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KA-FANS News - Einträge 1741 - 1750


Rheinzeitung News Beitrag 1740 - Samstag, 25.11.2000 um 17:20:33 Uhr

(Berichtigte Neufassung - Neu: verschossener Elfmeter) Eigentor bringt Karlsruher SC um den Sieg: 1:1 in Siegen

Siegen (dpa/lhe) - "Herbstmeister" Karlsruher SC blieb zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Regionalliga Süd zwar auch zum elften Mal in Folge ungeschlagen, verpatzte aber beim 1:1 (1:0) als Gast der Sportfreunde Siegen eine gelungene Generalprobe für das DFB- Pokal- Achtelfinalmatch am Dienstag beim 1. FC Magdeburg. Die Gastgeber zeigten sich nach dem Trainer-Theater dieser Woche und der Drei- Tage-Beurlaubung von Coach Ingo Peter als kampfstarke Einheit, die spielerische Defizite gegenüber dem Tabellenführer wett machte.

Für die gleich auf sieben Positionen umgestellten Karlsruher erzielte Thijs Waterink in der 28. Minute mit einem 22-Meter-Schuss an den Innenpfosten das 1:0. Zehn Minuten später hätte Vitus Nagorny auf 2:0 erhöhen können, doch er scheiterte mit einem von John van Buskirk an Waterink verursachten Foulelfmeter an Siegens Torwart Andreas Koch. Nach dem Wechsel agierten die Badener zu vorsichtig und mussten durch ein Eigentor den am Ende verdienten Ausgleich hinnehmen. Carsten Rothenbach fälschte in der 68. Minute eine Flanke von Jozef Kotula unhaltbar ins eigene Tor ab.

Vor dem Spiel gaben die Siegener bekannt, dass auf Grund der Spielerrevolte eine Woche zuvor die beiden Spieler Uwe Klein und Zorislav Jonjic mit sofortiger Wirkung aus dem Spielerkader gestrichen wurden.

Rheinzeitung News Beitrag 1739 - Samstag, 25.11.2000 um 16:45:41 Uhr

Eigentor bringt Karlsruher SC um den Sieg: 1:1 in Siegen

Siegen (dpa/lhe) - "Herbstmeister" Karlsruher SC blieb zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Regionalliga Süd zwar auch zum elften Mal in Folge ungeschlagen, verpatzte aber beim 1:1 (1:0) als Gast der Sportfreunde Siegen eine gelungene Generalprobe für das DFB-Pokal- Achtelfinalmatch am Dienstag beim 1. FC Magdeburg. Die Gastgeber zeigten sich nach dem Trainer-Theater dieser Woche und der Drei- Tage-Beurlaubung von Coach Ingo Peter als kampfstarke Einheit, die spielerische Defizite gegenüber dem Tabellenführer wett machte.

Für die gleich auf sieben Positionen umgestellten Karlsruher erzielte Thijs Waterink in der 28. Minute mit einem 22-Meter-Schuss an den Innenpfosten das 1:0. Nach dem Wechsel aber agierten die Badener zu vorsichtig und mussten durch ein Eigentor den am Ende verdienten Ausgleich hinnehmen. Carsten Rothenbach fälschte in der 68. Minute eine Flanke von Jozef Kotula unhaltbar ins eigene Tor ab.

Vor dem Spiel gaben die Siegener bekannt, dass auf Grund der Spielerrevolte eine Woche zuvor die beiden Spieler Uwe Klein und Zorislav Jonjic mit sofortiger Wirkung aus dem Spielerkader gestrichen wurden.
Mannheimer Morgen News Beitrag 1738 - Samstag, 25.11.2000 um 08:14:16 Uhr

Das badische Duell geht in die zweite Runde

FUSSBALL: Nach der B-Jugend treffen nun A-Junioren des SV Waldhof auf den Karlsruher SC / Blau-Schwarze wollen Heimsieg

Von unserem Mitarbeiter Michael Wilkening

Die Vorrunde in der Regionalliga Süd der A-Junioren neigt sich ihrem Ende zu. Die Kicker des SV Waldhof haben sich nach schlechtem Start inzwischen ins Mittelfeld der Tabelle vorgearbeitet. Zum Abschluss haben die Spielplangestalter für die Waldhöfer ein Highlight aufgehoben: Das ewig junge badische Derby gegen den Karlsruher SC. Im Seppl-Herberger-Stadion am Alsenweg geht es am Sonntag, 14.30 Uhr, um die Vormachtstellung in Nordbaden, nachdem das Duell bei den Profis nach dem Abstieg des KSC in diesem Jahr ausfällt.

Den Anfang der brisanten Partien machten vor zwei Wochen die B-Junioren. Hier hatten die Gelb-Roten mit 2:0 das bessere Ende für sich. Dies dürfte ein zusätzlicher Ansporn für Michael Piwowarski und seine Truppe sein. Selbstvertrauen schöpfen die Blau-Schwarzen aus der imponierenden Serie der letzten Zeit. Nach drei Niederlagen zu Beginn sind die SVW-Cracks seit sieben Spielen unbesiegt. "Das soll auch so bleiben", fordert Piwowarski. Mit einem Punkt ist der Trainer nicht zufrieden, denn der erste Heimsieg soll her. "Bislang haben wir nur auswärts gewonnen, weil wir zuhause nicht konzentriert genug waren."

Konzentration ist gegen den KSC aber nötig, denn gerade Begegnungen mit Derbycharakter stehen zumeist auf des Messersschneide. "Gegen die Karlsruher sind immer viele Emotionen drin, da geht es heiß her", weiß auch Piwowarski, dass die Punkte aus diesen Spielen psychologisch doppelt zählen. Ein dreifacher Punktgewinn wäre für die Waldhöfer aber auch noch aus einem ganz anderen Grund wichtig: "Direkt nach der Partie findet unsere Weihnachtsfeier statt. Da wollen wir natürlich auch Grund zum Feiern haben."

Nach ausgelassener Freude ist KSC-Coach Harry Ciescholka derzeit nicht zu Mute. Ein Blick auf die Verletztenliste tötet jeden Fetzen von positiver Stimmung ab. Schließlich stehen unter anderem mit Patrick Brechtel (U 17), Marc Welker (U 18) und Irak Samcharadze (Georgien, U 17) gleich drei Nationalspieler darauf. Die Erwartungen schraubt Ciescholka deshalb auch zurück. "Mit einem Teilerfolg wäre ich schon sehr zufrieden." Die Karlsruher sind auf jeden Zähler angewiesen, schließlich stecken sie mitten im Abstiegskampf. Mauern will der Coach deshalb aber nicht: "Wir spielen ganz normal unser System und schauen, was dann herauskommt."

MM-Extra-Spiel: Fußball-Regionalliga der A-Junioren: SV Waldhof - Karlsruher SC, Sonntag, 14.30 Uhr.
KSC-Server News Beitrag 1737 - Samstag, 25.11.2000 um 07:32:22 Uhr

Kooperationsvertrag mit Festival der guten Taten unterzeichnet

Präsident Detlef Dietrich: Soziales Engagement des KSC erweitern

Der KSC und das Festival der guten Taten zu Gunsten
der Aktion Mensch sind seit heute Partner: Am Mittag
unterzeichneten KSC-Präsident Detlef Dietrich und
Vizepräsident Werner Merkel einen Kooperationsvertrag
mit Festival-Organisator Uli Lange. Der KSC
ist mehr als Fußball, erklärte Dietrich: Und
getreu diesem Motto wollen wir unser soziales
Engagement erweitern und gemeinsam Geld für die
Aktion Mensch sammeln.

Eckdaten der Kooperation mit dem Festival
sind der KSC-Neujahrsball am 19. Januar 2001, die
Kinderfaschingsparty in der Neureuter
Badnerlandhalle am 4. Februar und der KSC-Familientag,
der am 15. Juli
nächsten Jahres wieder Tausende Menschen in den
Wildpark locken soll.
KA-NEWS News Beitrag 1736 - Freitag, 24.11.2000 um 17:38:19 Uhr

KSC: Mit dem kompletten Kader gegen Siegen

Karlsruhe - Zum Auswärtsspiel gegen die Sportfreunde Siegen (Anpfiff Samstag, 14.30 Uhr) fährt die Mannschaft des Karlsruher SC mit neunzehn Spielern. Alle Akteure sind gesund, KSC-Trainer Stefan Kuntz zeigte sich erfreut, dass diesmal alle mitfahren, und nicht einzelne Spieler zu Hause bleiben müssen. Nach dem momentanen Stand wird auch zum Pokalspiel nach Magdeburg der komplette Kader mitreisen.

Der Trainer rechnet trotz der schlechten Tabellensituation der Siegener mit einem schweren Spiel. Die Unruhe dieser Woche beim Gegner aus dem Siegerland, die von Trainerentlassung von Ingo Peter über seine Wiedereinstellung bis hin zu Manipulationsvorwürfen eskalierte, schafft eine gefährliche Situation. In Siegen möchten die Verantwortlichen durch einen Sieg wieder Ruhe in den gebeutelten Verein bringen.

Genau dies will der Karlsruher Coach freilich verhindern. Sein Ziel bleibt, den Neun-Punkte-Vorsprung auf den Tabellendritten Elversberg zu halten beziehungsweise weiter aus zu bauen. Dazu gehört für Kuntz ein Sieg über die SF Siegen. Zu berücksichtigen ist die "schiefe" Tabellensituation, Schweinfurt hat bislang ein Spiel weniger und kann bis auf einen Punkt auf den KSC herankommen. (pab)
KA-NEWS News Beitrag 1735 - Freitag, 24.11.2000 um 17:37:48 Uhr

KSC: Mehr als Fussball

Karlsruhe - KSC-Präsident Detlef Dietrich, Vize-Präsident Werner Merkel und Ulli Lange, Botschafter der "Aktion Mensch" unterzeichneten am Freitag den Kooperationsvertrag zwischen dem Karlsruher Sportclub und dem "Festival der guten Taten".

Der KSC, so Präsident Dietrich, will "ein Zeichen nach aussen setzen" und die gesellschaftspolitische Verantwortung des Sports demonstrieren. Neben verschiedenen Veranstaltungen, wie dem Neujahrsball am 19. Januar und einer Kinderfaschingsveranstaltung am 4. Februar, steht auch schon fest, dass am 14. und 15. Juli des kommenden Jahres ein KSC-Familientag stattfindet. Angedacht ist dabei ein Lichterfest, bei dem das beliebte United States Armee Corps aufspielen wird. Ebenso ist ein Freundschaftsspiel des Karlsruher SC gegen den Freiburger SC geplant. Dieses soll vorraussichtlich im Juni 2001 in Ottersweier stattfinden. Ottersweier ist zusammen mit Bühl Partnerstadt der "Aktion Mensch".

Ferner unterstützt der KSC am Samstag, 25. November und Samstag, 2. Dezember, zwischen 9 und 17 Uhr, den traditionellen Erbsensuppenverkauf des Lionclubs Karlsruhe-Baden. Am 2. Dezember werden dort dann auch Präsident Dietrich und Sportdirektor Guido Buchwald am Stand in der Kaiserstraße vor den Arkaden der Volksbank vor Ort sein. Hier werden neben einem Trikot auch Eintrittskarten für das Regionalliga-Spiel des KSC gegen die Amateure von 1860 München verlost, das am selben Tag stattfindet. (pab)
Boulevard Baden News Beitrag 1734 - Freitag, 24.11.2000 um 17:36:49 Uhr

KSC: Wochenende ohne Außenseiter

Kuntz fährt mit 19-Mann-Kader nach Siegen und Magdeburg

Karlsruhe. Der KSC wird mit allen 19 Lizenzspielern nach Siegen und Magdeburg fahren. „Ich will, dass die Mannschaft bei diesen beiden Spielen eng beieinander bleibt”, begründete Stefan Kuntz seine Entscheidung und setzt damit auf ein Wochenende ohne Außenseiter im Team.

Über die endgültige Aufstellung für das Spiel in Siegen streute Kuntz jedoch wieder fleißig Nebel, ein verschmitztes „Werner Heinzen hat gut trainiert” lässt jedoch den nicht unbegründeten Schluss zu, dass dieser in Siegen wieder zur Anfangsformation gehören könnte. Doch diese Frage hält der KSC-Coach eigentlich für eher nebensächlich. „Interessant ist doch vielmehr die Situation in Siegen, da herrscht große Unruhe im Verein”, sagte er, „und diese Unruhe kann man am besten mit einem Sieg gegen den Tabellenführer beseitigen.” Und das mache die Aufgabe nicht gerade leichter.

Am Freitag Morgen wurde im Wildpark auch ein Kooperationsvertrag zwischen dem „Festival der guten Taten” (Initiator: Ex-KSC-Vize-Präsident Uli Lange) und dem KSC unterzeichnet. Innerhalb des KSC-Familientages, dem Neujahrsball, dem Kinderfasching und einem Freundschaftsspiel gegen den SC Freiburg, will sich der Verein für die gute Sache ins Zeug legen. „Wir wollen damit ein Zeichen nach außen setzen. Um zu zeigen, dass der KSC mehr als nur Fußball ist, werden wir uns künftig auch in sozialen Bereichen engagieren”, erklärte Präsident Detlef Dietrich. (nbb)
Rheinzeitung News Beitrag 1733 - Donnerstag, 23.11.2000 um 20:02:13 Uhr

Offenbach will Wende gegen Trier - Kuntz sieht sieht Steigerungspotenzial

Von Holger Sperber, dpa

Stuttgart (dpa/lnw) - Mit neun Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz geht Spitzenreiter Karlsruher SC in das erste Rückrundenspiel der Fußball-Regionalliga Süd am Samstag bei den Sportfreunden Siegen. Trotz der souverän herausgespielten Herbstmeisterschaft sieht KSC-Trainer Stefan Kuntz weitere Steigerungsmöglichkeiten. "Vor allem unser Mittelfeldspiel können wir noch verbessern", erklärte der Coach.

Die Karlsruher Verantwortlichen würden den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Ex-Nationalspieler am liebsten sofort verlängern. Kuntz sieht keinen Grund zur Eile: "Wir werden uns im Winter zusammensetzen. Es bedarf noch mehrerer Gesprächsrunden." Siegen hofft dagegen auf den Effekt des Trainerwechsels: Der derzeitige Kapitän Zorislav Jonjic hatte zum Wochenbeginn Coach Ingo Peter abgelöst.

Der FC Schweinfurt 05 feiert im Derby gegen Jahn Regensburg ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Der 26-jährige Thorsten Seufert, der im Vorjahr noch für den FCS auf Torjagd ging, stürmt nach seinem kurzfristigen Abstecher zum Zweitligisten SSV Reutlingen nun für den Aufsteiger. Allerdings sorgt mit Abwehrspieler Markus Grassser vom 1. FC Nürnberg ein weiterer Neuzugang für Stabilität im Team von Trainer Karsten Wettberg. "Er ist ein Mann mit Erfahrung, ein Vorbild an Ehrgeiz und Disziplin", freute sich der Coach.

Kickers Offenbach will seine sportliche Talfahrt im Heimspiel gegen die seit acht Spielen unbesiegte Trierer Eintracht stoppen. Doch Unstimmigkeiten gibt es weiterhin beim Tabellen-Schlusslicht. "Wir müssen uns von dieser großen Hypothek befreien oder der Verein zerbricht an ihr. Nur die Interessen des Vereins dürfen im Vordergrund stehen, nicht persönliche Eitelkeiten", kritisierte OFC- Hauptsponsor Horst Jung den Technischen Direktor Klaus Gerster sowie das extrem auseinander klaffende Gehaltsgefüge innerhalb des Teams.

Beim hessischen Rivalen SV Darmstadt 98 herrscht vor der Auswärtspartie gegen den SV Wehen Sonnenschein. "Die Art und Weise wie die Mannschaft zuletzt in Aalen spielte, hat mich einfach glücklich gemacht", stellte Trainer Michael Feichtenbeiner zufrieden fest. Unterdessen will SVW-Trainer Gerd Schwickert an der vordringlichen Schwäche seines Teams arbeiten: "Immer wenn wir in Führung gehen, werden wir nach einiger Zeit unsicher und lassen dem Gegner zu viel Raum." In der Winterpause soll bei Wehen mit Peter Rübenach ein sportlicher Koordinator einsteigen. Der derzeitige Trainer der SG Höchst soll sich um Spielersichtung, Vertragsverhandlungen und um die Verbindung zwischen Jugend- und Aktivenbereich kümmern.

Der fünftplatzierte VfR Mannheim bleibt vor der Partie gegen die Amateure des FC Bayern München in Lauerstellung. "Wir wollen die Aufstiegsränge im Auge behalten und nach der Winterpause angreifen", sagt Stürmer Michael Petry. Trainer Günter Sebert denkt mittlerweile ebenfalls an die zweite Liga: "Wenn wir bis zur Winterpause den Rückstand auf Schweinfurt auf sechs Punkte verringern können, ist der Aufstieg ein Thema."

Ganz andere Sorgen hat dagegen der Vorletzte SC Pfullendorf vor dem Gastspiel bei den Amateuren des TSV 1860 München. "Vielleicht haben wir nicht das Spielermaterial um in der Regionalliga bestehen zu können", zweifelt der Vorsitzende Manfred Walk Gedanken an der Qualität des Kaders.

Ähnliche Sorgen hat auch der FC Carl Zeiss Jena als Drittletzter. "An der Einstellung der zur Verfügung stehenden Spieler liegt es nicht", meint Trainer Slavko Petrovic vor der Partie bei der SpVgg Elversberg. "Jetzt kommt es darauf an, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben", sagte Präsident Ralf Schmidt-Röh. Rot-Weiß Erfurt findet sich vor der Reise zu den Amateuren des VfB Stuttgart ebenfalls in hinteren Regionen wieder. "Ich habe einen Vertrag bis 2002 und bin überzeugt, dem Verein helfen zu können", so Trainer Frank Engel.

Kicker News Beitrag 1732 - Donnerstag, 23.11.2000 um 19:57:02 Uhr

Offenbach gegen Trier unter Zugzwang

Am Freitag empfängt der Tabellenletzte Offenbach Trier. Die Kickers benötigen dringend die Punkte im Abstiegskampf, die Eintracht braucht einen Dreier um Anschluss zu den Aufstiegsrängen zu halten. Der Tabellenvorletzte Pfullendorf reist zu den Amateuren des TSV 1860.

Spitzenreiter KSC tritt am Samstag bei den Sportfreunden Siegen an, welche zum ersten Mal von Interimstrainer Zorislav Jonjic betreut werden. Klarheit gib es bei der Trainerfrage in Schweinfurt immer noch nicht. Klar ist aber, dass der Verfolger des Spitzenreiters zum bayrischen Derby Regensburg, dessen Coach Wettberg sein Team ständig ändert, empfängt.

Der Dritte Elversberg muss bei dem Dittletzten Jena ran und der Fünfte Mannheim spielt gegen die abstiegsgefährdeten Bayern.

Sonst gibt es einige Duelle im Tabellenmittelfeld: Wehen empfängt Darmstadt, die erneut mit Antreiber Juskic auflaufen, Aalen trifft auf Burghausen und Erfurt reist nach Stuttgart.

Freitag, 24. November (19 Uhr):

1860 Amat. - SC Pfullendorf
Kick. Offenbach - Eintracht Trier (19:30 Uhr)

Samstag, 25. November (14.30 Uhr):

FC CZ Jena - SV Elversberg (14 Uhr)
VfB Stuttgart Amat. - RW Erfurt
FC Schweinfurt - Jahn Regensburg
SV Wehen - Darmstadt 98
Spfr. Siegen - Karlsruher SC
VfR Mannheim - FC Bayern Amat. (15 Uhr)
VfR Aalen - W. Burghausen (15 Uhr)

- Fuldaer Zeitung News Beitrag 1731 - Donnerstag, 23.11.2000 um 10:06:52 Uhr

Das Konzept ist geglückt


Fulda/Schlüchtern (kd)
Am letzten Wochenende ist die Vorrunde in der Regionalliga Süd zu Ende gegangen und mit dem Karlsruher SC ist eine Mannschaft Herbstmeister geworden, die jahrelang fester Bestandteil des bezahlten Fußballs war und sich nun anschickt, den "Betriebsunfall" Abstieg zu korrigieren. Völlig überraschend zieren die Offenbacher Kickers, die vor einem Jahr ebenfalls noch in der zweiten Liga spielten, das Tabellenende der Klasse.

In der Fußballbeilage unserer Zeitung eröffnete der Autor seine Regionalliga-Vorschau mit den Worten: "Ungeliebtes Kind, Notlösung oder sinnvolle Neuerung?" Selten waren sich die Experten so uneins, was die Neugestaltung der zweigleisigen Regionalliga anging. Nach der Hälfte der Saison darf das neue Konzept durchaus als geglückt bezeichnet werden. Wollten vor einem Jahr während der gesamten Runde 370 000 Besucher die Spiele der Regionalliga verfolgen, passierten in der abgelaufenen Vorrunde bereits über 470 000 Zuschauer (Schnitt: 3106) die Stadiontore. Zwar lockten die beiden Ex-Bundesligisten Karlsruher SC (81 300) und Kickers Offenbach (71 500) erwartungsgemäß die meisten Fans in ihre Arenen, doch auch Mannschaften wie Aalen, Siegen oder Regensburg (alle über 30 000 ) dürften mit der Resonanz zufrieden sein.

Zwei unter großem Druck
Für die beiden Absteiger Karlsruher SC und Kickers Offenbach galt es nach dem unrühmlichen Abgang aus der zweiten Bundesliga, so schnell wie möglich den Wiederaufstieg zu realisieren. Mit Etats von knapp über (KSC) oder unter (OFC) zehn Millionen können es sich die beiden Traditionsklubs auch gar nicht leisten, länger in der Drittklassigkeit zu verharren. Zumindest den Karlsruhern scheint der Drahtseilakt zu gelingen. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten hat die neu formierte Elf von Ex-Nationalspieler Stefan Kunz ihren Rhythmus gefunden (aus den letzten acht Spielen holte sie 22 Punkte) und sich als erstes Etappenziel schon einmal die Herbstmeisterschaft gesichert. Völlig entgegen gesetzt verläuft indes der Weg der Offenbacher Kickers. Mit 14 Pünktchen, wovon nur fünf auf eigenem Platz geholt wurden, ziert die Elf vom Bieberer Berg das Tabellenende. Wie hektisch und planlos in Offenbach gewirkt wird, belegen allein die zahlreichen Trainerwechsel. Es würde den Rahmen sprengen, alle Übungsleiter der Hinrunde aufzuzählen. Nur soviel: Am letzten Vorrundenspieltag saß mit Dieter Müller und Oliver Roth die sechste Trainervariante am Spielfeldrand.

Hessens restliche Vertreter
Einträchtig im Mittelfeld rangieren die beiden anderen Vertreter Hessens, Darmstadt und Wehen. Dabei kommt die relativ gute Platzierung der Taunussteiner schon überraschend, denn erst spät konnten die Verantwortlichen für die Regionalliga planen. Für Wehen wird es darum gehen, die Klasse zu halten, die Darmstädter schielen hingegen noch ein wenig nach oben.

Überraschungen
Die Plätze zwei und drei belegen mit Schweinfurt und Elversberg zwei Mannschaften, die man im Vorfeld durchaus zu den Abstiegskandidaten gerechnet hatte. Nachdem die Elversberger mit der Empfehlung von drei Auftaktsiegen zum Topfavoriten Karlsruhe reisten, glaubten die meisten immer noch an eine Eintagsfliege. Mit dem 0:0 beim ehemaligen Bundesligisten verschafften sie sich aber endgültig Respekt. Völlig überrascht vom Erfolg wurden die Schweinfurter. Da das Umfeld dem Trainer Vasic nicht professionell genug erscheint, liebäugelt er mal mehr oder weniger heftig mit den Offenbacher Kickers.

Enttäuschungen
In der Saison 99/00 war in der Regionalliga Süd der SC Pfullendorf die Sensation schlechthin. Mit Platz zwei weckten sie für die neue Runde Erwartungen, die sie aber bislang noch nicht erfüllen konnten. Ähnlich erging es den beiden einzigen Ostvertretern Jena und Erfurt.

Die Ex-Borussen
Vor der laufenden Saison wechselten gleich vier Spieler von Borussia Fulda zu Vereinen der Regionalliga Süd: Während Cesar Thier bei Kickers Offenbach eine höchst unerfreuliche Zeit durchmachen muss, Gino Riccitelli beim VfR Mannheim aus Verletzungsgründen noch kein Spiel absolvieren konnte, sind Martin Forkel (Wacker Burghausen) und besonders Steffen Stockmann (Schweinfurt 05) in aller Munde. Stockmann hat bereits sechs Saisontore erzielt - bei Borussia gelang ihm im vergangenen Jahr lediglich ein Treffer.

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