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- Badische Zeitung News Beitrag 1690 - Samstag, November 11, 2000 um 10:22:46 (MET)

Stefan Kuntz: Mir ist der Mensch immer heilig

BZ-Interview: Selbst für den neuen Trainer des KSC kommt der erste Platz in der Regionalliga überraschend / „Noch haben wir das große Ziel nicht erreicht“

FREIBURG/KARLSRUHE. Als Nationalspieler ist er bekannt. Als Übungsleiter weniger. Noch. Doch Stefan Kuntz, seit dem Sommer verantwortlich für die sportlichen Geschicke des Karlsruher SC, ist dabei, sich auch auf der Trainerbank einen guten Namen zu machen. Der KSC ist mit ihm Tabellenführer der Regionalliga. BZ-Redakteur Robert Kauer sprach mit Kuntz.

BZ: Glückwunsch oder Beileid? Was trifft Ihre derzeitige Gefühlslage besser?

Stefan Kuntz: Warum? Ich kann nicht ganz folgen.

BZ: Einen aufrichtigen Glückwunsch für den ersten Platz in der Regionalliga und unser herzliches Beileid, dass Sie im Pokal ein solch schwieriges Los erwischt haben. Im Spiel beim FC Magdeburg scheint das Aus programmiert zu sein.

Kuntz: Magdeburg. Warum, bitte schön, soll dies ein schlechtes Los sein?

BZ: Na ja, wer die Bayern schlägt, der dürfte auch den KSC aus dem Wettbewerb werfen. Oder sehen Sie das grundsätzlich anders?

Kuntz: Ich sehe es so: Wer – wie wir – den Hamburger SV schlägt, der kann auch in Magdeburg gewinnen.

BZ: Also finden Sie das Los gar nicht so enttäuschend, wie es viele KSC-Fans tun?

Kuntz: Erstens kann man sowieso nichts mehr an der Auslosung ändern. Und zweitens sehe ich dort schon eine ganz reelle Chance, weiterzukommen. Klar, Magdeburg wird versuchen, den Klassenunterschied durch seinen Heimvorteil wett zu machen. Und deshalb gehe ich davon aus, dass die Chancen für Magdeburg und uns halbe-halbe stehen.

BZ: Kommen wir zurück auf das Wesentliche. Und das Wesentliche ist in diesen Zeiten für den KSC die Regionalliga, sprich der Aufstieg. Platz eins, hatten Sie ihn nach 15 Spieltagen erwartet?

Kuntz: Nein, bestimmt nicht. Dass wir so schnell da oben hinkommen würden, war nicht programmierbar. Es war auch nicht so einfach, zumal ich sehr viele neue Leute zu einer Mannschaft zusammenfügen musste. Aber alles hat sehr gut geklappt. Unsere Tabellenführung ist nur eine Momentaufnahme. Noch haben wir das große Ziel nicht erreicht.

BZ: Aber immerhin – Platz eins nach 15 Spieltagen ist mehr als ein Trend. Welche Gründe gibt’s für den Höhenflug?

Kuntz: In erster Linie sind es die Charaktere der Spieler, die sehr schnell zueinander gefunden und die alle den KSC als große Chance verstanden haben. Alle sind sehr erfolgshungrig und wissbegierig, und von daher ist es etwas schneller vonstatten gegangen, als ich es vor ein paar Wochen für möglich gehalten hatte.

BZ: Nun kannte früher jeder Fußballfreund die Spieler des KSC, das hat sich geändert. Die „Stars“ sind weg, viele namenlose Akteure hinzugekommen. Können Sie denn ein paar herausragende Spieler nennen oder wollen Sie dies als Trainer gar nicht, weil Sie sagen: Wir sind eine Einheit und ich hebe jetzt nicht den einen oder anderen aus der Gemeinschaft heraus?

Kuntz: Ja, genau so. Wir sind als Einheit stark geworden. Von den so genannten namhaften Spielern konnten die meisten Zuschauer in Karlsruhe einige nicht mehr sehen. Wenn unsere Fans uns noch ein bisschen Zeit geben, dann glaube ich sogar, dass es mittelfristig wieder namhafte Spieler beim KSC geben wird, die die Leute auch über die badischen Grenzen hinaus kennen werden.

BZ: Haben Sie denn schon in der Gunst der Anhänger eine Veränderung festgestellt? Sind die Zuschauerzahlen mit den Erfolgen wieder in die Höhe gegangen?

Kuntz: Ja. Wir haben mit 6000 Fans pro Spiel kalkuliert und liegen derzeit bei einem Schnitt von mehr als 10'000. Damit sind wir Spitzenreiter der Regionalliga. Das sagt schon alles, zumal man auch feststellen muss, dass unsere Fans die Mannschaft vor allem zu Hause zu enormen Leistungen tragen. Und dann kamen 25'000 Zuschauer im Pokal gegen den HSV – seine solche Zahl spricht erst recht für sich.

BZ: Der KSC ist zweimal in drei Jahren abgestiegen, es herrschte – gelinde gesagt – viel Unruhe und Missgunst im Verein. Erst neulich wurde ein neuer Präsident gewählt. Hat der Klub nun wieder ein etwas ruhigeres Fahrwasser erreicht oder sind immer noch Turbulenzen da?

Kuntz: Was vor meinem Dienstantritt hier geschah, dazu will und kann ich gar nichts sagen, da war ich nicht involviert. Ich weiß nur, dass das neue Präsidium mit Detelf Dietrich an der Spitze eine sehr gute Arbeit leistet. Wenn die Mannschaft dazu noch Erfolg hat, wird es auch für die Herren in der Chefetage einfacher. Beim KSC musste man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Jetzt geht es darum, dass sich solche Fehler in der Zukunft nicht mehr wiederholen.

BZ: Warum haben Sie sich für den KSC entschieden? Damals war der Klub ja beileibe nicht eine der guten Adressen des deutschen Fußballs. Wie kam der Kontakt überhaupt zustande?

Kuntz: Der Kontakt kam über Guido Buchwald zustande, mit dem ich zusammen den Kurzlehrgang für verdiente Nationalspieler gemacht habe. Wichtig war für mich, dass ich zusammen mit Frank Lelle meine erste größere Trainerstation antreten konnte. Außerdem sah ich die Möglichkeit, in einem durch die Vergangenheit in der Bundesliga sehr professionellen Umfeld auch professionell zu arbeiten und mit einem neuem Präsidium zu neuen Ufern aufzubrechen. Ich habe die Chance, die Talfahrt des Vereins zu stoppen, den Trend zu drehen und wieder das Potenzial, das in dieser Stadt und diesem Verein steckt, zu wecken. Auch privat passte alles, weil meine Familie ihren Lebensmittelpunkt in Neunkirchen behalten konnte. Das waren genügend Gründe, beim KSC zu unterschreiben.

BZ: Als Nationalspieler kennt Sie eigentlich jeder ziemlich gut, als Trainer sind Sie ein Neuling. Was sind Sie für ein Trainertyp, ein eher legerer, ein eher autoritärer?

untz: Da müssen Sie sich die Mühe machen und mit ein paar von meinen Spielern telefonieren, ich kann darauf schlecht antworten. Ich bin ich und ich denke, dass man mit dem Alter noch erfahrener wird. In unserem Trainerteam sprechen wir uns sehr viel ab, wir legen sehr viel Wert auf Teamarbeit, nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern auch innerhalb des Trainerteams. Mir ist der Mensch immer heilig. Und wenn ich jemanden kritisiere, dann meine ich immer nur den Fußballer und nicht den Menschen. Ich versuche, jeden einzelnen Spieler nach vorne zu bringen. Ich spreche auch sehr viel mit den Spielern. Ich glaube, dass es dann eine gewisse Basis untereinander gibt. Der Grundstock allerdings ist die Disziplin. Wer dies jedoch partout nicht kapieren will, der muss eben – so, wie es die beiden Spieler Marc Römer und Adriano da Silva schon tun mussten – den Verein verlassen.

BZ: Das hat sich in der Tat herumgesprochen. Man hört aber auch, dass Sie mit den Spielern auch mal ein Bier trinken gehen. Sind sind nun ein „harter Hund“ oder eher ein „Softie“?

Kuntz: Ich sitze bestimmt nicht des öfteren abends mit den Spielern in einer Kneipe herum. Bei einer Mannschaftsfeier, bei der ich auch dabei war, habe ich andererseits aber auch kein Problem, zusammen mit den Spielern ein Bier zu trinken und auch in lockerer Atmosphäre zu reden. Was anderes ist es, wenn ich als Trainer tätig werden muss. Dann gebe ich mir sehr viel Mühe, den Spielern zu zeigen, welche Chancen ihnen der Beruf bietet. Wir haben hier lauter Fußballprofis, die ihr Geld verdienen. Ich habe sie dann immer wieder gefragt, ob sie Alternativen zu dem haben, was sie hier verdienen. Und ob sie einen anderen Beruf ausüben könnten, der so viel Spaß bereitet. Dass dazu gewisse Regeln gehören, ist eine Selbstverständlichkeit. Nachdem die beiden Spieler die Regeln das erste Mal gebrochen hatten, gab es ein langes Gespräch mit mir, beim zweiten Mal die erste Abmahnung, beim dritten Mal die zweite Abmahnung und gleichzeitig die fristlose Kündigung.

BZ: Schauen wir mal in die Zukunft: Ist in Ihrer ersten Saison mit dem KSC schon der Aufstieg in die zweite Liga möglich?

Kuntz: Meine 16 Jahre in der Bundesliga haben mich gelehrt, dass ich keine weitreichenden Ziele mehr ausgebe. Wir stehen im Moment sehr gut, jetzt gilt es, mit der Favoritenrolle klar zu kommen und das Erreichte zu stabilisieren, es weiter sukzessive zu verbessern. Was dann am Ende dabei rauskommt? Wir tun unser Bestes. Aber wo wir im nächsten Sommer stehen? Ich weiß es nicht.
BZ: Dann planen Sie auch persönlich nicht weiter als bis zum Ende dieser Runde?

Kuntz: So ist es. Ich habe in der Tat auch nur einen Vertrag bis zum Saisonende. Es ist erst einmal wichtig gewesen, dass der Verein mich und ich den Verein kennen lernen konnte. Zu gegebener Zeit wird man sich bestimmt zusammensetzen und über die nächsten Ziele des Vereins, von mir, des Trainergespanns insgesamt, reden.

BZ: Stimmen die finanziellen Rahmenbedingungen? Und wie läuft die Zusammenarbeit mit Guido Buchwald, dem Manager?

Kuntz: Für die finanziellen Hintergründe ist das Präsidium zuständig. Es ist so, dass wir insgesamt 16 oder 17 Spieler geholt haben, die zusammen nicht einmal eine Million Mark gekostet haben. Dass wir Spieler verkaufen mussten, das ist auch kein Geheimnis, ebenso wenig die Tatsache, dass uns ein Unternehmen einmalig unter die Arme gegriffen hat. Ansonsten aber wirtschaftet der Verein autonom. Selbstverständlich ist das Präsidium bemüht, Kosten zu sparen. In der Vergangenheit wurde doch sehr viel Geld unnötig zum Fenster rausgeworfen – das sagt man jedenfalls. Zur Zusammenarbeit mit Guido Buchwald: Für einen Trainer kann es nur gut sein, wenn er einen Fußballfachmann im Hintergrund hat. Viele Sachen, die man anderen Leuten noch groß erklären müsste, sieht er meistens dann selbst oder kann nach wenigen Sätzen nachvollziehen, was ich meine. So läuft es bis jetzt reibungslos: Wir lagen auch, was die Verpflichtungen angeht, auf einer Linie.

BZ: Der KSC hat in der Vergangenheit viele Talente hervorgebracht: Scholl, Kreuzer, Kahn, Nowotny . . . Reifen neue heran?

Kuntz: Ja. Wir haben am Wochenende mit drei 19-Jährigen auf dem Platz gestanden, Aydin Cetin ist weit vorne in der Torjägerliste, wir haben in Carsten Rothenbach einen Spieler, der vergangene Saison aus der Jugend kam, und natürlich besitzen wir in Michael Zepeck den Kapitän der U-20-Nationalmannschaft. Außerdem noch vier oder fünf Spieler, die Anfang 20 sind und die kapiert haben, dass sie sich beim KSC einen Namen machen können.

BZ: Sie unterstreichen also folgende Behauptungen: Mit dem Karlsruher SC geht es wieder aufwärts, die Richtung ist vorgegeben.

Kuntz: Das würde ich zumindest nicht verneinen.

BZ: Als ehemaliger Nationalspieler kommt man in diesen turbulenten Zeiten nicht drumherum, noch ein paar Fragen zur Nationalelf zu beantworten. Wo sehen Sie denn das Hauptmanko für die total verunglückten Europameisterschaft 2000?

Kuntz: Da war keine richtige Führung seitens der Trainer da. Die Hierarchie in der Mannschaft stimmte nicht. Und es gab in Lothar Matthäus einen polarisierenden Spieler, durch den Zwiespalt aufkam, mit dem viele nicht klar kamen.

BZ: In aller Munde ist natürlich zur Zeit die Affäre Daum. Sie kennen den Coach gut.

Kuntz: Ich bin mit ihm befreundet und möchte dazu keine Stellung nehmen.

BZ: Nun hat die Nationalelf unter Rudi Völler den Trend wieder ins Positive gedreht. Glauben Sie, dass er der richtige Mann ist? Und was muss passieren, dass die Nationalelf dem Stellenwert, den sie in der Öffentlichkeit genießt, gerecht wird?

Kuntz: Zunächst einmal ist die richtige Richtung schon eingeschlagen. Wichtig ist es, dass man den jungen Spielern eine Chance gibt – so wie das jetzt mit Sebastian Deisler passiert. Den anderen muss man Selbstvertrauen vermitteln. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen. Und dann hat unser Nationalteam ja schon prima Spiele abgeliefert.

BZ: Dies ist doch aber umso überraschender, weil der Kader der heutigen Nationalelf in etwa identisch ist mit dem bei der EM in Belgien und den Niederlanden.

Kuntz: Ist es nicht. Ich habe doch mehrere Gründe genannt, warum ich glaube, dass wir eine so schlechte EM spielten. Nun gibt es einen anderen Trainer, der Führungsstil hat sich gewandelt, die Mannschaft hat wieder eine Hierarchie, und ein Spieler, an dem sich die Geister geschieden haben, ist nicht mehr dabei.
BZ: Und das reicht dann schon aus, um eine solch negative Entwicklung in eine total andere Richtung zu drehen?

Kuntz: Ja. Da reicht schon die Lösung von einem dieser drei Probleme aus.
- Die Welle News Beitrag 1689 - Freitag, November 10, 2000 um 20:12:34 (MET)

Cetin nicht verkäuflich

Karlsruhe Das Gerücht, wonach der 1. FC Nürnberg den KSC-Spieler Aydin Cetin vom KSC abwerben will, wurde von Nürnberger Seite gegenüber der Welle weder dementiert noch bestätigt. KSC-Sportdirektor Guido Buchwald sagte auf Anfrage, dass dem KSC noch kein Angebot vorliege. Aydin habe noch einen Vertrag bis 2001 und sei für den KSC nicht verkäuflich.
Boulevard Baden News Beitrag 1688 - Freitag, November 10, 2000 um 19:59:04 (MET)

KSC hebt weiter nicht ab

Michael Zepek leicht angeschlagen vom Länderspiel / Hoffen auf offensiven SV Wehen

Mit gesundem Selbstbewusstsein geht Fußball-Regionalliga-Tabellenführer Karlsruher SC in die Begegnung mit dem SV Wehen, dass am Samstag um 15 Uhr im Wildparkstadion angepfiffen wird.
Karlsruhe. Der KSC ist nach den Erfolgen des goldenen Oktobers allerdings weit davon entfernt, die kommenden Gegner überheblich anzugehen. Trainer Stefan Kuntz hat jedenfalls keine solchen Tendenzen in seiner Mannschaft festgestellt. Vielmehr arbeiten die Spieler unter der Woche ruhig und konzentriert dem großen Nahziel entgegen, das da lautet: „Tabellenführung bis zur Winterpause verteidigen.”
Stefan Kuntz weiß nur zu gut, das „es sich einfach besser Weihnachten feiert, wenn man acht Wochen lang seinen Verein an der Spitze der Liga weiß, als wenn man noch Boden gut zu machen hat.”

Gegen den SV Wehen ist nur der Einsatz von U-20-Nationalspieler Michael Zepek fraglich, der sich im Länderspiel gegen Polen (4:1) eine Prellung im Sprunggelenk zuzog. Kuntz ärgerte sich zudem, dass Zepek „entgegen meines ausdrücklichen Wunsches 90 Minuten durchgespielt hat” und deshalb nicht voll an den Übungseinheiten seines Vereins teilnehmen konnte.

Kuntz hofft, dass sich der SV Wehen im Wildpark nicht zu defensiv vorstellt, wie dies schon einige andere Gastteams zuvor getan hatten, denn „dann bekommen unsere Fans auch ein interessantes Spiel zu sehen.” Immerhin rechnet Geschäftsführer Wilfried de Buhr mit 6000 bis 10000 Zuschauern. Eine imponierende Zahl bei einem Gegner wie dem SV Wehen, der noch in der vergangenen Saison in derselben Liga gegen die KSC-Amateure kaum 200 Unentwegte in den Wildpark lockte.

Kuntz versäumte es freilich nicht, die obligatorische Warnung vor dem Gast auszusprechen. „Immerhin haben die Borussia Dortmund im Pokal in die Verlängerung gezwungen und mit dem so entfachten Selbstvertrauen 3:0 gegen die Amateure von 1860 München 3:0 gewonnen.” Mehr als ein Augenzwinkern will der Chefcoach den Gästen aber auch nicht schenken, will das Hauptaugenmerk, wie gewohnt, auf dem Spiel seiner Mannschaft belassen. (bla)
KA-NEWS News Beitrag 1687 - Freitag, November 10, 2000 um 19:57:55 (MET)

Mit hundertprozentiger Konzentration

KSC will als Tabellenführer in die Winterpause gehen

Karlsruhe - Stefan Kuntz, der Trainer des Karlsruher SC, kann beim morgigen Heimspiel gegen den SV Wehen (Anpfiff 15 Uhr) bei der Aufstellung seiner Mannschaft aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Michael Zepek ist mit einem Bluterguss am Knöchel noch leicht angeschlagen.

Kuntz wird möglicherweise die Anfangsformation vom letzten Samstag beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Aalen ändern. Sein Rotationsprinzip, so Stefan Kuntz, ziehe aber keine Qualitätsverluste nach sich. Trotzdem fällt es dem Coach "unheimlich schwer", wenn er einigen Spielern mitteilen muss, dass sie nicht aufgestellt werden. Der Trainer hofft aber, dass die Spieler solche Entscheidungen nicht negativ für sich werten, sondern eher positiv als Pause betrachten.

Im Wildparkstadion werden morgen zwischen 8.000 und 10.000 Zuschauer erwartet . Stefan Kuntz verspricht hundertprozentige Konzentration von seiner Mannschaft, da er den Tabellenzehnten aus der Nähe von Wiesbaden keinesfalls unterschätzt. Der SV Wehen wird wohl selbstbewußt aufspielen, da die Gäste sich durch die gute Vorstellung im DFB-Pokal auf eine positive Wende hoffen.

Besonders durch den guten Sturm der Gäste erhoffen sich die Karlsruher ein offensives, attraktives Spiel, bei dem sich die KSC-Mannschaft durch ihre Stärken durchsetzen will. In der Mannschaft wird nach wie vor fleißig gearbeitet. Durch die Erfolge des "goldenen Oktobers" ist bei den Spielern jedenfalls kein Übermut aufgekommen, so Kuntz. (pab)
- Badische Zeitung News Beitrag 1686 - Freitag, November 10, 2000 um 11:42:03 (MET)

OFVJunioren spielen am Sonntag gegen Karlsruher SC

Realistische Siegchance

FUSSBALL-REGIONALLIGA, A-Junioren: Offenburger FV – Karlsruher SC, Sonntag, 11 Uhr, Karl-Heitz-Stadion (juu). Die bisherigen Ergebnisse der Karlsruher lassen keine eindeutigen Rückschlüsse auf Stärken und Schwächen der Mannschaft zu. Der KSC rangiert nach acht Spieltagen mit zehn Punkten zwei Plätze in der Tabelle vor dem OFV, obwohl ebenfalls vier Niederlagen zu Buche stehen. Zeiser –Schützlinge ebenfalls mit zehn Zählern da. Aber hätte, wenn und aber zählt bekanntlich nicht.

Für die Offenburger kann die Marschroute am Sonntag nur Sieg heißen, wollen sie den Anschluss zum rettenden Ufer nicht verlieren. Die Mannschaft hat sich nach dem schwachen Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers (1:1) bei den Münchner Löwen (1:4) einiges vorgenommen. Das taktische Konzept ging durch das frühe Gegentor in der ersten Minute jedoch nicht auf.

Wenn es den OFV-Spieler am Sonntag gegen Karlsruhe von Beginn an gelingt, aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen und die Räume eng zu machen, dürfte eine realistische Chance auf einen Sieg bestehen. Wichtig für das OFV-Spiel ist, dass die Abwehr aufrückt und sich wie beim Sieg in Wehen ins Angriffspiel einschaltet. Nur so kann auf die Gäste der nötige Druck entfaltet werden und die Mannschaft zu klaren Torchancen kommen.

So wie es aussieht, steht den Trainern in dieser Runde erstmals der komplette Kader zu Verfügung. „ Den Jungs ist klar, dass mit einem Sieg ein großer Schritt nach vorne getan werden kann. Die Mannschaft trainiert engagiert und geht an die Grenzen. Wenn es uns gelingt, von Beginn an konzentriert auf dem Platz zu stehen und ein frühes Gegentor zu vermeiden, werden wir gute Chancen haben das Spiel zu gewinnen“, sagen die beiden OFV-Trainer Egon Knäble und Josef Anselm-Zeiser.
- Heilbronner Stimme News Beitrag 1685 - Freitag, November 10, 2000 um 11:40:37 (MET)

KSC will die Spitze festigen

Regionalliga, 16. Spieltag:

Tabellenführer Karlsruher SC will am 16. Spieltag der Fußball-Regionalliga Süd seinen Spitzenplatz im Heimspiel gegen den SV Wehen festigen, während sich die SV Elversberg für das 0:6-Debakel in Schweinfurt mit einem Heimsieg gegen den VfR Aalen rehabilitieren möchte.

Die Partie des Zweitplatzierten FC Schweinfurt 05 beim SV Darmstadt 98 ist dagegen auf den 30. November verlegt worden.

Eine der großen Stärken des KSC im bisherigen Saisonverlauf ist die gute Bank: "Ich kann drei Spieler einwechseln, ohne dass das Spielniveau leidet", sagt Trainer Stefan Kuntz.

Die gute Stimmung im Team ist für den ehemaligen Nationalspieler ein weiterer Pluspunkt: "Wie ich, freuen sich auch die Spieler schon beim Frühstück auf das Training."

"Wir haben Charakter." Trainer Neale Marmon von der SV Elversberg fürchtet keine Langzeitwirkung der Schweinfurt-Pleite. Allerdings will auch Gegner VfR Aalen die 0:3-Pleite gegen den KSC wettmachen.

Sein erstes Auswärtsspiel für das Team von Trainer Willi Entenmann bestreitet Ex-Profi Uwe Schneider, der 1992 mit dem VfB Stuttgart die deutsche Meisterschaft feierte. "Schneider gibt unserer Abwehr mehr Stabilität. An ihm werden wir noch viel Freude haben."
Mannheimer Morgen News Beitrag 1684 - Freitag, November 10, 2000 um 11:38:06 (MET)

B-Junioren bieten badisches Derby im Kleinformat

FUSSBALL: Youngster des SV Waldhof treffen auf die Alterskollegen des Karlsruher SC / Spieler fiebern der Party entgegen

Von unserem Mitarbeiter Michael Wilkening

Im Profibereich müssen die Fans in diesem Jahr auf die brisanten badischen Derbys verzichten. Nach dem Abstieg des Karlsruher SC in die Regionalliga fallen die interessanten Duelle mit dem SV Waldhof aus. Wie gut, dass es da noch die Jugend gibt. Am morgigen Samstag treffen auf der Seppl-Herberger-Sportanlage am Alsenweg nämlich die B-Junioren des SV Waldhof auf die Alterskollegen des KSC. Anstoss ist um 14 Uhr.

Beide Teams finden sich in der neuen Spielklasse - die Regionalliga wurde erst vor dieser Saison geschaffen - derzeit im Mittelfeld wieder, wobei die Blau-Schwarzen als Vierter etwas besser platziert sind. Waldhofs Coach Harald Exner verspürt ob der Begegnung schon Vorfreude: "Das wird ein tolles Derby." Einen Favoriten hat er aber nicht ausgemacht. "Solche Spiele sind immer offen." Die Serie spricht allerdings für die Waldhöfer, denn im Vorjahr gingen beide Partien an den SVW (2:0, 1:0). Auf jeden Fall kann der Sieger vom Samstag beruhigt in die kommenden Wochen gehen.

Der Übungsleiter der Mannheimer hofft gegen den KSC auf große Unterstützung der Fans. "Unser letztes Heimspiel haben wir zeitgleich mit den Profis ausgetragen, da war die Resonanz natürlich nicht so hoch." Das soll am Samstag anders sein, wenn insgesamt 20 badische Auswahlspieler auf dem Platz stehen. Acht Akteure stellen die Waldhöfer, auf Karlsruher Seite greifen sogar zwölf Cracks ein - imponierend. Das ist auch der Grund, warum das Derby die Spieler in den Bann zieht. "Die kennen sich von den Lehrgängen, und da will natürlich keiner als Verlierer den Rasen verlassen", so Andreas Kraft. Der Trainer der KSC-Youngster kündigt außerdem eine "hochmotivierte Mannschaft" an.

Interessant wird sein, welches Team seine taktische Marschroute am Besten umsetzen kann. Beide Trainer setzen nämlich auf ein lupenreines 4-4-2-System. Dabei muss Exner allerdings auf Tobias Sturm verzichten, der mit einem Beckenkammanbruch bis zur Winterpause ausfällt. Ganz sorgenfrei ist Kraft aber auch nicht, denn auch schüler-Nationalspieler Fabian Reichert ist nach einer komplizierten Knieverletzung noch im Aufbautraining. Aber auch ohne die zwei Cracks bekommen die Fans mit Sicherheit tollen Fußball geboten.
- Volksstimme vom 07.11.2000 News Beitrag 1683 - Donnerstag, November 09, 2000 um 19:12:10 (MET)

Achtelfinaltermin noch offen Karlsruher SC harter Brocken

Der Termin für das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen Favoritensehreck 1. FC Magdeburg und dem Karlsruher SC steht noch nicht fest. Die Elbestädter streben Dienstag, den 28. November (19.30) an, weil an den beiden darauffolgenden Tagen der holländische Künstler Andre Rieu in der unmittelbar neben dem Grübestadion gelegenen und ausverkauften Bördelandhalle auftritt, somit ein quasi unlösbares Parkplatzproblem auftreten würde.

Von Uwe Tiedemann und Rudi Bartlitz
M agdeburg. FCM-Geschäftsführer Bernd Lindner und KSC-Sportdirektor Guido Buchwald hatten zwar am Montag Vormittag erstmals telefonischen Kontakt, doch eine Einigung kam nicht zustande. Buchwald blieb den versprochenen Rückruf schuldig. Letztlich hat als übergeordnetes Gremium der DFB ohnehin das letzte Wort. Fast sprachlos waren viele Karlsruher nach der Auslosung durch Filmregisseur Sönke Wortmann am Sonntag Abend. "Magdeburg ist mit das schlechteste Los, das wir ziehen konnten. Es tut mir besonders für unsere Zuschauer leid, die ein attraktives Heimspiel redlich verdient hätten", sprach Buchwald den KSC-Anhängern aus der Seele. Beim von Ex-Nationalspieler Stefan Kuntz sehr erfolgreich trainierten Regionalliga-Tabellenführer (Süd), der bei seinen bislang 15 Begegnungen allein elfmal kein Gegentor kassierte, ist spätestens nach dem 1:0 über den Hamburger SV in der zweiten DFB-Pokalrunde neue Euphorie ausgebrochen (in Durchgang eins gab es ein 2:1 über den Chemnitzer FC). Rund 10 000 Zuschauer verfolgen im Schnitt die Partien im Wildparkstadion, das noch zu Glanzzeiten des KSC in der Bundesliga so manches Europacup-Fest erlebte. Unvergessen ist der Name "Euro Eddy" Schmidt und das legendäre 7:0 über Valencia im Jahr 1994. Doch der Verein konnte das hohe Niveau nicht halten, stieg erst in die 2. Liga, dann sogar in die Regionalliga ab. Es hagelte Kritik, Rücktritte und Spielerverkäufe. Doch offensichtlich erwies sich der tiefe Fall als reinigendes Gewitter. Die Mannschaft ist wieder da, begeistert vor allem zu Hause mit schwungvollem und aggressivem Offensivfußball. Aber auch auswärts läuft es bestens, was nur eine Niederlage in acht Partien und vier Gegentore deutlich unterstreichen. "Wir hatten gerade im Mai, Juni eine schwere Zeit zu überstehen. Doch der Nenaufbau ist gelungen, und das Publikum steht sensationell hinter uns", freut sich Buchwald. Auf die viel zitierte Unterstützung werden die Badener Ende November allerdings verzichten müssen. Hier liegt der Vorteil eindeutig beim Club, der natürlich auf ähnliche Rückendeckung hofft wie beim 5:3 gegen die Bayern. "Wichtig war ein Heimspiel. Wir hätten ja auch Pech haben können und in Karlsruihe antreten müssen. Aber so ist alles möglich", appellierte Kapitän Bodo Schmidt an die eigenen Anhänger, betonte aber zugleich: "Man kann es gar nicht oft genug sagen, Vorrang hat eindeutig die Oberliga." Eine Fernseh-Live-Ubertragung wie gegen München wird es diesmal mit ziemlicher Sicherheit nicht geben. Das ergaben gestern Volksstimme-Recherchen. Da für die KSC-Begegnung innerhalb der Absprache der Öffentlich-Rechtlichen diesmal das ZDF das Senderecht besitzt (sich möglicherweise für Schalke gegen Dortmund entscheiden wird) und laut DFB-Vertrag nur eine Begegnung des Achtelfinales live gesendet werden kann, ist eine zusätzliche Übertragung des MDR nach den Worten von Vize-Sportchef Hans-Dieter Ulm nicht möglich. "Auch über eine mögliche Zweitverwertung, die zudem erst nach Abschluß der ZDF-Live-Ubertragung ausgestrahlt werden kann, ist noch nicht entschieden."
Übrigens: Der Vorververkauf für das Achtelfinale beginnt nach Angaben von Geschäftsführer Lindner erst etwa eine Woche vor dem Spiel.
Kicker News Beitrag 1682 - Donnerstag, November 09, 2000 um 14:53:32 (MET)

Lediglich sechs Gegentreffer - Nummer eins erst in der dritten Liga

Torhüter Walter - Träume von der Bundesliga


Seine Bilanz ist blendend. Nur sechs Gegentore in 15 Spielen! Das heißt im Schnitt: Weniger als einen halben Gegentreffer. Ein großartiger Beweis für die außergewöhnliche Klasse von KSC-Keeper Thomas Walter und der gesamten badischen Defensivabteilung. Endlich ist der sympathische und zurückhaltende 33-Jährige am Ziel - endlich ist er die Nummer eins zwischen den Pfosten der Badener.

Torhüter wie Oliver Kahn, Claus Reitmaier oder Simon Jentzsch zwangen ihn ins zweite Glied. Doch Walter murrte nie - arbeitete und akzeptierte sportlich fair seine Position. Selbst als er nach einem Abstecher zu den Stuttgarter Kickers wieder in den Wildpark zurücckehrte, nahm er es gelassen hin, von der Kickers Nummer eins zum Ersatz für Jentzsch zu werden. Nach dem Abstieg in Liga drei schlug seine Stunde. Dabei muss er selten sein Können zeigen, ist in etlichen Partien wenig oder gar nicht gefordert. Obschon er eigentlich lieber unter Beschuss steht, "so wie bei einigen Auswärtsspielen, das ist leichter für mich". Doch auch in Heimspielen (Elversberg, Stuttgart) war Walter hellwach, verhinderte bei Kontern reaktionsschnell einen möglichen Rückstand, führte so sein Team zum Sieg - und inzwischen an die Tabellenspitze.

Der Garant für die KSC Erfolge ist die Abwehr, "eine Grundlage dafür, dass wir so gut in der Tabelle platziert sind". Aber man sollte nicht den gesamten Erfolg an der Abwehr festmachen. "Unsere Stürmer arbeiten sehr gut nach hinten. Zudem endet die Aufgabe der Abwehr nicht in der Defensive, sie muss mit dafür sorgen, dass Chancen herausgespielt werden." Natürlich hat er die Rückkehr in die Zweite Liga ganz fest im Visier. "Wenn wir konzentriert weiterspielen, dann ist der Aufstieg machbar." Doch schnell kommt wieder die Zurückhaltung auf - damit ja keiner abhebt. "Aber es gibt noch viel zu verbessern. Zudem hatten wir Glück, haben oft die Tore zum idealen Zeitpunkt erzielt. Zum Beispiel hätte eine Klasse- Mannschaft in Offenbach gewonnen. Eine abgezockte coole Truppe hätte die nicht so spielen lassen und dann einfach ausgekontert", blickt er zurück. Beim Blick in die ferne Zukunft hält er sich bedeckt. Spielt Thomas Walter nochmals in der Bundesliga? "Das wäre ein Traum! Ich habe noch zwei Jahre Vertrag, das würde zwei Aufstiege bedeuten. Aber wir müssen erst den ersten Aufstiegpacken."

Peter Putzing

Rheinzeitung News Beitrag 1681 - Donnerstag, November 09, 2000 um 14:45:38 (MET)

KSC möchte gegen Wehen Platz eins festigen - Elversberg unter Druck

Von Holger Sperber, dpa

Stuttgart (dpa/lsw) - Tabellenführer Karlsruher SC will am 16. Spieltag der Fußball-Regionalliga Süd seinen Spitzenplatz im Heimspiel gegen den erstarkten SV Wehen festigen, während sich die SV Elversberg für das 0:6-Debakel in Schweinfurt mit einem Heimsieg gegen den VfR Aalen rehabilitieren möchte. Die Partie des Zweitplatzierten FC Schweinfurt 05 beim SV Darmstadt 98 ist dagegen auf den 30. November verlegt worden. Eine der großen Stärken des KSC im bisherigen Saisonverlauf ist die gute Bank: "Ich kann drei Spieler einwechseln, ohne dass das Spielniveau leidet", sagt Trainer Stefan Kuntz. Die gute Stimmung im Team ist für den ehemaligen Nationalspieler ein weiterer Pluspunkt: "Die Spieler freuen sich wie ich selbst schon beim Frühstück auf das Training."

"Wer uns kennt, weiß, dass wir Charakter haben", befürchtet Trainer Neale Marmon von der SV Elversberg keine Langzeitwirkung der deutlichen Niederlage. Allerdings will auch SVE-Gegner VfR Aalen die 0:3-Pleite gegen den KSC wettmachen. Sein erstes Auswärtsspiel für das Team von Trainer Willi Entenmann bestreitet Ex-Profi Uwe Schneider, der 1992 mit dem VfB Stuttgart die deutsche Meisterschaft feierte. "Schneider gibt unserer Abwehr mehr Stabilität. An ihm werden wir noch viel Freude haben", sagte VfR-Coach Entenmann.

Ein Verfolgerduell wartet auf die Zuschauer im Moselstadion: Der Tabellensechste Eintracht Trier empfängt den Viertplatzierten VfR Mannheim. Eintracht-Trainer Paul Linz ist mit der sportlichen Entwicklung zufrieden. "Ich bin stolz auf die Mannschaft", sagte der frühere Profi, der bereits seit Wochen auf die verletzten Führungsspieler Rudi Thömmes und Dirk de Witt verzichten muss.

Die Offenbacher Kickers treten weiter auf der Stelle - im Tabellenkeller. Nach der 1:2-Heimniederlage im Hessen-Derby gegen Darmstadt gingen die Fans auf die Barrikaden. Die OFC-Spieler verließen das Stadion durch die Hintertür. Kickers-Gastgeber Wacker Burghausen ist unter dem neuen Trainer Rudi Bommer dagegen im Aufwind, "und in manchen Spielern steckt mehr Potenzial als ich erwartet habe", erklärte der Ex-Nationalspieler.

Eine frohe Kunde erreichte Rot-Weiß Erfurt vor dem Heimspiel am Samstag gegen die Amateure des FC Bayern München. Die Platzsperre nach dem tätlichen Angriff eines Zuschauers auf Schiedsrichter Günter Frey nach dem Spiel gegen Siegen wurde inzwischen aufgehoben. In der Spiel- und Rechtsordnung der Regionalliga Süd sind keine Platzsperren vorgesehen. Es bleibt bei einer Strafe in Höhe von 5 000 Mark.

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