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KA-FANS News - Einträge 2101 - 2110


Kicker News Beitrag 2110 - Freitag, 20.04.2001 um 07:52:26 Uhr

Kapitän Grimm redet Klartext

"Ab jetzt gibt's Feuer"

Das Remis in München interpretierten KSC-Cheftrainer Stefan Kuntz und sein Kapitän Marco Grimm auffällig identisch. "Es war das Ende des kleinen Hängers, den wir hatten", erklärten beide. "Das war keine Krise, das war eine schwächere Phase, mit der wir rechnen mussten", so der Abwehrrecke Grimm, der hinzufügt, "dass wir mit drei schwächeren Spielen in Serie allerdings nicht gerechnet haben" (1:4 gegen Trier, 0:3 gegen Erfurt, 1:1 gegen München, d. Red.). Damit soll jetzt Schluss sein. Muss es auch. Denn plötzlich ist der komfortable Vorsprung auf die Drittplatzierten Schweinfurter auf drei Zähler geschrumpft.
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Das Restprogramm :
28 VfR Mannheim 21.04.01 H
29 VfB Stuttgart Amat. 01.05.01 A
30 Kick. Offenbach 05.05.01 H
31 FC Schweinfurt 12.05.01 A
32 VfR Aalen 19.05.01 H
33 SV Wehen 23.05.01 A
34 FC Carl Zeiss Jena 26.05.01 H
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Nachdem die Stimmung im Kader zuletzt nicht so gewesen ist wie gewünscht, hat sich die Mannschaft an einen Tisch gesetzt und die Sache ausdiskutiert. Mit Erfolg. Denn in München hat das Team die Zweikämpfe angenommen und sie gewonnen. "Wir sind auf einem guten Weg", folgert Grimm "und brauchen gegen Mannheim einen Sieg, alles andere zählt nicht."

Vor dem badischen Derby gegen den VfR Mannheim fordert der ehemalige Profi des VfB Stuttgart, "dass es jetzt Feuer gibt, und zwar von der ersten Minute an". In Mannheim sitzt inzwischen Rainer Ulrich als Coach auf der Bank, der ehemalige Cheftrainer des KSC. "Diese Begegnung ist sicher für Rainer Ulrich etwas Besonderes, aber nicht für mich", stellt Grimm klar.

Peter Putzing
Kicker News Beitrag 2109 - Freitag, 20.04.2001 um 07:47:19 Uhr

Regensburg läd zum Abstiegsduell

Nun wird es langsam ernst, im Abstiegskampf heißt es sieben Spieltage vor Schluss: "Rette sich - wer kann?". Im Duell Jahn Regensburg gegen den SC Pfullendorf am Freitagabend geht der Verlierer in dieser Frage schweren Zeiten entgegen. Der SCP könnte mit einem Sieg an Jahn vorbeiziehen und damit den einzigen Verien der gefährdeten Klubs, der während der Saison ohne Trainerwechsel ausgekommen ist, in arge Bedrängnis bringen. Der TSV 1860 München sucht unter Neu-Coach Pacult nach einem Erfolgserlebnis. Doch mit dem zuletzt vier Mal in Serie siegreichen VfB Stuttgart wartet ein harter Brocken im "Amateurduell". Auch in Siegen schwebt noch das Abstiegsgespenst über dem Leimbachstadion, wenn die Sportfreunde auf Traditionsverein Kickers Offenbach treffen. Beide Teams sind noch lange nicht auf der sicheren Seite.

Am Samstag greifen die großen Drei in das Spieltagsgeschehen ein. Schweinfurt gastiert bei Schlusslicht Jena und kann mit einem Sieg die Gunst der Stunde vielleicht nutzen. Trier muss zum heimstarken SV Wacker Burghausen und der Karlsruher SC erwartet nach seiner Mini-Krise die zuletzt erfolgreichen Mannheimer. Für beide Teams keine leichte Aufgabe, doch zumindest beim KSC gibt man sich wieder kämpferisch : "Ab jetzt gibt´s Feuer", lässt Kapitän Grimm verlauten.
Ums nackte Überleben geht es in Elversberg. Dort trifft der SV auf die "kleinen" Bayern - beide Teams mit neuem Trainer, beide Teams mit Erfolgen im Gepäck...
Den Spieltag schließt am Sonntag Darmstadt 98 in der Begegnung mit Rot-Weiß Erfurt ab. Die "Lilien" dürften gewarnt sein, den Erfurt entführte beim letzten Auswärtsspiel beim 3:0 in Karlsruhe überraschend drei Punkte.

Freitag, 20. April, 18.15 Uhr

Sportfreunde Siegen - Kickers Offenbach

Freitag, 20. April, 19.00 Uhr

Jahn Regensburg - SC Pfullendorf
1860 München - VfB Stuttgart

Samstag, 21. April, 14 Uhr

FC Carl Zeiss Jena - FC Schweinfurt

Samstag, 21. April, 14.30 Uhr

SV Wehen - VfR Aalen
Wacker Burghausen - Eintracht Trier

Samstag, 21. April, 15 Uhr

Karlsruher SC - VfR Mannheim
SV Elversberg - FC Bayern München

Sonntag, 22. April, 18 Uhr

Darmstadt 98 - RW Erfurt

- Darmstädter Echo News Beitrag 2108 - Freitag, 20.04.2001 um 07:37:48 Uhr

KSC verspricht feuriges Derby gegen Mannheim

(lsw). In der Fußball-Regionalliga Süd peilt Tabellenführer Karlsruher SC im badischen Derby gegen den VfR Mannheim den ersten Dreier nach drei sieglosen Partien an. Die zweitplatzierte Eintracht Trier stapelt derweil vor dem Spiel in Burghausen tief. „Ich bin froh, dass wir es bis auf den zweiten Platz geschafft haben, aber das macht uns noch lange nicht zu einer echten Spitzenmannschaft“, sagte Trainer Paul Linz. Mit einer Bilanz von 18 Punkten aus sieben Spielen nach der Winterpause hat sich Trier auf die Aufstiegsränge gehievt. Verzichten muss Linz auf seinen gefährlichen Angreifer Joseph Aziz (Muskelfaserriss). Dafür kann er wieder auf Regisseur Rudi Thömmes zählen.
Der Karlsruher SC muss seine Flaute von zuletzt zwei verlorenen Partien und einem Remis beenden, wenn die Aufstiegspläne nicht noch in Gefahr geraten sollen. „Wir brauchen gegen Mannheim drei Punkte, alles andere zählt nicht“, setzt Spieler Marco Grimm auf Sieg: „Es gibt Feuer von der ersten bis zur letzten Minute.“

Vor der leichtesten Aufgabe des Spitzentrios steht der Dritte Schweinfurt beim Letzten Carl Zeiss Jena. Zwar haben sich die Gastgeber Wiedergutmachung für das 1:4 in Offenbach vorgenommen, aber mit zehn Zählern Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz wird die Partie eher zu einer Frage der Ehre.

Der Vorletzte 1860 München empfängt mit dem VfB Stuttgart das Erfolgsteam der letzten Wochen. Allerdings verletzte sich beim 2:1 gegen SF Siegen Stürmer Christian Seeber schwer (Kreuzbandriss). „Wir haben den Kopf über Wasser, sind noch nicht am Ufer“, kommentiert Offenbachs Trainer Ramon Berndroth die Situation des Tabellenzwölften vor dem Spiel bei SF Siegen.

KA-NEWS News Beitrag 2107 - Freitag, 20.04.2001 um 07:36:14 Uhr

KSC und Sponsoren verlängern Talentteam-Vertrag

Karlsruhe - Einen neuen Zweijahresvertrag über die Kooperation in der Jugendarbeit des KSC unterzeichneten gestern die Sparkasse Karlsruhe, die LBS Baden-Württemberg und die SV-Versicherungen. Die bereits seit 1997 bestehende Partnerschaft wird damit vorgesetzt.

"Wir haben eine neue Qualität in der Zusammenarbeit erreicht", erklärte der Vorstandsvorsitzende der LBS, Günter Kreher, und zeigte sich begeistert von Jugendkonzept des KSC: "Es kombiniert in idealer Weise die Persönlichkeitsentwicklung, den schulischen und beruflichen Werdegang mit einer intensiven Förderung für eine spätere Fußballkarriere." KSC-Vizepräsident Martin Lenz dankte dem Sparkassenverbund für die Unterstützung. "Der Zusammenhalt nach dem Abstieg war nicht selbstverständlich. Dank dem Spar-kassen-Verbund blieb der Stützpfeiler Jugendarbeit erhalten", bekräftigte Lenz.

Personelle Verstärkung erhält das Talentteam außerdem: Nach Jugendsekretär Rüdiger Böhm, der seit Anfang des Monats KSC-Jugendkoordinator Marco Pezzaiuoli unterstützt, tritt zum 1. Juli 2001 Markus Kauczinski seinen Dienst im Wildpark an. Der 31-jährige Gelsenkirchener wird hauptamtlicher Jugendtrainer. Bislang war Kauczinski als Trainer der U 15 beim FC Schalke 04 beschäftigt. (ps/duf)

Boulevard Baden News Beitrag 2106 - Donnerstag, 19.04.2001 um 08:08:23 Uhr

KSC-Spiel in Stuttgart verlegt

Karlsruhe/Stuttgart. Die für Sonntag, den 29. April vorgesehene Begegnung in der Fußball-Regionalliga zwischen den Amateuren des VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC wurde auf Wunsch der Stuttgarter auf Dienstag, 1. Mai, 15 Uhr, verschoben. Austragungsort ist das Gottlieb-Daimler-Stadion.

Neu angesetzt muss außerdem das für Mittwoch, 2. Mai geplante Halbfinale im BFV-Pokal werden, da die Viertelfinalbegegnung zwischen dem FC Neureut und der SG Heidelberg-Kirchheim, in der der Gegner des KSC ermittelt wird, am Ostermontag wegen schlechter Witterungsverhältnisse abgesagt worden war. (mag)
Boulevard Baden News Beitrag 2105 - Donnerstag, 19.04.2001 um 08:07:46 Uhr

Provinzposse beim KSC

Großes Wirrwarr um Neuverpflichtung des Wattenscheiders Melkam

Karlsruhe. Es knirscht und kracht im Gebälk beim Karlsruher SC. Ein mageres Pünktchen ergatterte der Fußball-Regionalliga-Tabellenführer in den vergangenen drei Partien. Auch in Sachen Zukunftsplanung stockten die Erfolgsmeldungen. Der am 5. April als Neuzugang gemeldete Wattenscheider Gabriel Melkam kommt wohl nicht - auch wenn KSC-Sportdirektor Buchwald in der vergangenen Woche noch anderer Meinung war.

Was sich beim verpatzten Wechsel Melkams in den Wildpark abspielte, grenzt an eine Provinzposse, ist für einige Beteiligte eine Peinlichkeit pur. Da meldeten die Badener, dass der 21-jährige Nigerianer einen Vertrag signiert hätte. Doch Melkam hat noch einen gültigen Kontrakt bis 2002 bei Wattenscheid 09. Daher schüttelte man dort ob derartiger KSC-Meldungen den Kopf. Präsident Knaup versichert, er habe am 30. März ein Fax an Herrn Buchwald geschickt, „in dem ich dem KSC-Sportdirektor zu verstehen gab, dass Melkams Vertrag bei Wattenscheid bis zum 30.6.2002 läuft, um so jede Irritation auszuschließen”, versichert Knaup, der mittlerweile diesen per Fax an Buchwald übermittelten Vertrag öffentlich gemacht hat. Der westfälische Fußballverband prüfte inzwischen diesen Kontrakt und bestätigte die Korrektheit.

„Ich ging davon aus, dass Guido Buchwald diese Angaben reichen. Wenn er statt dessen einem Berater vertraut, der sich bis heute bei uns noch nicht einmal legitimiert hat, kann man nur hoffen, dass die betreffende Person gut versichert ist”, so Rechtsanwalt Knaup weiter.

Melkam kam vor drei Jahren auf Initiative von Berater Wegener zu Wattenscheid 09 und wurde zum Leistungsträger. Sein Wunsch: „Ich will in die Bundesliga.” Um dieses Ziel schneller zu erreichen engagierte er Berater Dr. Engeln. „Engeln hat Melkam vertragsbrüchig werden lassen, denn der hat beim KSC unterschrieben, obwohl er noch eine Saison an uns gebunden ist”, so der Wattenscheid-Boss.

Knaup spekuliert gar über die Beweggründe Buchwalds, dem Berater mehr zu glauben als dem Club. Möglicherweise habe Engeln dem KSC-Sportdirektor den Vertrag von Innocent Melkam, dem Bruder des umworbenen Gabriel vorgelegt, der in Wattenscheids zweiter Mannschaft kickt. Auch Wattenscheids Trainer Hannes Bongartz ahnte Böses für den KSC. Sein Kumpel und KSC-Coach Stefan Kuntz war in Wattenscheid bei der Nachholpartie gegen Lübeck. Anschließend traf er sich mit Melkam, fuhr dann guter Dinge zurück ins Badische. Und jetzt gehen die Aussagen auseinander. Bongartz beteuert, er habe Kumpel Kuntz angerufen, um ihn zu warnen, denn man versucht, auch ihm Melkam-Bruder Innocent unterzujubeln! Er habe Stefan gesagt, „dass da eine linke Tour läuft.”

Kuntz wiegelt ab, lobt zwar das kooperative Verhalten von Bongartz, doch man habe nicht versucht ihm einen falschen Melkam zu verkaufen. „Aus familiären Gründen hätten wir auch Innocent für unser Oberligateam verpflichtet.” Doch jetzt kommt wohl keiner für den KSC zum Einsatz, denn Hannes Bongartz sprach ein Machtwort: „Nach dem ganzen Theater ziehe ich ein Schlussstrich - Gabriel bleibt.”

Und der Betroffene, der durch den Berater-Wechsel am Wirrwarr schuld ist? Der sagt wenig, sein deutsch ist auch dürftig. „Ich will in den Profifußball und der KSC wäre ein Sprungbrett.” (til)

KA-NEWS News Beitrag 2104 - Donnerstag, 19.04.2001 um 08:03:04 Uhr

KSC-Termine verschieben sich

Karlsruhe - Auf Wunsch des VFB Stuttgart wurde die für Sonntag, 29. April, vorgesehene Regionalliga-Begegnung zwischen seinen Amateuren und dem KSC verschoben. Das Regionalliga-Spiel VFB Stuttgart (A) gegen den KSC findet nun am Dienstag, 1. Mai, 15 Uhr, im Gottlieb-Daimler-Stadion statt.

Ebenfalls neu angesetzt werden muss das für Mittwoch, 2. Mai, geplante Halbfinale im BFV-Pokal, da die Viertelfinalbegegnung zwischen dem FC Neureut und der SG Heidelberg-Kirchheim, in der der neue KSC-Gegner ermittelt wird, am Ostermontag wegen schlechter Witterungsverhältnisse abgesagt worden war. (ps/olz)


ka-fans.de News Beitrag 2103 - Mittwoch, 18.04.2001 um 14:12:07 Uhr

Spielverlegung

Die für Sonntag, den 29. April vorgesehene Regionalliga-Begegnung zwischen den Amateuren des VfB Stuttgart und dem KSC wurde auf Wunsch der Stuttgarter auf

Dienstag, 1. Mai, 15.00 Uhr

verschoben. Austragungsort ist das Gottlieb-Daimler-Stadion.


- Frankfurter Neue Presse News Beitrag 2102 - Dienstag, 17.04.2001 um 11:48:30 Uhr

Trier und Schweinfurt sitzen dem KSC im Nacken – Wehen muss wieder zittern

Frankfurt. Der Dreikampf um die beiden Aufstiegsplätze für die Zweite Fußball-Bundesliga macht die Regionalliga Süd in der Endphase noch einmal spannend. Der Trainer des Tabellenführers Karlsruher SC, Stefan Kuntz, war nach zwei Niederlagen bei Eintracht Trier (1:4) und gegen Rot-Weiß Erfurt (0:3) schon mit dem 1:1 bei den abstiegsgefährdeten Amateuren des FC Bayern München zufrieden. „Wir haben den Abwärtsrend gegen die technisch starken Bayern gestoppt. Jede Mannschaft hat in der Saison eben einen Durchhänger“, erklärte Kuntz erleichtert.

Dem KSC im Nacken sitzen die beiden Verfolger Trier und FC Schweinfurt. Die Trierer haben nach dem 1:0 gegen Darmstadt 98 nur noch zwei Zähler Rückstand auf den Tabellenführer. Nach fünf sieglosen Partien beendeten die Schweinfurter mit dem 3:0 gegen den SV Wehen ihre Negativserie und meldeten sich im Aufstiegsrennen zurück. Ein Zähler trennt sie von Platz zwei. „Auf der Mannschaft lag ein mächtiger Druck. Jetzt wollen wir dafür sorgen, dass es vorne spannend bleibt“, meinte Schweinfurts Trainer Djuradj Vasic erleichtert. Sein Mittelfeld-Akteur Matthias Gerhardt blickt schon einmal auf das Gipfeltreffen: „Wir spielen daheim noch gegen den KSC. Das haben wir selbst in der Hand.“

Während sie in Schweinfurt wieder vom Aufstieg träumen können, ist der SV Wehen nach seiner dritten Niederlage in Folge urplötzlich wieder in den Kampf um den Klassenerhalt verstrickt. Die Mannschaft von Trainer Gerd Schwickert präsentierte sich vor allem im Angriff äußerst harmlos.

Unter Interimscoach Wilfried Ritter ist der SC Pfullendorf weiter im Aufwind und landete beim 3:1 über den VfR Aalen im dritten Spiel den dritten Sieg. Damit haben die Südbadener wieder Tuchfühlung zu den Nicht-Abstiegsplätzen. Einen wichtigen Erfolg landete auch die Spvgg. Elversberg, die sich in Erfurt mit 2:1 durch setzte. „Für uns war dies ein Schlüsselspiel, wir haben unsere Lage im Abstiegskampf entscheidend verbessert“, meinte Elversbergs neuer Trainer Johannes Mainka nach dem Sieg seiner Mannschaft in Thüringen. (dpa)

Suedwest Presse News Beitrag 2101 - Dienstag, 17.04.2001 um 11:47:11 Uhr

Überall fehlen beim KSC die Erfolgserlebnisse

Pleite mit dem doppelten Melkam

Ein magerer Punkt aus drei Spielen: Der Verfolger-Atem im Nacken macht Regionalliga-Spitzenreiter Karlsruher SC spürbar nervös. Nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch am Schreibtisch. Die Provinzposse um Sportdirektor Guido Buchwald und einen Neuzugang, der gar nicht kommt, spricht Bände.
RÜDIGER BERGMANN

karlsruhe· Der Karlsruher SC kommt nicht mehr vom Fleck. Passend zum Stillstand auf dem Rasen knirscht es beim Regionalliga-Tabellenführer auch hinter den Kulissen. Am 5. April meldete der KSC den Wattenscheider Gabriel Melkam als Neuzugang. Nur: Der Nigerianer (21) hat beim Nord-Regionalligisten noch Vertrag bis zum 30. Juni 2002. Was der westfälische Fußball-Verband geprüft und Wattenscheids Präsident Rüdiger Knaup dem KSC-Sportdirektor Guido Buchwald per Fax zugeschickt hat. Jetzt geistert in Wattenscheid die Version umher, Buchwald sei auf die Berater des Afrikaners hereingefallen - die hätten dem Sportdirektor den Kontrakt von Bruder Innocent Melkam aus der zweiten Mannschaft vorgelegt. Wie auch immer: Der umworbene Gabriel kommt nicht.

Vielleicht aber Vragel da Silva. Den Brasilianer möchte Buchwald gern vom SSV Ulm 1846 zurücklotsen. Zurück nach Karlsruhe kommt in jedem Fall Rainer Ulrich - für 90 Minuten am Samstag. Der jetzige Trainer des VfR Mannheim wurde im Oktober 1999 im Wildpark gefeuert. Nach dem 2:0 gegen 1860 München kann Ulrich beruhigt einige Talente testen. Mit Ali Talib, dem 17-fachen Torschützen der Oberliga-Amateure von Eintracht Frankfurt, steht der erste Neue fast schon fest. Indes: Ulrich selbst spielt noch auf Zeit: ¸¸Im Mai entscheidet sich, ob ich beim VfR Mannheim bleibe.''

Ob Marco Barlecaj in Pfullendorf bleibt? Nach seinen beiden Elfmetern beim 3:1 gegen den VfR Aalen führt der Stürmer die Regionalliga-Torjägerliste mit 15 Erfolgserlebnissen an. Vor den spionierenden Augen der Zweitliga-Trainer Peter Assion (SSV Ulm 1846) und Seppo Eichkorn (MSV Duisburg) blieb bei den Aalenern Hansjörg Honold blass. Verständlich. Auf der Fahrt zum Spiel waren Honold und der eingewechselte Michael Oelkuch nahe Böhmenkirch auf Glatteis mit dem Auto verunglückt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, die beiden Kicker blieben unverletzt.

Pfullendorfs 100-Prozent-Coach Wilfried Ritter (drei Spiele, drei Siege) sieht weiter Land im Abstiegskampf, für die Ostälbler haben sich derweil die letzten zarten Träume vom Aufstieg erledigt. Am heutigen Dienstag kreuzen die Amateure des FC Bayern zur Nachholpartie in Aalen auf. Der künftige Münchner Trainer Hermann Gerland, gerade vom Ausspannen auf Fuerteventura zurück, bleibt vermutlich zu Hause: Auf seinem Bauernhof vor Bielefeld haben sich Fohlen angesagt.

Angesagt ist auch Gerd Warken doch auf die Schnelle bekommt der SV Elversberg den Trainer nicht. Warken kann erst im Sommer aus dem Vertrag beim Südwest-Oberligisten SV Mettlach raus. Also führen Teamchef Frank Holzer und Reserve-Coach Johannes Mainka ihren Aushilfsjob bis Saisonende weiter. Der Auftakt machte Mut: Das 2:1 in Erfurt war der erste ¸¸Dreier'' nach zwölf erfolglosen Versuchen.


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