Zurück KSC-NEWS ARCHIV: Einträge 1 - 100 bis 10.09.1999 um 21:35 Uhr Vorwärts
KSC Fans sind auf dem Weg nach Mannheim
Werner Merkel und die Fans des KSC sind auf dem Weg nach Mannheim, in der Hoffnung auf drei Punkte für den KSC. Rainer Ulrich kann bis auf Manfred Bender und Benjamin Auer aus dem Vollen schöpfen, wird aber mit der selben Mannschaft wie gegen Gladbach auflaufen. Never change a winning Team!
Viel Glück wünscht der Mannschaft das ka-fans.DE Team
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 100 - Friday, September 10, 1999 at 16:34:50 (GMT)
KSC-Spieler beim Bahntag in Bruchsal
Jens Bäumer und Christian Kritzer sind die "Stargäste" beim
Bahntag in Bruchsal. Am Samstag, den 11.09.1999 ab 17.15 Uhr
werden die Beiden von KSC-Pressesprecher Rüdiger Saal im
Bruchsaler Hauptbahnhof interviewt.
- http://www.ksc.de/presse99/presse99.htmlEintrag 99 - Friday, September 10, 1999 at 16:25:18 (GMT)
KSC in Waldhof: Es geht auch um Norbert Hofmann
2. Fußball-Bundesliga: Rainer Ulrich will punkten
Karlsruhe (fal). Rainer Ulrich hatte schon viele Derbys, »als Spieler und als Trainer.« Deshalb ist dem KSC-Trainer vor dem Zweitliga-Duell heute (19 Uhr) bei Waldhof Mannheim auch nicht bange. Zumal »Uffz« an seine Wurzeln zurückkehrt: Der gebürtige Mannheimer lernte im Ortsteil Käfertal das Kicken.Emotionen leistet sich der KSC-Trainer aber nicht: »Ich bin doch schon 30 Jahre weg aus Mannheim.« Aber auf dem Waldhof kennt er sich aus: »Letztes Jahr in der Regionalliga war ich öfters dort. Und in dieser Saison habe ich die Mannschaft auch schon zweimal gesehen.« Obwohl sich nach dem Aufstieg nicht viel geändert habe, sei Waldhof kein Abstiegskandidat. Außerdem sei der SVW finanziell beweglich und könne, wie erst kürzlich mit dem ungarischen Ex-Nationalspieler Klausz, bei Bedarf auf dem Transfermarkt nachrüsten.Da auch der KSC seine wirtschaftlichen Möglichkeiten noch nicht ganz ausgereizt hat, konkurrieren beide Vereine auch außerhalb des Platzes: Es geht um eine Verpflichtung des in Bochum aussortierten Mittelfeldspielers Norbert Hofmann. Hat der Sieger des heutigen Derbys dabei die besseren Karten?Obwohl sich beide Mannschaften mit vier Punkten Platz acht teilen, sieht Uwe Rapolder den Waldhof als Außenseiter, denn der KSC gehört für Mannheims Trainer zu dem halben Dutzend Teams, die aufsteigen können.Davon spricht Rainer Ulrich noch lange nicht. Seine kurzfristige Zielvorgabe lautet: »Einen oder gar drei Punkte in Mannheim.«
Thomas Kastler Baden Online - http://www.baden-online.de/pubserv/dc++/appl/netpub/layparse.php3?mlay_id=24&mdoc_id=4807&RUBRIK_RED[]=Sport+Topthema
Eintrag 98 - Friday, September 10, 1999 at 07:54:43 (GMT)
Amateure Online!
Holger Wohland: "Wir wollen ein kleines Feuerwerk zünden!"
Der zentrale Mittelfeldmann des SC Pfullendorf sieht im Zusammenhalt und der guten Trainerarbeit den Schlüssel des Erfolges - KSC-Talentschuppen fordert Schwerstarbeit ab
Pfullendorf (jüw) Berechtigter Optimismus bestimmt angesichts des Traumstarts das buntschillernde Bild beim SC Pfullendorf. Obgleich der Auswärtserfolg zuletzt in Burghausen etwas glücklich in die eigene Richtung gekippt wurde - Schwamm drüber: "Wir haben wirklich keinen guten Fußball gespielt, aber hinterher fragt uns keiner mehr danach", sagt Neuzugang Holger Wohland, der von der SpVgg Greuther Fürth in den Oberen Linzgau gewechselt war. Das Quentchen Glück gehöre eben auch dazu.
Schließlich habe sich die Mannschaft den phänomenalen Saisoneinstand in das zweite Regionalligajahr auch redlich verdient. Sie arbeitet hart an dem neu kreierten Spielsystem, und lässt sich auch von einem Rückstand nicht mehr so schnell aus der Bahn werfen. Mit dem gewachsenen Selbstbewusstsein ist man zur Überraschung aller aus der untersten Tabellenetage des Vorjahres nun in die oberen Gefilde und damit ins Blickfeld der Konkurrenz gerückt.
Das Glück des Trainers sei es, dass nicht nur elf Spieler, sondern der komplette Kader sehr ausgeglichen sind. "Die hintendran sind nicht viel schlechter!" Das gibt Trainer Frank Wormuth, der zweifellos frischen Wind in die Szene brachte, die Möglichkeit, nach Belieben zu varriieren und umzustellen, ohne dabei gravierende Niveauverluste hinnehmen zu müssen.
Dass der 22-jährige Ex-Profi ein exzellenter Fußballer ist, lässt sich gewiss nicht bestreiten. Seitdem er beim SCP ins rot-weiße Trikot geschlüpft ist, spielt der spielstarke Mann im zentralen Mittelfeld die erste Geige. Nur kurzfristig gehörte er nicht zum Aufgebot, als ihm nach einem Zweikampf im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt ein kleines Stück Knochen am großen Fußzeh absplitterte.
Langwieriger Heilungsprozess
Eine Verletzung, die ihm anfänglich große Sorgen bereitete. Stand doch eine operative Maßnahme zur Disposition. Doch die Spezialisten in Stuttgart rieten ihm ab. Jetzt müsse er ein Vierteljahr auf die Zähne beißen, bis der Heilungsprozess endgültig abgeschlossen ist. "Ich habe zwar noch erhebliche Schmerzen. Doch sie sind erträglich, so dass ich damit spielen kann!" Und Frank Wormuth will weiter auf ihn bauen.
Echte Freundschaft unter Rivalen, die um ihre Stammplätze buhlen - kann es so etwas im Spitzensport unserer Tage noch geben, wo Erfolge groß, Rücksichtnahme aber klein geschrieben wird? Es ist zumindest nicht die Regel, dass eine Mannschaft ein so ausgeprägtes "Wir-Gefühl" pflegt. Aber die Stärke des Sportclubs sei eben nicht der einzelne Spieler, sondern die Kompaktheit des Teams: "Wir haben einen super Zusammenhalt in der Mannschaft. Und die beiden Trainer machen eine hervorragende Arbeit", streicht Wohland die wichtigsten Attribute heraus.
Nun kommt am heutigen Freitagabend, 18 Uhr, der schussgewaltige Talentschuppen des Zweitligisten Karlsruher SC ins Waldstadion - eine Angelegenheit, die nach Pfullendorfer Schwerstarbeit riecht. Haben doch die Nordbadener zuletzt ihren Gegner Quelle Fürth mit einem 6:0-Kantersieg abgefertigt. Um das eigene Publikum erneut begeistern zu können, "müssen wir uns erheblich steigern und unsere beste Leistung bringen", ist sich Wohland bewusst. Aber er ist auch optimistisch, dass er heute mit seinen Teamkollegen "wieder ein kleines Feuerwerk zünden kann". Schließlich gilt es, das eigene Glücksgefühl weiter auszukosten und die schon recht imposante Siegesserie weiter fortzusetzen. Südkurier - http://www.skol.de/aktuelles/MP/?ressort=PFD&id=vo0a1ee9
Eintrag 97 - Friday, September 10, 1999 at 07:52:08 (GMT)
Mit der Bahn zum Baden-Derby
Zum Baden-Derby zwischen dem SV Waldhof und dem Karlsruher SC heute am Freitag um 19 Uhr im Carl-Benz-Stadion setzt die MVV Verkehr AG zusätzliche Stadtbahnen ein. Die Wagen fahren von 17.12 Uhr bis 18.02 im Zehn-Minuten-Takt ab der Haltestelle Schönau direkt nach Neuostheim. Auch nach dem Spiel, zu dem rund 20 000 Zuschauer erwartet werden, stellt die MVV zusätzliche Bahnen für die Rückfahrt der Fußball-Fans zur Verfügung.
Nicht mit der Stadtbahn, weil im Hochzeitskleid und im dunklen Anzug, treffen Kirsten Eckrich (22) und Christian Bechtelsheimer (28) im Carl-Benz-Stadion ein. Die Vorsitzende des Fan-Clubs "Kurpfälzer Jungs" und der SVW-Ordner haben sich gestern auf dem Standesamt das Ja-Wort gegeben und holen sich heute beim Waldhof-Spiel den fußballerischen Segen für ihre Ehe ab. Zusammen mit 16 Hochzeitsgästen - alle mit Ehrenkarten - bilden die Frischvermählten Spalier für die Profi-Fußballer. Kein Wunder: Vor drei Jahren lernten sich die beiden im Stadion kennen, jetzt spielen die Kosmetikberaterin und der Postfahrer den Doppelpass. tan
Mannheimer Morgen - http://www.mamo.de/redak/19990910/html/Article/r0f0000005_25299.html
Eintrag 96 - Friday, September 10, 1999 at 07:50:12 (GMT)
Der vierte Spieltag im Überblick
Meyer debütiert am Bökelberg
Hannover, 09.09.99. Bei Borussia Mönchengladbach sind die Verantwortlichen nach den jüngsten Turbulenzen wieder zur Tagesordnung zurückgekehrt.
Alle Beteiligten hoffen auf eine Wende mit besseren Ergebnissen. Trainer Hans Meyer gibt am Samstag sein Debüt auf dem Bökelberg, und die neue Führung mit Adalbert Jordan an der Spitze fiebert mit.
Gegen Aufsteiger Alemannia Aachen will der Bundesliga-Absteiger seinen ersten Sieg in ungewohnter Umgebung feiern. Für den fünffachen deutschen Fußballmeister haben sich bisher in der 2. Bundesliga die „Leiden" aus dem Oberhaus fortgesetzt.Das soll sich mit Hans Meyer ändern. Der von Twente Enschede gekommene Bonhof-Nachfolger, der sich selbst als „Udo Lattek des Ostens" bei seiner Vorstellung präsentierte, ist zum Hoffnungsträger der Gladbacher geworden.
„Mit ihm wollen und müssen wir in bessere Zeiten gehen", sagte Jordan. Der Nachfolger des zurückgetretenen Präsidenten Wilfried Jacobs muss das leck geschlagene Borussia-Schiff wieder auf Erfolgskurs bringen.
Beim FC Energie Cottbus (neun Punkte) hat der erfolgreiche Start niemand abheben lassen. Trainer Eduard Geyer gab sich deshalb vor dem Gastspiel bei der SpVgg Greuther Fürth keinen Illusionen hin:
„Die Spitzenposition ist nur eine Momentaufnahme. In unserer Sportart wird auch erst am Schluss abgerechnet." Bisher haben die Lausitzer noch keinen Gegentreffer kassiert. Die „Unschuld" möchte das Geyer-Team nach Möglichkeit auch in Fürth nicht verlieren. Die Gelegenheit ist auch günstig, denn der Gegner muss auf seinen Torjäger Nii Lamptey (Knie-Operation) verzichten.
Mit dem 1. FC Nürnberg (neun) und VfL Bochum (sieben) sitzen dem FC Energie schon die Favoriten dicht im Nacken.
Während der „Club" beim FSV Mainz 05 gastiert und nicht ohne Siegchance ist, erwarten die Bochumer am Montag den wieder erstarkten 1. FC Köln.
„Wir müssen die Ausfälle von Driller und Hobsch verkraften. Das wird nicht einfach", meinte Nürnbergs Trainer Friedel Rausch. Er kann jedoch auf Stürmer Feinbier zurückgreifen, der wieder fit ist.
Bereits am Freitag abend kommt es zu interessanten ehemaligen Bundesliga-Duellen: Aufsteiger SV Waldhof Mannheim erwartet den Karlsruher SC, bei Kickers Offenbach gastiert Hannover 96 und bei Tennis Borussia Berlin gibt der FC St. Pauli Hamburg seine Visitenkarte ab.
Auf den ersten Blick sind die Heimmannschaften in der Position des Favoriten. Der KSC möchte aber mit einem Sieg in die Führungsgruppe eindringen.
Als frisch getrauter Ehemann betreut Toni Schumacher die Fortuna aus Köln im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC, während Kollege Aleksandar Ristic mit Rot-Weiß Oberhausen bei den Stuttgarter Kickers erstmals in dieser Saison punkten will.
- http://www.dsf.de/a2/2/index.htmlEintrag 95 - Friday, September 10, 1999 at 07:39:34 (GMT)
Hoher Besuch beim KSC, Benefizspiel wirft seinen Schatten voraus!
Bei der heutigen Pressekonferenz des KSC Pressekonferenz war hoher Besuch anwesend. Vertreter des Türkisches Generalkonsulat aus Karlsruhe, Bürgermeister Eberhard Roth aus Sulzfeld, Siegfried Müller vom Badischer Fußballverband und Helmut Kaffka Trainer der Auswahl des BFV.
Der Grund dafür war nicht etwa das morgige Derby gegen den SVW, sondern das Benefizspiel in Sulzfeld am kommenden Montag (wir berichteten ).
Vize Präsident Uli Lange ist der Initiator von Seiten des KSC. Die Beweggründe für sein Engagement und das des KSC war einfach der Wunsch den Erdbebenopfern in der Türkei zu helfen. Auf die Idee für das Benefizspiel kam übrigens Zeugwart Hüseyn Cayoglu. Er machte Uli Lange auf diese Gelegenheit aufmerksam. Es ist eine einmalige Sache, dass eine Profi Mannschaft gegen eine zusammengewürfelte Truppe aufläuft, so Uli Lange.
Eine einmalig Sache ist dies auch von Seiten der Gemeinde Sulzfeld mit Ihren Bürgern die in sehr kurzer Zeit diese Veranstaltung auf die Beine gestellt hat mit einem sehr großen Beiprogramm.
Vom BFV wurden 50 Landes- Verbands Ober- und Regionalligisten angeschrieben, 40 davon haben geantwortet. 40 Spieler wurden genannt und es wurde eine Auswahl von 20 Spieler zusammengestellt.
Dazu meinte der Trainer der badischtürkischen Auswahl, Helmut Kaffka :
Sehr viele der genannten Spieler durchliefen schon einige Jugendauswahlen und waren daher keine Unbekannten. Es sind leider wenig defensive Leute dabei, so dass die Mannschaft am Montag sehr offensiv aufläuft und natürlich sehr viele Tore schießen will. Die Gefahr ist nur, dass dann der KSC die Mannschaft auskontern kann und es auch sehr viele Tore für die Bundesligamannschaft fallen können. Die Spieler stammen in erster Linie aus der Verbands- und Landesliga.
Frage an den KSC Trainer Ulrich über den Stellenwert dieses Spieles ?
Antwort : In erste Linie die Hilfe! Die Aufstellung wird erst nach dem Waldhofspiel festgelegt.
Die Eintrittspreise sind mit DM 10 für Erwachsene und DM 5 für Ermäßigte sehr gering damit auch sehr viele
Zuschauer das Spiel sehen können. Es wird mit mehr als 2000 Zuschauern gerechnet.
Aufgebot der türkischen Auswahl für das Benefizspiel gegen den Zweitligisten Karlsruher SC am Montag, 13. September um 18.30 Uhr beim FVS Sulzfeld bei Eppingen
Stand 6. September 1999
01. Yildirim Engin (TW) 10.09.80 TSG Hoffenheim (VL)
02. Safter Kenan 14.09.80 TSG Hoffenheim (VL)
03. Uyar Ender 01.04.78 FC 07 Heidelsheim (LL)
04. Aslan Daniel 20.06.79 VfB Eppingen (VL)
05. Dogancay Orhan 16.07.68 VfB Eppingen (VL)
06. Pala Vural 09.12.77 ASV Durlach (VL)
07. Sügün Engin 04.12.77 ASV Durlach (VL)
08. Curuplar Volkan 13.05.78 SV Sinsheim (VL)
09. Atik Hakan 24.08.76 VfB Leimen (VL)
10. Kutal Adem 31.12.80 FC Neureut (VL)
11. Yorulmaz Murat 22.01.68 VfB Eberbach (LL)
12. Kuday Oktay 06.08.79 Karlsruher SC (Profi)
13. Külünk Sükrü 04.10.79 Karlsruher SC (Profi)
14. Bozkurt Cengin 01.10.73 FC Germania Forst (VL)
15. Yildirim Ibo 10.08.78 SV Waldhof- Amateure (VL)
16. Telle Metin 25.08.80 SV Waldhof- Amateure (VL)
17. Demir Sükrü 01.01.69 SV Menzingen (LL)
18. Kiziltas Ergün 09.08.78 SpVgg. Oberhausen (LL)
19. Ceylan Fatih 25.11.80 FC Bammental (VL)
20. Atmaca Tayfun (TW) 05.07.70 TSV Oberöwisheim (A-Liga)
Trainer: Helmut Kafka Schiedsrichter: Senol Yaldiz (OL) aus Gemmingen
Co-Trainer: Hossein Salmani
Masseur: Roland Herrmann
Betreuung: Siegfried Müller
(alle Badischer Fußballverband)
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 94 - Thursday, September 09, 1999 at 17:23:43 (GMT)
Das Badisches Derby gegen Waldhof Mannheim am 10.9.99
(ka-fans/ph,mw) Morgen Abend ist es soweit! Nach knapp 9 Jahren spielen der KSC und der SVW wieder in einem Punktspiel gegeneinander. Der KSC fährt nach dem 3: 0 gegen Gladbach mit gestärktem Selbstbewusstsein sein nach Mannheim, die Fans mit dem Zug! Schätzungen zufolge sollen sich morgen 2500 KSC Fans auf den Weg machen. Auch in Mannheim freut man sich auf das Zusammentreffen der beiden Mannschaften, bei dem mit über 20 000 Zuschauern gerechnet wird.
Doch wenn es nach KSC Trainer Rainer Ulrich geht, dann wird es nur für ca. 2500 der Zuschauer ein Fest!
Ulrich : "Wir fahren nach Mannheim um 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das wird eine sehr schwere Aufgabe denn die Waldhöfer sind eine kampfstarke Mannschaft. Die Schwäche der Waldhöfer ist die Abwehr und da soll der Druck des KSC am größten sein."
Im Sturm wird Rainer Ulrich wieder auf Krieg und Meisner vertrauen, die sollen zusammen mit Marc Arnold den Abwehrriegel der Waldhöfer knacken.
Ulrich :"Die Mannschaf (KSC) hat ein sehr großes Selbstvertrauen. Der KSC läuft mit dem gleichen Team wie in Berlin und gegen Gladbach auf. Der einzige Verletzte ist Manni Bender und einige Spieler werden auf der Tribüne platz nehmen müssen."
Fragen :Was sagen Sie zu Marc Arnold und seinem neuen Selbstbewusstsein?
Ulrich: "Marc Arnold hat die komplette Vorbereitung mitgemacht, er hat Spielpraxis. Er kam im Winter verletzt und ohne Spielpraxis und dann braucht ein Spieler sehr lange, bis er wieder das Selbstbewusstsein hat. Und dann hatte er noch einen Fehlstart beim Publikum. Durch Leistung hat er das Vertrauen des Publikums wieder zurückgewonnen.
Frage: Wie wollen Sie die 4'er Abwehrkette des SVW überwinden?
Ulrich: "Das werde ich morgen der Mannschaft sagen und nicht schon heute der Presse!"
In den letzten Tagen waren einige Spieler zum Probetraining im Wildpark, gibt es schon konkrete Verhandlungen über die Neuverpflichtung eines Spielers?
Ulrich :Guido Buchwald hält sich zurzeit in Tiflis auf und wird heute Abend zurückkommen ich selber habe keinen Kenntnisstand über die Verhandlungen. Ich freue mich aber über jeden guten Spieler.
Wir auch!
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 93 - Thursday, September 09, 1999 at 16:20:40 (GMT)
4. Spieltag: SV Waldhof Mannheim - Karlsruher SC (Vorschau)
- http://www.ksc.de/presse99/presse99.htmlEintrag 92 - Thursday, September 09, 1999 at 15:35:09 (GMT)
Was denken die Walhof Fans über das morgige Duell gegen den KSC?
Wenn Ihr auf diesen Link klickt kommt Ihr zu VISION 2010 Seite der Waldhoffans! Für den Inhalt tragen die Betreiber der Seite die alleinige Verantwortung
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 91 - Thursday, September 09, 1999 at 13:35:25 (GMT)
Vorschau:
SVW Mannheim - Karlsruher SC
Anstoß: Freitag, 10.09.99 19:00 Carl Benz Stadion Mannheim
SVW Mannheim
Aufstellung:
1 Todericiu - 15 Mallam, 4 Schwinkendorf, 5 Santos, 3 Rehm - 7 Ning, 6 Pasieka, 8 Montero, 18 Protzel - 10 Vincze - 20 Klausz
Reserve:
30 Straub (Tor), 13 Kocabicak, 27 König, 28 Boukadida, 16 Eich, 21 Krauss, 9 Licht
Es fehlen:
2 Cisse (Knöchelverletzung), 17 Ernst (Zerrung), 11 Wagner (Adduktorenverletzung), 26 Hoffmann (soll transferiert werden), 14 Franck (soll ausgeliehen werden), 12 Herz (Probleme nach einer Knieoperation).
Karlsruher SC
Aufstellung:
1 Jentzsch - 5 Braun - 4 Kritzer, 2 Amadou - 15 Fährmann, 8 Addo, 12 Sequeira, 19 Jozinovic - 10 Arnold - 9 Krieg, 14 Meissner
Reserve:
22 Walter (Tor), 3 Grimm, 6 Molata, 7 Kienle, 13 Bäumer, 16 Lakies, 17 Paeslack, 20 Mladinic, 24 Schütterle
Es fehlen:
11 Bender (Leistenverletzung), 18 Auer (Nasenbeinbruch).
Donnerstag, 9. September 1999 © Olympia Verlag 1999
- http://www2.kicker.de/content/news/aktuell.asp?folder_id=4000&subfolder_id=4100&liga_id=2Eintrag 90 - Thursday, September 09, 1999 at 13:15:18 (GMT)
Stürmer Klausz ist begeistert
Na endlich! Im zweiten Heimspiel nach dem Wiederaufstieg hat das Fußball-Fieber Mannheim erfasst. Die Kartennachfrage vor dem Hit gegen den Karlsruher SC ist riesig. "Wir sind im Vorverkauf total überlastet, was für eine wunderbare Sache", betonte gestern Mannheims PR-Chef Horst Reber. Der Klub erwartet am Freitag über 20 000 Zuschauer.
Nach zwei Jahren in der Regionalliga und den Spielen gegen die Amateure des KSC empfindet es Trainer Uwe Rapolder als eine besondere Genugtuung, nun wieder das "richtige" badische Derby bestreiten zu können. "Die Partie ist eine gute Standortbestimmung für uns", erläuterte er. Zwei Spieler freuen sich besonders auf das Spiel: Raphael Krauss und Laszlo Klausz. Der frühere KSC-Spieler Krauss steht nach seinem Bänderriss zu Saisonbeginn erstmals im Kader. Und der neuverpflichtete ungarische Nationalspieler Laszlo Klausz feiert sein Debüt bei den Blau- Schwarzen - vermutlich sogar von Beginn an. "Eine schöne Stadt, ein tolles Stadion, eine gute Mannschaft", so die ersten Eindrücke des neuen Angreifers.
Von Udo Schöpfer
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 89 - Thursday, September 09, 1999 at 13:11:01 (GMT)
KSC verpflichtet Jugendnationalspieler
Der neunfache B - Jugend Nationalspieler Karim Dietz wechselt vom 1.FC Kaiserslautern zum Karlsruher SC.
Der 16-jährige, der ein Jahr bei den Pfälzern spielte, schlug Angebote einiger Erstligisten aus und entschied sich nach Gesprächen mit KSC-Jugendmanager Andreas Bergmann für den KSC.
"Ich habe vom KSC einen guten Eindruck gewonnen, das KSC-Jugend-konzept hat mich überzeugt, außerdem kenne ich einige Spieler aus der Nationalmannschaft."
Karim Dietz wird im Internat des KSC wohnen und ein hiesiges Gymnasium besuchen.
- http://www.ksc.de/presse99/presse99.htmlEintrag 88 - Thursday, September 09, 1999 at 10:59:42 (GMT)
Manni Bender brach Training ab !/b>
Das gestrige Training sollte für Manni Bender zur Standort-
bestimmung werden, doch es kam ganz anders. Der 33-jährige
mußte nach wenigen Minuten das Training abbrechen, die alte
Adduktorenverletzung war wieder aufgebrochen.
Bender fällt damit wohl für die nächsten Begegnungen aus.
- http://www.ksc.de/presse99/presse99.htmlEintrag 87 - Thursday, September 09, 1999 at 10:56:37 (GMT)
Fußball-Hallenpokal
Eintracht gegen Stuttgart und Kaiserslautern
Die Zuordnung der einzelnen Vereine zu den vier Qualifikationsturnieren für den DFB-Hallen-Pokal 2000 steht fest. Das Finale findet am 15. und 16. Januar 2000 in der Münchner Olympiahalle statt. Bereits qualifiziert sind der deutsche Meister Bayern München, Cupverteidiger Borussia Dortmund, DFB-Pokalsieger Werder Bremen und Gastgeber 1860 München. Die restlichen acht Teilnehmer qualifizieren sich in vier Turnieren. Eintracht Frankfurt spielt in Stuttgart (9. und 10. Januar) gegen den VfB Stuttgart, den 1. FC Kaiserslautern, den SSV Ulm, die Stuttgarter Kickers, den Karlsruher SC, Waldhof Mannheim und Mainz 05. sid Frankfurter Rundschau - http://www.fr-aktuell.de/fr/150/t150013.htm
Eintrag 86 - Thursday, September 09, 1999 at 07:23:05 (GMT)
Was macht eigentlich Eberhard Carl (Ebse)?
Carls Wandel vom Auslaufmodell zum Kapitän
In seiner neuen Rolle fühlt sich der Kickers-Spieler wohl, doch er ist sich bewusst: Man wird nie alle Spieler unter einen Hut bringen
STUTTGART. Der Fußball-Zweitligist Stuttgarter Kickers hat seit dieser Saison nicht nur einen neuen Trainer, sondern auch einen neuen Kapitän - Eberhard Carl. Dessen Manko: Er ist nicht regelmäßig an Bord.
Von Joachim Klumpp
Eberhard Carl weiß, wo es klemmt. Zumindest beim Mobiliar auf der Terrasse des Kickers-Klubhauses. Der Tisch wackelt bedenklich, also legt der Spieler gekonnt einen Bierdeckel unter, und schon passt es wieder. Es muss eben alles seine Ordnung haben. Erst recht als Kapitän der Kickers.
Eine solche Würde (oder Bürde?) war vor kurzem noch undenkbar, es war sogar eher unwahrscheinlich, dass es für den 34-Jährigen überhaupt eine Zukunft auf Degerlochs Höhen gibt. ¸¸Wenn Paul Linz noch Trainer hier wäre'', gibt der Spieler zu, ¸¸wäre Eberhard Carl wohl nicht mehr hier.'' Doch Linz musste gehen, und Carl durfte bleiben. So schnelllebig ist das Profigeschäft eben.
Carl kennt es nun seit genau zehn Jahren - im September 89 bestritt er sein erstes Bundesligaspiel für den Karlsruher SC. Dem blieb der Schwabe treu bis 1997. ¸¸Ich habe gerade noch rechtzeitig den Absprung geschafft'', sagt er heute, ¸¸mit einer weißen Weste''. Der Abstieg blieb ihm erspart, er ging freiwillig in die zweite Liga. Zu einem Verein, der damals noch die Vision 2000 hatte und heute erst einmal den Klassenverbleib vor Augen. Doch damit will sich Carl nicht abfinden. ¸¸Warum sollen wir nicht um Platz sieben oder acht mitspielen?'', fragt er für seine Verhältnisse fast provokativ - und gibt die Antwort selbst. ¸¸Wir müssen nur als Kollektiv auftreten, der Einzelne muss seine Interessen zurückstecken.''
Ob das gelingt? Der neue Trainer Michael Feichtenbeiner persönlich hat im Kader eine Grüppchenbildung festgestellt, die sehr ausgeprägt sei. Grob umrissen sieht die so aus: Auf der einen Seite Carl und Keuler sowie die jungen Neuzugänge, auf der anderen Seite eher der alte Stamm um Adnan Kevric und Alexander Malchow. Der Kapitän relativiert das. ¸¸Man wird nie 25, 26 Spieler unter einen Hut kriegen, das geht einfach nicht. Und zu viel Harmonie ist auch nichts, das tut vielleicht zu Hause gut'', sagt der gelernte Schreiner, frei nach dem Motto: Wo gehobelt wird, da fliegen auch Späne.
Ein Handicap bei der Problembewältigung könnte nun sein, dass Carl zwar Kapitän ist, aber nicht regelmäßig an Bord. Keineswegs weil er ein sinkendes Schiff verlassen möchte, sondern weil der Stürmer seinen Platz bisher - vornehmlich mit Toni Sailer - teilen musste (dann übernimmt wieder sein Vorgänger Adnan Kevric die Binde). Werner Lorant, nicht unbedingt der Chefideologe unter Deutschlands Fußballlehrern, hat sich dazu dieser Tage im ¸¸Kicker'' geäußert und gefragt: Was nützt es der Mannschaft, wenn sie einen Spielführer wählt, der nicht spielt?
Diese Frage ist berechtigt, das weiß auch Michael Feichtenbeiner. ¸¸Ich wollte aber durch die Wahl des Kapitäns die Mannschaft in die Entscheidung einbinden.'' Mit allen Konsequenzen. Auch der, dass der Spielführer mal pausiert und selbstredend keinen Freibrief besitzt. Nur die Leistung zählt, sagt Feichtenbeiner. ¸¸Optimal wäre sicher, wenn der Kapitän einer der absoluten Führungsspieler ist.'' Aber das sei mehr ein Problem in der Außendarstellung als intern.
Im kleinen Kreis kümmert sich Carl auch um scheinbare Lappalien. So spricht er den Manager an, ob ausreichend Parkscheine für den Innenbereich des Waldaustadions zur Verfügung stehen, auch für die jungen Spieler, die am Sonntag gegen Oberhausen nur auf der Tribüne sitzen werden.
Dort wird sich Carl nicht wiederfinden. Ob er spielt, ist eine andere Frage. Keine ganz unwichtige. Sein Vertrag läuft ein Jahr plus Option. Das heißt, ab einer gewissen Anzahl von Einsätzen verlängert er sich automatisch. Wie viele das sind, bleibt sein Geheimnis.
Ein anderes gibt er doch noch preis: Nobody is perfect, auch Eberhard Carl nicht, wie ein kleiner Fauxpas aus dem Alltag des Fußballprofis zeigt: Das Essen muss er mit einem Fünfziger bezahlen. Keinem falschen, aber einem geliehenen. Am Morgen hatte er in der Bäckerei seinen Geldbeutel liegen lassen. Wie gut, dass die Mannschaftskasse bei den Kickers nicht der Kapitän verwaltet, sondern BWL-Student Achim Pfuderer. Stuttgarter Zeitung - http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/19990909spor0012.htm
Eintrag 85 - Thursday, September 09, 1999 at 07:21:28 (GMT)
Was macht eigentlich Jean Dundee?
Der Neuanfang im Heidiland
Sean Dundee rackert beim VfB für sein Comeback - und will die Vergangenheit vergessen machen
Vor drei Jahren ist Sean Dundee ein Kandidat für die Nationalmannschaft gewesen. Heute kämpft er beim VfB Stuttgart um ein Comeback in der Bundesliga. Die verlorenen Jahre dazwischen will er verdrängen. ¸¸Wenn ich wieder Tore schieße, vergessen die Leute alles, was war'', glaubt er.
Von Matthias Schmidt
Neulich in Karlsruhe wollten sie ihn ärgern. ¸¸Heidi, Heidi'', haben ein paar Zuschauer beim Freundschaftsspiel des VfB gegen den KSC (2:1) gerufen. Heidi ist der Name von Sean Dundees früherer Freundin, mit der er eine Tochter hat. Und heute noch steht der Name Heidi als Synonym für die privaten, doch stets öffentlich diskutierten Turbulenzen, die seinen Abstieg vom angehenden Nationalspieler zum Reservisten nicht nur begleitet, sondern auch befördert hatten. Dundee hat die Heidirufe der KSC-Fans gehört. Groß gestört haben sie ihn nicht. ¸¸Ich fand's eigentlich witzig. Die sind halt sauer, dass ich zum VfB gegangen bin'', sagt er. ¸¸Und mit meinem Tor habe ich ja auch gleich die richtige Antwort gegeben.''
Vergangenheit ist Vergangenheit. Wo ist das Problem? Am Abend nach dem Spiel hat er Heidi und Tochter Laura besucht. Sie pflegen freundschaftlichen Kontakt, seit Dundee wieder in Deutschland ist, wo er mit seiner Frau Charlotte und der kleinen Pyra, seiner zweiten Tochter, zurzeit in einem Winterbacher Hotel wohnt.
Man kann kaum sagen, dass Sean Dundee zu übermäßigem Grübeln neigt. Das freche Jungengesicht strahlt sommersprossig in die Sonne, als zwei Teenager ihn auf der Klubterrasse um ein gemeinsames Foto bitten. Dabei ist es schon lange nicht mehr gut gelaufen für ihn. Im Sommer 1998 ist er nach einer verkorksten Saison in Karlsruhe zum FC Liverpool gewechselt, wo ihm erst eine Knieverletzung zu schaffen machte und dann ¸¸der Franzose'', wie er ihn nennt: Liverpools Cheftrainer Gerard Houllier. ¸¸Von dem weiß ich bis heute nicht, was er gegen mich hatte, obwohl wir im selben Haus wohnten.''
Von einer Länderspielkarriere des Südafrikaners mit deutschen Pass war damals schon keine Rede mehr, und in die Zeitung kam Dundee nur, als sein früherer Coach Winfried Schäfer nachfragen ließ, wann er gedenke, seine Mietschulden zu begleichen. Mit rührender Ehrlichkeit sagte Dundee einem Reporter: ¸¸Ich habe mich um die wichtigen Dinge im Leben nie so richtig gekümmert.'' Jetzt sagt er: ¸¸Ich weiß, wenn ich wieder Tore schieße, vergessen die Leute alles, was war. Ich fange neu an - und ich bin einfach froh, dass ich wieder in Deutschland bin.''
Mittlerweile hat er einen neuen Berater, den Winterbacher Bobic-Vermittler Jürgen Schwab. Und er hat einen neuen Arbeitsplatz, weil man beim VfB Stuttgart darauf hofft, dass Dundees 36 Bundesligatore in zwei Jahren beim KSC kein Zufall gewesen sind. Man sehe die Chancen, aber auch das Risiko, sagte Trainer Ralf Rangnick zur Verpflichtung des 26-Jährigen.
Trotz des Risikos gab ihm der Klub gleich einen Vertrag, der bis ins Jahr 2003 läuft. Allerdings soll er stark leistungsbezogen sein. Dundee zerbricht sich darüber nicht den Kopf. ¸¸Das interessiert mich nicht besonders. Ich bin froh, dass ich jemanden habe, der die Verträge für mich macht.''
Er wolle sich wieder in der Bundesliga etablieren, sagt Dundee. Zurzeit ist er vollauf damit beschäftigt, sich trotz fehlender Saisonvorbereitung wieder aufs Leistungsniveau eines Erstligastürmers zu hieven. Trainer Rangnick bestätigt: ¸¸Er tut wirklich alles dafür.'' Mit Konditionstrainer Harry Stock hat sich Dundee wieder in Form gebracht. Nun fielen ihm auch die weiten Laufwege leichter, die für konsequentes Pressing in des Gegners Hälfte nötig sind, sagt er. ¸¸Wenn man das gut spielt, wird es schwer für die Gegner'', glaubt Dundee - und er sieht sich schon auf dem Weg zurück zu alter Stärke. ¸¸Es fehlt nicht mehr viel'', meint Dundee, ¸¸der Fußball macht mir wieder Spaß.''
¸¸Langsam und Schritt für Schritt aufbauen'' ist die Devise des Trainers. Das Problem: Auf dem Platz braucht Dundee genau die Unbekümmertheit, die ihm im Privatleben schon so viel Probleme eingebracht hat. Dass jedes Schrittchen aufmerksam beobachtet wird, macht die Gratwanderung nicht leichter. Nach seinem Kurzeinsatz beim Heimspiel gegen Bremen (0:0) musste sich Dundee vorkommen, als sei er unter die Weightwatchers geraten. Zu den wichtigsten Dingen des Lebens schien plötzlich sein Gewicht zu gehören. ¸¸Sean, wie viel hast du abgenommen?'' ¸¸Ein bisschen.'' ¸¸Wie viel genau?'' ¸¸Doch, doch, ich habe abgenommen.'' Und so weiter.
In der Zwischenzeit ist es raus. ¸¸Fünf Kilo'', sagt Dundee - und er lobt ausführlich den Ernährungsplan von Roy Kieferle, nach dem sich auch die Köche im Holiday Inn in Winterbach gerichtet hätten.
Doch am Ende, das weiß er gut, zählen nicht Gramm oder Kilo. Sondern Tore. Stuttgarter Zeitung - http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/19990908spor0016.htm
Eintrag 84 - Wednesday, September 08, 1999 at 13:41:45 (GMT)
Fan-Sonderfahrt am 10.09.1999 nach Mannheim
Interessengemeinschaft Karlsruher Fußballfans e.V. und KSC-Fanbetreuung empfehlen Euch dringend das nachstehende Bahnangebot anzunehmen, um in einer möglichst großen Gruppe in Mannheim aufzutreten.
HINFAHRT :
Ab Karlsruhe Hbf 16:16 Uhr (RE 28784)
Ab Graben-Neudorf 16:30 Uhr
Ab Waghäusel 16:36 Uhr
Ab Hockenheim 16:45 Uhr
Ab Schwetzingen 16:52 Uhr
An Mannheim Hbf 17:03 Uhr
Am Mannheimer Hbf sind Sonderbahnen des Mannheimer Verkehrsverbundes (MVV)
für uns vorgehalten, die direkt vom Bahnhof zum "Carl-Benz-Stadion" fahren
RÜCKFAHRT :
Ab Mannheim Hbf 21:47 Uhr (RB 28737)
An Schwetzingen 22:00 Uhr
An Hockenheim 22:08 Uhr
An Waghäusel 22:16 Uhr
An Graben-Neudorf 22:24 Uhr
An Karlsruhe Hbf 22:45 Uhr
Für die Bahnfahrt benötigt Ihr eine REGIO-KARTE (für 2 Personen 16,--DM), die Ihr an den Fahrkartenautomaten bzw. -schaltern der Deutschen Bahn
erhaltet, sowie eine Eintrittskarte des SV Waldhof, die im RheinNeckar Verkehrs-verbund als Fahrkarte gilt.
Grüße
Werner Merkel
-KSC-Fanbeauftragter-
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 83 - Wednesday, September 08, 1999 at 12:32:42 (GMT)
Benefizspiel zwischen der Lizenzspielermannschaft des KSC und einer türkischen Auswahl am 13.09.1999, 18.30 Uhr in Sulzfeld bei Eppingen
(ksc/rüs)Die Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in der Türkei hat uns alle sehr berührt. Hilfe für die Hinterbliebenen und die vielen tausend Verletzten und Obdachlosen zu leisten, hält der KSC für eine Selbstverständlichkeit.
Der Karlsruher SC möchte selbstverständlich auch hier Hilfe leisten. Aus diesem Grund wird der KSC mit seiner Lizenzspielermannschaft am
Montag, den 13.09.1999, um 18.30 Uhr auf dem Platz des FVS Sulzfeld
ein Benefizspiel durchführen.
Gegner ist eine türkische Auswahl, die aus Spielern gebildet wird, die
in deutschen Vereinen im Einsatz sind. Die Zusammenstellung wird vom
Badischen Fußballverband vorgenommen, betreut wird das Team von
BFV-Sportlehrer Helmut Kafka.
Bürgermeister Eberhard Roth von der Gemeinde Sulzfeld hat sich sofort in den Dienst der guten Sache gestellt. Von ihm werden rund um das Spiel einige Aktivitäten organisiert.
Die Schirmherrschaft für diese Benefizveranstaltung hat Frau Regierungs-Präsidentin Gerlinde Hämmerle/Regierungspräsidium Karlsruhe übernommen.
Der KSC hofft auf eine große Zuschauerresonanz und auf einen stattlichen Spendenbetrag, der den Hinterbliebenen sowie Tausenden von Verletzten und Obdachlosen zugute kommen wird.
- http://www.ksc.de/presse99/presse99.htmlEintrag 82 - Wednesday, September 08, 1999 at 10:58:12 (GMT)
Der Kommentar zum Thema Hallenmasters!
(ka-fans/ph)Und wieder einmal müssen die KSC Fans nach Stuttgart fahren. Der VFB scheint Dank Mayer Vorfelder ein Abo auf das Quallifikationstunier zum Hallenmaster zu haben. Nichts gegen den VFB, aber wäre nicht mal eine andere Stadt, ein anderer Verein mit der Durchführung dran? Nicht nur Karlsruhe, auch Freiburg oder Kaiserslautern wären sicherlich froh ein solches Tunier austragen zu dürfen. Oder warum unbedingt in einer Stadt mit Bundesliga Verein? Kennt jemand Riesa?
Das wäre eine Chance, ein Tunier im bundesligafreien Raum, Konstanz? Aber beim DFB hat man sich erneut für Stuttgart entschieden. Schade, schade für die Fans der anderen Vereine, denn viele werden sicherlich nicht nach Stuttgart reisen! Und schade für die Fans in der "Diaspora", auch sie werden wieder nebenan statt nur dabei sein!
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 81 - Wednesday, September 08, 1999 at 08:26:55 (GMT)
Benjamin Auer mit Nasenbeinbruch in Klinik!
Der 18 jährige Stürmer fehlt vorraussichtlich für 10 Tage.
- http://www.ksc.de/presse99/presse99.htmlEintrag 80 - Wednesday, September 08, 1999 at 07:50:49 (GMT)
Vier Qualifikationsturniere bis zum Hallen-Masters
Der DFB hat die Zuordnung der einzelnen Vereine zu den vier Qualifikationsturnieren für den DFB-Hallen-Pokal 2000 bekanntgegeben. Das Finale mit 12 Teilnehmern findet am 15. und 16. Januar 2000 in der Münchner Olympiahalle statt. Acht Teilnehmer müssen sich über vier Turniere, die in Oberhausen, Riesa, Stuttgart und Berlin stattfinden, als Turniersieger oder -zweiter qualifizieren.
Die Qualifikationsturniere in der Übersicht:
Oberhausen (5. und 6. Januar 2000):
Bayer Leverkusen, Schalke 04, MSV Duisburg, Rot-Weiß Oberhausen, Alemannia Aachen, 1. FC Köln, Fortuna Köln, Borussia Mönchengladbach
Riesa (7. und 8. Januar):
Hansa Rostock, Hamburger SV, VfL Wolfsburg, Arminia Bielefeld, Energie Cottbus, Chemnitzer FC, Hannover 96, Kickers Offenbach
Stuttgart (9. und 10. Januar):
VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern, SSV Ulm, Stuttgarter Kickers, Karlsruher SC, Waldhof Mannheim, Mainz 05
Berlin (11. und 12. Januar): (b>
Hertha BSC Berlin, SC Freiburg, SpVgg Unterhaching, Tennis Borussia Berlin, FC St. Pauli, SpVgg Greuther Fürth, 1. FC Nürnberg, VfL Bochum
Automatisch qualifiziert sind der deutsche Meister Bayern München, Cupverteidiger Borussia Dortmund, DFB-Pokalsieger Werder Bremen und Gastgeber 1860 München.
- http://www2.kicker.de/content/news/aktuell.asp?folder_id=4000&subfolder_id=4100&liga_id=2Eintrag 79 - Wednesday, September 08, 1999 at 07:35:24 (GMT)
Nürnberg lockt Zuschauer zum "Happy Game"
Nürnberg - Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg greift im Kampf um die Gunst der Zuschauer zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Nachdem in den ersten zwei Heimspielen nur jeweils 20.000 Fans ins Frankenstadion gekommen waren, serviert der "Club" das Spiel am kommenden Freitag gegen den Chemnitzer FC als sogenanntes "Happy Game" zum halben Preis.
Jeder Käufer einer Eintrittskarte erhält an allen Vorverkaufsstellen umsonst ein zweites Ticket der gleichen Kategorie. Die gleiche Regelung gilt auch für Dauerkarten-Besitzer, die auf Vorlage ihres Ausweises ebenfalls eine Freikarte erhalten.
Der Bundesliga-Absteiger hat die Einnahmen dringend nötig. Mit 35 Millionen Mark besitzt Nürnberg den höchsten Etat der Zweiten Liga, der kalkulierte Zuschauerschnitt liegt bei 25.000.
Anmerkung der Redaktion(ka-fans.de): Da hat sich wohl jemand verkalkuliert?
- http://www.ran.de/pub/fussball/news/index-main.htmEintrag 78 - Tuesday, September 07, 1999 at 15:23:55 (GMT)
Was macht eigentlich der Verein von Burkhardt Reich
VfB Leipzig von Konkurs bedroht
Leipzig - Die Entscheidung über einen Konkurs des Ex-Bundesligisten VfB Leipzig soll noch in dieser Woche fallen. Ralph Burkei, Präsident des Nordost-Regionalligisten, erklärte gegenüber der Leipziger Volkszeitung, dass Aufsichtsrat und Präsidium bei einer gemeinsamen Sitzung am Freitag zu einem entsprechenden Entschluss kommen wollen. Der Fehlbetrag im Finanzplan des ersten deutschen Fußball-Meisters für die kommende Saison soll bereits auf acht Millionen Mark angewachsen sein.
Der Verein hat angesichts der prekären finanziellen Situation bereits mit Notverkäufen begonnen. Torwart Goran Curko wechselt für voraussichtlich eine halbe Million Mark zum Zweitliga-Aufsteiger Kickers Offenbach, "U 19"-Nationalspieler Clemens Fritz geht für geschätzte 150.000 Mark zum Ligakontrahenten Rot-Weiß Erfurt.
- http://www.ran.de/pub/fussball/news/index-main.htmEintrag 77 - Tuesday, September 07, 1999 at 13:18:40 (GMT)
Die Torjägerliste der Fußball-Regionalliga Süd
6 Tore:
Rogosic (VfR Aalen), Würll (FC Bayern München Am.), Barlecaj (SC Pfullendorf), Walz (SV Wehen).
5 Tore:
Fladung (Borussia Fulda), Magdic (SC Pfullendorf), Seufert (FC 05 Schweinfurt).
4 Tore:
Honold (VfR Aalen), Rüppel (FSV Frankfurt), Benda, Centin (beide Karlsruher SC Am.), Juric (VfR Mannheim).
Mit Cetin und Benda hat der KSC gleich zwei Spieler unter den Top 12 der Torjäger in der Regionalliga Süd. Weiter so Jungs!
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 76 - Tuesday, September 07, 1999 at 10:04:45 (GMT)
Prominente Hilfe beim Spendensammeln
Ex-Fußballprofi Guido Buchwald stattet Dorfgemeinschaft Lautenbach Info-Besuch ab
Herdwangen - Prominenten Besuch erhielt die Dorfgemeinschaft Lautenbach: Der ehemalige Profifußballer Guido Buchwald machte dort seine Aufwartung. Zweck seines Kommens war die Unterstützung der Lautenbacher Spendengruppe und die tatkräftige Mithilfe beim Anzapfen neuer Geldquellen.
VON SÜDKURIER-MITARBEITER BERND GEISSER
Zunächst wurde er von Verwaltungsleiter Reinhard Küst und vom Leiter der Spendengruppe, Falk Zeidler aus Stuttgart, herzlich begrüßt. Zuerst wurde Buchwald die Konzeption der Einrichtung vorgestellt. Zusammen mit der Schwestergemeinschaft Tennental bei Herrenberg werden derzeit vierzehn Werkstätten unterhalten, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten.
Gerade in Tennental wurde nach dem Modell von Lautenbach in den vergangenen fünf Jahren eine Dorfgemeinschaft geschaffen, die insbesondere schwerst Mehrfachbehinderten ein Zuhause gibt und die ständig baulich erweitert wird. Dazu werden auch Eigenmittel notwendig, obwohl der weitaus größte Teil der Finanzierung mit öffentlichen Mitteln bestritten wird.
Aus diesem Grund wurde eine Spendengruppe ins Leben gerufen, die immer wieder prominente Sportler dazu gewinnen kann, die Projekte materiell und ideell zu unterstützen. Auch Guido Buchwald, der Fußball-Weltmeister von 1990 und jetzige Sportdirektor des Karlsruher SC, hat sich für diesen Zweck zur Verfügung gestellt.
Von seiner Profilaufbahn wusste er viel Interessantes zu berichten und insbesondere seine Zeit in Japan sei für ihn ein ganz einschneidendes Erlebnis gewesen, das er nicht missen wolle.
Großen Wert legte Buchwald darauf, die Dorfgemeinschaft selbst kennenzulernen. In einer einstündigen Führung zeigte ihm Reinhard Küst sämtliche Werkstätten, besonders die Metallwerkstatt hatte es Buchwald angetan. Werkstattleiter Herbert Schwägler erläuterte ihm den gesamten Produktionsablauf, von der Bearbeitung des Rohmaterials bis hin zum Endprodukt. Natürlich ergab sich dabei manches Gespräch mit den betreuten Menschen und überall wurde der Sportler herzlich begrüßt, war doch bekannt, dass er an diesem Tag in die Dorfgemeinschaft kommen würde. Unter den Betreuten gibt es eine Anzahl von Fußballbegeisterten, die stolz darauf waren, den berühmten Fußballer persönlich kennenzulernen.
Nach Abschluss des Rundgangs wurden die wichtigsten Gesprächsinhalte nochmals auf den Punkt gebracht. Guido Buchwald betonte, er stelle sich gerne als Multiplikator für die Spendengruppe zur Verfügung und werde dabei seine vielfältigen Kontakte einbringen. Die gespendeten Gelder werden aus dem normalen Geldfluss aussortiert und fließen nicht in den Haushalt der Dorfgemeinschaft ein. Die Spenden werden ausschließlich für Bau- und Sanierungsmaßnahmen verwendet und sind damit zweckgebunden. Jeder, der einen Betrag für Lautenbach und Tennental spendet, kann sich somit sicher sein, dass er Menschen mit Behinderung hilft, ein lebenswertes Umfeld zu finden, sowohl in den Familien wie auch am Arbeitsplatz.
Spendenkonto der Dorfgemeinschaften Lautenbach und Tennental: Konto 15 882 800 bei der GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ 430 609 67. Südkurier - http://www.skol.de/aktuelles/MP/?ressort=PFD&id=vo0a1807
Eintrag 75 - Tuesday, September 07, 1999 at 07:31:17 (GMT)
C. Kritzer für U 21 nachnominiert
Trainer Hannes Löhr setzt auf neues Team
DFB-Junioren kämpfen um ihren Ruf
Lüdenscheid (dpa) - Die U-21-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) müssen ihren sportlichen Tiefpunkt überwinden und die "allerletzte EM-Chance" nutzen. Für das Team von Trainer Hannes Löhr steht am Dienstag (20.15 Uhr/live im DSF) gegen Nordirland in Lüdenscheid auch der Ruf auf dem Spiel. "Wir brauchen jetzt unbedingt das Erfolgserlebnis, um unser durch die Niederlage in Finnland ramponiertes Image wieder aufzupolieren", meinte der DFB-Coach am Montag vor dem vorletzten Gruppenspiel zur Europameisterschafts- Qualifikation.
Löhr hat seinen enttäuschten Jungen mit auf den Weg gegeben: "Nur durch harte Arbeit im Training könnt ihr die eigenen angestrebten Ziele erreichen." Das Jammern und die Entschuldigung wegen mangelnder Spielpraxis lässt er nicht mehr gelten.
Unterstützung erhielt der DFB-Coach von Christian Nerlinger. "Ich habe mich in dieser Mannschaft stets wohlgefühlt und habe auch unerfreuliche Dinge miterlebt, wie das Scheitern in der Olympia-Qualifikation. Aber es lohnt sich weiter zu machen, und irgendwann schafft man den erhofften Sprung", machte der ehemalige Kapitän der DFB-Auswahl seinen Nachfolgern Mut. Nerlinger hatte den Durchbruch zum Nationalspieler bei Borussia Dortmund geschafft.
DFB-Trainer Löhr muss gegen die Nordiren mit einer veränderten Mannschaft antreten. Alexander Klitzpera (Arminia Bielefeld) und Marco Reich (1. FC Kaiserslautern) sind wegen einer Roten und Gelb- Roten Karte für diese Begegnung gesperrt und mussten unmittelbar nach der Rückkehr aus Helsinki die Heimreise antreten. Stefan Blank, Markus Kreuz (beide Hannover 96) und Tobias Willi (SC Freiburg) bereiten der medizinischen Abteilung des DFB wegen muskulärer Probleme noch einige Sorgen. Christian Kritzer (Karlsruher SC) wurde von Löhr nachnominiert.
In Lüdenscheid werden Christian Timm (1. FC Köln), Christoph Dabrowski (Werder Bremen), Sebastian Schindzielorz (VfL Bochum) und Daniel Bierofka (FC Bayern München) von Beginn an eine Chance bekommen. "Ich muss vor allem in unseren Angriff mehr Torgefährlichkeit bringen", meinte Löhr. Der ehemalige Kölner Nationalspieler möchte es gegen die Nordiren mit dem Sturmtandem Timm und Nico Frommer (Borussia Mönchengladbach) versuchen. Die Chancenverwertung war bisher das größte Manko der DFB-Junioren. Express (Köln, Düsseldorf) - http://express.de/fussball/423.html
Eintrag 74 - Tuesday, September 07, 1999 at 07:29:01 (GMT)
KSC Amateuer momentan auf Platz 6 der Aktuellen Tabelle
Die Amateure des KSC sind schon fast da, wo die Profis hinwollen, in der Nähe eines Aufstiegsplatzes. Doch der Schein trügt. Der auf Platz sieben liegende FC Schweinfurt und die Amateure des FC Bayern, spielen am Mittwoch die letzte Patie des siebten Spieltages aus. Eine der beiden Mannschaften wird noch an den Amateuren des KSC vorbei ziehen, wobei dem FC Schweinfurt ein Unentschieden reichen würde.
Beachtlich hingegen die hohe Trefferquote der Amateure, die mit 15 Treffern zusammen mit dem VFR Aalen die meisten Treffer in der laufenden Saison erziehlt haben. Bei den Gegentoren hingegen liegt die Mannschaft von Trainer Ede Becker nur auf Platz 11, zusammen mit dem VFR Mannheim.
Am kommenden Freitag, um 18.00 Uhr, müssen die Amateure beim Tabellenzweiten, dem FC Pfullendorf antreten.
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 73 - Monday, September 06, 1999 at 19:03:34 (GMT)
Trainingsplan vom 06.09. - 13.09.1999
Die Lizenzspielermannschaft des KSC trainiert in der Zeit vom
06.09. - 13.09.1999 an folgenden Tagen :
Montag, 06.09.99 : 09.30 Uhr und 16.00 Uhr
Dienstag, 7.09.99 : 09.30 Uhr und 15.00 Uhr
Mittwoch, 8.09.99 : 09.30 Uhr
Donnerstag,9.9.99 : 09.30 Uhr
Freitag, 10.9.99 : 10.00 Uhr
Samstag,11.09.99 : 09.30 Uhr
Sonntag, 12.09.99 : frei
Montag, 13.09.99 : 09.30 Uhr und 16.00 Uhr
Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr.
Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.
- http://www.ksc.de/presse99/presse99.htmlEintrag 72 - Monday, September 06, 1999 at 16:56:23 (GMT)
KSC weiterhin auf der Suche nach Stürmern
Die Testkandidaten geben sich in diesen Tagen die Türklinke in die Hand. Spieler aus allen Bereichen würden gerne ihre Schuhe für den KSC schnüren. Das bedeutet wieder jede Menge Arbeit für Guido Buchwald! Doch allen beim KSC ist bewusst, dass der Sturm momentan nicht so besetzt ist, dass man eine Verletzung von Goalgetter Rainer Krieg problemlos wegstecken könnte. Auf ein ähnliches Harhiri Spiel, wie zum Ende der vergangenen Saison, als Rainer Ulrich gerade mal zwei etatmäßige Stürmer übriggeblieben waren, will man sich nicht wieder einlassen. Und so wird fleißig getestet. Aber wahllos zuschlagen will man beim KSC auch nicht. Das hat man aus den Fehlern der vergangenen Saison gelernt! Es bleibt also abzuwarten, ob es in den nächsten Tagen und Wochen zu einer Neuverpflichtung kommt, oder ob man doch auf das vorhanden Stürmerpotential zurückgreift. Denn hinter Krieg und Meissner stehen mit Auer, Paslaeck und Lakies keine schlechten Spieler zur Verfügung, nur die Erfahrung, die fehlt den jungen Spielern!
- http://www.ka-fans.de/impressum.htmlEintrag 71 - Monday, September 06, 1999 at 16:09:23 (GMT)
Aufsteiger nach 0:6-Schlappe in Karlsruhe blamiert
SG Quelle vorgeführt
Zwei Klassen schlechter – Lieberwirth: „Beschämend“
KARLSRUHE – Lutz Wagner hatte ein Einsehen: Drei Minuten zu früh pfiff der Unparteiische aus Hofheim die Regionalliga-Partie zwischen den Amateuren des Karlsruher SC und der SG Quelle Fürth ab. Die Fürther konnten für die frühe Erlösung letzten Endes dankbar sein, denn es stand 6:0 für die Platzherren!
Zwei Klassen schlechter sei seine Mannschaft gewesen, so Trainer Dieter Lieberwirth. Das Urteil des SG-Coaches trifft den Nagel auf den Kopf, denn von Beginn an konnten seine Schützlinge den wendigen und spritzigen Badenern nichts entgegensetzen. „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider. Unser Auftritt war beschämend. Nach dem 3:0 waren wir nur noch ein Spielball für die Karlsruher.“
Nur drei Punkte
Sieben Spieltage ist die Regionalliga-Saison nun alt. Die Ausbeute des Aufsteigers aus Dambach: magere drei Punkte. Auf den ersten Sieg wartet die SG weiterhin. Hatte man in den letzten Begegnungen gegen Darmstadt und Burghausen, die jeweils unentschieden endeten, den Eindruck, die SG hätte sich ans Regionalliga-Niveau herangekämpft, wurde dieser durch die katastrophale Vorstellung auf dem Nebenplatz des Karlsruher Wildparkstadions gänzlich verwischt.
Sicherlich litt die Abwehr unter dem Fehlen von Libero Klaus Scheidig und seines Vertreters Jürgen Stirnweiß, doch taugt dies als Entschuldigung nur bedingt. Denn schon im Mittelfeld ließ man den schnellen Karlsruhern zu viel Raum und attackierte nur halbherzig.
Im Sturm mühte sich Neuzugang Gerd Klaus vom FC Feucht zwar redlich, doch merkte man ihm an, dass die Bindung zu den Kollegen noch fehlt. Allerdings hatte es Klaus genau wie sein Angriffskollege Jörg Pötzinger schwer, da verwertbare Vorlagen Mangelware blieben. Unter dem Strich erreichte bei den Fürthern außer Torwart Joachim Müller und Mittelfeld-Mann Oliver Fuchs kein Akteur seine Normalform.
Geschockt waren die Gäste schon in der 7. Minute. Ollhoffs Freistoß hatte die Mauer unhaltbar für Müller zum 1:0 abgefälscht. Schon zwei Minuten später war es Auer, der eine Hereingabe von Butscher zum 2:0 verwertete.
In der Folge drängten die Dambacher auf den Anschlusstreffer. „Wir hatten da einige Probleme in der Deckung und hätten in dieser Phase durchaus ein Tor kassieren können“, kritisierte KSC-Trainer Eduard Beecker. Wer weiß, wie das Spiel in diesem Fall gelaufen wäre. Doch die Gastgeber setzten die Akzente weiterhin im Angriff.
Dedaj ausgespielt
Das 3:0 in der 27. Minute entschied dann die Partie frühzeitig zu Gunsten der Karlsruher. Dedaj ließ sich in Linksverteidiger-Position den Ball von Bukatola abjagen. Dessen Abspiel nutzte Diaz zum dritten KSC-Treffer. Den Schlusspunkt vor der Pause setzte wiederum Auer, dessen Schlenzer aus 18 Metern ins Tordreieck zum 4:0 einschlug.
In der zweiten Hälfte konnte die SG die Partie zwar ausgeglichen gestalten, da Karlsruhe einen Gang zurückschaltete, doch die Chancen hatten weiter die Platzherren. Cetin nach Benda-Alleingang und der eingewechselte Augenstein in seinem ersten Seniorenspiel machten das halbe Dutzend voll. JÜRGEN SCMMIDT Fürther Nachrichten - http://www.fuerther-nachrichten.de/fue/s1.htm
Eintrag 70 - Monday, September 06, 1999 at 15:52:56 (GMT)
Fürther Regionalligist unterlag den Amateuren des KSC mit 0:6
Lehrstunde für SG Quelle
Trainer Dieter Lieberwirth vermisste Gegenwehr seines Teams
KARLSRUHE – Eine Lehrstunde erteilten die Amateure des Karlsruher SC der SG Quelle Fürth. Mit einer 0:6-Packung schickten die in allen Belangen überlegenen Gastgeber den überforderten Aufsteiger nach Hause.
„Verlieren kann man ja auswärts, aber man muss sich wenigstens wehren“, schimpfte der enttäuschte SG-Coach Dieter Lieberwirth. Dabei war man vor dem Spiel noch recht zuversichtlich gewesen. Bei den Remis zuletzt gegen Burghausen und Darmstadt 98 hatten die Dambacher durch aus ordentliche Leistungen abgeliefert. Gegen Karlsruhe war davon aber rein gar nichts mehr zu sehen. „Wir hatten uns ja etwas ausgerechnet, zumal die Karlsruher in den letzten Spielen Probleme in der Abwehr hatten. Umso enttäuschender ist der Auftritt gewesen“, so Lieberwirth.
Sein Team hatte zwar kurioserweise in der ersten Hälfte ein Plus von 6:5 Ecken, doch während bei den Gastgebern fast jeder Angriff Torgefahr heraufbeschwor, liefen sich die Dambacher ein ums andere Mal in der Deckung der Blau-Weißen fest. Symptomatisch: Alexander Maul umspielte seinen Gegenspieler Benda in der ersten Viertelstunde drei Mal auf dem Flügel, doch seine Flanken von der Grundlinie fanden jeweils Karlsruher Abwehrspieler. Pech hatten die Gäste beim 1:0. Den Freistoß von Ollhoff fälschte die Abwehrmauer unhaltbar für Keeper Müller ins Tor ab.
Der frühe Rückstand verunsicherte die Fürther, bei denen weder im Mittelfeld noch in der Abwehr die Zuordnung stimmte. Schon zwei Minuten später nutzte Auer die Verwirrung und schoss zum 2:0 ein.
„Danach sind wir regelrecht auseinander gefallen“, monierte Dieter Lieberwirth. Die junge Karlsruher Elf kombinierte danach nach Belieben und holte den höchsten Sieg seit ihrer Regionalliga-Zugehörigkeit.
Die SG Quelle muss sich in ihrem Abwehrverhalten schleunigst auf Drittliga-Niveau umstellen, sonst wird man auf den ersten Sieg noch lange warten müssen. JÜRGEN SCMMIDT
SG Quelle Fürth: Müller; Führling – Böhm, Sturz – Fuchs, Wolfram, Dedaj, Fuchsbauer (78. Dennerlein), Maul – Klaus (74. Backens), Pötzinger (82. Höfler).
Tore: 1:0 Ollhoff (7.), 2:0 Auer (9.), 3:0 Diaz (27.), 4:0 Auer (41.), 5:0 Cetin (71.), 6:0 Augenstein (85.).
Schiedsrichter: Wagner (Hofheim).
Zuschauer: 500. Nürnberger Nachrichten - http://www.nn-online.de/nn/s19.htm
Eintrag 69 - Monday, September 06, 1999 at 15:51:03 (GMT)
Karlsruher SC testet brasilianischen Stürmer Lopez
Karlsruhe (dpa/lsw) - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC, der seinen Kader verstärken will, testet in dieser Woche den brasilianischen Stürmer Paulo Leonardo de Oliveira Lopez. Lopez war zuletzt für den brasilianischen Erstligisten Belo Horizonte aktiv und ist derzeit vereinslos. Neben dem KSC soll auch Liga-Konkurrent Hannover 96 an dem 20-Jährigen interessiert sein.
KSC-Sportdirektor Guido Buchwald ist am (heutigen) Montag ins georgische Tiflis geflogen, um einen weiteren Stürmer-Kandidaten zu beobachten. Ein dritter Kandidat ist der Nigerianer Emmanuel Ebiede (21), der im Testspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag einen guten Eindruck hinterlies. Allerdings besitzt Ebiede noch einen Zwei- Jahres-Vertrag beim niederländischen Club SC Heerenveen. Rhein-Neckar-Zeitung - http://www.rnz-online.de/13_sportfuss/02_sportfuss.htm
Eintrag 68 - Monday, September 06, 1999 at 15:48:34 (GMT)
Was macht eigentlich Burkhardt Reich
VfB Leipzig: Chance für Metzner gegen die Hertha-Amateure
Reich ist der neue Kapitän 06.09.99
Achim Steffens hat die Team-Hierarchie vom Kopf wieder auf die Füße gestellt. Auf sanften Druck des Trainers gab Marco Rose (22) die von Dragoslav Stepanovic verliehene Kapitänsbinde an Burkhard Reich (34) ab. Am bundesliga- erfahrenen Abwehrchef soll sich die verunsicherte Mannschaft aufrichten. "Wir müssen mit besseren Leistungen und erfolgreichen Spielen schnell in der Tabelle nach oben klettern und so wieder Ruhe in den Verein bringen", gibt Reich die Marschroute vor.
Beim Premieren-Spiel des neuen Trainers sah es noch nicht danach aus. Am Mittwoch wurde im Landespokal beim Bezirksligisten Großenhain nur mit Mühe 3:1 gewonnen. Nur in der letzten halben Stunde trumpfte die Mannschaft druckvoll und variabel auf. Den dritten Treffer erzielte der 20-jährige Debütant. Kai Metzner, der im offensiven Mittelfeld eine ordentliche Partie ablieferte. "Er ist schnell und torgefährlich", meinte Steffens, "schon am Dienstag im Punktspiel gegen Hertha wird er eine weitere Chance erhalten."
Dem Kader steht eine Reduzierung bevor. Schatzmeister Reinhard Bauernschmidt kündigte an, dass sich der Verein wegen der extrem schwierigen Finanzlage von sieben Spielern trennen will. Namen nannte er nicht, "aber es sind fast alles Ausländer."
Aufstellung: Curko - Reich - Görke, Dorbath - Jülich, Metzner, Werner, Seifert, Rose - Gaißmayer, Dürr.
Steffen Enigk (Redaktion Kicker)
- http://www2.kicker.de/content/news/aktuell.asp?folder_id=4000&subfolder_id=4100&liga_id=2Eintrag 67 - Monday, September 06, 1999 at 15:39:12 (GMT)
Waldhof holt ungarischen Nationalspieler
Mannheim, 04.09.99. Lazlo Klauß heißt ein weiterer hochkarätiger Neuzugang des Fußball-Zweitligisten SV Waldhof Mannheim.
Der 28 Jahre alte Stürmer, der 26 Länderspiele für Ungarn bestritt, wechselt ablösefrei vom französischen Zweitligisten FC Sochaux nach Mannheim.
Trainer Uwe Rapolder (im Bild) möchte den 1,88 Meter großen, kopfballstarken Angreifer schon im Heimspiel am Freitag gegen den Karlsruher SC einsetzen. Klauß unterschrieb einen Einjahresvertrag DSF - http://www.dsf.de/a2/2/headlines/73823/bginfo.html
Eintrag 66 - Monday, September 06, 1999 at 09:47:32 (GMT)
Benefizspiel: Auswahl Südpfalz - KSC 0:5
Das zweite Benefizspiel innerhalb von 24 Stunden
bestritt der KSC zugunsten der an Leukämie erkrankten
jungen Mutter Elke N. Die Begegnung zwischen einer
südpfälzischen Auswahl und dem Zweitligisten, die in Wörth
stattfand, endete mit einem 5:0 (2:0) für die Ulrich-Schützlinge.
Vor der Pause trafen Jens Paeslack und Michael Molata. Im
zweiten Abschnitt trugen sich Gastspieler Emmanuel Ebiede,
Stefan Meißner und Rainer Krieg in die Torschützenliste ein.
Über eine etwaige Verpflichtung des 21-jährigen Stürmers aus
Nigeria wollen Sportdirektor Guido Buchwald und Trainer
Rainer Ulrich im Lauf der kommenden Woche entscheiden. KSC-Server - http://www.karlsruhersc.de/presse/presse.html
Eintrag 65 - Sunday, September 05, 1999 at 20:21:23 (GMT)
Eindrücke vom Spiel KSC - VFB (1:2)

Die Mannschaften vor dem Spiel

Die Trainer bei der Pressekonferenz
Fossi - Sonstige
Eintrag 64 - Sunday, September 05, 1999 at 20:13:33 (GMT)
KSC Amateure - SG Greuther Fürth 6:0
Enstand 6:0. Tore in der 2. Halbzeit durch Cetin (70. Minute) und den eingewechselten Augenstein (84. Minute). KSC ONLINEFANCLUB <ksc-onlinefanclub@gmx.de>
Eintrag 63 - Sunday, September 05, 1999 at 17:29:29 (GMT)
KSC Amateure - SG Quelle Fuerth 4:0 zur Halbzeit
Die KSC Amateure führen nach Toren von Thomas Ollhoff (7. Minute Freistosstor), Benjamin Auer (9.Min schöne Hereingabe von D. Eller), Minor Diaz Araja (27. Minute nach Vorlage von R. Bokatola Lossombo) und wiederum Benjamin Auer (40. Min) verdient mit 4:0. Die Amateure waren spielerisch und kämpferisch bisher überlegen, so daß die deutliche Führung in Orndung geht.
KSC ONLINEFANCLUB <ksc-onlinefanclub@gmx.de>
Eintrag 62 - Sunday, September 05, 1999 at 16:23:14 (GMT)
Dundees kleiner Schritt nach vorne
Der VfB Stuttgart gewinnt das Benefizspiel beim KSC mit 2:1 - Der Ex-Karlsruher erzielt das 1:0
KARLSRUHE (StZ). Sean Dundee hat in einem Benefizspiel gestern in Karlsruhe ziemlich schnell demonstriert, dass ihm die Vertragsbindung mit dem VfB Stuttgart wichtiger ist, als die alte Verbundenheit mit dem Karlsruher SC: Nach 20 Minuten traf der 26-Jährige vor 3000 Zuschauern im Stadion des Karlsruher FV zum 1:0 für die Stuttgarter, Kollege Kristijan Djordjevic machte in der 46.Minute den 2:1-Sieg (1:1) für den Fußball-Bundesligisten klar. Das Tor für den Achten der zweiten Liga erzielt Marc Arnold (27.).
¸¸Sean Dundee hat ein schönes Tor geschossen'', lobte VfB-Trainer Ralf Rangnick, ¸¸das Spiel war für ihn ein weiterer kleiner Schritt nach vorne.'' Dundee, der zuletzt mit körperlichen Defiziten zu kämpfen hatte, nutzte einen Fehler des Karlsruhers Marc Kienle aus und beförderte den Ball unhaltbar für Thomas Walter ins Tor. ¸¸Wir haben aufgrund unserer Chancen verdient gewonnen'', sagte Rangnick, ¸¸wir haben aber auch gesehen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.'' Die Stuttgarter mussten ohne Zvonimir Soldo, Pavel Kuka und Viorel Ganea auskommen, die mit ihren Nationalmannschaften um die EM-Qualifikation spielten, außerdem schonte Ralf Rangnick Pablo Thiam und Marcelo Bordon. Auch Franz Wohlfahrt musste nicht ran: Im Tor stand Achim Hollerieth. stz
Eintrag 61 - Saturday, September 04, 1999 at 22:44:32 (GMT)
Benefizspiel: Karlsruher SC - VfB Stuttgart 1:2
Das Benefizspiel zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart
zugunsten des Karlsruher FV endete 1:2. Im baden-württembergischen
Derby am Freitagabend gingen die Schwaben durch den ehemaligen
KSC-Profi Sean Dundee (20.) in Führung. Marc Arnold (27.) glich noch
vor der Halbzeitpause aus. Den Endstand markierte Kristijan Djordjevic (46.)
unmittelbar nach dem Wiederanpfiff. Bei den Badener hinterließ der
mit einer Gastspiellizenz eingesetzte Nigerianer Emmanuel Ebiede
(21 Jahre / SC Heerenveen) einen guten Eindruck im Sturm.
Trainer Rainer Ulrich verzichtete auf Simon Jentzsch, Rainer Krieg,
Moudachirou Amadou, Christian Kritzer und Manfred Bender. Beim
Erstligisten fehlten Soldo, Ganea, Kuka, Bordon, Thiam und Wohlfahrt
KSC-Server - http://www.karlsruhersc.de/presse/presse.html
Eintrag 60 - Saturday, September 04, 1999 at 20:06:08 (GMT)
Stuttgarter Dundee trifft gegen Ex-Klub
Karlsruhe - Bundesliga-Rückkehrer Sean Dundee hat an alter Wirkungsstätte seinen neuen Arbeitgeber VfB Stuttgart zu einem 2:1 (1:1)-Testspielsieg beim Zweitligisten Karlsruher SC geführt. Der Stürmer traf in der 20. Minute zum 1:0. Kristijan Djordjevic erzielte den zweiten Stuttgarter Treffer. Für Karlsruhe kam vor 1.500 Zuschauern Marc Arnold zu einem Torerfolg.
RAN - http://www.ran.de/pub/fussball/news/index-main.htm
Eintrag 59 - Saturday, September 04, 1999 at 20:02:45 (GMT)
KSC verliert mit 1:2 gegen den VFB Stuttgart
Dundee feiert Rückkehr an alte Wirkungsstätte mit Tor
>BR>
(kscnews/ph)Der KSC verlor gestern mit 1 : 2 ein Freundschaftsspiel gegen den VFB Stuttgart. Vor 1864 zahlenden Zuschauern erwischte der VFB den bessern Start und ging in der 24 Minute durch ein Tor des Ex - Karlsruhers Jean Dundee in Führung. Bei diesem Tor wurde die immer noch bestehende Unsicherheit der Abwehr wieder ganz deutlich. Kaum eine Minute später wäre es fast zwei zu Null gestanden, hätte der Spieler des VFB nicht im Abseits gestanden. Der Ball zappelte zwar im Netz, doch Linienrichter und Schiedsrichter entschieden auf Abseitsposition.
Für Verwirrung sorgte der Mann mit der Nummer Elf, Bender, denn mit diesem Trikot spielte nicht Manfred Bender sondern einer der beiden Nigerianer, die sich zu einem Probetraining beim KSC aufhielten. Zitat Fan: "Hat sich der Bender wegen Berlin jetz schwarz geärgert?" Er sorgte im Sturm für viel Gefahr, man merkte aber immer wieder, die fehlende Bindung zur Mannschaft.
Der KSC, der mit Jentzsch, Krieg, Kritzer und Addo auf vier Leistungträger verzichten mußte hielt gut mit dem Bundesligisten mit und so war es Mark Arnold, der in der 44 Minute den Ausgleich für den Zweitligisten erzielte. Arnold konnte nicht ganz an seine Leistung vom vergangenen Montag gegen Gladbach anschließen, doch dies lag sicherlich an den schlechten Platzverhältnissen. Beide Trainer gaben in der Pressekonferenz ihren Unmut über den schlechten Zustand des Platzes zum Ausdruck. KSC Trainer Ulrich hatte sogar deutlich ausgemacht, daß seine Mannschaft mit diesem Umstand mehr zu kämpfen hatte als der VFB.
Nach der Halbzeit mußte der KSC den nächsten Gegentreffer hinnehmen, wiederum sah die Abwehr um Ersatztorwart Walter bei diesem Treffer nicht gut aus. Im Mittelfeld jedoch kann man durchaus davon sprechen, daß die KSC Akteure denen des VFB Stuttgart fast ebenbürtig waren. Die Partie verflachte in der zweiten Hälfte jedoch zusehends und konnte nicht mehr an die ordentlichen Leistungen der ersten Halbzeit anknüpfen. Auch die Einwechslung des zweiten Nigerianers, der in der Abwehr spielte konnte daran nicht ändern. So endete das Spiel nach 90 Minuten mit 2:1 für den VFB.
In der Pressekonferenz zeigten sich beide Trainer mit dem Verlauf des Spiels durchaus zufrieden, wobei jedoch KSC Coach Ulrich anmerkte, daß er schon gerne gewonnen hätte. Aber wie er zugeben mußte sei der zweite Anzug des KSC nicht in der Lage gewesen, den Akteuren des VFB Paroli zu bieten. Aber er merkte an, daß der Einsatz einiger Akteuere für ihn eine gute Beurteilung des momentan Leitungszustandes der Spieler zulasse. Weiterhin führte er aus, daß es nur gegen Bundesligisten möglich wäre zu lernen! Ob einer der beiden Nigerianer verpflichtet würde wollte er noch nicht beantworten. Ausschließen konnte er lediglich die Verpflichtung des Nigerianischen Abwehrspielers, da in diesem Bereich beim KSC momentan ein Überangebot vorhanden wäre. Über einer Verpflichtung müsse er erst noch mit G. Buchwald sprechen ( und wahrscheinlich auch mit Schatzmeister Heiler Anmerkung der Redaktion).
Ralf Ragnick zeigte sich ob des Sieges angetan von der Leistung seiner Schützlinge. Über Jean Dundee, auf den die Karlsruhe natürlich ein besonderes Augenmerk gelegt hatten, sagte er, daß man hier eine Eichhörnchen Taktik verfolge, immer weiter in kleine Stücken. Über das Tor des Südafrikaners mit deutschem Paß freute er sich natürlich gewaltig, vor allem da Dundee in dieser Szene sein langvermißtes Können wieder aufblitzen ließ.
Beide Vereine beteuerten, daß ihr Auftritt beim KFV dazu dienen sollte diesem Traditionsverein, der immerhin 1909 deutscher Meister geworden wa,r finanziell auf die Beine zu helfen. Der KFV war in der letzen Saison in der Bezirksliga Meister geworden und spielt seit dieser Saison in der Landesliga.
Spaß brachte das Spiel auf jeden Fall den kleinen Fans, die Ihre KSC Stars mal wieder direkt zum Anfassen hatten und die wie schon am Familientag fleißig und ohne zu Murren Autogramme gaben.
Eine Anmerkung am Rande:
Rainer Ulrich, den man bisher sicherlich nicht als wütenden Wirbelwind bezeichnen konnte, sprintete mehrmals die Linie auf und ab und schrie seinen Akteuren Anweisungen zu, und einmal stand er bei einer dieser Aktionen vor der Bank des VFB Stuttgart drei Meter entfernt von der Linie. Nur auf der falschen Seite, wie der Linienrichter grinsend bemerkte. Ob er sich zu diesem Zeitpunkt wohl selber einwechseln wollet?
Für Verwirrung unter den Fans sorgte ein Mitglied der Karlsruher Bullterrier, den die Ordner des KFV zunächst nicht in den KSC Block lassen wollten. Er trug ein Trikot des VFB, und erst als er sein Bullterrier Shirt darüber zog, ließ man ihn ins Stadion ein. Doch kurz danach stand er wieder mit dem VFB Trikot mitten in einem Pulk von KSC Fans und rief in herzhaftem imitiertem schwäbisch dem Schiedsrichter seine Ansichten der Regelauslegung zu. Der ließ sich allerdings nicht verwirren und Pfiff weiter nach den Regeln des DFB, wie immer! Fossi - Sonstige
Eintrag 58 - Saturday, September 04, 1999 at 19:58:43 (GMT)
VfB spielt heute gegen den KSC
Eine Chance für Sean Dundee
STUTTGART (T.H.). Im Moment kommt jedes Spiel recht. Auch jenes, das der VfB Stuttgart heute (18 Uhr im Stadion des Karlsuher FV) gegen den Zweitligisten Karlsruher SC bestreitet. ¸¸In unserer Situation ist das nicht nur ein reines Testspiel - es geht auch darum, dass wir uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben in der Bundesliga holen'', sagt der Trainer Ralf Rangnick. Da muss der VfB, der derzeit den letzten Tabellenplatz belegt, am 11. September beim Aufsteiger SpVgg Unterhaching antreten.
Zunächst aber wartet der KSC - und vor allem auf Sean Dundee wartet kein Spiel wie jedes andere. Schließlich erlebte der Stuttgarter Neuzugang einst in Karlsruhe seine besten Zeiten und stand damals vor zwei Jahren sogar kurz vor dem Sprung in die Nationalmannschaft. ¸¸Ich freue mich sehr auf diese Partie und bin sogar etwas aufgeregt'', sagt Dundee, der glaubt, seine körperlichen Defizite inzwischen aufgeholt zu haben. Heute kommt der 26-Jährige von Anfang an zum Zug, weil die etatmäßigen Stürmer Pavel Kuka und Viorel Ganea mit ihren Nationalmannschaften in der EM-Qualifikation beschäftigt sind. Aus demselben Grund fehlt Zvonimir Soldo. Pablo Thiam und Marcelo Bordon werden dagegen geschont, weil sie angeschlagen sind. stz - http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/19990903spor0005.htm
Eintrag 57 - Friday, September 03, 1999 at 09:41:55 (GMT)
KSC testet zwei Nigerianer
Ab morgen befinden sich zwei Nigerianer im Probetraining.
Emanuel Ebiede, 21-jähriger Stürmer und Godfrey Nwankpa, 20-jähriger
Abwehrspieler(beide vom S.C. Heerenveen) können bereits morgen
im Testspiel gegen den VfB Stuttgart eingesetzt werden.
KSC-Server - http://www.karlsruhersc.de/presse/presse.html
Eintrag 56 - Friday, September 03, 1999 at 09:38:48 (GMT)
Das Baden-Württemberg Derby als Benefizspiel steigt am
Freitag, den 03.09.1999 um 18.00 Uhr beim Karlsruher FV.
Der Karlsruher SC und der VfB Stuttgart treten "gemeinsam"
für den "notleidenden" Traditionsverein Karlsruher FV an.
Am Samstag trifft der KSC um 15.00 Uhr in Wörth auf
eine Südpfalzauswahl. Der Erlös dieser Begegnung geht
an Elke Niederer. Die junge Mutter ist an Leukemie erkrankt. KSC-Server - http://www.karlsruhersc.de/presse/presse.html
Eintrag 55 - Thursday, September 02, 1999 at 23:04:07 (GMT)
KSC ist schnell zufrieden
FUSSBALL: Kampfansage gegen Waldhof nach Gladbach-Sieg
Von unserem Redaktionsmitglied Ulrich Verthein
Rainer Bonhof erlegt und das Fell des nächsten Gegners Waldhof (fast) schon verteilt. Beim Karlsruher SC schwelgten sie nach dem
klaren 3:0
über Borussia Mönchengladbach in Glücksgefühlen. Vor dem Anpfiff besangen 20 000 in schönster Tradition ihre Liebe zum Bad'ner
Land, nach
der Partie übten sich der Präsident und seine Führungsriege im hohen Lied auf die beste Leistung, die der KSC in diesem Jahr (nicht
Saison)
geboten habe.
Da wollte keiner hören, als Karlsruhes Sportjournalisten-Senior Helmut Zeschel zu bedenken gab, dass es doch immerhin nur die
Mannschaft des
Tabellenletzten gewesen sei, die da von Rainer Ulrichs Mannschaft eingedost und mit einem endgültig gebrochenen Trainer Rainer Bonhof
an den
Niederrhein zurück geschickt wurde. Für so viel kritischen Geist erhielt der 86-Jährige vom Coach erst einmal ein verbale Watschn. "Was
heißt hier
Letzter. Das war Mönchengladbach, das wir heute besiegt haben. Da muss man sich nur mal die Namen in deren Aufstellung anschauen.
Nein, wir
haben heute eine sehr gute Leistung geboten und werden mit dieser Einstellung auch in Waldhof punkten", kanzelte Ulrich seinen Kritiker
ab.
Auszuschließen ist dies mit Sicherheit nicht, doch der 50-Jährige tut sich und seiner Mannschaft absolut keinen Gefallen, wenn er sich
vom 3:0 über
den immer noch sieglosen Bundesliga-Absteiger blenden lässt. Die großen Namen standen allenfalls auf den Trikots. Die jedoch wurden
von
Spielern getragen, die alle Anzeichen ihrer anhaltenden Erfolgslosigkeit präsentierten. Kein Selbstvertrauen, kein Siegeswillen waren da
zu spüren.
Kein Biss im Zweikampf. Kaum lief es im Spiel nach vorn halb wegs ein bisschen rund, da sorgte Klinkerts Ausfall für neue
Verunsicherung in der
Abwehrkette. Als Bonhof den Spieler, der für alle sichtbar verletzt am Boden lag, auswechselte, tönte es in der Fankurve der Gladbacher
prompt:
"Bonhof raus, Bonhof raus". Welch' vertrackte Situation. Mit seinem gestrigen Rücktritt ist der Coach ihr entflohen. Die Spieler müssen
nun gewaltig
schuften, um sich aus den Schlingen des Abstiegskampfes zu befreien.
Gegen einen solchen Gegner lässt sich natürlich leicht glänzen, erst recht, wenn ein äußerst umstrittener Treffer zum endgültigen K.o.
verhilft. Lange
Zeit schien nämlich auch der KSC am Heimdebakel gegen Bochum und dem in letzter Minute entglittenen Sieg bei Tennis Borussia zu
knabbern,
ehe sich Gladbach als idealer Aufbaugegner erwies. Mit ihren Freiheiten wussten speziell Arnold, Torjäger Krieg (nun bei fünf Treffern)
und
Meißner als Vorbereiter gut umzugehen. Sie waren die Stützen ihres Teams, das, falls es nun nicht in oben angedeuteter Selbstgefälligkeit
verharrt,
Waldhof am 10. September im Carl-Benz-Stadion einen heißen Tanz bereiten wird. Freuen wir uns darauf.
Mannheimer Morgen
- Wednesday, September 01, 1999 at 13:20:33 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 54 - Thursday, September 02, 1999 at 23:03:34 (GMT)
Der neue Chef im Mittelfeld des KSC
Marc Arnold blüht im Wildpark auf
Karlsruhe (jüf) - Selten hebt Rainer Ulrich einen seiner Spieler hervor. Nach dem 3:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach tat er es:
¸¸Marc
Arnold hat heute ganz hervorragend gespielt'', lobte der Trainer des Karlsruher SC seinen Spielmacher.
Arnold sprühte vor Spielfreude. Der Mittelfeld-Regisseur forderte immer wieder den Ball, schlug glänzende Pässe, klärte einmal sogar auf
der
eigenen Torlinie - und ihm gelang der Führungstreffer. Ausgerechnet mit dem Kopf bugsierte der nur 1,69 Meter kleine Wirbelwind den
Ball ins
Tor. Seinen ersten Saisontreffer feierte er mit einem perfekten Handstandüberschlag.
Der frühere Sündenbock ist auf dem Weg zum Chef im Wildpark. Die Kritik nimmt Arnold im Nachhinein gelassen zur Kenntnis: ¸¸Wenn
es nicht
läuft, wird doch immer auf die offensiven Mittelfeldspieler eingedroschen.'' Das war bei seinen vorherigen Stationen Stuttgarter Kickers,
Freiburger
FC, SSV Ulm 1846, Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin nicht anders. Jetzt blüht der 28-Jährige auf. Nicht nur, weil er seine
körperlichen
Defizite aufgeholt hat. Ein Abgang tat ihm ganz gut: Vergangene Saison stahl ihm der zu Eintracht Frankfurt gewechselte
Publikumsliebling
Rolf-Christel Guie-Mien die Schau. ¸¸Rolf ist nur bedingt ein Kombinationsfußballer. Wenn er den Ball hatte, ging er erst einmal ab, und
ich war aus
dem Spiel. Das hat sich verändert'', sagt Arnold. Seinem persönlichen Aufstieg will er nun den mit dem KSC folgen lassen.
Stuttgarter Nachrichten
- Wednesday, September 01, 1999 at 13:19:05 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 53 - Thursday, September 02, 1999 at 23:03:03 (GMT)
Rainer Bonhof wirft das Handtuch
Rainer Bonhof ist nicht mehr Trainer beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach. Der 47-jährige Coach zog nach der 0:3-Schlappe
beim Karlsruher SC die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt des Absteigers.
Der Ex-Nationalspieler bat die Klubführung um die Auflösung seines Vertrags. Zudem trennten sich die Borussen auch von Co-Trainer
Jörg Schmadtke.
Bonhof hatte das Amt beim fünfmaligen Meister erst am 10.November 1998 übernommen und war mit Gladbach in die 2.Liga
abgestiegen. Es war sein erstes Engagement bei einem Profiklub nach achtjähriger Tätigkeit beim DFB.
ARD Videotext Sonstige - Sonstige
Eintrag 52 - Thursday, September 02, 1999 at 23:02:27 (GMT)
KSC mit neuem ONLINE Angebot
Nachdem gestern Mittag bereits die neuen Fanseiten des KSC aufgeschaltet wurden hat der KSC zum gestrigen Abend seine
überarbeiteten
offiziellen Vereinsseiten aufgeschaltet. Zuerst das Gute: es gibt kein grün mehr! Leider sind noch nicht alle Seiten einsatzbereit, so wird
der Chat
wohl erst in den nächsten Tagen aktiv werden. Auf jeden Fall braucht sich der KSC nicht mehr hinter andern Seiten verstecken. Ein Blick
lohnt sich
auf jeden Fall und ist jedem zu empfehlen!
KSC-Server
- Tuesday, August 31, 1999 at 11:56:11 (CES) Sportbild - http://www.sportbild.de/new/fussball/liga2/aktuell/aktuell.hbs
Eintrag 51 - Thursday, September 02, 1999 at 23:01:52 (GMT)
KSC glänzt bei 3:0 gegen Mönchengladbach - Rainer Bonhofs Stuhl wackelt immer mehr
Die große Schau des kleinen Arnold
Karlsruhe (sid/stn) - Die Talfahrt von Borussia Mönchengladbach geht weiter: Der krisengeschüttelte Bundesliga-Absteiger verlor auch
das dritte
Saisonspiel in der zweiten Fußball-Bundesliga und rutschte nach dem 0:3 (0:1) beim Karlsruher SC mit null Punkten auf den letzten
Tabellenplatz
ab.
Bei einer weiteren Pleite am 11. September gegen Aufsteiger Alemannia Aachen dürfte der glücklose Borussia-Trainer Rainer Bonhof
nicht mehr zu
halten sein. ¸¸Wir werden die Situation in aller Ruhe mit dem Präsidium besprechen'', so Bonhof nach der Partie.
Die Karlsruher hingegen feierten vor 21500 Zuschauern im Wildparkstadion den ersten Saisonsieg und verbesserten sich damit auf den
achten
Tabellenplatz. Die Tore zum verdienten Erfolg erzielten der nur 1,69 Meter große Mittelfeldregisseur Marc Arnold (29.) und Stürmer
Rainer Krieg
(55. und 89.), der mit seinen Saisontreffern vier und fünf nun die alleinige Führung in der Torschützenliste übernahm.
Den Gladbachern war schon wie bei den Niederlagen gegen Chemnitz und Hannover der Wille zum Sieg nicht anzumerken. Zu dem
harmlosen und
wenig durchdachten Spiel nach vorne kamen grobe Schnitzer in der Defensive. Die wesentlich überlegter agierenden Gastgeber
verpassten bei
hochkarätigen Chancen von Arnold (20., 68.), Christian Fährmann (40., 43.) und Krieg (60.) einen höheren Sieg.
Stuttgarter Nachrichten!
- Tuesday, August 31, 1999 at 11:27:07 (CES) Sportbild - http://www.sportbild.de/new/fussball/liga2/aktuell/aktuell.hbs
Eintrag 50 - Thursday, September 02, 1999 at 23:01:23 (GMT)
Der KSC nicht ernsthaft gefordert
FUSSBALL: Mönchengladbach nach dem 0:3 weiter ohne Punkt
Von unserem Redaktionsmitglied Ulrich Verthein
Der Karlsruher SC hat in der zweiten Fußball-Bundesliga seinen ersten Sieg eingefahren. Gegen Borussia Mönchengladbach gab es
gestern Abend
ohne große Mühe ein klares 3:0 (1:0) vor 21 500 Zuschauern. Der Bundesliga-Absteiger bleibt dagegen bei 2:8 Toren in der Tabelle weiter
ohne
Punkt. Es scheint somit nur eine Frage der Zeit, wann Coach Rainer Bonhof das Trainerschicksal ereilt. Karlsruhe war von seinem Team
nicht
ernsthaft gefordert. Der SV Waldhof wird dies am 10. September im eigenen Stadion sicherlich besser machen.
Große Namen des Fußballs standen über der Mannschaftsaufstellung. Gladbachs Fohlen, jahrelang in Europas Spitze zu Hause,
Karlsruhe
spätestens mit internationaler Reputation, seit man einmal Valencia im Uefa-Pokal mit sieben Toren aus dem Wildparkstadion jagte.
Beide haben ihr
Glück verspielt und nun steht der mühsame Weg zurück nach oben an. Die übliche Abtastphase machte wenig Hoffnung, dass KSC oder
Borussia
ein schnelles Come-back gelingen wird.
Doch Prognosen am dritten Spieltag sind oft schon bald Makulatur. Gladbach fand zuerst seine Linie, doch prompt hatte Arnold für die
Badener
eine Riesenchance, sein Kopfball ging aber am herausstürzenden Torwart Kamps und am Tor gleichermaßen vorbei.
Sofort zog Mönchengladbach empfindlich wie eine Schnecke wieder die Fühler ein. Karlsruhe in der Offensive jedoch meist ohne die
nötige
Präzision. Und kaum war dies im Notizblock niedergeschrieben, da fand Meißners Traumflanke den kleinen Arnold, der ließ schön über
den
Scheitel rutschen und der KSC führte 1:0 (29.).
Zur Hauptfigur des zweiten Abschnitts wurde 26 Spielminuten darauf der Linienrichter an der rechten Außenbahn. Fährmanns weite
Flanke schien
die Torauslinie überschritten zu haben, ehe Meißner per Kopf auf Krieg zurücklegte, der zum 2:0 (55.) eindonnerte. Doch der Mann mit
der Fahne
rannte schnurstracks Richtung Mittellinie. Auch eine Abseitsstellung von Jozinovic wollte er nicht gesehen haben. Tor - da ließ sich
Schiedsrichter
Schütz auch nicht von Kamps' wütendem Protest irritieren. Mit der gelben Karte jagte er den tobenden Zeberus in seinen Kasten zurück.
Wieder
gutmachung durch Schütz gab es allerdings, als der Schiri dem KSC nach Nielsens Zerren an Jozinovic Trikot im Strafraum den
berechtigten
Elfmeter verweigerte.
Natürlich verstärkte der Bundesliga-Absteiger nun noch einmal seine Bemühungen, ein Tor zu schießen. Doch da boten sich Krieg,
Meißner und
noch einmal Krieg bei Kontern wesentlich bessere Chancen. Seine dritte Gelegenheit ließ sich Krieg dann nicht mehr entgehen - 3:0 (90.).
Jubel im
Wildpark allenthalben.
Mannheimer Morgen
- Tuesday, August 31, 1999 at 11:21:40 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 49 - Thursday, September 02, 1999 at 22:59:46 (GMT)
Gladbacher Talfahrt geht weiter
Im dritten Saisonspiel gab es für Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach die dritte Niederlage. Beim Karlsruher SC unterlag die
Bonhof-Truppe mit 0:3.
(sid)- Die Talfahrt von Borussia Mönchengladbach geht weiter: Der krisengeschüttelte Bundesliga-Absteiger verlor auch das dritte
Saisonspiel in
der zweiten Fußball-Bundesliga und rutschte nach dem 0:3 (0:1) beim Karlsruher SC mit null Punkten auf den letzten Tabellenplatz ab.
Bei einer
weiteren Pleite am Samstag gegen Aufsteiger Alemannia Aachen dürfte der glücklose Borussia-Trainer Rainer Bonhof nicht mehr zu
halten sein.
Dagegen feierten die Karlsruher vor 21.500 Zuschauern im heimischen Wildparkstadion den ersten Saisonsieg und verbesserte sich auf
den achten
Tabellenplatz. Die Tore zum verdienten Erfolg erzielten Mittelfeldregisseur Marc Arnold (29.) und zweimal Stürmer Rainer Krieg (55. und
89.), der
mit seinen Saisontreffern vier und fünf nun die alleinige Führung in der Torschützenliste übernahm.
Den Gladbachern war schon wie bei den Niederlagen gegen Chemnitz und Hannover der unbedingte Wille zum Sieg nicht anzumerken. Zu
dem
harmlosen und wenig durchdachten Spiel nach vorne kamen grobe Schnitzer in der Defensive. So verpassten die wesentlich überlegter
agierenden
Gastgeber bei hochkarätigen Chancen von Arnold (20., 68.), Christian Fährmann (40., 43.) und Krieg (60.) einen höheren Sieg.
Beste KSC-Akteure waren bis zu ihrer Auswechslung Torschütze Arnold, Mittelfeldspieler Daniel Addo und Krieg. Bei den erneut
enttäuschenden
Gästen konnten mit Abstrichen nur Peter Nielsen und Torwart Uwe Kamps überzeugen.
Sportbild
- Tuesday, August 31, 1999 at 11:16:21 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 48 - Thursday, September 02, 1999 at 22:59:12 (GMT)
Gladbach nun ganz unten
Karlsruhe, 30.08.99. Tiefer geht es nicht mehr! Die Talfahrt von Borussia Mönchengladbach ist ganz unten angekommen: Der
krisengeschüttelte
Bundesliga-Absteiger verlor auch das dritte Saisonspiel in der zweiten Fußball-Bundesliga und rutschte nach dem 0:3 (0:1) beim
Karlsruher SC mit
null Punkten auf den letzten Tabellenplatz ab.
Bei einer weiteren Pleite am Samstag gegen Aufsteiger Alemannia Aachen dürfte der glücklose Borussia-Trainer Rainer Bonhof nicht
mehr zu halten
sein.
Dagegen feierten die Karlsruher vor 21.500 Zuschauern im heimischen Wildparkstadion den ersten Saisonsieg und verbesserte sich auf
den zehnten
Tabellenplatz.
Die Tore zum verdienten Erfolg erzielten Mittelfeldregisseur Marc Arnold (29.) und zweimal Stürmer Rainer Krieg (55. und 89.), der mit
seinen
Saisontreffern vier und fünf nun die alleinige Führung in der Torschützenliste übernahm.
Den Gladbachern war schon wie bei den Niederlagen gegen Chemnitz und Hannover der unbedingte Wille zum Sieg nicht anzumerken. Zu
dem
harmlosen und wenig durchdachten Spiel nach vorne kamen grobe Schnitzer in der Defensive.
So verpassten die wesentlich überlegter agierenden Gastgeber bei hochkarätigen Chancen von Arnold (20., 68.), Christian Fährmann
(40., 43.) und
Krieg (60.) einen höheren Sieg.
Beste KSC-Akteure waren bis zu ihrer Auswechslung Torschütze Arnold (im Bild links), Mittelfeldspieler Daniel Addo und Krieg.
Bei den erneut enttäuschenden Gästen konnten mit Abstrichen nur Peter Nielsen und Torwart Uwe Kamps überzeugen.
Karlsruher SC - Bor. Mönchengladbach 3:0 (1:0)
Karlsruhe: Jentzsch - Braun - Amadou, Kritzer - Fährmann, Addo (66. Kienle), Douglas, Jozinovic (85. Molata) - Arnold (74. Diaz) -
Krieg,
Meißner
Mönchengladbach: Kamps - Klinkert (40. Reiter), Witeczek, Vogel - Eberl, Sopic, Nielsen (69. Hagner), Asanin, Frontzeck (46.
Hausweiler) -
van Lent, Frommer
Schiedsrichter: Schütz (Norken)
Tore: 1:0 Arnold (29.), 2:0 Krieg (55.), 3:0 Krieg (89.)
Zuschauer: 21.500
Gelbe Karten: Addo (2), Fährmann, Amadou - Nielsen (2), Eberl, Sopic
DSF
- Tuesday, August 31, 1999 at 11:13:49 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 47 - Thursday, September 02, 1999 at 22:58:42 (GMT)
Krieg mit fünf Toren Spitzenreiter
Berlin - Mit seinen zwei Treffern gegen Borussia Mönchengladbach hat sich Rainer Krieg vom Karlsruher SC am 3. Spieltag der zweiten
Fußball-Bundesliga an die Spitze der Torjägerliste geschossen. Der Stürmer hat nun fünf Tore auf seinem Konto. Auf Rang zwei mit je
vier Treffern
liegen gemeinsam Antun Labak (Energie Cottbus) und Goran Milovanovic (Hannover 96). Auf Platz vier folgen Sasa Ciric von Tennis
Borussia
Berlin und Marco Dittgen vom Chemnitzer FC mit jeweils drei Toren.
Gladbacher Talfahrt geht weiter
Karlsruhe - Die Talfahrt von Borussia Mönchengladbach geht weiter: Der krisengeschüttelte Bundesliga-Absteiger verlor auch das dritte
Saisonspiel
in der zweiten Fußball-Bundesliga und rutschte nach dem 0:3 (0:1) beim Karlsruher SC mit null Punkten auf den letzten Tabellenplatz ab.
Bei einer
weiteren Pleite am Samstag gegen Aufsteiger Alemannia Aachen dürfte der glücklose Borussia-Trainer Rainer Bonhof nicht mehr zu
halten sein.
Dagegen feierten die Karlsruher vor 21.500 Zuschauern im heimischen Wildparkstadion den ersten Saisonsieg und verbesserte sich auf
den zehnten
Tabellenplatz. Die Tore zum verdienten Erfolg erzielten Mittelfeldregisseur Marc Arnold (29.) und zweimal Stürmer Rainer Krieg (55. und
89.), der
mit seinen Saisontreffern vier und fünf nun die alleinige Führung in der Torschützenliste übernahm.
Der unbedingte Wille fehlte
Den Gladbachern war schon wie bei den Niederlagen gegen Chemnitz und Hannover der unbedingte Wille zum Sieg nicht anzumerken. Zu
dem
harmlosen und wenig durchdachten Spiel nach vorne kamen grobe Schnitzer in der Defensive. So verpassten die wesentlich überlegter
agierenden
Gastgeber bei hochkarätigen Chancen von Arnold (20., 68.), Christian Fährmann (40., 43.) und Krieg (60.) einen höheren Sieg.
Beste KSC-Akteure waren bis zu ihrer Auswechslung Torschütze Arnold, Mittelfeldspieler Daniel Addo und Krieg. Bei den erneut
enttäuschenden
Gästen konnten mit Abstrichen nur Peter Nielsen und Torwart Uwe Kamps überzeugen.
RAN
- Tuesday, August 31, 1999 at 11:12:21 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 46 - Thursday, September 02, 1999 at 22:58:17 (GMT)
Notizen aus der Pressekonferenz nach dem Spiel KSC - Gladbach
Aus den Statements von Bonhof:
Anfänglich stand die Mannschaft sehr gut war aber doch sehr Nervös.
Das 1:0 war ein sehr schönes Tor. Schlimm war der Verlust von Klinkert, der mit einer Gehirnerschütterung in die Klinik eingeliefert
wurde.
Aus Sicht der Gladbacher war das 2:0 die Schlüsselszene:
Kamps dachte der Spieler stehe im Abseits, die Abwehr vermutete den Ball im Aus, dadurch trat Verwirrung auf und der Kopfball von
Meissner wurde nur weggeschlagen - direkt vor die Füße von Krieg und der hämmerte den Ball hinein.
Nach dem 2:0 wurde die Mannschaft umgestellt, die Abwehr spielte nun in eine Viererkette.
Aus dem nun folgenden Harakiri – Spiel, um überhaupt etwas zu retten, wurde nichts mehr.
Das 3:0 war ein zwar ein unverdientes, aber wunderschönes Tor!
Fragen an Bonhof:
Bei der Auswechslung von Klinkert (verletzt) kamen aus der Fankurve der Gladbacher "Bonhof raus" – Rufe. Ist das nicht frustrierend ?
Bonhof: hat diese Rufe nicht gehört, da er in dieser Situation erst Infos des Arztes hören wollte. Klinkert ist ein zu wichtiger Spieler um ihn
einfach so ersetzten zu können.
Vertrackte Situation mit den "Bonhof raus " rufen ?
Bonhof : Natürlich und wir werden uns bis zum Donnerstag im Präsidium noch zusammensetzten.
Aus den Statements von Ulrich:
Es war ein sehr gutes Spiel und ein nahtloser Anschluß an die Leistungssteigerung im letzten Spiel
Dem 1:0 ging eine schöne Einzelleistung von Meissner voraus mit einer Flanke und Kopfballtor von Arnold
Sehr aggressive Zweikämpfe bis zum 2:0. Ob Abseits oder Aus - der Schiedsrichter hat entschieden.
Danach spielte der Gegner alles oder nichts, dadurch entstanden viele Konterchancen, die leider nicht zum Erfolg führten
Dank an das Publikum, das sehr gut war
Die Gesamtleistung der Mannschaft war sehr gut, hervorheben möchte ich Marc Arnold der ein sehr gutes Spiel machte, und ich hoffe das
er noch viele schöne und gute Spiele für den KSC macht.
Beim nächsten Spiel gegen Waldhof Mannheim kann mit dieser Leistung auch in Waldhof gepunktet werden.
Dienstag ist trainingsfrei, am Donnerstag findet wieder statt, da am Freitag das Spiel gegen den VFB stattfindet.
Fragen an Ulrich:
Haben Sie neue Hoffnung nach dem ersten Saisonsieg und der Leistungssteigerung, obwohl der KSC nur gegen den Tabellenletzten
gespielt hat? Glauben Sie, daß Sie die beste Besetzung gefunden haben, um das erste Saisonziel (10 Punkte in den ersten 5 Spielen) noch
zu erreichen?
Ulrich: Erstens wir haben gegen Borussia Mönchengladbach gespielt, zweitens hat meine Mannschaft gut gespielt. Mich interessiert nur
als nächstes das Spiel gegen Waldhof und alle andere ist noch uninteressant. Sonstige - Sonstige
Eintrag 45 - Thursday, September 02, 1999 at 22:57:50 (GMT)
KSC schlägt Mönchengladbach 30.08.99
Im Montagsspiel besiegte der Karlsruher SC die weiterhin restlos enttäuschende Borussia aus Mönchengladbach. Die Gladbacher
übernahmen nach der Niederlage erneut die "Rote Laterne" als Tabellenschlusslicht. Der KSC verbesserte sich auf den achten
Rang.
Energie Cottbus und der 1. FC Nürnberg führen die Tabelle der Zweiten Bundesliga nach dem 3. Spieltag an. Beide Teams blieben
auch im dritten Spiel verlustpunktfrei: Nürnberg besiegte Fortuna Köln mit 2:1 (1:0), Cottbus kam vor heimischen Publikum gegen
den FSV Mainz 05 sogar zu einem 3:0 (2:0). Seinen ersten Punktverlust mußte Bundesliga-Absteiger VfL Bochum hinnehmen: Die
Elf aus dem Ruhrpott kam beim FC St. Pauli über ein 0:0 nicht hinaus. Die Bochumer liegen nun aufgrund der besseren Tordifferenz
vor dem 1. FC Köln auf Platz drei. Die SpVgg Greuther Fürth schaffte in Oberhausen nach einem 0:3-Rückstand noch die Wende und
entführte mit einem 4:3-Erfolg drei Punkte nach Franken.
Im einzigen Samstagsspiel war Tennis Borussia Berlin bei Alemannia Aachen angetreten. Kurz vor dem Ende kassierte der
Aufstiegsaspirant noch den Ausgleichstreffer und mußte sich mit einem 2:2 zufriedengeben. Mit fünf Punkten und vier Zählern
Rückstand auf die Tabellenspitze liegen die als Aufstiegsaspirant gehandelten Berliner zu diesem noch recht frühen Zeitpunkt nur auf
einem Platz im vorderen Mittelfeld.
Der 1. FC Köln hatte sich am Freitag zwischendurch an die Tabellenspitze gesetzt. Die "Geißbock-Elf" schickte die Stuttgarter
Kickers mit 4:1 auf die Heimreise. Im Duell der beiden Neulinge Chemnitzer FC und Kickers Offenbach siegten die Ostdeutschen mit
3:0 (1:0), Hannover 96 und Waldhof trennten sich remis.
Spielbericht
Karlsruher SC - Bor. M'gladbach 3:0 (1:0)
Karlsruher SC: Jentzsch - Braun - Amadou, Kritzer - Fährmann, D. Addo, Diaz-Araya, Jozinovic - Arnold - Krieg, Meißner
Bor. M'gladbach: Kamps - Klinkert, Witeczek, Vogel - Eberl, Sopic, Nielsen, Asanin, Frontzeck - van Lent, Frommer
Eingewechselt: 66. Kienle für D. Addo, 74. Diaz-Arraya für Arnold, 85. Molata für Jozinovic - 40. Reiter für Klinkert, 46. Hausweiler
für Frontzeck, 69. Hagner für Nielsen
Tore: 1:0 Arnold (29.), 2:0 Krieg (55.), 3:0 Krieg (89.)
Schiedsrichter: Schütz (Norken)
Zuschauer: 21500
Gelbe Karten: Amadou, D. Addo, Fährmann - Eberl, Nielsen, Sopic Sonstige - Sonstige
Eintrag 44 - Thursday, September 02, 1999 at 22:57:22 (GMT)
Borussia Mönchengladbach im freien Fall
Der Karlsruher SC dominierte die Begegnung über die gesamte Spielzeit. Die Gastgeber hatten bereits in der Anfangsphase einige
Möglichkeiten in Führung zu gehen. In der 29. Minute war es dann so weit, Stefan Meißner setzte sich auf der rechten Seite durch
und flankte vor das Gladbacher Tor. Der nur 1,69 Meter große Marc Arnold gewann das Kopfballduell gegen Max Eberl und erzielte
das 1:0. Die Gladbacher konnten sich in der ersten Hälfte selten entscheidend durchsetzen und verloren zu allem Überfluss auch noch
ihren Kapitän Michael Klinkert, der sich bei einem Zusammenprall mit Karlsruhes Amadou eine Kopfplatzwunde zuzog. Für ihn kam
Markus Reiter ins Spiel.
Nach der Pause tat die Borussia etwas mehr für die Offensive, dadurch ergaben sich aber Konterchancen für die Gastgeber. Bei
einer solchen Kontersituation setzte sich Fährmann auf der rechten Seite durch, seine Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Meißner
zurück vor das Tor und Gladbachs Sladjan Asanin, der retten wollte, schoss Rainer Krieg unglücklich an. Gegen den Abpraller aus
kurzer Distanz war Torhüter Uwe Kamps machtlos.
Kurz vor dem Abpfiff setzte Rainer Krieg dann mit seinem fünften Saisontreffer den Schlusspunkt. Der KSC-Goalgetter setzte sich
gegen Nico Frommer durch und ließ Uwe Kamps mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke erneut keine Chance.
Kicker
- Monday, August 30, 1999 at 23:11:46 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 43 - Thursday, September 02, 1999 at 22:56:50 (GMT)
Kellerduell: Gladbach spielt heute in Karlsruhe
KSC-Torjäger Rainer Krieg ist überzeugt: Wir schlagen Borussia!
Mit der Mannschaft, die in Berlin (2:2) erst in der letzten Spielminute den Sieg und zwei Punkte aus der Hand geben musste, strebt der
KSC heute
Abend (20.15 Uhr, live im DSF) gegen Borussia Mönchengladbach den ersten Saisonsieg an.VON HANS FALSEHRKarlsruhe. »Die Jungs
sind
heiß, auf den ersten Saisonsieg. Wir alle wollen wieder ein paar Prozent drauflegen und den Aufwärtstrend fortsetzen«, erklärt der
Karlsruher
Libero Martin Braun sehr zuversichtlich.Auch KSC-Torjäger Rainer Krieg geht davon aus, »dass wir Gladbach schlagen.«Die
Auseinandersetzung
zwischen dem 15. der Tabelle (KSC, 1 Punkt) und dem Vorletzten (17.) ist natürlich auch eine Sache des Selbstvertrauens.Das letzte
»Kellerduell«
der alten Rivalen im Frühjahr 1998, entschieden die Gäste im Wildparkstadion mit 5:2 (!) für sich. Einige Wochen später stieg der KSC
ab.KSV-Cheftrainer Rainer Ulrich stockte inzwischen seinen Mitarbeiterstab auf: Seit letzter Woche ist Marco Pezzaiuoli Co-Trainer bei
den
Profis. »So können wir intensiver arbeiten,« begründete Ulrich die Beförderung des Trainers der KSC A-Jugend.Ob sich das schon gegen
Gladbach auswirkt, wird sich heute Abend im Kellerduell der alten Bundesliga-Rivalen zeigen.
Thomas Kastler
Mittelbadische Presse
- Monday, August 30, 1999 at 10:17:16 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 42 - Thursday, September 02, 1999 at 22:56:13 (GMT)
KSC steht vor dem Scheideweg
Wenn heute abend, um 20.15 Uhr im Karlsruher Wildparkstadion der Schiedsrichter durch seinen Pfiff das Spiel gegen Gladbach
eröffnet, steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Die Anhänger beider Mannschaften können sich noch gut an bessere Tage
erinnern. Und oftmals ging es bei Duellen der beiden Kontrahenten hoch her. Die Namen Hochstätter und Kahn sind mit diesen
Dingen so eng verbunden, wie Kastanien und Kassenrollen. In den Reihen des KSC steht ein Akteur, der sich sicherlich allzu gut an
den Kastanien/Kassenrollenwurf beim Pokalspiel in Gladbach erinnern kann. Rainer Schütterle, der damals für den verletzten Kahn
die Pfosten des KSC hüten mußte, da der KSC zuvor bereits drei mal ausgewechselt hatte. Man verlor zwar trotz der überragenden
Leistung von Schütterle ;-), aber das Spiel wurde auf neutralem Boden wiederholt. Dieses Spiel verlor man leider auch mit 0:1, im
Düsseldorfer Rheinstadion. Die KSC Fans, die damals dabei waren werden sich noch erinnern, denn neutral war der Boden an sich
nicht! Die Besitzer, die Fans der Düssledorfer Fortuna, standen gemeinsam mit den KSC Fans in einem Block und versuchten den
KSC nach vorne zu teiben. Aber knapp 25 000 Gladbachanhänger wußten den ca 1000 KSC Fans stimmlich, in dem mit
Gladbachfahnen beflackten Rheinstadion, den Gar auszumachen!
Auch die beiden Dortmunder Trommler, mit denen man sich damals noch gut verstand, konnten an dieser Situation nichts ändern.
Doch nun treffen beide Mannschaften unter anderen Vorzeichen aufeinader.
Gladbach steht mit dem Rücken zur Wand, null Punkte aus den ersten beiden Spielen, und der Stuhl von Trainer Bonhof wackelt
bedenklich. Im Falle einer Niederlage geht keiner davon aus, daß Bonhof am nächsten Wochende noch auf der Bank der Borussia
Platz nimmt. Der KSC hat auch erst einenPunkt aus den ersten beiden Spieltage, aber man erkennt eine eindeutige tendenz zur
Besserung. Mit Bochum und Berlin hat man zwei schwere Brocken gleich zu beginn gehabt. War gegen Bochum von Spielkultur noch
nicht zu sehen, so war im Spiel gegen TB eine deutliche Steigerung der selbigen zu erkennen. Mit etwas Glück und mehr
Konzentration wären gut drei Punkte zu holen gewesen. Dieser Tren muß sich vortsetzen, den als Minimalziel hat Trainer Rainer
Ulrich 10 Punkte aus den ersten 5 Spieltagen angesetzt. Das bedeutet, daß die nächsten drei Spiel gewonnen werden müssen!
Die Querelen mit Manfred Bender, die in den letzten Tagen durch die Presse gingen, haben sich wohl vorläufig von selber erledigt, da
Bender an einer Zerrung leidet, und wahrscheinlich heute Abdend nicht auflaufen kann. Auch hinter dem Einsatz von Christian Kritzer
steht noch ein Fragezeichen. Für ihn könnte aber Marco Grimm oder Mladinic in die Anfangsformation rücken.
Ansonsten will Rainer Ulrich dem Team aus Berlin vertrauen und auf die Fans, die immer noch der zwölfte Mann des KSC sind!
Ob Rainer Schütterle heute abend allerdings wieder auf der Position von Simon Jentzsch spielt, dürfte keine Frage sein und auch
Kotrainer Bogdan wird wie immer von der Bank aus beobachten wie der KSC versucht die drei Punkte gegen Gladbach zu holen.
Eines steht jedoch fest, nur der Gewinner der heutigen Partie darf sich Hoffnungen machen in den nächsten Wochen den Anschluß an
die Tabellenspitze herzustellen!
Fossi
- Monday, August 30, 1999 at 10:14:37 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 41 - Thursday, September 02, 1999 at 22:55:41 (GMT)
Cottbus und Nürnberg an der Tabellenspitze 29.08.99
Energie Cottbus und der 1. FC Nürnberg führen die Tabelle der Zweiten Bundesliga nach dem 3. Spieltag an. Beide Teams blieben auch
im dritten
Spiel verlustpunktfrei: Nürnberg besiegte Fortuna Köln mit 2:1 (1:0), Cottbus kam vor heimischen Publikum gegen den FSV Mainz 05
sogar zu
einem 3:0 (2:0). Seinen ersten Punktverlust mußte Bundesliga-Absteiger VfL Bochum hinnehmen: Die Elf aus dem Ruhrpott kam beim FC
St. Pauli
über ein 0:0 nicht hinaus. Die Bochumer liegen nun aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem 1. FC Köln auf Platz drei. Die SpVgg
Greuther
Fürth schaffte in Oberhausen nach einem 0:3-Rückstand noch die Wende und entführte mit einem 4:3-Erfolg drei Punkte nach Franken.
Im einzigen Samstagsspiel war Tennis Borussia Berlin bei Alemannia Aachen angetreten. Kurz vor dem Ende kassierte der
Aufstiegsaspirant noch
den Ausgleichstreffer und mußte sich mit einem 2:2 zufriedengeben. Mit fünf Punkten und vier Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze
liegen die
als Aufstiegsaspirant gehandelten Berliner zu diesem noch recht frühen Zeitpunkt nur auf einem Platz im vorderen Mittelfeld.
Der 1. FC Köln hatte sich am Freitag zwischendurch an die Tabellenspitze gesetzt. Die "Geißbock-Elf" schickte die Stuttgarter Kickers
mit 4:1 auf
die Heimreise. Im Duell der beiden Neulinge Chemnitzer FC und Kickers Offenbach siegten die Ostdeutschen mit 3:0 (1:0), Hannover 96
und
Waldhof trennten sich remis.
Den Abschluss des Spieltags bestreiten mit dem Karlsruher SC und der bislang restlos enttäuschende Borussia aus Mönchengladbach am
Montag
um 20.15 Uhr zwei Teams, die bisher nur sehr schlecht aus den Startlöchern gekommen sind.
Kicker
- Monday, August 30, 1999 at 09:48:59 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 40 - Thursday, September 02, 1999 at 22:55:11 (GMT)
2. Bundesliga: Splittervorschau zum 3. Spieltag
Borussia muss in Karlsruhe punkten
Berlin - Nur zwei Spieltage sind absolviert und schon steht Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach ein Zitterspiel bevor.
Nach zwei Niederlagen muss die Mannschaft von Trainer Rainer Bonhof am Montag in Karlsruhe punkten. Doch auch der KSC steht
unter
Zugzwang, nachdem er zum Auftakt zu Hause gegen Bochum verloren und am vergangenen Samstag in Berlin bei Tennis Borussia Berlin
den Sieg in
letzter Minute verspielt hatte.
Der dritte Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga (27. bis 30. August) hält schon die ersten Schicksalsspiele bereit, obwohl die Saison
noch so
jung ist. Dazu dürfte auch die Nullnummer in Oberhausen zählen: Gastgeber Rot-Weiß ist in zwei Spielen noch ohne Torerfolg und
kassierte dabei
fünf Gegentore. Die Gäste aus Fürth spielten zweimal 0:0.
Der dritte Spieltag im Stenogramm:
Chemnitzer FC - Kickers Offenbach (Freitag 18.00 Uhr): Das erste Zweitliga-Duell der Klubs. Im Duell der Aufsteiger hat der
Chemnitzer FC
allerdings schon seinen ersten Sieg verbucht. Die Gastgeber gewannen ihr erstes Heimspiel gegen Mönchengladbach 2:0, mussten danach
allerdings
bei Mitaufsteiger Mannheim Lehrgeld bezahlen und verloren 0:4. Offenbach spielte zum Auftakt in Mainz 1:1, verlor am Montag zu Hause
gegen
Nürnberg 1:3.
Hannover 96 - Waldhof Mannheim: Ein Spiel mit gleichen Vorzeichen. Beide Teams gewannen bislang einmal und mussten eine
Niederlage
hinnehmen. Allerdings misslang Hannover das Heimdebüt gegen Tennis Borussia Berlin (2:3). In der Saison 1995/96 spielten beide Teams
zuletzt
gegeneinander: Die Heimmannschaft gewann jeweils 1:0
1. FC Köln - Stuttgarter Kickers (beide Freitag, 19.00): Ein schlechtes Omen für die Kölner: In der vergangenen Saison verloren die
Rheinländer beide Spiele gegen die Schwaben. Im eigenen Stadion gab es eine 0:1-Niederlage, in Stuttgart verlor Köln 0:2. In dieser
Saison ist die
Mannschaft von Trainer Ewald Lienen noch ohne Niederlage und ohne Gegentor, schaffte jedoch in zwei Spielen nur ein Tor. Die
Stuttgarter trafen
immerhin schon dreimal, verloren aber zum Auftakt in Aachen gleich 1:4.
Alemannia Aachen - Tennis Borussia Berlin (Samstag, 15.30 Uhr): Aufsteiger Aachen stürzte seine Fans in ein Wechselbad der Gefühle.
Zuerst
4:1 gegen die Stuttgarter Kickers gewonnen, dann 0:5 in Bochum verloren. Mit den Berlinern wartet nun ein weiterer Aufstiegskandidat,
der
allerdings nur mit Mühe aus den Startlöchern kommt. Einen knappen Sieg in Hannover und ein glückliches Unentschieden gegen den
Karlsruher SC
daheim schaffte die Elf von Trainer Winfried Schäfer bislang.
FC St. Pauli - VfL Bochum: Bundesliga-Absteiger VfL Bochum stürmt augenscheinlich zurück Richtung erste Liga. Acht Tore bei zwei
Siegen
sprechen für sich. Neuzugang Achim Weber und Peter Peschel erzielten sowohl in Karlsruhe als auch im eigenen Stadion gegen Aachen
einen
Treffer. St. Pauli verlor in Stuttgart nicht nur beide Punkte, sondern auch Libero Steffen Karl nach einer Gelb-Roten Karte wegen
absichtlichen
Handspiels. Die Hamburger warten auf den ersten Sieg. In der Bundesliga-Saison 1996/97 gewann St. Pauli sein Heimspiel gegen Bochum
2:1.
1. FC Nürnberg - Fortuna Köln: Auch der 1. FC Nürnberg will sich anscheinend nicht lange in der zweiten Liga aufhalten. 3:0 gegen
Waldhof
Mannheim und 3:1 bei Kickers Offenbach, beide Aufsteiger dienten als willkommenes Aufwärmprogramm. Fortuna Köln verlor zum
Auftakt in
Cottbus 0:2. Die Kölner haben in der vergangenen Saison auswärts insgesamt nur zwei Spiele gewonnen. In der Saison 1997/98 schaffte
Nürnberg
zu Hause nur ein 1:1.
Rot-Weiß Oberhausen - Greuther Fürth: Die Nullnummer des Spieltages. Oberhausen hat in zwei Spielen fünf Gegentore kassiert, ohne
einen
eigenen Treffer erzielt zu haben. Fürth spielte zweimal 0:0. Fürth hat, die vergangene Saison eingerechnet, acht Auswärtsspiele nicht
gewonnen. Im
Vorjahr: 1:1 und 2:0.
Energie Cottbus - FSV Mainz 05 (alle Sonntag 15.00 Uhr): Cottbus ist mit zwei Siegen exzellent in die Saison gestartet und gibt sich
ausgesprochen selbstbewusst. Sowohl Labak als auch Latoundji haben in beiden Spielen getroffen. Fast 9.000 Fans besuchten in Cottbus
den
Saisonauftakt, das 4:0 in Oberhausen sorgt für zusätzliche Stimmung. Im Vorjahr: 0:0 und 2:2.
Karlsruher SC - Borussia Mönchengladbach (Montag, 20.15 Uhr): Ein altes Bundesliga-Duell in der zweiten Liga und beide Klubs plagen
Sorgen. Die Gladbacher haben gleich zweimal verloren und mussten schon Trainer Rainer Bonhof das Vertrauen aussprechen. Auch der
KSC hat
noch nicht gewonnen, zeigte sich aber beim 2:2 am vergangenen Samstag bei Tennis Borussia Berlin gegenüber der 1:3-Niederlage zum
Auftakt im
eigenen Stadion gegen Bochum stark verbessert. Noch eine Gemeinsamkeit: Beide Klubs sind im DFB-Vereinspokal bereits
ausgeschieden.
Rheinzeitung
- Thursday, August 26, 1999 at 13:42:52 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 39 - Thursday, September 02, 1999 at 22:54:42 (GMT)
Der beste Witz heißt Gilewicz
Die polnische Tormaschine fühlt sich beim FC Tirol pudelwohl
Innsbruck - Die Tore, die er wie am Fließband schießt, bejubelt er auf eine eigene Art und Weise: Radoslav Gilewicz, die polnische
Tormaschine des FC Tirol. Drei gelbe Karten handelte sich die Turbo-Maus vom Tivoli in den ersten fünf Saisonspielen ein, weil er
nach einem Torerfolg sein Trikot so schnell vom Leib streifte, wie er zuvor seinen Bewachern entwischt war.
Von Dolomiten Mitarbeiter Kurt Platter aus Innsbruck
"Er muß sich etwas Neues einfallen lassen, sonst muß ich schon bald ohne ihn auskommen", nahm es Trainer Kurt Jara nach der
dritten Gelben Karte gelassen und fügte scherzhaft hinzu: "Die Hosen wird er wohl nicht ausziehen."
Gilewicz' Strip-Einlagen brachten jetzt auch den Ausrüster auf den Plan. Der Pole soll schon bald Unterleibchen mit dem Slogan "der
beste Witz ist Gilewicz" bekommen.
Nach neun Spieltagen, dem ersten Viertel der Saison, hat Gilewicz bereits neun Tore (sechs mit dem rechten Fuß, drei per Kopf; kein
Elfmeter) auf seinem Konto und damit maßgeblichen Anteil daran, dass der FC Tirol mit 24 Punkten die Tabelle anführt.
"Gilewicz, Gilewicz, Gilewicz..." hallt es derzeit durch das Rund des Tivoli. Der quirlige Angreifer, der im Winter für rund 700
Millionen Lire vom Karlsruher SC aus der 2. deutschen Bundesliga nach Innsbruck gewechselt ist, hat sich länst in die Herzen der
Tiroler Fans gespielt.
"Radogol" sorgte im Frühjahr mit acht Toren dafür, daß der FC Tirol die beste Mannschaft nach der Winterpause war. In dieser
Saison traf er bisher bereits einmal öfter ins Schwarze. Nur gegen Austria Wien und Salzburg ging der Schütze vom Dienst bisher leer
aus. Dafür steuerte er beim 5:0-Kantersieg über Schlußlicht Linzer ASK drei Treffer bei. Schon längst ist er der Schrecken einer
jeden Abwehrreihe: sein Antritt und seine Schnelligkeit sind von jedem Gegenspieler schwer auszumachen. Zudem schießt der kleine
Pole, der auch zweimal für die polnische Nationalmannschaft zum Zuge kam, beidseitig und ist aufgrund seiner Sprungkraft sehr
kopfballstark.
19 Spiele lang war der 28-jährige im schwarz-grünen Dress der Innsbrucker ungeschlagen. Vor einer Woche, beim 0:1 in Salzburg,
ging die beeindruckende Serie zu Ende.
Radoslav Gilewicz begann seine Karriere bei GKS Tychy, wo er seine Jugendjahre verbrachte. Ausländische Mannschaften wurden
in der Saison 1992/93 erstmals auf ihn aufmerksam; als Mittelfeldspieler mit der klassischen Nummer zehn, die eigentlich die
Sturmreihen mit Bällen versorgen sollte, erzielte der gelernte Automechaniker 15 Tore.
Der Preis dafür war der Wechsel zu St. Gallen, wo er sich in zwei Saisonen als Stürmer 22mal als Torschütze feiern lassen konnte. In
der Ostschweiz kreuzten sich erstmals die Wege von "Rado" und seinem jetzigen Trainer Kurt Jara. Er saß im Frühjahr 1994 auf der
Bank des FC Zürich.
Detail am Rande: Mit zwei Toren und einem an ihm verschuldeten Elfmeter hatte Gilewicz damals maßgeblich Anteil am 3:0-Erfolg
seines Teams über den FCZ, die wegen dieser Niederlage Jara in die Wüste schickten.
1995 wechselte Gilewicz zum VfB Stuttgart, wo er 44 Spiele absolvierte (nur fünfmal spielte er über 90 Minuten) und sich immerhin
sechs Mal in die Torschützenliste eintragen konnte. Höhepunkt war der Pokalsieg vor zwei Jahren mit einem 2:0-Sieg über Energie
Cottbus.
Im Sommer 1997 übersiedelte der Familienvater, der seit acht Jahren mit Edyta glücklich verheiratet und Vater zweier Kinder ist,
zum Karlsruher SC. Fünf Tore in 26 Spielen in der ersten Liga waren zu wenig, der KSC mußte in die zweite Liga. "Daß ich nach dem
Abstieg geblieben bin, war der größte Fehler meiner Karriere", gesteht der Stürmer heute ein.
Wenig Spielpraxis brachten Gilewicz fast zur Verzweiflung, bis Kurt Jara, der Frantisek Cipro als FC Tirol-Trainer abgelöst hatte, in
der Winterpause auf den polnischen Wirbelwind aufmerksam wurde. Gilewicz wollte um jeden Preis weg aus Karlsruhe. Dabei nahm
er auch Gehaltseinbußen in Kauf und erlebte inmitten der Alpen die mittlerweile bekannte Auferstehung.
Dolomiten Online
- Thursday, August 26, 1999 at 13:38:48 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 38 - Thursday, September 02, 1999 at 22:54:10 (GMT)
KSC: Ex-Sündenbock ist auf dem Weg zum Chef
Marc Arnolds Aufstieg 26.08.99
Vor dem Auftritt des KSC bei TeBe prophezeite Marc Arnold ein Unentschieden. Die Partie endete 1:1. Und wie spielt der KSC gegen
Mönchengladbach? "Ein Sieg wäre schön. Auf ein Ergebnis lege ich mich nicht fest." Kurze Pause - dann schiebt der Spielmacher nach:
"Es geht 2:0
aus."
Nach Eingewöhnungsproblemen wird der Ex-Berliner Arnold immer mehr zum Chef im KSC-Mittelfeld. "Ich habe immer gesagt, dass
Arnold ein
hervorragender Fußballer ist und uns noch viel Freude machen wird", so KSC-Trainer Rainer Ulrich. Seit Rolf Christel Guié-Mien nach
Frankfurt
wechselte, ist Arnold der Spielmacher Nummer eins. Erdrückte ihn zuvor der junge Kongolese? "Schwer zu sagen. Rolf ist ein exzellenter
Fußballer,
aber nur bedingt ein Kombinationsfußballer. Wenn er den Ball hatte, ging er erst einmal ab und ich war aus dem Spiel. Das hat sich
verändert." Dass
Arnold oft zum Sündenbock gestempelt wurde, stört ihn wenig. "Wenn's nicht läuft, wird doch immer auf die offensiven Mittelfeldspieler
eingedroschen."
Arnold ist nicht ganz mit sich zufrieden. "Die Leistung war bisher nicht so, wie ich das von mir erwarte", zeigt er wohl tuende Selbstkritik.
Eine
Seltenheit im Profigeschäft, bei dem Schönrednerei Hochkonjunktur hat. Er setzt noch einen drauf in Sachen Torgefährlichkeit. "Es wäre
schon mal
Zeit, dass ich ein Tor mache."
Peter Putzing
Kicker
- Thursday, August 26, 1999 at 13:34:38 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 37 - Thursday, September 02, 1999 at 22:53:34 (GMT)
Der nächste Gegner des KSC hat Probleme!
Bonhof kurz vor der Ablösung Edelfans lachen den Trainer aus
Von ARTHUR RIEGEL und AXEL STRÖTKER
Frustriert und ratlos. Da nimmt Rainer Bonhof erst einmal einen tiefen Schluck aus der Trinkflasche. Foto: Spreitz
exp Mönchengladbach - Borussias Edelfans flüchteten sich in Galgenhumor. "Der Trainer schreibt gerade ein Buch. Eine Serie ohne
Siege",
witzelten Sponsoren und Spielerberater nach dem katastrophalen 2:3 gegen Hannover. Höhnische Kommentare im VIP-Zelt für Rainer
Bonhofs
Erklärungsversuche. Der ehemalige Berti-Vogts-Assistent ist nach der neunten Schlappe in Serie endgültig gescheitert. Wie vor ihm Dixie
Dörner,
Karl-Heinz Heddergott, Horst Köppel, Hannes Löhr, Holger Osieck, Erich Rutemöller und Dietrich Weise aus dem DFB-Trainerstab, die
den
Liga-Alltag auch nicht in den Griff bekamen.
"Selbstbewußtsein kann ich mir nur durch Siege holen. Davon sind wir sehr weit entfernt", gibt Bonhof zu. Eine Stunde redete er gestern
auf die
schlaffen Stars ein - seine letzte Krisensitzung in der Kabine?
Es geht nur noch um den Zeitpunkt der Ablösung. Präsident Wilfried Jacobs vor der heutigen Aufsichtsratssitzung: "Jedem muß klar sein,
dass wir in
Karlsruhe einen Sieg brauchen, sonst ist der Anschluß verloren." Klappt wohl nur beim sofortigen Wechsel.
Denn Bonhof bringt sich von der einen Verlegenheit in die nächste. Nur in den ersten drei Spielen unter seiner Regie setzte er auf eine
Stammelf -
holte 4 Punkte. Danach würfelte der Ur-Gladbacher seine Anfangsformation stetig durcheinander: 16 Schlappen, 6 Remis, nur 2 Siege
sind die
Quittung. Die mieseste Bilanz aller Borussia-Trainer.
Peter Nielsen am Boden zerstört.
Ungenügend auch die Einkaufspolitik. Mit Peter Nielsen und Arie van Lent begannen gegen 96 nur zwei Neuzugänge. Da ist Bonhofs
Ausrede ("wir
sind in der Phase, wo wir acht neue Spieler an Bord haben") nicht nachzuvollziehen. Aushilfs-Libero Marcel Witeczek (als
Mittelfeld-Regisseur
weiterverpflichtet) konnte die Abwehrlöcher nicht stopfen. Michael Klinkert und Markus Reiter waren gegen Hannovers schnelle
Konterstürmer
total überfordert. Dafür fungierte Sladan Asanin als Not-Rechtsaußen. Bonhof zog Markus Hausweiler Zeljko Sopic vor, der trotz eines
2,5
Millionen Mark-Angebotes aus Oviedo nicht gehen durfte.
Und als Krönung versuchte sich Chiquinho, eine Woche zuvor von der Polizei wegen Alkohol-Problemen in die Klinik eingeliefert, im
Sturm. Für
den aussortierten Toni Polster, der mit Sonnenbrille auf der Tribüne Eis schleckte. Da kann der Aufsichtsrat nur mit einer Trennung
größeren
Schaden von Borussia abwenden.
van Lent und Polster verletzt
exp Mönchengladbach - Wer soll bloß Borussias Tore schießen? Arie van Lent (Kapselzerrung im linken Sprunggelenk) meldete sich
gestern krank
- Einsatz Montag in Karlsruhe stark gefährdet. Auch der von Bonhof aussortierte Toni Polster (Schulterprellung und
Gelenkkapselentzündung) ließ
sich nur behandeln, konnte das Grundlagenprogramm (zwei Mal täglich mit Reha-Trainer Manni Stefes) nicht starten. Markus Hausweiler
erlitt eine
Prellung in der linken Kniekehle.
Magath: Ich bin bereit! Augenthaler ist zu teuer
Bereit für Borussia: Felix Magath.
exp Mönchengladbach - Felix Magath schaute sich Borussias 2:3 gegen Hannover im Fernsehen an. "Ich bin ja Premiere-Kunde", verriet
er gestern
dem EXPRESS, "informiere mich intensiv über die Bundesliga und die Zweite Liga."
Nach seinem Rücktritt in Bremen bereitet sich der Schleifer daheim in Hamburg auf einen neuen Job vor. Würden Sie die Herausforderung
am
Bökelberg annehmen? "Das ist eine reizvolle Aufgabe, Gladbach von ganz unten wieder nach oben zu führen. Ich bin bereit", erklärte
Magath.
Mit Nürnberg ist ihm das in der vorletzten Saison gelungen. "Den Club habe ich nach dem fünften Spieltag als Schlußlicht mit 3 Punkten
übernommen." Felix führte die Franken mit 16 Siegen, 8 Unentschieden, bei nur noch 5 Niederlagen auf Rang drei - zurück in die
Bundesliga! Sein
Fürsprecher Günter Netzer: "Ich halte Magath für einen guten Trainer. Seine Maximen Ordnung, Disziplin, Engagement, Aufopferung
seitens der
Spieler und Autorität des Trainers haben immer noch Gültigkeit." Borussias Präsidium muss sich beeilen: "Ich fahre in den nächsten
Tagen nach
England, um mich weiterzubilden", sagt Magath. "Anfang September komme ich zurück." Dann hat Gladbach nach einer weiteren
Schlappe beim
KSC vielleich schon den Anschluss verloren.
Klaus Augenthaler (Grazer AK) ist zu teuer. GAK-Präsident Peter Svetits würde ihn nur für "vier bis fünf Millionen Mark Ablöse" aus
seinem bis
2001 laufenden Vertrag zu einem Spitzenklub entlassen. "Aber der ist Mönchengladbach nicht." Auge: "Nach der Rausch-Trennung gab´s
Verhandlungen mit Wilfried Jacobs und Rolf Rüssmann. Seitdem habe ich von Borussia nichts mehr gehört."
Express (Köln, Düsseldorf)
- Tuesday, August 24, 1999 at 10:05:36 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 36 - Thursday, September 02, 1999 at 22:53:00 (GMT)
Walker traf in letzter Sekunde
Mageres 2:2 gegen den KSC
Von SVEN FLOHR
Berlin - Gegen Karlsruhe, seinen früheren Verein, hatte sich Winnie Schäfer so viel vorgenommen. Nach dem mageren 2:2 bei der
Heimpremiere im
Mommsenstadion musste der TeBe-Coach sogar noch zufrieden sein.
"Ein glücklicher Punkt", gestand Winnie nach dem Abpfiff und atmete tief durch. Kein Wunder: Bei den Borussen lief es von Anfang an
nicht nach
Plan. Nur 5112 Zuschauer wollten das Duell zweier Aufstiegs-Anwärter sehen. Die Borussen hatten mit 10000 gerechnet...
Dann fiel auch noch das spektakuläre Comeback der Berliner Musik-Band "Ton, Steine, Scherben" aus. Rio Reisers frühere Combo wollte
mit der
TeBe-Hauskapelle "terra brasilis" auftreten. Doch deren Bandleader brach sich zuvor beide Arme.
Auf dem Rasen wollte Winnie Schäfer dem Gegner den Marsch blasen: Er brachte seinen Weggefährten aus großen KSC-Zeiten, Sergej
Kirjakow,
von Anfang an. Brinkmann (Bauchmuskelzerrung) saß auf der Bank.
Von dort aus sah der Ex-Frankfurter eine zerfahrene Partie. Kurz vor Pause endlich die Führung für TeBe. Nach einem Ouakili-Freistoß
kam der
Ball über Walker zu Kirjakow. Und der Russe traf aus 10m (41.). Ausgerechnet Kiki!
Der Knoten bei den Borussen schien geplatzt. Bis zu Ouakilis Blackout. Nach einer KSC-Ecke hätte der Marrokaner klären können. Was
machte
er? Abdul passte zurück zu Keeper Hilfiker! Karlsruhes Torjäger Krieg spritzte dazwischen - 1:1 (45.). TeBe-Boss Kuno Konrad schimpfte:
"Eigene Dummheit, das darf nicht passieren. Ich hoffe, wir legen in der 2.Halbzeit zu."
Von wegen. Die Charlottenburger wurden eiskalt erwischt. Nach einem Konter war erneut Krieg zur Stelle - 1:2 für Karlsruhe (49.).
TeBe geschockt! Schäfer reagierte, brachte Kocak für Akrapovic (66.), Hamann für Ouakili (75.). Kirjakow musste schon zur Pause Can
weichen.
Nutzte zunächst nichts, TeBe verkrampfte. Die enttäuschten Fans hatten sich schon mit der Pleite abgefunden, da schlug Hamann einen
letzten
Verzweiflungs-Pass in den KSC-Strafraum. Walker stieg hoch, köpfte - drin, 2:2, Ausgleich in der Schlussminute!
Der Jubel über den geretteten Zähler hielt sich bei TeBe in Grenzen. Trainer Schäfer: "Wir müssen noch hart arbeiten."
B.Z. (Berlin)
- Monday, August 23, 1999 at 13:24:16 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 35 - Thursday, September 02, 1999 at 22:51:47 (GMT)
»Apparat« Krieg sichert KSC einen Punkt
2:2 bei TeBe Berlin nach zwei Treffern des Torjägers / Mit mehr Cleverness wäre mehr drin gewesen
Zur vollkommenen Zufriedenheit fehlten dem KSC nach dem 2:2 (1:1) bei TeBe Berlin zwei Punkte.VON HANS FALSEHRBerlin. Noch in
der
Kabine zogen Trainer Rainer Ulrich, Sportdirektor Guido Buchwald und Mannschaft nach dem Teilerfolg beim Aufstiegsfavoriten
Nummer eins das
Fazit: »Wir sind auf dem richtigen Weg.«Mit mehr Abgebrühtheit wäre noch mehr drin gewesen. Beispiel: Sergej Kiriakov, Ex-Liebling
der
KSC-Fans in Wildpark-Zeiten, verlud beim 1:0 für TeBe die Karlsruher Abwehr in alter Manier (41.) - trotz Ulrichs ausdrücklicher
Warnung.Aber
Karlsruhe hat ja Torjäger Krieg. Der »Apparat« erahnte Ouakilis Rückgabe, schnappte sich die Kugel, umkurvte den herausstürzenden
Keeper
Hilfiker und glich aus spitzem Winkel aus (45.).Damit nicht genug. Kurz nach Wiederanpfiff schloss der KSC-Torjäger einen Konter über
Marc
Arnold und Stefan Meißner zur badischen 2:1-Führung ab (48.).Den möglichen Sieg verspielte der KSC, weil die Abwehrspieler kurz vor
Schluß
nicht auf ihren Berliner Abwehrkollegen Marco Walker achteten. »Zwei gegen einen«, analysierte Trainer Ulrich den entscheidenden
Fehler. »Da
muss einer hochgehen, der andere blockt.« Christian Kritzer und Michael Molata aber behinderten sich in der Luft gegenseitig.Walker
versenkte
seinen Kopfball hinter dem unglücklich aussehenden Simon Jentzsch zum 2:2-Endstand (90).Am kommenden Montag soll gegen Borussia
Mönchengladbach der erste Saisonsieg im Wildpark her.
Thomas Kastler
Mittelbadische Presse
- Monday, August 23, 1999 at 13:20:02 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 34 - Thursday, September 02, 1999 at 22:51:10 (GMT)
Selbst Krieg ärgerte sich 23.08.99
Das Wort des Tages bei den Karlsruhern: "Ärgerlich".
"Ärgerlich", nannte es Trainer Rainer Ulrich, "weil wir durch eine Unachtsamkeit zwei Punkte verschenkt haben." Aber dennoch hielt er
Lob für die
Mannschaft bereit. "Unsere Abwehr stand kompakt, nahm die Zweikämpfe an und ließ kaum Chancen zu." Die Karlsruher machten
allerdings den
Fehler, nicht energisch genug auf ein drittes Tor zu spielen. Der fehlende Mut wurde bestraft. So musste sich der Karlsruher SC mit einem
2:2 bei
TeBe Berlin begnügen.
"Ärgerlich", fand es Sportdirektor Guido Buchwald, "weil die Steigerung gegenüber der Heimniederlage gegen Bochum nicht belohnt
wurde." Aber
dann realisierte er: "Wenn uns vorher jemand einen Punkt bei TeBe versprochen hätte, wären wir zufrieden gewesen."
"Ärgerlich", fühlte sich Rainer Krieg, "weil meine zwei Tore nicht zum Sieg reichten." Der 31-Jährige ist praktisch die Torgarantie der
Karlsruher. Im
Vorjahr markierte der Angreifer 19 Treffer. An den zwei Spieltagen der neuen Saison ist er "Mister Hundertprozent". Drei KSC-Tore -
drei Mal
Krieg. "Eine gute Ausgangsposition", sieht er für den Titel Torschützenkönig, nachdem der Vorjahrsbeste Bruno Labbadia ja nun eine
Etage höher
trifft. Überlegt machte er in Berlin die Tore. Das Geschenk von Ouakili nahm der Goalgetter dankend an. "Na klar war das ein schöner
Pass. Aber
den muss man erst einmal erahnen", meinte er lachend. Kaltschnäuzig umkurvte er noch TeBe-Keeper Andreas Hilfiker. Beim
Führungstreffer setzte
er präzise den Flachschuss im rechten Moment.
Kicker
- Monday, August 23, 1999 at 12:12:09 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 33 - Thursday, September 02, 1999 at 22:50:39 (GMT)
Hrubesch-Team mit Roy Präger 23.08.99
DFB-Trainer Horst Hrubesch hat das Aufgebot der deutschen A 2-Fußball-Nationalmannschaft für das Länderspiel am 1. September
(20.15
Uhr/live im DSF) in Karlsruhe gegen Frankreich bekannt gegeben. Nominiert wurden vier A-Nationalspieler: Carsten Ramelow (Bayer
Leverkusen), Mustafa Dogan (Fenerbahce Istanbul), Heiko Gerber (VfB Stuttgart) und Ronald Maul (Arminia Bielefeld) waren von Erich
Ribbeck
bereits zu höheren Aufgaben berufen worden.
Erstmalig in einem der beiden DFB-Auswahl-Teams: die beiden Hamburger Roy Präger und Martin Groth.
Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch hatte bei ihrem ersten Auftritt am 2. Juni in Lens 1:2 gegen die "Zweite Garnitur" des
Weltmeisters
verloren. Desweiteren ist im Oktober in Moskau eine Begegnung gegen Russland geplant.
Das A 2-Aufgebot:
Tor:
Simon Jentzsch (Karlsruher SC), Frank Rost (Werder Bremen), Mathias Schober (Schalke 04)
Abwehr:
Frank Baumann (Werder Bremen), Mustafa Dogan (Fenerbahce Istanbul), Uwe Ehlers (Hansa Rostock), Silvio Meißner (Arminia
Bielefeld)
Mittelfeld:
Torsten Frings (Werder Bremen), Heiko Gerber (VfB Stuttgart), Martin Groth (Hamburger SV), Michael Hartmann (Hertha BSC Berlin),
Ronald
Maul (Arminia Bielefeld), Andreas Neuendorf (Hertha BSC Berlin), Carsten Ramelow (Bayer Leverkusen), Thomas Riedl (1860 München)
Sturm:
Thomas Brdaric (Bayer Leverkusen), Kai Michalke (Hertha BSC Berlin), Roy Präger (Hamburger SV), Markus Schroth (1860 München)
Kicker
- Monday, August 23, 1999 at 12:08:12 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 32 - Thursday, September 02, 1999 at 22:50:08 (GMT)
Teurer Tritt: 1000 Mark Strafe für TeBe-Ouakili
BERLIN - Marco Walkers Kopfball-Bogenlampe in letzter Sekunde hat den Veilchen beim 2:2 gegen den KSC nicht nur einen Punkt
gerettet.
Auch den Sonntag.
"Man kann in diesem Spiel sicher vieles Negative sehen. Aber auch Positives. Wir haben gekämpft und sind weiter ungeschlagen", sagt
Kapitän
Uwe Rösler. Die andere Version lautet: TeBe gehört zu den Schießbuden der 2. Liga.
Zwei Spiele, vier Gegentore - dass Hilfiker, Walker, Suchoparek und Kozak allesamt Auswahlspiele auf dem Buckel haben, merkt man am
Ergebnis nicht. "Wir haben kein Abwehr-Problem", stellt Rösler klar. "Ein Elfmeter, eine Ecke, ein Stellungs- und ein individueller Fehler
gingen den
vier Gegentoren voraus. Wenn es vier Konter gewesen wären, würde ich mir Gedanken machen". Torwart Hilfiker sieht es ähnlich: "Wir
haben den
Gegner mit dummen Toren aufgebaut. Das können wir noch nicht abstellen."
Mit einem Video will Schäfer seinen Kickern die Fehler aufzeigen. "Suchoparek und Akrapovic haben zu nah gestanden", hat der Coach
als einen
Fehler ausgemacht. Den größten machte aber Abderrahim Ouakili. Sein Rückpass ermöglichte Krieg das 1:1 (44.), fortan lief beim
Marokkaner gar
nichts mehr. Explodiert war er erst nach seiner Auswechslung. Grußlos ging er an Schäfer vorbei, trat wütend gegen den Arztkoffer.
Gestern folgte
die Quittung: 1000 Mark Strafe.
Auch Lizenzspieler-Chef Jan Schindelmeiser wird den Sonnabend so schnell nicht vergessen. Im Innenraum fragte ihn ein Ordner, ob er
hier etwas
zu tun hat ... Matthias Fritzsche
Berliner Kurier
- Monday, August 23, 1999 at 09:22:50 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 31 - Thursday, September 02, 1999 at 22:49:42 (GMT)
Krieg zweifacher Torschütze
Berlin - Marco Walker rettete Aufstiegsfavorit Tennis Borussia Berlin die Heimpremiere im Mommsenstadion. In der 89. Minute erzielte
der
Abwehrspieler das Tor zum glücklichen 2:2 (1:1)-Endstand gegen den Karlsruher SC. Vor 5.112 Zuschauern hatte zuvor KSC-Torjäger
Rainer
Krieg mit seinen Treffern in der 45. und 49. Minute die Gäste in Führung gebracht, nachdem TB-Neuzugang Sergej Kirjakow in der 42.
Minute
nach einem Freistoß von Abderrahim Ouakili das 1:0 erzielt hatte. Mit 10.000 Zuschauern hatten die Berliner gerechnet, doch nur knapp
die Hälfte
waren erschienen. So enttäuschend wie der Besuch war auch die Leistung der hochgewetteten Mannschaft von Trainer Winfried Schäfer.
Zudem
profitierten die Gäste von Fehlern in der Berliner Abwehr. Dem 1:1 durch Krieg war ein anfängerhafter Rückpass von Ouakili
vorausgegangen,
beim zweiten Treffer "schlief" fast die gesamte Hintermannschaft der Borussen. Bester Spieler der Gastgeber war Verteidiger Ivan Kozak.
Bei den
Gästen gefielen Libero Martin Braun, Krieg und Sequeira
RAN
- Monday, August 23, 1999 at 09:19:54 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 30 - Thursday, September 02, 1999 at 22:49:05 (GMT)
Walker rettete Punkt für Tennis Borussia
Berlin, 21.08.99. Marco Walker (im Bild links mit TeBe-Trainer Winnie Schäfer) hat den selbst ernannten Aufstiegsfavoriten Tennis
Borussia in
letzter Minute vor einer Heimpleite bewahrt.
Er besorgte mit einem Kopfball das glückliche 2:2 (1:1)-Unentschieden gegen den Karlsruher SC. Zuvor hatte Gäste-Torjäger Rainer
Krieg die
Borussen mit seinen beiden Toren in der 45. und 49. Minute an den Rand der Niederlage gebracht. Vor 5 112 Zuschauern hatte Kirjakov
im
Mommsenstadion die Gastgeber in Führung gebracht (41.).
Beide Mannschaften zeigten den Zuschauern eine niveaulose Leistung im ersten Spielabschnitt. Die in der Abwehr sehr unsicher
agierenden
Berlinern leiteten mit Fehlpässen immer wieder Konter der Karlsruher Stürmer ein.Doch weder Marc Arnold noch Rainer Krieg und
Stefan
Meissner konnten daraus Kapital schlagen.
So fiel der Führungstreffer für TeBe auch sehr überraschend. Nach einem Ouakili-Freistoß ließ Kirjakow einen Verteidiger stehen und
schoss zur
Führung ein.
Doch kurz vor dem Seitenwechsel nutzte Krieg eine weitere Unsicherheit zur Pause. Der Torjäger erlief einen Rückpass von Ouakili zu
Torhüter
Hilfiker und hatte keine Probleme zu vollenden.
Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes schockte erneut Krieg die „Veilchen". Nach einem Pass von Meissner schloss er einen
Konter zu
seinem dritten Saisontor erfolgreich ab.
Doch TeBe legte auch danach die Verkrampfung eigentlich nie ab, ehe Walker noch für das versöhnliche Ende sorgte.
Tennis Borussia Berlin - Karlsruher SC 2:2 (1:1)
Berlin: Hilfiker - Suchoparek - Kozak, Walker - Akrapovic (65. Kocak), Tredup, Ouakili (72. Hamann), Copado - Rösler, Ciric, Kirjakov
(46.
Can).
Karlsruhe: Jentzsch - Braun - Amadou, Kritzer - Fährmann, Addo (58. Kienle), Sequeira, Jozinovic - Arnold (81. Molata) - Krieg,
Meissner (85.
Lakies).
Schiedsrichter: Sippel (Würzburg)
Tore: 1:0 Kirjakov (42.), 1:1 Krieg (45.), 1:2 Krieg (49.), 2:2 Walker (89.).
Zuschauer: 5.112
Gelbe Karten: Copado, Kirjakow, Can, Suchoparek - Addo, Kienle
DSF
- Monday, August 23, 1999 at 09:18:53 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 29 - Thursday, September 02, 1999 at 22:48:34 (GMT)
Tennis Borussia Berlin - Karlsruher SC 2:2 (1:1)
Tennis Borussia Berlin: Hilfiker (3) - Suchoparek (4,5) - Kozak (3,5), Walker (3) - Akrapovic (5), Tredup (3), Ouakili (5), Copado (5) -
Rösler
(4), Ciric (5), Kirjakow (4,5)
Karlsruher SC: Jentzsch (3,5) - Braun (3) - Amadou (3), Kritzer (3,5) - Fährmann (4), D. Addo (4), Sequeira (4), Jozinovic (4,5) - Arnold
(3,5) -
Krieg (2), Meißner (4,5)
Eingewechselt: 46. Can (4,5) für Kirjakow, 63. Kocak für Akrapovic, 74. Hamann für Ouakili - 57. Kienle (4,5) für D. Addo, 80. Molata
für
Arnold, 85. Lakies für Meißner
Tore: 1:0 Kirjakow (42.), 1:1 Krieg (44.), 1:2 Krieg (48.), 2:2 Walker (89.)
Schiedsrichter: Sippel (Würzburg), Note 2
Zuschauer: 5112
Gelbe Karten: Can, Copado, Kirjakow, Suchoparek - D. Addo, Kienle
Analyse
TeBe-Coach Schäfer wählte die offensivste Variante. Kirjakow kam für Brinkmann auf der rechten Seite ins Team. Kollege Ullrich
brachte nach
der Enttäuschung gegen Bochum (1:3) mit Kritzer, Sequeira, Jozinovic und Meissner vier neue Spieler für Molata, Schütterle, Bäumer und
Lakies.
Die Kulisse war ebenso enttäuschend wie die Leistung der Berliner. Suchoparek hielt die Abwehr nicht zusammen, Akrapovic unterliefen
zahlreiche
Fehler, von Copado und Ouakili gingen keine Impulse aus, Ciric trat kaum in Erscheinung. Walker rettete mit einem Kopfball nach
Flanke von
Hamann das glückliche Remis.
Die Karlsruher rissen zwar auch keine Bäume aus, doch ihr Spiel wirkte durchdachter und organisierter. Die Abwehr wackelte aber bei
Standards
bedenklich. Goalgetter Krieg bewies einmal mehr seinen Torriecher.
Von Jürgen Nöldner
Kicker
- Monday, August 23, 1999 at 09:17:07 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 28 - Thursday, September 02, 1999 at 22:48:02 (GMT)
Tennis Borussia Berlin - Karlsruher SC
Anstoß: Samstag, 21.08.99 15:30
Tennis Borussia Berlin
Aufstellung:
1 Hilfiker - 33 Suchoparek - 4 Kozak, 3 Walker - 25 Brinkmann, 8 Akrapovic, 2 Tredup - 7 Ouakili, 10 Copado - 20 Rösler, 9 Ciric
Reserve:
16 Görtz (Tor), 15 Raickovic, 5 Melzig, 5 Kapagiannidis, 22 Hamann, 17 Can, 12 Kocak, 18 Weiland, 11 Kirjakow, 26 Lünsmann, 13
Kern, 19
Frigard
Es fehlen:
23 Szewczyk (Hüftprobleme), 29 Micevski, 28 Dermech (beide nicht im Kader).
Karlsruher SC
Aufstellung:
1 Jentzsch - 5 Braun - 2 Amadou, 4 Kritzer - 15 Fährmann, 8 Addo, 12 Douglas, 19 Jozinovic - 10 Arnold - 9 Krieg, 14 Meissner
Reserve:
22 Walter (Tor), 6 Molata, 25 Rapp, 13 Bäumer, 11 Bender, 7 Kienle, 24 Schütterle, 16 Lakies, 18 Auer, 21 Diaz, 17 Paeslack, 31 S. Eller
Es fehlen:
20 Mladinic (Rehatraining nach Knieoperation), 3 Grimm (Aufbautraining nach Schlüsselbeinbruch).
Kicker
- Thursday, August 19, 1999 at 14:53:04 (CES)
TeBe BERLIN: Auch gegen seinen Ex-Klub Karlsruhe
Kirjakow ist Bankdrücker 19.08.99
Uwe Rösler hat sich sein erstes Tor für sein Heimdebüt gegen den KSC aufgehoben. "Ich hoffe, es klappt am Samstag. Denn nur wenn wir
auch
dieses Spiel gewinnen, ist unser Start vollends geglückt", urteilt der neue Kapitän. Nach dem 3:2- Sieg beim Angstgegner Hannover treten
die
Borussen etwas auf die Euphoriebremse. Der Ex-Lauterer lobt "den guten Geist in der Mannschaft", aber er schiebt gleich nach:
"Natürlich wird bei
unserem großen Kader der eine oder andere Spieler auch mal auf der Bank oder gar Tribüne sitzen. Hoffentlich ist die Stimmung dann
auch noch
gut."
Trainer Winfried Schäfer muss mit den Härtefällen umgehen. Manndecker und Ex-Kapitän Jens Melzig, Defensiv-Allrounder Matthias
Hamann und
Offensivspieler Sergej Kirjakow sind momentan die Prominentesten, die sich mit der Reservistenrolle anfreunden müssen. Melzig und
Hamann
galten nämlich im Vorjahr noch als unersetzlich, Kirjakow rechnete sich nach seinem Wechsel vom Hamburger SV auch einen
Stammplatz aus.
"Gegen den KSC wird es sehr schwer. Er ist besser, als das 1:3 gegen Bochum ausdrückt", urteilte Schäfer als Augenzeuge der
Montags-Partie.
Entscheidend wird sein, ob die Berliner den KSC-Riegel knacken können. Offensive ist deshalb Trumpf. Also müssen im Mittelfeld Copado
und
Ouakili wieder gemeinsam ran.
J. Nöldner
Kicker
- Thursday, August 19, 1999 at 14:50:07 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 27 - Thursday, September 02, 1999 at 22:46:58 (GMT)
Schäfer will über den KSC Richtung Tabellenspitze
Berlin - Noch am Montag wurden alte Freundschaften gepflegt, doch damit ist es zumindest am Samstag für 90 Minuten vorbei. Mit
einem Sieg
über den Karlsruher SC, den er in der Saison 1993/94 bis ins Halbfinale des Uefa-Cups führte, will Winfried Schäfer Tennis Borussia
Berlin in der
zweiten Fußball-Bundesliga frühzeitig Richtung Tabellenspitze steuern.
Sportliche Brisanz
Damit ist sportliche Brisanz garantiert, obwohl sich die nunmehr getrennten Wege von Schäfer und dem KSC schon am zweiten Spieltag
kreuzen.
Denn während TeBe mit dem 3:2 bei Hannover 96 gleich den ersten von 20 geplanten Siegen einfuhr, droht den Karlsruhern nach der
1:3-Heimpleite gegen den VfL Bochum ein Fehlstart wie im vergangenen Jahr. Damals flog Schäfers Nachfolger Jörg Berger hinaus. Seit
dem sitzt
Rainer Ulrich auf jenem Platz, den Schäfer fast zwölf Jahre lang nur dann einnahm, wenn er nicht an der Seitenlinie gestikulierte und
schrie.
Anfang Mai kehrte der 403malige Bundesligaspieler erstmals in Diensten von TeBe zurück, doch das 0:0 nützte im Aufstiegsrennen weder
den
ambitionierten Hauptstädtern noch dem KSC. Einziger Gewinner war Schäfer, den die Fans wie einen verlorenen Sohn empfingen. Am
Montag saß
der 49-Jährige, der über seine Entlassung nicht mehr reden mag, in Ruhe auf der Tribüne und nutzte seinen kleine Spionagetrip auch zum
Familienbesuch in Ettlingen.
Schäfer warnt vor dem KSC
Eine unruhige Nacht dürfte Schäfer kaum gehabt haben, auch wenn er warnt: "Keiner soll denken, der KSC sei schwach, weil er daheim
verloren
hat. Die Mannschaft hat nach dem 0:1 zu früh ihre Linie verloren. Gegen uns wird sie aus einer massiven Abwehr heraus spielen. Da
dürfen wir
keinen Konter bekommen."
Etwas Besonderes ist das Duell für Schäfer nicht mehr: "Das ist vorbei, mittlerweile ist das schon mehr Normalität. Aber natürlich gucke
ich immer
noch nach dem Verein. Alles andere wäre ja gelogen."
Für TeBe zählt nur der Aufstieg
Die Badener sollen trotzdem auf keinen Fall Schäfers "Mission" stören, nach dem gescheiterten Intermezzo VfB Stuttgart nun noch einmal
einen
Zweitligaklub ins Oberhaus zu führen. "Für TeBe gibt es nur eines: den Durchmarsch", sagt Schäfer, der dank der hochkarätigen
Neuzugänge
Störenfriede aus der Mannschaft auf die Tribüne verbannen kann und in Hannover erfreut feststellte: "Von wegen Millionärsmentalität,
wie es so oft
heißt. Das war echter Siegeswille."
Schlecht also für den KSC, mit dem Schäfer 1995 im DFB-Pokal 2:1 bei TeBe siegte - damals der erste Schritt Richtung Finale im
Olympiastadion, dem jetzigen Fernziel der "Veilchen", das schon vor 14 Monaten erreichbar schien. Damals beendeten die Berliner noch
unter
Hermann Gerland mit 3:2 die Karlsruher Siegesserie mit dem neuen Coach Ulrich und übernahmen vorübergehend die Zweitligaspitze.
RAN
- Thursday, August 19, 1999 at 14:47:12 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 26 - Thursday, September 02, 1999 at 22:46:27 (GMT)
Splittervorschau zur 2. Bundesliga: Top-Spiel in Bochum
"Winnis" Wiedersehen mit dem KSC
Alemannia Aachen steht als erster Tabellenführer der Zweiten Fußball-Bundesliga vor einem schweren Gang. Der Aufsteiger muß am
zweiten
Spieltag (20. bis 23. August) beim VfL Bochum antreten. Der Bundesliga-Absteiger hatte am Montag beim Karlsruher SC überlegen mit
3:1
gewonnen.
In Offenbach gefordert: der 1. FC Nürnberg.
Borussia Mönchengladbach empfängt beim Heimauftakt Hannover 96, seinen Angstgegner aus dem DFB-Pokal. Auch in Offenbach
treffen in den
Kickers und dem 1. FC Nürnberg zwei Traditionsklubs aufeinander. Für Tennis Borussias Trainer Winfried Schäfer gibt es in Berlin ein
Wiedersehen mit dem KSC.
Der zweite Spieltag
im Stenogramm:
SV Waldhof Mannheim - Chemnitzer FC: Beide trafen zuletzt in der Saison 1995/96 aufeinander, damals siegte Mannheim daheim 4:1.
Mit 3:0, 1:0
und 2:1 schickten die Waldhöfer die Sachsen auch in den Jahren zuvor ohne Punkte nach Hause.
VfL Bochum - Alemannia Aachen: Noch nie spielten beide in der Zweiten Liga gegeneinander. Die letzten Punktspiele gab es 1970/71 in
der
Regionalliga West. Bochum wurde Meister und stieg sogar in die Bundesliga auf, aus der Aachen ein Jahr zuvor abgestiegen war.
SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Köln (alle Fr., 19.00 Uhr): Der letzte Heimsieg gelang Fürth am 14. März beim 4:0 über Fortuna Köln, am
Saisonende folgten gar vier Heimniederlagen. Der FC siegte im Vorjahr viermal auswärts. Vorige Saison: 0:1 und 0:1.
Tennis Borussia Berlin - Karlsruher SC (Sa., 15.30 Uhr): TeBe gelang in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit nur ein Heimsieg. Den
letzten
Erfolg bei den "Veilchen" schaffte der KSC 1995 mit einem 2:1 im DFB-Pokal. Vorige Saison: 3:2 und 0:0.
Rot-Weiß Oberhausen - Energie Cottbus: Nur 20 Tore schoss RWO vergangene Saison auf eigenem Platz, so wenige wie kein anderes
Zweitligateam. Cottbus sicherte sich mit dem einzigen Auswärtssieg in Düsseldorf den Klassenerhalt. Vorige Saison: 3:1 und 2:0.
Fortuna Köln - FSV Mainz 05: Fortunas Fans warten im Jahr 1999 noch auf den ersten Heimsieg. Der letzte Erfolg im Südstadion war
am 4.
Dezember das 3:2 über Gütersloh. Mainz beendete die letzte Saison auswärts mit zwei Erfolgen. Vorige Saison: 2:0 und 1:1.
Borussia Mönchengladbach - Hannover 96: Der Sieg der 96-er im DFB-Pokalfinale 1992 bleibt unvergessen. Auch 1997 flogen die
Borussen
gegen Hannover aus dem Wettbewerb. In der Bundesliga traf man sich zuletzt 1988/89, Gladbach siegte 2:0 und 1:0.
Stuttgarter Kickers - FC St. Pauli (alle So., 15.00 Uhr): Die Kickers machten in Aachen weiter, wo sie in der letzten Spielzeit mit dem 2:6
in St.
Pauli aufgehört hatten. Die Hamburger verloren zuletzt am 12. April. Vorige Saison: 1:3 und 2:6.
Kickers Offenbach - 1. FC Nürnberg (Mo., 20.15 Uhr): 1983/84 stiegen beide gemeinsam aus der Bundesliga ab. Doch während
Offenbach in die
Oberliga durchgereicht wurde, schaffte der "Club" 1985 die sofortige Rückkehr in die Erstklassigkeit
Rheinzeitung
- Thursday, August 19, 1999 at 07:36:59 (CES)
Wird Richter der achte Neuzugang für Schäfer?
BERLIN - Mit zwei Trainingseinheiten starteten die Veilchen gestern den Countdown für die Heimpremiere der neuen Saison. Am
Sonnabend,
15.30 Uhr, steigt im Mommsenstadion das Duell gegen den Karlsruher SC.
Es ist kein gewöhnliches Spiel, denn schließlich hat Winfried Schäfer fast sein ganzes Trainer-Leben bei den Badenern verbracht.
Höchstpersönlich
spionierte denn auch der Chef am Montagabend den KSC bei dessen 1:3-Heimpleite gegen Bochum aus.
Natürlich war die Auftaktschlappe des KSC gestern beim Training auch ein Thema. Doch viel mehr das neue Gesicht. Thomas Richter
spielte bei
den Veilchen vor. In der letzten Saison war der 28-Jährige noch bei den Münchner Löwen, fiel dann aber durch Trainer Lorants Sieb. Im
Sommer
ließ er sich in Berlin am Knie operieren und spekulierte schon auf ein Angebot von TeBe. Die Entscheidung über den möglichen achten
Neuzugang
soll heute fallen. Richter wäre nach Walker, Hamann und Ouakili der vierte Ex-Löwe bei Tebe. Hängt aber nicht nur von sportliche
Dingen ab.
Menschlich soll es auch passen. Deshalb durfte beispielsweise Markus Münch, der in der Sommerpause vom FC Genua angeboten wurde,
nicht zu
den Veilchen. Dessen Ruf als Abkassierer war Schäfer zu gefährlich. "Wir haben lange über diesen Transfer gesprochen. Wir werden fast
überall als
Millionen-Truppe beschimpft. Die Kombination mit Münch wäre tödlich gewesen." Matthias Fritzsche
Berliner Kurier
- Thursday, August 19, 1999 at 07:35:07 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 25 - Thursday, September 02, 1999 at 22:46:01 (GMT)
Sonntag Saisonstart für beide Berliner Teams
Doppel-Interview mit den Trainern.
Schäfer: "Hertha spielt um den Titel mit."
Röber: "TeBe schafft den Aufstieg"
Wie waren Sie mit der Vorbereitung zufrieden?
Röber: "War nicht optimal. Wir hatten viel Pech mit Verletzten - Rehmer, van Burik, Veit und Kapitän Rekdal mit Wadenbeinbruch. Dazu
fehlten
die Nationalspieler Preetz und Wosz."
Schäfer: "Ich bin sehr zufrieden. Wir sind im Pokal weiter, haben mit Hertha einen großen Gegner. Das Training war sehr hart, und bis
auf Rösler ist
niemand angeschlagen."
Wie gut wurden die Neuen integriert?
Röber: "Da gibt's bei uns nie Probleme. Die Chemie stimmt. Da werden die Neuen sofort mit eingeschlossen. Ob Youngster Deisler oder
der Iraner
Ali Daei, sie wurden toll aufgenommen."
Schäfer: "Das lief absolut problemlos. Es gibt viele alte Spieler, die sich freuen, dass die Neuen gekommen sind. Weil sie merken: Mit
denen können
wir aufsteigen."
Was muß noch verbessert werden?
Röber: "Gegen Famagusta war das Spielverständnis noch nicht so gut. Im zentralen Mittelfeld fehlte öfter eine Anspielstation. Aber es
war das erste
Pflichtspiel. Gegen Rostock läuft's besser."
Schäfer: "Das kann ich im Moment nicht sagen. Ich war mit unseren Tests sehr zufrieden, wir haben im Pokal gegen Uerdingen stark
gespielt.
Warten wir also das Hannover-Spiel ab."
Wie bewerten Sie die Fähigkeiten Schäfers/ Röbers?
Röber: "Winnie hat schon beim KSC über lange Jahre bewiesen, dass er eine Mannschaft ins internationale Geschäft führen kann. Er ist
ein guter
Trainer."
Schäfer: "Was er bei Hertha geleistet hat, steht außer Frage. Röbers Beispiel zeigt, dass man auch mal an einem Trainer festhalten muss.
Jetzt führt
er Hertha in die Champions League. Mehr muss man nicht sagen."
Wie wird TeBe/ Hertha diese Saison abschneiden?
Röber: "Die Veilchen haben sich enorm verstärkt. Mit der Mannschaft müssen die normalerweise aufsteigen. Doch die 2. Liga ist
verdammt hart."
Schäfer: "Ohne die verletzten Rehmer und Rekdal wird es natürlich schwieriger. Trotzdem bin ich sicher, dass Hertha am Saison-Ende auf
den
Plätzen 1 bis 4 stehen kann, also auch eine Chance auf den Titel hat."
Was sind die Stärken ihres Gegners Rostock/ Hannover?
Röber: "Hansa hat vergangene Saison toll im Abstiegskampf zusammengehalten. Das Team ist sehr geschlossen und hat sich jetzt
verstärkt."
Schäfer: "Hannover konnte über Jahre hinweg an seinem Team basteln. Außerdem drücken sie sich gegen uns in eine
Außenseiterposition, in die sie
gar nicht gehören."
Worauf können sich die Fans in dieser Saison bei Ihrem Team freuen?
Röber: "Natürlich ist die Erwartungshaltung riesengroß. In Berlin wird oft in Superlativen geredet. In erster Linie müssen wir schöne
Spiele liefern,
dann kommt der Erfolg von selbst."
Schäfer: "Auf absoluten Power-Fußball. Das klappt aber nur in einem Zusammenspiel mit den Fans. Wir brauchen 6000 bis 7000
Zuschauer."
Welche Bedeutung hat das Pokalderby für Berlin?
Röber: "Eine tolle Gelegenheit zur Revanche für uns. Diesmal drehen wir aber das 2:4 um, weil Ilija Aracic jetzt bei uns spielt. Der macht
diesmal
zwei Tore für Hertha, nicht für TeBe."
Schäfer: Es geht nicht um die Vormachtstellung in Berlin. Dazu müssten wir erst mal in der Bundesliga spielen. Wir wollen den Berlinern
ein
Fußball-Fest schenken, deshalb gehen wir ins Olympiastadion."
Wieviel würden Sie auf des Erreichen ihres Saisonziels (Europacup/ Aufstieg) wetten?
Schäfer: "Ich wette nicht, da Fußball nicht kalkulierbar, höchstens lenkbar ist. Ich habe aber in Karlsruhe eine Obdachenlosen-Stiftung
gegründet,
die brauchen immer Geld. Da könnte man etwas einzahlen."
B.Z. (Berlin)
- Thursday, August 19, 1999 at 07:33:17 (CES)
Nach der 1:3-Pleite des KSC gegen Bochum
Buchwald erklärt VfL Bochum zum Aufstiegsfavoriten
Karlsruhe (dpa) - Ein Unglück kommt selten allein. Erst wurde Uschi Ulrich bei der Einfahrt ins Waldparkstadion mit ihrem Auto in eine
Kollision
verwickelt, danach musste die Frau des KSC-Trainers mit ansehen, wie dessen Mannschaft vom VfL Bochum kurz und schmerzlos mit 1:3
(0:1)
abgefertigt wurde. "Der frühe Rückstand war für uns tödlich. Wir mussten gleich auf Risiko gehen. Das war ein gefundenes Fressen für
die
Bochumer", kommentierte Ulrich die verkorkste Zweitliga-Premiere der Badener.
Angesprochen auf die anvisierten zehn Punkte aus den ersten fünf Begegnungen, räumte der Karlsruher ein: "Mit einer solchen Leistung
sind die
nicht erreichbar." Der 50- Jährige billigte seiner Mannschaft jedoch mildernde Umstände zu: "Gegen den VfL kann man verlieren."
Ins gleiche Horn blies Guido Buchwald: "Die Bochumer haben 15, 16 Erstliga-Spieler im Kader. Die sind für mich absoluter
Aufstiegsfavorit." Zur
missratenen Vorstellung der Wildpark-Profis meinte der KSC-Sportdirektor: "Ich habe zwischendurch gute Ansätze gesehen. Die
Mannschaft wird
sich steigern."
Auch Kapitän Rainer Krieg, der kurz vor Schluss den Ehrentreffer erzielte, wollte nach dem ersten Meisterschaftsspiel nicht gleich alles
verdammen:
"In der Anfangsphase haben wir ganz gut gespielt. Nur solche Fehler wie beim 0:1 müssen wir schnellstens abstellen." Den groben
Abwehrschnitzer
von Jens Bäumer nutzte Achim Weber eiskalt aus. Der aus Oberhausen gekommene Stürmer nutzte den Handelfmeter zur Führung für den
Absteiger, der durch Spielführer Matthias Lust und den eingewechselten Peter Peschel zu weiteren Treffern kam.
Während im Lager des KSC böse Erinnerungen an das Vorjahr wach wurden - nach nur fünf Partien war Trainer Jörg Berger damals
wegen
Erfolglosigkeit beurlaubt worden - herrschte bei den "Unabsteigbaren" eitel Sonnenschein. "Ich bin mit unserem Auftakt natürlich sehr
zufrieden. Wir
haben gut gespielt, wenn auch noch nicht optimal. Das heißt, wir müssen konzentriert weiterarbeiten. Schon am Freitag gegen Alemannia
Aachen gilt
es, wieder zu punkten", sagte VfL-Trainer Ernst Middendorp.
Auch Kapitän Matthias Lust äußerte sich differenziert: "Natürlich war dieser Sieg zum Start enorm wichtig. Ich denke, wir sind auf einem
guten
Weg. Aber noch liegen 33 Spiele vor uns. Wir wollen nach 34 Spieltagen unter den ersten drei stehen." Denn, so der Neuzugang von der
SpVgg
Unterhaching weiter: "Unser Ziel ist der Wiederaufstieg."
Kölner Stadt-Anzeiger
- Wednesday, August 18, 1999 at 08:28:52 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 24 - Thursday, September 02, 1999 at 22:45:15 (GMT)
Buchwald: ¸¸Bochum ist Topfavorit'
Karlsruher SC: Schon ist das erste Ziel in Gefahr
Karlsruhe (dpa) - Guido Buchwald blieb nur die Flucht nach vorn. ¸¸Die Bochumer haben 15, 16 Erstliga-Spieler im Kader. Die sind
für mich absoluter Aufstiegsfavorit'', meinte der Sportdirektor des Karlsruher SC nach der 1:3-Heimschlappe zum Zweitligastart.
Abstieg, Trainerwechsel und die Flucht von Stammspielern konnten dem VfL Bochum offenbar nichts anhaben. ¸¸Das war ein Erfolg
versprechender erster Schritt zum Wiederaufstieg'', erklärte Manager Klaus Hilpert nach den Treffern von Achim Weber
(10./Handelfmeter), Matthias Lust (47.) und Peter Peschel (90.) bei einem Gegentor von Rainer Krieg (90.). Das erste Ziel von
KSC-Präsident Roland Schmider - zehn Punkte aus den ersten fünf Spielen - ist in Gefahr: Mit TeBe Berlin und Borussia
Mönchengladbach warten Topgegner.
Stuttgarter Nachrichten
- Wednesday, August 18, 1999 at 08:25:57 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 23 - Thursday, September 02, 1999 at 22:44:45 (GMT)
KSC setzt den Rotstift an
Karlsruhe, 13.08.99. Die Finanzen spielen beim Fußball-Zweitligist Karlsruher SC eine bestimmende Rolle. Nach dem verpassten
Wiederaufstieg in
die Bundesliga hat der KSC den Gehaltsrahmen für seine Lizenzspielerabteilung gegenüber der Saison 1998/99 um sieben auf elf Millionen
Mark
gekürzt.
In der letzten Erstliga-Spielzeit der Badener (1997/98) betrug das Gehaltsvolumen noch 22 Millionen Mark. KSC-Präsident Roland
Schmider
(Bild) sagte am Freitag: „Bei uns wird derzeit fast alles von den Finanzen bestimmt."
Laut Schmider ist allerdings denkbar, dass der von über 30 auf jetzt 14 Millionen Mark gekürzte Gesamtetat bei entsprechenden Erfolgen
um etwa
drei bis vier Millionen Mark erhöht wird. „Diesen Rahmen können wir bei unseren Kreditgebern ausschöpfen", sagte der KSC-Präsident.
Im Amateur- und Jugendbereich will der KSC nach Schmiders Angaben den Rotstift dagegen nicht ansetzen. „Dort soll unser
Zukunftspolster
bleiben."
DSF
- Wednesday, August 18, 1999 at 08:22:39 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 22 - Thursday, September 02, 1999 at 22:44:03 (GMT)
2. Bundesliga, 1. Spieltag: Karlsruher SC - VfL Bochum 1:3 (0:1)
Überzeugende Vorstellung des VfL Bochum
Karlsruher SC: Jentzsch - Braun - Amadou, Molata - Fährmann, D. Addo, Schütterle, Bäumer - Arnold - Lakies, Krieg
VfL Bochum: van Duijnhoven - Stickroth - Boy, Ristau - Bemben, Dickhaut, Lust - Bastürk, Buckley - Weber, Baluszynski
Eingewechselt: 46. Bender für Bäumer, 50. Paeslack für Lakies, 61. Kienle für Braun - 70. Peschel für Baluszynski, 82. Schindzielorz für
Buckley,
90. Rietpietsch für Weber
Tore: 0:1 Weber (10., Handelfmeter), 0:2 Lust (47.), 1:2 Krieg (90.), 1:3 Peschel (90.)
Schiedsrichter: Dr. Fleischer
Zuschauer: 15050
Gelbe Karten: Braun, Jentzsch - Bastürk, Bemben, Stickroth, Weber
Kurzbericht
Souveräner 3:1-Sieg für den VfL Bochum im Karlsruher Wildparkstadion: Der Bundesliga-Absteiger geriet lediglich in der Schlußminute
in Gefahr,
als Krieg den KSC auf 1:2 heranbrachte, Peschel konnte aber postwendend den alten Abstand wieder herstellen.
In der Anfangsphase scheiterte der Bochumer Buckley mit einem 18-Meter-Schuss an KSC-Keeper Jentzsch, Krieg verzog auf der
Gegenseite in
der 7. Minute nur knapp. Nach 10 Minuten dann der Führungstreffer für die Gäste: Nach grobem Schnitzer von Jens Bäumer berührte
KSC-Libero
Martin Braun den Ball kurz vor dem Fünf-Meter-Raum mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Ex-Oberhausener Weber
sicher.
Gleich nach der Pause setzte der VfL, der in jeder Phase das Spiel kontollierte, den nächsten Treffer. Lust nutzte eine Unachtsamkeit von
Amadou
und schoß den Ball aus kurzer Entfernung zum 2:0 ein. Erst in der 70. Minute kam der KSC zu seiner ersten klaren Chance, als der
eingewechselte
Marc Kienle mit einem Kopfball an van Duijnhoven scheiterte.
Der VfL schob sich durch den Erfolg auf Rang drei der Zweitliga-Tabelle vor.
Yahoo
- Wednesday, August 18, 1999 at 08:21:59 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 21 - Thursday, September 02, 1999 at 22:43:17 (GMT)
Zweite Liga attraktiver denn je - Gestern out, heute Kult
Ein Vierteljahrhundert hat sie auf dem Buckel, die Zweite Liga - dieser ist trotz des jugendlichen Alters schon ein wenig gekrümmt. Klar,
wer von
seiner Geburtsstunde an einen mit Sorgen vollgepackten Rucksack mit sich herumschleppen musste, ist von dieser Last gezeichnet. Und
die Zweite
Liga hatte das Licht der Welt noch nicht erblickt, da überhäufte man sie bereits mit Argwohn und Skepsis. Adieu Regionalliga, adieu ihr
zahlreichen
Lokalderbys schluchzten viele, um im gleichen Atemzug die neue Zweite Liga als totgeborenes Kind abzukanzeln. Das ist zwar lange her,
spiegelt
aber doch das Los dieser Klasse wider. Der Makel, unattraktiv und damit ungeliebt zu sein, war ein steter wie treuer Weggefährte -
manchmal lief
er nur mit gebührendem Abstand hinterher, doch verschwunden ist er nie.
In der Bundesliga standen nun mal die Fleischtöpfe, nur die vom Tisch fallenden Brotkrumen blieben für die kleine Schwester übrig. Der
Schatten
der Bundesliga war zu groß, das Interesse der Zuschauer sowie der Sponsoren damit zu klein, und umgekehrt - ein Teufelskreis, in dem
sich das
Unterhaus der Bundesliga wie in einem Strudel drehte. Besser wurde es erst, als die Zweite Liga sich aus dem Teenager-Kreis
verabschiedete und
ein Twen wurde. In der Saison 94/95 entdeckte sie das DSF (Deutsches Sportfernsehen) als Marktlücke und schenkte ihr bis dato nicht
gekannte
Aufmerksamkeit: Eines ihrer Spiele wurde am Montagabend in voller Länge live ausgestrahlt. Damit wurde es in puncto Image besser,
aber noch
nicht gut.
In Zahlen ausgedrückt: Ihren besten Zuschauerschnitt schaffte die Zweite Liga in der Saison 96/97 mit 8069 Besuchern pro Spiel - der
beste Schnitt
der Bundesliga, erreicht 97/98, liegt bei 31 112 und damit um fast das Vierfache höher.
In Meinungen ausgedrückt: Zwei Jahre ist es her, dass der "Spiegel" den Unterbau der deutschen Eliteliga als "sterbenslangweilig"
bezeichnete, ein
Jahr ist verstrichen, seit der damalige 1. FC Köln-Trainer Bernd Schuster behauptete, dass diese Klasse noch schwächer sei, als viele
vermuten.
Und heute? Schuster ist, weil gescheitert, beim FC längst Vergangenheit, während sich die Zweite Liga auf dem besten Weg befindet, zur
Kultliga
zu avancieren. Das in Punkten und Tore messbare Fußball-Schicksal, auch unter dem Begriff Ab- und Aufstieg bekannt, hat es gut mit der
Zweiten
Liga gemeint. So gut wie nie - ein Satz, der uns schnurstracks zum namhaftesten Teilnehmer-Feld führt, das es je in der Zweitklassigkeit
gab. Klubs
wie der Club aus Nürnberg oder die Borussia aus M'gladbach geben sich die Ehre, Vereine wie die Offenbacher Kickers oder Alemannia
Aachen
gesellen sich hinzu. Anders ausgedrückt: 133 Jahre Bundesliga, 24 Deutsche Meistertitel und 14 Deutsche Pokalsiege drücken der
Zweitklassigkeit
einen erstklassigen Stempel auf - nur Greuther Fürth und Mainz durften sich seit der 1963 erfolgten Einführung der Bundesliga niemals
erstklassig
nennen. Kein Wunder, dass die 18 Trainer der Zweitligisten der neuen Saison gehörigen Respekt entgegenbringen. Der Nürnberger Friedel
Rausch
nennt sie zum Beispiel eine "verkappte Erste Liga", für den Aachener Eugen Hach ist sie schlicht eine "Wahnsinnsliga".
Ein "Wahnsinn", dem allerdings kein langes Leben garantiert ist. Bei drei Auf- und vier Absteigern ist sie nämlich groß, die Fluktuation in
der
Zweiten Liga - so groß wie in keiner anderen Fußball-Liga Deutschlands. Und daran wird sich so schnell nichts ändern - auch wenn ab
der Saison
2000/2001 die vier Regionalligen in zwei zusammengefasst werden, müssen vier runter aus Liga Zwei, dürfen weiterhin drei rauf in Liga
Eins. Doch
in Wehklagen braucht die Zweite Liga über den stetigen wie großen Wechsel nicht auszubrechen, denn dies ist nun mal das signifikante
Merkmal
des Unterbaues einer ersten Profiliga, wie der Blick über die Grenzen beweist.
Und da die Zweite Liga als Durchgangsstation konzipiert ist, kann sich ihr Gesicht im nächsten Jahr wieder grundlegend gewandelt
haben. Doch
warum sich über das Morgen den Kopf zerbrechen, wenn die Gegenwart so toll ist. Die Masse an renomierten Klubs wird der Zweiten
Liga in
ihrem 26. Jahr einen neuen Zuschauer-Rekord bescheren, das steht fest. Endlich im Rampenlicht, endlich aufräumen mit dem Vorurteil,
dass im
Unterhaus der Bundesliga dumpfer Kraftmeier-Fußball gebolzt wird. Dass diese Liga besser ist als ihr Ruf, hat sie eigentlich längst
bewiesen, wie
folgende Statistik zeigt: Seit der Runde 92/93 gibt es drei fixe Aufsteiger, was insgesamt 18 ergibt. Und nur 16,6 Prozent dieser 18 Klubs
mussten
nach einer Saison die Bundesliga sofort wieder verlassen. Und einer von ihnen wurde gar Meister - Kaiserslautern im Jahr 1998. Eine
Quote, die
unmöglich wäre, würde die Zweite Liga ohne Niveau sein. Doch davon werden sich in der jetzt angelaufenen Spielzeit ja so viele wie noch
nie mit
eigenen Augen überzeugen. Und wer weiß, vielleicht ist die Zweite Liga nicht nur heute Kult, sondern auch noch morgen!
Ch. Biechele
Yahoo
- Wednesday, August 18, 1999 at 08:17:42 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 20 - Thursday, September 02, 1999 at 22:42:40 (GMT)
Absteiger Bochum schlägt Erfolgskurs ein
Erstliga-Absteiger VfL Bochum hat in der Zweiten Fußball-Bundesliga auf Anhieb gut Tritt gefasst. Die Westfalen gewannen ihr
Auftaktspiel im
Unterhaus beim Karlsruher SC 3:1 (1:0) und unterstrichen damit bereits am ersten Spieltag ihre Ambitionen auf die direkte Rückkehr in
die
Eliteklasse. Bochums Neuzugänge Achim Weber (10., Handelfmeter) und Matthias Lust (47.) sowie Peter Peschel (90.) sorgten für Jubel
im Lager
der Gäste.
Karlsruhe dagegen erlitt vor 15.050 Zuschauern trotz des späten Ehrentreffers durch Rainer Krieg in der Schlußminute wie schon im
vergangenen
Spieljahr als Erstliga-Absteiger gleich zu Saisonbeginn einen herben Rückschlag. Bochum, das wie die Platzherren mit fünf neuen Spielern
ins Duell
zweier Aufstiegsaspiranten gegangen war, genügte eine solide und disziplinierte Leistung zum Erfolg.
Das Team von VfL-Coach Ernst Middendorp agierte auf dem nassen Rasen taktisch klug sowie äußerst ball- und kombinationssicher. Die
nur bis
zum Bochumer Führungstreffer nach einem Handspiel von KSC-Libero Martin Braun ebenbürtigen Gastgeber offenbarten dagegen
eklatante
Abwehrschwächen. Außerdem übernahm im Spielaufbau der Badener keiner Verantwortung. Karlsruhes Bemühungen um ein Remis in der
Schlussphase blieben somit bis auf Kriegs Treffer auch nur Stückwerk.
Beste Bochumer waren Delron Buckley und Yildiray Bastürk im offensiven Mittelfeld. Bei den enttäuschenden Platzherren erreichte
lediglich
Torwart Simon Jentzsch Normalform.
RAN
- Wednesday, August 18, 1999 at 08:16:49 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 19 - Thursday, September 02, 1999 at 22:42:05 (GMT)
Für viele Trainer ist Tennis Borussia Berlin ein heißer Aufstiegskandidat
Frankfurt. Wenn es nach den Trainern der Zweiten Bundesliga geht, streiten sich vier Mannschaften um die drei Aufstiegsplätze: Neben
Nürnberg,
Gladbach und Bochum wird auch Tennis Borussia Berlin gehandelt. Die Tipps der Trainer:
Friedel Rausch (Nürnberg): "Es gab noch nie eine Saison, in der man so schlecht den Verlauf abschätzen konnte." - Ernst Middendorp
(Bochum):
"Ich kann mit der Vorgabe Wiederaufstieg umgehen. Aber es wird kein Selbstgänger." - Rainer Bonhof (Gladbach): "Da lege ich mich
nicht fest."
Rainer Ulrich (Karlsruhe): "Nürnberg, Bochum und Berlin machen das Rennen."
Winfried Schäfer (Berlin): "Die drei Bundesliga-Absteiger sind favorisiert." - Wolfgang Frank (Mainz): "Ich halte nichts von solchen
Umfragen." -
Benno Möhlmann (Greuther Fürth): "Der 1. FC Nürnberg steigt auf." - Willi Reimann (St. Pauli): "Der KSC, 1. FC Köln, Berlin und
Bochum sind
meine Favoriten."
Ewald Lienen (1. FC Köln): "Ich werden mich an solchen Spekulationen nicht beteiligen." - Eduard Geyer (Cottbus): "Die
Erstliga-Absteiger und
Hannover sind die ersten Aspiranten." Aleksandar Ristic (Oberhausen): "Gladbach vor dem 1. FC Köln und Nürnberg lautet mein Tipp."
- Andreas
Kleinhansl (Manager Stuttgarter Kickers): "Mönchengladbach, Nürnberg und Tennis Borussia Berlin sind meine Favoriten." - Harald
Schumacher
(Fortuna Köln): "1. Mönchengladbach, 2. Nürnberg, 3. Bochum."
Eugen Hach (Aachen): "Wenn man die Investitionen sieht, dann gehören Mönchengladbach, Bochum und Nürnberg sowie Berlin zum
engsten
Kreis."
Uwe Rapolder (Mannheim): "Die drei Bundesliga-Absteiger sowie der KSC, 1. FC Köln und Berlin zählen zum engeren Favoritenkreis."
Christoph
Franke (Chemnitz): "Berlin, Mönchengladbach und Bochum werden es schaffen." - Hans-Jürgen Boysen (Offenbach): "Berlin ist mein
Favorit." -
Martin Kind (Clubchef Hannover): "Die Bundesliga-Absteiger sind die absoluten Favoriten." (dpa)
Frankfurter Neue Presse
- Thursday, August 12, 1999 at 10:13:00 (CES)
Für viele Trainer ist Tennis Borussia Berlin ein heißer
Aufstiegskandidat
(Clubchef Hannover): "Die Bundesliga-Absteiger sind die absoluten Favoriten." (dpa)
Frankfurter Neue Presse
- Thursday, August 12, 1999 at 10:11:44 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 18 - Thursday, September 02, 1999 at 22:41:21 (GMT)
Alle Abgänge und Neuzugänge auf einen Blick!
Zugänge: Daniel Addo (Fortuna Düsseldorf/ablösefrei), Moudachirou Amadou (Energie Cottbus/600.000), Manfred Bender (TSV 1860
München/ablösefrei), Martin Braun (Rapid Wien/650.000 ), Minor Diaz-Arraya (Santa Barbara/ablösefrei), Marco Grimm (Grazer
AK/350.000),
Carsten Lakies (SV Waldhof Mannheim/100.000 Leihgebühr), Jens Paeslack (TSV Pansdorf/40.000), Rainer Schütterle (Fortuna Köln/
ablösefrei), Douglas Sequeira-Solano (Feyenoord Rotterdam/100.000), Thomas Walter (Stuttgarter Kickers/ablösefrei), Benjamin Auer (1.
FC
Kaiserslautern Jugend/noch offen)
Abgänge: Guido Buchwald (Laufbahn beendet/Sportdirektor), Rolf-Christel Guié-Mien (Eintracht Frankfurt/4 Millionen), Dietmar
Hummel
(Dynamo Dresden/ablösefrei), Raphael Krauß (Waldhof Mannheim/ablösefrei), Gunther Metz (eigene Amateure), Burkhard Reich (VfB
Leipzig/ablösefrei), Thomas Ritter (Ziel unbekannt), Rainer Scharinger (SSV Ulm/180.000), Gunther Schepens (AA Gent/1 Million), Danny
Schwarz (SpVgg Unterhaching/ablösefrei)
DSF
- Thursday, August 12, 1999 at 10:01:39 (CES)
Etats der Zweiten Bundesliga 1999/2000
1. FC Nürnberg 35,0 Mio (1998/99: 40,0 Mio.)
VfL Bochum 25,0 Mio. (30,0)
Borussia Mönchengladbach 24,0 Mio. (47,0)
1. FC Köln 21,0 Mio. (31,0)
Tennis Borussia Berlin 20,0 Mio. (15,5)
Fortuna Köln 18,0 Mio. (16,0)
Karlsruher SC 16,0 Mio. (32,0)
Waldhof Mannheim 13,0 Mio. (6,5)
FC St. Pauli 12,5 Mio. (13,5)
FSV Mainz 05 12,5 Mio. (11,5)
FC Energie Cottbus 12,0 Mio. (7,5)
Hannover 96 12,0 Mio. (11,0)
Kickers Offenbach 10,5 Mio. (5,2)
Alemannia Aachen 10,3 Mio. (4,7)
Stuttgarter Kickers 9,5 Mio. (9,5)
SpVgg Greuther Fürth 9,0 Mio. (8,0)
Chemnitzer FC 7,8 Mio. (3,5)
Rot-Weiß Oberhausen 7,0 Mio. (6,5)
DSF
- Thursday, August 12, 1999 at 09:57:06 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 17 - Thursday, September 02, 1999 at 22:40:43 (GMT)
Absteiger-Trio und Tennis Borussia Favoriten für den Aufstieg
Hannover (dpa) - Wenn es nach den Trainern der 2. Liga geht, streiten sich in der kommenden Saison vier Mannschaften um die drei
Aufstiegsplätze in die Fußball-Bundesliga. Neben den drei Absteigern 1. FC Nürnberg, VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach wird
auch
Tennis Borussia Berlin als heißer Aufstiegsaspirant gehandelt. Zehn Nennungen erhielten die Nürnberger, jeweils neun Stimmen entfielen
auf
Mönchengladbach und Bochum. Sieben Mal wurde Tennis Borussia als potenzieller Aufsteiger genannt.
Rheinzeitung Sonstige - Sonstige
Eintrag 16 - Thursday, September 02, 1999 at 22:40:12 (GMT)
Alles ist besser - aber von Aufstieg redet beim KSC diesmal keiner
Der »Rauf-geht's-Flop« steckt noch in den Knochen / Testspiele keine Offenbarung / Packt's Schütterle?
Mit dem Slogan »Rauf geht's!« und knapp 30 Millionen im Etat wollte der KSC 1998/99 zurück in die Eliteliga - Frust blieb. Diesmal hat
der Etat
17 Millionen, »ein Motto gibt's keins«, so KSC-Chef Roland Schmider, und Coach Rainer Ulrich sagt: »Es ist ein ganz anderes Leben drin
als
1998«. Der KSC hütet sich davor, die Devise »Aufstieg« auszugeben.VON RAINER HENZELKarlsruhe. »Wir haben aus unseren Fehlern
gelernt«, versichert Boss Roland Schmider. Hintergrund: Nach dem Abstieg hatte der KSC den Spanier Martin Vazques, den Wiener
Christian
Stumpf und Radoslaw Gielewicz vom VfB erstanden - allesamt teure Flops.Konsequenz aus den Fehleinkäufen: »Wir beobachten Spieler
jetzt
mehrfach«, versichern Schmider und der neue Sportdirektor Guido Buchwald mit einer Stimme. Schmider: »Wir bezahlen lieber einen
Flug nach
Neuseeland als einen Spieler nur aufgrund einer Videokasette zu verpflichten«.Die Lektion sitzt. Fragt sich nur, warum der dienstälteste
Chef eines
Bundesliga-Profivereins und seine Berater so lange für diese Erkenntnis brauchten.1999/2000 soll's mit gut dem halben Etat gehen - ohne
Leistungseinbußen. Die Gehälter wurden der Situation angepasst. »Die fröhlichen Gesichter der Spieler im Training sprechen für sich«,
blickt
KSC-Sprecher Rüdiger Saal im Trainingslager in der Tonbacher Traube hoffnungsvoll in die Zukunft.Die Zeit ohne Buchwald ist
angebrochen. Für
den neuen Sportdirektor (»Wir wollen natürlich vorn mitspielen«) soll der Ex-Freiburger Martin Braun (für 650 000 von Rapid Wien
geholt) als
Libero hinten für Ordnungs sorgen.Hinter Braun steht mit Simon Jentzsch einer der besten Keeper der zweiten Liga. Der Farbige
Moudachirou
Amadou, unter anderem von Cottbus weggegangen, weil man ihm dort in einer Disco den Eintritt verwehrte, dürfte sich neben Christian
Kritzer als
Manndecker etablieren.Im Mittelfeld sieht Buchwald nach dem Wechsel von Techniker Rolf Guie-Mien nach Frankfurt jetzt die »Chance
für Marc
Arnold«. Der agile dunkelhäutige Daniel Addo (ablösefrei von Fortuna Düsseldorf) könnte Arnold den Rücken frei halten.Der Kehler
Rainer
Schütterle, von Fortuna Köln eigentlich als Vertragsamateur zurückgekehrt, dürfte sich mit einem weiteren Rückkehrer, Manni Bender
(von 1860
München), im Mittelfeld einen interessanten Konkurrenzkampf liefern. »Das ist ein anderer Schütterle als früher, wie der zur Sache
geht?«, wunderte
sich KSC-Boß Roland Schmider im Trainingslager.Auf der linken Außenbahn ist das ehemalige Super-Talent Jens Bäumer nach
Pfeifferschem
Drüsenfieber und seinen Spätfolgen immer noch nicht ganz der Alte. Die andere Außenbahn liegt Marc Kienle besser. Auch Christian
Fährmann ist
wie Kienle und Bäumer in der Mitte offensiv ausgerichtet.Keine Offenbarung - wie fast die komplette Mannschaft - waren in den drei
wichtigsten
Testspielen die beiden KSC-Stürmer Rainer Krieg (neuer Kapitän) und Steffan Meißner. 1:2 hieß es gegen Englands Premier-League-Club
Coventry City, 0:1 im Finale des Bente-Turniers gegen Nürnberg. Das 0:1 gegen Benfica Lissabon (Trainer Jupp Heynckes) war eine
erneute
Ernüchterung.Sturm muss zulegenKrieg und Meißner müssen sich künftig gegen die Sturm-Alternativen Jens Paeslack (TSV Pansdorf),
Carsten
Lackies (Waldhof) und auch den U-19 Nationaspieler Benjamin Auer (FC Kaiserslautern) behaupten.Gerade die Partie gegen die
schwachen
Portugiesen aus Lisabon vor lediglich 5000 Fans im Wildpark lieferte wenig Zuversicht, daß der KSC in seiner zweiten Saison in der 2.
Liga die
Rückkehr in die Bundesliga packt.Nach dem peinlichen 4:5(1:1) Pokal-Aus in Trier sank die Zuversicht vorerst völlig in den Keller.
Thomas Kastler
Offenburger Tageblatt
- Wednesday, August 11, 1999 at 09:50:16 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 15 - Thursday, September 02, 1999 at 22:39:36 (GMT)
09.08.1999 Nürnberg ist neuer Zweitliga-Krösus
Kostensteigerung im Unterhaus / Köln und KSC sparen
Hannover (dpa). Die Clubs lassen sich die 2. Fußball-Bundesliga immer mehr kosten. Für die Spielzeit 1999/2000 haben die 18 Vereine
ihre Etats
auf insgesamt 275,1 Millionen Mark aufgestockt. Allerdings fiel die Erhöhung in diesem Jahr moderat aus: Die Steigerung betrug 10,48
Prozent
gegenüber dem Vorjahr, als die damaligen Zweitligisten 249 Millionen Mark verplant hatten. Geradezu bescheiden muten noch die Zahlen
aus der
Saison 1997/98 an: Damals genehmigten die Schatzmeister ihren Clubs nur 165,4 Millionen Mark.Krösus ist in diesem Jahr der 1. FC
Nürnberg.
Der Bundesliga-Absteiger investiert in sein Vorhaben Wiederaufstieg 35 Millionen Mark und hat damit den höchsten Etat eines
Zweitligisten aller
Zeiten. Auch für die Mitabsteiger VfL Bochum (25 Millionen Mark) undBorussia Mönchengladbach (24 Millionen Mark) wird die
angestrebte
Rückkehr in die Beletage teuer.Ähnlich ambitioniert sind der 1. FC Köln und TeBe Berlin. Die Kölner reduzierten zwar ihren
Vorjahresetat von 31
Millionen Mark, doch mit 21 Millionen Mark für die neue Spielzeit gehören sie noch immer zu den Großinvestoren. Die Berliner machen
sich dank
ihres Sponsors (Göttinger Gruppe) mit 20 Millionen Mark auf den Weg in die Bundesliga.Abgesehen von den Bundesliga-Absteigern
korrigierten
nur zwei Clubs ihre Etatansätze nach unten. Den tiefsten Schnitt musste der Karlsruher SC vollziehen. Die Badener schrumpften zum
mittelständischen Zweitliga-Unternehmen und reduzierten ihren Etat von 32 auf 16 Millionen Mark. Der FC St. Pauli ging von 13,5
Millionen Mark
auf 12,5 Millionen Mark herunter.
Thomas Kastler
Mittelbadische Presse
- Tuesday, August 10, 1999 at 08:28:44 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 14 - Thursday, September 02, 1999 at 22:38:56 (GMT)
A2-Nationalteam am 1. September in Karlsruhe gegen Frankreich
Karlsruhe (dpa) - Die neu formierte A2-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trifft am 1. September im Karlsruher
Wildparkstadion auf Frankreich. Dies teilte der Badische Fußball- Verband (BFV) am Montag mit. Das A2-Team von Horst Hrubesch
hatte
bereits am 2. Juni, 13 Jahre nachdem die frühere B-Nationalelf des DFB ihr letztes Spiel bestritten hatte, in Lens gegen die "Reserve" des
Weltmeisters Frankreich mit 1:2 verloren. Die Anstoßzeit für das erneute Aufeinandertreffen steht noch nicht fest.
Rheinzeitung
- Monday, August 09, 1999 at 15:07:21 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 13 - Thursday, September 02, 1999 at 22:38:28 (GMT)
KARLSRUHER SC: Interview Rainer Krieg
"Ich bin für zehn bis zwölf Tore gut" 05.08.99
kicker: Herr Krieg, wie sind Sie als neuer Kapitän des Karlsruher SC mit der Vorbereitung zufrieden?
Rainer Krieg: Eigentlich war's ganz in Ordnung. Wir haben gute Ansätze gezeigt, auch wenn wir etliche Partien verloren haben.
kicker: Warum hat der KSC denn gegen Nürnberg, Coventry City und Lissabon verloren?
Krieg: Gegen Lissabon waren wir leer, Benfica ist ein Top-Team. Und gegen Nürnberg hätten wir auch gewinnen können.
kicker: Einige Spieler schienen gegen Lissabon nicht nur müde, sondern extrem lustlos zu sein.
Krieg: Dieses Verhalten hat der Trainer in der Sitzung angesprochen. Er hat Einzelkritik gemacht und alles aufgearbeitet.
kicker: Spielt der KSC auf Konter? Bevorzugt er Mann- oder Raumdeckung? Wird Fore-Checking praktiziert?
Krieg: Das System ist noch nicht klar, der Trainer hat auch einiges probiert. Wir sind bisher nicht kompakt genug gestanden, aber aus der
Abwehr
heraus haben wir besser gespielt.
kicker: Sportdirektor Buchwald meinte, der KSC sei besser als in der vergangenen Saison.
Krieg: Der Kader ist fußballerisch stärker, hat ein besseres Verständnis. Das ist auch logisch, denn wir haben nur drei Akteure aus der
Stammelf
verloren.
kicker: Trainer Ulrich hat Ihnen quasi eine Aufstellungsgarantie gegeben. Aber wer wird der zweite Stürmer? Haben Sie einen
Lieblingspartner?
Krieg: Ich habe keinen Liebling, aber es deutet momentan alles auf Stefan Meissner hin.
kicker: Was erwarten Sie von der kommenden Saison?
Krieg: Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie in jedem Spiel Gas gibt, um Erfolg zu haben. Ob's zum Aufstieg reicht, wird sich zeigen.
Und ich
denke, dass ich für zehn bis zwölf Tore gut bin. Obwohl das schwerer wird, denn der Rolf Guié- Mien wird mir fehlen.
kicker: Wer sind denn für Sie die Aufstiegsfavoriten?
Krieg: TeBe Berlin, nur die sind besser besetzt als wir. Alle anderen sind gleich stark.
Interview Peter Putzing
Kicker
- Monday, August 09, 1999 at 07:32:58 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 12 - Thursday, September 02, 1999 at 22:38:04 (GMT)
Trikot-Sponsoren zahlen 123,7 Millionen
Berlin - Die Attaktivität der Trikot-Werbung in der Fußball-Bundesliga für die Wirtschaft ist ungebrochen. Geschätzte 123,7 Millionen
Mark lassen
sich die Sponsoren in der Millenium-Saison den Spaß kosten, dass der Firmenname oder ein spezielles Produkt des Unternehmens auf der
Brust
der Spieler prangt.
Erstmals war die 100-Millionen-Mark-Schallmauer in der vergangenen Spielzeit überwunden worden. Am 30. Oktober 1973 hatte der
Bundestag
des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beschlossen, die Trikotwerbung freizugeben. Eintracht Braunschweig kassierte damals im Vergleich
zu heute
bescheidene 300.000 Mark. Der Likörproduzent Günter Mast (Jägermeister) war der Wegbereiter. Inzwischen kassiert der deutsche
Meister
Bayern München von Werbepartner Opel geschätzt bis zu 20 Millionen Mark per annum und ist damit in der deutschen Eliteklasse der
Krösus.
Nicht nur auf der Brust
Logisch erscheint, dass bei solchen Summen mehr von den Vereinen verlangt wird, als nur die Brust zur Verfügung zu stellen. Umfassende
Betreuung, VIP-Plätze, Werbeflächen in den Vereinspublikationen und Sponsorentermine wie Freundschaftsspiele am Firmensitz gehören
längst zu
den umfangreichen Paketen, die die Marketing-Experten der Klubs mit den Firmen aushandeln.
Als das ZDF im Aktuellen Sportstudio die Meisterschaft von Bayern München in der vergangenen Saison würdigte, kam die Übertragung
aus der
Opel-Firmenzentrale in Rüsselsheim, wo die Meisterelf auch schon einmal gegen eine Betriebsmannschaft antrat. Die Automobilbauer sind
den
Bayern eng verbunden: In dieser Saison feiert die erfolgreiche Allianz ihr zehnjähriges Jubiläum.
Rasanter Anstieg der Verdienstmöglichkeiten
Das Bündnis verdeutlicht den rasanten Anstieg der Verdienstmöglichkeiten der Bundesligisten mit ihrer Spielkleidung. In der Saison
1989/90
verzeichneten die Vereine insgesamt Einnahmen von 19,1 Millionen Mark. Sogar mehr als das bekommen die Bayern heutzutage in einem
Jahr,
sofern sie alles gewinnen. Der Grundvertrag mit Opel beläuft sich auf geschätzte 16 Millionen Mark pro Saison.
Die Millionen machen sich bezahlt. Opel beispielsweise besitzt einen ungestützten Bekanntheitswert von 44 Prozent unter den
Trikotwerbern. Die
Top-Ten dieser Rangliste werden von Partnern der Fußball-Bundesliga beherrscht. Die Ausnahme bildet die Deutsche Telekom AG, die
dank ihres
Rad-Teams und dem ehemaligen Tour-Sieger Jan Ullrich 1999 Platz drei belegt.
Aufstieg auch finanziell reizvoll
Was der Bundesliga-Aufstieg finanziell bedeutet, hat die Spielvereinigung Unterhaching erfahren. In der vergangenen Zweitliga-Saison
hatte der
Klub Mühe, überhaupt einen Sponsor zu finden. Jetzt wurde mit der Consumer-Electronic AG ein mit vier Millionen Mark für das erste
Jahr
dotierter Vertrag abgeschlossen.
Ähnlich wie bei Spielerverträgen sind aber auch die Kontrakte mit den Sponsoren mittlerweile erfolgsabhängig. Davon können die
Münchner
Löwen und der VfB Stuttgart ein Lied singen. Beide sind eine neue Partnerschaft zu verbesserten Konditionen eingegangen, doch sowohl
die
FTI-Touristik-Gruppe in München als auch Debitel in Schwaben wollen Rendite, sprich sportlichen Erfolg sehen. Mittelmaß wird nicht
geduldet.
Klasse macht sich bezahlt
Auch der Trend der Ausrüster geht immer mehr in diese Richtung. Nike hat sich Erfolgsklubs wie Hertha BSC (sechs Millionen Mark) in
Berlin,
dem Standort der einzigen Nike-Town Deutschlands, und den 1. FC Kaiserslautern gesichert. Adidas konzentriert sich nunmehr auf die
Vereine,
die Aussichten auf die Champions League haben, anstatt wie früher breit und ziellos zu streuen. Der Rest kann sehen, wo er bleibt.
Die Trikot-Sponsoren der Fußball-Bundesliga-Saison 1999/2000 im Überblick:
Bayern München: Opel - 16 Millionen Mark (im Erfolgsfall bis zu 20 Millionen), Laufzeit bis 2003
Bayer Leverkusen: Bayer - geschätzte Zuwendungen 15 Millionen Mark (Die Profi-Abteilung wurde in eine GmbH umgewandelt und ist
eine
hundertprozentige Tochter der Bayer AG)
Hertha BSC: Continentale Versicherung - 4,5 Millionen, Laufzeit bis 2000
Borussia Dortmund: s'Oliver - maximal 15 Millionen Mark, Laufzeit bis 2000
1. FC Kaiserslautern: Deutsche Vermögensberatung - 6 Millionen, Laufzeit bis 2001
VfL Wolfsburg: VW - bis zu 10 Millionen, Laufzeit unbefristet
Hamburger SV: Hyundai - 3,5 Millionen, Laufzeit bis 2000
MSV Duisburg: Thyssengas - 3,5 Millionen, Laufzeit bis 2000
1860 München: FTI-Touristik 5,5, neu in dieser Saison, Laufzeit bis 2002
Schalke 04: Veltins - maximal 7 Millionen, Laufzeit bis 2000
VfB Stuttgart: Debitel - 6 Millionen, Laufzeit bis 2002
SC Freiburg: BfG-Bank - 4,5 Millionen, Laufzeit bis 2001
Werder Bremen: o-tel-o - 4,5 Millionen, Laufzeit bis 2000
Hansa Rostock: Kia - 4 Millionen, neu in dieser Saison, Laufzeit bis 2002
Eintracht Frankfurt: VIAG-interkom - 5,5 Millionen, Laufzeit bis 2001
Arminia Bielefeld: Herforder Pils - 3,2 Millionen, Laufzeit bis 2001
SpVgg Unterhaching: Consumer-Electronic AG - 4 Millionen, neu in dieser Saison, Laufzeit bis 2002
SSV Ulm: Gardena - 2 Millionen, Laufzeit bis 2002
Hinweis: Die Zahlen sind zum Teil geschätzt.
RAN
- Thursday, August 05, 1999 at 10:08:37 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 11 - Thursday, September 02, 1999 at 22:37:27 (GMT)
Zweite Liga mit einem Hauch von Erstklassigkeit
Hamburg - Investitionen, hoch wie nie zuvor, und namhafte Spieler, die eine gute Portion "Fußball-Kultur" mitbringen, - die neue zweite
Liga, die in
eineinhalb Wochen in die Saison 1999/2000 startet, ist nicht nur für Tennis Borussia Berlins Trainer Winfried Schäfer "die stärkste, die es
je gab".
Hochkarätige Bundesliga-Absteiger - Borussia Mönchengladbach, der 1. FC Nürnberg und der VfL Bochum - sowie die
"sitzengebliebenen"
Vorjahres-Absteiger Karlsruher SC und 1. FC Köln ergeben mit Traditionsmannschaften wie Alemannia Aachen oder Kickers Offenbach
als
Regionalliga-Aufsteiger eine starke Mischung. Insgesamt verweisen 14 Vereine bereits auf Bundesliga-Erfahrung und sorgen für einen
Hauch von
Erstklassigkeit im deutschen Fußball-Unterhaus.
TeBe investierte 11,5 Millionen
Mit der Qualität sind allerdings auch die Ansprüche gewachsen. So haben viele der 18 Klubs insbesondere bei den Neuverpflichtungen in
diesem
Jahr nicht gespart. Spitzenreiter ist dabei Tennis Borussia Berlin, das allein 11,5 Millionen Mark in neue Spieler investierte. Eine Summe,
die von
den beiden dahinter platzierten Bundesliga-Absteigern Gladbach (5,2 Mio.) und Nürnberg (6,1 Mio.) nicht mal zusammen erreicht wird.
Der dritte
Absteiger VfL Bochum fällt mit einer Investitionssumme von 1,7 Millionen Mark dagegen schon deutlich ab.
Auch der teuerste Neueinkauf der zweithöchsten Spielklasse steht bei TeBe unter Vertrag. Für Sasa Ciric, der vom "Club" aus Nürnberg
an die
Spree kam, zahlte der Aufstiegs-Aspirant die Rekordsumme von 3,9 Millionen Mark. Dazu verdient der 31 Jahre alte mazedonische
Nationalspieler
bei TeBe mit 1,7 Millionen Mark ein wahrlich "erstklassiges" Gehalt.
Schäfer ist zu beneiden
Zwei weitere Neu-Berliner stehen in der Einkaufsliste der Liga auf zwei und vier. Uwe Rösler (2,5 Mio.) vom 1. FC Kaiserslautern und
Abderrahim
Ouakili (2 Mio.) von 1860 München kosteten die Berliner noch einmal 4,5 Millionen Mark. Angesichts von insgesamt sechs
Verpflichtungen aus
der Bundesliga ist Winnie Schäfer von seinen Kollegen wohl nur zu beneiden.
Für den Gladbacher Coach Rainer Bonhof, der mit dem aus Fürth geholten Arie van Lent immerhin die zweitteuerste Verstärkung
vermelden kann,
sind dagegen andere Dinge entscheidend, die nicht unbedingt mit Geld zu kaufen sind: "Wir brauchen vor allem Spieler, die sich
bedingungslos für
den Verein einsetzen", sagt der Weltmeister von 1974. Spieler wie Karlheinz Pflipsen und Peter Wynhoff wurden deshalb aussortiert,
Kämpfertypen wie Damir Buric aus Freiburg und der Däne Peter Nielsen vom FC Kopenhagen geholt. Letzterer war mit 1,8 Millionen
Mark aber
auch nicht gerade billig.
St. Pauli und Cottbus müssen sparen
Dass es auch anders geht, wollen Teams wie der FC St. Pauli (150.000 Mark) oder Energie Cottbus (120.000) zeigen. "Ich habe die
Spieler, die
ich wollte", erklärt St. Paulis Coach Willi Reimann. Für den Aufstieg dürfte es in dieser Saison indes nicht reichen.
RAN
- Tuesday, August 03, 1999 at 09:59:14 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 10 - Thursday, September 02, 1999 at 22:37:00 (GMT)
KSC: Läuft Schütterle Bender den Rang ab?
0:1 gegen Benfica - auch der dritte ernsthafte Test ging daneben / Torjäger Rainer Krieg wirkt kraftlos
VON HANS FALSEHRKarlsruhe. Wenn eine verpatzte Generalprobe eine gelungene Premiere verspricht, kann der KSC dem ersten
Pflichtspiel
der Saison 1999/2000 gelassen entgegensehen. Ansonsten ist vor der am Wochenende anstehenden, zweiten Runde im DFB-Pokal in Trier
und
dem ersten Zweitligaspiel am Montag, 16. August (20.15 Uhr) gegen den VfL Bochum eher Skepsis angebracht. Denn am Freitag verloren
die
Wildparkprofis auch den dritten und letzten ernsthafte Test ihrer Saisonvorbereitung. Nach dem 1:2 gegen Coventry City und dem 0:1 im
Finale des
Bente-Turniers gegen Nürnberg, unterlag Rainer Ulrichs Mannschaft im ersten »Heimspiel« der neuen Saison auch Benfica Lissabon mit
0:1.Nicht
nur KSC-Libero Martin Braun hat dabei erkannt: »Wir haben noch sehr viel Arbeit.« Und das in allen Mannschaftsteilen. Die Abwehr
spielte in
sieben Testspielen, vier davon gegen unterklassige Amateure, nur einmal zu Null. Ulrichs mit zwei Stürmern (Krieg und Meißner), auf den
Außenpositinen mit Bäumer (links) und Fährmann, sowie den abwehrschwachen Mittelfeldspielern Bender und Arnold sehr offensiv
ausgerichtetes
System ist bisher nicht ernstfalltauglich. »Ich habe das bewußt ausprobiert«, erklärte der KSC-Trainer. »Das funktioniert nur, wenn alle
mitmachen.«Verlierer bei Ulrichs absehbarer Rückkehr zu einem defensiveren Rezept (»Wer die wenigsten Gegentore bekommt, ist am
Ende oben
dabei«) ist Manni Bender (33). Für einen Stammplatz müßte der »Spargeltarzan« schon mehr ins Spiel einbringen als seine gefährlichen
Freistösse
und Eckälle: Laufarbeit und Zweikampfbereitschaft etwa. Weil der gleichaltrige Rainer Schütterle diese Voraussetzungen erfüllt, ist der
zweite
KSC-Oldie auf dem besten Weg, sich als Vertragsamateur ins defensive Mittelfeld der Profi-Elf zu spielen.Im Angriff wird der KSC von
einer
mangelhaften Chancenverwertung geplagt. Torjäger Rainer Krieg wirkt kraftlos. Dennoch genießt der neue Kapitän des Trainers
Rückendeckung.
Ulrich: »Einen Mann der 19 Tore gemacht hat, lasse ich so schnell nicht fallen.«
Thomas Kastler
Mittelbadische Presse
- Monday, August 02, 1999 at 10:16:04 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 9 - Thursday, September 02, 1999 at 22:36:30 (GMT)
Ulrichs Gerüst steht fest 29.07.99
Mit einem Grillfest ließen die Karlsruher das Trainingslager im Schwarzwald zum Wochenanfang ausklingen. Extra angereist waren
Marco Grimm, der wegen seines Schlüsselbeinbruchs nicht teilnehmen konnte, und Darko Jozinovic, der sich einen Muskelfaserriß
zugezogen hat. Jetzt steht dem KSC eine wichtige Testpartie bevor. Am Freitag treten die Badener gegen das Top-Team Benfica
Lissabon an. Die Portugiesen, die von Jupp Heynckes trainiert werden, sind für den KSC der erste echte Prüfstein im Wildpark.
Chef-Trainer Rainer Ulrich will "nicht mehr so viel durchwechseln. Die Elf soll sich einspielen. Aber aus der Startformation kann man
dennoch nicht auf die Aufstellung am 16. August gegen Bochum schließen". Doch so langsam zeichnet sich die neue KSC-Formation
ab. Die Abwehr steht nahezu fest. Simon Jentzsch im Tor und Martin Braun als Libero sind gesetzt, ebenso Manndecker
Moudachirou Amadou. Um die zweite Manndecker-Position streiten Michael Molata und Christian Kritzer. Beginnen wird wohl
Molata, da Kritzer nach Gelb-Rot in Unterhaching am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison beim Liga-Auftakt gesperrt ist.
Gesperrt ist auch Neuzugang Carsten Lakies, der beim letzten Auftritt für Waldhof Mannheim Rot sah. Im Mittelfeld haben Addo,
Bender und Marc Arnold ihre Plätze fast sicher. Auf den Außenbahnen ist nichts entschieden. Rechts streiten Fährmann und Kienle,
links heißt der Zweikampf Bäumer gegen Jozinovic. Im Angriff ist "Apparat" Krieg eine Bank. Stefan Meissner hat momentan die
besten Karten als Krieg-Partner. Doch die jungen Auer und Diaz sitzen ihm im Nacken. Auch "Kopfball-König" Paeslack macht sich
Hoffnungen. Peter Putzing
Wück überraschend stark 29.07.99
Da geriet sogar der Manager ein bißchen ins Schwärmen. "Überragend", urteilte Peter Pander, "überraschend stark, wie der Christian
Wück drauf
ist." In der Tat ist der Neu-Wolfsburger nach fast eineinhalbjähriger Verletzungszeit schon verdammt nah dran am Team. Oder sogar
schon drin?
"Mein Ziel lautet, so schnell wie möglich in die Stammformation zu kommen", zeigt Wück gehörigen Ehrgeiz, nachdem er mit seiner
bisherigen
Leistung "sehr zufrieden ist".
Skeptikern, die nach der langen Wettkampfpause kräftemäßig einen Einbruch beim Ex-Karlsruher befürchten, hält er entgegen: "Ich
habe ja ständig
trainiert, auch als mit dem Knie kein Fußball möglich war. Ich war an den Geräten, bin im Wald gelaufen." Dennoch könnte die Rolle des
Stürmers
beim VfL zunächst jene bleiben, die er auch beim Test gegen den 1. FC Köln einnahm: Als es mit zwei Angreifern (Juskowiak, Banza)
zunächst
nicht lief, stellte Trainer Wolfgang Wolf um, brachte Wück vorne als dritten Mann, in dessen Paraderolle etwas zurückhängend. Prompt
wandelte
der VfL das 0:2 noch in einen 4:2- Sieg um. Weil Wück das Anschlußtor gelang und auch sonst von ihm über links viele Impulse
ausgingen? "Nein,"
relativiert Wolf, "es lag nicht nur an ihm. Aber wenn einer hereinkommt und anschließend das Spiel kippt, hat derjenige sicher seinen
Anteil."
Wück als idealer Joker das kommt einem aus alten Nürnberger und KSC-Zeiten bekannt vor. Die Chancen sind da, ähnlich wie die
Konkurrenten
Feldhoff, Banza, Baumgart und Breitenreiter jene dritte Spitze zu sein, die Wolf bei Bedarf zusätzlich bringt. Andere Variante: Wück auf
der linken
Bahn, mit einer Absicherung zum Beispiel Dammeier dahinter. Der 24jährige will jedenfalls mehr: "Ich habe mit der ganzen Reha die
längste
Vorbereitung meines Lebens hinter mir . . ." Worte, die wie die gute Leistung auf dem Rasen Ansprüche auf die erste Elf anmelden.
von Michael Richter
Kicker
- Thursday, July 29, 1999 at 11:46:49 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 8 - Thursday, September 02, 1999 at 22:35:32 (GMT)
"Die Chemie innerhalb der Mannschaft stimmt"
Sagt KSC-Trainer Ulrich
Karlsruhe (dpa) - Im Lager des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC herrscht vier Wochen vor dem Start der neuen Saison trotz der
mißglückten
Bundesliga-Rückkehr und der damit verbundenen Halbierung des Etats von 32 auf 16 Millionen Mark allerbeste Stimmung. "In dieser
Mannschaft
ist ein ganz anderes Leben. Da ist Feuer drin. Es macht Spaß, mit ihr zu arbeiten", lobte Trainer Rainer Ulrich am Donnerstag den neuen
Teamgeist
während des derzeitigen Trainingslagers der Badener im Schwarzwald.
Die erfreuliche Entwicklung, die mit einem kalkulierten Zuschauerschnitt von 16 000 Besuchern pro Spiel untermauert werden soll, macht
der
50jährige Coach vor allem daran fest, "daß wir mit Manfred Bender, Martin Braun, Rainer Schütterle, Simon Jentzsch und Rainer Krieg
über
mehrere Führungsspieler verfügen". Es werde auf dem Platz viel mehr miteinander gesprochen und auch außerhalb des grünen Rasens
stimme die
Chemie. Dies hätten bisher auch die ansprechenden Leistungen in den vier Testspielen gezeigt. "Dafür, daß die Mannschaft erst 14 Tage
zusammen
trainiert, ist sie schon sehr weit", erklärte der Coach weiter. Gerade in spielerischer Hinsicht sei ein deutlicher Aufwärtstrend gegenüber
der
abgelaufenen Saison zu erkennen.
Rainer Krieg teilt diese Einschätzung. "Wir haben den Vorteil, daß der Stamm der Truppe zusammengeblieben ist. So konnten sich die
Neuzugänge
nahtlos integrieren", bemerkte der neue KSC-Kapitän. Der Torjäger war im Trainingslager von seinen Kollegen als Nachfolger von
Guido
Buchwald zum Spielführer gewählt worden. Sein neues Amt will der Stürmer jedoch nicht überbewertet wissen: "Außer mir gibt es andere,
die
Verantwortung übernehmen."
Zu diesen zählt Manfred Bender, einer von zwölf Neuzugängen, in die der Klub rund zwei Millionen Mark investiert hat. Der 33jährige,
der vom
TSV 1860 München in den Wildpark zurückgekehrt ist, fühlt sich an alter Wirkungsstätte pudelwohl. Gerade der exzentrische
Mittelfeldstratege
verkörpert am deutlichsten den vollzogenen Wandel innerhalb der Mannschaft. "Es ist so, als wäre ich nie weggewesen, sondern hätte nur
vier
Wochen Urlaub gemacht, und jetzt geht die neue Saison los. Der einzige Unterschied liegt darin, daß wir in einer anderen Klasse spielen",
sagte der
frühere Münchener "Löwe".
Sportbild
- Monday, July 26, 1999 at 10:05:25 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 7 - Thursday, September 02, 1999 at 22:34:53 (GMT)
DFB verlegt fünf Zweitligaspiele
Frankfurt/Main - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat wegen Stadionbelegungen und sicherheitstechnischer Vorgaben fünf Spiele der
Zweiten
Liga verlegt: Am zweiten Spieltag trifft Tennis Borussia Berlin bereits einen Tag früher am 21. August (15.30 Uhr) auf den Karlsruher SC.
Rot-Weiß Oberhausen empfängt Energie Cottbus erst am 22. August (15.00).
Das Spiel des 1. FC Köln vom dritten Spieltag gegen die Stuttgarter Kickers wird am 27. August (19.00) ausgetragen. Der FC St. Pauli
tritt am
29. August (15.00) gegen Absteiger VfL Bochum an, während TeBe Berlin am 28. August (15.30) bei Neuling Alemannia Aachen gastiert.
RAN
- Friday, July 23, 1999 at 10:09:16 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 6 - Thursday, September 02, 1999 at 22:34:22 (GMT)
Karlsruhe einigt sich mit Lautern über Auer
Karlsruhe/Kaiserslautern - Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern und Zweitligist Karlsruher SC haben im Transferstreit um Talent
Benjamin
Auer eine mündliche Einigung erzielt. Nach Angaben beider Vereine sollte die Vereinbarung im Laufe des Mittwoch schriftlich fixiert
werden.
Die Konfliktparteien nahmen einen Schlichtungsvorschlag von DFB-Direktor Wilfried Straub an. Danach müssen die Karlsruher nach
Angaben ihres
Pressesprechers Rüdiger Saal eine Ablösesumme an die Pfälzer bezahlen, wenn sie den 19 Jahre alten Junioren-Nationalspieler nach 2002
weiterverpflichten.
Straub stimmte KSC-Ansicht zu
Straub stimmte offenbar der Karlsruher Ansicht zu, wonach Auers Lizenzspielervertrag beim KSC dessen Amateurkontrakt in Lautern
aufhebt. Der
DFB-Funktionär hatte den FCK-Vertretern bei einem Gespräch am Montag in der DFB-Zentrale klar gemacht, daß der KSC daher vor
einem
Arbeitsgericht sehr wahrscheinlich recht bekommen würde. Dann hätte sich das Verfahren aber über Monate in die Länge gezogen.
RAN
- Thursday, July 22, 1999 at 11:34:58 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 5 - Thursday, September 02, 1999 at 22:33:46 (GMT)
Endlich ist er eingetroffen, der 2. Bundesliga Spielplan für die Vorrunde 1999/2000 :
Montag, 16.08.99 um 20.15 Uhr : KSC - VfL Bochum
Sonntag,22.08.99 um 15.00 Uhr : TB Berlin - KSC
Montag, 30.08.99 um 20.15 Uhr : KSC - Bor. Mönchengladbach
Freitag, 10.09.99 um 19.00 Uhr : SV Waldhof - KSC
Freitag, 17.09.99 um 19.00 Uhr : KSC - Kickers Offenbach
Samstag,25.9.99 um 15.30 Uhr : Fortuna Köln - KSC
Samstag,2.10.99 um 15.30 Uhr : KSC - FSV Mainz 05
Montag, 18.10.99 um 20.15 Uhr : 1.FC Nürnberg - KSC
Sonntag,24.10.99 um 15.00 Uhr : KSC - Chemnitzer FC
Sonntag,31.10.99 um 15.00 Uhr : Hannover 96 - KSC
Sonntag,07.11.99 um 15.00 Uhr : Energie Cottbus - KSC
Sonntag,21.11.99 um 15.00 Uhr : KSC - Alemannia Aachen
Sonntag,28.11.99 um 15.00 Uhr : FC St. Pauli - KSC
Sonntag,05.12.99 um 15.00 Uhr : KSC - 1.FC Köln
Sonntag,12.12.99 um 15.00 Uhr : RW Oberhausen - KSC
Mittwoch,15.12.99 um 19.00 Uhr : KSC - SpVgg. Greuther Fürth
Sonntag,19.12.99 um 15.00 Uhr : Stuttgarter Kickers - KSC
Diese Angaben sind ohne Gewähr.
Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.
KSC-SERVER
- Saturday, July 17, 1999 at 14:29:36 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 4 - Thursday, September 02, 1999 at 22:33:13 (GMT)
KSC: Pech mit Grimm
Karlsruhe · Pech für Fußball-Zweitligist Karlsruher SC und seinen Neuzugang Marco Grimm. Der aus Graz gekommene Abwehrspieler
zog sich im
Testspiel gegen Englands Erstligisten Coventry City in Bretten (1:2) einen Schlüsselbeinbruch zu, der eine Pause von sechs Wochen
erfordert. Dies
diagnostizierte Professor Peter Habermeyer in der Heidelberger Artos-Klinik.
sup
- Friday, July 16, 1999 at 11:29:17 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 3 - Thursday, September 02, 1999 at 22:32:40 (GMT)
Schön wars, der gestrige Familientag beim KSC war ein voller Erfolg
Rund 18 000 Besucher konnte der KSC gestern verzeichen, rund 6000 mehr als man erwartet hatte. Das vielfälltige Programm, daß der
KSC und
die IG der Fans vorbereitet hatten lockte viele Karlsruher hinter dem Ofen hervor. Die Präsentation der neuen Mannschaft ließ das
Publikum in
lauten Jubel ausbrechen. Altebkannte Gesichter und Neulinge standen vereint auf der Bühne im Wildpark und wurden von Rüdiger Saal
und G.
Buchwald dem Karlsruher Publikum vorgstellt.
Die Hoffnungen die auf dieser Mannschaft ruhen haben sich gestern zumindest für die kleinen Besucher schon erfüllt. Fast 2000
Autogrammkarten
brachte jeder Spieler an den Mann. Da dürfte keienr leer ausgegangen sein.
Ob man nun auch sportlich überzeugen kann, werden die nächsten Monate zeigen. Mennschlich auf jeden Fall hat dieses Team den
Aufstieg
verdient. Schon lange nicht mehr waren die Kicker des KSC so offen zu den Fans. Und auch die Fans haben durch ihren gewaltigen
Arbeitseinsatz
am gestrigen Tag ein dickes Lob verdient.
Wenn beim ersten Heimspiel die Stimmung genauso ausgelassen wie gestern ist, dann braucht man um den KSC nicht zu fürchten!
Fossi
- Monday, July 12, 1999 at 15:47:56 (CES) Sonstige - Sonstige
Eintrag 2 - Thursday, September 02, 1999 at 22:32:00 (GMT)