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KA-FANS News - Einträge 1781 - 1790


Boulevard Baden News Beitrag 1769 - Sonntag, 03.12.2000 um 12:37:57 Uhr

KSC rettet glücklichen Punkt gegen kleine Löwen

Weis-Elfmeter in der Schlußminute / Ollhoff zog bei 1860 die Fäden

Karlsruhe. Gottseidank ist bald Winterpause, wird sich mancher der 8000 Zuschauer im Wildpark gedacht haben. Denn wie die „kleinen Löwen” den Haus-herren gestern ihre Grenzen aufzeigten, war schon beeindruckend. Von der Souveränität, die den KSC die gesamte Runde auszeichnete, war nichts mehr zu spüren. Ein Elfmeter in der Schlußminute rettete den Badenern am Ende beim 1:1-Remis einen mehr als glücklichen Punktgewinn.

Karlsruhe. Die Abwehr ein Torso, das Mittelfeld nicht existent, der Sturm ein laues Lüftchen - so präsentierten sich die Blau-Weißen gegen die überraschend stark auftrumpfenden Münchner Löwen. Bei den Gästen führte ein alter Bekannter Regie: Thomas Ollhoff, Ex-Kapitän der KSC-Amateure - und der machte seine Sache mehr als gut. Entsprechend groß war sein Ärger über die entgangenen Zähler: „Wir sind im Endeffekt selber schuld, dass wir hier nicht gewonnen haben. Das Ding müssen wir ganz klar nach Hause fahren. Außerdem hat der Schiedsrichter nicht gerade für uns gepfiffen”, sagte der verärgerte Heimkehrer an alte Stätte. Sein Kollege Danny Fuchs (siehe untenstehender Artikel) war ebenfalls kaum zu bremsen. „Der Platzverweis war lächerlich, genauso wie der Elfmeter. Wir müssen hier drei Punkte holen.”

Doch der Reihe nach: Der KSC begann völlig verunsichert, die Löwen mit dem richtigen Biss. Schon nach 13 Minuten hätten die Münchner in Führung gehen können, Bernhardt schob jedoch knapp am Kasten vorbei. Auch in der Folgezeit stellten die agilen 60er mit einigen klugen Pässen die gesamte KSC-Defensive (bei der Marco Grimm wegen Haarriss fehlte) vor fast unlösbare Probleme. Was sich schon abzeichnete, setzte dann Aygun in die Tat um. Einen hervorragend getimten Paß von Ollhoff spitztelte er zum 1:0 für die Gäste in die Maschen (21). Wer dachte, die Hausherrn würden nun aufwachen, sah sich getäuscht. Ein Weis-Freistoß (25.) war die einzige zaghafte Chance - erst kurz vor der Halbzeit machte der Regionalliga-Tabellenführer etwas mehr Dampf: Nagorny, Weis und Waterink kamen zu halbwegs guten Einschussmöglichkeiten. Torerfolge? Fehlanzeige. Die Löwen fanden schnell das richtige Gegenmittel, machten die Räume eng, und schon waren die Blau-Weißen mit ihrem Latein am Ende.

Auch in der Defensive zeigten die Badener bisher unbekannte Schwächen: Insbesondere „Bruder Leichtfuß” Boehnke durfte sich bei Carsten Birk bedanken - er rettete auf der Linie - , dass sein Patzer (37.) im eigenen Strafraum nicht bestraft wurde.
Auch in Hälfte zwei übernahm wiederum die Gäste-Elf das Kommando: Ollhoff hatte die Chance zum 2:0 auf dem Fuß (48.), verzog jedoch knapp. Die bestens organisierte Abwehr der Müncher dagegen hatte nur wenig Mühe mit den konzeptlos vorgetragenen Angriffen der Hausherrn. Selbst in Unterzahl (Bernhardt sah Gelb-Rot/64. wegen Reklamierens) ging kaum Gefahr von der KSC-Offensive aus.

Erst Thijs Waterink , der nach einem glänzenden Doppelpass (75.) am starken 1860-Keeper Keller scheiterte sowie Daniel Graf, der völlig freistehend verzog (80.), leiteten die Schlussoffensive der Hausherrn ein. Allerdings nutzten die Löwen immer wieder die Räume mit klug vorgetragenen Kontern: So hatten Weller (81.) und Fuchs (87.) hundertprozentige Chancen auf dem Fuß, die jedoch einmal im Abendhimmel und einmal beim glänzend reagierenden Thomas Walter endeten. Nach einigem Tohuwabohu im Münchner Strafraum kam schließlich Aydin Cetin zu Fall (90.), Referee Palilla zeigte auf den Punkt - und Tobias Weis behielt die Nerven. Der Wildpark tobte. Ein Grund für KSC-Vize Merkel, den Punkt als „ganz wichtigen Sieg für die Moral” zu werten. Chefcoach Kuntz begab sich derweil auf Spurensuche für die mangelhafte Leistung seiner Elf. „Uns hat ganz klar noch die schwere Pokalpartie in Magdeburg in den Knochen gesteckt. Die erste halbe Stunde ging deswegen wenig. Aber die Truppe hat fantastisch gekämpft. Deshalb bin ich mit dem Punkt zufrieden.” Gegen die baldige Pause hat aber auch Kuntz nichts einzuwenden. „Die Beine werden langsam immer schwerer, die Pause uns gut tun.” Volker Knopf
KA-NEWS News Beitrag 1768 - Sonntag, 03.12.2000 um 12:37:03 Uhr

KSC: Weiße Weste knapp gerettet

Last-Minute-Elfer von Tobias Weis

Karlsruhe - 8.000 Zuschauer sahen heute im Wildparkstadion einen Karlsruher SC, der gegen die Amateure vom 1860 München auf eigenem Platz diesmal nicht seiner Favoritenrolle gerecht wurde und erst in der Nachspielzeit einen Punkt rettete. Die Mannschaft von Stefan Kuntz arbeitete hart, hatte aber in den Münchnern einen ebenbürtigen Gegner.

Der KSC begann in den ersten fünf Minuten druckvoll. Die Mannschaft wollte offensichtlich schnell die Rollen verteilen. Aber die Münchner Elf fand bald ins Spiel und erwies sich als "schwere Aufgabe" für den Tabellenführer. Die Sechziger machten bald viel Druck und es gab Chancen auf beiden Seiten. Eine Riesengelegenheit verpasste der Gegner in der 20. Spielminute, als der Karlsruher Torwart Thomas Walter sein Gehäuse bei einem Angriff sehr weit verließ und es den Münchnern nicht gelang, den Ball ins leere Tor einzuschießen. Der Schuss verfehlte um einen knappen Meter das Tor.

In der 20. Minute führte der Ex-Karlsruher Thomas Ollhof dann nach einem Foul der KSC-Abwehr einen Freistoss aus, der nach Gerangel im Strafraum wieder zu ihm zurück kam. Diesmal flankte er dann zum vor dem Tor stehenden Necat Aygün, der sich diese Gelegenheit zum 1:0 nicht entgehen ließ. In der 23. Spielminute setzte der KSC Spezialist Tobias Weis nach einem Foul von Aygün an Aydin Cetin einen sehenswerten Schuss auf das Münchner Tor, aber deren Torwart Axel Keller reagierte glänzend. Das Spiel wurde dann zunehmend turbulenter und vom Gegner auch mit einiger Härte geführt. Während die Karlsruher versuchten, den Ausgleich zu erzielen, kamen die Münchner noch mit einigen gefährlichen Kontern vor das Gehäuse von Thomas Walter.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigten sich die Gäste in sehr guter Form und spielten weiter frech auf. Der KSC versuchte den Druck zu verstärken, kam aber trotz sehenswerter Aktionen zu keinem zählbaren Ergebnis. Oft wurden im Strafraum gute Chancen vergeben. Nach wie vor blieben vor allem die Konter der Münchner sehr gefährlich. Es gab Situationen, bei denen sie durchaus einen zweiten Treffer hätten erzielen können. Nach einem Foulspiel sah dann der Münchner Stefan Bernhardt in der 62. Minute von Schiedsrichter Guiseppe Palilla die rote Karte.

Obwohl die Gäste weiterhin aufopferungsvoll kämpften kam der KSC nun immer besser in Fahrt. In den letzten 30 Spielminuten setzten die Mannen von Trainer Stefan Kuntz alles daran, die drohende Niederlage zu verhindern, konnten aber trotz ihrer Überlegenheit in der Schlussphase den Ball einfach nicht ins Tor bringen. Dabei konnte auch Daniel Graf eine sichere Chance, nachdem er nach Anspiel von Theo Rus frei vor dem gegnerischen Tor stand, nicht verwerten. Martin Fabus scheiterte nach Zuspiel von Carsten Birk am guten Münchner Torhüter Keller.

Zu Gute kam den Karlsruhern die Nachspielzeit. Nachdem Aydin Cetin durch Foulspiel im Strafraum zum Fall kam konnte Tobias Weis den darauffolgenden Elfmeter sicher zum 1:1 verwandeln.

Im Anschluss an die Partie zeigte sich Gästetrainer Hartmut Schade mit der Leistung und dem aufopferungsvollen Kampf seiner Mannschaft sehr zufrieden und meinte, das seine Team bewiesen habe, "in dieser Liga mitspielen zu können." Auch KSC-Spieler Dirk Fengler sprach der Mannschaft von 1860 eine starke Leistung zu. Mit dem einen Punkt war letztendlich KSC-Trainer Stefan Kuntz nach diesem Spielverlauf zufrieden. Kuntz sah bei seinen Spielern, dass das dramatische Magdeburgspiel noch nicht ganz aus den Köpfen war, lobte aber deren Charakter. Er zitierte den Karlsruher Akteur Jens Boehnke mit den Worten: "Trainer, ich bin nur noch ein einziger Schmerz". (pab)
Boulevard Baden News Beitrag 1767 - Freitag, 01.12.2000 um 21:00:11 Uhr

KSC in Stuttgart dabei

Karlsruhe/Stuttgart. Fußball-Regionalligist Karlsruher SC tritt am 6. und 7. Januar beim Qualifikationsturnier um den DFB-Hallen-Pokal in Stuttgart an. Gegner in der Hans-Martin-Schleyer-Halle sind die Bundesligisten Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, 1. FC Kaiserslautern, der TSV 1860 München, die SpVgg Unterhaching und Gastgeber VfB Stuttgart sowie aus der zweiten Liga der FSV Mainz 05, der SSV Reutlingen, die Stuttgarter Kickers, SSV Ulm und der 1. FC Saarbrücken. Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich für das Finale am 13./14. Januar in Dortmund. (mag)
Boulevard Baden News Beitrag 1766 - Freitag, 01.12.2000 um 20:59:47 Uhr

KSC feuert Ede Becker

Coach der Oberliga-Mannschaft muss den Hut nehmen

Karlsruhe. Edmund Becker ist ab sofort nicht mehr Trainer der Oberligamannschaft des Karlsruher SC. In einer Pressemitteilung heißt es, dass das Präsidium nach den KSC II-Leistungen der Vorrunde zu der Überzeugung gekommen sei, dass Nachwuchskoordinator Marco Pezzaiuoli die Gesamtkonzeption des Clubs besser umsetzen könne. Der 32-Jährige übernimmt ab sofort die Verantwortung für die zweite Mannschaft und bleibt gleichzeitig Co-Trainer der ersten Mannschaft.
Der KSC kämpft derzeit mit 15 Punkten um den Klassenerhalt und ist Vorletzter.

Becker hielt vor seiner Trainer-Karriere in den Jahren 1980 bis 85 insgesamt 94 Mal die „Knochen” für die KSC-Profis hin. In seiner aktiven KSC-Laufbahn erzielte er neun Treffer. Nach Informationen von www.boulevard-baden.de hat Becker eigentlich noch einen Vertrag bis 2002. (mag/cal)
KA-NEWS News Beitrag 1765 - Freitag, 01.12.2000 um 20:56:28 Uhr

KSC: Die weiße Weste verteidigen

Die Gegner des KSC beim Hallenturnier in Stuttgart stehen fest

Karlsruhe - Der Karlsruher SC will in den verbliebenen Heimspielen vor der Winterpause gegen 1860 München und den SC Pfullendorf seine Spitzenposition in der Regionalliga Süd festigen. KSC-Trainer Stefan Kuntz erklärte heute, er wolle "mit viel Konzentration und eigener Stärke die weiße Weste zu Hause verteidigen. Beim morgigen Spiel gegen die Münchner wird nur Kapitän Marco Grimm wegen Verletzung ausfallen.

Das Magdeburgspiel hing den Spielern etwas nach, so Kuntz weiter, er habe daher einige aufbauende Gespräche geführt. Die kommenden Gegner seien alle schwere Brocken - trotz ihrer schlechten Tabellensituation. Die KSC-Verantwortlichen erwarten beim morgigen Spiel 6.000 bis 10.000 Zuschauer.

Für die KSC-Fans gibt es am Samstag wieder einen Service der KVV. Ab 13.30 Uhr pendeln Busse ab dem Durlacher- und Mühlbuger Tor zum Wildparkstadion. Die Busse fahren alle zehn Minuten bis zum Spielbeginn um 15 Uhr.

Inzwischen stehen auch die Gegner des KSC beim Qualifikationsturnier am 6. und 7. Januar um den DFB-Hallen-Pokal in Stuttgart fest. Neben dem KSC spielen in der Hans-Martin-Schleyer-Halle die Bundesligisten Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, 1. FC Kaiserslautern, der TSV 1860 München, die SpVgg Unterhaching und Gastgeber VfB Stuttgart sowie aus der zweiten Liga der FSV Mainz 05, der SSV Reutlingen, die Stuttgarter Kickers, SSV Ulm und der 1. FC Saarbrücken. Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich für das Finale am 13./14. Januar in Dortmund. (ano)
Boulevard Baden News Beitrag 1764 - Freitag, 01.12.2000 um 20:55:41 Uhr

Ohne Grimm gegen München

Am Samstag empfängt der KSC die Amateure des TSV 1846

Karlsruhe. Beim Fußball-Regionallisten Karlsruher SC hat man die Pokal-Pleite gegen Magdeburg noch längst nicht zu den Akten gelegt. Vor dem Heimspiel am Samstag, 15 Uhr, gegen die Amateure des TSV 1846 München, haben Verantwortliche und Spieler die Partie noch einmal genau analysiert. „Wir müssen die Fehlerquellen minimieren”, will Coach Stefan Kuntz aus der Niederlage lernen. Aber auch Positives gewinnt Kuntz auch Tage nach der unglücklichen Niederlage ab. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und daran wollen wir gegen 1860 München anknüpfen.”

Verletzungsbedingt muss der Ex-Europameister auf Kapitän Marco Grimm (28) verzichten, der zog sich nämlich beim Spiel in Magdeburg einen Haarriss an der Knöchelaußenspitze des rechten Fußes zu und kann erst im nächsten Jahr wieder ins Geschehen eingreifen. Gegen den TSV rechnet die KSC-Führungsetage mit rund 8.000 bis 10.000 Zuschauern. Übrigens gibt es am Samstag ein Wiedersehen mit dem ehemaligen KSC-II-Spieler Thomas Ollhoff. (cal)
KSC-Server News Beitrag 1763 - Donnerstag, 30.11.2000 um 16:28:43 Uhr

KSC trennt sich mit sofortiger Wirkung von Edmund Becker

Edmund Becker ist ab sofort nicht mehr Trainer der Oberligamannschaft des Karlsruher SC. Das Präsidium kam in seiner Vorrundenbilanz zu der Überzeugung, dass Nachwuchskoordinator Marco Pezzaiuoli die Gesamtkonzeption des Clubs besser umsetzen kann. Der 32-Jährige übernimmt ab sofort die Verantwortung für die zweite Mannschaft und bleibt gleichzeitig Co-Trainer der ersten Mannschaft.






ka-fans.de News Beitrag 1762 - Donnerstag, 30.11.2000 um 14:54:03 Uhr

KSC: Mehr als Fußball


Foto (c) 2000 by ka-fans

(ka-fans/ph) Ab sofort startet die "Weitspringerin des Jahrhunderts", Heike Drechsler, für den Karlsruher Sportclub. In den nächsten zwei Jahren wird sie als aktive Sportlerin die Farben des KSC bei Leichtatletik Events vertreten.

Nach ihrer aktiven Zeit wird die mehrfache Weltmeister- und Olympiasiegerin als Sportmangerin in den Management Bereich des KSC wechseln. Dort soll sie für den Bereich der Leichtatletik und für die Förderung des Jugendkonzeptes im Bereich der Leitatletik beim KSC tätig sein. Der Entschluss zum KSC zu wechseln viel auch deshalb, da Heike Drechsler bereits seit 4 Jahren in Karlsruhe lebt und hier auch ihren Lebensmittelpunkt sieht.

KSC Vize Präsident Martin Lenz war hoch erfreut, daß es dem KSc gelungen war , innerhalb von zehn Tagen die Verpflichtung von Heike Drechsler zu realisieren. Dabei betonte er ausdrüklich, daß die Vorbildfunktion, das Engagament und die Ideen von Heike Drechsler im Bereich der Jugendarbeit auf der selben Welle lägen, wie die des KSC. Mann hofft mit Hilfe der Gallionsfigur Heike Drechsler, die Karlsruher Leichtatletik, die auf eine lange, glorreiche Tradition zurückblicken kann, wieder für die Jugend attraktiv zu machen. Dabei denkt man an einen Zeitraum von mehreren Jahren um diese Entwicklung dann auch in Ergebnissen sichtbar werden zu lassen. Auch eine intensive Zusammenarbeit mit der LG Karlsruhe soll in diesem Zusammenhang angestrebt werden.
ka-fans.de News Beitrag 1761 - Donnerstag, 30.11.2000 um 12:25:45 Uhr

Einladung an alle Webmaster von Fanclub- und Fanseiten über den KSC !

Wir möchten uns gerne am 2.12.2000 um 10.30 Uhr mit Euch in der Sportgaststätte Germania hinter dem Wildparkstadion treffen.

Thema des Treffens :
1. Vorstellung der Online Fanbetreuung
2. Vorstellen des Intenetauftrittes Fanworld (www.ka-fans.de) und Pläne
3. Kooperationmöglichkeiten zwischen der Fanworld und anderen Seiten
4. Spielregeln für Internetseiten über dern KSC
5. Allgemeines

Über Euer kommen würde wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen Peter Heim und Michael Weber / KSC Online Fanbetreuung

Bitte gebt uns bis spätestens Freitag Nachmittag bescheid ob Ihr kommen werdet !


E-Mail: elch@ka-fans.de


- Bremer Nachrichten News Beitrag 1760 - Donnerstag, 30.11.2000 um 12:09:50 Uhr

Gegen Bayern war es leichter

Magdeburg wünscht sich wieder einen prominenten Gegner

Magdeburg (dpa). Der unerwartete Triumphzug des kleinen 1. FC Magdeburg durch die Reihen der Fußball-Schwergewichte geht weiter. Das 5:3 nach Verlängerung gegen den Karlsruher SC am Ende einer Nervenschlacht ist für den Viertligisten bare Münze wert. Nach bereits sicheren mehr als zwei Millionen Mark lässt der Traum vom DFB-Pokal die unerschrockenen Magdeburger nach den Sternen greifen und am Sonnabend bei der Viertelfinal-Auslosung auf einen lukrativen Gegner hoffen. Auf gar keinen Fall soll es mit dem 1. FC Union Berlin wieder so ein spiel- und kampfstarker Regionalligist wie der KSC sein. "Für die Nerven ist das nichts. Gegen Bayern war es leichter", meinte Trainer Eberhard Vogel.
Sichtlich ausgelaugt fiel es dem 57-Jährigen schwer, seine Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen. "Wir sind nochmal zurückgekommen, als wir schon ausgeschieden waren", verdeutlichte Vogel die Anspannung. Doch an Erholung ist nicht zu denken: Wegen des Viertelfinal-Termins 19./20. Dezember muss er seinen Dubai-Urlaub stornieren.

Mit einer Energieleistung hat der Europapokalsieger von 1974 den Spitzenreiter der Regionalliga Süd niedergerungen. Drei Mal machten Vogels "Helden" einen Rückstand wett. Petr Maslej (33., 77.) und Dirk Hannemann (90.) glichen jeweils die Karlsruher Führung durch Marco Grimm (18.), Tobias Weis (44./Foulelfmeter) und Vitus Nagorny (78.) aus.

In der Verlängerung erzielte der eingewechselte Ronny Scholze die erste Magdeburger Führung. Und als David Mydlo dann kurz vor dem Schlusspfiff zum umjubelten 5:3 ins leere Tor des Karlsruher SC schoss, stand fest, dass nach dem 1. FC Köln (2:5) und dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München (3:5 n. E.) auch die Badener die mit 8629 Zuschauern gefüllte Pokal-Festung Ernst-Grube-Stadion geschlagen verlassen.

"Es war ein ansehnlicher Pokal-Fight, wie die Zuschauer es sich wünschen. Ich als Trainer der unterlegenen Mannschaft nicht", erklärte KSC-Coach Stefan Kuntz. Der sehr gefasst wirkende Ex-Nationalspieler vermied es, seine Mannschaft zu schelten. Dabei hatte sie in dem einen Spiel gleich fünf Gegentore kassiert, während es in 18 Regionalliga-Partien zuvor insgesamt nur sieben waren. "Konzentrationsfehler in der engeren Abwehr" machte der 38-Jährige dafür verantwortlich. "Das führt bei der Klasse des Gegners zu Toren", lobte er die Magdeburger. Sein Team sieht Kuntz im Regionalliga-Alltag nun vor "eine Bewährungsprobe" gestellt: "Ob dies ein Rückschlag war, werden wir sehen, wie wir die letzten beiden Spiele bestehen."
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