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KA-FANS News - Einträge 2031 - 2040


Boulevard Baden News Beitrag 2019 - Samstag, 24.03.2001 um 10:02:36 Uhr

KSC besiegt Usbekistan bei Sintflut 5:0

Königsbach-Stein. Einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten 5:0-Erfolg machte der KSC am Mittwoch abend in einem Testspiel gegen die Nationalelf Usbekistans in Königsbach-Stein (bei Remchingen) klar. Beim deutlich überlegenen Regionalligisten trugen sich in der ersten Hälfte Vitus Nagorny per Kopf (11.) und Carsten Birk (26.) in die Torschützenliste ein. In Hälfte zwei machten der eingewechselte Cetin (53.), Weis (80.) per Foulelfmeter und Nachwuchshoffnung Butscher (84.) im Nachsetzen den Kantersieg gegen die früher zur GUS gehörenden Usbeken perfekt.

Mehr Probleme als der Gegner bereiteten allerdings die Wetterverhältnisse. Sintflutartige Regenfälle ließen Erinnerungen an die legendere „Wasserschlacht von Polen” bei der WM 74 aufkommen. Dennoch: Auf dem spiegelglatten Untergrund kamen die technisch versierten, aber wenig durchsetzungsfreudigen Usbeken fast zu keiner nennenswerten Torchance. Erst bei einem Freistoß kurz vor Ende musste Ersatzkeeper Ferenc Rott sein ganzes Können aufbieten. Auch einen groben Schnitzer von U20-Nationalspieler Zepek konnte die Auswahl Usbekistans nicht nutzen. Bei den Badenern kamen Backmann und Cetin noch zu größeren Einschußmöglichkeiten, scheiterten jedoch knapp.

KSC-Coach Kuntz gab bei der Testpartie seinem erweiterten zweiten Anzug die Gelegenheit, sich zu beweisen: Der wiedergenesene Caruso war ebenso mit von der Partie wie Backmann, Hanko, Rothenbach, Rott, Butscher und Amateur Kümmerling. Die dankten es dem Europameister von '96 mit einer überzeugenden Partie. KSC-Coach Pezzaiuoli, der an Stelle von Stefan Kuntz an der Seitenlinie stand, nach der Partie: „In der ersten Halbzeit hat Usbekistan gut dagegen gehalten. Aber wir haben hervorragend nach vorne gespielt, so dass wir mit dem Test sehr zufrieden sein können.” (voko)
Süddeutsche Zeitung News Beitrag 2018 - Samstag, 24.03.2001 um 10:01:00 Uhr

Fußpilz im Kontakthof

Pressekonferenzen der Fußball-Bundesliga sind journalistisch tote
Veranstaltungen - doch niemand will sie begraben
"Was bleibt zu sagen nach so einem Spiel?", fragt Ralf Zumdick in die Runde.
Nix. Fast nix jedenfalls: Der Bochumer Trainer, dessen Verein für
Leibesübungen gerade beim Hamburger SV dreinull verloren hat, ringt sich
schließlich zu dem Resümee durch, dass "wir jetzt mit einer Niederlage im
Gepäck nach Hause fahren".
Danke, Herr Zumdick.
Und was sagen Sie zum Spiel, Herr Pagelsdorf? "In der ersten Halbzeit haben
wir Druck gemacht", sagt Herr Pagelsdorf, Trainer der siegreichen Hamburger.
"In der zweiten waren wir unkonzentriert."
Noch Fragen? Keine.

Nach drei Minuten ist auch diese Pressekonferenz beendet. Typisch. Die
offizielle Pressekonferenz nach einem Spiel der Fußball-Bundesliga sei
"ein völlig überflüssiges Ritual", meint Udo Lattek. Lattek hat früher mit
dem FC Bayern München alles gewonnen, was ein Vereinstrainer gewinnen
kann. Heute redet der ergraute Fachmann noch im Fernsehen mit, beim
Stammtisch-Sender DSF. In Pressekonferenzen, findet Lattek, "wird nur
Blabla abgesondert".
Für Trainer, Kicker und Berichterstatter ist der Samstag zwischen 17.15
Uhr und 18 Uhr zu einer dritten Halbzeit geworden. Die minutenkurzen
Pressekonferenzen schwimmen als Inseln der Ruhe in dieser aufgewühlten
Dreiviertelstunde. Die Trainer schaffen zwei Schluck Kaffee, die
Journalisten ordnen ihre Blöcke. Viel wichtiger jedoch: In einer
Fußballwelt, die vom Fernsehen regiert wird, müssen Zeitungsleute jede
Chance nutzen, um mit den Hauptdarstellern zu sprechen.
Zunächst schweigen sie jedoch schön stille, weil ja die TV-Konkurrenz
mitlauscht und -filmt. "Warum sollte ich denen mit meinen Fragen Vorlagen
liefern", sagt Alexander Laux, Sportmann vom Hamburger Abendblatt.
Markus Hörwick, Pressesprecher bei Bayern München, bemüht sich, die
Trägheit der Berichterstatter zu überlisten, indem er mit eigenen Fragen
ein Gespräch in Gang zu bringen versucht. Ein Gespräch, das er stets im
Sinne seines Vereins gestaltet. "Die Konferenz hat zwar tatsächlich nur
Alibifunktion", sagt Hörwick, "aber sie räumt allen die Möglichkeit ein,
Auskünfte einzuholen - ob sie Senderechte besitzen oder nicht."
Kaum haben die Pressesprecher ein schönes Wochenende gewünscht, stürzen
sich die Schreiber auf die Trainer. Wilfried Wittke von der Westfälischen
Rundschau erklärt dies mit dem verbreiteten Hang zur "Exklusivitis: Jeder
möchte Zitate für sich allein". Der Wunsch ist so groß, weil es auf dem
belagerten Fußball-Medienmarkt fast überhaupt keine Exklusivität mehr
gibt. DFB-Pressesprecher Michael Novak kann sich "gut an Zeiten erinnern,
als Radio Luxemburg das einzige Privatradio war - heute gibt es 170".
Und so strecken sich den Trainern Zumdick und Pagelsdorf zwei TV- und drei
Radiomikrofone sowie fünf Aufnahmegeräte von Printjournalisten entgegen.
Auch die vielen Adabeis und Schnittchenesser, oft verdiente Gebietsleiter
der Clubsponsoren, recken die Hälse. Alles in allem: Exklusiv sind in der
Pressekonferenz höchstens die Uniformen der HSV-Hostessen.
"Die Trainer kommen mit dem Ziel in die Konferenz, möglichst wenig
rauszulassen", sagt Klaus Hoeltzenbein, Sportchef der Berliner Zeitung.
"Für die gilt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, und deswegen meiden sie
jeden Konflikt, der ja in den folgenden Tagen ausgeschlachtet werden
könnte." Gelegentlich, hat Hoeltzenbein beobachtet, nutzen Trainer eine
Pressekonferenz, um Vereinspolitik zu betreiben. Thomas Schaaf, Trainer
von Werder Bremen, bestätigt das: "Natürlich kann man während der
Pressekonferenz gezielt Spieler öffentlich loben oder Dinge klarstellen,
aber die eigentliche Pressearbeit beginnt erst hinterher."
Die meisten Trainer flüchten auf den Gemeinplatz, sobald sich ein Mikrofon
nähert. Lautsprecher wie Werner Lorant sind rar geworden und darum um so
beliebter bei den Journalisten: Der Trainer von 1860 München wirkt
gelegentlich, als wolle er Bulgarien den Krieg erklären, nur weil sein
bulgarischer Stürmer Borimirow mal wieder aus drei Metern fünf Meter übers
Tor geschossen hat. "Bevor wir die Trainer zum Interview kriegen, duschen
sie kalt und fressen ein Pfund Kreide", spitzt Klaus Hoeltzenbein die
Situation zu. "Wenn es aber doch mal ein Mütchen zu kühlen gibt, passiert
das garantiert vor den Fernsehkameras."
Diese Hackordnung herrscht auch in der sogenannten Mixed Zone, die
inzwischen jeder Bundesligaverein eingerichtet hat. Auf den paar Metern
zwischen Spielfeldrand und Duschkabine werden zunächst die TV-Sender
abgefertigt, in der Reihenfolge ihrer Bedeutung (die vom Übertragungsrecht
abgeleitet wird): Premiere World, Sat 1, ZDF. Anschließend darf der Rest
zur O-Ton-Jagd. Das, was die Spieler zu sagen haben, hört sich dann so an:
"Endlich mal zu null gespielt" (Niko Kovac, Hamburger SV). Hans-Jochen
Zwingmann, Vizepräsident im Verband deutscher Sportjournalisten, wirbt um
Verständnis: "Wer in zehn Minuten fünfmal die gleiche Frage gestellt
bekommt, kriegt schwerlich Vernünftigeres zustande."
Auch früher waren Pressekonferenzen nicht eben die Heimat sprachlicher
Hochkultur, aber früher waren sie doch wertvoller. Ein kleiner Kreis
konnte sich in einem geschützten Raum über das Abseits aus der 17. Minute
verständigen. Der Münchener Sportjournalist Hans Eiberle, der die
Bundesliga von Beginn an begleitet hat, ärgert sich wie viele seiner
Kollegen über die "Willi Wichtigs und Kabelträger von den TV-Stationen".
Andererseits weiß er: "Die legen das Geld auf den Tisch, also lassen sie
sich auch nicht von uns über die Schulter schauen." Eiberle sieht darin
einen der Gründe, warum vor allem auf dem Zeitungsboulevard so unendlich
Banales gehandelt wird - zum Beispiel der schlimme Fußpilz des Berliner
Hertha-Stürmers Alex Alves. Siegfried Weischenberg, Vorsitzender des
Deutschen Journalisten-Verbandes, sagt: "In der Bundesliga ist das
Nähe-Distanz-Problem besonders groß: Man kommt dem System entweder zu nahe
oder aber man bleibt draußen."
Das Haifischbecken Bundesliga wird für Journalisten künftig noch
tumultöser werden. Der Hamburger SV hat seinen Berichterstattern neue
Regeln für die kommende Saison angedroht. Der Klub sei "verpflichtet, den
Fernseh-Verwertern Priorität einzuräumen", schreibt die Pressestelle. "Da
Spieler und Trainer den Rechteinhabern zunächst exklusiv zur Verfügung
stehen, können in der Mixed Zone all jene Spieler angesprochen werden, die
nicht den TV-Anstalten zur Verfügung stehen müssen."
Ob es aber journalistisch ist, beispielsweise mit dem nicht exklusiven
Verteidiger Panadic zu reden, wenn der exklusive Stürmer Barbarez gerade
vier Tore geschossen hat? "Wenn das Prinzip Pay-per-view irgendwann
greift, bezahlen Journalisten sogar für die Information, was überhaupt im
Spiel passiert ist", befürchtet Hans-Josef Justen, Sportchef der
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Folglich werde das Ungleichgewicht der
journalistischen Kräfte weiter betont.
Seit kurzem lässt sich die schöne, neue Fußballwelt schon donnerstags ab
19.30 Uhr im DSF bestaunen. Um irgendwie, vor allem billig an der
Bundesliga teilzuhaben, überträgt der Sportsender Ausschnitte aus den
Abschluss-Pressekonferenzen, mit denen die Vereine Journalisten für das
Wochenende anfüttern. "Das ist die letzte funktionierende Kontaktbörse",
sagt Ralf Wiegand von der Süddeutschen Zeitung. "Wenn diese Veranstaltung
jetzt auch noch zur Sendeware wird, verkommt sie genauso zur Inszenierung
wie die Konferenz nach dem Spiel."
Ein Trost bleibt den Printjournalisten. Sie stehen zwar oft in der
zweiten, dritten Reihe, müssen dafür aber nicht so hässliche
gelbrot-gestreifte Krawatten tragen wie die Vertreter von Premiere World.
Arne Boecker
KSC-Server News Beitrag 2017 - Freitag, 23.03.2001 um 16:49:30 Uhr

KSC-Trainingsplan 26.03.2001 - 01.04.2001

Die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz trainiert in der kommenden Woche zu folgenden Zeiten. Bitte beachten Sie, das kurzfristige Änderungen jederzeit möglich sind.
Montag
Dienstag

Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
10 Uhr + 15.30 Uhr
10 Uhr
18.30 Uhr Freundschaftsspiel VfB Bretten - KSC
frei
10 Uhr
14 Uhr
15 Uhr: Eintracht Trier - KSC
10 Uhr

Boulevard Baden News Beitrag 2016 - Donnerstag, 22.03.2001 um 11:15:36 Uhr

KSC an Lintjens interessiert

Der Wattenscheider äußert sich aber noch zurückhaltend /Butscher bleibt

Karlsruhe. Fußball-Regionalligist Karlsruher SC scheint an Akteuren der SG Wattenscheid 09 besonders viel Gefallen zu finden. Gabriel Melkam, ein Mittelfeldspieler für die linke Seite, soll auf alle Fälle in den Wildpark kommen - www.boulevard-baden.de berichtete bereits. Falls notwendig soll Melkam auch nur ausgeliehen werden.

Auch am Wattenscheider Sven Lintjens haben die Badener Interesse. Der 24-Jährige zentrale Mittelfeldspieler, der auch im Angriff eingesetzt werden kann und der bereits sechs Saisontreffer markiert hat, wurde schon vom KSC kontaktiert. Allerdings tendiert Lintjens dazu, das Angebot eines Zweitligisten aus dem Westen Deutschlands zu akzeptieren und dem KSC eine Absage zu erteilen. Die endgültige Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.

Defintiv bleibt Mittelfeldspieler Heiko Butscher beim KSC. Der 20-Jährige hat sich bis Juni 2002 an den Regionalligisten gebunden. Der Mittelfeldspieler, der in der Vorrunde zwei Einsätze in der Regionalliga absolviert hatte, wird weiter dem Oberligakader von Trainer Marco Pezzaiuoli angehören.

„Wir glauben allerdings, dass er bald den Anschluss an die erste Mannschaft finden wird”, erklärte KSC-Sportdirektor Guido Buchwald. „Zur Zeit ist er durch seinen Zivildienst im Durlacher Kinderhort doppelt belastet. Ab dem Sommer wird er sich aber wieder voll auf den Fußball konzentrieren können.” (til/cal)
- Heilbronner Stimme News Beitrag 2015 - Donnerstag, 22.03.2001 um 10:50:29 Uhr

Karlsruher SC hat sich erholt und gefangen

2:0 gegen Jahn Regensburg


Der Karlsruher SC hat in der Fußball-Regionalliga Süd wieder Tritt gefasst, der FC 05 Schweinfurt ist erneut gestolpert. Während Spitzenreiter KSC vor 8500 Besuchern gegen Jahn Regensburg mit 2:0 gewann und sich damit für das 1:3 in der Vorrunde revanchierte, kassierte der Tabellenzweite Schweinfurt mit 0:1 gegen Kickers Offenbach die dritte Heimniederlage in Folge.

"Ich bin absolut zufrieden. Meine Mannschaft hat druckvoll und aggressiv nach vorne gespielt. Nach den letzten beiden Spielen war der Sieg gegen Regensburg sehr wichtig ", meinte KSC-Trainer Stefan Kuntz. Sein Team führt nach dem 14. Saisonsieg am 24. Spieltag mit 50 Punkten die Tabelle an und hat wieder sechs Zähler Vorsprung auf Schweinfurt.

FC-05-Coach Djuradj Vasic war nach dem 0:1 vor 4 000 Besuchern gegen Offenbach deprimiert. " Wir haben keinen Grund, nervös zu werden. In dieser Verfassung brauchen wir nicht aufzusteigen", meinte er ironisch. Vasic hofft aber, dass seine Mannschaft wieder zu der Stärke findet, die sie in der Vorrunde ausgezeichnet hat. Offenbachs Coach Ramon Berndroth blieb mit seiner Mannschaft zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Sein Fazit: "Da muss man glücklich und dankbar sein. Wer den ersten Fehler macht, ist der Dumme." Berndroth warnt vor Überschwang in Offenbach.

Man habe nur den Anschluss ans Mittelfeld gefunden, mehr nicht. Für das Schlusslicht FC Pfullendorf dagegen sieht es nach der elften Saisonniederlage in Darmstadt genau so düster aus wie für Carl Zeiss Jena. Die Thüringer warten nach dem 1:1 im Keller-Duell gegen die Amateure des FC Bayern weiter auf den ersten Sieg in diesem Jahr. Trainer Slavko Petrovic steht auf der Kippe, obwohl sich die Spieler hinter ihn stellen. (lsw)
- Heilbronner Stimme News Beitrag 2014 - Donnerstag, 22.03.2001 um 10:49:39 Uhr

Der Karlsruher SC auf dem Pfad der Tugend

Fußball-Regionalliga: Badischer Spitzenclub festigt mit einem 2:0 gegen Jahn Regensburg die Tabellenführung


Der Karlsruher SC hat in der Fußball-Regionalliga Süd wieder Tritt gefasst, der FC 05 Schweinfurt ist erneut gestolpert.


Während Spitzenreiter KSC vor 8500 Besuchern gegen Jahn Regensburg mit 2:0 gewann und sich damit für das 1:3 in der Vorrunde revanchierte, kassierte der Tabellenzweite Schweinfurt mit 0:1 gegen Kickers Offenbach die dritte Heimniederlage in Folge. Die Unterfranken haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf Eintracht Trier und SV Darmstadt 98. Die Darmstädter setzten mit dem 3:2 gegen den SC Pfullendorf ihren Höhenflug fort.

" Ich bin absolut zufrieden. Meine Mannschaft hat druckvoll und aggressiv nach vorne gespielt", meinte KSC-Trainer Stefan Kuntz. Sein Team führt nach dem 14. Saisonsieg am 24. Spieltag mit 50 Punkten die Tabelle an und hat wieder sechs Zähler Vorsprung auf Schweinfurt.

FC-05-Coach Djuradj Vasic war nach dem 0:1 gegen Offenbach deprimiert. " Wir haben keinen Grund, nervös zu werden. In dieser Verfassung brauchen wir nicht aufzusteigen", meinte er ironisch. Offenbachs Coach Ramon Berndroth blieb mit seiner Mannschaft zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Sein Fazit: "Da muss man glücklich und dankbar sein. Wer den ersten Fehler macht, ist der Dumme." Berndroth warnt vor Überschwang in Offenbach.

Die Kickers, bei denen mit Patrick Würrl ein früherer 05er-Nachwuchsspieler das "goldene" Tor schoss, haben mit 26 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld gefunden.

Für das Schlusslicht FC Pfullendorf sieht es nach der elften Saisonniederlage in Darmstadt genau so düster aus wie für Carl Zeiss Jena. Die Thüringer warten nach dem 1:1 im Keller-Duell gegen die Amateure des FC Bayern München weiter auf den ersten Sieg in diesem Jahr. Trainer Slavko Petrovic steht auf der Kippe, obwohl sich am vergangenen Donnerstag die Spieler in einer Presseerklärung demonstrativ hinter ihn stellten.

"Meine Spieler haben heute mehr als 100 Prozent gegeben und das umgesetzt, was sie am Donnerstag mit ihrem Bekenntnis deutlich machten ", sagte Petrovic. Immer prekärer wird die Situation für Neale Marmon von der SpVgg Elversberg nach dem 1:2 gegen Wacker Burghausen.

Jeweils 4:1-Heimsiege feierten der VfR Aalen im Schwaben-Derby gegen die Amateure des VfB Stuttgart und SV Wehen gegen den VfR Mannheim. Wehen (8.) schloss mit 32 Punkten zu Mannheim (7.) auf, Aalen (5.) schob sich vor Stuttgart (6.).
- Heilbronner Stimme News Beitrag 2013 - Donnerstag, 22.03.2001 um 10:48:59 Uhr

Ein gutes Trainerteam ist das A und O

KSC-Jugend-Cheftrainer Andreas Bergmann beim Fusionsklub TSG Heilbronn - Beste Strukturen, finanzielle Grenzen

Sie waren beeindruckt, die Jugendfußball-Trainer und -Funktionäre der drei Klubs TG Heilbronn, TSV Sontheim und Heilbronner Spvgg. Nicht nur davon, was Andreas Bergmann (41), seines Zeichens Jugend-Cheftrainer des Karlsruher SC, aus dem KSC-Nähkästchen plauderte, sondern auch wie: schnörkellos, direkt, pointiert, mit echter Begeisterung.


Bekanntlich haben die beiden Vereine TG Heilbronn und TSV Sontheim Ende Januar zur TSG Heilbronn fusioniert. In Kürze will sich auch die Heilbronner Spvgg dem neuen Großklub anschließen. Mehr als 400 Kinder und Jugendliche werden dann in der neuen Saison in der neuen TSG dem runden Leder nachjagen.

Ein schlüssiges Jugendkonzept muss also her. Nicht nur, um den Kids eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, sondern auch, um sie unter adäquaten Bedingungen leistungsorientiert zu guten Fußballern auszubilden.

Stichwort "Ausbildung". Sicher einer der wichtigsten Punkte im Jugendfußball. "Eins ist klar", so Andreas Bergmann, " Jugendarbeit ist Ausbildung!" Dafür müssen sowohl die strukturellen als auch die finanziellen Möglichkeiten stimmen. Dem neuen Großverein TSG stehen vier Rasenplätze und je ein Hart- sowie ein Kunstrasenplatz an drei Standorten zur Verfügung.

Die Strukturen stimmen also, sie sind sogar noch besser als beim für seine erfolgreiche Jugendarbeit in ganz Deutschland bekannten KSC. Bergmann: "Davon kann ich in Karlsruhe nur träumen."

Ganz anders sieht es beim lieben Geld aus. Einen hauptamtlichen Jugend-Cheftrainer oder -Koordinator kann sich der Heilbronner Großklub bis auf weiteres nicht leisten. (Andreas Bergmanns trockener Kommentar: "Das ist eine Katastrophe"). Statt dessen soll der neue sportliche Leiter der Jugendabteilung auf Honorarbasis verpflichtet werden. "Und zwar so schnell wie möglich", wie Manfred Hutt, Abteilungsleiter bei der HSV, betont.

"Der Jugend-Cheftrainer sollte eine entsprechende Qualifikation vorweisen und professionell arbeiten", sagt Rainer Siegmann von der TG Heilbronn-Jugendabteilung, "wir wollen aber keinen abgetakelten Profi, sondern jemand, der mit Herz bei der Sache ist."

Das sieht Andreas Bergmann, der den KSC zum 30. Juni verläßt und in gleicher Funktion beim FC St. Pauli in Hamburg anheuern wird, genauso: "Jedes Jugendkonzept steht und fällt mit qualifizierten Trainern. " Und: " Ein gut funktionierendes Trainerteam ist das A und O. "

Die einzelnen Übungsleiter für die verschiedenen Jugendmannschaften müssen nicht nur alle vom praktizierten Jugendkonzept ("Der Rote Faden für alle Ausbildungsstufen!") überzeugt sein, sie müssen ihre Arbeit zudem untereinander koordinieren und sich auch menschlich verstehen. "Ein gutes Trainerteam bildet sich nicht von heute auf morgen, das braucht Zeit", weiß Andreas Bergmann.

Die Zusammenstellung des Trainerteams sei beispielsweise eine Aufgaben des Jugend-Koordinators. Eine andere, dafür zu sorgen, dass spätestens in der D-Jugend nach dem Leistungsprinzip gearbeitet werde. Biermann: "In der E- und F-Jugend sollte noch in die Breite trainiert werden, ab der D-Jugend jedoch in die Spitze." Wobei der Begriff " leistungsorientiert" nicht mit Erfolgen gleichzusetzen ist.

"Es ist nicht wichtig, ob die D-Jugend Meister wird oder nicht, leistungsorientiert bedeutet 'ausbilden' und es bedeutet 'sichten'" , sagt der 41-Jährige, der auf Vermittlung von Manfred Hutt ins Unterland gekommen war.

Und das wichtigste: "Es geht um das Talent, nicht um den Trainer oder den Papa." Am Ende des 50-minütigen mit viel Beifall bedachten Vortrages brachte es Manfred Hutt auf den Punkt: "Wir sollten uns das hinter die Ohren schreiben."
Sport 1 News Beitrag 2012 - Donnerstag, 22.03.2001 um 10:44:44 Uhr

Karlsruhe wieder in der Erfolgsspur

Karlsruher SC 2:0 (0:0) Jahn Regensburg

Nach dem Sieg hat der Karlsruher SC wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen bezwang der Tabellenführer Jahn Regensburg mit 2:0 (0:0) und revanchierte sich damit für die 1:3-Hinspielniederlage.

Vor 8500 Zuschauern im Wildparkstadion erzielten Daniel Graf (50.) und Werner Heinzen (79.) die Tore. Die Gäste müssen nach der siebten Auswärtsniederlage wieder um den Klassenverbleib bangen.

Graf erzielte die 1:0-Führung

KSC-Trainer Stefan Kuntz bot mit Ausnahme des am Knie verletzten Jens Boehnke seine Wunschformation auf. Auf der Gegenseite fehlte der zurzeit mit zwölf Saisontreffern erfolgreichste Torjäger der Liga, Michael Fersch.

Nach zwei vergebenen Chancen von Graf (4. und 17.) verpuffte der Elan der anfangs stürmischen Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel schloss Graf dann ein schönes Zuspiel von Martin Fabus aus zehn Meter zum 1:0 für den KSC ab. Den Schlusspunkt unter eine insgesamt mittelmäßige Partie setzte Heinzen mit seinem zweiten Saisontreffer.
KSC-Server News Beitrag 2011 - Mittwoch, 21.03.2001 um 19:02:17 Uhr

Welle ist offizieller Medienpartner des KSC

Der private Rundfunksender die Welle und der KSC bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Ab sofort ist die Welle offizieller Medienpartner des KSC. Dies besiegelten KSC-Präsident Detlef Dietrich und der Geschäftsführer der Welle, Tom Otto, jetzt auch offiziell. Die Kooperation wurde zunächst bis Saisonende vereinbart, sie soll aber in der kommenden Saison nach dem Willen beider Partner noch einmal intensiviert werden.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der sportlichen Nr. 1 und der meistgehörten Radiostation in Karlsruhe hat außervertraglich schon seit Jahren Bestand. Dazu gehören Live-Berichte von allen KSC-Spielen auf der Welle, die Moderation des Welle-Teams im KSC-Vip-Club, das Engagement des Welle-Mitarbeiters Martin Wacker als KSC-Stadionsprecher sowie die halbjährlichen Welle-Sondersendungen "KSC-talk live". Die in der Rückrunde der Saison 1999/2000 von der Welle gestartete "Aktion 12. Mann" ist ein Beispiel für ein partnerschaftliches Miteinander auch in "schlechten Zeiten". So wird die offizielle Medienpartnerschaft in beiden Häusern als zukunftsweisend interpretiert, und sie ist in jedem Fall für Welle-Hörer und KSC-Fans ein Gewinn.
KSC-Server News Beitrag 2010 - Mittwoch, 21.03.2001 um 19:01:46 Uhr

Heiko Butscher bleibt beim KSC

Der Karlsruher SC hat die Option auf Mittelfeldspieler Heiko Butscher wahrgenommen und den 20-Jährigen bis Juni 2002 an sich gebunden. Der Mittelfeldspieler, der in der Vorrunde zwei Einsätze in der Regionalliga absolviert hatte, wird weiter dem Oberligakader von Trainer Marco Pezzaiuoli angehören.

"Wir glauben allerdings, dass er bald den Anschluss an die erste Mannschaft finden wird", erklärte KSC-Sportdirektor Guido Buchwald: "Zur Zeit ist er durch seinen Zivildienst im Durlacher Kinderhort doppelt belastet. Ab dem Sommer wird er sich aber wieder voll auf den Fußball konzentrieren können."
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