Zur KA-FANS Startseite
[Zurück]
KSC-NEWS Archiv
[Vorwärts]
KA-FANS News - Einträge 1771 - 1780


ka-fans.de News Beitrag 1759 - Mittwoch, 29.11.2000 um 15:31:31 Uhr

Bilder von der Liveübertragung (Magdeburg - KSC) aus dem Wildpark

Bilder vom DFB Pokal: Magdeburg KSC (Liveübertragung im Wildpark)
Rheinzeitung News Beitrag 1758 - Dienstag, 28.11.2000 um 23:13:01 Uhr

Union Berlin, 1. FC Magdeburg und MSV Duisburg im Viertelfinale

Hamburg (dpa) - Union Berlin, der 1. FC Magdeburg und der MSV Duisburg haben als erste Teams das Viertelfinale des DFB- Pokalwettbewerbs erreicht. Regionalligist Union besiegte am Dienstag zum Auftakt der Runde der letzten 16 Teams den Zweitligisten SSV Ulm mit 4:2 (2:1). Oberligist 1. FC Magdeburg gewann nach Verlängerung mit 5:3 (3:3, 1:2) gegen den Süd-Regionallisten Karlsruher SC und sorgte damit ebenso für eine Überraschung wie der MSV Duisburg. Der Zweitligist von der Wedau setzte sich beim Bundesligisten VfL Wolfsburg im Elfmeterschießen mit 4:3 durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 0:0, nach Verlängerung 1:1 gestanden.
Rheinzeitung News Beitrag 1757 - Dienstag, 28.11.2000 um 23:08:12 Uhr

Mannschaften und Statistik zum Spiel 1. FC Magdeburg - Karlsruher SC

1. FC Magdeburg - Karlsruher SC 5:3 (3:3, 1:2) n.V.

1. FC Magdeburg: Dreszer - Schmidt - Prest (46. Golombek), Rozgonyi - Zentrich (61. Scholze), Maslej, Holz, Zani, Hannemann - Ivanovic (75. Quadri), Mydlo

Karlsruher SC: Walter - Grimm, Waterink, Zepek - Fengler, Rus (103. Graf), Seitz (82. Birk), Weis, Boehnke - Nagorny, Cetin (103. Fabus)

Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen) - Zuschauer: 8 629

Tore: 0:1 Grimm (18.), 1:1 Maslej (33.), 1:2 Weis (44./Foulelfmeter), 2:2 Maslej (77.), 2:3 Nagorny (78.), 3:3 Hannemann (90.), 4:3 Scholze (95.), 5:3 Mydlo (119.)

Gelbe Karten: Maslej, Hannemann, Dreszer, Ivanovic, Mydlo, Golombek / Waterink, Boehnke

Gelb-Rote Karte: Golombek (120.) wiederholtes Foulspiel

Beste Spieler: Maslej, Schmidt, Hannemann / Waterink, Grimm
Rheinzeitung News Beitrag 1756 - Dienstag, 28.11.2000 um 23:07:29 Uhr

Oberligist Magdeburg setzt Höhenflug fort: 5:3 gegen Karlsruhe Von Martin Kloth, dpa

Magdeburg (dpa) - Der 1. FC Magdeburg setzt seinen Höhenflug im DFB-Pokal fort. Durch einen überraschenden 5:3 (3:3, 1:2)-Erfolg nach Verlängerung im Achtelfinale über den Karlsruher SC zog der einzige im Wettbewerb verbliebene Fußball-Oberligist am Dienstagabend in die Runde der letzten acht Mannschaften ein. Vor 8.629 Zuschauern im heimischen Ernst-Grube-Stadion erzielten Petr Maslej (33., 77.), Dirk Hannemann (90.) sowie Ronny Scholze (95.) und David Mydlo (119.) in der Verlängerung die Treffer für die Magdeburger, die in den beiden Runden zuvor den 1. FC Köln und den deutschen Rekordmeister FC Bayern München ausgeschaltet hatten.

Für den Tabellenführer der Regionalliga Süd aus Baden trafen Marco Grimm (18.), Tobias Weis (44.) per Foulelfmeter und Vitus Nagorny (78.). Nach den bisherigen Einnahmen von rund 1,5 Millionen Mark aus dem Pokal winkt dem 1. FC Magdeburg im Viertelfinale (19./20. Dezember) ein erneuter Geldsegen.

Obwohl der gastgebende Außenseiter ohne vier Stammspieler auskommen musste, war von Beginn an kein Klassenunterschied zu erkennen. Allerdings fand der FCM vor allem in der Abwehr nur langsam zu einem organisierten Spiel. Erst nach dem 0:1-Rückstand, den Grimm per Kopf nach Freistoß von Weis erzielte, steigerte sich der Gastgeber. Lohn der durchdachten Angriffsbemühungen war das 1:1 durch Maslej ebenfalls durch einen Kopfball. Kurz vor dem Halbzeitpfiff foulte dann Magdeburgs Marcel Rozgonyi im Strafraum Michael Zepek. Den Strafstoß verwandelte Weis sicher.

Im zweiten Durchgang verflachte das durch zahlreiche Fouls unterbrochene Spiel. Beide Mannschaften boten nur noch Kampf und brachten kaum durchdachte Aktionen zu Wege. Erst eine viertel Stunde vor Schluss kam wieder etwas Niveau in die Begegnung. Maslej schoss per Fallrückzieher das 2:2 nach Flanke des eingewechselten Abiodun Quadri (77.). Nur eine Minute später gelang Nagorny wieder die Karlsruher Führung. Mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 3:3 ermöglichte Hannemann den Magdeburgern in der 90. Minute die Verlängerung, in der nach fünf Minuten Scholze einen Konter zum 4:3 erfolgreich abschloss. Den 5:3-Endstand erzielte Mydlo kurz vor dem Abpfiff.
KA-NEWS News Beitrag 1755 - Dienstag, 28.11.2000 um 23:06:09 Uhr

3:5! KSC verliert Pokalkrimi

Drei mal geführt / Tor des Monats

Magdeburg - 1.500 Zuschauer im Wildparkstadion feuerten frenetisch ihre Mannschaft an und sahen ein packendes Pokalspiel. Allerdings nicht auf dem Rasen, sondern auf der Anzeigentafel. Dort wurde das DFB-Pokal-Achtelfinale des KSC beim 1. FC Magdeburg per Direktfunkstrecke live übertragen. 550 Kilometer weiter, im Ernst-Grube-Stadion, erreichten die clever aufspielenden Karlsruher nach einer packenden Partie mit Verlängerung allerdings nicht das Viertelfinale.

Beide Mannschaften begannen zaghaft, beschnupperten sich erst mal. Der KSC erarbeitete sich mit fortdauernder Spieldauer allerdings leichte Feldvorteile und Theo Rus scheiterte in der neunten Minute mit einem Volleyschuss aus acht Metern an seinem Gegner. Erste Freude bei den 300 mitgereisten KSC-Fans in Magdeburg und den 1.500 im Wildparkstadion dann in der 19. Minute, einen Freistoß aus 22 Metern konnte Magdeburgs Keeper Dreszer nicht festhalten und Marco Grimm drückt den zurückkommenden Ball mit dem Kopf aus vier Metern zum 0:1 für den KSC über die Linie.

In der 24. Minute dann die Riesenchance für die Badener, den Sack zuzumachen: Vitus Nagorny machte sich aus der eigenen Hälfte auf die Reise, überlief die Abwehr der Magdeburger und Torwart Dreszer. Sein aufs lange Eck geschobener Ball kam leider nicht an, denn Christian Prest ballerte mit seinem Abwehrversuch den Ball gegen den eigenen Pfosten. Die Magdeburger wurden jetzt stärker, die KSC Abwehr kam immer mehr ins Schwimmen. Zentrich versuchte es in der 28. Minute vergeblich mit einem Flachschuss auf das Tor von Thomas Walter. In der 34. Minute setzten sich die Magdeburger im KSC-Strafraum fest, hatten innerhalb weniger Sekunden mehrere gute Gelegenheiten, den Ball ins Tor zu befördern. Der Ball schien dann bereits aus dem Spiel, als Peter Masley eine Flanke aus fünf Metern zum 1:1 ins Tor befördert.

Weiter ging es mit Magdeburger Gelegenheiten im Minutentakt. Etwas Luft verschaffte den Badenern der Freistoss von Jens Boehnke in der 43. Minute. Sein Gewaltschuss aus 28 Metern fand allerdings in Torwart Dreszer seinen Meister. Eine Minute später lief Michel Zepek mit dem Ball in den Strafraum und wurde von Zentrich von den Beinen geholt. Etat-Strafstoßschütze Tobias Weis legte sich das Leder zurecht und ließ mit seinem platzierten Elfmeterschuss ins rechte Eck Keeper Dreszer mit dem 1:2 keine Chance.

Nach den Pause begannen beide Mannschaften erneut verhalten, versuchten den Ball zu sichern. Nach einem Gerangel in der 56. Minute, Aydin Cetin wurde von seinem Gegenspieler im eigenen Strafraum zu Fall gebracht, kippte die Stimmung der Stadionbesucher um. Gegenstände wurden auf das Feld geworfen, der Schiedsrichter drohte mit Spielabbruch. Der KSC ließ sich jetzt nicht beirren, trieb das Spiel nach vorne und suchte die Entscheidung. Die Magdeburger versuchten ihrerseits mit unfairen Aktionen, die Badener aus dem Tritt zu bringen. Überraschend gelang in der 77. Minute Maslej per sehenswertem Fallrückzieher aus zehn Metern der eigentlich zu diesem Zeitpunkt unverdiente Ausgleich zum 2:2. Die heimischen Zuschauer feierten das Tor des Monats und die anstehende Reise zum Finale ins nahe Berlin. Zu früh gefeiert, dachte sich dann Nagorny, als er in der 80. Minute acht Meter völlig freistehend vor dem Tor an den Ball kam. Ein kurzer Blick, ein sanfter Heber, der Ball war drin. 2:3. Magdeburg nicht geschockt, warf mit zunehmender Spieldauer alles nach vorne. Hannemann nahm bei einem Freistoß aus 22 Metern Maß und zirkelte den Ball vorbei an Walter ins rechte Eck. 3:3 in der 90. Minute, Verlängerung.

Magdeburg jetzt in Pokalmanier am Drücker, ein schneller Konter in der 95. Minute konnte Scholze aus sechs Metern zum 4:3 für die Gastgeber im Tor des KSC versenken. Die agierten dann weiter offensiv, Zepek konnte in der 97. Minute einen Heber der Magdeburger gerade noch von der Linie klären. Karlsruhe jetzt am Zug, warf alles nach vorne. Einige gute Gelegenheiten wurden herausgespielt. Walter ging mit nach vorne, aber dann war es ein schneller Konter den David Mydlo in der 116. Minute aus 30 Metern zum 5:3 für die Magdeburger ins leere Tor schieben konnte.

Gut gespielt und doch verloren. Trotz einer starken Auswärtsleistung konnte das Team von Stefan Kuntz nicht in das Viertelfinale einziehen. Sonntagsschüsse der pokalverwöhnten Magdeburger nach Siegen gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München, bedeuteten das Aus für den KSC. (stb)
KA-NEWS News Beitrag 1754 - Dienstag, 28.11.2000 um 08:11:34 Uhr

KSC-Pokalnacht im Wildparkstadion

Live-Übertragung des Pokalspiels mit Unterstützung durch ka-news

Karlsruhe - Ein besonderes Geschenk macht der KSC morgen Abend, Dienstag, seinen treuen Fans. Dank intensiver Bemühungen ist es den KSC-Verantwortlichen heute gelungen, auch den in Karlsruhe gebliebenen Fans eine heiße Pokalnacht zu ermöglichen und die Achtelfinalbegegnung des KSC beim 1. FC Magdeburg ins Wildparkstadion zu holen: Ab 19.30 Uhr wird die Partie live auf der großen Anzeigentafel im Stadion übertragen.

"Mit diesem Service für alle Fans, die die weite Reise nach Sachsen-Anhalt nicht antreten konnten, möchten wir uns für die tolle Unterstützung in der gesamten Saison bedanken", begründen Matthias Schürer, Vertriebsdirektor der Privatbrauerei Hoepfner und Kurt König, Vorstand der Karlsruher Versicherung, die Aktion, die dank der Unterstützung dieser Sponsoren und in Zusammenarbeit mit dem DFB, dem ZDF, der Welle und ka-news möglich wurde. Die Stadiontore öffnen um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. (ps/ano)

Mannheimer Morgen News Beitrag 1753 - Dienstag, 28.11.2000 um 08:10:13 Uhr

KSC erhofft -bundesweite Beachtung-

FUSSBALL: Karlsruhe tritt im DFB-Pokal beim 1. FC Magdeburg an / Ulm fordert Union Berlin

Der Sieg im Elfmeterschießen gegen Rekordmeister Bayern München machte sie zu Pokalhelden, doch im viertklassigen Alltag finden sich die Kicker des 1. FC Magdeburg seither nicht mehr so gut zurecht. Und so kämpft der einstige Europapokalsieger der Pokalsieger nur noch als Oberliga-Zweiter am Dienstag (19.30 Uhr) gegen den Karlsruher SC um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

"Einigen ist der Sieg gegen die Bayern zu Kopf gestiegen. Die dachten, man kann jetzt in der Oberliga mit 80 Prozent Einsatz gewinnen, das geht nicht", wettert Trainer Eberhard Vogel über die Einstellung mancher Spieler. Die Gäste hingegen sind nach ihrem Cup-Erfolg gegen den Bundesligisten Hamburger SV nicht abgehoben, sondern haben in der Regionalliga Süd standesgemäß den inoffziellen Titel des Herbstmeisters eingefahren. Natürlich steht bei den Badenern die Rückkehr in die Zweite Liga im Vordergrund, doch Coach Stefan Kuntz misst auch dem nationalen Pokal eine große Bedeutung bei: "Die Mannschaft hat durchaus bemerkt, dass sie durch Pokalerfolge bundesweit Beachtung findet. Deshalb ist es unser klares Ziel, im Wettbewerb zu bleiben." Um dies zu erleichtern, schonte der Ex-Nationalspieler am vergangenen Wochenende beim 1:1 in Siegen gleich sieben Stammspieler.

Rund 12 000 Zuschauer werden im Magedeburger Ernst-Grube-Stadion erwartet, von solchen Zahlen kann man beim 1. FC Union Berlin nur träumen. Der Tabellenführer der Regionalliga darf gegen Bundesliga-Absteiger SSV Ulm 46 mit maximal halb so vielen Besuchern rechnen. Eine in der "Alten Försterei" im Bau befindliche Flutlichtanlage ist noch nicht nutzbar, daher muss der Anpfiff schon um 13 Uhr erfolgen. Für Union-Präsident Heiner Bertram ist die Partie aber in erster Linie ein sportlicher Härtetest. Bertram hat mittelfristig hohe Ziele: "Die Zweite Bundesliga sehe ich als Durchgangsstation, Berlin verträgt nach Hertha BSC einen zweiten Erstligisten." Klar verteilt sind die Rollen in Wolfsburg, wo der Bundesligist (19.30 Uhr) den zweitklassigen MSV Duisburg empfängt. VfL-Manager Peter Pander: "Über den DFB-Pokal ist es nach wie vor am leichtesten, sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren." Sid

- Saarbrücker Zeitung News Beitrag 1752 - Dienstag, 28.11.2000 um 08:09:28 Uhr

DFB-Pokal: Nächstes Kuntz-Stück?

KSC muss in Magdeburg ran - Union Berlin empfängt Ulm

Hamburg (sid). Der Sieg im Elfmeterschießen gegen Rekordmeister Bayern München machte sie zu Pokalhelden
doch im viertklassigen Alltag finden sich die Kicker des 1. FC Magdeburg seither nicht mehr so gut zurecht. Daher kämpft der einstige Europapokal-Sieger der Pokalsieger heute Abend (19.30 Uhr) nur noch als Oberliga-Zweiter gegen den Karlsruher SC um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals. "Einigen ist der Sieg gegen die Bayern zu Kopf gestiegen. Die dachten, man kann jetzt in der Oberliga mit 80 Prozent Einsatz gewinnen. Das geht aber nicht", wettert Trainer Eberhard Vogel über die Einstellung mancher Spieler.

Die Gäste hingegen sind nach ihrem Cup-Erfolg gegen den Bundesligisten Hamburger SV nicht abgehoben, sondern haben in der Regionalliga Süd standesgemäß den inoffziellen Titel des Herbstmeisters eingefahren. Natürlich steht bei den Badenern die Rückkehr in die Zweite Liga im Vordergrund, doch Coach Stefan Kuntz misst auch dem nationalen Pokal eine große Bedeutung bei: "Die Mannschaft hat durchaus bemerkt, dass sie durch Pokal-Erfolge bundesweit Beachtung findet. Deshalb ist es unser klares Ziel, im Wettbewerb zu bleiben." Um dies zu erleichtern, schonte der Ex-Nationalspieler am vergangenen Wochenende beim 1:1 bei den Sportfreunden Siegen gleich sieben Stammspieler.

Gut 12 000 Zuschauer werden im Magdeburger Ernst-Grube-Stadion erwartet - von solchen Zahlen kann man beim 1. FC Union Berlin nur träumen. Der Tabellenführer der Regionalliga darf gegen den SSV Ulm mit maximal halb so vielen Besuchern rechnen. Eine in der "Alten Försterei" im Bau befindliche Flutlichtanlage ist noch nicht nutzbar, daher muss der Anpfiff schon um 13 Uhr erfolgen. Für Union-Präsident Heiner Bertram ist die Partie aber in erster Linie ein sportlicher Härtetest. Denn: Der Traditionsverein, der in den ersten Runden die Zweitligisten Oberhausen und Fürth ausschaltete, hat mittelfristig hohe Ziele: "Die Zweite Liga sehe ich als Durchgangsstation. Berlin verträgt nach Hertha einen zweiten Erstligisten."

Eindeutig verteilt sind die Rollen in Wolfsburg, wo der Bundesligist (19.30 Uhr) den zweitklassigen MSV Duisburg empfängt. Die Niedersachsen wollen die vermeintlich günstige Auslosung nutzen und so die Runde der letzten Acht erreichen. VfL-Manager Peter Pander: "Über den DFB-Pokal ist es nach wie vor am leichtesten, sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren."



- Main-Rheiner News Beitrag 1751 - Dienstag, 28.11.2000 um 08:08:34 Uhr

Folgt der nächste Streich?

Pokalschreck Magdeburg will auch KSC ausschalten/Heute drei Spiele

MAGDEBURG (dpa) - Bayern-Schreck 1. FC Magdeburg muss ins Vorprogramm. Angesichts des Hauptaktes mit fünf höherklassigen Begegnungen am Mittwoch eröffnen die drei Amateur-Mannschaften das Achtelfinale im DFB-Pokal schon am Dienstag. Dabei will der 1. FCM als einziger Oberligist nach den Prestige-Erfolgen über Cup-Verteidiger FC Bayern München und den 1. FC Köln auch gegen die ehemaligen "Euro-Fighter" vom Karlsruher SC (19.30 Uhr) wieder für Furore sorgen. Bereits um 13 Uhr empfängt Nord-Regionalliga-Spitzenreiter 1. FC Union Berlin den Zweitligisten SSV Ulm. Komplettiert wird der Auftakt von Runde drei durch das Spiel VfL Wolfsburg - MSV Duisburg (19.30 Uhr).

Das Aufsehen erregende 5:3 nach Elfmeterschießen gegen den deutschen Rekordmeister ist in Magdeburg noch in aller Munde. Dass nun der KSC als Tabellenführer der Regionalliga Süd ins sanierungsbedürftige Ernst-Grube-Stadion kommt, schmeckt Trainer Eberhard Vogel weniger. "Gegen die Bundesligisten hatten wir nichts zu verlieren. Gegen Karlsruhe ist das schon anders. Es wird eine ganz unbequeme Aufgabe", meinte der 57-Jährige sorgenvoll.

Beim 24 Stunden vorher angereisten KSC wird der Trip an die Elbe ernst genommen. "Die Chancen stehen 50:50", urteilt Trainer Stefan Kuntz.




[Zurück] [Vorwärts]