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KA-FANS News - Einträge 2041 - 2050


KA-NEWS News Beitrag 2029 - Sonntag, 01.04.2001 um 18:00:50 Uhr

KSC hat Kinowelt-Millionen schon verpulvert

Sportlich ist der Karlsruher SC als Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Süd wieder auf dem Weg in den Profi-Fussball, finanziell sehen die Perspektiven der Badener jedoch düster aus. Die 15 Millionen Mark, die der Vermarkter Kinowelt dem Verein zur Verfügung stellte, sind bereits vollständig ausgegeben. Im Kalenderjahr 2000 erwirtschaftete der ehemalige Uefa-Cup-Halbfinalist gar einen Fehlbetrag von 3,23 Millionen Mark.

Bei den Banken haben die Karlsruher, die von Europameister Stefan Kuntz trainiert werden, Verbindlichkeiten in Höhe von 2,3 Millionen Mark, denen jedoch liquide Mittel in fast gleicher Höhe entgegenstehen sollen. "Der KSC ist nicht auf Rosen gebettet, aber bilanziell sind wir nicht verschuldet", erklärte Präsident Detlev Dietrich.
(Dörr)
KA-NEWS News Beitrag 2028 - Sonntag, 01.04.2001 um 18:00:24 Uhr

KSC hofft auf Sieg im Trierer Hexenkessel

Karlsruhe - Viele badische Fans werden am Samstag, 31. März, Richtung Mosel reisen, um den Karlsruher SC Beim Spitzenspiel der Regionalliga Süd bei Eintracht Trier (Anpfiff 15 Uhr) zu unterstützen. Für beide Teams ist dieses Spiel wichtig. Der KSC könnte seine Führung weiter ausbauen, während Tabellenvierter Trier mit einem Sieg seine Chance auf den zweiten Aufstiegsplatz wahren könnte.

Den Tabellenführer plagen aber einige Personalprobleme: Hinter den Einsätzen von Dirk Fengler (Oberschenkelzerrung), Theo Rus (Knöchelverletzung), Thiejs Waterink (Magen-Darm-Infekt) und Carsten Rothenbach (Oberschenkelzerrung) stehen große Fragezeichen. Entschieden ist deren Ausfall zwar noch nicht, da alle vier bis zuletzt mittrainiert haben. KSC-Trainer Stefan Kuntz rechnet auf jeden Fall mit einem "Regionalliga-Hexenkessel" und einem "emotionsgeladenen Spiel", bei dem besonders der "Einsatz und Wille" entscheidend sein werden: "Da müssen wir einfach bestehen", stellt Kuntz fest. (pab)
- Web.de News Beitrag 2027 - Sonntag, 01.04.2001 um 17:59:53 Uhr

Schweinfurt unter Druck: Trier und Darmstadt warten schon

Stuttgart (dpa) - Der Dreikampf um den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Regionalliga Süd spitzt sich zu. Während der FC Schweinfurt 05 als aktueller Zweiter zuletzt schwach agierte, zeigen sich die Verfolger Eintracht Trier und SV Darmstadt 98 gestärkt.

Vor der schwierigsten Aufgabe stehen am 25. Spieltag die drittplatzierten Trierer mit dem Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Karlsruher SC. «Jetzt wird sich zeigen, ob uns wirklich etwas fehlt, um ganz oben mitzuspielen», sagte Eintracht- Trainer Paul Linz.

Vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht die zweitplatzierten Schweinfurter bei Schlusslicht SC Pfullendorf. Der Motor des mit sieben Siegen und zwei Remis auswärtsstärksten Teams der Liga kam zuletzt aber ins Stottern. Trainer Djuradj Vasic beklagte die verkrampfte Spielweise seiner Mannschaft und forderte «mehr Mut, wenn wir in Ballbesitz sind». Gegner Pfullendorf baut auf seinen neuen, alten Trainer Wilfried Ritter. Der 56-Jährige hat das Amt des erfolglosen Frank Wormuth mit einer exzellenten Empfehlung übernommen: Vor drei Jahren führte Ritter die Pfullendorfer in die Regionalliga.

Auf einen Ausrutscher des Favoriten wartet der SV Darmstadt 98. Der Tabellenvierte geht unbeschwert in seine Partie beim SV Wacker Burghausen. «Wir haben nichts zu verlieren», sagte Coach Michael Feichtenbeiner. Kickers Offenbach will im Spiel gegen den VfR Aalen die Erfolgsserie (zwei Siege, zwei Unentschieden) unter dem neuen Trainer Ramon Berndroth fortsetzen und die Abstiegsplätze verlassen. Konkurrent VfR Aalen möchte den Offenbachern den dritten «Dreier» jedoch streitig machen, weil der Tabellensechste ungeachtet eines Acht-Punkte-Rückstandes noch auf Platz zwei schielt. «Warum sollen wir uns diese Chance entgehen lassen», sagte Manager Helmut Dietterle.

Seinen Negativtrend möchte Rot-Weiß Erfurt gegen die Amateure des TSV 1860 München stoppen. Nach dem Debüt von Trainer Hans-Ulrich Thomale mit drei Siegen in Serie dämpfte die Ausbeute von nur einem Punkt aus den letzten drei Partien die Euphorie. Die auf den 12. Platz abgerutschten Erfurter müssen gegen den Tabellennachbarn auf die gesperrten Marco Engelhardt und Ivica Bancic verzichten. Für die Münchner wird die Luft ebenfalls immer dünner. Mit nur zwei Zählern Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz benötigen die «Löwen» ihren zweiten Auswärtssieg, um ins gesicherte Mittelfeld vorzustoßen.

Der zweite Münchner Regionalliga-Club hat vor dem Heimspiel gegen die wieder erstarkten Sportfreunde Siegen die Reißleine gezogen: Udo Bassemir wurde am Mittwoch als Trainer der akut abstiegsgefährdeten Amateure des FC Bayern beurlaubt. Interimsweise soll A-Jugendtrainer Kurt Niedermayer die Reserve des deutschen Rekordmeisters auf die Erfolgsspur bringen, ehe ab 1. Juli der ehemalige Trainer des Fußball-Zweitligisten SSV Ulm, Hermann Gerland, das Amt übernehmen wird.

Während beim SV Wehen vor dem Auswärtsspiel bei den Amateuren des VfB Stuttgart (Sonntag, 15.00) Kapitän Oliver Bunzenthal, Libero Frank Wilde, Torwart Christian Lache und Mittelfeldspieler Roland Gisinger ihre Verträge verlängert haben, plagt sich der Tabellenvorletzte Carl Zeis Jena mit großen Personalproblemen. Trotz sechs siegloser Spielen in Serie hofft Jenas Trainer Slavko Petrowic auf einen Teilerfolg beim zuletzt ebenfalls schwächelnden VfR Mannheim (Freitag, 19.30).
Boulevard Baden News Beitrag 2026 - Sonntag, 01.04.2001 um 17:58:36 Uhr

KSC in Torlaune

Bretten/Karlsruhe. Zu einem 13:0 (5:0)-Erfolg ist der Fußball-Regionalligist
Karlsruher SC bei einem Benefizspiel gegen den Bezirksligisten VfB Bretten
gekommen. Vor 520 Zuschauer erzielten die Gäste ihre Tore nach Belieben.
Die Treffer markierten: Cetin (2), Grimm, Nagorny, Weis, Birk (2), Fabus
(2), Hanko (2), Rothenbach, Espinosa. (cal)
- Heilbronner Stimme News Beitrag 2025 - Sonntag, 01.04.2001 um 17:58:00 Uhr

Zwei Jahre schauen, ob es für die große Karriere reicht

Talent Christian Eichner unterschreibt Vertrag beim Karlsruher SC - Die Schattenseiten des Fußballerlebens hat der Sulzfelder schon kennengelernt

Fußballtalent Christian Eichner hat einen Profi-Vertrag beim Karlsruher SC unterschreiben. "Wir setzen auf junge Spieler und wollen mit diesen unsere Zukunft gestalten", lautet das Motto beim Regionalliga-Tabellenführer.

Mit dem Sulzfelder Christian Eichner unterschrieb jetzt ein weiterer Akteur des Fußballkreises Sinsheim einen Vertrag als Vertragsamateur bei Badens guter Adresse. Damit findet der konsequente Weg des 18-Jährigen seinen Fortgang.

Das Fußballspielen erlernte der Gymnasiast im Alter von drei Jahren bei seinem Heimatverein am Fuße der Ravensburg. Bereits früh erkannten seine Trainer, darunter auch lange Jahre Vater Peter, das Talent des Jugendlichen und förderten ihn behutsam aber stetig.

Im zweiten C-Jugendjahr wechselte der linke Außenverteidiger zum KSC. Diesen Sprung wagte er gemeinsam mit dem Sinsheimer Marc Welker. Eichner wurde in die badische Auswahl berufen und absolvierte dort bereits mehrere Spiele in der Ära Jörg Daniel. Nach einer Pause auf Auswahlebene berief erst sein Nachfolger Reichel nach Daniels Weggang zum DFB Christian Eichner wieder in die Auswahl.

"Die Spielauffassung von Reichel deckt sich genau mit meiner", so der 18jährige, "er sagt immer, wenn Zeit und Platz zum Flanken ist, dann haut die Bälle nach vorne in den Strafraum, denn hinten schießen wir keine Tore. "

Wichtig sei auch, "dass man bei ihm durchaus mal einen Fehler machen kann", der Ratschlag des Trainers laute dann "nicht ärgern, denn in den zwei, drei Sekunden, in denen ihr Euch ärgert, seid Ihr unkonzentriert. Vergesst den Fehler."

Dieses Credo werde auch beim KSC verfolgt, der Erfolg zeigt sich daran, dass die A-Jugend des KSC in der Regionalliga Süd einen achten Rang belegt, zumal sich in dieser Liga mit Ausnahme der A-Jugend des FC Augsburg nur die Jugendmannschaften der großen Vereine befinden.

Mit der Senioren-Regionalliga hat Christian beim Vorbereitungsspiel in Sandhausen schon geflirtet, stolz kann er einen Kurzeinsatz in der Kuntz-Truppe vorweisen. Für die kommende Saison hat das Talent einen Vertrag für die Oberliga unterschrieben, die Laufzeit beträgt zwei Jahre plus eine zweijährige Option des Vereins.

In diesen zwei Jahren, so Christian, wolle er feststellen, wohin sein weiterer sportlicher Weg gehe, nach Abschluss des Gymnasiums im nächsten Sommer und dem anschließenden Wehr- bzw. Zivildienst möchte er eine Ausbildung in einem BA-Studiengang beginnen.

Natürlich träumt Eichner insgeheim von einer Karriere als Profifußballer, doch steht derzeit eine gesicherte berufliche Existenz für den Lehrerssohn im Vordergrund. In der verbleibenden A-Jugendzeit bis zur Sommerpause stehen noch viele Trainingseinheiten auf dem Programm, insgesamt trainieren die A-Jugendlichen viermal wöchentlich.

Dies sei auch wichtig, so Eichner, denn der Sprung von der B-Jugend in die A-Jugend sei schon groß. "Für mich war das der größte Sprung bisher" , zumal die taktische Ausbildung in der A-Jugend im Hinblick auf den Eintritt in die Seniorenmannschaften erheblich forciert wird.

Trotz allen Erfolges bleibt der künftige Abiturient auch selbstkritisch und möchte bis zum Eintritt in die Seniorenmannschaft noch sein Zweikampfverhalten und Kopfballspiel verbessern. In den bisherigen fünf Jahren beim KSC hat Christian Eichner allerdings auch schon die Schattenseiten eines erfolgreichen Fußballerlebens kennengelernt.

Seit seinem Wechsel zum KSC konnte er keinen ausgedehnten Urlaub mehr machen, denn durch die späte Sommerferienregelung - der Beginn der Sommerferien wurde auf Ende August gelegt - und wegen des frühen Beginns der Vorbereitung Anfang August bleiben für Urlaubsreisen und vor allem das heimliche Hobby Skifahren keine Zeit mehr.

Begeistert zeigte sich Eichner, der trotz seiner Erfolge in Karlsruhe auf dem Teppich geblieben ist und vor allem alte Freundschaften aufrecht erhalten hat, von Stefan Kuntz. "Der ist sich nicht zu schade, auch mal bei uns zuzuschauen und bei den Vertragsgesprächen zwischen dem KSC und mir ist er extra nach dem Training noch dazugekommen. "

Dass mit Kuntz ein frischer Wind durch den Wildpark weht, freut den Audi-Fahrer natürlich ganz besonders, zumal so die Chancen auf einen späteren Einsatz im KSC-Team steigen. (Nit)
- Darmstädter Echo News Beitrag 2024 - Sonntag, 01.04.2001 um 17:56:49 Uhr

KSC trägt schwer an der Last der Vergangenheit

Turbulente Mitgliederversammlung erwartet

(lsw). Während es beim Karlsruher SC fußballsportlich wieder bergauf geht, trägt die Vereinsführung schwer an der Last der Vergangenheit. Das Präsidium um Detlef Dietrich wird immer wieder vom langen Arm Roland Schmiders eingeholt. Zur Konfrontation mit dem ehemaligen Klub-Chef, der im Frühjahr 2000 nach 26-jähriger Regentschaft unfreiwillig zurückgetreten war, wird es erneut am Freitagabend bei der Mitgliederversammlung des Tabellenführers der Regionalliga Süd kommen.
Bereits im Vorfeld hat die zahlreiche Fanvertretung innerhalb der Mitgliedschaft signalisiert, Schmider und seinen Mitstreitern die Entlastung zu verweigern. Das alte Präsidium muss sich für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. April 2000 verantworten. Bei ihrem Abgang hinterließ es Verbindlichkeiten in zweistelliger Millionenhöhe. Seit dem Abstieg aus der Bundesliga waren rund 18 Millionen Mark verpulvert worden. Ohne die 15-Millionen-Finanzspritze des Rechtevermarkters Sportwelt, die Dietrich kurz nach seiner Wahl in einem Verhandlungsmarathon abrang, hätte der KSC wohl nicht überlebt.

„Uns ist es bisher leider nicht gelungen, den Verein zu befrieden“, stellt Werner Merkel desillusioniert fest. Der 39 Jahre alte Vizepräsident personifiziert wie kein anderer den radikalen Umbruch innerhalb des KSC. „Der notwendige Generationswechsel wird die Mitglieder noch einige Zeit polarisieren.“ Besonders Schmider hat daran zu knabbern, dass der einstige Fanbeauftragte aus dem Fußvolk zum Vize gewählt wurde. Merkel bekam denn auch schon den weit reichenden Einfluss der alten Seilschaften zu spüren. War die Karlsruher Polizei 25 Jahre lang ohne Sicherheitskonzept im Wildparkstadion ausgekommen, musste der KSC plötzlich ein Konzept vorlegen.

Das war jedoch nicht der einzige Stein, der der neuen Führung in den Weg gelegt wurde. So soll Schmider kurz vor seinem Abschied einigen Wegbegleitern einen letzten Freundschaftsdienst erwiesen haben. Trainern und Betreuern verlängerte er eben noch die ohnehin gut dotierten Verträge. Einem anderen Mitarbeiter wurde angeblich die Kündigungsklausel aus dem Kontrakt gestrichen. Diese Federstriche mussten die Nachfolger mit dicken Abfindungen büßen. „Wenn jetzt in der Öffentlichkeit der Anschein erweckt wird, wir seien für die schwierige Finanzsituation verantwortlich, ärgert mich das gewaltig“, sagt Präsident Dietrich.
KA-NEWS News Beitrag 2023 - Sonntag, 01.04.2001 um 17:55:37 Uhr

KSC: Budenzauber in Melanchtonstadt

Bretten - Mit sage und schreibe 13 Treffern und ohne Gegentor verabschiedete sich der Regionalliga-Tabellenführer Karlsruher SC gestern von seinem Gastgeber und Gegner VfB Bretten beim Benefizspiel zu Gunsten der Stadt Bretten.

Insgesamt ließen sich neun KSC-Spieler die Gelegenheit nicht entgehen, Tore im gegnerischen Netz zu platzieren. So markierten Aydin Cetin (zwei Mal), Vitus Nagorny, Marco Grimm und Tobias Weis (Strafstoß) den 5:0 Pausenstand vor ca. 500 Zuschauern. In der zweiten Spielhälfte schrieben sich dann Carsten Birk (zwei Mal), Martin Fabus (zwei Mal), Robert Hanko (zwei Mal), Carsten Rothenbach und Carlo Espinosa in die Torschützenliste ein. Am wenigsten beschäftigt in dieser Partie war wohl KSC-Torhüter Ferenc Rott, während dem Brettener Torwart das gegenteilige Schicksal beschieden war. (ps/pab)
Kicker News Beitrag 2022 - Montag, 26.03.2001 um 22:11:06 Uhr

Graf: Von Vier auf Eins

KSC: Der Stürmer zahlt Kuntz das Vertrauen zurück - 26.03.01 14:18

Stefan Kuntz ist voll des Lobes. "Daniel Graf ist im Moment unserer gefährlichster Stürmer", stellt der KSC-Coach dem 23-Jährigen ein gutes Zwischenzeugnis aus. Begonnen hat Graf in Karlsruhe als Angreifer Nummer vier, hinter Cetin, Nagorny und Fabus. Doch er zeigte Selbstbewusstsein: "Ich habe diese Entwicklung schon erhofft. Immerhin war ich in der Zweiten Liga unter Vertrag und Bochum hatte Interesse an einer Verpflichtung, dann wäre ich Teamkollege von Stefan Kuntz geworden."

Als Graf zum KSC kam waren einige skeptisch. Der Ex-Lauterer, der über Fortuna Köln und die Kickers aus Offenbach ins Badische wechselte, war nach einer langen Verletzung (Kreuzbandriss) nicht völlig fit. Doch Kuntz und Assistent Lelle kannten Graf und schenkten ihm ihr Vertrauen. Das zahlte der zurück. Nicht nur mit drei Treffern, sondern mit viel Laufarbeit und mannschaftsdienlichem Auftreten.

Ein Problem hat Graf noch - die Chancenverwertung: "Ich hatte gegen Regensburg zwei gute Gelegenheiten. Bei einer machte ich alles richtig - doch der Ball wollte einfach nicht rein. Aber ein Angreifer darf sich nicht zu lange mit vergebenen Chancen befassen, er muss versuchen sich Neue zu erarbeiten."

Das spielfreie Wochenende wusste Graf zu genießen: "Durch meine lange Verletzung und die kraftraubende, intensive Vorbereitung tat mir eine Pause gut. Da konnte ich Kraft schöpfen für das schwere Spiel in Trier..."

P. Putzing
Boulevard Baden News Beitrag 2021 - Montag, 26.03.2001 um 22:07:14 Uhr

KSC II kassiert Auswärtsniederlage

Ludwigsburg. Mit einer unnötigen 0:1-Niederlage im Gepäck machte sich der KSC II-Tross gestern aus Ludwigsburg wieder auf in Richtung Fächerstadt. Oberliga-Coach Pezzaiuoli reagierte nach Spielende verschnupft über die Schlappe im wichtigen Keller-Duell vor 350 Zuschauern: „Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt, das Spiel vorzeitig zu entscheiden.”

Ludwigsburg. Pezzaiuoli spielte auf eine Szene an, die sich in der 20. Minute ereignete. Der agile Bruno Martins scheiterte mit einem Volleyschuss nur knapp an SpVgg-Keeper Belosovic. Im Nachschuss fehlte Sascha Benda ebenfalls die Fortüne. Keine zehn Minuten später eroberte sich Heiko Butscher die Lufthoheit im Strafraum der Schwaben und wuchtete die Kugel gegen die Latte, von wo aus der Ball ins Aus tropfte. „Uns hat da einfach die Entschlossenheit gefehlt”, ärgerte sich der Oberliga-Coach der Badener. Allerdings hatten die Schwaben ebenfalls einige hochkarätige Torgelegenheiten. KSC-Keeper Fischer zeigte sich jedoch gegen den auf ihn alleine zustürmenden Steinbrecher ebenso als Meister seines Fachs wie sein Gegenüber. In der 51. Minute war er dann aber machtlos, als wiederum Steinbrecher einen Freistoß in der kampfbetonten, aber niveauarmen Partie direkt verwandelte.

KSC-Coach Pezzaiuoli setzte nochmals alles auf eine Karte und wechselte die Offensivkräfte Anouk, Augenstein und Bösenecker ein. Mehr als eine gelungene Kombination zwischen Bösenecker und Augenstein, die Letzterer mit einem Schuss in die Arme des SpVgg-Torstehers abschloss, kam allerdings nicht dabei raus. Auch Carsten Rothenbach, der von der spielfreien ersten Mannschaft ausgeliehen war, konnte gegen die vielbeinige Abwehr der Ludwigsburger keine entscheidenden Impulse setzen.
Pezzaiuoli wollte jedoch keine Ausrede gelten lassen, auch nicht den mehr als gewöhnungsbedürftigen Kunstrasen, auf den die Ludwigsburger aufgrund der anhaltenden Regenfälle auswichen. Er mahnte jedoch auch zur Gelassenheit. „Es gibt keinen Grund, irgend etwas zu dramatisieren. Dann müssen wir eben im nächsten Spiel punkten.” Volker Knopf
- EXPRESS News Beitrag 2020 - Samstag, 24.03.2001 um 10:06:01 Uhr

Zepek ziehts nach Leverkusen

Calmund hat beim Kampf um KSC-Juwel die Nase vorn

Leverkusen - Beim 1. FC Köln wollen sie Super-Talent Michael Zepek. Auch Bayern und Schalke, Vereine aus England, Italien und Spanien möchten den 20-jährigen Karlsruher verpflichten.

Am weitesten aber mit den Verhandlungen ist Bayer-Manager Reiner Calmund. Zepeks Berater Lips bestätigt, dass er bislang nur mit Leverkusen gesprochen hat.

„Wenn Michael kommen würde, sagen wir nicht Nein“, sagt Trainer Berti Vogts. Zepek freuts: „Wenn Herr Vogts so was sagt, ehrt mich das sehr.“ Der Kapitän der U 20 hat noch eineinhalb Jahre Vertrag in Karlsruhe, wird da jetzt schon mit Leverkusens Libero Jens Nowotny verglichen.

Und er sagt: „Es würde mich schon reizen, mit ihm zusammen zu spielen.“
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