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News Beitrag 2059 - Sonntag, 08.04.2001 um 11:19:46 Uhr
Geht KSC die Puste aus?
Karlsruhe. Dass der KSC noch lange nicht am Ziel seiner Träume - sprich: der 2. Liga - ist, bewies die Kuntz-Elf am gestrigen Samstag eindrucksvoll. An einem lauen Aprilnachmittag wurden die Hausherrn beim 0:3 von den konterstarken Erfurtern regelrecht auseinandergenommen. Held der Partie war ausgerechnet der vom KSC heftig umworbene Clemens Fritz, der zwei Treffer erzielte.Die Erfurter Fans zeigten ihre Sympathie für den Goalgetter auf ihre Weise. „Clemens Fritz Fußballgott!” schallte es von der Tribüne. Der Gefeierte selbst sah die Sache wesentlich nüchterner: „Der KSC war äußerst verunsichert, und wir hatten das nötige Glück.” Ob er trotz des desaströsen Auftritts der Heimelf zum KSC wechseln wolle? „Sicher, die Mannschaft hat schon das Potenzial für die 2. Liga, da mache ich mir keine Sorgen”, gab er sich diplomatisch.
KSC-Coach Stefan Kuntz brachte die erste Heimniederlage seiner Elf auf folgende Formel: „So macht Fußball keinen Spaß. Außer Carsten Birk, Teo Rus, Werner Heinzen oder Carsten Rothenbach hat doch keiner nur annähernd Normalform gezeigt. Wir haben völlig verdient verloren.” Dies konnten die 9.000 Zuschauer im Wildpark, welche die Wiederaufstehung des Tabellenführers nach der 1:4-Schlappe in Trier mit ansehen wollten - sofern sie Karlsruher waren - völlig bestätigen. Umständlich, uneffektiv, konzeptlos agierte der von vielen schon als designierte Zweitliga-Aufsteiger apostrophierte Tabellenführer. Fast schien es so, als wäre die Kuntz-Elf gar nicht auf dem Platz. Ganz im Gegensatz zu den Thüringern: Wie die RWE-Akteure ihren Kombinationsfußball runterspielten, war schon beeindruckend. Nachdem Seifert in Minute 13 noch knapp verzog, war es schließlich Clemens Fritz vorbehalten, nach einem Konter das 1:0 zu erzielen (16.).
Während beim verunsicherten KSC vieles nur Stückwerk blieb, zeigte der Tabellenachte, wie man mit modernen Mitteln eine Abwehr demontiert. Der Treffer zum 2:0 (33.), bei dem wiederum Fritz einen Konter erfolgreich abschloss, würde jedem Fußball-Lehrbuch zur Ehre gereichen. Die schwimmende KSC-Abwehr - vor gar nicht allzu langer Zeit das Prunkstück der Badener - durfte zuschauen und staunen. Abwehrchef Waterink, der normalerweise die Souveränität in Person ist und gestern einen rabenschwarzen Tag erwischte, meinte nur schulterzuckend: „Wir haben ganz, ganz schlecht gespielt. Warum, weiß ich auch nicht.”
Die Hausherren begnügten sich derweil weitgehend mit der Rolle des Beobachters - da half auch das zaghafte Anfeurern „Kämpfen, KSC, kämpfen” der Fans wenig.
Wieder einmal konnte man sehen, wie wichtig Spielmacher Tobias Weis (im Training umgeknickt) für das Spiel der Badener ist. Der Mittelfeld-Motor fehlte an allen Ecken und Enden. Weder Fengler noch der pomadig wirkende Backmann konnten den stotternden Angriffsmotor ins Rollen bringen. Selbst die Einwechslung der Offensivkräfte Fabus und Nagorny brachte nicht den erhofften Schwung. Allein Daniel Graf, der kurz nach der Halbzeit den Pfosten traf, zeigte einmal mehr, dass er nicht der geborene Vollstrecker ist. Zwar sprangen durch Grimm und Nagorny noch günstige Gelegenheiten für die Gastgeber heraus, aber auch Erfurt hätte mit blitzsauberen Kontern schon vorzeitig erhöhen können - aber KSC-Keeper Walter zeigte sich in Eins-zu-eins-Situationen als Meister seines Fachs. Marco Engelhardt gelang schließlich mit einem Kopfball (85.) der Treffer zum 3:0-Endstand. Ironie des Schicksals: Auch Engelhardt zählt zu den von der KSC-Führungsriege heftigst umworbenen Akteuren.
News Beitrag 2058 - Samstag, 07.04.2001 um 10:45:09 Uhr
Melkam Gabriel
Geburtsdatum: 13.03.1980Geburtsort: Lagos
Staatsangeh.: Nigerianer
Sternzeichen: Fisch
Grösse: 1,86m
Gewicht: 79kg
Lieblingsposition: offensives Mittelfeld
Schulabschluss: West African Examination Council
Familienstand: Ledig
Erlernter Beruf: k.A.
Hobbies: Reisen, Beach Volleyball
Lieblingsgericht: Pounded Yam, Egusi Soup
Lieblingsgetränk: Black Currant
Traumberuf: Fußball-Berater
Haupteigenschaften: Geschicklichkeit
Was er mag: Freiheit
Was er nicht mag: Heuchelei
Worüber er sich ärgert: Leere Versprechen
Seine bisherigen Vereine: Kinara United (Nigeria) / Wattenscheid 09
Sein Motto: Forward Ever
News Beitrag 2057 - Samstag, 07.04.2001 um 06:50:24 Uhr
Drei Punkte sind Pflicht
KSC trifft am Samstag auf Rot-Weiß ErfurtKarlsruhe - "Mit einer höheren Entschlossenheit und größerem Willen" als im Spiel gegen Trier will der Regionalligist Karlsruher SC am Samstag, 7. April, 15 Uhr, im Wildparkstadion, gegen Rot-Weiß Erfurt drei Punkte holen. Das ist das erklärte Ziel von Trainer Stefan Kuntz. "Wir brauchen die drei Punkte, damit wir das Ziel, einen der ersten beide Plätze zu belegen, erreichen." Besonders brisant: Mit Clemens Fritz und Marco Engelhardt geben auch zwei potentielle KSC-Neuzugänge für die kommende Saison ihre Visitenkarte beim Karlsruher Publikum ab. Die spielen bislang beim morgigen Konkurrenten, der im Moment auf dem 10. Tabellenplatz rangiert. Eingebunden in das morgige Spiel ist auch der KSC-Aktionstag "Gegen Gewalt und Intoleranz".
Kuntz bezeichnete das Erfurter Team als "mannschaftlich sehr geschlossen. Die halten stark zusammen." Demgegenüber hätte die Mannschaft aber auch einige Spieler, die dem Match einen Stempel aufdrücken können. Besonders gefährlich ist nach Ansicht von Kuntz die Tatsache, dass die Erfurter in der Tabelle im Niemandsland rangieren. "Die können befreit aufspielen."
Beim KSC ist personell bis auf Dirk Fengler alles an Bord. Thijs Waterink und Teo Rys kehren nach ihrer Verletzungspause wieder zurück in die Mannschaft, Ben Manga fehlt ebenso: Er ist wegen einem Krankheitsfall in seiner Familie nach Hause gefahren.
Geschäftsführer Wilfried de Buhr konnte eine weitere Spielerverpflichtung vermelden. Ab der neuen Saison wird Chinwuza Gabriel Melkam für zwei Jahre beim KSC spielen. Der 21-jährige defensive Mittelfeldspieler aus Nigeria, war bislang für den Nord-Regionalligisten Wattenscheid 09 tätig. Melkam bestritt in dieser Saison 21 Spiele und erzielte vier Tore. Da sein Vertrag in Wattenscheid ausläuft, kann er vermutlich ablösefrei zum KSC wechseln.
"Fünf bis sechs neue Spieler" wünscht sich Kuntz für die neue Saison und einen Kader von 22 Leuten. Bisher muss der Saarländer mit 17 Akteuren auskommen. Aufbauen möchte er außerdem einen Stamm von ebenfalls fünf bis sechs jungen Spielern, die längerfristig beim KSC bleiben. Zu den Spekulationen, wer diejenigen sind, die am Ende der Saison den Verein verlassen müssen, wollte Kuntz am Freitag nichts sagen. Die Entscheidung fällt Ende April. (dis)
News Beitrag 2056 - Samstag, 07.04.2001 um 06:49:03 Uhr
KSC-Fans gegen Gewalt und Intoleranz
Beim Heimspiel am Samstag werden Unterschriften gesammeltKarlsruhe - Der Verein "Blau-Weiß statt Braun" setzt seine Unterschriftensammlung gegen menschenverachtendes Verhalten fort. Zum Heimspiel des Regionalligisten KSC gegen Rot-Weiß Erfurt wird am heutigen Samstag, 7. April, eine große Aktion direkt im Stadion durchgeführt. Sie wird aber nicht "nur" von "Blau-Weiß statt Braun" veranstaltet. Vielmehr sind viele Fanclubs, einzelne Fans sowie der Verein selbst eingebunden. Darüber hinaus sind weitere Veranstaltungen bis hin zu Infoständen und Halbzeit-Interviews geplant. An diesem Wochenende finden im Rahmen des gleichzeitig stattfindenden "Aktionstags gegen Gewalt und Intoleranz" in einigen europäischen Fußballstadien Veranstaltungen gegen Rassismus statt.
Ursprünglich sollte die Unterschriftensammlung bereits beim Heimspiel gegen Darmstadt 98 am 17. März stattfinden. Doch wegen der kurz bevorstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg wollten der KSC und die Fans einen parteipolitischen Hintergrund vermeiden. Die Verantwortlichen einigten sich dann auf das erste Heimspiel nach den Wahlen.
Ziel der Aktion ist es, ein Klima unter KSC-Fans zu schaffen, in dem sich Rechtsextreme und Neonazis nicht wohl fühlen. Sie sollen keine Chancen sehen, ihre Standpunkte im und um das Wildparkstadion zu vertreten. Um das Ziel zu erreichen, wird in erster Linie an der Basis gearbeitet. Den Vereinsmitgliedern geht es darum, das Nachdenken über die Problematik dauerhaft anzuregen.
Der eingetragene Verein "Blau-Weiß gegen Braun" geht aus einer gleichnamigen Bewegung hervor. Die setzt sich seit einiger Zeit gegen die nach ihrer Meinung auftretenden Tendenzen fremdenfeindlicher Art unter Fußballfans zu Wehr. Sie richtet sich auch gegen jede Einflussnahme durch politisch extreme Gruppen auf Fußballfans.
Zahlreiche prominente Persönlichkeiten haben bereits durch ihre Unterschrift diese Bewegung unterstützt. Zu ihnen zählen beispielsweise das komplette KSC-Präsidium, der Trainerstab um Stefan Kuntz, der Mannschaftsrat des KSC sowie Namen wie Heike Drechsler, Gabi und Sven Ottke oder Sportdirektor Guido Buchwald. Bisher hat der Verein mehr als 200 Unterschriften gesammelt. Die genaue Anzahl wird regelmäßig im Internet veröffentlicht. Dort kann auch abgestimmt werden. (man)
- Mittelbadische Presse News Beitrag 2055 - Samstag, 07.04.2001 um 06:46:18 Uhr
KSC hat drei Punkte fest eingeplant
Rein äußerlich ist das heutige Regionalliga-Heimspiel des Karlsruher SC gegen Rot-Weiß Erfurt (15 Uhr) nichts Besonderes. Und auch Stefan Kuntz möchte die Partie »als ganz normales Spiel« betrachten - bei dem es eigentlich nur einen Sieger geben kann: Die Gastgeber.Karlsruhe (fal). Der KSC-Trainer sagt entschlossen: »Wir wollen unbedingt drei Punkte. Inzwischen hat sich die Saison jedoch so weit entwickelt, dass es für viele KSC-Gegner um »Sekt oder Selters« geht - gegen den Abstieg bzw. um den Aufstieg. Und die Teams jenseits von gut und böse haben nichts zu verlieren, können frei aufspielen. Kurzum: Der KSC darf sich auf dem Weg´zurück in die zweite Liga keine Schlampereien mehr erlauben.Die Niederlage in Trier vom vergangenen Samstag wurde aufgearbeitet.Trainer und Spieler fanden bei der Suche nach den Gründen für die 1:4-Klatsche auch einen gemeinsamen Nenner. Und da Einsicht bekanntlich der erste Schritt zur Besserung ist, war der Schwerpunkt der Trainingsarbeit für die vergangene Woche schnell bestimmt: Zweikämpfe annehmen und bestehen.Abwehrchef Thijs Waterink und Mittelfeldspieler Teo Rus reihten sich in der Vorbereitung auf das heutige Spiel wieder ein und stehen gegen Erfurt in der Anfangself. Bis auf Ben Manga, der aus familiären Gründen nicht zur Verfügung steht, kann Stefan Kuntz personell aus dem Vollen schöpfen.Für die nächste Saison meldet der KSC einen Neuzugang: Der 21-jährige Nigerianer Gabriel Melkam kommt ablösefrei von Wattenscheid 09.
News Beitrag 2054 - Samstag, 07.04.2001 um 06:40:14 Uhr
Aufstiegskampf spitzt sich zu
Das Aufstiegsrennen geht langsam in eine heiße Phase. Die Teams von Platz zwei bis sechs trennen gerade einmal sieben Punkte, wobei der Sechste Aalen sogar ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Brisant daher an diesem Spieltag vor allem das Duell des VfR Aalen (24 Spiele, 37 Punkte) gegen den Zweiten Schweinfurt (25 Spiele, 44 Punkte). Bei einem Sieg würde die Entenmann-Elf im Konzert der Großen mitspielen und der zur Winterpause noch souveräne Zweite aus Unterfranken (neun Punkte Vorsprung auf Platz drei) wohl erstmals aus den Aufstiegsrängen herausfallen.
Tabellenführer Karlsruhe und der Vierte Darmstadt, die am letzten Spieltag Niederlagen kassierten (1:4 in Trier, 1:2 in Burghausen), müssen sich gegen die zuletzt siegreichen Teams aus Erfurt (4:0 gegen 1860) bzw. Regensburg (3:0 gegen Elversberg ) beweisen. Eine erneute Pleite wäre vor allem für die "Lilien" ein herber Dämpfer im Kampf um die begehrten ersten beiden Plätze. Aber auch der KSC ist ins Stocken geraten: Nicht nur sportlich, auch personell läuft derzeit nicht alles rund beim ehemaligen Bundesligisten. Die Verstärkungen aus Erfurt (Fritz, Engelhardt) für den möglichen Gang in Liga zwei erhalten keine Freigabe, doch auch hier wird der KSC kämpfen.
Die vermeintlich leichteste Aufgabe der Anwärter für die zweite Liga hat sicherlich Eintracht Trier. Die Linz-Elf, die sich bis auf einen Punkt an Platz zwei herangekämpft hat, gastiert beim nun schon seit elf Spieltagen erfolglosen SV Elversberg.
Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Münchner Derbys : Die "kleinen" Löwen erwarten die "kleinen" Bayern und das ganze nennt man Abstiegskampf pur. Lorant-Assistent Peter Pacult soll die Talfahrt der 1860 Amateure beenden, Kurt Niedermayer die mit dem 4:2-Erfolg gegen Siegen begonnene Aufholjagd fortsetzen. Der finanziell schwer angeschlagene Traditionsklub Kickers Offenbach muss in Wehen um die sportliche Existenz kämpfen.
News Beitrag 2053 - Samstag, 07.04.2001 um 06:38:39 Uhr
KSC verpflichtet Nigerianer
Regionalliga-Tabellenführer Karlsruher SC hat den Nigerianer Chinwuza Gabriel Melkam für die kommende Saison verpflichtet. Der 21-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Nord-Regionalligisten SG Wattenscheid 09 und unterschrieb im Wildpark für zwei Jahre.Melkam hat in der laufenden Saison für die SG 21 Spiele absolviert und dabei vier Tore erzielt.
News Beitrag 2052 - Samstag, 07.04.2001 um 06:38:29 Uhr
KSC verpflichtet Nigerianer
Regionalliga-Tabellenführer Karlsruher SC hat den Nigerianer Chinwuza Gabriel Melkam für die kommende Saison verpflichtet. Der 21-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Nord-Regionalligisten SG Wattenscheid 09 und unterschrieb im Wildpark für zwei Jahre.Melkam hat in der laufenden Saison für die SG 21 Spiele absolviert und dabei vier Tore erzielt.
News Beitrag 2051 - Samstag, 07.04.2001 um 06:36:32 Uhr
Melkam für zwei Jahre beim KSC
Trainer Kuntz hofft gegen Erfurt auf mehr Willenskraft seiner MannschaftKarlsruhe. Chinwuza Gabriel Melkam, Nigerianer (noch) in Diensten der SG Wattenscheid 09, hat beim KSC einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der 21-jährige defensive Mittelfeldspieler, der für den derzeitigen Tabellen-13. der Regionalliga Nord in dieser Saison bislang 21 Spiele bestritt und vier Tore erzielte, will sich, nachdem sein Vertrag ausläuft, dem KSC anschließen. Der Nigerianer Melkam war nach Stationen bei Kwara United Ilorin und Stationary Stores FC Lagos 1998 zur SG Wattenscheid gewechselt. KSC-Coach Stefan Kuntz beobachtete den Neuzugang mehrfach, zuletzt bei der Partie der SGW gegen den VfB Lübeck.
Im Regionalliga-Punktspiel am Samstag (15 Uhr) gegen Rot-Weiß Erfurt will der KSC freilich die 1:4-Schlappe vom vergangenen Wochenende bei Eintracht Trier wieder wettmachen. ?Am vergangenen Sonntag haben ausnahmsweise die Spieler einmal selbst ihre Leistung beurteilt. Danach haben wir eine gemeinsame Video-Analyse vorgenommen, um die Fehler aufzuzeigen?, verriet Trainer Stefan Kuntz, wie er Aufbauarbeit nach der Pleite geleistet hat.
Für das Spiel gegen Erfurt hofft Kuntz, dass seine Akteure wieder mit mehr Willenskraft zur Sache gehen, schulte zu diesem Zweck unter der Woche intensiv das Zweikampfverhalten. Thijs Waterink und Theo Rus sind wieder dabei, dafür fehlt Ben Manga aus familiären Gründen. Für ihn rückt Alessandro Caruso in die Mannschaft. Die genaue Aufstellung ließ sich der Trainer, wie gewöhnlich, nicht entlocken. Besondere Brisanz hat die Partie durch die beiden vom KSC umworbenen Erfurter Fritz und Engelhardt. (bla)
News Beitrag 2050 - Donnerstag, 05.04.2001 um 23:07:38 Uhr
Aufstiegskampf spitzt sich zu
Das Aufstiegsrennen geht langsam in eine heiße Phase. Die Teams von Platz zwei bis sechs trennen gerade einmal sieben Punkte, wobei der Sechste Aalen sogar ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Brisant daher an diesem Spieltag vor allem das Duell des VfR Aalen (24 Spiele, 37 Punkte) gegen den Zweiten Schweinfurt (25 Spiele, 44 Punkte). Bei einem Sieg würde die Entenmann-Elf im Konzert der Großen mitspielen und der zur Winterpause noch souveräne Zweite aus Unterfranken (neun Punkte Vorsprung auf Platz drei) wohl erstmals aus den Aufstiegsrängen herausfallen.Tabellenführer Karlsruhe und der Vierte Darmstadt, die am letzten Spieltag Niederlagen kassierten (1:4 in Trier, 1:2 in Burghausen), müssen sich gegen die zuletzt siegreichen Teams aus Erfurt (4:0 gegen 1860) bzw. Regensburg (3:0 gegen Elversberg) beweisen. Eine erneute Pleite wäre vor allem für die "Lilien" ein herber Dämpfer im Kampf um die begehrten ersten beiden Plätze. Aber auch der KSC ist ins Stocken geraten: Nicht nur sportlich, auch personell läuft derzeit nicht alles rund beim ehemaligen Bundesligisten. Die Verstärkungen aus Erfurt (Fritz, Engelhardt) für den möglichen Gang in Liga zwei erhalten keine Freigabe, doch auch hier wird der KSC kämpfen.
Die vermeintlich leichteste Aufgabe der Anwärter für die zweite Liga hat sicherlich Eintracht Trier. Die Linz-Elf, die sich bis auf einen Punkt an Platz zwei herangekämpft hat, gastiert beim nun schon seit elf Spieltagen erfolglosen SV Elversberg.
Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Münchner Derbys: Die "kleinen" Löwen erwarten die "kleinen" Bayern und das ganze nennt man Abstiegskampf pur. Lorant-Assistent Peter Pacult soll die Talfahrt der 1860 Amateure beenden, Kurt Niedermayer die mit dem 4:2-Erfolg gegen Siegen begonnene Aufholjagd fortsetzen. Der finanziell schwer angeschlagene Traditionsklub Kickers Offenbach muss in Wehen um die sportliche Existenz kämpfen.
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