. Die schlechte: Am Muskelansatz hat sich eine Kalkablagerung gebildet, die derzeit leicht entzündet ist und zu verknöchern droht. Kann dieser Prozess nicht aufgehalten werden, drohen dem Abwehrspieler des KSC eine Operation und eine zweimonatige Pause. Dann könnte der U-20-Nationalspieler nicht nur die laufende Saison, sondern auch die im Juni startende WM in Argentinien abschreiben.

Deshalb haben die Ärzte dem 20-Jährigen zunächst zwei Wochen Trainingsverbot auferlegt. Massagen, Lymphdrainagen, Wärme- und Reizstrombehandlungen sollen Linderung bringen. Weil aber Zepek selbst bei optimalem Heilungsverlauf danach noch eine gewisse Anlaufzeit benötigen wird, ist nicht auszuschließen, dass er in der bereits in gut vier Wochen endenden Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommt. Und weil das Talent weiter von der halben Bundesliga heiß umworben wird, könnte das Spiel am 7. April gegen Erfurt (0:3) durchaus sein letztes für den KSC gewesen sein. Schließlich hatte Zepek schon im vergangenen Sommer etliche Offerten zugunsten der Spielpraxis in Karlsruhe ausgeschlagen . . .

Michael Pfeifer
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