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KA-FANS News - Einträge 1811 - 1820


- Iradj Rahimpur News Beitrag 1799 - Sonntag, 10.12.2000 um 12:15:23 Uhr

Karlsruher SC - SC Pfullendorf 2:1 (1:0)

Samstag, 9. Dezember 2000, 15:00 Uhr
Karlsruher SC - SC Pfullendorf 2:1 (1:0)
(Hinspiel 1:0)
8.600 Zuschauer

Pfullendorf verschaffte sich gleich vom Anpfiff an Respekt mit zwei harten Attacken an der Mittellinie. Zunächst foulte Alois Schwartz Tobias Weis mit einem Tritt in die Ferse (1. Min), dann rung Öner Topal an Jens Boehnke, wofür Topal bereits in der 3. Minute die gelbe Karte sah. Bereits in der 5. Minute gelang Dirk Fengler, im Nachsetzen die KSC-Führung. Zunächst konnte Andreas Kronenberg einen Kopfball von Vitus Nagorny nur mit Reflex abwehren. Mit dem 2. Reflex klärte er den 1. Torschuß von Dirk Fengler um dessen 2. versuch doch passieren zu lassen. der KSC baute fortan kräftesparend auf. Pfullendorf agierte mit doppelter 4er-Kette vor dem eigenen Strafraum. Zunächst hatten die Gastgeber einige wenige Möglichkeiten (Holger Seitz bediente Aydin Cetin, dessen Schuß nach 25 Minuten das Ziel ebenso verfehlte wie der versuch von Werner Heinzen, 2 Minuten später, als er im gegnerischen Strafraum 3 Abwehrspieler mit Dribbling beschäftigte. Als Aydin Cetin in der 31. Minute eine Flanke auf Vitus Nagorny schlug, lag das 2:0 in der Luft. Andreas Kronenberg konnte Nagorny's Flugkopfball mit einer Faust noch um den Pfosten drehen.
Pfullendorf kam nach dieser Ecke, zur ersten großen Chance, doch Christian Simon legte den Ball neben den Pfosten. Marco Barlecaj machte es 2 Minuten später nicht besser. Bei Pfullendorf kam Uwe Möhrle bei Standardsituationen mit nach vorne. Möhrle hatte noch vor der Pause dreimal den Ausgleich auf dem Kopf: Zunächst scheiterte er in der 35. Minute ebenso freistehend, wie in der 37. und auch in der 40. Minute fand er seinen Meister in Thomas Walter, der blitzschnell in der bedrohten Torecke lag.
Pfullendorf bestimmte die Partie während der Schlußviertelstunde der ersten Halbzeit. Beim KSC fehlte in dieser Phase die ordnende Hand um die Mannschaftsteile zusammengreifen zu lassen. dennoch kam der KSC vor der Pause zu zwei weiteren gefährlichen Situationen vor dem Pfullendorfer Tor: Ein Distanzschuß von Dirk Fengler verfehlte sein Ziel (41.) und eine sehr umstrittene Abseitsentscheidung beendete den besten KSC-Angfriff nach einen Kombination von Carsten Birk über Vitus Nagorny auf Aydin Cetin (45.).

Die zweite Spielhälfte wurde zunächst hektisch. Hierzu trug das unterschiedliche Strafmaß bei Spielunterbrechungen durch den Unparteiischen bei. Der KSc kam zur ersten Gelegenheit, als Martin Fabus einen Diagonalpaß auf Tobias Weis schlug (49.). Pfullendorf, das nun das direkte Kurzpaßspiel zelebrierte bereitete dem Tabellenführer erhebliche Probleme. Dem aufgerückten Michael Zepek gelang es nicht einen Eckball zu verwandeln. Er kommt frei vor Torwart Kronenberg an den Ball, zielt aber über das Gehäuse (61.). Diese Aktion war das Signal für den KSC die Entscheidung herbeizuführen. In der 66. Minute legt Martin Fabus zurück auf Holger Seitz, der mit einem satten 18-Meter-Schuß Andreas Kronenberg zu einen großartigen Parade zwingt. Kurz darauf bedient Tobias weis mit einem Traumpaß in die Tiefe den kurz zuvor eingewechselten Daniel Graf, der mit der ersten Ballberührung das 2:0 erzielt. Eine Viertelstunde vor Schluß wird Pfullendorf ein Freistoß am Strafraumeck zugesprochen. Mit einem Traumtor erzielt Ivica Magdic den Anschlußtreffer.

Dieses Gegentor hat den KSC aggresiv gemacht. Aydin Cetin und Jens Boehnke tanzen direkt nach dem Anstoß die Pfullendorfer Abwehr aus, ein Handspiel der Abwehr bleibt dabei allerdings ungeahndet. nach dem Motto - Angriff ist die beste Verteidigung - drängen die Gastgeber die Gäste nun in deren Spielhälfte. Hierbei kommen Martin Fabus, Daniel Graf und vor allem Ben Manga, der mit einer Direktabnahme nur knapp das Tor verfehlt (85.) zu weiteren Gelegenheiten.

Der erwartete Druck der Pfullendorfer nach dem Anschlußtreffer blieb aus. Der Sieg des KSC ist letztendlich als verdient anzusehen. Zunächst versuchte man sich in kräftesparender Spielweise, was beim Publikum nicht besonders gut ankam, als es darauf ankam konnte man noch eine Schippe drauflegen. Nach dem Spiel lies sich die Mannschaft von den Fans ausgiebig feiern, da machte es auch nichts, daß Tobias Weis, den an Krücken ebenfalls in die Fankurve gehumpelte Theo Rus, fast von den Krücken holte.

1:0 (5 Min.) Dirk Fengler
2:0 (67. Min.) Daniel Graf
2:1 (75. Min.) Ivica Magdic

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rote Karte: Jens Boehnke (KSC), 90. Min.
Gelbe Karte: Dirk Fengler (45.), Holger Seitz (50.), Tobias Weis (55.), Martin Fabus (58.), Jens Boehnke (58.) - Öner Topal (3.), Holger Krause (65.)

Karlsruher SC:
Aufstellung: 1 Thomas Walter, 4 Holger Seitz, 5 Michael Zepek, 2 Werner Heinzen (65. 15 Daniel Graf), 21 Carsten Birk, 6 Dirk Fengler, 9 Vitus Nagorny (46. 11 Martin Fabus), 10 Tobias Weis, 12 Aydin Cetin (80. 17 Ben Manga), 14 Jens Boehnke, 24 Carsten Rothenbach
Reserve: 8 Robert Hanko, 22 Ferenc Rott
Trainer: Stefan Kuntz

SC Pfullendorf:
Aufstellung: 1 Andreas Kronenberg, 2 Öner Topal (86. 24 Aydemir Demir), 5 Alois Schwartz, 7 Markus Knachmuss, 19 Thomas Stehle, 14 Patrick Hagg (63. 3 Holger Krause), 8 Marco Barlecaj, 11 Ivica Magdic, 4 Uwe Möhrle, 16 Volker Lindinger (80. 13 Alexander Schnetzler), 10 Christian Simon
Reserve: 6 Andreas Krämer, 9 Mario Slawig, 22 Ingo Backert
Trainer: Frank Wormuth

Schiedsrichter: Tobias Welz, Assistenten: Michael Cucak, Andreas Weichert
ka-fans.de News Beitrag 1798 - Sonntag, 10.12.2000 um 00:41:53 Uhr

KSC mit sportlichem Dankeschön an die Fans!

Vor einer ansprechenden Kulisse von immerhin 8.600 Zuschauer (davon etwa 100 SCP-Fans) bestritt der KSC sein letztes Spiel in diesem Jahr. Die Mannschaft wollte den Anhängern (denen ich an dieser Stelle meinen Respekt für die tolle Unterstützung in dieser Saison ausspreche,) ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk -in Form eines Sieges - bereiten. Zu Gast war am heutigen Tage, das Team aus Pfullendorf. Die in der Tabelle den 16.Rang (Abstiegsplatz) belegen.
Doch zu Beginn des Spieles merkte man den Gästen den schlechten Tabellenplatz nicht an. Flotte Kombinationen und Solo-Läufe waren heute ihr Markenzeichen. Die erste Chance hatten aber die, in blaue spielenden, Badener. Eine Ecke von Weis, landete bei Fengler, der sich wiederrum die Chance nicht nehmen ließ und aus 2 Metern das 1:0 für die Hausherren markierte. Fünf Minuten waren bis dato gespielt. Danach wurde die Mannschaft von Trainer Wormuth aber immer stärker. Zwei gute Einschussmöglichkeiten von Möhrle und Schwarz waren da nur die logische Folge. Die Karlsruher konnten sich bei Keeper Walter bedanken, das es bis zur Pause beim 1:0 blieb.
Nach dem Seitenwechsel die Badener wie ausgewechselt. Zweikämpfe wurden wieder angenommen, Kombinationen èn mas. Das war wieder das schöne Bild des KSC. 25 Minuten vor Schluss Schrecksekunde beim SCP. Einen Volleyschuss von Seitz, konnte der Schlussmann der Pfullendorfer gerade noch so über die Latte lenken.
Danach wechselte Trainer Kuntz aus. Für den gut spielenden Heinzen kam, der aus Offenbach gekommene, Daniel Graf in die Partie. Und eben dieser Graf hatte drei Minuten später seinen ersten Auftritt. Nach einem Steilpass des Karlsruher Mittelfeld-Regiseurs Weis, stand der Ex-Offenbacher frei vor Torhüter Kronenberg und schob unbedrängt aus 7 Metern zum 2:0 für die Blauen ein. Die Entscheidung?? Weit gefehlt. Die Gäste zogen das Spieltempo nochmals an. Provozierten somit auch Fouls des Gegeners. In der 75.Minute gab es dann Freistoss für den SC Pfullendorf. Spezialist für solche Sachen ist Ivica Magdic. Der den Ball gekonnt unter die Latte zirkelte. Nur noch 2:1!! Die letzten Minuten gestalteten sich hektisch. Die Karlsruher bemüht den knappen Vorsprung zu halten, die Mannen um Trainer Frank Wormuth den Ausgleich zu erzielen. In der 90.Minute nochmal eine Chance für die Badener. Der inzwischen eingewechselte Ben Manga zielte mit einem Direktschuss aus 18 Metern haarscharf am SCP-Tor vorbei. Die KSC-Fans feierten schon ihre Mannschaft, da setzte Schiri Welz dem Spiel noch ein unrühmliches Ende. Platzverweis für den bereits Gelb verwarnten Jens Boehnke. Doch selbts dies trübte die Stimmung bei den Karlsruher Anhänger nicht. Denn wenig später war Schluss. Der KSC mit einem tollen Abschluss in diesem Jahr, die Pfullendorf hingegen müssen sich jetzt Gedanken machen, wie man am besten den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd realisieren kann. Für beide Mannschaften bietet die Winterpause willkommene Erholung. Wobei die KSC-Spieler etwas früher aus den Startlöchern kommen müssen. Denn die Kuntz-Truppe geht beim DFB-Hallenpokal 2001 in Stuttgart an den Start.
Der Liga-Betrieb beginnt wieder am 24.2.01.
Karlsruhe muss dann nämlich zu den heimstarken Elversbergern reisen.
ka-fans.de News Beitrag 1797 - Sonntag, 10.12.2000 um 00:05:43 Uhr

Bilder vom Spiel KSC - SC Pfullendorf

Bilder vom Spiel KSC - SC Pfullendorf, hier klicken!
KSC-Server News Beitrag 1796 - Samstag, 09.12.2000 um 22:39:42 Uhr

KSC - SC Pfullendorf: Endstand 2:1

KSC - Pfullendorf - Stimmen zum Spiel

Gästetrainer Frank Wormuth: "Wir sind ein gern
gesehener Gast überall wo wir hinkommen, denn
wir spielen gut und kriegen auf die Hucke. Aber im
Ernst: Meine Mannschaft hat gezeigt, dass
sie guten Fußball spielen kann, nur die Tormöglichkeiten
haben wir leider nicht genutzt."

KSC-Trainer Stefan Kuntz: "Mein Team hat aufopferungsvoll
gekämpft, jetzt freut sie sich auf die verdiente Pause.
Eine Bemerkung aber noch zum Rasen: Der entspricht weder
unserer Leistung noch unserem Tabellenstand.
Bei keinem Auswärtsspiel haben wir einen so schlechten
Platz vorgefunden."

Statistik:

Tore:
1:0 (5.) Dirk Fengler
2:0 (68.) Daniel Graf
2:1 (75.) Ivica Magdic

Einwechslungen:
KSC: 46. Fabus für Nagorny, 66. Graf für Heinzen,
80. Manga für Cetin
Pfullendorf: 65. Krause für Hagg, 80. Schnetzler für
Lindinger, 85. Demir für Topal

Gelb-Rote Karte: Jens Boehnke in der 88. Minute


Aufstellung:
KSC: Walter, Heinzen, Seitz, Zepek, Fengler, Nagorny,
Weis, Cetin, Boehnke, Birk, Rothenbach.
Auf der Bank: Hanko, Fabus, Graf, Manga, Rott.

SC Pfullendorf: Kronenberg, Topal, Hagg, Möhrle,
Knackmuß, Lindinger, Stehle, Schwartz, Magdic,
Barlecaj, Simon.
Auf der Bank: Krause, Schnetzler, Krämer, Slawig, Demir,
Backert, Kaczmarek.

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Assistenten: Michael Cucak, Andreas Weichert
Sport 1 News Beitrag 1795 - Samstag, 09.12.2000 um 22:35:45 Uhr

KSC überwintert als Tabellenführer

Fußball-Regionalligist Karlsruher SC überwintert als Tabellenführer. Die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz, der am Freitag seinen Vertrag bei den "Blau-Weißen" verlängert hatte, bescherte ihren Fans einen Tag später im letzten Spiel vor der Winterpause einen 2:1 (1:0)-Sieg über den SC Pfullendorf.
Vor 8 600 Zuschauern im Wildparkstadion erzielten Dirk Fengler (5.) und Daniel Graf (68.) die Tore für den Zweitliga-Absteiger. Den Gegentreffer für die Südbadener markierte Mivica Magdic (76.).

Nach 20 Spieltagen steuert der KSC mit 43 Punkten auf direktem Kurs zurück in den Profifußball. Dagegen muss der SC Pfullendorf nach der 10. Saisonniederlage mehr denn je um den Klassenverbleib bangen.

KSC begann schwungvoll

Auch ohne seine drei verletzten Stammkräfte Marco Grimm, Thijs Waterink und Theo Rus war der KSC gegen Pfullendorf zunächst Herr im eigenen Haus. Die Kuntz-Elf begann schwungvoll und ging schon früh in Führung. Nach dem ersten Eckstoß von Tobias Weis verlängerte Vitus Nagorny den Ball per Kopf, der aufgerückte Fengler drückte die Kugel im zweiten Versuch zum 1:0 über die Torlinie.

Nagorny hätte den Vorsprung ausbauen können, doch seinen Kopfball (31.) parierte Gästekeeper Andreas Kronenberg.

Gelb-Rote Karte für Boehnke

Im zweiten Durchgang machte dann Graf für die Platzherren alles klar. Nur 60 Sekunden nach seiner Einwechslung markierte der Ex- Offenbacher auf herrlichen Pass von Weis aus elf Metern das 2:0.

Die Pfullendorfer kamen durch Mivica Magdic Freistoßtor nur noch zum Ehrentreffer. Einziger Wermutstropfen beim erfolgreichen Jahresausklang für den KSC war die Gelb-Rote Karte in der Schlussminute gegen Jens Boehnke wegen wiederholten Foulspiels.
Kicker News Beitrag 1794 - Samstag, 09.12.2000 um 22:33:22 Uhr

Schweinfurt patzte gegen Erfurt

Am Freitag gewannen die "kleinen Löwen" zu Hause 3:1 gegen den Sechsten Elversberg. Der Traditionsverein Offenbach spielte gegen die Amateure des FC Bayern 1:1 remis. Damit sind die Kickers letzter der Tabelle.

Nachdem sich die Karlsruher gegen den SC Pfullendorf mit 2:1 durchsetzten, überwintern sie an der Tabellenspitze. Rot-Weiß Erfurt setzte sich überraschend beim Tabellenzweiten Schweinfurt mit 1:0 durch. Die 05er haben damit drei Punkte Rückstand auf den Herbstmeister, aber mit neun Zählern Vorsprung immer noch ein dickes Polster auf Trier. Die Eintracht verlor das Verfolgerduell bei Aalen mit 1:2.

Des Weiteren behielt Burghausen in Jena mit 2:1 die Oberhand, und die Partie Wehen gegen Regensburg endete torlos.

Am Sonntag will Mannheim in Stuttgart den dritten Tabellenplatz erklimmen. Außerdem findet das Duell Siegen gegen Darmstadt statt.

Freitag, 8. Dezember:

TSV 1860 München Amat. - Elversberg 3:1 (1:0)
Kickers Offenbach - Bayern München Amat. 1:1 (1:1)

Samstag, 9. Dezember:

Carl Zeiss Jena - Wacker Burghausen 1:2 (1:1)
Schweinfurt 05 - RW Erfurt 0:1 (0:0)
SV Wehen - Jahn Regensburg 0:0
VfR Aalen - Eintracht Trier 2:1 (1:0)
Karlsruher SC - SC Pfullendorf 2:1 (1:0)

Boulevard Baden News Beitrag 1793 - Samstag, 09.12.2000 um 22:31:14 Uhr

KSC: Kuntz und Cetin verlängern

Trainer Stefan Kuntz und Stürmer Aydin Cetin binden sich bis 2003 an den Karlsruher SC.

Karlsruhe. Der Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Karlsruher SC hat seinen Vertrag mit Trainer Stefan Kuntz vorzeitig verlängert. Kuntz unterschrieb am Freitag einen Kontrakt bis 2003. Schafft der KSC in dieser Saison den Aufstieg allerdings nicht, läuft der Vertrag nur ein weiteres Jahr, also bis 2002. Gleichzeitig wurde auch der Vertrag von Co-Trainer Frank Lelle für den gleichen Zeitraum verlängert. „Das Präsidium ist der Meinung, dass die beiden sehr gute Arbeit beim KSC machen, deshalb war es für uns keine Frage die Verträge zu verlängern”, so KSC-Präsident Detlef Dietrich. Damit kann sich Stefan Kuntz jetzt voll auf das Saisonziel konzentrieren.

Längerfristig an den Verein gebunden hat sich auch Stürmer Aydin Cetin. Sein Vertrag läuft ebenfalls bis 2003 aus.
Boulevard Baden News Beitrag 1792 - Samstag, 09.12.2000 um 22:30:33 Uhr

Vorzeitige Bescherung im Wildpark - KSC schlägt SCP 2:1

Karlsruhe. Einen mühevollen 2:1-Arbeitssieg brachte der KSC gestern vor 8.600 Zuschauern im Wildpark über die Bühne. Das Ergebnis interessierte jedoch weit weniger als die eindrucksvolle Bilanz, welche die Kuntz-Elf in der Regionalliga-Vorrunde auf die Beine stellte. Nachdem alle Mitkonkurrenten gestern patzten, weisen die Blau-Weißen bereits zwölf Punkte (!) Abstand auf einen Nichtaufstiegsplatz auf.

Der Präsident sah's mit Zufriedenheit. „Wir wollten vorne mitspielen. Dieses Ziel haben wir erreicht. Die Leistung des gesamten Teams ist sensationell. Mit dem selben Elan wollen wir freilich auch nach der Winterpause agieren”, so Detlef Dietrich nach Spielende. Dass der KSC-Präsident so strahlen durfte, war vor allem dem Auftritt von Daniel Graf zu verdanken. In der 65. Minute eingewechselt und somit kaum drei Minuten auf dem Platz, versenkte der Ex-Offenbacher die Kugel nach einem Traumpass seines Kollegen aus früheren Lauterer Zeiten - Tobias Weis - zum 2:0 in den Pfullendorfer Maschen. Als Matchwinner sah sich der sympathische Goalgetter dennoch nicht. „Die ganze Mannschaft hat super gekämpft. Aber klar ist das ein schönes Gefühl. Mit dem Tobias Weis verstehe ich mich halt blind”, freute sich Graf wie ein Schneekönig.

Dem vorangegangen war jedoch eine zähe gute Stunde. Zwar hatten die Hausherren nach einem Fengler-Abstauber zum 1:0 (nach hervorragender Kopfballvorarbeit von Vitus Nagorny) einen Auftakt nach Maß (5.). Mehr Sicherheit konnten die Blau-Weißen aus dem Führungstreffer jedoch nicht ziehen. Die umformierte Defensive mit Waterink-Stellvertreter Zepek, Heinzen und Rothenbach hatte so ihre liebe Mühe. Cetin, Heinzen sowie ein glänzender Flugkopfball von Nagorny hätten das Ergebnis Mitte der ersten Hälfte zugunsten der Hausherrn zwar in die Höhe schrauben können. Aber auch die Pfullendorfer zeigten, dass sie Fußball spielen können - und wie. Anfangs noch gefällig, aber harmlos, später immer mutiger und mit einigen guten Torgelegenheiten.

Der Spitzenreiter agierte in dieser Phase viel zu passiv, ohne echte ordnende Hand im Mittelfeld. Das Tabellenkellerkind vom Bodensee dagegen kontrollierte immer stärker die Partie. KSC-Coach Kuntz nach Schlußpfiff: „Es ist doch nicht so einfach, drei wichtige Akteure zu ersetzen, ohne dass unser Spiel an Substanz verliert. Meine Mannschaft hat gut gekämpft, aber die Jungs freuen sich auch auf die Pause.”Dabei hätte Michael Zepek (61.), als er völlig frei stand und das Leder in den Abendhimmel drosch, schon alles klar machen können. Er hatte jedoch ebensowenig Glück wie Holger Seitz, der mit einem fulminanten Schuss in SCP-Keeper Kronenberg seinen Meister fand. Als Magdic mit einem kuriosen Freistoß-Treffer (75.) den Anschluss schaffte, war die Partie wieder offen - insbesondere, als Boehnke mit seinem überharten Einsatz (88./Gelb-Rot) seine Elf unnötig schwächte.Umso größer war die Erleichterung, als Referee Welz abpfiff. Dann der gebannte Blick auf die Anzeigentafel: Schweinfurt verloren, Trier verloren - vorzeitige Bescherung im Wildpark... Volker Knopf
KA-NEWS News Beitrag 1791 - Samstag, 09.12.2000 um 22:28:54 Uhr

KSC als Spitzenreiter in die Winterpause

Karlsruher nach 2:1 Arbeitssieg weiter Tabellenführer

Karlsruhe - Bei frühlingshaftem Wetter sahen am heutigen Samstag 8.700 Zuschauer einen letztendlich verdienten 2:1 Sieg des Karlsruher SC über den Tabellensechzehnten SC Pfullendorf. Dank des Sieges und der gleichzeitigen 0:1 Niederlage des Verfolgers FC Schweinfurt gegen RW Erfurt geht der KSC nun als Tabellenführer der Regionalliga Süd mit drei Punkten Vorsprung in die verdiente Winterpause.

Pfullendorf begann schon in den ersten Minuten ein druckvolles Spiel und zeigte sich von Anfang an als ernstzunehmender Gegner. Dennoch nutzten die Karlsruher dann ihre erste größere Chance in der fünften Spielminute. Als nach einer Ecke von Tobias Weis ein Durcheinander vor dem gegnerischen Tor entstand, konnte ein Pfullendorfer Abwehrspieler zuerst noch mit dem Kopf klären. Der Ball kam dann aber zu Dirk Fengler, der ihn umgehend zum frühen Führungstor verwandelte. Fortan spielten die Gäste aber noch stärker auf, und die Karlsruher mussten ein hohes Pensum an Laufarbeit leisten, um den Ausgleich zu verhindern. Im Mittelfeld spielte der Gegner ebenbürtig und erarbeitete sich auch zahlreiche Eckbälle. Allerdings zeigte sich der Gegner bei der Ausnutzung seiner Chancen eher schwach.

Aber auch der KSC hatte seine Gelegenheiten, als sich zum Beispiel Aydin Cetin (er verlängerte heute seinen Vertrag bis 2003) in der 25. Spielminute frei lief und aus circa achtzehn Metern auf das Gehäuse von Pfullendorfs Torwart Andreas Kronenberg abzog, aber nicht zum Erfolg kam. Auch Stürmer Vitus Nagorny vergab in der 31. Minute eine Riesenchance, als er von Cetin frei vor dem Tor stehend angespielt wurde, den Ball dann aber rechts am Tor vorbei schoss.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schwörten sich die Gäste auf dem Platz wie ein Football-Team ein. Doch nun fanden die Gastgeber wieder deutlicher zu ihrem Spiel und konnten die durch die Verletzungen von drei Stammspielern notwendig gewordene Umstrukturierung im Team besser abdecken. Aufopferungsvoll kämpfend und mit individuellen Großeinsätzen, wie zum Beispiel von Tobias Weis, bestimmten dann die Karlsruher die zweite Spielhälfte deutlich. So scheiterten Michael Zepek und Holger Seitz bei sehr gut herausgespielten Möglichkeiten am gegnerischen Torwart. In der 68. Spielminute erzielte dann der für Werner Heinzen gerade ins Spiel gekommene Daniel Graf nach gutem Anspiel von Weis mit einem Flachschuss aus zehn Metern das 2:0 für die Karlsruher.

Die Gäste blieben jedoch weiter wach und hatten einige gute Konter zu verzeichnen. In der 75. Spielminute kamen sie dann durch einen sehenswerten Freistoss von Mivica Magdic zum 2:1 Anschlusstreffer. In der letzten Viertelstunde wurde das Spiel etwas härter und Pfullendorf bemühte sich leidenschaftlich aber vergebens um den Ausgleich. Der Karlsruher Jens Boehnke, der eine gute Leistung gezeigt hatte, musste dann in der letzten Spielminute nach einer Gelb-roten-Karte noch den Platz verlassen, bevor die Karlsruher Spieler letztendlich verdient als Sieger den doch sehr ramponierten Rasen verließen.

Im Anschluss an die Partie gratulierte Pfullendorfs Trainer Frank Wormuth dem KSC zum Sieg, lobte aber zurecht die ansehnliche Leistung seiner Mannschaft, die über weite Strecken gut mithalten konnte. Dem konnte sich KSC-Trainer Stefan Kuntz nur anschließen. Er hatte im Spiel erkannt, dass es doch einige Schwierigkeiten machte, drei Stammspieler zu ersetzen. Kuntz war glücklich über den psychischen Vorteil, den seine Spieler jetzt in der Winterpause an der Tabellenspitze genießen können. Dennoch weiß der Karlsruher Coach, dass noch viele nervenaufreibende Spiele stattfinden werden, bis hoffentlich am Ende der Saison "sein Grinsen bis hinter die Ohren geht." (pab)
KA-NEWS News Beitrag 1790 - Samstag, 09.12.2000 um 13:19:49 Uhr

KSC will mit Sieg das Jahr 2000 beenden

Karlsruhe - Beim morgigen Heimspiel des Karlsruher SC gegen den Tabellensechzehnten SC Pfullendorf ( Anpfiff 15 Uhr), muss Trainer Stefan Kuntz die Aufstellung auf wahrscheinlich vier Positionen verändern. Marco Grimm, Thijs Waterink und Theo Rus fallen aufgrund ihrer Verletzungen definitiv aus. Auch der Einsatz von Jens Boehnke ist aufgrund seiner Innenbandprobleme eher unwahrscheinlich. Dadurch würden, so Trainer Kuntz, andere die Chance erhalten, von Anfang an aufzulaufen.

Diese Woche hat der Coach des KSC mit seinen Spielern kräfteschonend trainiert, damit sie beim morgigen Spiel ihre Konstanz aufzeigen können. Dem Gegner zollt Stefan Kuntz Respekt - die Pfullendorfer lassen nach Ansicht des Trainers in der letzten Zeit einen Aufwärtstrend erkennen. Sein Wunsch für das Spiel ist unbedingt ein Sieg, um den Neun-Punkte-Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz zu halten und um das Jahr 2000 als Tabellenführer abzuschließen.

Zum Ausklang des Jahres fährt die KSC-Mannschaft dann vom kommenden Sonntag bis Donnerstag zu einem Regenerationsaufenthalt nach Garmisch-Partenkirchen. Spieler, die nach der kräftezehrenden Hinrunde etwas angeschlagen sind, sollen dort wieder aufgebaut werden.

Vor allem soll die Reise aber dem Mannschaftsgefühl dienen, in dem endlich Zeit für persönliche Gespräche sein wird und wo die Verarbeitung der bisherigen Spielzeit im Vordergrund steht. Daher sind Aktivitäten außerhalb des Fußballs geplant und die Kicker dürfen sich schon jetzt auf so außergewöhnliches wie Eishockey, Aerobic, Spinning, Bowling und auf einen gemütlichen Hüttenabend freuen. (pab)
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